Simon 


Status: Offline Registriert seit: 03.01.2007 Beiträge: 26 Nachricht senden | Erstellt am 12.01.2007 - 19:54 |  |
Name:
Simon Hendrik Morgan
Simon scheint nicht dazu zu verleiten ihm Spitznamen zu geben, denn bisher ist niemand auf die Idee gekommen.
Alter:
17 Jahre, geboren am 7.Mai 1989 in Wishaw
Beruf:
Schüler
Wohnort:
Wishaw
Familie:
Phillipe Morgan [Vater, 42, Broker, mittlerweile in Glasgow sesshaft]
Maggie Morgan [Mutter, verstanrb mit 29 Jahren bei einem Autounfall]
Jimmy Morgan [Zwillingsbruder, 17, Schüler, lebt in Wishaw]
Chris Morgan [Bruder, 19, Schüler im Abschlussjahr, lebt ebenfalls in Wishaw]
Aussehen:
Es fällt nicht erst auf den zweiten Blick auf, dass Simon und Jimmy Zwillinge sind, und doch ist die Verwandtschaft mit Chris bei ihm etwas deutlicher zu erkennen als bei Jimmy, und sei es nur vom Kleidungsstil her. Zwar ist auch Simon des Öfteren mit Bandshirts zu sehen und auch seine Lieblingsfarbe scheint Schwarz zu sein, doch kleidet er sich weitaus gewöhnlicher als sein Zwilling. Longsleeves, dunkle Hosen – das sieht mehr nach Simon aus. Hin und wieder ist aber auch er – unter Jimmys Einfluss dann – mit Eyeliner anzutreffen. Auch er trägt den tätowierten Barcode am linken Unterarm, hält sich mit sonstigem Schmuck aber eher zurück. Piercings besitzt er auch keine, das einzige Silber ist ein Ring am seinem rechten Daumen.
Soviel zu den materiellen Äußerlichkeiten, nun zu Simon dem Menschen:
Begegnet man dem jungen Mann, bemerkt man sofort dass er eine gewisse Ruhe ausstrahlt im Gegensatz zu seinem quirligen Bruder. Es ist auch keine Lethargie, das ganz und gar nicht, er scheint einfach mehr in sich zu ruhen. Seine grüngrauen Augen blicken freundlich und nachdenklich, und auch seine Lippen umspielt oft ein sympathisches Lächeln, wenn auch etwas zurückhaltender und nicht ganz so offensiv wie das seines Zwillings. Wie auch seine Brüder hat Simon dunkle Haare, trägt eine ähnliche Frisur wie Jimmy (einen langen gescheitelten Pony), doch wechselt seine Haarfarbe meist nie das Schwarze. Größen- und staturmäßig bewegt er sich wie Jimmy im normalen Mittelmaß, ist insgesamt zwar als ‚düster’ doch auch als ‚normal’ zu beschreiben.
Charakterbeschreibung:
Simon ist der Streitschlichter. Zwar ist er durchaus in der Lage eine Diskussion zu führen und seinen Standpunkt zu vertreten, doch oft übernimmt er die Rolle des Vermittlers, und ein gewisses diplomatisches Geschick ist ihm dabei nicht abzuerkennen. Simon scheint die Gelassenheit ‚mit der Suppenkelle gelöffelt zu haben’, wie Jimmy es einmal ausdrückte, und tatsächlich macht der junge Mann auf Außenstehende zuerst einen ausgeglichenen Eindruck. Das dem nicht ganz so sein kann, wird schnell klar wenn man von seiner Vorgeschichte weiß.
Auch er hat natürlich noch viel zu verarbeiten, doch hat sich das Erlebte bei ihm kein aggressives Ventil geschaffen wie man es bei seinem Zwilling manchmal beobachten kann, sondern äußerst sich vielmehr in einem ständigen Bestreben ‚die Wogen zu glätten’. Somit ist er geradezu auserkoren seinen Bruder immer wieder aus irgendwelchen Schwierigkeiten zu befreien, man möchte meinen in dieser Hinsicht ergänzen sich die beiden perfekt. Doch auch, oder gerade, sein älterer Bruder bereitet ihm große Sorgen, vermutlich mehr als es irgendjemand wirklich weiß.
Auch wenn er neben Jimmy meist sehr ruhig wirkt, so liegt dies einzig an Jimmys extrovertierter Natur. Auch Simon ist kein Kind von Traurigkeit, nur eben eine Nuance „gesitteter“. Sein Humor ist mehr der Trockene, sein Charme mehr hintersinnig. Während man Jimmy eher die Planung und Durchführung einer wilden Aktion anvertrauen würde, so würde man Simon um Rat fragen wenn man sich hat erwischen lassen.
