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Bluemoon 
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...   Erstellt am 29.03.2009 - 23:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo Euthymius,

zwar kann ich den Versuch der Erklärung nachvollziehen aber mit dem Beginn der Beschreibung einer Illustration ist es dann zu Ende. Das, über das ich spreche ist die Kaballah. In der Kaballah gibt es keinen Raum für den Versuch einer Beschreibung dessen, was man nicht sehen oder begreifen kann. Es liegt in unserem 'menschlichen' Denken, so viel wie möglich erklären, bezeichnen, benennen usw. zu müssen. Das ist ein Fehler. Ein Fehler ist es deswegen, da wir, insbesondere die Menschen hier, die sich mit der Kaballah beschäftigen, wissen müßten, das es nicht richtig ist, etwas zu beschreiben, was man nicht beschreiben kann. Oder: Die Kaballah wird nicht richtig verstanden.

Wie gesagt, ich kann nachvollziehen, worauf Du hinaus willst aber das ist der falsche Weg. Wenn Du versuchst, zu beschreiben oder zu bezeichnen (es gibt auf der Welt zwei Arten von Menschen; die Einen denken in Bilder 'bezeichnen' die Anderen denken in Worten 'beschreiben') dann hast Du bereits den richtigen Weg verlassen. Das ist auch der Grund, warum Du wahrscheinlich nicht bemerkt hast, was Du geschrieben hast. Es ist ein Netzwerk aus Irrwegen, die nur in eine Sackgasse führen können.

Ich will Deinen Gedanken keineswegs abwerten. Wie gesagt, verstehe ich den Weg. - Es beginnt schon im ersten Satz. Versuche das einmal mit Abstand zu betrachten. Du sagst: Gott ist eine Einheit. Das ist falsch. Gott ist Gott. Wenn er eine Einheit wäre, stellt sich die Frage, woher Du das weißt? Das 'weiß' niemand. Aber wir Menschen versuchen Gott zu erklären und das ist uns nicht möglich, da keiner von uns Gott auch nur ansatzweise erreichen kann. In dem das Du versuchst ein bildliches Beispiel zu konstruieren, verlierst Du den Boden unter den Füßen, ohne es zu bemerken. Gedanken um Tricks und Täuschungen kommen zum Vorschein ".... und so ähnlich verhält es sich mit dem göttlichen Anteil meiner Seele"? Du kannst weder Gott auseinander brechen, noch kannst Du über Deine Seele als Dein 'Eigentum' betrachten. Du wirst in der Kaballah sehr viel finden, was sich mit der Seele beschäftigt aber Du wirst sehr viel mehr finden über das EGO, das in der Kaballah nicht viel zu suchen hat. Das ist der Punkt über den ich anfangs geschrieben hatte. "Der Wille des Besitzens" in dem Fall geht es um den Willen, des Besitzens "Deiner" Seele aber in Wirklichkeit ist sie (wenn schon) das Eigentum Gottes.

"Wiegesagt, derartige Überlegungen deuten auf die Antwort hin - die angedeutete Richtung einzuschlagen und sich der Antwort zu nähern, ist kein rein intellektuelles Unterfangen." Was ist an der Kaballah intellektuell?

Ich habe das Beispiel des buddhistischen Mönches gewählt, um darauf hinzuweisen, das es besser ist den Fragenden durch Unterstützung auf seinen eigenen Weg zu bringen, ohne ihm zu sagen, was er tun soll. Damit verändert der Ratgebende den Weg des Ratsuchenden. Das hat nichts mit "nichts tun" zu tun.

Ich glaube, das Problem mit der Kaballah ist der stete Versuch sie mit unseren Worten zu erklären und wenn das nicht gelingt, dann (er)finden wir Beispiele die helfen sollen und wenn das nicht gelingt, dann bringen wir die Philosophie ins Spiel und dort beginnt dann ein tragisches Geschehen, weil die Philosophie mit der Kaballah gar nichts zu tun hat. Die Kaballah zu verstehen ist unser Ziel. Nicht Deins oder meins sondern das der Menschen, die sich damit auseinander setzen. Der größte Fehler ist es (nach meiner Meinung) sie in Ihrer echten Bedeutung loszulassen und zu versuchen, sie zu deuten, wo es nichts zu deuten gibt.

viele Grüße
Bluemoon





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Der Mensch korrigiert nicht, was es in ihm nicht gibt.

Bluemoon 
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...   Erstellt am 30.03.2009 - 00:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo Elementar,

ich mag es ehrlich gesagt gar nicht, Menschen als Tiere zu bezeichnen oder sie in Kategorien zu verteilen. Keiner von uns ist wesentlich weiter als der Andere, wir sollten uns (wobei ich nicht uns persönlich mein) nicht besser machen als andere.

Schafe und Wölfe unterscheiden sich nicht. Gut. Sie fressen und vermehren sich, leben in 'häuslicher' Gemeinschaft und geniessen ihre Freiheit. hmm ...

Wer ist denn der Hirte? Kenn' ich den? Ist der schon über das weltliche hinaus? Hat ein solcher keine Lust mehr an schönem Sex? Ißt er nichts mehr? Lebt er nicht mehr in häuslicher Gemeinschaft?
Nur der Hirte sieht das grosse Ganze ... das Gleichgewicht zu halten ... die Gesellschaft zu verbessern ... ??? Sicher? Welcher Mensch kann das, ohne Eigennutzen? Ohne den Wunsch für sich zu besitzen?

Ja, Du hast Recht, ich wäre auch gern manchmal ein Schaf (so wie mein kleiner Sohn) und dann bin ich meist doch ein Wolf (für ihn und das als Mutter) - das Problem ist hier ein anderes:

Versuche bitte nicht Tiere ins Spiel zu bringen, ganz gleich wie Du es drehst aber Tiere haben in der Schöpfung keine wirkliche Bedeutung - es dreht sich alles nur um den Menschen. Die Tiere sind Teil unserer Aufabe aber in einer sehr geringen Form.

Deine Ansätze finde ich toll, Du bist einer der wenigen Menschen die einen guten Weg gehen.
Bitte sprich bei Menschen nicht über "Kategorien" auch wenn das Wort nur eine Beschreibung ist und es keine andere Lösung gäbe.

Mit Macht kann kein Mensch umgehen. Stell Dir mal vor: Welcher Mensch käme auch nur annähernd in Frage eine Machtposition für andere Menschen einzunehmen? Keiner! Keiner wäre nach heutigen Maßstäben dazu in der Lage der Macht und deren Ergebnissen zu entsagen.

Auch wenn es sich suspekt anhört, was Du da schreibst: "... aktuellen welt-situation ersichtlich) wurde das "geschick der welt" von wölfen geführt: die schafe wurden zum konsum angeregt (konsum um jeden "preis"- obschon die auswirkungen keine geheimnisse sind), die hirten wurden als "weltfremd"(oder eso-fuzzis, etc.) abgetan (aber auch wenn nötig eingespannt um den konsum anzuheizen). als weltverbesserer im schlechtesten sinne hingestellt.
was wir jetzt erleben ist, dass einer grossen mehrheit klar werden sollte in der jetzigen situation, dass die wölfe ein trugbild geformt haben und die schafe diesem gefolgt sind: konsum ist werder heilsbringend, noch unendlich steigerbar (die überkapazitäten im produktionsbereich von konsumgütern werden abgebaut werden müssen..." Du hast absolut recht.

