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louve 
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...   Erstellt am 03.02.2009 - 19:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kein Lächeln
kein sich Freuen
kein Moment des Glücks

du reißt dich zusammen,
erfreust dich an nichts
kannst dich an nichts mehr erfreuen

Kein Grund zum Jubeln
Nur tausend Gründe dich zu quälen
Glück bleibt bei dir harte Arbeit

Glück wird bei dir harte Arbeit
für das man sich schindet und schuftet
das man sich erst zu verdienen hat
das man sich erst verdienen muss

doch wann schaffst du es schon
wann erreichst du je das Ziel
wann bist du dir selbst endlich gut genug,
für ein Lächeln
in deiner herzverbrannten Welt

[Dieser Beitrag wurde am 05.02.2009 - 18:46 von louve aktualisiert]




Nordlicht 
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...   Erstellt am 03.02.2009 - 19:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo louve,

Dein Text ist grausam hart an der Wirklichkeit, so als hättest Du das beschriebene erlebt. Meist ist es noch schlimmer; da musst Du nämlich dankbar sein, dass Du Dich ausbeuten lassen darfst, Du hat ja noch einen Platz auf der Ruderbank. Was heute gefordert wird, kann keiner guten Gewissens "Arbeitsplatz" nennen. Du buckelst und beißt die Zähne zusammen und merkst gar nicht mehr, wie Deine Rechte mit Füssen getreten und lächerlich gemacht werden.
Ich habe keine Ahnung, wo das hinführen wird; mir ist nur angst und bange um die berufliche Zukunft der Kinder und Enkel. Werden sie noch erfahren können, was lebenswertes Leben ist, wie sich Freude, Glück, Zufriedenheit anfühlen?
Wenn wir schon nicht mehr beißen können, so müssen wir um so lauter Bellen und die Zähne zeigen.

Liebe Grüße

Nordlicht





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Kant: Wie kann ein so krummes Holz den aufrechten Gang lernen.

louve 
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...   Erstellt am 03.02.2009 - 21:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Nordlicht,

vielen Dank zuerst einmal für dein feedback!

Ist interessant zu sehen, wie der Text rüber kommt.

Ja, ich habe das bereits erfahren, jedoch nur indirekt, indem ich einem Menschen begengnet bin, der so zu sein scheint, der mir sehr nahe gekommen war.

Ich sehe es genau umgekehrt, man kann sich an so vielen kleinen Dingen erfreuen, wenn man will. Glück ist in meinen Augen keine Arbeit und nicht durch Arbeit zu erlangen. Entweder du bist offen dafür oder nicht.

Natürlich hast du recht, es gibt leider auch viele Menschen, die an ihrem Arbeitsplatz ausgebeutet werden. Doch oft schaffen diese Menschen es auch unabhängig von diesem Missstand Glück zu empfinden.

Es geht mir um denjenigen, der es sich selbst nicht gönnt, glücklich zu sein.

Womöglich kommt das wirklich nicht so rüber...

Danke jedenfalls und
liebe Grüße
louve




Michael ...
LITERA(r)T
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...   Erstellt am 04.02.2009 - 08:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Guten Morgen louve,

ich sag es platt vor den Kopf: Dein Anliegen kommt bei mir nicht an. Bei Deinem Beispiel von dem kleinen Glück trotz schlechter Arbeitsbedingungen fällt mir eine Familie aus der Nachbarschaft ein, die bis vor wenigen Jahren Badeurlaub auf Trinidad machte, jetzt aber Wanderurlaub im Sauerland macht.
Das Erstaunliche ist, diese Art des Urlaubs gefällt allen besser, alle haben gelernt, zu spielen und zu lachen, können im Wald etwas hören und riechen und sehen, und das alles, obwohl die finanzielle Situation katastrophal ist. Durch den Zwang zu "small is beautiful" haben die sich geöffnet für das Glüch am Wegrand.
Das Glück nicht wahrnehmen, weil ich selbst ihm im Weg stehe - ich denke, dies "verrückte" Fähigkeit besitzen viele Zeitgenossen. Manche sind sogar stolz darauf und machen aus "Glück und Glas, wie leicht bricht das" eine Weltanschauung oder Lebensphilosophie. Ganz abgesehen von denen mit poliertem Heiligenschein, die Glück für eine Sünde halten und bei Freude sofort an die entsprechenden Häuser denken. Von diesen "Frommen im Lande" habe ich mehr als genug erlebt und erlitten.
Laß Du Dir die Fähigkeit, Glück zu sehen und zu geniessen, nicht verderben.

