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Status: Offline Registriert seit: 20.02.2007 Beiträge: 569 Nachricht senden | Erstellt am 18.04.2008 - 23:01 |  |
Sehnsucht
Missmutig ließ er den Blick über die vielen Menschen schweifen, die leise flüsternd seine Fotografien betrachteten. Er seufzte. Natürlich war er stolz auf sich und die guten Kritiken, die er für seine Fotografien bekam, aber im Augenblick konnte er sich nicht wirklich über die vielen Besucher freuen. Er wollte eigentlich nichts anderes, als diesen Abend so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. Nie wieder würde er auf die wohlgemeinten Ratschläge seiner älteren Freundin hören, die ihm diese Vernissage nur unter der Voraussetzung ausgerichtet hatte, dass er sich endlich mal einen modischen Haarschnitt zulegen und dem Anlass entsprechende Kleidung tragen würde. Lange sträubte er sich dagegen, die Menschen sollten seine Kunst bewundern und die hat schließlich rein gar nichts mit seinem Aussehen zu tun.
Doch diese Frau war hart, blieb hart und nach einigen lautstarken Auseinandersetzungen musste er sich geschlagen geben. Er ging zum Friseur. Seine recht langen tiefschwarzen Haare, die meist im Nacken mit einem Lederband zusammengebunden waren, fielen innerhalb weniger Minuten der Schere zum Opfer. Als er sich dann im Spiegel betrachtete, musste er grinsen. Irgendwie sah er jetzt auch nicht anders aus, als vorher morgens kurz nach dem Aufstehen. Seine Haare waren nun nackenlang, da und dort mit ein paar Stufen durchsetzt und standen irgendwie kreuz und quer in alle Himmelsrichtungen ab. Eine längere Strähne fiel ihm ins Gesicht und der Friseur hatte ihm seiner Meinung nach zu viel Gel in die Haare geknetet. Er fand die Frisur scheußlich. Schließlich war er schon 35 Jahre alt und kein Teenager mehr!
Nun stand er also hier und fühlte sich alles andere als wohl in diesem dunklen Anzug. Wenigstens hatte sie ihn nicht weiter gedrängt, Hemd und Krawatte zu tragen und mit seinem schwarzen legeren Shirt fühlte er sich nicht gar so verkleidet. Das Sakko würde er in einem unbeobachteten Moment schon loszuwerden wissen. Seine Füße schmerzten in den ungewohnten Schuhen und er wünschte sich in diesem Augenblick nichts sehnlicher, als diese zu engen Schuhe los zu werden und endlich wieder in seine bequemen Jeans steigen zu können. Ein bisschen musste er über sich selbst lächeln, denn diese Wehleidigkeit gehörte eigentlich nicht zu seinem Wesen.
Irgendwie musste er aber doch ganz gut aussehen, denn immer wieder trafen ihn die interessierten Blicke der Frauen. Aber er wollte diese Aufmerksamkeit an seiner Person nicht, vielmehr sollten sich deren Augen auf seine Arbeiten richten, damit das eine oder andere Bild den Besitzer wechseln konnte. Er musste schließlich auch von irgendetwas leben.
Er sah auf seine Uhr und stellte seufzend fest, dass ihm noch etliche Stunden Smalltalk bevorstanden. Wieder ließ er seinen Blick über die Menschen schweifen, erwiderte die Augen rollend den festen und aufmunternden Blick seiner Freundin, die ihm mit hochgezogener Augenbraue bedeutete, sich endlich unter die Leute zu mischen.
Die Stirn runzelnd setzte er sich in Bewegung.
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Sie freute sich auf den Abend. Eine Vernissage stand auf dem Programm, zu der sie ihren Mann begleiten sollte. Selten genug waren solche gemeinsamen Abende geworden und ihre Bemühungen, ihm wieder näher zu kommen und wieder mehr in sein Leben einbezogen zu werden, verliefen immer häufiger im Sande. Seine Geschäfte waren ihm und anfangs auch ihr sehr wichtig, wollten sie sich doch beide ein sorgenfreies Leben aufbauen. Nun, das führten sie jetzt und nur er bemerkte nicht, dass sie dieses auf Kosten ihrer Ehe taten.
