AlbusDumbledore Anführer des Ordens Schulleiter

Status: Offline Registriert seit: 09.05.2006 Beiträge: 99 Nachricht senden | Erstellt am 05.08.2006 - 18:34 | |
Nachdem er Proben vom See genommen hatte, verstaute Dumbledore die beiden Gläser in seinen Taschen. Er wollte sie später zu Severus bringen. Wenn es etwas Ungewöhnliches zu finden gab, dann war der ehemalige Zaubertrank-Lehrer wohl am besten dafür geeignet. Und Albus vertraute voll auf Severus’ Fähigkeiten diesbezüglich. Immerhin gingen dessen Kenntnisse noch weit über den gewöhnlichen Lehrstoff hinaus. Und in diesem Fall war dieses Wissen wohl Gold wert. Albus wollte unbedingt erfahren, wie es zu dem Blutsee gekommen war. Und vielleicht ließ sich ja an der Konsistenz des Blutwassers wirklich etwas feststellen. Ich hoffe es jedenfalls, dachte er und wandte sich wieder den beiden Auroren zu.
Als Martin nach der Abstammung der anderen Opfer fragte, musste Albus kurz nachdenken. Er kannte all seine Schüler und Lehrer sehr gut. Aber die Herkunft eines Menschen war für Dumbledore normalerweise ziemlich unerheblich, da er nur auf das sah, was die Hexe oder den Zauberer, die oder den er gerade vor sich hatte, ausmachte. Der Schulleiter sah Martin an: „Nun, die meisten der Opfer stammen aus Zaubererfamilien.“ Er schwieg einen Moment, ehe er fortfuhr. „Allerdings war die tote Schülerin muggelstämmig…“ Er wusste nicht, ob das irgendeine Bedeutung hatte, dass die Muggelgeborene gestorben war, während die anderen nur in irgendeiner Weise angegriffen wurden. Aber auszuschließen war es jedenfalls nicht. Und Albus fand es gut, dass sich Martin diesbezüglich Gedanken machte. Allerdings konnte er auch Alec zustimmen. Todesser an sich hätten wohl tatsächlich das Dunkle Mal plaziert. Aber dem Schulleiter wären im Moment wohl klare Spuren, die auf Voldemort hindeuteten lieber gewesen. Denn dann hätte er gewusst, wogegen er kämpfte. „Da ist sicher etwas dran, Alec. Trotzdem sollten wir nicht die Möglichkeit außer Acht lassen. Wir alle wissen, welcher Mittel sich Voldemort bedient, um an sein Ziel zu gelangen.“ Wenn Dumbledore daran dachte, dass es Barty Crouch Jn. einmal geschafft hatte, sich dank Vielsafttrank in der Gestalt von Alastor Moody sein Vertrauen zu erschleichen und er sorglos in der Schule umhergehen konnte … Außerdem war sich der Schulleiter sicher, dass Voldemort noch mehr Ungeheuer als den Basilisken Salazar Slytherin’s kannte. Wer weiß schon, was wirklich alles zwischen diesen Mauern möglich ist …, dachte Dumbledore. „Trotzdem sollten wir uns zunächst wirklich auf die Schule konzentrieren“, ergänzte er.
Albus wollte Alec gerade Recht geben und sich dem See widmen, als sich eine aufgeregte Madame Pomfrey zu Ihnen gesellte. Die Schulkrankenschwester wirkte sehr besorgt. Schweigend hörte er sich an, was Poppy zu sagen hatte. Es beunruhigte ihn, dass sich eine Schülerin für die Mörderin Hannah’s hielt. Denn der Schulleiter konnte sich das beim besten Willen nicht vorstellen. Albus ließ jedoch nichts anmerken und legte der Krankenschwester beruhigend eine Hand auf die Schulter. „Natürlich, Poppy. Ich werde mich sofort um die Schülerin kümmern.“ Dumbledore fragte sich, ob der Schülerin das nur jemand eingeredet hatte oder ob mehr dahinter steckte. Er bezweifelte nicht mehr, dass es zwischen all den merkwürdigen Vorkommnissen einen Zusammenhang gab. „Ich glaube kaum, dass sie irgendetwas damit zu tun hat.“ Damit wollte Dumbledore sowohl Poppy eventuelle Zweifel nehmen, als auch eifrige Auroren von übereilten Handlungen abhalten. Martin’s beosnnene Art kannte Albus. Alec hingegen kannte er zu wenig um genau zu wissen, wie der Auror auf Poppy’s Nachricht reagieren würde. Dass er nichts sagte, erschien ihm jedoch als gutes Zeichen. Er wollte der verwirrten Schülerin nicht zumuten, von einem Auror verhört zu werden, wenn es sich vermeiden ließ. Sie hat anscheinend schon genug durchgemacht, dachte er.
