Mediterranea, eine Insel im Mittelmeer.

Eine Insel, ein unabhängiger Kleinstaat - genau im Kreuz der vier größten Mächte dieser Zeit: Rom, Athen, Alexandrien und Karthago - ein Ort der Weisheit und des Wahnsinns, der Korruption und der Freundschaft, der Freiheit und des Kampfes, ein Schmelztiegel der Kulturen und Klassen, wo Senatoren einem illustren Leben frönen, Händler aus aller Welt die exotischsten Dinge darbieten und Sklaven um ihre Freiheit kämpfen. Erlebe das Schicksal: Tauche ein in eine Welt voller Intrigen, Kampf, Spannung, Spaß, Liebe und Hass - werde Teil von Mediterranea!

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Claudius
unregistriert

...   Erstellt am 10.01.2006 - 15:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Im Keller der Arena waren die Sklavenunterkünfte für die jenigen, die hier in der Arena arbeiteten.

Es war ein fensterloser großer und sehr karger Raum, in dem lediglich zwei dutzend einfache Holzpritschen mit groben Decken standen und jeweils einer Holztruhe, in der sie Sklaven ihre wenien Habseligkeiten aufbewahren konnten. Darauf stand eine kleine Öllampe.

Auf dem Steinboden lagen ein paar abgewetzte STrohmatten und am Ende des Raumes stand ein länglicher Tisch mit zwei Sitzbänken.




Claudius
unregistriert

...   Erstellt am 10.01.2006 - 15:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


(aus: Calmus' Stand auf dem Forum Portus)

Bevor Claudius Damian seine Unterkunft zeigte, machten sie einen kurzen Abstecher ins Lager, wo man passene Sandalen und ein frisches Gewand aus beigen, groben Wollstoff für Damian heraussuchte, welches am ihm in die Hände drückte.

Dann kamen sie schließlich in die Unterkünfte und Claudius zeigte Damian seine freie Pritsche und sagte: »Heute am Tag haben Kämpfe stattgefunden und die Gladiatoren feiern. Deine Aufgabe wird es sein, ihnen Essen und Trinken zu reichen. Wirst du das hinbekommen? Aber erst einmal willst du vielleicht auch etwasessen oder trinken?« Er schaute Damian freundlich an und mußte noch einmal an den Jüngling denken, der DAmian kaufen wollte und so fragte er den Sklaven: »Ah, und dieser Junge, kanntet ihr euch?« Er zog eine Augenbraue hoch und kratzte sich dann den Bart.




Damian 
Sklave der Arena




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...   Erstellt am 10.01.2006 - 20:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


<-- Calmus' Stand auf dem Forum Poruts

Still und ohne sich großartig um zu gucken folgte Damian seinem neuen Herrn. Er versuchte sich lediglich den Weg zu merken, da er sich nicht vorstellen konnte, dass er sein Leben von nun an nur noch an einem Ort würde verbringen müssen. Darum würde es nicht schaden, wenn er sich wenigstens ein wenig in der Stadt zurecht finden könnte.
Nur kurz konnte der Mann sein neues Zuhause betrachten, da der Verwalter der Arena das Gebäude ja von außen kannte und nicht lange verweilte. Auch das Innere konnte er nicht gleich kennen lernen, es wären auch etwas viele Eindrücke auf einmal gewesen, also war er ganz dankbar, als er von seinem Herrn erst einmal mit ins Lager genommen wurde. Hier gab man ihm Sandalen und frische Kleidung. Einen Moment blickte er beides nachdenklich an. Wurde wirklich verlangt, dass er so etwas anzog? Die Sandalen gingen sicherlich noch…. Aber dieses.. Gewand? Wenn hier alle so etwas tragen, werde ich es auch müssen… also keine Widerrede!

