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Stefan2 Einsteiger


Status: Offline Registriert seit: 11.10.2007 Beiträge: 2 Nachricht senden | Erstellt am 12.10.2007 - 21:02 |  |
Hallo!
Ich habe vor kurzem das Bergaufskaten mit klassischen Inlineskates und Stöcken für mich entdeckt. Nur 15km von meiner Haustüre entfernt habe ich eine Passstraße mit ca. 700 Höhenmetern, die ich neuerdings mit größtem Vergnügen hochskate. Bisher musste ich aber vorab immer ein Auto oben parken, um wieder runterzukommen (die Straße ist phasenweise recht steil, ein Stopper würde wohl noch nicht einmal für die ganze Abfahrt reichen). Ein Freund mit der gleichen Leidenschaft fürs Bergaufskaten hat mich nun auf die Idee gebracht, einen Art Brems-Hexenbesen zum wieder runterfahren zu konstruieren (Gabel von Kinderrad mit Felgenbremse, verlängert mit Stange und Sattel irgendwo in der Mitte). Ich träume davon, damit auch lange Alpenpässe runterrauschen zu können.
Auf der Suche, ob es so etwas nicht vielleicht schon zu kaufen gibt, bin ich auf die Skikes gestoßen. Möglicherweise sind die tatsächlich eine Alternative für mein Problem. Ich habe da aber ein paar Bedenken, die ihr vielleicht ausräumen könnt:
1.) Wie viele Höhenmeter am Stück kann ich mit den Dingern abfahren? Die Bremse schleift doch auf dem Gummi des Reifens. Wenn der nach der halben Abfahrt durchgescheuert ist, donnere ich am Ende noch mit einem Plattfuß im Hinterrad über die Böschungskante...
2.) Ich fühl mich auf meinen Skates extrem sicher. Wenns brenzlig wird, kann ich enge Haken schlagen, auf den Bürgersteig hüpfen, oder in die Wiese fahren und dort "auslaufen". Ich brauch auch auf Landstraßen ohne Fahrradstreifen kein schlechtes Gewissen zu haben, weil Fahrradfahrer dort auch fahren dürfen, obwohl sie im allgemeinen langsamer unterwegs sind.Zudem kann ich bei kleinerem Gefälle und günstiger Verkehrslage runterwedeln.
Was davon geht auch mit den Skikes?
Hoffentlich könnt ihr meine Bedenken ausräumen, denn dann können wir unser "Hexenbesenprojekt" erst einmal auf Eis legen.
Danke im voraus für Eure Statements!
Gruß
Stefan
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ironskiker  erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 18.08.2005 Beiträge: 57 Nachricht senden | Erstellt am 13.10.2007 - 09:52 |  |
Hi Stefan,
.....welchen Pass hast du da im "Auge" ?
IronSkiker
Signatur Der Sport ist dazu da, daß man gesünder stirbt, und nicht dazu, daß man länger lebt! (Ludwig Prokop, österr. Hochschullehrer) |
bonnyrunner  schreibendes Mitglied
     

Status: Offline Registriert seit: 04.03.2007 Beiträge: 12 Nachricht senden | Erstellt am 13.10.2007 - 12:25 |  |
Hallo Stefan,
mr skike schreibt unter www.skike.com
Mit so einer tollen Ausrüstung, dachte sich Otto Eder, muss man natürlich den Großglockner bezwingen. Gedacht getan – so begab er sich gemeinsam mit seinem Bruder Franz (fahrradfahrend) auf den Weg. Mit Pulsmesser und Geduld war der Aufstieg kein Problem. Aber die erste Abfahrt auf so einer Bergstraße, die verlangt von einem Bremssystem alles ab. So war es gut, dass sich Otto Eder oben die Trinkflaschen noch mit Wasser gefüllt hatte, denn schon nach der zweiten Serpentine fingen die Bremsbacken, eben noch aus Eisen, fast zu glühen an. Schnell schnappte er seine Trinkflasche, und kühlte damit die glühendheißen Bremsbacken, dass es nur so zischte. Nach diesem Erlebnis war ein Bremsmaterial gefragt, welches den Reifen nicht aufreibt, und die Bremsenergie schneller ableitet. Die Lösung fand Otto Eder dann in der Messing-Alu-Kombination.
Zu Punkt 2 möchte ich dir nur sagen, wer so sicher auf Skates ist wie du der hat mit den Skikes keinerlei Probleme.
Gruß bonnyrunner
Signatur Der mit den Hunden rennt |
vbez schreibendes Mitglied
   

