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Blutengel 
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...   Erstellt am 11.05.2004 - 16:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hab e mich schon oft gefragt, wie lange es diese Stilrichtung der Musik denn nun wirklich schon gibt.

Kann mich noch genau an meinen ersten Gothictitel erinnern den ich gehört habe.

Allerdings war ich zu der Zeit natürlich noch kein Fan der Musik.
War damals eher zufällig.
Es muss glaub ich 93 oder 94 gewesen sein.
Es war der Clubhit von Silke Bischoff (glaub die heißen heute auch anders) "On the other side".

Würd mich freuen wenn mir einer vielleicht sagen kann ob ich da richtig liege.....



Greetz
BE
oder waren die Anfänge bereits in den 80er Jahren?





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Im Menschsein fühl ich mich verloren,wünscht` ich wäre nie geboren – in diese graus`ge Welt hinein, mit blutig’ Hand und Heil`genschein. Ach welch` Leid hätt’ ich gespart,hätt mein Geist sich nie gepaart,mit dem schwächsten Fleisch auf Erden;wollt` doch lieber Vogel werden! Fliegen, grenzenlos und frei,egal wohin – ist einerlei

-looklikedead- 
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...   Erstellt am 11.05.2004 - 20:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


soviel ich weiß stammt die Gothickultur vom Punk ab...





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leben und sterben lassen......

Blutengel 
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...   Erstellt am 12.05.2004 - 12:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Also beim Goth-Rock kann ich mir das ja nur zu gut vorstellen.
Aber was is mit den elektronischen Stilrichtungen?
da kann ich mir das doch irgendwie nur schwerlich vorstellen.

Könnte man vielleicht Kraftwerk und solche Sachen dafür als Vorläufer bezeichnen?

[Dieser Beitrag wurde am 12.05.2004 - 12:06 von Blutengel aktualisiert]





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-looklikedead- 
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...   Erstellt am 12.05.2004 - 19:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Kraftwerk

Die Synthesizerpioniere aus Deutschland, Mitschöpfer und Wegbereiter der elektronischen Musik, wurden im Jahre 1968 unter dem Namen \\\"Organisation\\\" gegründet, Ihre damalige Musik hatte allerdings wenig mit Ihreren späteren Werken gemein. Anfangs wurde die Band mit Ihren experimentellen-elektronischen Klängen als Futuristen belächelt, doch das sollte sich bald ändern.Ihren weltweiten Durchbruch erlebten KRAFTWERK im Jahr 1975 mit der hypnotischen Single \\\"Autobahn\\\". Das gleichnamige Album erreichte danach Platz 5 in den amerikanischen Charts - auch noch aus heutiger Sicht eine Sensation für eine deutsche Gruppe - der Grundstein für Ihre Karriere war somit gelegt.

Mit wegweisenden Alben wie \\\"Trans Europa Express\\\" (1977), \\\"Die Mensch-Maschine\\\" (1978) und \\\"Computerwelt\\\" (1981) beeinflussten sie in den darauffolgenden Jahren massgeblich Künstler wie David Bowie, OMD oder Depeche Mode, die von dem futuristischem und richtungsweisenden Sound der vier \\\"Boys from Germany\\\" begeistert waren.


des is mal wieder geklaut...man muss eben net alles wissen man muss nur wissen wo es steht..g


[Dieser Beitrag wurde am 12.05.2004 - 19:46 von -looklikedead- aktualisiert]





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Falk 
Jungspund
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...   Erstellt am 18.05.2004 - 12:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Der Begriff 'Gothic' fand erstmalig Ende der 70er Jahre Erwähnung. Die meisten Bands distan-zierten sich allerdings zunächst von dieser Bezeichnung, die sich unter Musikjournalisten in den frühen 80er Jahren zur Beschreibung eines neuen, ruhigeren und melancholischeren Musikstils weitgehend durchsetzte. Als wichtige Bands galten (unter anderem) 'Siouxsie and the Banshees', 'Joy Division', 'Bauhaus' und 'Sisters of Mercy'.

Was zunächst als 'New Wave' und später als 'Gothic' bezeichnet wurde, stand ebenso wie Punk im Gegensatz zur Diskomusik der 70er Jahre. Eine Überschneidung mit der Punk-Szene wurde damals insbesondere daran deutlich, daß Gothic-Bands in Deutschland als Dark-Punk-Bands bezeichnet wurden. Der stilistischen Abspaltung folgte zum Ende der 80er Jahre jedoch eine Grenzziehung, die auf unterschiedlichen Denkweisen basierte. Gothics wollten sich nicht (mehr) mit Punks und ihrer 'Straßenkultur' identifiziert wissen.

