ForumNewsMitgliederSuchenRegistrierenMember LoginKostenloses Forum!




ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

supermoeppelchen ...





Status: Offline
Registriert seit: 28.10.2004
Beiträge: 53
Nachricht senden
...   Erstellt am 16.09.2005 - 23:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Wir waren dabei!

Eines vorweg: Ich wollte schneller sein – der Bericht sollte eigentlich schon gestern den heimischen PC verlassen. Doch das Silverstone Wochenende hinterließ seine Spuren und so kam ich mit einer netten Grippe zurück. Nachdem ich der Meinung war, man brauche solche Lapalien nicht auszukurieren und kann sofort wieder im strömenden Regen Kreuzungen sperren, wurde ich eines besseren belehrt. Das nächste mal geht´s natürlich schneller – zunächst einmal werde ich erst gar nicht mehr krank und dann hole ich mir gesund den gelben Urlaubsschein meines mir vertrauten Doc. Und dann habe ich ohne Ende Zeit schneller zu schreiben

Nun versuche ich mich mal wieder darin, ein Wochenende zusammen zufassen. Diesmal allerdings kein Langstreckenwochenende, sondern ein Wochenende mit einem Rennen zwei mal rund um die Uhr. Und das in einem Land, in dem die Menschen links statt rechts fahren und meinen, dies sei normal. Silverstone hieß das Ziel unserer Reise, überall auf der Welt auch bekannt als „the Home of British Motor Racing“.

Nebenbei sei erwähnt, die Wörter in Klammern bedeuten Lautschrift. Einfach ablesen, dann ist der jeweilige Name korrekt ausgesprochen

Nachdem das legendäre 24h-Rennen auf dem Nürburgring nicht nur buchstäblich ins Wasser gefallen sondern auch mächtig in die Hose gegangen ist - zumindest im Endergebnis, Herzblutwunden sind gerade erst geheilt – wurde das Projekt „24h Silverstone“ geboren.
Frank entschloss sich zu nennen und nach ein paar Hundert Euro Telefonkosten stand fest: Wir dürfen starten! Fahrer standen fest, mit zwei Deutschen und zwei Engländern eine gute Mischung. Frank (gesprochen FRÄNK) brachte Michael ( MEIKEL ) mit, während in England Steve (Stief) und Colin (Kollin) parat standen. Auf allen vieren lasteten die hohen Erwartungen des Gambler-Racing Teams – wir wollten the fantastic four im Ziel sehen.

Die erste Truppe reiste bereits mit Sack und Pack am Mittwoch Abend an. Im Tischner - Lkw neben dem M3 fuhren Georg und Thomas , während Michael, Frank, Christiane, Stricki, Wilfried, Paul und Karsten im VW Bus anreisten. Ich hab´ mir sagen lassen, dass es im Lkw als Beifahrer ziemlich anstrengend war, immer den Haltgriff rechts oben fest zu halten. Aber ohne ging es wohl nicht
Kalle und Ute reisten mit ihrem eigenen Bus an, man traf sich auf dem Weg nach England.
Aufgrund meiner Abwesenheit während der Fahrt (als Teilzeit Team Mitglied hat man eben auch noch andere Verpflichtungen als völlig verrückt mal eben nach Silverstone zu fahren um dabei zu sein – aber dazu komme ich noch) kann ich über eventuelle Ereignisse oder Brüller leider nicht berichten. Soviel weiß ich, die Truppe brauchte ca. 13 Stunden bis ans Ziel und kam, kaum zu glauben, ohne jegliche Schäden an Verkehrszeichen an.

In Silverstone wurde dann erkundet, ausgepackt und das Auto vorbereitet. Es wurde geklebt und die ersten Erfahrungen mit der für so manch einer unverständlichen englischen Sprache gemacht.

