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Scotch ...
Lórien`s Elbenschnitte_Moderatorin und Pressesprecherin.
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...   Erstellt am 24.10.2006 - 19:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Halloween far far away


Tamara war mal wieder mit ihrem liebsten Hobby beschäftigt. Aus dem Wohnzimmer dröhnten Motorengeräusche und der Lärm einer Schlacht.

Frau Rosener öffnete die Tür und sah ihre 12jährige Tochter gebannt vor dem TV-Gerät sitzen, den Kopf in die Hände gestützt.

Auf dem Bildschirm sah die Mutter eine riesige Raumschlacht. Ein junger Pilot kam nun ins Bild und augenblicklich ging ein Ruck durch Tammy.

Frau Rosener versuchte nun, sich gehör zu verschaffen über all dem Lärm: "Stell das bitte leiser! Ich habe schon das Gefühl, diese schiffe donnern geradewegs durch unser Haus!"

Tammy murrte und griff dann zur Fernbedienung. Kurz darauf wurde der Ton auf eine angenehme Lautstärke reduziert und die Mutter bedankte sich. Dann setzte sie sich auf die Couch neben ihre Tochter.

"Ist das dieser `Krieg der Sterne`?" fragte sie interessiert und betrachtete den älteren Mann, der nun ins Bild kam. Nett sah der aus. Der andere, jüngere übrigends auch.

"Wir sind heute Abend bei Tante Elfie, sie gibt eine Halloween-Feier. Wir sind um Mitternacht zurück, bitte stell keinen Unsinn an, ja?"

Tammy warf ihrer Mutter einen beleidigten Blick zu. Sie und was anstellen? Sie war schließlich schon 12.

Die Mutter seufzte, stand auf und ging zurück in ihr Schlafzimmer, wo sie überlegte, was sie anziehen sollte.

Derweil vertiefte sich Tammy wieder in den Film und bekam eine Stunde später kaum mit, dass die eltern noch einen kurzen Abschiedsgruß riefen und dann die Tür hinter sich zuzogen.

Tammy hatte sich inzwischen eine Tafel Schokolade aus dem Kühlschrank genommen und starrte fasziniert auf den Fernsehbildschirm, auf dem eine junge Frau zu sehen war, die weinend auf ein fernes Gebäude sah, von dem Rauch aufstieg.

Der Film wurde immer düsterer und der strahlende Held war inzwischen zur bösen Seite gewechselt.

Doch Tammy bekam davon nichts mehr mit, denn sie war eingeschlafen. Die leere Schokoladenverpackung war auf den Boden gefallen und das Mädchen atmete leise und ruhig.


Als sie aufwachte, hatte sie das Gefühl, unendlich lange geschlafen zu haben. Sie gähnte herzhaft und öffnete die Augen, die sich gleich darauf überrascht weiteten.

Wo war sie? Das war weder das Wohnzimmer, in dem sie, wie sie sich erinnerte, eingeschlafen war, noch ein anderer Raum ihres Elternhauses.

Sie befand sich in einem kleinen Raum auf einer eher unbequemen Pritsche. Alles wirkte sehr spartanisch. Nur ein Sitzkissen und ein Kleiderständer waren außer der Pritsche im Raum. Alles schien aus Metall zu sein.

Sie stand auf und rieb sich den Rücken. Sie trug nicht mehr ihre Kleidung, die sie getragen hatte, als sie den Film gesehen und eingeschlafen war. Stattdessen trug sie eine beige Tunika und eine beige Hose. Ihr Haar zierte ein Padawan-Zopf.

Der Film... Star Wars... Sie erstarrte plötzlich. Sie ging zu der Tür, die sich auf Knopfdruck hin zur Seite wegschob.

Das konnte doch nicht wahr sein?! Aber es schien tatsächlich so, als sei sie in einem gebäude, dass aussah, wie ein Star Wars-Set.

Tammy lief den breiten Gang entlang und sah sich immer wieder staunend um. Es sah alles so echt aus. Die hohe Decke, die Bögen, der bunte Boden. Wie der JEdi-Tempel in ihrem Lieblingsfilm.

