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...   Erstellt am 28.02.2006 - 17:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Und hier wird diese Saison von mir ein bischen über das Schwimmen berichtet werden. Was Eurosport soweit senden wird davon, kann ich so noch nicht sagen, ich halte euch aber immer soweit auf dem laufenden.





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...   Erstellt am 28.02.2006 - 17:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Terminplan

Internationale Meisterschaften


05. - 09.04.2006 8th Kurzbahnweltmeisterschaften in Shanghai (China)
26.07. - 06.08.2006 Langbahn-Europameisterschaften in Budapest (Ungarn)
04. - 17.08.2006 11th FINA Masters WM in San Francisco (USA)
07. - 10.12.2006 Kurzbahn-Europameisterschaften in Helsinki (Finnland)

Nationale Meisterschaften

28. - 30.04.2006 Deutsche Langbahnmeisterschaften in Berlin
23. - 26.06.2006 Masters DM in Dresden
23. - 26.11.2006 Deutsche Kurzbahnmeisterschaften in Gelsenkirchen

Mare Nostrum

03 - 04.06.2006 Monte Carlo (Monaco)
07. - 08.06.2006 Canet (Frankreich)
10. - 11.06.2006 Barcelona (Spanien)

(Änderungen vorbehalten)





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...   Erstellt am 05.04.2006 - 16:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


8te Kurzbahnweltmeisterschaften in Shanghai (China) vom 05. - 09.04.2006

1. Tag


Eurosport übertrug heute von 13:30 - kurz nach 15:00 Uhr von der WM, wobei als Co-Kommentatorin die Trainerin von Stev Theloke anwesend war. Das deutsche Aufgebot besteht nur aus 2 Herren und 2 Damen und zwar Thomas Rupprath, Helge Meeuw, Annika Liebs und Janine Pietsch. Es liegt auch daran, weil sich etliche auf die EM vorbereiten, die in Budapest stattfindet.

Zuerst gab es gleich mal ein Finalennen über 200m Freistil der Männer, was auch sehr souverän von Ryk Neethling aus Südafrika gewonnen wurde vor den beiden Italienern Magnini und Rossolini. Probleme gab es aber bei der Siegerehrung, sie fand erst nicht pünktlich statt, stattdessen wurden die Medaillengewinner nochmal auf einer grossen Leinwand eingespielt. Dazu gab es dann eine Musik, die der Kommentator von Eurosport so bewertete: "Schöne Hintergrundmusik aus dem Fahrstuhl". Dann gab es doch noch die Siegerehrung.

Die 200m Schmetterling bei den Damen konnte Jessica Schipper aus Australien gewinnen mit einem einem neuen Weltmeisterschaftsrekord von 2:05,11 vor der Italienerin Segat und der Chinesin Yang. Die 200m Lagen bei den Damen gewann die Chinesin Hi, wobei die sehr eigenartig schwimmt, sie hat keine Brille auf und macht beim Tauchen die Augen zu. Die Australierin Sandeno, die auch favorisiert war, ist nach der Rückendisziplin völlig eingebrochen.

Dann gab es noch die Staffelfinalläufe, zuerst die 4 x 100m Freistil der Männer, wo sich die Italiener durchsetzen konnten vor den Schweden. Die eher favorisierten Amerikaner gewannen nur Bronze, hatten im letzten Lauf, den Magnini sehr souverän gestaltete, gar nichts zu melden. Und die Australier weit weg auf Platz 7. Bei den Damen 4 x 200m Freistil der Damen, hui, da war nach drei Umläufen China vorne vor Australien, aber Lisbeth Lenton, die als Schlussschwimmerin für Australien ins Wasser sprang, konnte im Ziel mit den letzten Armzügen die Goldmedaille doch noch vor China sichern. Dritte wurde die USA.

Zeitplan

Resultate

Das Schwimmstadion:



Hier das Logo der WM:



Und hier das Maskottchen der WM, Yong Yong:



[Dieser Beitrag wurde am 05.04.2006 - 16:56 von BDBruemmer1 aktualisiert]





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...   Erstellt am 05.04.2006 - 17:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


8te Kurzbahnweltmeisterschaften in Shanghai (China) vom 05. - 09.04.2006

1. Tag Teil 2:


Noch was zu den deutschen Teilnehmern:

Es gab auch heute die Halbfinalläufe und da gelang es Janine Pietsch über 100m Rücken mit einem neuen deutschen Rekord von 58,31 einzuziehen, sie verbesserte den alten Rekord von Antje Buschschulte um 9 Hunderstel.