Sie seufzte und schüttelte die trüben Gedanken ab. Sie wollte heute Abend fröhlich sein und hoffte, ein paar nette Bekannte zu treffen und mit ihnen zu plaudern. Sie hatte sich für diesen Abend besonders viel Zeit gelassen, sich hübsch zu machen. Sie trug ein knielanges, zartgrünes Chiffonkleid und dazu passende hochhackige Sandaletten und ihre langen braunen Haare fielen ihr glatt und seidig weich bis über die Schultern. Ihr Mann hatte auf ihre Frage, ob sie ihm denn gefalle, nur ein für sie ziemlich unbefriedigendes „warum nicht?“ gemurmelt, sie dann genauer angesehen und dann etwas lauter gesagt: „Naja… das Kleid steht dir gut, macht eine… ähm… gute Figur.“
Hastig hatte sie sich umgedreht, damit er nicht sah, wie weh ihr seine gedankenlosen Worte taten. Sie wusste selbst um ihre Problemzonen und betrachtete sich noch einmal im Spiegel, drehte und wendete sich, hob dann stolz ihr Kinn in die Höhe und fühlte sich trotzdem schön. Gut, sagte sie sich, sie war noch nie gertenschlank, hatte immer schon recht frauliche Rundungen gehabt und er hatte ja auch irgendwie Recht, wenn er sich grinsend darüber äußerte, dass sie in den Jahren ihrer Ehe noch einige Kilos mehr auf die Hüften bekommen hatte. Aber nun, sie war nie wirklich anders und würde auch nie anders sein. Mit ihren 35 Jahren fand sie sich eigentlich ganz passabel und wenn sie der begehrliche Blick eines Mannes traf, fühlte sie sich in ihrer Selbsteinschätzung immer wieder bestätigt.
Die erste Stunde auf der Vernissage verbrachte sie an der Seite ihres Mannes, der von Geschäftspartner zu Geschäftspartner wanderte und es ihr überließ, mit deren weiblichen Begleitungen Smalltalk zu betreiben. Wie anstrengend und zudem äußerst langweilig! Viel eher interessierten sie die ausgestellten Fotografien und sie nutzte die nächste Gelegenheit, sich zu entschuldigen. Ihr Mann sah sie nicht an, als er ihre Schulter tätschelte, zum Zeichen, dass er verstanden hatte.
Zufrieden wanderte sie durch die Ausstellung. Hier und da blieb sie stehen, um die Fotografien zu betrachten. Dieser Fotograf musste ein wahrer Künstler sein, denn so wundervolle Aktfotografien hatte sie selten gesehen.
Lange stand sie vor einem Foto, das ihr besonders gut gefiel. Strand und Meer, vom Mond in silbrig glänzendes Licht getaucht, eine nackte Frau im Sand liegend, die dem Betrachter nur die sanft im Mondlicht schimmernde Haut ihres schmalen Rückens und den zarten Schwung ihrer Hüften darbot. Ihre blonden langen Haare lagen wie ein Fächer ausgebreitet auf dem Sand… Wunderschön.
Sie drehte sich um und prallte gegen einen dicht, sehr dicht, hinter ihr stehenden Körper. Schon eine Entschuldigung auf den Lippen habend blickte sie ihrem Gegenüber in das Gesicht und erstarrte. Wow, was für Augen! So grün, und tief und erst dieses Lächeln! Dieser Mann war nicht schön im klassischen Sinn, aber er hatte eine Ausstrahlung, die sie sofort gefangen nahm…
Ruhig blickte er in ihre Augen. "Hallo schöne Frau, nicht so stürmisch", sagte er und blickte lächelnd auf sie herunter. Leicht öffnete sie ihren Mund, doch außer einem geflüsterten „Entschuldigung“ konnte sie nichts sagen. Sie bemerkte mit Schrecken, wie ihr die Röte heiß ins Gesicht stieg.
Verschämt blickte sie zu Boden. Ganz langsam ließ sie verstohlen ihren Blick über seinen Körper gleiten. Ihr gefiel, was sie sah. Umso ärgerlicher war sie auf sich selbst. Warum fiel ihr gerade jetzt nichts ein? Sie war doch sonst so schlagfertig!