Nun kam ihr sogar ein Jedi entgegen! Sie entschied sich, den Mann anzusprechen:

"Entschuldigen sie, bitte! Ich... ich wüßte gerne, wo ich hier bin?"

Der Mann sah sie überrascht an:

"Ihr seid im Hauptgang, der zur Bibliothek führt. Habt Ihr Euch verlaufen? Wo möchtet Ihr denn hin? Sucht Ihr jemanden?"

Tammy starrte den MAnn an. Träumte sie das nur? Hatte der Mann das als Scherz gemeint? Sie wollte ihn auf die Probe stellen:

"Ich suche Meister Yoda!"

Mal sehen, was nun kam, dachte Tammy.

Der in Jedi-Gewänder gekleidete Mann lächelte und deutete ihr an, ihm zu folgen. Er brachte sie eine breite treppe hinauf in einen kleinen Raum, in dem ... Yoda saß!

Dann verbeugte sich der Mann und ließ die beiden alleine.

Tammy stand fassungslos vor dem kleinen grünen Wesen, was wahrhaftig existierte! Es waren weder Fäden, noch andere Hilfsmittel zu erkennen!

"Mich gesucht, Ihr habt?"

Der sprach sogar genauso, wie der Yoda aus ihren Filmen!

Tammy brauchte eine Weile, um ihre Sprache wiederzufinden:
"Entschuldigung, aber ich... ich glaube... ich wüßte gerne..." sie brach verwirrt ab.

Yoda stand nun auf und kam auf sie zu. Er kam wahrhaftig auf sie zu! Tammy ließ sich auf einen freundlichen Wink hin auf ein Sitzkissen nieder und versuchte, all das hier zu begreifen.

Was für ein faszinierender Traum! Sie konnte darin offenbar selber bestimmen, wie die Handlung vor sich ging. Und alles erschien so real!

"Nervös, Ihr seid! erzählt mir. Beunruhigt Ihr über etwas seid. Was ist es?"

"Ich bin eben erst aufgewacht. Ich weiß gar nciht, was ich hier soll."
Tammy erhoffte sich mehr Informationen, wo all die anderen Charaktere waren und was sie noch alles in ihrem Traum machen konnte. Sie war nun etwas entspannter, aber sie freute sich riesig, weil alles so unglaublich realistisch war. Fast, als sei es die Wirklichkeit.

Yoda ncikte langsam:
"Im Tempel Ihr Euch befindet. Mehr erklären, Meister Kenobi wird."
Er wies zur Tür, in der wirklich und wahrhaftig Obi-Wan stand. Er sah genauso aus, wie in Episode III und er lächelte sie an.

Sie stand auf, verneigte sich vor Yoda, wie es immer alle in den Filmen taten und folgte dann Meister Kenobi.

"Ich freue mich, hier zu sein!"

Obi-Wan sah sie verblüfft an:
"Aber du warst nie woanders! Wie meinst du das?"

Tammy stutzte: "Ich... verzeihung, dass ich frage, aber wer bin ich und warum bin ich hier im Tempel?"

Nun blieb Obi-Wan stehen und sah entgeistert auf seine junge Padawan. Der Schlag des Trainingsschwertes auf ihren Kopf beim gestrigen Training hatte wohl doch ernstere Schäden hinterlassen. Vielleicht war sie noch nicht so weit, gegen seinen ehemaligen Schüler, Anakin, zu kämpfen.

Obi-Wan hatte es für eine gute Übung gehalten, aber nun war er nicht mehr so sicher.

Er legte dem Mädchen eine Hand auf die Schulter:

"Geht es dir nicht gut? Schmerzt dir der Kopf noch immer? Vielleicht sollten wir doch noch einmal zur Krankenstation..."

"Zur Krankenstation?!? Wann war ich denn da?"

Oh nein, sie hatte alles vergessen! Obi-Wan war bestürzt. Er beschloss, das Training von nun an nicht ganz so schwer zu gestalten.