Sicher kann man nicht alle "gleich schuldig" sprechen aber das will ich auch nicht. Das wäre nicht das Ziel. Das Ziel ist der Wille des Besitzens.

"nochmals: wenn jemand glaubt ich wolle die mehrheit verunglimpfen oder die gleichheit aller (und somit die möglichkeiten eines jeden von uns) als ungleich herabwürdigen möchte ich einfach zur erläuterung darauf verweisen, dass viele hier im forum eine tiefe erleichterung empfinden, dass sie ihre gedanken austauschen DÜRFEN(!) und diese DISSKUTIERT und nicht einfach als "wired" abgetan werden. wir haben alle die gleichen anlagen, aber wo wir uns in die gesellschaft einordnen ist dem einzelnen überlassen." Perfekt!

"...jetzt haben wir die chance, dass die hirten das ruder übernehmen und die gesellschaft den grossen "turnaround" schafft und das sein auf eine geistig-religiöse neue grundlage stellt, die den menschen und die "ersichtlichen kosmischen gesetze" in den mittelpunkt stellt" Du kannst ein Hirte sein, warum willst Du es einem anderen überlassen?

"darum bin ich auch der meinung, dass gerade die meschen in diesem forum die aufgabe haben, die zukunft zu gestalten. das es nicht reicht endlich menschen für den austausch von gedan"

"denn die jetzige situation auf der welt schreit gerade zu nach einer veränderung" Du hast es verstanden.

"ebenfalls möchte ich darauf hinweisen, dass das "ende aller dinge" einfach grosse veränderungen sind. die seele eines jeden von uns ist unsterblich. wir werden nicht "untergehen", aber die welt wie wir sie kennen wird (wohl) untergehen. meiner ansicht nach sind die ausläufer ersichtlich und die vorzeichen schon seit jahren in den medien und auch spürbar." Du hast es 'fast' verstanden. )

Ich denke, Du bist auf dem Weg. Lass Dir Zeit, im Moment bist Du zu schnell - nur ein bißchen
Setze Mut ein und schau Dich um, wenn Du die nötige Kraft hast, dann findest Du den rechten Weg.

Ich grüße Dich von Herzen
Bluemoon

[Dieser Beitrag wurde am 30.03.2009 - 00:17 von Bluemoon aktualisiert]





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Euthymius ...
Ritualmagie Mitglied
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...   Erstellt am 30.03.2009 - 13:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Liebe Bluemoon,
Bluemoon schrieb
    zwar kann ich den Versuch der Erklärung nachvollziehen aber mit dem Beginn der Beschreibung einer Illustration ist es dann zu Ende. Das, über das ich spreche ist die Kaballah. In der Kaballah gibt es keinen Raum für den Versuch einer Beschreibung dessen, was man nicht sehen oder begreifen kann. Es liegt in unserem 'menschlichen' Denken, so viel wie möglich erklären, bezeichnen, benennen usw. zu müssen. Das ist ein Fehler. Ein Fehler ist es deswegen, da wir, insbesondere die Menschen hier, die sich mit der Kaballah beschäftigen, wissen müßten, das es nicht richtig ist, etwas zu beschreiben, was man nicht beschreiben kann. Oder: Die Kaballah wird nicht richtig verstanden.


Zunächst: Ich masse mir nicht an, die Qabbalah zu verstehen oder das Verständnis Anderer zu beurteilen. Ich bin Gast im Forum und nicht mit der Ausbildungsgruppe verbunden.

Was das Erklären betrifft - vielleicht meinst Du das, was ich den Unterschied zwischen "intellektuellem Inhalt" und "Erleben" nenne.

Bluemoon schrieb
    Wenn Du versuchst, zu beschreiben oder zu bezeichnen dann hast Du bereits den richtigen Weg verlassen. Das ist auch der Grund, warum Du wahrscheinlich nicht bemerkt hast, was Du geschrieben hast. Es ist ein Netzwerk aus Irrwegen, die nur in eine Sackgasse führen können.


Und doch können wir mit Beschreibungen und Bezeichnungen auf das deuten, das unbeschreiblich und zeichenlos ist. Die (zugegebenermassen etwas müde) Metapher vom Wegweiser, der nicht das Ziel ist, selbst wenn der Name des Ziels draufsteht. Immerhin beteiligst Du Dich hier an einer Diskussion, die notgedrungen in Worten (und damit Begriffen) stattfindet.

Bluemnoon schrieb
    Du sagst: Gott ist eine Einheit. Das ist falsch. Gott ist Gott. Wenn er eine Einheit wäre, stellt sich die Frage, woher Du das weißt? Das 'weiß' niemand.


Durch induktives Verstehen ("Wissen") kann man sich Gott nicht nähern, und selbst "Gott ist Gott" ist in diesem Sinn falsch.

Bluemoon schrieb
    Aber wir Menschen versuchen Gott zu erklären und das ist uns nicht möglich, da keiner von uns Gott auch nur ansatzweise erreichen kann.


Da stellt sich freilich die Frage, woher Du weisst, dass Gott unerreichbar ist.

Das meine ich jetzt durchaus nicht als Wortspiel oder leichtfertige Replik auf Deine Feststellung weiter oben.

Bluemoon schrieb
    In dem das Du versuchst ein bildliches Beispiel zu konstruieren, verlierst Du den Boden unter den Füßen, ohne es zu bemerken.


Möglich - allerdings bin ich mir im Klaren darüber, dass es sich um Bilder und nicht ums Original handelt. Aber ich habe meine blinden Flecken, meine Balken im Auge. Ich wäre Dir dankbar, wenn Du mir helfen könntest, diesen bestimmten Balken, den Du bemerkt hast, wahrzunehmen.

Bluemoon schrieb
    Gedanken um Tricks und Täuschungen kommen zum Vorschein ".... und so ähnlich verhält es sich mit dem göttlichen Anteil meiner Seele"? Du kannst weder Gott auseinander brechen, noch kannst Du über Deine Seele als Dein 'Eigentum' betrachten.


Das war meine Aussage, ja. Willst Du damit Deine Zustimmung ausdrücken, oder verstehe ich Dich falsch?

Bluemoon schrieb
    Du wirst in der Kaballah sehr viel finden, was sich mit der Seele beschäftigt aber Du wirst sehr viel mehr finden über das EGO, das in der Kaballah nicht viel zu suchen hat.


"Ego" ist ein sehr schwammiger Begriff, vor allem im Zusammenhang mit Diskussionen wie der gegenwärtigen. Meinst Du "Ego" wie bei Freud? Oder "Ego" als unerwünschter "innerer Schweinehund"? Du hast hier einen wichtigen Punkt angesprochen, aber um darüber sinnvoll diskutieren zu können, wäre es gut zu wissen, was Du genau meinst.

