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Hanisch 
100 Liter Wein
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...   Erstellt am 04.10.2009 - 21:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


durchgegogoren...
an das Stoppen hab ich mich noch nich rangetraut...

allerdings mal an eine Skizze, wie ich mir ein Filtergehäuse vorstellen würde...
(mal vollkommen unmaßstäblich und etwas unbeholfen im vista-Powerpoint)

irgendwie klappt das Bild nicht bei mir.. das liegt auf : http://www.picfront.org/d/V5zjszF24zm/Filterskizze.jpg

also grundidee ist ein Rohr, mit Oring-gedichteten Stopfen
in rot "Distanzscheiben", in grün eine Art Siebschicht/sowas wie ein Lochblech(aus Kunststoff - als Träger für den Filter,
und in braun der Filter.
--> Die Stoptfen möglichst so gestaltet, dass sie mit 1-3 Filterschichten arbeiten können

[Dieser Beitrag wurde am 04.10.2009 - 21:18 von Hanisch aktualisiert]





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fibroin ...
5000 Liter Wein
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...   Erstellt am 04.10.2009 - 21:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Distanzscheiben kannst du dir sparen. Die Filterscheiben können einfach aufeinander gelegt werden. So klappt mein Filter und Josefs auch.

http://www.razyboard.com/system/morethr … 354-0.html

[Dieser Beitrag wurde am 04.10.2009 - 21:47 von fibroin aktualisiert]





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Josef ...
1000 Liter Wein
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...   Erstellt am 04.10.2009 - 23:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Richtig, die Filterschichten kann man direkt aufeinander legen. Wenn man noch etwas tun will, dann kann man ein Sieb zwieschen die Schichten legen, kein Lochblech, das hat zwischen den Löchern zuviel Fläche wo die Filterschicht aufliegt und keinen Wein durchlässt. Auch hinter die letzte Schicht immer ein Sieb legen.




Hanisch 
100 Liter Wein
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...   Erstellt am 04.10.2009 - 23:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Danke - macht die Sache weniger aufwändig...
Bei der Sache mit dem Sieb frag ich mich, ob ich damit die notwendige Stabilität bekomme...
Dementsprechend wäre eine art Lochplatte mit möglichst geringem Materialanteil der Gedanke gewesen...
(das Labyrint beim Simplex hat ja einen relativ hohen Anteil)
--> Sieb auf eine so gelochten Platte dürfte wohl das beste sein
(So ich Deine Konstruktion richtig in Erinnerung hab funzt Sieb auf Platte mit Ausgangsöffnung ja auch ganz gut)
Oder einfach auf auslass und einlass-Konus verzichten...





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fliegenpilzler
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...   Erstellt am 04.10.2009 - 23:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,
Die Distanzringe werden bei dieser Konstruktion sehr wohl gebraucht, da sie garantieren, daß der Wein nicht die Filterschichten umgeht und den Weg des geringsten Widerstandes nimmt (sprich aussen rum fließt).
Das wäre bei einer Sterilfiltration fatal.
Was noch nicht ersichtlich ist: wie sollen die Endstopfen am Filtergehäuse fixiert werden, ohne daß sie bei 1bar Fiterdruck wie ein Sektkorken wegschießen.
Wenn ich mich nicht irre, werden bei Josefs Konstruktion die Filterschichten von den Gehäusehälften gequetscht um so die Randzone zu fixieren.
Nur mal Gedankenanstösse.
Grüße vom
fliegenpilzler




Hanisch 
100 Liter Wein
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...   Erstellt am 05.10.2009 - 01:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Jupp - das mit dem Umgehen war so ein Gedanke bei dem ganzen...
Quetschen soll die Konstruktion auch..
(über die Distanzscheiben - jedoch spielen dabei die Scheiben zwischen den Filtern eine untergeordnete Rolle)
also angedacht war ähnlich wie beim Simplex eine 6-8 Schraubenlösung aussen...
Letztlich ist das Ziel der Konstruktion:
- Filtern mit nur einer Filterschicht (da ich noch in der 10l-Größenordnung arbeite)
- Mehrere Filtrationsstufen auf einmal
- Dichtheit während des Filterns durch die O-Ringe
Letzteres weil mir schon bei der Grobfiltration der Simplex durchgegangen ist, und nachgeschraubt werden wollte, bzw durch undichtheit angezeit hat, dass der Filter dicht ist...
ggf ist auch noch ein Sekundärring einzuplanen...
(Da ich eh kein passendes CAD-Programm da hab, werd ich mal nen befreundeten Verfahrenstechniker befragen, ob er mir das ganze in Fertigungsgerechte Maßstäbe brint, und mir gleich noch die Dichtungen auslegt... )
dementsprechend könnte durch eine Erhöhuung des Arbeitsdrucks ggf noch die Filterlebensdauer erweitert werden...