"Hör zu, ich muß nun nach Utapau, um General Grievous zu finden. Nach meiner Rückkehr werden wir dein Training fortsetzen."

Sie gingen weiter und standen bald vor einer Plattform, auf der ein kleines Schiff stand.

Tammy erkannte nun langsam, in welchem der Filme sie gelandet war: die Rache der Sith!

Ihr kam eine gute Idee:

"Ihr müßt General Grievous mit der Pistole erschießen! Mitten in seine Organe!"

Obi-Wan bedankte sich für den Rat und verabschiedete sich. Dann ging er zu sienem Schiff und flog davon.

Tammy verbrachte den Rest des Tages damit, sich im Tempel umzusehen. Einge bekannte Charaktere begegneten ihr und es machte ihr Spaß, mit ihrem Wissen zu glänzen.

Die Nacht verbrachte sie wieder in ihrem kleinen Quartier. Was sie überraschte, war, dass sie tatsächlich müde war. Wie war das möglich? Sie schließ doch bereits. Und warum dauerte dieser Traum, der wirklich mehr als realistisch war, so verdammt lange?

Langsam dämmerte es ihr: aus irgendeinem Grund war dies kein Traum! So unglaublich es schien, so wahr war es doch: dies war die Realität!

Sie strich über die Wände ihres Quartiers. Wenn das hier ein traum wäre, dann könnte ich niemals so frei agieren, dachte sie mit wachsender Begeisterung.

Sie schlug kurz gegen die Wand. Es schmerzte ein wenig. In Träumen spürt man keinen Schmerz!

Aber moment mal, wenn sie wirklich mitten in der geschichte "die Rache der Sith" war und Obi-Wan bereits General Grievous jagte, dann hieße das ja, dass Anakin bald zur Dunklen Seite wechseln würde und der Tempel in wenigen Tagen angegriffen werden würde!

Leider war im Film kaum ein Hinweis, wie lange die jeweiligen Vorgänge dauerten. Sie beschloss, ihr Wissen zu nutzen und die Jedi zu warnen. Vielleicht konnte sie sogar Anakin, den sie bis jetzt leider noch nicht gesehen hatte, davor bewahren, sich Palpatine anzuschließen!

Am nächsten Morgen stand sie früh auf und lief zu Meister Yoda.

Dort holte sie sich die Erlaubnis, den Tempel verlassen zu dürfen, da sie nicht sicher war, ob sie einfach so hätte gehen dürfen.

Yoda hatte keinerlei Einwände und so begab sie sich zur Plattform, wo gestern Obi-Wan Abschied von ihr genommen hatte.

Dort stieg sie in einen gelben Speeder, der sie irgendwie an den aus Episode II erinnerte.

Doch nun stutzte sie: wie um Himmel`s Willen sollte sie dieses Ding zum Fliegen bringen? Sie sah sich die Hebel und Knöpfe nachdenklich an und probierte einige aus. Irgendwann gab der Speeder ein hustenartiges Geräusch von sich, würgte aber gleich wieder ab.

Im Film sah das immer so leicht aus! Tammy seufzte und versuchte es noch einmal. NAch dem fünften Versuch sprang der Motor endlich an und der Speeder erhob sich ruckartig.

Du lieber Himmel! Sie hatte ganz vergessen, dass sie ja gar nicht fliegen konnte! Sie umklammerte das Lenkrad und versuchte, nicht mit einem anderen Fahrzeug zu kollidieren.

Sie behielt das hohe Gebäude im Auge, was vor ihr lag und wo sie hoffte, auf Padmé Amidala zu treffen. Zumindest wohnte sie im Film dort. Und wenn dies hier der Film war, dann mußte die Senatorin dort anzutreffen sein.

Nach einer halben Stunde erreichte sie tatsächlich ohne Verkehrsunfall die Landeplattform, die auch Anakin im Film benutzt hatte.

Doch dann fiel ihr was ein: kannte die Senatorin sie überhaupt? Sie hoffte, dass dies als Padawan von Obi-Wan der Fall sein würde und machte sich durch ein lautes "Hallo?!" bemerkbar.