Alles Liebe,
Euthymius

[Dieser Beitrag wurde am 30.03.2009 - 13:14 von Euthymius aktualisiert]





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Mehr Leute werden durch Übung tüchtig als durch Anlage - Demokrit

elementar ...
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...   Erstellt am 30.03.2009 - 13:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


hallo bluemoon!

die problematik von "kategorien" ist mir klar und Deinen- sogar aus dem text heraus lesbaren- unmut ist für mich durchaus verständlich.

ich hatte immer den gleichen unmut in bezug auf religionsunterrichtsaussagen, dass jesus ein fischer sei und im meer der menschen fische...

über kategorien kann man immer eine negative meinung haben (sind aber eigentlich meiner ansicht nach nur vorurteile und emotionen), aber sie erleichtern die sinnfindung ungemein.

ich möchte einfach darauf hinweisen, dass wir immer in modellen unseren weg suchen (und finden)- darum mache ich auch darauf aufmerksam, dass alles nur modelle sind und sein können- oder eben sprachen. sei es die quabbalah, oder eine einzelne glaubensrichtung (die grundlage davon- nicht die organisation darum herum). Es sind sprachen (werkzeuge) zur erkenntnis.

und genau deshalb habe ich das noch gar nie so öffentlich gesagt (nur im kleinen rahmen).

aber bluemoon: beobachte die menschen und Du wirst erkennen, dass wir zwar alle die gleichen anlagen haben, aber gar nicht alle auf der gleichen stufe sein können (es ist ja auch fast schon erschreckend, wieviele in diesem forum eine tiefe erleichterung empfinden, sich austauschen zu können ohne vorbehalte und "klappsen-sprüche" oder "eso-witze").

im sinne der selbsterkenntnis ist es mir wichtig eine "darstellung" zu finden, warum ich alles anders mache als mein "weiteres umfeld"- obschon ich weiss, dass wir die selben anlagen haben. wie gesagt: es ist keine herabwürdigung- sondern ein konstrukt zu besserem verständnis.

was uns am meisten vom weitreichenden denken abhält sind hemmungen und einschränkungen, die wir uns selbst auferlegen (egal ob dies glaubenssätze, "kulturelle-, unverschiebare grundsätze", etc. sind)- die angst vor solchen dingen gilt es zu überwinden.
die angst den falschen weg zu gehen ist der falsche weg, beziehungsweise ein weiteres hindernis, ein schwarzer schild, den wir dem blendenden licht engegenhalten, damit wir vom licht (wissen) nicht geblendet (verblendet) werden.

aber grundsätzlich ist es nur die angst, dass wir der versuchung nicht widerstehen können und uns verrennen.

Aber genau dafür haben wir unseren gefühlsapparat: damit wir fühlen, wann wir umkehren müssen- und event. unseren stolz begraben.

ich habe lange in den abgrund geschaut mich tief in meinen schatten und die dunkelheit versenkt. warum? weil der lichtbringer uns lehrt und wissen bringt- und sofort verführt dieses wissen in eigennutz zu missbrauchen (machtmissbrauch/ wissensmissbrauch).

war das falsch?- nein. ist das ein weg für jederman?- nein.

Denn der versuchung wiederstehen müssen wir irgendwann alle. diese prüfung kommt für jedermann.

Vielleicht war es der weg der essenz: extremes wissen unter extremer verführung. Ich denke auf dauer zerbricht man daran (genau darum ist es KEIN WEG). Und wissen ist noch keine erkenntnis.

ist es ein "gescheiter weg"? nein.- es ist der weg eines sich selbst überhöhenden, eines stolzen suchenden- aber nicht aus boshaftigkeit, sondern aus unverständnis.- und der fall ist immer nah.

es gibt menschen die sind nah am feuer, es gibt menschen, die sind nah am wasser, an der luft, an der erde.

wenn ein denkendes wesen immer die erfahrung macht, dass es sich selbst ausgrenzt- nur durch den intellekt und den willen mehr zu wissen, weil die anderen anscheinend eine grundlegend andere wahrnehmung haben- dann muss man modelle erarbeiten - die nicht disskriminierend sind- die einem dieses dillema erklären. genau dafür ist dieses model da: zur erklärung. es soll helfen- leuten die suchen.

ich brauchte (leicht überspitzt formuliert- oder eben auch nicht...) diese kategorien, damit ich verstand, warum die mehrheit NICHT SIEHT, WAS SO OFFENSICHTLICH IST! warum die MEHRHEIT DEM LAUTESTEN SCHREIER FOLGT, OBSCHON LEICHT ERKENNBAR: DIE WARHEITEN DIE ER SCHREIT SIND FALSCH- darum brauch(t)e ich dieses konstrukt.

wenn wir doch alle gleich sind - warum bin ich dann so anders?

warum haben alle spass mit konsum, drogen, alkohol, oberflächlichkeiten- und mich reissen diese dinge (nur) aus dem gleichgewicht, muss zahlen dafür (seelisch) und führen mich an tief-graue orte an denen meine seele verkümmert? wenn wir doch alle so gleich sind (wir HABEN alle die selben anlagen), warum bin ich dann so anders.

ich bin kein bewusstes medium oder ein integrierter hypersensibler wie andere - eine ex-freundinn war so im fluss, dass sie aus dem gefühl heraus alles richtig machte (grandios!)- im fluss agierte. Unbewusst das richtige tat.- aber jedes Mal wenn sie bewusst etwas tat oder entscheiden musste, kam es eher falsch.

ich war immer der, der mehr weiss, als dass er versteht. Der, der mehr sieht, als die mehrheit, und nicht versteht, warum.

wenn ich mich mit einem engel indentifizieren müsste, so war ich weder michael, noch uriel , oder ein anderer ausser der eine der aus stolz und hochmut gefallen ist.

stell Dir vor Du hast seit anbeginn grosse weissheitsbruchstücke in Dir- aber noch nicht die „grösse“((lebens-)erfahrung), diese zu verstehen, noch sie dementsprechend richtig nutzen zu können. Du drehst und wendest sie immer wieder und weisst sie doch nicht in die realität einzuordnen...

ist das nicht genau ein dunkler luziferischer werdegang? Zu wissen, dass man mächtige werkzeuge mitbekommen hat, aber der mangel des verständnisses dafür sie zu nutzen? (und zu erkennen, dass man selbst nur ein werkzeug ist? Dem zwar grosse macht mitgegeben wurde, aber nur für einen höheren zweck- zur ausführung der aufträge des herrn und der versuchung zu widerstehen- gerade und trotz freiem willen)

aber was hält den fall auf? dem menschen ist gegeben zu erkennen was richtig und was falsch ist (wir fühlen es) und wissen auch, dass wir daran nicht vorbei kommen. eine umkehr ist dementsprechend immer möglich, aber es bedingt das ablegen des stolzes- ein ende der rebellion- und ja, so ungern ich es als (immer noch ein bisschen) stolzes wesen erkenne: ein unterwerfung (hingabe) unter die güte gottes.

durch die erkenntnis des aus der dunkelheit gezogenen wissens zu wahrer grösse gelebt (im schnelldruchlauf- und fast daran zerbrochen, denn diesen prozess des erkennnes kann man nicht unendlich beschleunigen) und den blick abgewendet vom abyss ins antlitz gottes- nicht mehr hochmütig, mehr demütig.

jeder kommt an den punkt wo er versucht wird und dieser versuchung wiederstehen muss.