Nicht so gut die Herren, über 100m Schmetterling Thomas Rupprath nur als 5ter und über 100m Rücken Helge Meeuw nur als 8ter in den Endlauf morgen.





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Medaillenspiegel der Kurzbahn-WM 2006 in Shanghai 1. Tag





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8te Kurzbahnweltmeisterschaften in Shanghai (China) vom 05. - 09.04.2006

2. Tag


Auch heute berichtete Eurosport wieder live aus Shanghai von 13:00 - 15:25 Uhr, auch die Trainerin von Stev Theloke wieder dabei als Co-Kommentatorin.

Und es gab auch gleich das erste Final, 400m Lagen der Männer, wo der Amerikaner Ryan Lochte gewann, bei dem es schon sehr erstaunlich ist mir seiner Kondition, denn er hatte zu dem Zeitpunkt schon 8 Starts auf dem Buckel und würde zum Schluss auch noch über die 4 x 200m Freistil antreten bei den Herren. Zweiter wurde der Italiener Luca Marin, Dritter der Russe Igor Berezutsky, der den Italiener auf die letzte Runde nochmal angriff, aber es reichte nicht ganz.

Dann gab es noch die 50m Brust der Frauen, hier konnte sich Jade Edmistone, die Weltrekordhalterin durchsetzen vor ihrer Landsmännin Brooke Hansen. Dritte wurde die Amerikanerin Jessica Hardy. Über 100m Brust der Männer gewann der Ukrainer Igor Lisogor vor dem Griechen Alifantes, der aber dann disqualifiziert wurde, so kam der Australier Brendon Rickard doch noch zu Silber und völlig überraschend dann der Norweger Alexander Dale Oen Bronze.

Dann die 100m Rücken der Männer und auch aus deutscher Sicht interessant, denn Helge Meeuw war hier am Start. Das Rennen konnte der Australier Matthew Welsh für sich entscheiden vor dem Österreicher Markus Rogan, weil er bei der letzten Wende unheimlich lange getaucht war und somit sich einen Vorsprung herausarbeiten konnte. Aber mit der Bronzemedaille, da wurde es ganz heiss zwischen Helge Meeuw und dem Amerikaner Randall Bal, am Ende waren beide zeitgleich und somit beide die Bronze. Meeuw muss die letzte Delphinwende sehr gut gemeistert haben, trotzdem sehr überraschend, denn rechnen konnte man damit nicht. Bei der Siegerehrung zeigte er sich auch ganz schüchtern, konnte es selber kaum glauben.

Zwischendurch kam dann auch immer mal wieder die Techno-House-Musik als Unterhaltung zum Vorschein und die beiden von Eurosport kamen auch zu dem Schluss, da es bisher gar keine Weltrekorde gab, muss das Becken sehr langsam sein.

Aber es war noch nicht Schluss mit deutschen Medaillen, denn die 100m Rücken der Damen standen noch an. Janine Pietsch konnte das Rennen gewinnen und es war schon Wahnsinn mit ihr, ich habe da richtig mitgefiebert und dann die vorletzte Wende nicht so gut, die Australierin Zimmer kam wieder etwas ran, aber sie zog dann durch und die letzte Wende sehr gut gemeistert, so gewann sie dann auch mit neuer persönlicher Bestleistung und auch neuen deutschen Rekord mit 58,02 die Goldmedaille vor Tayliah Zimmer aus Australien, Bronze ging an Gao Chang aus China. Schön fand ich es dann, bei der Siegerehrung unsere Nationalhymne zu hören, da bekam ich doch ein bischen Gänsehaut dabei.

Die 100m Schmetterling der Männer, da war Thomas Rupprath am Start, doch er kam irgendwie nicht so richtig in Tritt, die Delphinbewegungen nicht flüssig und so war er am Ende 4ter, nur 3 Hunderstel vom Bronzeplatz weg, eine schlechte Zeit für ihn auch mit 51,76. Aber es war eh sehr eng gewesen, die Platzierungen ab Platz 2 alle so um Hunderstel getrennt. Gold gewann der Brasilianer Kaio Almeida, der schon im Halbfinale aufgetrumpft war vor dem Venezuelaner Albert Subirats, Bronze ging an Jayme Cramer aus den USA.