Kurz darauf tauchte eine Zofe auf und begrüßte sie freundlich.

Tammy wurde ins Wohnzimmer geführt, zumindest würde sie es als Wohnzimmer bezeichnen.

"My Lady ist gleich für da..." die Zofe verneigte sich höflich und verschwand wieder.

Minuten später tauchte ein wohlbekanntes Gesicht auf. Padmé bedeutete ihrem Gast, sich zu setzen und setzte sich neben sie:

"Wie schön, Euch zu sehen!"

Offenbar kannte sie sie also. Tammy lächelte erfreut und begann dann, ihren Plan umzusetzen:

Ich wollte Euch fragen, ob Ihr heute Abend Zeit hättet, um...um mit Anakin Skywalker zu dinnieren?"

Zuvor hatte sie Anakin Skywalker eine Nachricht überbringen lassen, er möge die Senatorin zu wichtigen Besprechungen der politischen Lage treffen.

Die Senatorin sah überrascht aus.

Tammy fügte schnell hinzu:

"Es geht darum, die aktuellen Ereignisse zu besprechen und Eure Sicherheit!"

Die Senatorin überlegte kurz, dann nickte sie.

Die beiden unterhielten sich noch kurz, dann verabschiedete sich Tammy und kehrte zum Tempel zurück.

Dort suchte sie Meister Windu auf, den sie bei der Meditation antraf.

Sie erzählte ihm nun, dass sie herausgefunden habe, dass der Kanzler in Wirklichkeit der Sith Lord sei, nach dem alle solange gesucht hätten.

Meister Windu hörte ihre Worte mit wachsendem Interesse. Dann bat er sie, kurz zu warten und eilte hinaus.

Er lief geradewegs zu Meister Yoda und berichtete ihm von Tammy`s Beobachtungen:

"Ich denke, wir haben uns geirrt, was den jungen Skywalker anging. Ich habe noch niemals einen Padawan gesehen, der so mit der Macht verbunden war! Sie sieht Dinge, die selbst uns verborgen blieben!"

Auch Yoda war der Ansicht, dass wohl Tammy diejenige sein sollte, die Meister Windu und einige andere Jedi zu Kanzler Palpatine begleiten würde.

Und der junge Meister Skywalker war ohnehin gerade unterwegs zu Senatorin Amidala, um mit ihr die Sicherheitsmaßnahmen zu besprechen, die leider nötig sein würden.

Und so begab sich Tammy mit den Jedi zum Büro des Kanzlers. Auf dem Weg zu seinem Büro plapperte sie unentwegt und versuchte, ihren Begleitern die Lage begreiflich zu machen:

"Er beherrscht die Kampfkunst mit dem Lichtschwert nahezu perfekt! Er wird schnell und unerwartet angreifen!"

Als sie das ihr aus dem Film vertraute Büro betrat, machte sich ein mulmiges Gefühl im Bauch breit.

Sie stellte sich abseits der anderen hin, da sie ja wußte, wen der Kanzler zuerst angreifen würde.

Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals. An ihrem Gürtel hing zwar ein Lichtschwert, aber sie hatte so eine Waffe noch nie in der Hand gehabt und wußte nicht, ob sie im Zweifelsfall in der Lage sein würde, es überhaupt einzuschalten.

Nun fielen die stichworte "droht Ihr mir etwa...?" und Tammy hörte sie wie durch eine Wattewand. Im nächsten Moment sprang Palpatine auf die Gruppe von Jedi zu.

Tammy hörte sich selber laut schreien, als sie die Jedi um sie zu Boden sanken.

Sie zerrte an ihrem Gürtel und bekam das Lichtschwert tatsächlich ab. Doch wo um Himmels Willen ging das verdammte Ding an? Sie drückte alle Knöpfe und schließlich zischte eine blaue Klinge aus grellem Licht aus dem Griff.

Keine Sekunde zu spät, denn nun konzentrierte sich der Kanzler auf Windu. Tammy rannte hinter den beiden her, konnte sich aber nicht so recht entscheiden, wie sie in den Kampf eingreifen sollte.