ob man sich direkt (aus stolz event. und hochmut) mit der dunkelheit misst, ist dem einzelnen überlassen und genau so disskutabel oder eben indisskutabel wie extremsportarten.
am ende solcher disskusionen steht (muss stehen!) die eigenverantwortung: niemand geht ins dunkel und ist nicht dafür verantwortlich. wir wissen alle was wir tun.

und gerade deshalb- weil wir alle wissen was wir tun- muss ich eine antwort haben, warum alle "barabas" schreien, obschon sogar barabas selbst weiss, dass er seine strafe verdient hat und der andere zu unrecht getötet wird.

wenn ich darauf keine antwort erhalte und davon ausgehe, dass die anderen sehen, fühlen, erkennen, was ich sehe, abschätze, kontrolliere, abwäge und erfühle- wie könnte ich ihnen verzeihen?

muss man schwäche immer verzeihen? kann man schwäche immer verzeihen?- wenn ich einfach von mir ausgehe (alle sind wie ich)- dann kann ich es nur schwer- wie ich auch mir fehltritte nur schwer verzeihe (weil ich doch weiss!)- aber wenn ich die schafe sehe wie sie weiden, fressen- nicht wissen- dann fällt es mir viel leichter.

die prinzipien sind auf jeder ebene die selben- ob schaf, wolf oder hirte- aber die verantwortung ist anders verteilt. darum schreie ich meine mitmenschen nicht an, wenn sie wieder sagen: aber ich kann doch nichts tun, aber das ist halt so, ja also daran kann ich doch nichts ändern,...

warum ich nicht hirte bin, bez. die von anderen verlangte verantwortung selbst nicht tragen will?
ich tue es. ich durfte im letzten jahr "karmische- schulden" unserer familie "bezahlen"- habe mich damit gebrüstet und bin (wieder) gefallen.

jetzt habe ich erkannt: die liebe ist die einzige energie, die nicht in die zukunft gerichtet ist- sondern nur schulden der vergangenheit bezahlt. denn sonst wäre sie nicht rein und selbstlos... (frei nach rudolf steiner- und die erkenntnis, dass er recht hat mit dieser aussage viel mir sehr sehr schwer).

und was habe ich aus dieser erfahrung gelernt? dass das was ich mache nicht reicht.- ja ich muss meine verantwortung übernehmen, suche aber noch den passenden weg dafür (langsam zeigt er sich)- weil ich weder ein geborener heiler, noch medium, noch sonst was bin. zumindest nicht mehr als alle - aber ich weiss, dass ich all diese eigenschaften freischalten kann.

Ich wollte und will den menschen nicht dem tiere gleich setzen. Es sollte mehr ein gleichnis oder eine fabel-artiges model sein, weil ich denke, dass es leicht verständlich ist – wenn man die eigenen vorurteile gegen solche gleichnisse oder fabeln ablegt- und vor allem sehr schlüssig.

Wie oben erklärt brauche ich erklärungen, weil ich nie irgendetwas ohne einen tieferen sinn einfach lernen oder akzeptieren konnte. Nicht nur aus stolz- es ist entweder ein tief verwurzelter glaubenssatz, oder eine eigenschaft von mir, die mich aus macht.

Ausserdem konnte ich nie was damit anfangen, wenn jemand zen-weisheiten von sich gegeben hat, oder andere wirklich grosse weisheiten in „kurz-sätzen“ und wenn man sich dann aus der masse herausgetraut hat und mal nachfragte: „entschuldigung, aber könnten sie mir das event. ausführen?“- dann kam: Du musst glauben, nicht wissen wollen; Wenn Du es nicht verstehst, kann ich es Dir nicht erklären; etc. pp.- das ist zwar zum teil richtig- aber jemanden das gesicht verliehren lassen ist immer falsch (auch wenn die versuchung dazu oft gross und antworten die dies verhindern schwieriger sind) und wie heisst es in den anerkannten wissenschaften und ebenfalls in der schule?- wers nicht erklären kann, hats nicht verstanden. Es ist mir klar, dass erkenntnisse nicht direkt weitergegeben werden können. Aber jeder sollte den anderen achten und willig zum helfen sein. Egal ob meister oder schüler: fragen bildet (auch den eigenen charakter) und ein meister, der den respekt vor dem schüler verloren hat, der überhöht sich selbst und ist wiederum der versuchung erlegen.

Warum stelle ich solch vermeintlich provozierende thesen hier ins forum? Weil es mehr wie mich gibt und die auf dieselben probleme stossen. Andere denkrichtungen können so gelesen und wenn möglich emotionslos durchdacht und als bereichernd oder unpassend für das eigene weltbild abgetan oder integriert werden.

Nur ein ruhiger, ausgeglichener geist kann klar argumentieren.

Solange gleichnisse nicht auf bösartige weise andere negieren, solange finde ich sie richtig und wichtig.

Und gerade nitsches thesen zum übermenschen und die negation durch die nationalsozialisten zeigen was sog. Gesellschaftliche tabus anrichten können: sie beinhalten die grosse gefahr unrecht zu fördern (hier in bezug auf nitsche und die falsche auslegung)- und wissen (wieder) zu verschleiern.

Natürlich ist mir bewusst, dass die mehrheit nur jeweils die direkte und aktuelle sichtweise erkennt (wie damals bei nitsche) und den hintergrund nie erfassen wird, weil der WILLE dazu gar nicht vorhanden ist.- aber wenn das so ist, ist es dann so falsch von schafen zu sprechen?

Schliesst nicht jeder von sich auf andere? Die beobachtung ist einer der menschlichen erkenntniswege. Aber wenn sich die mehrheit so anders verhält, als man selbst, was soll man dann tun? Sich einweisen lassen als ver-rückt? Als nicht normal- im besten sinne-? Oder alle verdammen, weil sie ja angeblich alle so gleich sind wie ich und trotzdem allem widersprechen und widersprechend handeln, als ob sie eben nicht wissen? Wie soll ich mich mit dem menschen befassen, wo ich weiss, dass ich niemanden abwerten oder richten darf (und auch nicht will), wenn ich nicht modelle finde, die den einzelnen aus seiner verantwortung nehmen (zum teil- aus unwissen)? Oder erklären, warum sich die mehrheit SELBST AUS DER VERANTWORTUNG NIMMT?

Mein vorteil und zugleich nachteil ist, dass mein erkenntnisweg nicht die quabbalah oder eine einzelne religion ist, sondern das leben selbst. Die welt mit allem inhalt.

Und bluemoon: ich war immer zu schnell- wer würde sonst freiwillig in die dunkelheit gehen, nur weil er nicht auf die antwort warten will (hochmut), sondern das heft selbst in die hand nimmt (überhöhung- oder freier wille?) und sich weigert sich zu unterwerfen oder eben nicht begreifen kann, warum er sich unterwerfen soll, wo er doch einen freien willen bekommen hat und diesen anwenden will?

Es gibt nichts böses ansich (wäre ein vollständiges, anderes thema)- trotzdem sind alle warnungen richtig und wichtig. Weil es die schuld durch falsches handeln trotzdem für den einzelnen zu bezahlen gilt.