Insbesondere in den 90er Jahren bildeten sich neue musikalische Substile heraus, die sich durch die Verwendung klassischer, sakraler oder auch elektronischer Klänge und Stilmittel von den bisherigen Strömungen - Dark-Punk, Wave und Gothic-Rock - unterschieden. Nicht zuletzt durch diese Entwicklung läßt sich die Herausbildung einer der wichtigsten Richtungen innerhalb der Schwarzen Szene, der 'Electronic Body Music' (EBM), erklären.

Einstellung:
Gothics sehen sich selbst als Denker und Poeten. Daraus entsteht eine melancholische Grundhaltung, durch die sich viele Gothics einerseits einsam, andererseits den als 'normal' und 'oberflächlich' angesehenen Menschen überlegen fühlen.

Man bemüht sich in der Szene um Offenheit - verstanden als die Bereitschaft, über sogenannte 'Tabuthemen' zu reden. Nicht selten sind damit Themen im Bereich der Sexualität gemeint, weshalb z.B. starke Überschneidungen mit der Sado-Maso-Szene (SM) kein Zufall sind.

Gerade im Zusammenhang mit einer 'Unterwanderung' der Szene durch (politisch) 'rechte' Gruppen wird in der Szene allerdings viel darüber diskutiert, inwieweit diese Offenheit nicht bisweilen mit Ignoranz verwechselt wird.

Der Begriff 'unterwandern' ist in der Szene recht beliebt. Hier zeigt sich eine bedeutende Facette des Gothic-Weltbildes, die Unterscheidung von Wesen und Erscheinung: Man geht davon aus, daß hinter den weltlichen Erscheinungen unerfahrbare Kräfte walten. Daraus erklärt sich die Vorliebe der Szene für Esoterik, Mythologie, Religion, Symbole und Rituale.

Fokus:
Es sind drei große Thematiken, die in der Schwarzen Szene eine bedeutende, für das ein-zelne Mitglied allerdings unterschiedlich gewichtige Rolle spielen.

Der erste Themenkomplex umfaßt stilistische Aspekte und betrifft vor allem das 'Outfit', welches zumeist in schwarz gehalten ist, ansonsten aber in vielfältigen Variationen vorkommt. Anfertigen, Auswählen, Kombinieren und Zur-Schau-Stellen von Kleidung, Frisur und Accessoires machen einen großen Teil der Szeneaktivitäten aus. Zum anderen richten sich stilistische Ansprüche an die Musik: Gothic-Musik dient nicht nur als Tanzmusik, sondern erfüllt auch jenseits der Tanzfläche eine bedeutsame Funktion. Gothics hören Musik vielfach zu Hause und allein - sozusagen als Hintergrundmusik -, um sich durch den meist 'ruhigen' Klang sowie die manchmal depressiven und nicht selten den Tod betreffenden Texte in eine nachdenkliche Stimmung versetzen zu lassen.

Denn Gothic sein heißt zweitens, über die Welt nachzudenken, sich auf die Sinnsuche zu begeben, sich selbst zu verwirklichen und seinen eigenen Stil zu finden. Daher besteht ein nicht unerheblicher Teil des Alltags eines 'Schwarzen' darin, sich an Orten aufzuhalten oder spazieren zu gehen, die eine melancholische oder romantische Stimmung verstärken (z.B. Friedhöfe, Kirchen oder Wälder). Desweiteren kann die Auseinandersetzung mit der Welt auch durch Lesen oder Gedichte-Schreiben stattfinden.

Mythologie, Religiosität und Vergangenheit bilden den dritten Themenkreis. Während die Wichtigkeit der Vergangenheit schon in der Selbstbezeichnung deutlich wird und sich oftmals im Kleidungsstil ausdrückt, zeigen sich religiöse und mythologische Motive in den überall präsenten Symbolen wie z.B. Kreuz, Pentagramm oder Totenkopf. Unterschiedlichste Religionen und Mythen werden durch Gothics nicht nur hinsichtlich des Sinngehalts für das eigene Leben hinterfragt, sondern auch entsprechend der eigenen Einstellung z.T. bruchstückhaft übernommen und/oder umgedeutet.

Quelle: http://www.jugendszenen.com





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Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten ist eine Konstante. Die Bevölkerung wächst.

"Wenn der Haß feige wird, geht er maskiert in die Gesellschaft und nennt sich Gerechtigkeit."
(Arthur Schnitzler)

Blutengel 
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...   Erstellt am 18.05.2004 - 13:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 




much thx falk.....

sehr sehr aufschlussreich und informativ der Beitrag..danke.......

hab mich hier und da doch selbst wiedererkannt

BE





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