Ihr Herz raste, ihre Gedanken überschlugen sich auf der Suche nach einer passenden Antwort, vergebens. Ihr fiel einfach nichts ein. Zudem knurrte ihr Magen gerade in diesem Augenblick vernehmlich. Wie peinlich! Vorsichtig hob sie ihren Kopf und versuchte, sich ihre Unsicherheit nicht anmerken zu lassen.
Der Mann sah sie einfach nur an und sagte mit einem entwaffnenden Lächeln: "Nun, ich höre, Sie haben Hunger. Ich auch. Gehen wir das Buffet stürmen!" Ein Stromstoß durchfuhr sie, als dieser fremde Mann sie einfach bei der Hand nahm und mit sich zog....
Seine Hand fühlte sich gut an. Warm und fest umschlossen seine Finger die ihren und bestimmend bahnte er ihnen beiden den Weg durch die vielen Menschen, die sich rund um das Buffet aufhielten. Hin und wieder mussten sie stehen bleiben, weil andere Leute ihren Weg kreuzten. Dann stand sie dicht hinter ihm und ihre Nase berührte fast seinen Nacken. Sie sog den frischen Duft seines Aftershaves ein, den beruhigenden Druck seiner Hand mehr als deutlich spürend. Die körperliche Nähe zu ihm irritierte sie und ließ ihr Herz heftiger schlagen. Er zog sie weiter und nun standen sie vor dem Buffet. Angesichts der Vielfalt an Speisen und der verführerischen Düfte war ihr Hungergefühl nun fast nicht mehr zu bändigen.
Er nahm einen Teller für sie und deutete fragend auf die angebotenen Speisen. Sie konnte sich nicht entscheiden und so überließ sie ihm die Auswahl. Ein junges Mädchen bot Champagner an und sie nahm zwei Gläser von dem Tablett. Suchend blickten sie sich um, aber keiner der Stehtische war frei. Er zuckte mit den Schultern, sah sie an und grinste.
„Sie halten die Gläser und ich werde dafür sorgen, dass wir zwei nicht vor Hunger umfallen.“
Die beiden Gläser balancierend öffnete sie gehorsam ihren Mund und er schob ihr vorsichtig ein Stück Käse zwischen die Lippen. Sie biss ab und verdrehte genüsslich die Augen. „Mmh lecker!“
Nachdem er die andere Hälfte gegessen hatte, stimmte er lächelnd zu. Einträchtig schweigend standen sie beieinander und abwechselnd schob er ihr und sich die Köstlichkeiten in den Mund. Er deutete auf eine Schale mit frischen Erdbeeren und als sie zustimmend nickte, nahm er eine und stippte sie in einen Klecks Sahne.
Sie beugte sich etwas nach vorn, als sie vorsichtig die Erdbeere aus seiner Hand nahm. Sein Finger berührte dabei ihre Lippen und er fühlte, wie ihre weiche Zungenspitze sanft die Sahne von seinem Finger schleckte. Diese zarte Berührung jagte einen Stromstoß durch seinen Körper und gebannt beobachtete er, wie genüsslich sie die Erdbeere im Mund zergehen ließ. Sie hatte kurz die Augenlider gesenkt, als sie die Erdbeere nahm, doch dann sah sie auf und ihr Lächeln und der Blick aus ihren strahlenden samtbraunen Augen trafen ihn mit voller Wucht. Schlagartig wurde er ernst und auch in ihre Augen trat ein erstaunter und auch ein wenig ängstlicher Ausdruck. Ihre Blicke versanken ineinander, konnten sich nicht voneinander lösen.
Sie gab ihm sein Glas und ohne ihn aus den Augen zu lassen, strich sie tastend mit einem Finger durch die neben ihr am Buffet aufgereihten Schalen. Dann fand sie, wonach sie suchte. Sie nahm eine Erdbeere, tauchte sie in die daneben stehende Sahne und führte ihre Hand zu seinen Lippen. Bereitwillig öffnete er seinen Mund, nahm die Erdbeere und stülpte gleichzeitig seine Lippen über ihren Finger. Dabei wandte er nicht einen Moment seinen Blick von ihrem Gesicht. Sie spürte die feuchte Wärme seiner Mundhöhle und seine Zunge an der Unterseite ihres Fingers und ein prickelnder Schauer lief ihr über den Rücken. Sein sanftes und spielerisches Saugen, als er ihren Finger mit einer fast quälenden Langsamkeit wieder freigab, elektrisierte sie und brachte die feinen Härchen in ihrem Nacken dazu, sich aufzurichten. Oh, sie wollte ihn länger spüren, wollte ihm nahe sein… so nahe es nur ging zwischen all den Menschen.