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fliegenpilzler
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...   Erstellt am 05.10.2009 - 02:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,
Das mit den mehreren Schichten übereinander gelegt, halte ich persönlich für keine gute Lösung.
Und zwar deshalb: die Schichtenfiltration ist immer ein Spiel mit Partikelgrösse und Filterschärfe.
Manche Weine haben viele feine Partrikel, manche viele grobe. Jedoch fast nie mengenmässig gleich.
Es nützt mir wenig, wenn der Grobfilter noch nicht dicht ist, der dahinterliegende Feinfilter jedoch schon.
Damit ist jeglicher Durchfluss gestoppt, das ganze Paket muss auseinandergenommen und nach Schichtenwechsel wieder weingrün gemacht werden.
Nun kann man entweder gleich auch den noch nicht verstopften Grobfilter wechseln oder fängt mit einem halbverstopften Teil an. Der hat dann eine sehr kurze Standzeit und man ist wieder am wechseln.
Ich halte dies für eine Verschwendung von Filterschichten denn die Filterkette ist nur so stark wie das schwächste Glied.
Das ganze wird weder schneller und garantiert nicht wirtschaftlicher sein, als individuelle Filtergänge zu machen.
Grüße vom
Fliegenpilzler




Hanisch 
100 Liter Wein
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...   Erstellt am 05.10.2009 - 03:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich denke die Rechnung ist eine Frage der Mengen Wein, die man filtert.
Meinereiner hat Ansätze von 10, maximal 15 Litern.
Dementsprechend geh ich nicht davon aus, dass ich damit nen Filter zusetze...
--> da kommt die Nebenfrage auf, wie unbedenklich es ist, mehrere, verschiedene Ansätze mit dem gleichen Filter zu bearbeiten (ggf mit zwischenspühlen)
Denn das wäre wohl für mich die einzige Möglichkeit einen Filter sinnvoll auszureizen.
(also ein Filter sollte so 10-15 l doch packen)

Bei solchen kleinen Mengen kann es durchaus einiges an Arbeit - und Luftkontakt - ersparen, wenn man die Filtervorgänge in einem Zug durchführt.
(Ich glaube Du arbeitest in ganz anderen Maßstäben, wenn ich die Beiträge richtig in Erinnerung hab... das dauert bei mir wohl noch...)

Natürlich hat das nicht nur Vorteile - weil man eben auch keinen Blick auf die Zwischenergebnisse werfen kann, um diese optisch und geschmacklich zu bewerten... Eben deshalb ist die Zielsetzung hier ja auch, mit einer variablen Zahl an Filtern arbeiten zu können.

Für größere Mengen wäre - wenn man eine Zeitersparniss und Minderung des Luftkontaks wollte - aber ggf der Einsatz mehrerer solcher Filter-Kartuschen interessant.
Wenn man zwischendrin noch den Druck misst,
kann man wohl leicht erkennen, welcher Filter einen Wechsel braucht.





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fibroin ...
5000 Liter Wein
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...   Erstellt am 05.10.2009 - 15:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Zur Diskussion mit den aufeinandergelegten Filterplatten: Für den Kleinbetrieb ist das schon machbar. Meine Flteranlage verkraftet sowieso nur 2 Schichten. Mit Mittel-EK oder Grob-EK habe ich meine Weine klar bekommen. Einzelne Nachgärungen gibts schon, aber das ist nicht die Regel. Meist waren das Sommerfilteraktionen. Ich filter jetzt wieder, wenn es im Keller kühler wird.





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Josef ...
1000 Liter Wein
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...   Erstellt am 05.10.2009 - 19:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Drei Filterschichten übereinander ist kein Problem.
Natürlich ist es Möglich das die erste Schicht dicht ist und die beiden anderen noch in Ordnung sind. Aber mit etwas Erfahrung meistert man auch dieses.
Je nach Trübungsgras filtere ich mit ein, zwei oder drei Schichten. Da ist es nicht ungewöhnlich das in einem Arbeitsgang schon mal 50Liter durchlaufen.




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