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Pumpi ...

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...   Erstellt am 14.04.2006 - 16:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Risiko fürs Kind bei Typ 1 und Typ 2 fast gleich
Eine Studie zur Auswirkungen von Diabetes auf die Schwangerschaft zeigt: Kinder von Diabetikerinnen haben ein höheres Risiko. Eine frühzeitige Beratung ist deshalb besonders wichtig
Schwangere


Kinder von Diabetikerinnen sind gefährdet. Eine medizinische
Beratung vor und während einer Schwangerschaft ist deshalb
von großer Bedeutung.


Die Confidential Enquiry into Maternal and Child Health (CEMACH) hat ergeben, dass Babys von Diabetikerinnen über ein fünf Mal so hohes Risiko verfügen tot geboren zu werden. Zusätzlich zeigten, die in ganz Großbritannien durchgeführten vertraulichen Befragungen, dass diese Kinder drei Mal so wahrscheinlich in ihrem ersten Lebensmonat sterben. Zusätzlich waren erhebliche angeborene Missbildungen doppelt so wahrscheinlich und lagen bei 42 Fällen auf 1.000 Geburten. CEMACH Studie ist die bisher weltweit größte Untersuchung der Auswirkungen von Diabetes auf die Schwangerschaft.

Von 2.356 Babys, die Diabetikerinnen in den zwölf Monaten vor März 2003 geboren hatten, waren 63 Totgeburten. 22 der Kinder starben, bevor sie vier Wochen alt waren. Die betroffenen Frauen wiesen zusätzlich eine hohe Rate von Eingriffen bei der Geburt auf. Dazu gehörten eine größere Anzahl von Kaiserschnitten und eine größere Anzahl von verfrühten Geburten als normal. Diabetes gehört zu den häufigsten Komplikationen bei einer Schwangerschaft. Betroffen ist laut BBC rund eine von 250 Schwangerschaften. Die Wissenschafter betonen, dass Typ 1 Diabetes fast ein gleich hohes Risiko verursacht wie Typ 2 Diabetes. Mary Macintosh, die medizinische Leiterin von CEMACH, erklärte dass die Erkenntnisse über Typ 2 Diabetes besondere Besorgnis ausgelöst hätten. "Die Anzeichen deuten anders als bisher angenommen darauf hin, dass Typ 2 Diabetes häufiger auftritt und genauso wahrscheinlich zum Tod des Kindes oder einer Missbildung führen kann."

Die Hälfte der Frauen mit Typ 2 Diabetes stammten aus ethnischen Minderheiten und fast die Hälfte lebte in sozial benachteiligten Regionen. Die betroffenen Frauen waren besonders schlecht auf eine Schwangerschaft vorbereitet. Eine Beratung vor der Schwangerschaft fand nur selten statt.

Quelle: DiabetesPro





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Pumpis & Co - Portal für Insulinpumpenträger und Diabetes-Interessierte

Eure Welt

flosse
unregistriert

...   Erstellt am 28.04.2006 - 14:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das hört sich alles sehr entmutigend an.
Deshalb möchte ich an dieser Stelle erzählen, dass ich trotz Diabetes zwei gesunde Kinder bekommen habe. Natürlich muß man sich um eine stramme Einstellung bemühen, es kostet schon Kraft und Nerven. Ausrutscher passieren auch während einer Schwangerschaft, da kann man gerade mit ner Pumpe schnell gegensteuern und darf sich deshalb nicht entmutigen lassen.
Und auch nicht von solchen gruseligen Berichten.




PumpisUndCo ...
Administrator
...............



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...   Erstellt am 30.04.2006 - 11:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich schließe mich zur @flosse an. Oben stehen nur Statistiken und sollen keine Diabetikerinnen davon abhalten, schwanger zu werden. Denn wenn man gelernt hat, eigenen BZ und Diabetes auch im Griff zu halten, dann darf nichts passieren. Und es wird noch viel motivierender für viele werdende Mütter, oder die erst nur mit Gedanken sich befassen, wenn hier weitere Beiträge von den Müttern mit Diabetes stehen.





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Man sollte ruhig sagen, was man denkt. Nur sollte man es zuvor bedenken.

anne ...