Immer noch waren ihre Augen ineinander versunken und wieder spürte sie den leichten Druck, mit dem seine Hand vorhin auf ihrem Rücken lag. In ihrem Unterleib breitete sich eine lange nicht mehr erlebte Hitze aus und sie hatte das Gefühl, als prickelten dort hunderte von Sektperlchen. Die Intensität ihrer Gefühle überraschte und überwältigte sie. Sie merkte, wie ihr die Hitze in die Wangen stieg und das erboste sie etwas. Schließlich war sie kein Teenager mehr, der stammelnd, kichernd und errötend erst noch erwachsen werden musste. Aber genau das war ihr Problem, jetzt, in der Nähe dieses faszinierenden Mannes. Er machte sie unsicher und sie wollte… nein sie musste die Situation beenden, bevor es zu spät sein würde. Aber war es das nicht schon? Hatte sie überhaupt noch den Wunsch zu gehen? Nicht wirklich, nein, sie wollte das Zusammensein mit diesem Mann noch ein wenig länger genießen…
„Ach hier steckst du! Na ich hätte es eigentlich wissen müssen, dass ich dich am Buffet finde… bist du jetzt wenigstens satt?“
Erschrocken drehte sie sich um. Die Stimme ihres Mannes troff vor Ironie, als er so unvermittelt hinter ihr auftauchte und viel sagend ihre Hüften musterte.
Glühende Röte überzog ihr Gesicht und sie hasste ihren Mann in diesem Augenblick regelrecht. Warum tat er das? Warum stellte er sie hier vor diesem fremden Mann so bloß? Und woher zum Teufel nahm sie auf einmal die Kraft her, dicht vor ihn zu treten, ihm fest in die Augen zu sehen und ruhig und leise zu sagen:
„Weißt du was, André? Du kannst mich mal…“
Sie drehte sich um und wollte los laufen, aber er packte ihren Arm und wollte wissen, wohin sie wollte.
„Weg! Nur weg von dir! Lass mich los… du tust mir weh!“ zischte sie und riss sich los. Er wollte kein Aufsehen erregen, deshalb ließ er sie gehen.
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Wie lange lief sie schon so ziellos am Meer entlang? Sie hatte alles Zeitgefühl verloren, wischte sich hin und wieder die Tränen von den Wangen und blieb schließlich stehen, um sich ihre hochhackigen Sandalen von den Füßen zu streifen. Gedankenverloren lief sie dann weiter durch den trockenen Sand. Ein leichter Windzug kam auf, verfing sich in ihren Haaren und ließ die Strähnen sanft über ihr Dekolleté streichen.
Sie war traurig und wütend. Liebte er sie überhaupt noch? Sie glaubte nicht mehr daran. Wie konnte er sie vor diesem fremden Mann nur so demütigen? Sie fühlte sich einfach nur noch hässlich. Dann erinnerte sie sich an die zärtlichen Blicke und sanften Berührungen, die sie mit diesem fremden Mann ausgetauscht hatte. Ob ihr Wunsch nach seinen Zärtlichkeiten nur deshalb so heftig war, weil sie so ausgehungert war? Sie konnte sich nicht mal mehr daran erinnern, wann ihr Mann sie das letzte Mal liebevoll in den Arm genommen hatte, ganz zu schweigen davon, wann sie miteinander geschlafen hatten.
Irgendwann ließ sie sich am Rand der Dünen nieder und blickte ausdruckslos auf die silbrig glänzende Wasseroberfläche, hörte das sanfte und stete Rauschen der Wellen. Sie beruhigte sich etwas und hob die Hand, um sich wieder ihre Tränen abzuwischen. Dann schob sie ihre Arme hinter sich, stützte sich auf die Ellenbogen und blieb so zurückgelehnt sitzen.