Status: Offline Registriert seit: 12.03.2007 Beiträge: 5 Nachricht senden | Erstellt am 13.10.2007 - 18:22 |  |
Hallo Stefan,
zu Punkt 2)
Skikes sind im Gegensatz zu Skates nicht sehr wendig, bedingt durch den längeren Radstand. Das von dir beschriebene Wedeln geht nicht wie mit Skates, dafür kannst du mit etwas Übung den Hang mit größeren Kurven runter "carven". (Siehe auch das Video von MrSkike)
Das "auslaufen" geht mit den Skikes sehr gut, brauchst du in der Regel aber nicht, da die Bremsen sehr gut funktionieren.
Fahr jetzt ca. 1 Jahr mit den Skikes und hatte noch keine Sturz, obwohl ich sehr oft Off-Road unterwegs bin.
zu Punkt 1)
bei meiner längsten Abfahrt ca. 400 HM, gabs bei mir warme Reifen, da ich von oben bis unten fast durchgehend bremsen musste, da die Abfahrt sehr steil war. Bei Passstrassen mit Serpentinen dürfte es meistens jedoch reichen, vor den Kurven stark zu bremsen, dadurch dürften die Reifen nicht zu start überhitzen.
Also dann noch viel Spaß beim Bergaufskiken und bei deinen zukünftigen Abfahrten.
Gruß
Volker
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Stefan2 Einsteiger


Status: Offline Registriert seit: 11.10.2007 Beiträge: 2 Nachricht senden | Erstellt am 14.10.2007 - 14:21 |  |
Hallo ironskike!
Ich sprach von der Sudelfeldstraße (südl. Oberbayern). Falls du da mal hinkommen solltest: NUR Werktags skiken/skaten/biken, am Wochenende sind außerordentlich viele verrückte, stickende und lärmende Motorradfahrer unterwegs (von denen regelmäßig ein paar verunglücken). Die schönste Strecke beginnt in Brannenburg und ist Anfangs eine relativ schmale Mautstraße.
Dank an Volker und bonnyrunner für Eure Erfahrungsberichte. (Würde mich interessieren, ob mrskike seine Großglockner Tour mit Skikes tatsächlich erfolgreich gemeistert hat, davon ist nämlich in seinem Bericht nicht die Rede).
Gruß
Stefan
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mrskike  Administrator
       

Status: Offline Registriert seit: 13.05.2005 Beiträge: 516 Nachricht senden | Erstellt am 14.10.2007 - 19:37 |  |
Hallo Stefan2,
ja natürlich, und das nicht nur einmal. Beim Abfahren von längeren Bergstrecken gibt es grundsätzlich 2 Möglichkeiten, um ein Überhitzen bei langen Abfahrten zu vermeiden: Entweder man bremst einfach in einem Tempo zwischen 15 und 30 Km/h durchgehend, oder man lässt das Skike von einer Serpentine bis zur Anderen voll laufen, und verzögert die Geschwindigkeit nur bis zur idealen Kurvengeschwindigkeit. Zweites würde ich nur Skikern mit langjähriger Erfahrung raten, denn da spricht man dann von Geschwindigkeiten so zwischen 80 und 90 Km/h. Bei Dauerbremsungen solcher Abfahrten über 40 Km/h besteht natürlich Überhitzungsgefahr. Da wir beim Skike keine Motorbremse haben, so wie beim Auto, ist das doch beachtlich, was mit Skike möglich ist, denn sogar Autos stoßen bei solchen Abfahrten an Grenzen.
Signatur ...es grüßt Mr. Skike nach dem Motto: "Ob skiken, nordicboarden oder musizieren, das Leben ist bunt"

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Soerenberg schreibendes Mitglied
   

Status: Offline Registriert seit: 12.05.2008 Beiträge: 7 Nachricht senden | Erstellt am 12.05.2008 - 20:36 |  |
Ich habe es versucht, mit Tempo 20 bis 30 kmh, geht ganz gut. Bin in der Hocke geblieben nach 0,5 km taten mir die Beine etwas weh. Aber man fühlt sich sicher.
Das die Skikes nicht wendig sind kann ich eigentlich nicht bestätitigen. Ich komme seht gut um die Kurven, natürlich muss man den Fuss sehr oft nachsetzen. Mit der Zeit wird es immer einfacher....
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