Nur kurz betrachtete Damian den verhältnismäßig kahlen Raum und sein Bereich. Er legte seine wenigen Habseligkeiten auf die Pritsche und wand sich dann seinem Herrn zu. Schnell nickte er auf dessen Frage, “sicherlich, Herr, wenn mir von den anderen gezeigt wird, wo ich Speise und Trank für die Gladiatoren her bekomme…” Doch die Aussicht selbst erst einmal etwas zu sich zu nehmen, war wesentlich verlockender, als nun sofort die Kämpfer zu versorgen. Fragend sah er zu seinem Gegenüber auf, “wenn Ihr es erlaubt, Herr, würde ich gerne etwas zu mir nehmen.” Sonst eben erst später… Der Gedanke war sicherlich nicht sehr verlockend, aber gewöhnen konnte man sich an alles. Auch wenn sein Herr nicht den Eindruck erweckte allzu grausam oder gemein zu seinen Sklaven zu sein, konnte es doch sein, dass er ihnen erst zu späten Stunden erst etwas zugestand… Genauso vielleicht nur eine oder höchstens zwei Mahlzeiten gab. Aber man konnte sich an alles gewöhnen… und die Arbeit hier war keine Feldarbeit, also wesentlich leichter.
Die Frage nach Eric… verwunderte Damian etwas, auch wenn er sie verstand. Zögernd nickte er, “ja, Herr, ich wage zu behaupten, dass ich ihn kannte. Er… er hat mir auf der Überfahrt geholfen.” Er musste ihm ja nicht auf die Nase binden, dass er aufgrund seines Rückens nicht mehr hatte Rudern können und Eric ihn vor Schlägen bewahrt hatte. “Ich stehe in seiner Schuld… und er hat sich verpflichtet gefühlt mich zu ersteigern… Ich hatte das Gefühl, dass er mir eine ungewisse und grausame Zukunft ersparen wollte.” Leicht zuckte er mit den Schultern, dann fiel ihm jedoch seine neue Kleidung ein. “Herr, darf ich eine Frage stellen?”





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Damian

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Claudius
unregistriert

...   Erstellt am 10.01.2006 - 22:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Claudius vernahm die Worte des jungen Sklaven und nickte. Und als dieser dann eine Frage stellte, blickte er ihn offen an und fragte: »Ja?«

(OOC: Sorry, arg kurz, bin im Stress)




Damian 
Sklave der Arena




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...   Erstellt am 11.01.2006 - 17:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Einen Augenblick ging Damians Blick zögernd zu der Kleidung die ihm sein Herr hatte zukommen lassen. Wenn er sie ihm gab, dann wollte er wohl auch, dass er sie trug. Egal, wie freundlich er zu ihm war. Es dürfte ihm wohl auch egal sein, was das Gewissen des Sklaven dazu sagte oder seine Einstellung bezüglich solcher Kleidung war… aber er hatte den ersten Schritt zu der Frage nun schon getan, dann musst sie jetzt wohl auch raus. Leise seufzte Damian und strich sich mit der Hand flüchtig über den Handrücken der anderen. “Die Kleidung, Herr… Ich.. ich habe vor Jahren so etwas wie einen Schwur geleistet, dass ich keine Kleidung mehr tragen werde, die meinen Oberkörper bedeckt, bis…”, seine Stimme wurde leiser, “ich jemanden getroffen habe…” den ich sowieso nie finden werde… dafür ist die bekannte Welt zu groß…
Kurz stand mehr als deutlich Schmerz in seinen Augen geschrieben, doch dann fuhr er sich mit den Fingerspitzen über die Lider und der Ausdruck verschwand wieder dort hin, wo er sein sollte: tief in seinem Herzen vergraben. Fragend blickte er seinen Herrn an. Hatte er die unausgesprochene Frage verstanden und würde er ihm die Bitte gestatten weiter Hosen zu tragen oder würde er ihm nun Lendenschurze aufdrücken? Innerlich amüsierte Damian sich etwas bei diesem Gedanken, auch wenn es genug Leute gab, die sich so kleideten… er tat es nicht, es gehörte einfach nicht zu ihm. Aber das würde er noch eher tragen… und mit besserem Gewissen.





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Damian

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Claudius
unregistriert

...   Erstellt am 11.01.2006 - 18:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Claudius hob skeptisch eine Augenbraue. Was waren das für seltsame Anwandlungen von dem jungen Sklaven.
Er musterte ihn nun und fragte sich, wie dieses Versprechen wohl zu stande kam.
»Und wenn ich es dir untersage? Was wirst du dann tun?«
Er wußte, daß er die Macht hatte und es notfalls durchsetzen würde können ...