Alles Liebe

Michael Nordlicht





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Man kann die Fackel der Wahrheit nicht durch die Menge tragen, ohne einigen Leuten den Bart zu versengen.
Lichtenberg

louve 
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...   Erstellt am 04.02.2009 - 14:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Danke Michael, nein, das lass ich mir eh nicht nehmen. Tja, kommt nicht an bei dir meine message, is ok.. aber zumindest sehen wir die Sache mit dem Glück ähnlich

lg
Sabrina




louve 
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...   Erstellt am 04.02.2009 - 14:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


hm... hab´s minimalst verändert... kommt es jetzt besser rüber? Das was ich ausdrücken möchte? Dass derjenige nicht deswegen kein Glück findet, weil ihm die harte Arbeit im Wege steht, sondern weil er sich das Glück selbst nicht gönnt?
(Manche gibt´s ja wirklich, die denken (unbewusst) von sich selbst, sich dürften sich nicht freuen..)

Über feedback würd ich mich jedoch sogar sehr freuen!




louve 
LIT
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...   Erstellt am 04.02.2009 - 14:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


hm..... hab´s jetzt doch stärker verändert - nun müsste es doch einen anderen Eindruck erwecken, odr?




Michael ...
LITERA(r)T
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...   Erstellt am 04.02.2009 - 16:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo louve,

so kommt Deine Botschaft sehr viel besser an, ohne dass die zuerst von mir gelesene Möglichkeit völlig verloren wäre. Das Scheitern an sich selbst, das ist tragisch im klassischen Sinn. Und schon die klassische Trgödie war sehr interessiert an den gesellschaftlichen Folgen der eigenen Verstrickung.
Welche konkreten Erfahrungen hast Du denn mit Menschen gemacht, die meinen oder glauben, sich nicht freuen zu dürfen?

Bis jetzt ein sehr interessanter Dialog, ich hoffe es bleibt so oder wird noch besser.

Alles Liebe

Michael





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Lichtenberg

louve 
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...   Erstellt am 05.02.2009 - 12:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Michael,

super, freu mich, dass meine Botschaft nun deutlicher ankommt, da es mir natürlich auch ein Anliegen ist, verstanden zu werden.

Ich bin in den letzten Jahren immer wieder in destruktiven Beziehungen gelandet, bei Menschen mit Depressionen und/odermit Süchten, die entweder wahnsinnig klammern und/oder keine wirkliche Nähe aushalten.. mir fällt das erst jetzt so richtig auf, nachdem es meinem Bruder wieder mal sehr schlecht geht und ich springe und tue und auch gerade endlich eine Beziehung beendet habe, in der der Mann ein starkes Suchtverhalten gezeigt hat (wurscht ob Arbeit, Drogen oder Sport). Er war immer unzufrieden, er hat sich an kaum etwas erfreuen können und logischerweise hat das auch mich runtergezogen. Natürlich weiß ich auch, dass das über mich viel aussagt und es Zeit wird, diese meine alten Muster endlich zu durchbrechen.

Im Endeffekt steht immer mangelnde Selbstliebe dahinter..hab gerade erst jetzt ein wenig zum Thema Co-Abhängikeit durchstöbert und an Selbsterkenntnis mangelt es grad nicht...

lg
l.

[Dieser Beitrag wurde am 05.02.2009 - 12:56 von louve aktualisiert]




louve 
LIT
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...   Erstellt am 05.02.2009 - 14:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


.... ganz neue Version.

Wie sieht´s damit aus? Trifft die ganze Sache wohl noch besser...




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