Doch zunächst wandte sich Albus wieder dem See zu. „Entschuldigt mich eine Sekunde“, sagte er. Da keiner der beiden Auroren weitere Spuren entdeckte, holte Albus seinen Zauberstab aus der Manteltasche. Es wird Zeit, dass wir diesen Spuk hier beenden, dachte er und konzentrierte sich. Leider wusste der Zauberer nicht, wie das Blut in den See gekommen war. Das wäre bei der Beseitigung eine große Hilfe gewesen. Doch so entschied sich Dumbledore gegen einen Umkehrzauber, denn wenn er nicht wusste, was noch alles damit in Verbindung stand, wollte er kein Risiko eingehen. Ein dauerhafter Verwandlungszauber muss es daher auch tun, dachte er. Wenige Sekunden später sprangen rote Funken aus seinem Zauberstab und das Blut im See war im Bruchteil einer Sekunde verschwunden. Stattdessen lag der See wie eh und je klar und sauber vor ihnen und die Wipfel der Bäume spiegelten sich auf der Wasseroberfläche.
Als dies geschehen war, drehte sich der Zauberer wieder um und sah die beiden Männer an. Er hatte Auroren in die Schule geholt, damit sich die Schüler sicherer fühlten und damit sie eine Abschreckung für mögliche Angreifer waren. Und nun war der Ernstfall schneller gekommen, als Albus lieb war. Und zu allem Übel wusste er nicht, mit wem er es zu tun hatte. Er wusste nicht einmal, ob nicht vielleicht doch Hannah die ganzen merkwürdigen Vorkommnisse bewirkt hatte. Das galt es schnellst möglichst aufzuklären. Und so war der Schulleiter froh, die Auroren jetzt hier zu haben. Ihm schien, als wurde er im Moment an allen Ecken und Enden gebraucht. Und so überließ Dumbledore zunächst Martin und Alec die Observation des Schlosses. Möglicherweise fanden sie ja einige Hinweise auf das seltsame Geschehen. „Ich bitte Sie beide, sich im Schloß und hier auf dem Gelände weiter etwas umzusehen. Wenn Ihnen irgendetwas Ungewöhnliches auffällt, benachrichtigen Sie mich bitte umgehend.“
Albus hatte sich schon zum Gehen gewandt, als ihm noch etwas einfiel. Er drehte sich wieder um und sah den jüngeren Auroren an: „Alec, Ihr Auszubildender Viktor hat einige gute Kontakte zu Schülern. Er war damals während des trimagischen Turniers in Hogwarts. Vielleicht verraten ihm die Schüler Dinge, die sie einem Lehrer nicht unbedingt anvertrauen würden, die aber für unser Problem trotzdem von Bedeutung sein können.“ Dumbledore war während des vorletzten Jahres nicht entgangen, dass Viktor durch seine Popularität mit einigen Schülern öfter gesprochen hatte. Vielleicht fällt es den Schülern leichter, ihre ungewöhnlichen Erlebnisse ihrem Helden anzuvertrauen als uns. Albus konnte das jedenfalls nur hoffen. Außerdem fragte er sich, wo der angehende Auror wohl steckte. Er hatte ihn noch nicht auf dem Schloß gesehen. Aber er hatte so ein Gefühl, dass Viktor sich in guter Gesellschaft befand. „Ach ja“, fügte er an beide Auroren gewandt noch hinzu: „Miss Tonks befindet sich zurzeit in Hogsmeade und hält dort ebenfalls die Augen offen.“ Albus war sich nicht sicher, ob Martin die junge Aurorin noch aus seiner aktiven Zeit kannte. Er vermutete eher das Gegenteil. Aber die beiden waren sich vielleicht im Hauptquartier des Ordens schon einmal begegnet. Und wenn nicht würde ihn Alec sicher aufklären, wer Tonks war, denn der kannte sie ja von der Arbeit. „Ich werde ihr eine Nachricht zukommen lassen und sie über die Dinge informieren, die vorgefallen sind. Vielleicht ist ihr dort draußen etwas aufgefallen. Eventuell kann sie Ihnen bei ihren Nachforschungen zur Seite stehen.“