Eine Langstrecke gab es heute dann auch noch mit den 800m Freistil bei den Damen, hier setzte sich am Anfang die Amerikanerin Kate Ziegler erstmal an die Spitze vor der Russin Anastasia Ivanenko, beide schwammen auch eine lange Zeit unter dem Weltrekord (8:11,25, aufgestellt im Dezember 2005 bei der Kurzbahn-EM in Triest (Italien) von Laure Manadou (Frankreich)), nach 450m konnte aber Ivanenko vorbeiziehen, sie konnte sich noch unter dem WR bis 750m halten, dann war sie drüber, aber mit 8:11,99 gewann sie nicht nur den Lauf, sie war auch die zweite, die unter 8:12 bisher blieb und natürlich Weltmeisterschaftsrekord. Silber gewann Kate Ziegler, Bronze ging an die Britin Rebecca Cooke.

Das abschliessende Rennen dann der Staffellauf 4 x 200m Freistil der Männer. Favorisiert waren hier die Italiener um Rossolini und Magnini, da bei den Amerikanern und bei den Australiern etliche gute fehlten, bei den USA ging gleich Lochte auch als erster Schwimmer rein. Zwischenzeitlich sogar mal die chinesischen und die brasilianischen Staffeln auf den Medaillenplätzen, in Führung hingegen die ganze Zeit die Italiener, die diese auch nicht mehr hergaben und mit 6:59,08 auch neuen Europa- und Weltmeisterschaftsrekord erschwammen. Silber an Australien dann, Bronze und doch ein wenig enttäuschend an die Amerikaner, denn Silber, dafür waren sie schon prädistiniert. Interessant auch von den Eurosportkommentatoren zu hören, dasz sich einige Staffeln fast verpokert hätten, weil sie meinten, etliche zu schonen.

Ergebnisse

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Medaillenspiegel der Kurzbahn-WM 2006 in Shanghai 2. Tag





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8te Kurzbahnweltmeisterschaften in Shanghai (China) vom 05. - 09.04.2006

3. Tag


Eurosport übertrug heute von 14:10 - 15:30 Uhr, wieder mit Beate Ludewig, die Trainerin von Stev Theloke. Es waren schon Läufe gewesen, die nicht live gezeigt wurden wegen Motorrad GP, so dasz einiges als Aufzeichnungen eingereicht wurden. Ludewig meinte dann noch, dasz die Delphinbewegungen und die Tauchphase am Start unheimlich wichtig sind, um sich da schon nach vorne zu setzen. Diese Delphinbewegung ist die neue Regel, man darf ein, zwei Delphinschläge mit den Beinen am Start jetzt machen.

Dann gab es auch die erste Aufzeichnung eines Finals, 100m Freistil der Frauen, wo Lisbeth Lenton aus Australien sehr gute Wenden zeigte und das Rennen gewann vor Magdalena Veldhuis (Niederlande), Bronze ging an Maritza Correia aus den USA. Dann gleich die 50m Schmetterling der Frauen, hier konnte sich Therese Alshammar (Schweden) durchsetzen vor Fabienne Nadarajah (Österreich) und Anna-Karin Kaemmerling (ebenfalls Schweden). Dann zeigte man noch was von der Siegerehrung.

Wieder live dann das nächste Final (ich berichte nur von den Finals genauer, die Halbfinalläufe muss man sich aus den Ergebnislisten dann holen im Anschluss des Berichtes), die 400m Freistil bei den Damen. Kate Ziegler aus den USA konnte sich nach 300m schon gut nach vorne setzen, hatte nach 350m schon eine Armlänge Vorsprung und gewann den Lauf vor Bronte Barrat (Australien), Bronze dann an Federica Pelligrini (Italien). Der Russin Anastasia Ivanenko reichte die Kraft nicht mehr, sie hatte schon zuviel über die 800m gelassen und brach weg.

Als Aufzeichnung dann die 400m Freistil bei den Herren, der Chinese Zhang, der anfangs die Flucht nach vorne suchte, brach nach 250m dann weg und so gab Yuri Prilukov aus Russland ordentlich Gas, setzte sich nach vorne und gewann auch den Lauf souverän vor Tae Hwan Park aus Südkorea, völlig überraschend, dasz der Zweiter wurde. Bronze ging an Massimilliano Rosolini (Italien). Es wurde dann auch die Siegerehrung gezeigt.