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Beiträge: 1
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...   Erstellt am 05.05.2006 - 15:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hört sich hart an, aber auch meinem Kind hat ein Schwangerschaftsdiabetes das Leben gekostet, bevor es überhaupt angefangen hat zu leben.
Meine Symptome wie Schwindelgefühle, Schwäche und Durst hat mein Arzt mit den Worten "Wenn man Schwanger ist geht es einem nicht immer so gut, reißen Sie sich etwas zusammen." abgetan. Das Ergebnis Totgeburt im 8. Monat, ein paar Tage Koma für mich und seit 18 Jahren einen Typ 1.
Und nun zum Positiven, ich habe mit der Diagnose Typ 1 und der entsprechenden ärztlichen Behandlung ein gesundes Kind zur Welt gebracht,daß dieses Jahr schon 16 wird. Heute mit Pumpe wäre alles noch etwas leichter, aber auch damals war es eine fast normale Schwangerschaft, mit ein paar extra Gedanken zum Diabetes, aber die hat man ja wohl immer.
Anne




Odi123 ...





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Beiträge: 29
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...   Erstellt am 06.05.2006 - 20:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,
ich habe im August 2004 einen gesunden Jungen zur Welt gebracht. Er kam 5 Wochen zu früh, keiner weis warum. Ich hatte zwar mehr Arztbesuche, als andere Frauen, die kein Diabetes hatten, aber ich war um so beruhigter, wenn die Ärzte sagten, es ist alles in Ordnung. Nun ja, und an dem Tag an dem er zur Welt kam, sagten mir die Ärzte im Krankenhaus, ich solle zur Kontrolle lieber da bleiben, da sie glauben, das er viel zu klein war. Ein paar Stunden später kam er normal zur Welt, (mit normal meine ich kein Kaiserschnitt)
Ich habe als ich erfahren habe, das ich schwanger war, sofort eine Pumpe erhalten. Und mit ihr einen super Hba1c Wert erarbeitet. Jetzt habe ich wieder eine.
Mein Sohn ist gesund, und ich kann nur jeder Frau empfehlen, sich von solchen Berichten nicht abschrecken zu lassen ein Kind zu bekommen.

Gruß Odi123

[Dieser Beitrag wurde am 04.06.2006 - 20:13 von Odi123 aktualisiert]





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Tipp- und Rechtschreibfehler sind absichtlich eingebaut und dienen der Belustigung des Lesers.

SusiW ...



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...   Erstellt am 07.02.2009 - 19:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo.
Wirklich nicht entmutigen lassen.
Ich bin seit 1975 Typ 1 Diabetikerin und ich habe 3 gesunde Kinder.
Ich habe mich 1996 auf meine 1. Pumpe einstellen lassen und bin im Anschluß beinahe sofort schwanger geworden.
Mein Sohn kam 2 Wochen eher als geplant fast normal ( war ne Zangengeburt) von alleine. Er hat eine angeborene Pulmonalstenose( Herzklappenverengung), die Ärzte konnten mir nicht sagen, ob dies aufgrund des Diabetes war oder nicht. Er wird jetzt 12 Jahre alt und ist ein normales gesundes Kind.
Meine beiden Töchter kamen jeweils auch 2 Wochen eher auf die Welt, allerdings auf Anraten der Ärzte mit medizinischer Hilfe, normal und sie sind gesund.
Mein 3. Kind habe ich unter Humalog bekommen und das war ja sehr umstritten. Ich sollte mich während der Schwangerschaft noch auf ein anderes Insulin einstellen lassen, das hab ich aber nicht gemacht. Die Kleine wird dieses Jahr 10 und ist ebenfals gesund.

Allerdings sollte man bzw. Frau es nicht unbedingt so machen wie ich. Ich habe 1997, 1998 und 1999 ein Kind bekommen.


Mein Diabetologe hat damals zu mir gesagt, als ich mit dem 2. schwanger war, ich soll mich nach der Entbindung zunähen lassen. Er fands lustig.


Wenn jemand Fragen hat, kann er bzw. sie sich gern an mich wenden. Ich habe so ziemlich alles an Schwangerschaft durch, was geht.
Ich hatte eine sehr anstrengende Schwangerschaft, die 1., weil ich war ziemlich ohne ärztlichen Beistand, hatte Komplikationen und und und.
Die 2. war normal und schön mit Komplikationen, aber trotzdem anstrengend, da ja schon ein Kleinkind da war.
Die 3. war normal, aber sehr anstrengend, da 2 Kleinkinder da waren.
Im Endeffekt kann ich sagen, die Schwangerschaften waren die schönste und aufregendste Zeit meines Lebens und ich kann jeder Diabetikerin sagen, trau Dich, auch Du schaffst das.





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