Oder vielleicht auch so: es gibt zwei wege der erkenntniss: den direkten weg über wahre meister (sich direkt der erkenntniss öffnen und sie zulassen) und den weg über krankheit und unfall (unbewusster erkenntnissweg).
Der weg durch die dunkelheit scheint der weg der wahren erkenntniss zu sein- aber in wahrheit ist der weg durch die dunkelheit nur die beschleunigung des weges von krankheit und unfall.

Aber hat nicht gott mich genau so gemacht wie ich bin? Stolz und unabhängig? Und kann mein weg (für mich) so falsch gewesen sein, wenn ich jetzt näher am licht bin, als so mancher den ich sehe? – es ist jedenfalls definitiv kein weg, den man gehen sollte- auch wenn ich vor groben fehlern (den grossen versuchungen) immer beschützt wurde (womit sich auch wieder erkenntnisse eröffnen und kreise schliessen).

Jetzt habe ich erkannt, dass die scheinbare unterwerfung vor gott nicht die brechung meines freien willens ist, sondern ein sich hingeben (auch wenn es wie die brechung meines freien willens aussehen muss oder ist, weil es schlussendlich nur den einen weg gibt und gar keine auswahl besteht).

Ich habe etwas ausgeholt, damit erkannt werden kann, dass mein weg lang war- und immer noch ist, nicht immer direkt, nicht immer weise- aber nur die erkenntnis an sich die jetzige richtung bewirken konnte.

Es geht eigentlich nie darum wahrheiten zu finden- sondern sie zu akzeptieren- denn wir kennen sie schon.

licht & liebe

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...   Erstellt am 30.03.2009 - 13:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


äh, bluemoon?

was habe ich da mit den grossen veränderungen in der die welt (und mit ihr wir alle) stecken fast verstanden?

das würde mich wirklich (brennend) interessieren- und zwar nicht weil ich es fast verstanden habe- sondern weil es für mich wohl einfach das aktuellste thema ist und mich spürbar aus meinem (so behaglichen) leben heraushebelt(!).

(darauf bin ich gespannt)

licht & liebe

elementar
(in gespannter erwartung)




Bluemoon 
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...   Erstellt am 30.03.2009 - 22:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo Euthymius,

ich wollte gar nicht sagen, dass Du Dir 'anmaßt' die Kabbalah zu verstehen, das tun nur sehr wenige Menschen und die befassen sich damit schon seit vielen Jahren intensiv. Es war nicht negativ gemeint sondern ich wollte Dich auf einen anderen Weg führen und dazu musst Du loslassen. Alles loslassen, woran Du festhältst. Dazu gehört auch das was Du "erleben" nennst.

"Und doch können wir mit Beschreibungen und Bezeichnungen auf das deuten, das unbeschreiblich und zeichenlos ist." Das geht nicht. Wie willst Du etwas beschreiben, das Du weder sehen, noch fühlen, noch begreifen kannst? Versuche ein Haus zu beschreiben, das Du weder sehen, noch erkennen, noch sehen oder sonst irgendwie begreifen könntest. Es geht nicht. Das ist der Punkt. Natürlich, wenn wir uns über die Kabbalah unterhalten, müssen wir uns verständlich machen. Das ist klar aber um die Kabbalah auch nur ansatzweise zu verstehen, musst Du Dich von diesen Formen der "beschreibenden Erklärungen" distanzieren. Verstehst Du wie ich das meine? Es ist keine Kritik an Dir sondern nur ein Hinweis.

Profan gesagt ist es so wie es ist: Gott ist Gott. Das ist die einzige Wahrheit.

"Da stellt sich freilich die Frage, woher Du weisst, dass Gott unerreichbar ist." Das ist sehr einfach zu beantworten. Welcher Mensch hat Gott so erreicht, das er davon berichten könnte oder würde? Demnach hätten wir ein "Bild/Beschreibung/..." von ihm? Nicht wirklich. oder?

Lass uns nicht über so etwas klatschen, das führt zu nichts. Wenn Du die Seele als Werk Gottes betrachtest und sie als sein Eigentum beläßt, dann denke ich, haben wir uns verstanden.

Das "Ego" ist absolut kein "schwammiger" Begriff. Ich definiere weder nach Freud noch nach dem inneren Schweinehund. Ich spreche hier auch nicht über Psychologie und auch nicht über meine "internen Intrigen" (meinen inneren Schweinehund) sondern ich spreche hier über die Kabbalah. Und es ist dieses Ego >>> das den "Willen des Empfangens" ausmacht.

Liebe Grüße
Bluemoon

[Dieser Beitrag wurde am 30.03.2009 - 23:09 von Bluemoon aktualisiert]





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Bluemoon 
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...   Erstellt am 30.03.2009 - 22:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo Elementar,

ich will Deine zweite Frage zuerst beantworten.

Die Veränderungen sind schon da. Die Wirtschaftskrise ist eine solche Veränderungen. Sie hat im Willen des Besitzens ihren Ursprung, darum war diese Veränderung unausweichlich aber noch viele andere Änderungen werden von jetzt an eintreffen. Ich wollte Dir mit dem "fast" einen Wink geben, denn ich denke Du bist nah dran aber ähnlich wie Euthymius gibt es auch bei Dir eine Barriere, die Du überwinden musst aber ich kann sie Dir sowenig sagen wie Euthymius. Versuche in meine Worte zu lauschen und zwischen den Zeilen zu lesen. Ich denke über kurz oder lang wirst Du auf den richtigen Weg stoßen. Frag mich bitte nicht danach, ich kann Dir dabei nicht helfen.

viele Grüße
Bluemoon

[Dieser Beitrag wurde am 30.03.2009 - 23:04 von Bluemoon aktualisiert]





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...   Erstellt am 30.03.2009 - 23:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo Elementar,

nun zu Deinem ersten Tread.

Ja, ich gebe Dir recht mit der Aussage dahingehend, dass wir auf unterschiedlichen Stufen sind. Ich meinte damit eher, dass sich *keiner von uns Menschen abheben soll, um zu sagen, er sei besser oder weiter als ein Anderer. Wir sind alle hier um zu lernen, um uns und unsere Seelen weiterzuentwickeln. Das ist 'unsere' Aufgabe. Jeder für sich tut das gleiche. Es sind viele hier, die ihren Weg suchen und ich denke es wird ihnen hier geholfen. Man darf die Arbeit der Lehrenden hier nicht unterschätzen, sie geben was sie geben in herzensguter Absicht und versuchen einem jedem eine Hilfe und manchmal auch eine Führung zu sein.

Ich weiß nicht, ob Du (ich kenne Dich natürlich nicht) so vieles anders machst als andere. Vielleicht denkst Du mehr nach über das was Du tust und in Deinem Umfeld, fällt es Dir nicht auf, wer das noch tun könnte. Wohlgemerkt "könnte". Vielleicht traust Du Dich einfach nur zu tun und Du sagst es ja schon selbst, wenn Du über Hemmungen und Einschränkungen der anderen sprichst. Ich glaube aber es gibt keinen falschen Weg, genauso wenig wie es "den" richtigen gibt. Manche maßen sich an, ihn zu kennen und beschreiben ihn ganz genau, so als würden sie ihn schon mal gegangen sein aber das ist irrwitzig/irrelevant? Ich will hier keinem auf die Füße steigen, also nix für ungut. Wir lernen und wenn ein Weg für den einen gut ist, muss das für den anderen noch lange nicht so sein. Es ist die Einstellung mit der man "seinen" Weg geht.

