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Robert 

Status: Offline Registriert seit: 25.08.2008 Beiträge: 353 Nachricht senden | Erstellt am 02.02.2009 - 23:11 |  |
Paula schrieb
Es gibt immer wieder Träumer, die denken man sollte wieder zu einem Realientausch übergehen. Also der eine kocht Suppe, der andere mauert die Garage. In einigen Städten gibt es das immer mal wieder. Aber das sind Träume, die mit der Komplexität einer modernen Gesellschaft nicht vereinbar sind.
Geld ist eine absolute Notwendigkeit, damit Wirtschaft und Handel in Gang kommen.
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Man liest ja in der Zeitung, dass auch Staaten bankrott gehen können, sogar in Europa.
Die müssten, wenn es dann dazu kommt, ihr Geld abschaffen, von Euro in eine andere Währung.
Man darf zwar heute in der Krise vieles sagen, was noch vor einem halben Jahr als bekloppt gegolten hätte, aber trotzdem stellt sich niemand hin und sagt: Die Lösung besteht darin das Geld abzuschaffen.
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Gestriger unregistriert
| Erstellt am 02.02.2009 - 23:37 |  |
Guten Tag! Ihre Bank wurde verstaatlicht.
Dieser Schriftzug erscheint im Display eines Geldautomaten.
Eine Fotomontage natürlich, aber doch auch eine schöne Illustration für einen Treppenwitz der Geschichte.
Banken werden verstaatlicht, Aktionäre möglicherweise enteignet, um das kapitalistische Wirtschaftssystem, nein nicht zu stürzen, zu retten.
Revolution ? Wohl nicht, denn staatliche Kontrolle meint nicht gesellschaftliche Kontrolle.
Davon sind wir genauso weit entfernt wie eh und je.
Die Aufsichtsräte sind nicht zu Arbeiterräten mutiert.
Kein Sieg also für Karl Marx, auch kein klitzekleiner.
Denn wer genau hinsieht, wird feststellen, nicht die Banken werden verstaatlicht, sondern der Staat lässt sich als Bänker einspannen.
Und im Display des Geldautomaten müsste eigentlich der Schriftzug auftauchen:
Das Geld, das Sie gerade ziehen,zahlt Ihnen der Staat.
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Anne 

Status: Offline Registriert seit: 25.08.2008 Beiträge: 550 Nachricht senden | Erstellt am 22.04.2009 - 11:02 |  |
MDR hat sich millionenschwer verzockt
Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) hat Rücklagen in riskante Wertpapiere investiert und dadurch möglicherweise Millionen verloren.
Das bestätigte eine Sprecherin des sächsischen Rechnungshofes. Da werden nicht nut GEZ-Zahler hellhörig
Audio Podcast Handelsblatt
Wer die Internetseite vom Handelsblatt weiterliest, wird in Angst und Schrecken versetzt.
4 Billionen haben Banken verzockt. Sie haben darauf gewettet, welche Firma als nächstes Pleite geht und mit wem sie dann fusionieren muss.
Bei solchen Wetten, die geduldet, nicht kontrolliert wurden, kann jedem Unternehmer schlecht werden. Wen wundert es da noch, wenn die Bank weitere Kredite einer Firma verweigert, wenn sie zuvor auf den Bankrott Millionen gesetzt hat?
Und diese Zockjunkies kommen ungeschoren davon.
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Arne

Status: Offline Registriert seit: 16.06.2009 Beiträge: 51 Nachricht senden | Erstellt am 29.07.2009 - 15:57 |  |
Wieso herrscht auf den Finanzmärkten schon wieder Champagnerlaune?
Warum läuft auf einmal alles so gut auf den Finanzmärkten?
Die Deutsche Bank hat gestern stolz verkündet, einen Milliarden Gewinn erwirtschaftet zu haben, und man staune, vor allem im Investment Banking.
Auch bei allen anderen Pokerspielern der vergangenen Jahre, ist von Finanzkrise nichts mehr zu hören.
Die Stimmung ist wieder gold.
Und zwar nicht trotz sondern wegen der Krise.
Statt den Mittelstand mit Krediten zu versorgen, wird wieder gezockt mit dem billigen Geld der Zentralbanken oder noch perverser mit den Papieren staatlich geretteter Banken.
Es werden wieder obskure Aktienpaket geschnürt, und Gehälter und Boni sprudeln wie früher. Da lacht sich die Finanzwelt eins ins Fäustchen, alles beim Alten nur noch viel schöner.
Denn jetzt, so schwärmt der Chef einer Investment Bank im Spiegel, jetzt finanziert der Steuerzahler die Coupons fürs Casino.
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Paula 