Die 50m Freistil der Männer konnte der Kroate Duje Draganja für sich entscheiden vor Cullen Jones aus den USA, Bronze ging dann an zwei, einmal Alexander Volynets aus der Ukraine, die andere an Nicholas Brunelli aus den USA. Die 100m Lagen der Frauen, wieder live, es wurde eine lockere Sache für Brooke Hansen aus Australien vor Hanna-Maria Seppala (Finnland), Bronze an Martina Moravcova (Slowakei), es war die 17te WM-Medaille für die mittlerweile 30jährige Slowakin, sehr beeindruckend.

Als Aufzeichnung wurde dann auch die 200m Rücken der Frauen eingespielt, hier war Annika Liebs aus Deutschland am Start, doch bei ihr lief es nicht rund. Beate Ludewig erzählte, dasz sie sich auf Flug nach Shanghai eine Augenentzündung zugezogen hatte und somit Antibiotika bekam, sie war nicht fit und wurde am Ende 8te. Es war auch eher ein Kopf-an-Kopf-Rennen am Anfang zwischen Margaret Hoelzer aus den USA und Taliyah Zimmer aus Australien, die Zimmer nach 100m noch vorne, doch nach 150m konnte sich Hoelzer an die erste Stelle setzen, sie gewann auch den Lauf vor Zimmer. Bronze ging an Hannah McLean aus Neuseeland. Es wurde dann noch die Siegerehrung eingespielt.

Die 200m Brust der Herren gab es auch als Aufzeichung, der Kasache Vladislav Polyakov zeigt noch keine Delphinbewegungen sowohl am Start als auch bei den Wenden, aber bei der letzten Wende taucht er so lange, dasz er sich einen Vorsprung erarbeitet und gewinnt den Lauf, Silber an den Australier Brenton Rickard wieder mal, wann der mal Gold gewinnt, ein Rätsel. Bronze gewann Yevgeniy Ruzhkov (ebenfalls Kasachstan).

Live dann zu den 200m Lagen der Männer und hier konnte sich Ryan Lochte aus den USA schon deutlich nach 100m von dem Österreicher Markus Rogan absetzen und er gewinnt am Ende in einer neuen Weltrekordzeit von 1:53,31, man muss sich mal überlegen, der hatte da schon eine Menge Starts auf dem Buckel und dann gewinnt er Gold und Weltrekord. Silber an Markus Rogan (Österreich) dann, Bronze gewann Igor Berezutsky (Russland).

Es gab dann noch die Siegerehrung der 100m Lagen bei den Frauen, bevor es dann zum Staffelrennen 4 x 100m Lagen der Frauen ging. Beim 1. Wechsel konnte China noch gut mithalten, waren sogar vor Australien. Die Zeit sogar unter Weltrekordzeit. Beate Ludewig meinte noch, dasz die Einzelzeit in den jeweiligen Disziplinen ebenfalls als Weltrekord anerkannt werden, wenn diese den alten dann überbietet. Beim 2ten Wechsel dann Australien vor den USA und China, beim 3ten Wechsel Australien schon deutlich vorne mit 3 Sekunder unter dem Weltrekord vor China und den USA und Lisbeth Lenton aus Australien schwimmt dann das Rennen zu einem neuen Wahnsinnsweltrekord von 3:51,84 (der alte lag bei 3:54,91), Silber gewann die USA und Bronze ging an China. Und da soll nochmal einer sagen, das Becken wäre zu langsam.

Ergebnisse

Startliste Samstag, 08.04.2006





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Medaillenspiegel der Kurzbahn-WM 2006 in Shanghai 3. Tag



Eurosport zeigt heute was von der WM erst von 17:25 - 18:55 Uhr als Aufzeichnung.





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8te Kurzbahnweltmeisterschaften in Shanghai (China) vom 05. - 09.04.2006

4. Tag


Heute gab es die Weltmeisterschaft als Aufzeichung bei Eurosport von 17:45 - 19:00 Uhr, da um die Mittagszeit der Motorrad GP lief. Wieder mit Beate Ludewig, die sagte, dasz nur noch eine Delphinbewegung erlaubt ist ausser Rücken und Delphin, bei zweien droht eine Disqualifikation. Bei den Rücken ist es so, man darf nur bis 15m die Delphinbewegung machen, sonst droht ebenfalls die Disqualifikation. So einige haben da noch ihre Probleme mit, ich übrigens auch. Ich kommentier hier wieder nur die Finalrennen, alles andere muss man sich dann unter den Ergebnissen anschauen.