Eine einzelne Träne rollte über ihre Wangen, tropfte auf ihr Dekolleté und versickerte zwischen ihren Brüsten. Ein wohliger Schauer durchlief sie und sie spürte nun deutlich ihre Brüste, die sich an dem Stoff ihrer Bluse rieben. Unbewusst hob sie die Hand und ließ ihren Finger der feuchten Spur der Träne folgen. Er schlüpfte unter den Stoff des Kleides, zog den Rand ihres BHs nach, strich dann über ihre Brüste und fühlte die Härte ihrer Knospen.
Sie wollte sich berühren, hier und jetzt. Sie machte sich keine Gedanken mehr um den Ort und die Zeit. Zu lange war sie nicht berührt worden und sie genoss ihre Hände auf ihrem Körper. Sie mochte das Gefühl ihrer seidig weichen Haut und zärtlich strich sie mit den Fingerspitzen über ihre Brüste, ihren Bauch und ihre Schenkel. Ihre Hand fand den Weg unter ihren kurzen zarten Rock und sie öffnete ihre Schenkel noch ein wenig mehr. Sanft strich sie über die Innenseite ihrer Schenkel, bis sie endlich die vor Lust pulsierende Stelle fand. Mit leichten kreisenden Bewegungen berührte sie sich selbst, tauchte ein in ihre Lust. Leise seufzte sie, als sie ihre Hitze und ihre Feuchtigkeit spürte. Ihre Finger bewegten sich schneller, rieben stärker und als nur wenig später die machtvollen Wellen des Höhepunktes über ihren Körper rollten, stieß sie einen kleinen spitzen Laut aus und eine wohlige Wärme breitete sich in ihrem Körper aus.
Entspannt lag sie dann da und nun hörte sie wieder das Rauschen des Meeres, roch die salzige Luft, spürte den frischen Wind auf ihrem Körper. Sie zog ihren leichten Mantel ein wenig enger um ihren Körper, drehte sich auf die Seite und bettete ihren Kopf auf ihre Armbeuge. Die andere Hand legte sie unter ihre Wange und langsam schloss sie die Augen. Während sie darauf wartete, dass ihr Atem sich beruhigte, schlief sie ein.
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Ihm war es egal, dass seine Freundin missbilligend die Augen zusammenkniff, als sich ihre Blicke kreuzten und sie merkte, dass er im Begriff war, die Vernissage zu verlassen. Aber er musste dieser Frau hinterherlaufen. Sie schien völlig aufgelöst, als sie ihren Mantel griff und in panischer Flucht die Galerie verließ. Ihr Mann hatte sich wieder unter die Leute gemischt und schien sich weiter keine Gedanken um seine Frau zu machen. Aber er, er machte sich Sorgen um sie und er würde sich davon überzeugen, dass es ihr auch wirklich gut ging.
Nach einer Zeit, die ihm endlos lange vorkam, fand er sie schließlich auf der Seite im Sand liegend. Ihre langen Haare umrahmten ihren Kopf und bedeckten zum Teil ihr Gesicht. Sie schlief und er kniete sich neben sie in den Sand, um sie sanft wachzurütteln. Sie bewegte sich ein wenig im Schlaf und strich seine Hand, die auf ihrer Schulter lag, unwillig beiseite. Er beugte sich tiefer über sie und strich ihr zärtlich die Haare aus dem Gesicht. Dann hauchte er einen leichten Kuss auf ihre Lippen.
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Sie schlug die Augen auf als sie die fremden Lippen spürte, die sich auf ihre gelegt hatten und nach einem kurzen Anflug von Panik erkannte sie ihn schließlich. Immer wieder küsste er sie, biss zärtlich in ihre Unterlippe und ließ seine Zunge leicht zwischen ihre halb geöffneten Lippen schlüpfen.
Sie träumte. Konnte nur träumen, denn wie sonst könnte sie erklären, dass sie die Arme um seinen Hals legte, sich ihm entgegen schob und ihren Körper mit einer Wildheit an seinen drängte, die ihr selbst völlig fremd war.