Status: Offline Registriert seit: 23.04.2008 Beiträge: 1337 Nachricht senden | Erstellt am 29.07.2009 - 23:14 |  |
Und was machen die Politiker dagegen? Nichts! Die sind vollauf mit dem Untersuchungsausschuss um die Vorgänge rund um die Hypo – Real – estate beschäftigt. Gilt es doch aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und die Schuldigen für das Desaster zu finden. Da ging es unter anderem um die Frage, ob ein Staatssekretär im Finanzministerium die Situation richtig eingeschätzt hat, und ob der gute Mann in den dramatischen Stunden der Beinahpleite auch besonnen genug gehandelt hat.
Gute Frage, aber ich denke, dass die Frage von Arne, wie es dazu kommt, dass die Banken wieder feiern, sofort geklärt werden sollte.
Hier ist ein großer und schneller Handlungsbedarf gefragt.
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Paula 

Status: Offline Registriert seit: 23.04.2008 Beiträge: 1337 Nachricht senden | Erstellt am 13.08.2009 - 16:11 |  |
Es gibt sie noch die richtig guten Nachrichten. Ja, auch mitten in der Finanzkrise.
Und sie kommen ausgerechnet aus Hamburg.
Zur Erinnerung:
Die HSH - Nordbank war schwer angeschlagen und steht nur deshalb nicht mehr im Regen, weil sie der Staat mit einem netten Milliarden Sümmchen samt Rettungsschirm ins Trockene holte.
Und was macht die Bank nun? Die HSH baut um und nennt das strategische Neuausrichtung. So was klingt ja immer gut und macht Eindruck.
Nicht nur das sie ausgeschiedenen Mitarbeitern, wohlgemerkt außerhalb des Vorstandes, Abfindungen zahlt in Höhe von 240.000 Euro pro Mitarbeiter, die HSH geht noch weiter, sie zahlt auch Prämien für all jene Bänker, die bei der Nordbank bleiben wollen und sollen, weil sie angeblich unverzichtbar sind.
Ja, das ist kein Scherz. Bleibeprämien für jeden 7. Mitarbeiter. Zwar bringt es mehr, wenn man die Bank verlässt, aber 120.000 Euro plus Kündigungsschutz plus Weiterbildung als Bleibeprämie sind doch auch nicht zu verachten.
Da kann ich nur sagen: Kontoinhaber - Angestellte und Arbeiter auf nach Hamburg. Bleibeprämie für alle Bankkunden - Arbeitnehmer kassieren.
Wenn wir unsere Konten leer räumen, dann können die Bänker mal sehen, wo sie bleiben.
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Robert 

Status: Offline Registriert seit: 25.08.2008 Beiträge: 353 Nachricht senden | Erstellt am 13.08.2009 - 16:22 |  |
Ich bin ja gespannt, wie morgen der BGH entscheidet, in dem Fall um die 400 Millionen, die bei der WestLB mal ebenso nebenbei weg waren, weil bei einer von ihr angetriebenen und finanzierten Fusion eine der Firmen Pleite machte.
Dem ehemaligen Chef der WestLB war zwar vorgeworfen worden, er habe gegen die Pflichten eines ordentlichen Bankleiters verstoßen, aber wer macht das in diesem Land nicht.
Und wenn man beteuert, dass aus Dummheit und nicht vorsätzlich gehandelt zu haben, kommt man vielleicht um eine Bestrafung herum.
Der Fall ist nur einer von vielen bei denen Bänker der Landesbanken Schrottpapiere anhäuften und Unternehmen, weil die Bank selbst beteiligt war, bei noch so riskanten Geschäften unterstützten.
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Robert 

Status: Offline Registriert seit: 25.08.2008 Beiträge: 353 Nachricht senden | Erstellt am 13.08.2009 - 16:28 |  |
Wenn eine Kassiererin einen Euro zuviel einsteckt, dann wird sie verurteilt.
Wenn der Vorstand einer Landesbank Millionenschäden anrichtet, wird er belohnt durch Abfindungsprämien.
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