Während Albus über die 4 Auroren nachdachte, die er zurzeit auf Hogwarts und in der Umgebung postiert hatte, fiel ihm mal wieder auf, dass Alec der einzige von ihnen war, der nicht Mitglied im Orden war. Fudge hatte darauf bestanden, ihn als Schutz in die Schule aufzunehmen. Zwar stand Dumbledore im Moment mit dem Zaubereiministerium eher auf Kriegsfuß. Aber er hatte es auch für besser gehalten, den Unmut des Zaubereiministers nicht noch mehr zu verstärken. Immerhin lag ihm sehr daran, die Wogen zu glätten. Denn er wusste, dass die Bevölkerung auf das Ministerium vertraute. Und deswegen konnte er sich als derjenige, der ihre Kinder unterrichtete, nicht leisten, die Eltern gegen sich aufzubringen. Albus wollte, dass die Menschen geschlossen hinter dem Guten standen. Nur leider war das Fudge etwas schwer zu vermitteln. Aber Alec war ein sehr guter Auror und das war es, was die Schule jetzt brauchte. Außerdem hatte Fudge seinem Wunsch, Nymphadora Tonks ebenfalls nach Hogsmeade und ins Schloß zu entsenden, zugestimmt. Das wertete der Schulleiter als den zögerlichen Beginn einer neuen Zusammenarbeit, die er persönlich ja nie hatte aufgeben wollen. Und Dumbledore behielt Alec zwar im Auge, aber er vertraute dem Auroren auch weitgehend. Dennoch war seine Loyalität gegenüber dem Ministerium wohl größer als die der anderen. Deswegen lagen ihm die nächsten Worte besonders am Herzen. Und er hoffte, dass Alec sie berücksichtigen würde, bis sie genaueres wussten. „Oh und da wäre noch etwas“, sagte er und sein Blick und seine Stimme wurden sehr ernst. „Solange wir nicht wenigstens einen kleinen Anhaltspunkt haben, was hier los ist, wäre es gut, wenn alle Informationen innerhalb dieser Mauern blieben. Ich möchte den Zaubereiminister persönlich von den Vorgängen in Kenntnis setzen.“ Denn natürlich wusste Dumbledore, dass Hannah’s Tod nicht geheim gehalten werden konnte. Schüler redeten mit ihren Eltern und einige von denen neigten doch leider sehr zur Panik. Aber Albus wollte Fudge persönlich deswegen sprechen, denn so war er im Bilde, welche Informationen ins Ministerium gingen und welche nicht. Und er hoffte, dass sich Alec dadurch nicht in einen zu großen Loyalitätskonflikt gebracht sah. Und wenn sich der Auror dennoch seiner Bitte wiedersetzen sollte, dann wusste Albus wenigstens, woran er bei ihm war.
Damit nickte er den beiden Auroren zu und ging mit Poppy Richtung Schloß. Außer Hörweite von Martin und Alec versuchte Dumbledore, die immernoch aufgebrachte und besorgte Krankenschwester zu beruhigen. „Ich werde mir die Schülerin ansehen“, sagte er. „Sag ihr, ich komme sofort. Ich muss noch schnell etwas erledigen.“ Und um Poppy Mut zu machen, fügte er hinzu: „Ich werde Miss Barnes bitten, umgehend nach Hogwarts zu kommen. Sie ist Psychologin und wird Dir sicher helfen können. Denn ich befürchte, das wir in den nächsten Wochen leider noch mehr verwirrte Schüler und Lehrer haben werden …“ Der Ton in seiner Simme klang bei diesen letzten Worten sehr ernst. Zwar war Madame Pomfrey sehr aufgeregt, aber Albus konnte sie dennoch nicht anlügen. Sie hatte normalerweise recht starke Nerven. Und was nützte es, eine Krankenschwester zu haben, der er die Wahrheit verschwieg. Der Schulleiter vertraute fest auf Poppy’s Fähigkeiten. Er sprach ihr noch einmal Mut zu und macht sich dann auf den Weg in sein Büro.
Tbc: Dumbledore’s Büro
Ooc: Für all diejenigen, die nicht alles gelesen haben und trotzdem hier rumrennen: 
Der See ist jetzt wieder in seinem normalen Zustand.