Sie wartete, bis die Scheibe zerbarst und der Kanzler sich in die äußerste Ecke drängte, ein trügerisches Flehen auf den Lippen.

Doch eines fiel Tammy nun auf: da sie in die Geschichte eingegriffen hatte, konnte der Kanzler nun niemanden dazu bringen, für ihn zu kämpfen. Anakin war schließlich weit weg bei seiner Frau.

Doch hatte das nicht schwerste Auswirkungen auf die darauf folgenden Filme? Was würde denn nun aus dem Imperium werden?

Ehe sie sich versah, blickten die gelben Augen des Kanzlers sie an und seine schwache Stimme winselte:

"Hilf mir doch, Kind! Lass nicht zu, dass sie mich töten! Ich...bin...dein...Vater!"

WAS?!? Tammy erstarrte. Was hatte Palpatine eben gesagt? Der Kanzler widerholte die Worte immer und immer wieder und sie fügten sich in Tammy`s Kopf zu einer bitteren wahrheit zusammen: aus unerklärlichen Gründen WAR er ihr Vater!

Sie blickte zu Windu, der soeben zum Schlag ausholen wollte.

"NEIIIIIIN!!!!" Tammy warf sich dazwischen und stieß den Jedi-Meister dabei so unglücklich an, dass dieser den Halt verlor und aus dem Fenster stürzte.

"Oh Gott! Was...habe...ich...nur...getan?" Tammy sah fassungslos aus dem Fenster, dann ergriffen zwei Hände ihre Schultern.

Palpatine senkte seine Stimme:

"Du erfüllst nur deine Bestimmung, meine Tochter! Du warst geboren, um an meiner Seite über diese Galaxy zu herrschen, um ihr Frieden zu bringen und eine neue Ordnung!"

Tammy zitterte. Palpatine bedeutete ihr, sich niederzuknien. Was sollte sie tun? Alle waren tot. Würde ihr das irgendwer glauben? Dann besann sie sich: wenn SIE die Auserwählte war und nun kam, was sie erwartete, nämlich, dass sie die Order 66 ausführen sollte, dann konnte sie das Ruder noch rumreißen.

Was war denn schon dabei? Sie konnte doch alles ändern, wann immer sie wollte, sie kannte doch die Geschichte...oder etwa nicht...?

Also kniete Tammy nieder und ließ sich auf den Namen Darth Vader taufen. Dann wollte sie die Anweisungen zur Zerstörung des tempel entgegennehmen. Dies würde die Gelegenheit sein, das Blatt zu wenden!

"...deshalb wirst du dich nun zum Mustafar-System begeben!" beendete Palpatine seine Rede.

Was?!? Sie sah ihn überrascht an:

"Aber...der Jedi-Tempel...?"

"Darum werden sich meine Truppen kümmern. Du bist jung, diese aufgabe ist zu gefährlich für dich. Fliege zum Mustafar-System und warte dort auf weitere Anweisungen."

Tammy fielen nun die Mitglieder der Handelsföderation ein:

"Was ist mit dem Vize-König?"

"Der ist auf Utapau! Ich werde mich persönlich darum kümmern!"

Natürlich! Obi-Wan hatte sie ja einen Ratschlag gegeben. Er war schneller dazu gekommen, General Grievous zu töten, als im Film. Deshalb hatte Grievous die Mitglieder der Handelsföderation nicht mehr nach Mustafar schicken können! Sie hatte in die Geschichte eingegriffen und alles verändert!

Doch nun gab es ja kein Zurück mehr, sie mußte gehorchen.

Und so begab sie sich nach Mustafar und wartete auf Obi-Wan. Sicher würde er auftauchen und dann konnte sie alles zum Guten wenden.

Sie lief in der Zentrale auf und ab und sah immer wieder auf den Bildschirm. Aber niemand kam. Kein Schiff war in Sicht.

Dann wurde ihr schlagartig klar, warum: Padmé und er hatten ja nie jenes Gespräch in den Gemächern der Senatorin geführt! Anakin war ja nicht in den Tempel einmaschiert! Der kämpfte nun wahrscheinlich auf seiten der Jedi gegen die 501te.