Oh sie wollte ihn! Wollte ihn spüren… wollte von ihm geliebt werden! Es musste ein Traum sein, denn niemals sonst hätte sie den Mut besessen, einem fremden Mann ihre Hände unter das Shirt zu schieben und seine glatte, warme Haut zu streicheln. Während er sein Sakko von den Schultern streifte und die Arme hob, um auch das Shirt auszuziehen, öffnete sie voller Verlangen seine Hose und ließ ihre Hand hineinschlüpfen. Sie berührte seine hart werdende Männlichkeit, fühlte die warme Feuchtigkeit, als sie seinen Stab mit ihren Fingern umfasste.
Er stöhnte an ihrem Mund, löste seine Lippen keine Sekunde von ihren, auch dann nicht, als er seine Hände vom Boden löste, sie unter ihre Arme schob und sie mit sich zog, als er sich aufrichtete und aufstand. Sie murrte ein wenig unwillig, wollte ihre Hand nicht von seinem Geschlecht nehmen. Aber das musste sie, als er den Reißverschluss des Kleides auf ihrem Rücken öffnete und er die dünnen Träger des Kleides von ihren Schultern streifte. Sie wand ihre Arme aus dem Kleid und seufzte wohlig auf, als er auch ihren BH öffnete und ihr langsam das Höschen abstreifte. Mit herunter hängenden Armen beobachtete sie andächtig, wie er schnell seine Schuhe, Socken und die Hose auszog… beobachtete das Spiel seiner Muskeln unter der glatten Haut und erschrak fast, als er wieder auf sie zutrat und nach ihren Händen griff.
Nackt standen sie voreinander und atemlos ließ sie zu, dass er seinen Blick senkte und über ihren Körper gleiten ließ. Dann sah er wieder in ihr Gesicht und in seinen glänzenden Augen erkannte sie, dass sie ihm gefiel. Andächtig umfasste er ihre vollen Brüste, liebkoste sie mit seinen Daumen und beugte sich dann zu ihr herüber, um seine Lippen um eine Knospe zu legen. Sie stöhnte halblaut auf, als er sie in den Sand drückte, sich über sie beugte und anfing, zart an einer Knospe zu saugen und sie mit der Zunge zu necken.
Sie schloss die Augen, wollte nicht, dass er auch nur eine Sekunde aufhörte, mit dem, was er da mit ihr tat. So lange hatte sie solche Zärtlichkeiten nicht mehr genossen und glücklich ergab sie sich seinen Händen und Lippen, die nun jeden Zentimeter ihres Körpers erkundeten.
Sie schrie halblaut auf, als sie seine Finger fühlte, die durch ihre warme Feuchtigkeit glitten, gefolgt von seiner Zunge, die gar nicht mehr aufhören wollte, sie zu verwöhnen. Ihre Schenkel öffneten sich weit für ihn und ihre Hände glitten an ihrem Körper herab und krallten sich in seine Haare. Sanft ließ sie ihr Becken kreisen immer entgegen dem Spiel seiner Zunge und sie merkte bald, dass die Erfüllung sie nicht lange warten lassen würde. Sie umfasste mit beiden Händen seinen Kopf und zog ihn hoch zu sich, küsste ihn, schmeckte sich selbst auf seinen Lippen.
„Ich will dich… bitte!“ wisperte sie zaghaft an seinen Lippen, umschlang ihn mit ihren Beinen, presste sich an ihn und ließ ihr Becken kreisen, ganz so, als wollte sie ihn nie wieder loslassen. Mit funkelnden Augen und einem leichten Lächeln auf den Lippen sah er auf sie herab.
Sein Verlangen machte es ihm fast unmöglich, sich zu beherrschen. Er wollte nicht sofort in sie stoßen, merkte aber, dass sie sich genau das sehnlich wünschte. Ihre Hände legten sich auf seinen Po und er spürte, wie sehr sie danach gierte, ihn endlich in sich aufnehmen zu können. Sie schob ihm ihr Becken entgegen und ihre Hände umklammerten ihn panisch, als hätte sie Angst, dass er sich plötzlich in Luft auflösen würde. Er würde nichts tun, was sie unglücklich machen würde, wollte nur noch ein wenig spielen. Diese großen Augen, mit denen sie ihn anstarrte, machten ihm das sehr schwer. Er sah das Verlangen in ihnen und plötzlich und unerwartet stieß er zu, glitt ungehindert in sie, hörte an ihrem lustvollen Stöhnen, dass das genau das war, was sie wollte.