Du machst Dir zu viele Gedanken, Du machst nichts falsch, Du machst es nur kompliziert. Lass Deine Gedanken los und höre auf Dein Herz. Stell Dich in den Wind und fühle die Natur. Lass diese Gedanken aus um Machtmissbrauch und Prüfungen usw. das ist nicht Dein Thema. Lass diese Gedanken los, Du bist nicht anders, glaube mir. Du versuchst nur anders zu sein *schau in die erste Zeile

"ist das nicht genau ein dunkler luziferischer Werdegang?" Nein, ganz sicher nicht. Das ist menschlich. Mache es Dir nicht so schwer, das sind viele Gedanken die Dich bedrücken aber sind ganz normal, für jeden von uns.

liebe Grüße
Bluemoon





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Der Mensch korrigiert nicht, was es in ihm nicht gibt.

Euthymius ...
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...   Erstellt am 31.03.2009 - 09:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Liebe Bluemoon,

Danke für die Erklärungen und Beschreibungen Wenn ich Deine Zeilen "mit dem Herzen lese", erkenne ich viel Wahres. Ich bin trotzdem der Ansicht, dass unser Intellekt, weil mit dem Herzen verbunden, in der Lage ist, Wahrheit auf seine Weise auszudrücken und anzudeuten. Die grossen Lehrer waren (und sind) dazu besser in der Lage als ein durchschnittlicher Mensch, was aber nicht bedeutet, dass wir es gar nicht erst versuchen sollen.

Bluemoon schrieb
    ... ich wollte Dich auf einen anderen Weg führen und dazu musst Du loslassen. Alles loslassen, woran Du festhältst. Dazu gehört auch das was Du "erleben" nennst.


Mein Herz sagt: Ja! Und es lässt ausrichten: Das Erleben bleibt, ganz zwanglos, selbst wenn es losgelassen wird. Und: Das Erleben kommt und geht, das Festhalten ändert nichts daran, schmerzt dabei aber sehr.

Das meine ich, Herz und Geist, mit Erleben.


Bluemoon schrieb
    "Und doch können wir mit Beschreibungen und Bezeichnungen auf das deuten, das unbeschreiblich und zeichenlos ist." Das geht nicht. Wie willst Du etwas beschreiben, das Du weder sehen, noch fühlen, noch begreifen kannst? Versuche ein Haus zu beschreiben, das Du weder sehen, noch erkennen, noch sehen oder sonst irgendwie begreifen könntest. Es geht nicht. Das ist der Punkt.


Du hast es sogar selber gemacht, gerade eben. Ich zitiere Dich: "ein Haus ..., das Du weder sehen, noch erkennen, ... oder sonst irgendwie begreifen könntest".

Solche Beschreibungen in negativen Begriffen (nicht sehen usw.) haben eine lange Tradition, um auf das Unsichtbare, Zeitlose, Unsterbliche, Unbegreifliche, ... zu deuten.

Da steckt mehr dahinter als Wortspiele, sofern die Negativbegriffe nicht bloss dazu benutzt werden, um logische Schlüsse zu ziehen, sondern, wie Du es ausdrückst, mit dem Herzen begriffen werden.

Bluemoon schrieb
    Natürlich, wenn wir uns über die Kabbalah unterhalten, müssen wir uns verständlich machen. Das ist klar aber um die Kabbalah auch nur ansatzweise zu verstehen, musst Du Dich von diesen Formen der "beschreibenden Erklärungen" distanzieren. Verstehst Du wie ich das meine? Es ist keine Kritik an Dir sondern nur ein Hinweis.


Ein wichtiger Hinweis. Ich meine, ihn zu verstehen, aber vielleicht mache ich mir ja etwas vor.

Bluemoon schrieb
    Profan gesagt ist es so wie es ist: Gott ist Gott. Das ist die einzige Wahrheit.


Profan gesagt ist das ganz einfach eine Tautologie, und die sind immer "wahr".

Mit dem Herzen betrachtet ist dieser Satz über die "einzige" Wahrheit nicht die ganze Wahrheit. Ich bitte Dich um (intellektuelle) Geduld mit dem nun folgenden Bild, es kommt wirklich von Herzen: Die "einzige Wahrheit" liegt stromaufwärts, an der Quelle, und wenn wir uns dorthin wenden, ist dies die Wahrheit. Die Vielfalt der Erscheinungen liegt im Mündungsdelta des Stroms, und wenn wir und dahin neigen, ist dies die Wahrheit.

Bluemoon schrieb
    "Da stellt sich freilich die Frage, woher Du weisst, dass Gott unerreichbar ist." Das ist sehr einfach zu beantworten. Welcher Mensch hat Gott so erreicht, das er davon berichten könnte oder würde? Demnach hätten wir ein "Bild/Beschreibung/..." von ihm? Nicht wirklich. oder?


Beispiele: Du. Ich. Unsere Mitmenschen. Aus dem Herzen gesprochen: alles, was sich ereignet, ist die unmittelbare Äusserung Gottes. Das Verkehrsgeräusch, das durchs Fenster kommt, ist seine Stimme. Die fallenden Regentropfen sind seine Gestik. Der Stuhl, der mich drückt, seine Berührung. Wie im Gleichnis vom verlorenen Sohn, kommt Gott mir just in dem Moment entgegen, in dem ich mich ihm zuwende. Indem ich ihn beobachte, lerne ich ihn immer besser kennen. Im unmittelbaren Erleben erreiche ich Gott. Dies mit dem Herzen zu begreifen ist eine viel umfassendere Entwicklung, als es intellektuell zu formulieren und hinzuschreiben.

Ich habe das, was in meinem Herz liegt, in religiösen Worten ausgedrückt. Das hat Vor- und Nachteile: es handelt sich um ein Vokabular, das dafür geeignet ist, aber auch um eine Ausdrucksweise, die mit vielen Vorurteilen behaftet ist.

Bluemoon schrieb
    Das "Ego" ist absolut kein "schwammiger" Begriff. Ich definiere weder nach Freud noch nach dem inneren Schweinehund. Ich spreche hier auch nicht über Psychologie und auch nicht über meine "internen Intrigen" (meinen inneren Schweinehund) sondern ich spreche hier über die Kabbalah. Und es ist dieses Ego >>> das den "Willen des Empfangens" ausmacht.


Ich gebe zu, dass ich nun gar nicht mehr weiss, was Du mit "Ego" meinst. Wenn Du eher den Willen meinst (in einer der vielen Bedeutungen), warum verwendest Du "Ego"? Und falls Du eine Form von Selbstempfinden meinst, was hindert Dich daran, es genauer zu erklären? Ich verspreche, mich nicht auf spitzfindige Buchstabenklaubereien einzulassen, aber ich würde gerne begreifen, wovon Du schreibst.

Eine weitere Frage, zum Thema des Threads: Du hast das Herz ins Spiel gebracht. Wie verhält es sich mit der Beziehung zwischen dem Herz, der Seele, und dem Ego/Willen?