Tammy sank auf den Boden. Dabei legte sie versehentlich einen Hebel um, der die Schleusen öffnete, so dass zuviel Lava in die Kanäle fließen konnte. Warnlichter blinkten auf und es piepte fürchterlich schrill.

Tammy sprang auf und als sie erkannte, was sie da versehentlich angerichtet hatte, suchte sie nach einem Knopf, um das Mallheur rückgängig zu macen, aber sie fand keinen.

Panisch rannte sie hinaus und mußte hilflos mitansehen, wie die Lava immer höher stieg und begann, die Gerüste zu schmelzen. Tammy erinnerte sich an den Rand, auf dem Obi-Wan im Film landete. Sie suchte nach den Rohren, über die die beiden während des Kampfes gelaufen waren, fand sie und balancierte hinüber.

Ihre verhassten Ballettstunden machten sich nun doch noch bezahlt, denn hier war ein Gefühl für Gleichgewicht gefragt!

Als sie dann an dem hohen Mast ankam, suchte sie sogleich nach etwas, um damit über den Lavafluss zu schwimmen. Doch sie konnte sich nicht überwinden, auf die winzig wirkenden Roboter zu springen, die da unten vorbeisausten.

Der Mast begann nun, in der Lava zu versinken. Tammy krallte sich an einem Gerüstteil fest und suchte nach einer Möglichkeit, abzuspringen.

Plötzlich wackelte der Mast und brach. Tammy verlor den Halt und stürzte in die Tiefe. Sie landete auf einer der unteren Gerüststreben, gefährlich nahe an dem Lavafluss.

Sie schwitzte, es war höllisch heiß hier und ihre Ohren dröhnten vom donnernden Lärm des Lavaflusses.

Ihre füße begannen nun, zu glühen. Sie versuchte, sie einzuziehen, um sich nicht zu verbrennen.

Wenn ihr nicht bald etwas einfiel, dann würde sie ihr Abenteuer nicht überleben!

Sie holte tief Luft und starrte auf vorbeirasende Gerüstteile und Platten, die sich gelöst hatten. Sie nahm all ihren Mut zusammen und sprang auf eine der größeren. Sie wackelte und Tammy ruderte verzweifelt mit den Armen, um nicht in die Lava zu stürzen.

Da hinten war ja auch schon das Ufer, welches Obi-Wan im Film erklommen hatte.

Es kam näher und näher. Tammy zählte bis 3, dann sprang sie. Leider hatte sie nicht damit gerechnet, wie rutschig der Boden war.

Sie schlidderte bergab und ihre Beine tauchten in die Lava ein. Sie fing sofort Feuer. Sie schrie und versuchte verzweifelt, sich selbst aus der Lava zu ziehen. Ihr Hände versuchten verzweifelt, Halt zu finden.

Dann fiel sie in Ohnmacht.

Dunkelheit umgab sie. Ferne Geräusche drangen zu ihr und ein grauenvoller Schmerz holte sie ins Leben zurück.

Sie lag auf einem OP-Tisch, roboterartige Wesen umgaben sie und schienen ihr etwas anzulegen.

Sie schrie vor Qual auf und wandte sich hin und her. Der Schmerz war unerträglich, er durchzog jeden Teil ihres Körpers.

Als sie schließlich hochsah, konnte sie plötzlich etwas dunkles erkennen, was sich von oben auf sie senkte.

Sie wurde von den OP-Lichtern geblendet und erkannte nicht, was es war, dass da auf sie zukam.

Erst im letzten Moment wurde ihr klar, was es war: Vader`s Atemmaske senkte sich auf ihr Gesicht, es zischte und ein ohrenbetäubender Krach ließ ihr Trommelfell beinahe platzen.

Dann hörte sie plötzlich eine vertraute Stimme:

"Lady Vader...könnt Ihr mich hören?"





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♥ Rosie Cotton Gamgee & Arwen Undomiel ♥


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