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werner43 

Status: Offline Registriert seit: 04.12.2008 Beiträge: 353 Nachricht senden | Erstellt am 10.04.2009 - 01:41 |  |
So viele Gedanken -
So schöne Träume -
Flucht vor Problemen
Sehnsucht nach Glück
In Vergangenem schwelgen
Fluchtpunkt Traum?
Luftschlösser bauen?
Träumen von Zukunft
Anstoß zum Handeln
Quelle der Kraft.
So viele Gedanken
Die verschiedensten Träume
Welcher ist's wert?
Wird einer wahr?
Träume das Morgen
Doch verschlaf nicht das Heute!
© w.b. 01-02-2006
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Tagtraeumerin unregistriert
| Erstellt am 10.04.2009 - 09:27 |  |
Ich träumte von einer Welt,
die Humanismus zum Gesetz erhebt
dem gesunden menschlichen Verstand
die höchste Würde anerkennt
Ihr Herrscher ein gedienter Philanthrop.
Die Welt hatte nur der Parteien zwei.
Die eine hieß VERNUNFT, die andere HERZ.
Nie waren Menschen so liebevoll und frei,
so ohne Druck regiert und Heuchelei;
denn Philanthropen saßen allerwärts.
Für sie war Politik kein Puppenspiel,
die nur des eignen Vorteils Fäden zog,
des Volkes Wohl nicht nur ein Wahlkampfziel,
und gab das Herz dabei zuviel ab an Gefühl,
glich die Vernunft es aus, dies tragbar wog.
Waffen gab es in der Welt meines Traumes nicht.
Sie haben Schrottwert, wo der Hass verstummt.
Schon wer sie bauen ließ, kam vor Gericht,
dafür war Nächstenliebe erste Bürgerpflicht,
und Strafe traf, wer Hörige verdummt.
Der Traum belustigte, und jemand meint:
Ein Philanthrop, was ist das, ein Fossil?
Verlegen sagte ich: ein Menschenfreund
entschuldigend, dass ich in einer Zeit geträumt,
die scheinbar nur noch inhuman sein will.
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Romi 

Status: Offline Registriert seit: 31.07.2007 Beiträge: 2179 Nachricht senden | Erstellt am 12.04.2009 - 00:41 |  |
Wir hatten vor kurzem einen ausgezeichneten
Workshop mit einem Philanthropen zum Thema
Fundraising.
Danke für das schöne Gedicht.
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<Sternenfee> unregistriert
| Erstellt am 14.04.2009 - 08:54 |  |
Wolken ziehen am Himmel
dunkle Gedanken verschwimmen
heben sich ab - steigen empor
eine Leiter ins Nichts zu erklimmen
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Cecilia 

Status: Offline Registriert seit: 28.06.2007 Beiträge: 426 Nachricht senden | Erstellt am 15.04.2009 - 07:14 |  |
Ich sitze auf dem Steinhügel
und
ich möchte träumen,
weil
die Wirklichkeit
mir
keine Zeit zum Träumen lässt
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Tagtraeumerin unregistriert
| Erstellt am 15.04.2009 - 14:38 |  |
Seltsam ist es nach Jahren am Bett des dritten Kindes zu stehen und es mit anderen Augen und Gedanken zu betrachten.
Die vergangenen Jahre sind vorbeigerauscht, als hätte ich sie verschlafen.
Nur die „wichtigen" Ereignisse sind in Gedankenfetzen hängen geblieben, die „Wichtigen“. Doch was waren diese wichtigen Gedanken? Begebenheiten, die inzwischen als unwesentlich abgetan sind?
Mit einem Mal wird mir bewusst, dass ich das wirklich Wichtige erst jetzt begreife.
Über dreißig Jahre habe ich daran vorbeigelebt. Dennoch spüre ich in mir eine Dankbarkeit für diese durch die verlorene Zeit bitter gewordene Erkenntnis.
So nehme ich mir vor, ab morgen zu versuchen, das Wesentliche, was mir noch bleibt, an die erste Stelle zu setzen:
Jeden Augenblick mit den Kindern zu genießen, der unwiederbringbar ist — so wie jetzt:
Inga schlummert in ihrem Kinderbettchen mit Schnuller im Mund und Schäfchen im Arm — unter der rosa Herzchendecke, an deren Fußende die Stofftiere Parade stehen.
Über ihr dreht sich leise im schwachen Lampenlicht das Mobile aus Delfinen und vermittelt die friedliche Kinderzimmeratmosphäre, die Geborgenheit — die selbst die Blümchen auf der Tapete und die Figuren an der Wand zu spüren scheinen.
Diesen Moment ins Herz aufgenommen — einen Augenblick, der Morgen einen Tag älter ist und später Jahre — er lässt sich'nicht zurückbringen.
Nur die Erinnerung erwacht, dass es bei Achim und Kathrin genauso war.
Und wenn ich zurückgehe in unser Schlafzimmer, sagt mir eine innere Stimme: Was ist ein Ehebett, wenn nie ein kleines Kind in deren Mitte Geborgenheit suchen durfte?
So erinnere ich mich gern, dass es kaum einen Morgen gab, an dem wir allein aufwachten.
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<Annika> unregistriert
| Erstellt am 29.04.2009 - 10:21 |  |
Bunte Schmetterlinge fliegen
am blauen Himmelszelt
ich in der Sonne träumend liege
phantasieren von der Welt
Auf Gedankenreisen heiter
schwebe ich fort zu lieben Wesen
immer höher, immer weiter -
Oder nehm' ein Buch zum Lesen
Und des Abends rote Sonne
erfüllt mein mein Herz mit stiller Wonne
Diesen Tag vergesse ich nicht
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Lavida 

Status: Offline Registriert seit: 14.12.2006 Beiträge: 3920 Nachricht senden | Erstellt am 19.05.2009 - 11:08 |  |
Mein Lieblingstraum
bitte gehe noch nicht
über die Brücke der Wirklichkeit
wissen wir doch zu genau
mit dem Erwachen bricht sie
bitte bleib'am anderen Ufer der Zeit
bleib eingewebt auf dem Zauberband
reich' mir die Hände im Mondlicht
lasse nicht los, wenn die Sonne erwacht
sie trennt uns nicht wirklich
du Balsam meiner Seele
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Mondnixe unregistriert
| Erstellt am 26.05.2009 - 20:06 |  |
Manchmal
male ich
leinwandgleich
den Himmel
zwischen mich
und dem Alltag
Dann schwebe ich
ich träumend
davon
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