Das Training verlief gut, mit dem Auto waren die beiden englischen Fahrer Steve und Colin (ich erinnere an die Lautschrift oben in Klammern) zufrieden.
Startplatz 16 konnte errungen werden, gute Vorraussetzungen für´s Rennen, da man als Klassenerster mal´ vor einer Menge Hubraum samt PS und vor allem vor ordentlich Kohle stand ( nicht traurig sein liebes Duller Team )

Während die Truppe in Silverstone dann einem Unwetter der etwas anderen Art zum Opfer fiel (es sollen Pappbecher durch die Box geschwommen sein) machte ich mich auf den Weg nach Marl, Ziel: Silverstone. Nach tagelangem Hin und Her entschied ich mich dafür, einen mehr als stressigen Kurztrip in Kauf zu nehmen um DABEI zu sein. Die Klamotten waren schnell gepackt, der Hund am Rastplatz angebunden und das Kind verkauft – oder so ähnlich  - es konnte also losgehen. Man hatte für mich einen Platz in Frank´s Auto mit Mathias als Fahrer gebucht. Rolf und Rita hatten ebenfalls bei Matthias eingescheckt.
Ich war etwas zu früh am Treffpunkt, der sich im nach hinein als Flugplatz heraus stellte. Es erschienen Rolf und Rita, die etwas nervös wurden, als Mathias zur geplanten Abfahrtszeit immer noch nicht da war. Wir hatten einen Zug im Eurotunnel gebucht, so dass wir spätestens um 23:45 Uhr am Tunnel sein sollten. „Das wird aber knapp, ob wir das noch schaffen?“ fragten Rolf und Rita nervös. „Ja ja, das passt schon“ musste ich grinsend antworten. Schließlich wusste ich ja wer fährt.
In der ersten Kurve rutschte Rita trotz Gurt fast auf meinen Schoß und ihre Blicke sprachen Bände. Die Hand ging in Richtung Türgriff und ich zwang mich nicht zu lachen. Unser Flug fing also schon fantastisch an.
Ohne nennenswerte Zwischenfälle erreichten wir gegen 01:20 Uhr englischer Zeit Silverstone. Begrüßt mit den Worten: Welcome in the Home of British Motor Racing, welches in riesigen Buchstaben auf einem Schild über der Fahrerlagereinfahrt zu sehen war. Irgendwie sah alles gigantisch aus. Zumindest im Dunkeln.

Michael und Karsten blieben für uns wach und übergaben uns die Eintrittskarten, so kamen wir selbst mit dem Auto ins Fahrerlager.

Kurz wurde die Box samt Boxenmauer bestaunt und festgestellt, dass es dort irgendwie nicht „Formel 1 like“ war. Die Schlafplätze wurden verteilt – ich entschied mich für das Modell Audi. Nach kurzen Streitereien mit der Alarmanlage des Audi schlief ich ein – mitten in Silverstone.

Geweckt wurde ich, ich nehme an auch die anderen, von den aktuellen englischen Charts des neben uns aufgebauten Autoscooter. Christiane machte Kaffee, der ein oder andere besuchte die Duschen der etwas englischen einfachen Art und die übrig gebliebenen machten sich mit den Teammitgliedern der englischen Fahrer bekannt. Alle waren sehr nett, gaben sich Mühe deutlich und langsam zu sprechen – auch wenn es ihnen manchmal mit vollem Mund sehr schwierig gefallen ist.

Hansi und Andreas kamen dann auch – sie erreichten gegen 04:00 Uhr Silverstone und schliefen auf dem Parkplatz.

Beim Frühstück gab´s für Michael Nutella Brote, für Frank gab´s Rührei und für die Engländer gab´s den Rest. Auf Deutsch: Sie verputzten einfach alles was zu haben war, ALLES !

Anschließend ging´s zur Fahrerbesprechung. Frank übte sich mal wieder als Dolmetscher – Michael und Mathias nahmen die Dinge wie sie da so kommen sollten.
Zurück im Lkw stand eine Teambesprechung an. Man besprach alles zweisprachig, unterstützt von Händen und Füßen und einer Boxentafel mit Arbeitseinteilung. Faszinierend war, dass man das Gefühl hatte, man arbeitet seit Jahren zusammen. Alle zogen an einem Strang, es gab keine Diskussionen und jeder war auf seinen Job vorbereitet.

Beim Warm up ließen wir den M3 stehen – No Risk.

Dann ging´s in die heiße Phase. Es begann wieder zu Regnen, während Michael den M3 in die Startaufstellung fuhr. Um ihn rum ein Haufen mit bunten Regenschirmen, die vermutlich genauso nervös waren wie unser Fahrer selbst.