Signatur

~Es sind nicht unsere Fähigkeiten, die zeigen, wer wir wirklich sind … sondern unsere Entscheidungen.~ |
AuronSandford  6. Klasse Ravenclaw

Status: Offline Registriert seit: 18.06.2006 Beiträge: 80 Nachricht senden | Erstellt am 06.08.2006 - 02:53 | |
Auron hatte die Anweisung, dass sie vom See weg und nach drinnen gehen sollten, sehr wohl gehört und normalerweise hätte er sich nicht weiter darum gekümmert, aber da nun Professor Dumbledore höchstpersönlich hier aufgetaucht war, hielt er es doch für sinnvoll, der Anweisung Folge zu leisten. Bei all der Respektlosigkeit, die er sonst an den Tag legte - mit dem Schulleiter wollte er sich weder anlegen, noch es sich mit ihm verscherzen, zu groß war sein Respekt vor diesem außergewöhnlichen Mann.
Als Kathryn ihn ansprach, wurde er aus seinen Gedanken gerissen und sah sie kurz überrascht an. Sie fragte ihn, ob er ihr helfen wolle, der Sache auf die Spur zu kommen. Hatte sie nicht wenige Minuten zuvor noch groß herumgetönt, dass sie ihn ja nicht leiden könne und er der letzte wäre, mit dem sie Zeit verbringen wolle.
Ein mieses Grinsen schlich sich auf seine Lippen. So schnell änderte sich also alles.
Ihm fiel ein, dass sie noch eine Antwort erwartete und sein Lächeln schwand so schnell wieder, wie es gekomen war. Abschätzend sah er erst sie an und warf dann einen langen Blick auf den See, der nun wieder völlig normal zu sein schien, bevor er mit den Schultern zuckte und sich wegdrehte.
"Solange du dabei mir nicht im Weg herum stehst", sagte er zu ihr, bevor er sich mit recht schnellen Schritten in Bewegung setzte und kurz darauf die Eingangshalle des Schlosses betrat.
tbc: Eingangshalle
Signatur
 |
PoppyPomfrey unregistriert
| Erstellt am 06.08.2006 - 17:26 | |
Poppy war dankbar, dass der Schulleiter sich sofort bereit erklärte, mit der Schülerin zu reden. Sie selbst konnte sich nämlich überhaupt nicht vorstellen dass Miss Li Hewitt eine Mitschülerin getöt habe. Nichtmal ihre Freundin glaubte ihr dies, was viel bedeutete.
Madame Pomfrey nickte Professor Dumbledore zu und wartete, bis er Zeit hatte.
Schon fast bewundert schaute sie, wie der Schulleiter den See wieder in normales Wasser zurück verwandelte. Es dauerte nicht lange, bis sich Dumbledore zu ihr umdrehte und mit ihr zurück zum Schloss lief. Nach einigen Metern begann er mit ihr zu sprechen: "Ich werde mir die Schülerin ansehen.............Sag ihr, ich komme sofort. Ich muss noch schnell etwas erledigen.", Poppy nickte, sie öffnete ihren Mund um ihm etwas zu sagen doch er sprach schon weiter: "Ich werde Miss Barnes bitten, umgehend nach Hogwarts zu kommen. Sie ist Psychologin und wird Dir sicher helfen können. Denn ich befürchte, das wir in den nächsten Wochen leider noch mehr verwirrte Schüler und Lehrer haben werden..." Poppy, wusste dass er Recht hatte und dass es für die 'Opfer' dieser Mysteriösen Geschehnisse besser war, wenn eine Psychologin anwesend wäre. Poppy selbst hatte diese Miss Barnes noch nie getroffen und wurde ein bisschen neugirig darauf sie kennen zu lernen, vielleicht könnte die Psychologin ihr ein paar Tipps im Umgang mit Patienten geben.
"Okay Professor Dumbldore, ich werde Miss Li Hewitt sagen, dass Sie auf dem Weg zu ihr sind. Und ich wäre wirklich froh, wenn diese Miss Barnes kommen würde, schließlich kann ich nur Körperlich Verletzungen heilen und keine Seelischen." Langsam beruhigte Poppy sich wieder und als die beiden im Schloss angekamen waren nickte sie dem Schulleiter noch einmal zu und ging dann in Richtung Krankenflügel.
tbc: Krankenflügel^^
|