Hobbies:
- Technikkrams reparieren (Toaster kaputt? Verstärker im Eimer? Fragt Simon, der freut sich)
- an Autos herumschrauben
- mit Freunden abhängen
- lesen
Vorlieben:
- stundenlang bei seinem Kumpel in der Werkstatt herumhängen und an Autos herumbasteln
- mit netten Leuten zusammensein
- philosophische Diskussionen
- ‚Geschwister gatherins’, d.h. mit Chris und Jimmy zusammensein, z.B. beim gemeinsamen DVD Abend, beim gemeinsamen Frühstück am Sonntag (was ohnehin selten genug vorkommt und meist eher in Brunch ausartet, weil Jimmy nicht aus den Federn kommt) oder sonst alles, was die drei nur für sich allein machen
- gute Düfte (Räucherstäbchen z.B., Simon ist Geruchsmensch)
Abneigungen:
- unnötiger Streit
- Basketball
- Starrköpfigkeit
- gekochtes Gemüse
- die Familienvergangenheit
Lebenslauf:
Genaugenommen war Simon das mittlere Kind, das Sandwichkind sozusagen, denn er war der zweite Sohn von Phillipe und Maggie Morgan, wenn er auch nur einige Minuten älter war als sein Zwillingsbruder Jimmy.
Von außen betrachtet verlief seine Kindheit also normal, Simon entwickelte sich zu einem aufgeweckten Jungen, war mittelmäßig bis gut in der Schule und viele meinten, wenn Simon nicht wäre, dann wäre Jimmy überhaupt nicht zu bändigen, denn sein Zwillingsbruder war der einzige, wie es schien, der dieses Wunder ab und zu noch hinbekam und so manch Schlimmeres verhinderte. Dies änderte sich auch später, als er auf die JFK High wechselte, nicht. Simon war ein gewöhnlicher Jugendlicher in aller Augen, hatte sich durch seine ruhige, nette Art viele Freunde gemacht, verbrachte ganze Nachmittage in der Autowerkstatt eines Freundes und war oft mit seinem Bruder Jimmy zu sehen.
Niemand ahnte, was für Tragödien sich tagtäglich bei den Morgans zuhause abspielten.
Es war nicht nur die offensichtliche Tragödie, der Autounfall der Mutter als die Zwillinge 6 Jahre alt waren. Natürlich war dies ein schwerer Schlag im Leben der Familie. Von einem Tag auf den anderen wurden die Jungs ihrer Mutter beraubt, doch anstatt nun zusammen zu halten, ging ein tiefer Riss durch die Familie. Der eigene Vater war es, der sich nun gegen den Erstgeborenen, zu dem Zeitpunkt selbst noch ein Kind von acht Jahren, wandte. Chris war mit im Auto gewesen, als der Unfall geschah, doch zum Glück war er nicht lebensgefährlich verletzt worden wie seine Mutter, die noch am Unfallort starb. Sein Vater nun verkraftete den Tod seiner Frau gar nicht, sondern begann damit dem Jungen die Schuld für den Unfall zu geben. Gleichzeitig jedoch hängte er sich an die Zwillinge, überschüttete sie mit der Liebe, die er seinem ersten Sohn nun verweigerte.
Was für eine Auswirkung dies auf den Jungen, der zusätzlich zu dem Verlust seiner Mutter auch noch den Vater verlor, kann man sich denken. Die Zwillinge durften zwar ihren Vater behalten, wurden dafür aber in tiefste Verwirrung gestürzt. Besonders Simon versuche vergeblich, die Familie wieder zusammenzubringen, konnte nicht begreifen warum sein Vater so handelte wie er es tat. Dieses Gefühl der Machtlosigkeit verfolgt den jungen Mann noch heute, und er glaub auch nicht daran, es noch jemals wieder loszuwerden.
Eine weitere Wendung im Leben der drei Brüder kam einige Jahre später. Chris war mittlerweile 16, die Zwillinge waren 14. Ihr Vater, dem nun auch klar geworden war, dass er sich die Liebe der Zwillinge nicht erkaufen konnte, sie zu ihrem Bruder hielten, stürzte sich in die Arbeit, verbrachte ohnehin schon viel Zeit in Glasgow und wandte sich dort schließlich einer neuen Frau zu.