Ihre Fingernägel gruben sich in seine Pobacken, aber in ihrer Ekstase merkte sie das gar nicht, hätte es dann vielleicht verhindert. Aber es war ihm egal, es tat nicht weh… im Gegenteil, es steigerte sein Verlangen ins Unermessliche und es machte ihn schier verrückt, dass diese Frau sich ihm so bedingungslos hingab.
Mit ihren Händen auf seinem Po konnte sie ihn so wundervoll fest an sich pressen, nahm ihn so tief wie möglich in sich auf, rieb sich an seiner Scham, entließ ihn wieder, nur um das Spiel von neuem zu beginnen. Sie wartete regelrecht darauf, dass er wieder in sie stieß und er tat ihr den Gefallen, nicht ohne sie ein wenig zu quälen… sie wusste nie, wann es soweit sein würde und er wieder in sie glitt, aber das übte einen bis dahin unbekannten Reiz auf sie aus und sie versuchte, ihn regelrecht einzusaugen, ihn festzuhalten… Er stöhnte. Gott, wenn sie das noch länger machte, konnte er sich nicht mehr zurückhalten, aber er spürte, dass es auch bei ihr nicht mehr lange dauern konnte.
Und dann spannte sich ihr Körper an und sie krallte ihre Hände in seinen Po, jetzt durfte er sich nicht mehr zurückziehen, wollte es auch gar nicht… wollte nur noch spüren, wie sich ihre Muskeln rhythmisch um seinen schon fast zerberstenden Schaft zusammen zogen. Er fühlte, hörte und sah ihren Orgasmus und es machte ihn verrückt. Endlich konnte er seiner eigenen Lust nachgeben und mit einem inbrünstigen Stöhnen tat er das auch. Er ergoss sich in sie… die Frau, die ihn bereits den ganzen Abend nicht losgelassen hatte… die Frau, die auch jetzt seinen Körper so fest umklammerte, als hätte sie Angst, ihn gehen lassen zu müssen…
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Später lag er den Kopf auf den Arm gestützt neben ihr und beobachtete sie, sah, wie sie sich langsam entspannte. Er lehnte sich zu ihr hinüber, küsste ihre Augenlider und strich behutsam eine Haarsträhne aus ihrem Gesicht.
Ernst sah er sie an.
„Alles in Ordnung?“ fragte er und hielt ihren Blick fest.
Mit großen Augen sah sie ihn an, richtete sich auf und schlug dann die Augen nieder. Sie schüttelte verhalten den Kopf.
„Wohl nicht… ich schätze, es gibt in meinem Leben einiges zu klären.“ antwortete sie leise seufzend und umklammerte mit beiden Armen ihre Knie, die sie eng an die Brust gezogen hatte.
Wortlos setzte er sich ebenfalls auf. Sie starrte ausdruckslos auf das Meer und ließ es zu, dass er seinen Arm um ihre Schultern legte und sie sanft an sich zog. Als sie ihren Kopf an seine Schulter schmiegte, hauchte er zärtlich einen Kuss auf ihr Haar.
Wie lange sie dort saßen und schweigend den Wellen zusahen, die auf das Ufer zurollten, wussten sie nicht. Irgendwann ergriff er ihre Hand, stand auf und zog sie mit sich.
„Wir sollten gehen.“ sagte er ruhig und sie nickte widerstrebend, den Blick beharrlich nach unten gerichtet. Ihre Gedanken überschlugen sich. Ich will nicht gehen! Will ihn nicht verlassen!
Er legte einen Finger unter ihr Kinn und zwang sie, ihn anzusehen.
„Was denkst du?“ Er sah ihr in die Augen und streichelte mit der Fingerspitze sanft über ihre Wange.
Fest erwiderte sie seinen Blick.
„Ich wünschte, dass Träume wahr werden!“
Er lächelte zuversichtlich.
„Das werden sie… ganz bestimmt. Man muss nur fest an sie glauben.“
Signatur Sei nicht traurig, wenn etwas vorbei ist - sei froh, dass es gewesen ist...
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