Die Strecke war pitsche patsche nass. Michael fuhr den Start hervorragend, obwohl er selbst anschließend sagte, dass er nicht wirklich viel gesehen habe. Er fuhr den gesamten ersten Törn ohne jeglichen Zwischenfall und fuhr dafür, dass es mehr als nass war, sehr gute Rundenzeiten. Nach zwei Stunden fuhr er auf Gesamtplatz 10, zum Fahrerwechsel nach zweieinhalb Stunden lagen wir bereits auf dem 7. Gesamtplatz !! RESPEKT ( Michael eröffnete beim Start als einziger übrigens die dritte Fahrspur )
Colin war dran und das Team lag bei Ausfahrt aus der Box auf Platz 16. Colin fuhr mit Intermediats, die er nach 8 Runden gerne in Regenreifen getauscht haben wollte. Irgendwie war es doch wohl zu nass.
Colin drehte ebenfalls ohne Probleme seine Runden und kam nach zwei Stunden zum Tanken rein. Doch was bis dahin niemand wusste, Colin stand schon an der so genannten Fuel Area, die so ca. 1000m entfernt war. Somit stand zwar Colin und der M3 da, doch keiner des Teams, der tankte. In dem Augenblick als Colin wieder losfuhr, kamen Stu, Hansi und Co. angerannt. Verpasst würde ich sagen. ( War allerdings der einzige Zwischenfall in der Fuel- Area )
In der Box wurde gewechselt, Steve stieg ein. Nach einem schnellen Boxenstop fuhr er tanken, dann fuhr er ebenfalls über zwei Stunden bis ins tiefste Dunkel der englischen Nacht.. Nun war Frank an der Reihe, beim Wechsel lagen wir auf dem 18. Gesamtplatz. Nach einer Stunde sprang Michael wieder aufs Auto, Frank legte sich hin. Irgendwie war er nicht fit…vielleicht war es der Anflug einer Grippe?
Michael fuhr wieder zwei Stunden (sogar bis auf die Minute) und fuhr super Zeiten. Wir hielten uns auf Platz 17. Harte Arbeit, eine Stunde anzugasen, um einen Platz gutzumachen. Der M3 lief auch nach 10 Stunden perfekt.
Colin übernahm das Auto und machte mal spontan nur das Fernlicht samt Zusatzscheinwerfer an. Schlichtweg vergessen hatte allerdings das Abblendlicht. Somit war das Heck des M3 schwärzer als die englische Nacht. Prompt kam die Race Control und forderte das Team mit Händen und Füßen auf, dass Colin den Ein und Ausschalter betätigt. Das war jedoch schwieriger als erwartet. Da alle üblichen Boxenschilder missachtet wurden, anleuchten von selbst erstellten Tafeln ignoriert und alle Gestiken an der Boxenmauer untergingen, dachte sich die Race Control mal, die Spiegeleiflagge rauszuholen. Karsten und Michael marschierten zur Penalty Area an der Race Control und Shawn ließ sich den CWS Lollipop von der Ascar kommen. Es vergingen weitere Runden in den Colin konstant gute, aber blinde Zeiten fuhr. Als die Race Conrol langsam die schwarze Flagge ausrollte, erlernte Mathias plötzlich und unerwartet die englische Sprache. Mit nie da gewesenen Wortkombinationen versuchte er Aufmerksamkeit beim Rennleiter auf sich zu ziehen. Big Shawn wählte das letzte Mittel und eckte mit dem Lollipop mal auf der Windschutzscheibe von Colin an. Das verschaffte Eindruck und Colin kam in die Box. Zügig wurde das Licht angeschaltet und Colin beendete seinen Nachttörn ohne weitere spektakuläre Probleme mit konstant guten Zeiten. Colin lachte im Anschluß über die gesamte Breite, nachdem ihm Shawn über die Versuche ihn anzuhalten, erzählte.
04:45 Uhr, Fahrerwechsel. Steve steigt ein, es herrscht leichter Nieselregen. Er fährt glatte 15 Minuten, blinkt ordnungsgemäß und steuert die Box an. Aufgeregt berichtet er von Problemen mit dem Heck, aufgeregt übersetze ich. Es stellt sich heraus, dass sich eine Schraube des Differentials gelöst hatte. Problem erkannt, Problem gebannt. Aber irgendwie fehlten Leute in der Box, so dass wir uns kurzfristig dazu entschlossen, Matthias zu wecken. Matthias, unser Chefschrauber in Silverstone, hatte sich kurz zuvor in den Lkw gelegt um ein wenig zu entspannen – auch schlafen genannt. Nach meinen leisen und sachten Weckversuchen sprang er auf, flog durch den Lkw (hier wörtlich zu nehmen) und lag schneller als ich gucken konnte unter dem M3. Rekordverdächtige 6einhalb Minuten hat die Reparatur gedauert, glauben konnte ich das auch nicht. Aber es war so und Steve konnte weiter seine Runden drehen. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als er sich mit einem giftgrünen Cicic anlegte (Fleper Motorsport weiß bestimmt nichts von ihren Doppelgängern). Nach Steves Angaben zufolge sei ihm die Tür des Civics ins Auto gefahren. Das dazu. Den Unfallhergang malen wir uns nun aus Unter Safety Car kam er in die Box. Leider dauerte die Reparatur 35 Minuten, wobei diese eigentlich ähnlich rekordverdächtig war wie die erste. Alle Engländer (sagt man nicht eigentlich Briten?) staunten, schüttelten verwirrt den Kopf und fragten ständig, ob das so „normal“ bei uns sei. Was für eine Frage? Klar, wir kommen ja nicht extra nach Silverstone, in the Home of British Motor Race, um Rennen abzubrechen.
Nach erfolgter Reparatur und jeder Menge verbrauchtem Tape fuhr Frank weiter. Franks Törn lief problemfrei, er blieb 1einviertel Stunde draussen und fuhr konstante Zeiten.
Fahrerwechsel, Michael steigt ein. Diesmal noch motivierter als zuvor, irgendwie irrer. Er fährt los, fährt Bestzeit: 2,08.814. Und das bei immer noch mehr als feuchtem Streckenbelag, mit einem gerade reparierten Auto. Hut ab! *kopfschüttel* Vielleicht sollten wir all unsere Fahrer kurz zuvor mit Kaugummis ausstatten
Leider kam er um 09:20 Uhr unter Safety Car noch mal in die Box, der hintere linke Reifen war platt und hatte sich schon deutlich von der Felge gelöst. Matthias sah, wie der grüne Civic aus der Nachbarbox ebenfalls in die Box kam. Der Civic stellte sich direkt vor unsere Box – na na, nicht mit uns, dachte sich Matthias und stürmte zur linken Tür des Civics. Diese riss er auf und schrie den Fahrer an, er solle bloß weiter fahren. Nur zu dumm, dass dort niemand saß. Englische Fahrer sitzen bekanntlich in englischen Rennautos auf der rechten Seite. Ich möchte gar nicht wissen, was der Fahrer des Civics in dem Moment gedacht hatte. Vermutlich verstand er kein Wort, Matthias machte nämlich lediglich von seinen Deutschen Schimpfwörtern gebrauch. Nun legte Matthias selbst Hand an und schob den Civic einfach eine Box weiter.
Dann wurde schnell der Reifen gewechselt, die Spur wieder eingestellt. Er fuhr unter Safety Car raus und pendelte sich bei seiner Bestzeit wieder ein. Er fuhr konstant schnelle Zeiten, während mich Matthias an der Boxenmauer über die mentalen Phasen seines Bruders während des Rennens aufklärte.
Zwischenzeitlich wurden übrigens alle müder und müder. Hansi lag im Lkw, Stricki suchte sich einen Platz auf den aufgewärmten Reifen und die Engländer taten so, als seien sie hellwach.
Colin und Steve fuhren die Törns in den Morgenstunden bis zum Mittag. Alles lief wieder wie am Schnürchen, nur die Safety Car Phasen waren deutlich mehr als in der Nacht. Bei dem ein oder anderen gab es anscheinend Konzentrationsprobleme, so dass die Ausflüge in Reifenstapel tatsächlich anstiegen.
Michael übernahm Mittags noch mal den M3, entgegen seiner Erwartungen durfte er auch noch mal fahren. Hätte Frank etwa dem kleinen Michael sein liebevolles BITTE BITTE abschlagen können? Während ich zu diesem Zeitpunkt im Lkw meine Fieberanfälle auskurierte und mir eine Mütze Schlaf gönnte, tanzte Michael im Lkw singend auf und ab. “Ich darf noch mal, ich darf noch mal“…mit diesen Worten schlief ich endgültig ein.
Geweckt wurde ich in der letzten Stunde des Rennens. Frank fuhr den Schlusstörn, ich hatte während meines zweistündigen Aufenthaltes auf Wolke Sieben nichts verpasst. Alles lief planmäßig, lediglich der M3 wurde etwas müde und freute sich wie wir alle auf die Zieldurchfahrt. Wir postierten uns alle an der Boxenmauer, umrahmt von Shawn´s großartigen Flaggen. Ein Fototermin stand an, Englische Frauen baten um ein Foto mit den Twins Dann war es endlich soweit. Die letzte Runde stand an. Alle waren gespannt bis Shawn zwei Wörter schrie: FUEL AREA! Es wurde unruhig und niemand wusste wirklich,ob Frank noch genug Sprit im Tank hatte. Falscher Alarm, Frank fuhr einhändig über die Ziellinie. Es war geschafft, Gesamtplatz 18. Congratulations den grandiosen Fahren, dem gesamten Team.