Alles Liebe,
Euthymius





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elementar ...
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...   Erstellt am 31.03.2009 - 13:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


hallo bluemoon!

also dass ich zuviel nachdenke, höre ich seit jahren (ich denke bereits seit 20 jahren nach).

ich erkenne die problematik beim nachdenken, aber es ist wie beim sport: wenn Du muskelkater vom sport hast, hören die meisten auf- anstelle beherzt weiterzumachen, und event. (nur) die spezielle muskelpartie zu schonen.

auch der ausspruch: denk nicht soviel nach, das verwirrt Dich nur- kenne ich auch. und ja, denken verwirrt zu beginn (aber nicht mehr nach 20 jahren) und zu beginn ist die chance wie beim sport gross, dass man "übertrainiert"- und es dann wieder lässt.

fazit meinerseits: nein, es ist "zu spät" um weniger nachzudenken. ausserdem trägt es reiche früchte (und macht mich glücklich).- oder anders gesagt: sag mal einem marathonläufer: "wenn Du jetzt mehr belastet bist durch job/familie, dann trainier doch weniger. bist doch fit genug?"- Du ziehst ihm eine wichtige grundlage weg (lebensfreude) und ebenso wird ein stressabbaumechanismus und eine ausgleichsmethode weggelassen (das kommt nicht gut). Es ist für einen gelegenheits – jogger vielfach nicht nachvollziehbar, was das marathontraining einem marathonläufer alles bringt und bedeutet (energie input/output).

wie gesagt: gerade mit Deinen gutgemeinten ratschlägen für mich bestätigst Du genau, was ich angedeutet habe: wir gehen vielfach (logischerweise) direkt von uns selbst aus und schliessen auf andere- aber wir sind eben nicht alle gleich. wir haben nur die selben anlagen.

hier habe ich noch ein kleines gleichnis (ohne tiere) aus der realität: vor dem joggen sollte man dehnen und sich lockern, die muskeln aufwärmen (hat sich unterdessen ein bisschen geändert, ist im grundsatz aber dabei geblieben).
naja, ich mach das nicht. nicht aus protest, sondern weil ich mir regelmässig eine zerrung geholt habe. es ist mir klar, dass ich das dehnen wahrscheinlich einfach falsch angewendet habe. aber wenn ich über monate (jahre) ohne zu dehnen joggen kann und ich habe danach keine beschwerden, warum sollte ich dann mir etwas angewöhnen, was die mehrheit tut und wahrscheinlich auch gut für sie ist, aber ich komme ohne das aus? ist das sinnvoll? für mich sicher nicht.
ABER: ich würde keinem raten NICHT ZU DEHEN! warum? will ich meine erkenntnis nicht weitergeben? gerade dieses beispielt trifft wohl nur auf eine minderheit zu und würde ich nicht für die mehrheit propagieren. in einer läuferdisskusion würde ich aber event. auf diese möglichkeit hinweisen. aber nur die möglichkeit.

denn was wir vorweg, ohne uns damit befasst zu haben ausschliessen, ist als möglichkeit passé.

Ja,nachdenken, macht einsam, verwirrt, macht gesellschaftsunfähig, etc. pp.

aber warum konnte kant und schopenhauer (und all die andern) ohne die informationen die wir haben, quasi aus dem ohrensessel, die ergebnisse der heutigen quantenmechanik, quantenphysik und der experimentalphysik vorweg nehmen?- anscheinend ist das nachdenken nicht für alle gleich "schädlich".

aber ich bin ja kein kant- bin ich nicht? ja warum denn nicht? event. weil einem bereits in der schule gesagt wird: das war ein grosser mensch, das wird von Euch nicht erwartet. probiert einfach wenigstens das minimum zu erreichen.- dazu kommt, dass ich mir selbst auch immer gesagt habe: ich bin leider kein schopenhauer... ohne zu bemerken, dass ich mir ein glaubensatz (mantra) geschaffen habe, das sich verwirklicht.

also warum soll ich kein kant sein? diesen anspruch, dass zu erreichen oder diesen selbstgesteckten anspruch auch zu erfüllen liegen alleine bei mir. die grenzen stecken wir uns selbst.

Warum sollen die wirklich aktiven hier im forum nicht irgendwann einmal die magie so bewegen wie es a.c. getan hat- oder aggripa? Selbstbegrenzung?

Schau Dir biographien von erfolgreichen menschen an: die haben alle ein scheinbar unerreichbares ziel verfolgt. Warum haben sie es erreicht? Weil sie daran geglaubt haben und diesem leitbild gefolgt sind (ein leitbild ist ebenfalls grundlage bei jeder frimengründung).

Noch was: bei jedem meditationskurs für beginner werden Dir grundlagen mitgegeben, die einzuhalten sind- warum wird ab und zu erklärt, ab und zu nicht.

so dinge wie: ein bequemer sitz, den man über längere zeit halten kann (ohne schmerzen und andere ablenkungen), möglichst ein zimmer, dass nicht stark beschallt ist, nicht auf dem bett, weil die assoziation mit schlaf zu gross ist, etc.
Das ist alles richtig und förderlich.

Nur: grosse meister können überall meditieren. Will heissen: ich gehöre zu den leuten, die sich haarklein (früher) an solche vorgaben halten – bin ein sehr rationaler steinbock-geborener. Saturn lässt grüssen- und somit ein haufen zusätzliche hürden mitbekommen haben.
(auflösung: ich meditiere sehr gut auf dem bett; es ist schwierig lärm bei der med. auszuschalten, aber es geht, etc. pp.- trotzdem würde ich wiederum jedem raten die ratschläge zu beachten, aber nicht als glaubenssatz abzulegen)

Ich hoffe die beispiele leuchten ein bisschen ein.

Ja, vor dem sport sollte man dehnen; ja, denken kann verwirren; ja, durch nichtdenken kann es einfacher zur erleuchtung sein; ja, zum meditieren sollte man gewisse regeln einhalten, dann fällt es einfacher.
Nein, ich tue das alles nicht, weil DIE ERFAHRUNG MIT MIR SELBST mich gelehrt hat, dass ich nicht alle konzepte blind übernehmen darf, sondern wirklich ausprobieren, testen muss und event. einen unkonventionellen weg zu gehen, der meist für die mehrheit nicht funktioniert.

Gerade aus Deinem text ist ersichtlich, dass Du direkt von Dir auf mich schliesst (menschlicher erkenntnisweg: beobachten, nachahmen, etc.)- und ich sage Dir: das mag bei vielen klappen- aber eben nicht bei allen.

Ich sage Dir noch was, dass ich hier nicht sagen wollte: die leute reagieren ALLE! Auf meine präsenz.
Und es ist nicht weil ich lederklamotten und nieten trage – tue ich nämlich nicht- oder andere „extreme“ kleider o.ä.
Ich habe zum teil einen repräsentativen job und kleide, frisiere, etc. mich dementsprechend durchschnittlich (meines erachtens fast zu durchschnittlich).

Allerdings ist mir auch bewusst, dass ich zum beispiel gewisse drogenkonsumenten wahrnehme, weil ihr konsum (es geht dabei um eine bestimmte substanz) ihre gesamte ausstrahlung (event. oder wahrscheinl. Die gesamte aura) negativ verändert.