Zuerst dann die 100m Brust der Frauen, wo sich dann Tara Kirk (USA) nach vorne setzte, die laut Ludewig eine ungewöhnliche Handbewegung hat bei der Brustdisziplin, sie hat dabei die Hände bei jeder Bewegung sehr weit nach aussen. Im Lauf selber hatte sie nach der letzten Wende auch eine sehr lange Tauchphase, die ihr den entscheidenden Vorsprung brachte, sie gewann dann auch in neuer Weltmeisterschaftsrekordzeit von 1:05,25, Silber ging an die Südafrikanerin Suzaan van Bijon, etwas enttäuschend dann Bronze an Jade Edmistone (Australien).

Dann die 50m Rücken, hier konnte sich Matthew Welsh (Australien) nach vorne katapultieren mit einer auch sehr guten und langen Tauchphase nach der letzten Wende, die er bis zu 15m durchzog. Silber dann an Thomas Rupprath (Deutschland) und wieder Bronze an den weiteren deutschen Schwimmer Helge Meeuw. So war es dann doch heute wieder sehr erfreulich für die deutschen Schwimmer und nun ja, ein Matthew Welsh, der Rupprath das Gold wegschnappte. Dann muss der deutsche besser tauchen, denn so konnte er den Vorsprung von Welsh nicht erreichen auf dieser doch kurzen Strecke.

Bei den 50m Schmetterling der Männer scheint Matthew Welsh zum Star der WM zu mutieren, wieder gewinnt er das Gold für Australien und er hatte auch wieder eine sehr lange Tauchphase nach der Wende. Silber allerdings sehr überraschend Sergiy Breus aus der Ukraine, der auch noch die kürzeste Tauchphase nach der Wende hatte und somit auch die Regel etwas widerlegt, dasz man nur eine Chance mit einer langen Tauchphase hat. Bronze dann an den Brasilianer Kaio Almeida.

Die 200m Lagen der Frauen wurden dann richtig interessant, denn die Amerikanerin Kaithleen Sandeno setzte sich zu Beginn nach vorne und hatte nach 100m 1,5 Sekunden Vorsprung vor der Chinesin Qi. Doch die hatte einen enormen Zug über die dritte Disziplin Brust, ging in Führung und hatte dann plötzlich einen Vorsprung von 1,5 Sekunden, konnte diesen sogar noch ausbauen auf 1,64 Sekunden und gewann die Goldmedaille, Silber dann an Kaithleen Sandeno und Bronze gewann die Australierin Lara Carroll. Erstaunlich auch die Qi, die als einzige ohne Brille schwimmt. Also so ein Lagenschwimmen hab ich schon lange nicht mehr gesehen mit solchen gravierenden Unterschieden in den einzelnen Teildisziplinen.

Zum Schluss gab es dann noch die 4 x 100m Freistil der Frauen, beim ersten Wechsel dann Inge Dekker von den Niederlanden vorne vor den Schwedinnen und den Amerikanerinnen, Australien nicht ganz so gut, nur Vierte. Beim zweiten Wechsel weiterhin die Niederlande vor Schweden, aber Australien hatte sich auf Platz 3 geschoben. Beim dritten Wechsel die Niederlande klar sogar auf Weltrekordkurs, obwohl die Schwedin Anna-Karin Kaemmerling noch gut aufgeholt hatte. Australien weiterhin dritter. Im Ziel holte die Niederlande Gold in einer neuen Weltrekordzeit von 3:33,32 vor Australien und Schweden. Ida Matsen aus Schweden hatte auch keine Chance gegen die Australierin Lisbeth Lenton. Sehr enttäuschend die USA-Girls, nur Vierte und auch noch zeitgleich mit Neuseeland. Beate Ludewig sagte noch was zu den 2 Badekappen, die die die Veldhuis auf hatte, sie hat damit ein besseres gefühl am Kopf im Becken und auch wegen den Haaren, aber das mit dem Gefühl der Hauptgrund.

Ergebnisse

Startliste Sonntag 09.04.2006

Morgen dann wieder als Aufzeichnung auf Eurosport von 17:30 - 18:30 Uhr der letzte Wettkampftag.





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