Es folgte ein gemütlicher Ausklang in der Box, wobei der M3 bestaunt wurde. Zahlreiche Fotos wurden gemacht, zahlreiche Umarmungen folgten. Unsere englischen Fahrer ließen es sich nicht entgehen, die Frauen (ich betone: Deutsche Frauen) abzuknutschen.
Christiane, unsere Chefin de Cuisine, und Ute warfen den Grill an, Frank zapfte das erste Bier und der ein oder andere feierte die Wiedergutmachung des leider nicht so schön beendeten 24h-Rennen auf dem Nürburgring.

Leider ging es für uns Richtung Home. Während die anderen den Abend am Grill ausklingen ließen, fuhren Matthias, Rolf, Rita und ich schon auf der M25 Richtung Dover. Oder war es die M20? Egal, denn nach unserer Sightseeing Tour durch Belgien weiß ich nun gar nicht mehr, auf welchen Autobahnen ich nun schon war. Eines steht fest: Belgien ist schön, aber nicht so schön, dass ich es nachts unbedingt sehen muss. Und vor allen Dingen nicht, wenn ich nicht weiß wo ich gerade bin. Also kleiner Tipp: Immer Karten im Auto haben – dann klappt´s auch in Belgien.

Immerhin waren wir sage und schreibe vier Stunden vor Hansi und Andreas zu Hause, das soll uns unter dem oben genannten Aspekt erst einer mal nachmachen.

Der Rest der Crew kam Montag Nacht gegen Mitternacht zu Hause an. Auch Thomas, der die Fahrt in dicker Jacke im Lkw verbrachte überstand glücklicherweise die Fahrt.

Eigentlich war´s das schon

Silverstone wird noch lange im Gespräch bleiben – über die ein oder andere Story wird man auch in Zukunft noch lachen. Silverstone war die Reise wert, ich glaube darüber sind sich alle einig. Und auch über das nächste 24h-Race in Silverstone wird schon geredet – hiermit reserviere ich einen Sitzplatz im schnellsten Krankenwagen der Welt vorne rechts. Rückbank reserviere ich gleich mit – weniger Gewicht bedeutet noch schnelleres und vor allem ruhigeres fahren.

Loben wollt´ ich noch ein bisserl :

- Die Engländer, weil sie sich so prima integriert haben ( kannten wir uns schon aus einem früheren Leben?)
- Die Schrauber, weil sie erstklassige Arbeit sauschnell geleistet haben und niemals diskutierten
- Die Küchenchefin Christiane und Gehilfin Ute, weil es 24 Stunden lang frischen Kaffee gab und weil niemand verhungern musste (außer die, die kein Pferdefleisch mochten, ich sag nur Horse Power…Hü, hü)
- Die Fahrer, für ihren sehr vorsichtigen und umsichtigen Umgang mit dem M3, DANKE er lebt noch
- Den Michael für die Bestzeit des Rennens unter den vorherigen Umständen *aus dem kopfschüttel ich gar nicht mehr heraus komme“
- Den Fotografen Karsten, für die erstklassigen Bilder
- Den Kalle, der immer dafür gesorgt hat, daß genügend Reifen da waren (immerhin 15 Sätze!!!)
- Den Hansi für seine Schweißkünste
- Den Paul, der meine Benjamin Position eingenommen hat
- Den Thomas, für die nette Vertretung bei der Zeitnahme während meiner Raucherpausen
- Den Wilfried, der einfach überall da war wo er gebraucht wurde
- Den Stricki, weil er mir fürsorglich meinen verloren gegangenen Pullover bis kurz vor die Dusche getragen hatte
- Den Matthias, weil er mich trotz totaler Müdigkeit sicher und schnell (naja, ich sag nur Belgien) nach Hause gebracht hatte – und mich dabei noch bei Laune gehalten hat
- Die fiese suizidale Civic-Tür, weil sie nicht noch mehr Schaden angerichtet hat
- Alle, die ich hier nicht namentlich erwähnt habe: Ihr alle habt dafür gesorgt, dass wir am Sonntag Abend Grund zum Feiern hatten!