Kaum noch war er zuhause, zuerst hieß es er habe viel zu tun, doch schnell wurde klar, dass er nicht mehr in das Haus zurückkehren wollte, in dem sein früheres Leben lag. Schon bald sahen ihn seine Söhne nur noch am Wochenende, bald darauf blieb er selbst am Wochenende nicht mehr über Nacht.
Seine neue Freundin hatte nichts mit dem Kleinstadtleben im Sinn, und schon gar nichts mit den Söhnen ihres neuen Freundes. Schließlich kam Phillipe Morgan gar nicht mehr nach Hause, nur an einem Nachmittag, an dem er versuchte die Zwillinge zu überreden mit ihm nach Glasgow zu kommen. Nur die Zwillinge wohlgemerkt. Das Haus wollte er verkaufen und Chris sollte...vom Erdboden verschluckt werden, wenn es nach ihm gegangen wäre.
Doch die Zwillinge willigten nicht ein. Im Gegenteil, sie brachen mit diesem Mann, der zwar biologisch ihr Vater war, doch auf geistiger Ebene doch nur sich selbst lieben konnte.
Selbst Simon, der sonst immer mit letzter Hoffung versuchte die Familie zusammenzuhalten, stand voll hinter Jimmy als dieser seinem Vater die Meinung sagte und ihn praktisch aus dem eigenen Haus warf. Doch es war auch wieder Simon, der ein paar Tage später noch einmal Kontakt mit seinem vater aufnahm um die letzten Formalitäten zu klären. Man einigte sich darauf, dass die Jungs das Haus behalten konnten, der Unterhalt wurde teils von der Waisenrente und vom Vater, der als Broker mehr als genug verdiente, sichergestellt.
Wenn es auch ein Befreiungsschlag war, so war es in erste Linie doch immer noch ein Schlag. All die vorgeheuchelte Liebe, worauf konnte man sich denn noch verlassen?
Auf seine Brüder konnte er sich verlassen, das war Simon klar, und vor allem: sie konnten sich auf ihn verlassen. Das schwor er sich, das lebte er. So leben die drei Morgan-Brüder nun also in dem Haus, das ihr Vater verließ, und führen endlich ein normales Leben – zumindest soweit dies noch möglich ist, aber dennoch normaler als all die Jahre zuvor.
He loved those nights, he really did. Standing in the back of the club, watching his little brother play, bashing away on his drums, cheeks flushed, eyes ablaze – Jimmy truly came alive in his music. He looked simply…happy in those moments, and Simon loved to see him like that. He wished Chris could break free one day, oh how he wished to see his elder brother like this once – or at least similar to this. But this day seemed far away, so far away. Simon sighed.
Again the ever asking question sprang to live…[I]why?[/I] He´ll propbaly never know. He didn´t understand why, back when they were all small and Chris came upstairs with a bleeding lip for he had spilled the milk at the dinner table. He didn´t understand why, when at his brother´s 16.birthday only a short note and an envelope were all that was left from that malfunctioning family they once were. Back then it had been a ringing why, ever present in the back of his head. Nowadays it still wasn´t gone, but it was merely humming, an urging tune that he would never get rid off entirely.
Simon focused back on his brother, who was now drumming shirtless, cracking a smile at the occasional catcalls from the crowd. A loving smile lit Simon´s face. This was [I]so[/I] Jimmy. And yet he knew, deep down his brother was still nothing but a vulnerable little boy – just like himself, probably. Just like Chris, who still had to fight more than anyone the demons of his past.
Actually, Simon mused, when it came down to everything, all he wanted was to have a little family of his own, a real one, not a f***ed up one like the the family he grew up in. Okay, he was only going on eighteen..[I]Are you insane, mate?[/I] he could literally hear Jimmy´s diesbelieving voice in his head. But yet he knew he could never have one, would never dare to have a family of his own as long as he didn´t have the answers to his everlasting [I]why?[/I]
The cheering crowd took his mind off matters and drew him back into the club, back into now. The lights went out and the calls for an addition grew louder. He knew, as did the crowd, the band would wait a few moments, just to tease, and then they´d come back on stage, soaking and drenched in their sweat, but happy. They´d play an addition and then another. Afterwards Jimmy would come looking for his brother, beaming from ear to ear, and Simon knew he should focus on what they had now, forget the past and make things work.
Ich kann mir nicht verkneifen anzumerken, dass diese Vorgeschichte einer Vorgabe entsprang.....
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