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DerSemmeL ...
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...   Erstellt am 15.12.2018 - 15:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nachdem es den originalen Plastikkettenschutz ja nicht mehr für viel Geld zu kaufen gibt und auch der Fahrkomfort damit zu wünschen übrig lässt, weil es rattert und klappert hat sich der Uwe / Zottelkater die Mühe gemacht einen Schwingenschutz aus Stahlblech nachzubauen.

Mensch nehme dazu ein 1mm starkes Edelstahlblech mit den Maßen 40 cm x 6 cm, schneide es zusammen, biege es auf ein "U", lasse 2 Teile überstehen, das werden die Laschen zum montieren an der Schwinge, die aber natürlich zart umgebogen werden, mit den entsprechenden Löchern, zur Montage und dann angeschraubt, wenn der Gummi drauf ist.

Ich hatte bereits einen fertigen Schutz an der KLX dran, der aber natürlich nach einiger Zeit und ein paar tausend Kilometern Fahrleistung verschlissen war. Also der Gummi war runtergerieben, bis aufs Blech.

Dann spätestens ist eine Neuauflage erforderlich, denn wenn das Blech dann auch durch ist geht es der Aluschwinge an den Kragen und wenn die hinüber ist, wars das dann mit Fahren. Ergo rechtzeitig erneuern ist der Weg, um ungebremsten Kawasaki-KLX-Fahrspass zu geniessen.

Der Ausbau ist nicht wirklich schwierig. Der erste Schritt ist der Abbau der Ritzelabdeckung und der Kette,



auch einer der Gründe, sich bei der Wahl der Kette für ein Clip-Schloss zu entscheiden:




Selbst bei offener Leistung der KLX mit mehr als 20 PS bietet diese Version genügend Sicherheit und ausreichend Flexibilität, eben auch zur Demontage des Schwingenschutzes.

http://www.bilder-hochladen.net/i/dsh1-jb-aba9.jpg


Was sich als praktisch erweist ist der Platz, der am Hinterrad vorhanden ist, um die Schrauben öffnen zu können und gegenzuhalten



Und hier sieht mensch klar den Verschleiß des Gummis und die Laufrille von der Kette:






Wunderbar Raum um mit dem ganzen Arm durchzugreifen und die Kontermutter zu halten




Ausgebaut sieht das ganze natürlich nicht so lecker aus:






Zur Reinigung und Neubelegung braucht es etwas Bremsenreiniger und den Terosonkleber SB 2444. Dann ein paar Schraubzwingen, ein Stück Balken (den ich mir für den Zweck etwas abgerundet habe)



und ein Stück, wie Ronny es nennt, "Dachlatte" um den Gegendruck auf den Gummi zu verteilen und nicht den Stahl zu verbiegen.



Eine Frage an den geneigten Leser und Schrauber stellt sich aber noch!
Was fehlt?

Klar, der Gummi selbst, ich hatte das Glück, dass beim Ronny um die Ecke einer so Gummi anbietet, aber nicht unbedingt in den kleinen Mengen die er an private Kunden verkauft. Danke an den Ronny nochmals hier für die Unterstützung. Ich habe ein Stück bekommen, 1 Meter, mal 10 mal 1 cm Dicke, die aber im Nachhinein garnicht erforderlich gewesen wäre!
Passend wäre gewesen, eine Stärke von 5 bis 8 mm zu nehmen. Das Stück was ich bekommen habe, reicht für 4 Auflagen. Entsprechend habe ich das auch geteilt.




Dazu nehmt ihr bitte ein anständiges Teppich- oder Küchenmesser, wenn die Frau nichts mitbekommt . Keine Abbruchklingen, denn das kann böse Folgen haben. Und das wäre schade und nicht im Sinne des Erfinders / Autors, gell!






Nun gilt es den Gummi vom Edelstahl runterzubekommen, schleifen ist ein guter Weg, wenn die groben Reste mal runtergezogen sind, der alte Kleber tut nämlich das was er soll, "halten". Die letzte Schicht mit groben Schleifpapier entfernen und immer darauf achten, dass nix verbiegt, dabei. Damit ihr euch nicht komplett die Finger dreckig macht, hab ich das Stück mit Zeitung angefasst und die Einmalhandschuhe angezogen:








Dann mit dem Bremsenreiniger fettfrei machen, den Gummi 5cm x 50 cm, entsprechend genauso behandeln, anschleifen und fettfrei machen,





denn sonst macht ihr das, wie ich im ersten Anlauf, NOCHMAL, weils ned hebt.
Einzig entspannend dabei ist, dass sich der Kleber wenn er noch "frisch" ist, wunderbar abziehen lässt.










Gemacht wird das Belegen auf 2mal, da es sich anbietet, auch mit dem Balken zum Gegenhalten



jede Seite extra zu machen.


Hier der erste Teil beim zweiten Versuch gelungen



Teil zwei beim ablüften des beidseitig aufzutragenden Klebers:





Die Trockenzeit liegt so bei mindestens 24 Stunden, es riecht auch nicht so arg, wie der Kleber beim Auftragen. Wenn dann beide Seiten belegt sind und das ganze trocken ist, wird alles was übersteht, abgeschnitten und nachgearbeitet.















Dann gehts wieder in die Garage, den Schwingenschutz wieder zu montieren. Hier zeigt sich dann, erstens, dass der Schutz keine große Deformation erlitten hat, nur etwas zusammendrücken musste ich ihn, damit auch die Spannung nicht zu groß ist, beim montieren.

Als zweites zeigt sich, dass ich an den Löchern die Bohrungen für die 4 Schrauben noch nacharbeiten muss, Feile und Bohrer tun gute Werke dabei, denn sonst passen die Schrauben nicht durch. Also beim nächsten Mal gleich die Bohrungen passend gestalten, am Gummi. (Bzw. bei der Verwendung einer Auflage mit nur 5 bis 8 mm Stärke ist das nicht nötig).



Und beim Einfädeln der Kette zeigt sich auch hier, dass die Dicke von 1cm zuviel ist und etwas vom Gummi noch runtergenommen werden muss. Mit der Zeit schleift sich das auch durchs Fahren runter, kostet aber sicher ein 4tel oder ein halbes PS an Leistung bis es wieder flutscht.





Auch wenn es nicht viele lesen werden, weil die KLX eben kein ganz alltägliches Motorrad ist, denk ich doch, dass es dem ein oder anderen hilft.

Gruß, gute Fahrt und erfolgreiches Schrauben,
euer SemmeL

[Dieser Beitrag wurde am 16.12.2018 - 16:45 von DerSemmeL aktualisiert]





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