Damian 
Sklave der Arena




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...   Erstellt am 11.01.2006 - 19:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gut, das war mehr als offensichtlich ein Schritt zu weit gewagt! “Nun, dann würde ich tun, was ihr verlangt und diese Kleidung tragen.. Es bliebe mir immerhin nichts anderes übrig, Herr!” Er biss sich leicht auf die Unterlippe. Sein letzter Herr hatte ihm anfangs nichts anderes gegeben, weil die Wunde noch nicht gut genug verheilt gewesen waren und so hatte es ihn auch nicht gestört als der Sklave abgelehnt hatte andere Kleidung an zu nehmen. Immerhin hatte es seinem Geldbeutel gut getan.
“Es würde nur mein Gewissen belasten, Herr, aber das würde ich wohl mit mir vereinbaren können….” Mehr gab es dazu nicht zu sagen. Er müsste ihm nicht einmal erzählen, wie es zu seinem Versprechen sich selbst gegenüber kam oder wie aussichtslos die Chance war jenen zu finden, der seine Worte aufheben könnte.
Flüchtig wies seine Hand auf seinen Beutel mit den wenigen Habseligkeiten, “mein letzter Herr gestattete mir meine Kleidung mit mir zu nehmen…” Damit schwieg er und beobachtete seinen neuen Herrn aus dem Augenwinkel.





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Damian

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Claudius
unregistriert

...   Erstellt am 11.01.2006 - 20:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


»Ziehe bitte das Hemd über. Verstehe mich nicht falsch, mein Junge. Das tue ich nicht aus Schikane. Aber wir haben hier unsere Vorschriften und bei den Gladiatoren sind oft Damen anwehsend.« sagte er ruhig. »Und du bist dann ja nicht Schuld daran, wenn du dein versprechen brichst!«
Nein, er stand zu seiner Entscheidung, denn wo würde er landen, wenn hier jeder machen würde, was er wolle.




Damian 
Sklave der Arena




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...   Erstellt am 11.01.2006 - 20:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Verstehend nickte Damian. Immerhin, es war einen Versuch wert gewesen! Ohne auch nur einen Hauch von Protest aufkommen zu lassen wandte er sich um und streifte sich die Kleidung über, die ihm sein neuer Herr hatte geben lassen. Flüchtig hockte er sich auf die Pritsche und zog sich die Sandalen an. Nun, etwas was man auch nicht bei jedem Herrn bekam und Damian wusste nur zu genau, dass seine Füße in den nächsten Tagen sicherlich einige Qualen erleiden würden. Aber wie gesagt; sei’s drum! Er war nur ein Sklave und hatte sich den Freien zu beugen. Noch während des Anlegens sah er zu dem Verwalter auf, “Herr…”, unsicher stockte er; langsam musste doch die Geduld des Mannes erschöpft sein… “Herr, wird einer der Sklaven mich etwas einweisen dürfen…. Oder wäre Euch das zuviel Zeitverschwendung?” Vorsichtig richtete er sich auf der Pritsche auf. Irgendwie hatte er Sorge, dass er jetzt etwas falsches gesagt hatte, aber er kannte sich hier doch nicht aus! Was sollte er denn sonst machen, als fragen?





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Damian

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Sanda
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...   Erstellt am 12.01.2006 - 18:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Alexandra saß, die Arme um die Knie geschlungen und die Augen geschlossen auf ihrer Matte. Das Stroh stach, aber wo sollte sie sich sonst ausruhen? Erst seit wenigen Tagen war sie hier und hatte bis jetzt so gut wie kein Wort gesprochen. Auch hatte sie nur wenig gegessen, wenn man davon ausging, das die Rationen hier für jeden eh viel zu klein waren und auf keinen Fall satt machten. Nach einer Weile öffnete sie die Augen und sah ins Dunkle, dass lediglich durch eine Öllampe erhellt wurde, die auch nicht viel Licht spendete. Sanda seufzte und versteckte den Kopf hinter den Armen.




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...bis zum 29 Mai 2008 / 17:30 Uhr


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