In diesem Sinne

Eure Jessica alias supermoeppelchen

[Dieser Beitrag wurde am 17.09.2005 - 22:14 von supermoeppelchen aktualisiert]




Erkenschwicker 



...

Status: Offline
Registriert seit: 29.06.2004
Beiträge: 3
Nachricht senden
...   Erstellt am 19.09.2005 - 12:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Bohhh EEyyhhhhh,
lang und guuuut.

Loben wollt´ ich noch ein bisserl :
Das GESAMTE Team - Ein super Ergebnis. Gratulation
Supermöppelchen - Ein hervorragener Rennbericht!!!! Mach weiter so

der Erkenschwicker Gambler-Fan





Signatur
Sei nur so schnell, wie dein Schutzengel fliegen kann.

andipill 



...

Status: Offline
Registriert seit: 25.02.2004
Beiträge: 3
Nachricht senden
...   Erstellt am 21.09.2005 - 21:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Toller und in allen Belangen treffender Rennbericht.

Das mit der langen Rückfahrt läßt sich einfach erklären:

Hansi wollte noch Kaffee auf die Fahrt mitnehmen, den er unterwegs dann wieder wegbringen mußte, Max wollte ein Bett im T5 gebaut haben, tja, und dann begrüßte uns der nette Gentleman am Tunnel mit den Worten : "Sorry Sir, you are seven minutes too late, next train leaves England in three and a half hour".

Dann hatte sich im Zug noch ein Bus verkeilt, so dass die Tore nicht geöffnet werden konnten, was nochmal 45 Minuten kostete.

Aber trotz allem, geiler Tripp !!!




björn 





Status: Offline
Registriert seit: 21.02.2004
Beiträge: 148
Nachricht senden
...   Erstellt am 23.09.2005 - 09:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 



Na so eine Rückfahrt hätte ich mir auch gewünscht!

Auf jeden Fall mal wieder ein Super Rennbericht.
Wenn man das so liest, wäre man gerne auch dabei gewesen!





Signatur
Gas ist wenn es trotzdem kracht!

supermoeppelchen ...





Status: Offline
Registriert seit: 28.10.2004
Beiträge: 53
Nachricht senden
...   Erstellt am 24.09.2005 - 21:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Vielen Dank für Euer Lob, die Blumen dazu nehm´ ich lieber persönlich entgegen
Leider hat sich im Bericht ein kleiner Fehler eingeschlichen...eher gesagt...ich hab´s falsch übersetzt. Der M3 hatte keine Berührung mit einem Civic. Der Civic war nämlich ein Marcos. Ist ja fast das gleiche
Und auf die vielfache Nachfrage, warum auf den Fotos immer so wenig Schrauber beim Boxenstopp zu sehen waren: Laut Reglement durften nur 4 (four) Schrauber (Mechanics) beim Boxenstopp gleichzeitig am Fahrzeug arbeiten. Lediglich bei Reparaturarbeiten innerhalb der Box durften mehr Hände helfen.
That´s it.
Euer supermoeppelchen (Adresse für die Blumen dürfte bekannt sein, oder? )

[Dieser Beitrag wurde am 24.09.2005 - 21:36 von supermoeppelchen aktualisiert]




björn 





Status: Offline
Registriert seit: 21.02.2004
Beiträge: 148
Nachricht senden
...   Erstellt am 25.09.2005 - 12:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Dann würd ich sagen mach doch mal was das der BMW in die Box kommt.
Wir wollen Mechanics sehen

Schläge und Morddrohungen bitte an die selbe adresse wie im Post hierdrüber





Signatur
Gas ist wenn es trotzdem kracht!


Ähnliche Themen:
Thema Erstellt von Antworten Forumname
Rennbericht Marca 4 gladbacher
Wie findet ihr den Rennbericht ?? Puschelorizor 8 puschelorizor
Rennbericht Harm Challenge Luxemburg nicolas 2 rcpictureonline
Welcome to Silverstone björn 3 interceptor
sILVERSTONE David88 1 david88





Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



Verwandte Suchbegriffe:
24h britcar | 24h silverstone | 24h rennen silverstone | 24h silverstone 2005 | britcar 24h rennen | 24h rennen england silverstone | 24 h britcar | tischner autoscooter
blank