Zumindest für sich selbst sollte jeder einzigartig sein (was leider nicht mehr bei jedem der fall ist), aber wir sollten eben auch mehr auf unseren selbst ausdruck und all die informationen achten, die wir „unbewusst“(man kann sie blocken und beeinflussen- dürfte nichts neues für die leute hier sein) aussenden.

Also warum komme ich in unserer so oberflächlichen gesellschaft so „extrem“ rüber?

Komischerweise sagt die mehrheit, ich sei definitiv anders.

Das ist dementsprechend kein attribut, dass ich mir selbst andichte um aufmerksamkeit zu erregen, sondern dass mir andere attestieren- oder in deren gesichtern und gesamtem ausdruck ersichtlich ist.

Ebenso wirst Du unschwer erkennen können, dass gewisse unternehmer, wirtschaftsführer und andere persönlichkeiten und natürlich (!) mütter (!) die sich um ihre kinder kümmern, eine starke ausstrahlung, eine einnehmende ausstrahlung haben.
Und wer eine dieser aufgaben auch schon mal leisten musste, erkennt auch den schmalen weg, der zu gehen ist und die event. neuen attribute und eigenschaften die man sich aneignen und lernen muss um es richtig zu machen und nicht daran sich aufzureiben.

Wenn ein mentaltrainer ruhig wirkt und ist, so ist das für mich eine kleinere aufgabe, als wenn eine junge mutter haushalt, job und kinder mit ruhiger hand händelt. Ich kenne mütter die können ruhig mit ihren kindern reden, obschon noch viel ansteht und sie gerade im gespräch mit jemand sind und der nachwuchs reinplärrt.

Womit wir wieder bei meinem konstrukt wären und event. der grundaussage: wer mehr verantwortung trägt MUSS zwangsweise mehr an seiner persönlichkeit arbeiten und eine GELASSENHEIT IN KRISENSITUAITONEN UND EINE GEWISSE VORAUSSICHT erlernen.

Darum sind wir nicht alle gleich, weil wir uns dafür entscheiden, ein lenkender verantwortlicher zu sein, oder eher ein dienender angestellter- der schlussendlich die strategien der verantwortungsträger ausführt (die in den medien dargestellten und an den pranger gestellten manager und unternehmer bitte nicht als vorlage für alle nehmen. Die medien sind immer etwas agressiv und jemand auf den man zeigen kann braucht der mensch- egal ob gerechtfertigt oder nicht, sowie sich der mensch in der mehrheit eben auch nur oberflächlich informiert- im informationszeitalter…).

Alle derzeitigen probleme sind gesellschaftsprobleme. Glaubenssätze die wir der gesamten bevölkerung in der schule und anderswo mitgeben. Anstelle, dass jeder seine fähigkeiten ERKENNT, wird den menschen gesagt: „lern was, such Dir einen sicheren job und sei zufrieden damit!“- ach ja: und halt die klappe, verhalte Dich angepasst, etc. pp, damit Du nicht der erste bist der gefeuert wird.

Ich denke das ist neben der konsumparole, die den menschen über 70 jahren eingeimpft wird, einer der grössten fehler, den wir gemacht haben. Diese fehler KÖNNTEN nun wieder rückgängig gemacht werden.

Danke für Deine sichtweise und Deine tipps – ich schätze das sehr.

Aber schau drauf, dass Du Dich nicht zu sehr in Deine sichtweise verbeisst und nicht mehr offen bist für impulse von anderen seiten. Diese gefahr ist bei einer zu grossen beschäftigung mit einem einzelnen werkzeug (erkenntnissweg) immer vorhanden (siehe christlicher glaube: durch gewalt heiden bekehren).

Wie bei meinem weg die gefahr der verzettelung gross „scheint“ (sein kann)- aber wie soll ich denn sonst ein ganzheitliches bild erfassen?

Noch was: all die extremen auswüchse, die wir derzeit in den zeitungen lesen, was der mensch sich selbst und anderen menschen antut kommt von einem tiefen unglauben, der die menscheit erfasst hat (eine durchsetzung des eigenen glaubens durch bomben etc. ist ebenfalls ein gewisser unglauben).
Menschen die einen glauben haben (in sich akzeptieren- da wäre es wieder: das akzeptieren) werden sicherlich schwerer andere töten (und sich selbst).
Aber in zeiten wo die überlieferten schriften (bibel, upanishaden, bhagawad gita, talmud, etc.) vielfach nur noch märchenbücher sind (gerade in unserer westlichen welt) oder realitätsfluchtmöglichkeit (extremismus- egal ob organisiert oder nur im beuwsstsein des einzelnen), ist es einfach in extremsituationen seinem leben ein ende zu setzen und sogar noch leute die man anklagt mitzunehmen. Die werte fehlen. Und das bewusstsein des grösseren nach der materiellen welt.

Wer sich aber an den himmel wendet, wird gerade in schwierigen situationen hilfe erhalten (ist ein erfahrungswert).

In einem anderen forum hat ein benützer einen artikel gepostet: er habe mit blut rituale durchgeführt (spielerei) und habe erst einige zeit danach erfasst, was darauf passiert sei: er habe immer extremer mit seinem blut „magisch-gespielt“ und sei erst nach einer gewissen zeit „aufgewacht“(mental) und sich dessen wirklich bewusst geworden was er da tue. Ebenfalls sei ein „gefühl des nicht frei seins“ noch über jahre spürbar gewesen, ebenso viele „graue tage“ und dem gefühl ein sklave zu sein und keine freude mehr empfinden zu können.
Ich konnte das sehr gut nachvollziehen, denn es kam mir bekannt vor- auch wenn ich (wie bereits erwähnt) vor dem nachgeben den grösseren versuchungen immer bewart wurde. Aber genau das eintreten dieser gefahr war mir damals bewusst (gefühlt / gewarnt).
Ebenso gibt es von einem amerikanischen magier (nur auf english) einen interessanten bericht über eine missglückte evokation. Fazit war; innerhalb von drei monaten hatten sein partner und er (sie hatten die evokation in versch. Städten zur gleichen zeit durchgeführt, war so abgesprochen) alles verloren: job, geld, glück, etc.- ebenfalls ein sehr beeindruckender bericht.

Will heissen: mit dunklen mächten spielt man nicht- die daraus resultierenden schulden muss ein jeder selbst bezahlen…

Nach diesen berichten wurde mir auch wirklich bewusst, was gemeint ist mit:
„der grösste trick des teufels ist dem menschen weiss zu machen, dass es ihn nicht gibt“- ich fand es immer widersinnig, weil ich dachte man müsse an ihn glauben (energie) und erst spät (!) erkannte: er war nie weg und ist immer aktiv…

So, jetzt habe ich den rahmen gesprengt.

Aber diese „disskusion“ hat für mich neue themen eröffnet, die es event. zu posten gilt! Wir werden sehen.

Danke für Deine konstruktive kritik bluemoon – ich hoffe dieser text ist verständlicher und man kann zwischen den zeilen ebenfalls noch viel herauslesen – hoffentlich zu meinen gunsten (zitter).

licht & liebe

elementar




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