Veruschka

Status: Offline Registriert seit: 26.03.2007 Beiträge: 90 Nachricht senden | Erstellt am 15.04.2007 - 11:46 |  |
Noch kein Jahr alt und zum 2. Mal dem Tod von der Schippe gesprungen!
Eines unserer Ex-Schlachfohlen (Süddeutsches KB, männlich) hat sich hier eine kleine, ca. 15 mm breite, horizontal verlaufende Schnittwunde, etwa 10 cm oberhalb des hinteren Sprunggelenks (Innenseite des Beins) zugezogen. Kein Blut erkennbar. Ursache unbekannt.
Auf Anraten des Tierarztes desinfiziert zweimal täglich. Dennoch setzte Infektion mit leichter Taschenbildung ein, nach 2 Tagen schon ca. 4 cm tief.
Klinik, Röntgen, OP, da der/die Knochen noch nicht angegriffen war(en). Gewebe mußte weiträumig abgetragen werden, Knochen (Tibia) beschabt, gesäubert. Offene Fläche anschließend handtellergroß. 14 Tage Klinik, zweimal täglich Wundversorgung mit Verband. Nach 15 Tagen daheim, Einzelbox, dreimal täglich Versorgung der jetzt nicht mehr verbundenen Wunde (Desinfektion + Gel gegen wildes Fleisch und zur Heilhilfe). Knochen liegt nicht mehr frei, Gewebe wächst nach, OP-Loch geschlossen. Von den Rändern wächst langsam auch die Deckhaut zu, heute (5 Wochen nach OP, 3 Wochen nach Heimkehr) Wunde nur noch halber Handteller von der Fläche her.
Immer noch Einzelhaft!
Laut Tierarzt, der nur Pferde betreut, hätte Humboldt (so heißt er) keine Überlebenschance gehabt, wenn das Gelenk schon angegriffen gewesen wäre.
Von sich aus hätte er die OP nie vorgeschlagen, weil sie dreimal teurer ist als ein "neues" Pferd.
Aufgrund meiner zerrissenen Hosen hatte er angenommen, wir votieren für neues Pferd.
Fazit: jeden Tag genauestens den Körper auch an versteckten Stellen abtasten/anschauen. Rechtzeitig die richtige Entscheidung treffen.
Zweites Fazit: Wechsle mal die Hose.
Leichter gesagt als getan! Moritz
[Dieser Beitrag wurde am 15.04.2007 - 11:49 von Veruschka aktualisiert]
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Helice

Status: Offline Registriert seit: 24.03.2007 Beiträge: 60 Nachricht senden | Erstellt am 15.04.2007 - 12:00 |  |
die Geschichte mit der Hose da mußte ich grad schon lachen , das traurige sind wirklich die hohen TA Kosten die einem anhängen , aber letzten Endes ist das was man von den Tieren wiederbkommt eh in Euro nicht aufzuwiegen meine Maus hat mir auch das Genick gebrochen und nicht nur das ich mußte Sie ja einschläfern hat mich in der Zeit 2000 Euro gekostet wie man mir auch vorgehalten hat für nix , aber ich würde es wieder machen mein Mäuschen war ihr Leben lang eine Großbaustelle wenn ich alles hochrechnen würde da wär ein Porsche schon bezahlt aber ich verzichte lieber auf Porsche und Versace ,Gucci aber meinen Tieren geht es gut.
Freut Euch das der Kleine Glück hatte wer weiß ein anderer hätte das nicht gemacht da die Leute oft sehen um das Geld krieg ich ein neues Pferd , das habe ich mir auch manchmal gedacht aber am ende meines Gedankens war immer ich will kein neues Pferd ich wollte meine Großbaustelle egal was sie gekostet hat ich hatte 17 Jahre lange eine Treue Weggefährtin
die mir heute immer noch fehlt ich hab sie am 1.3. einschläfern müßen und wenn ich heute gefragt würde ich würde alles geben und nochmal die ganzen Rechnungen bezahlen wenn ich sie wiederbekommen würde .
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Veruschka

Status: Offline Registriert seit: 26.03.2007 Beiträge: 90 Nachricht senden | Erstellt am 23.11.2007 - 19:41 |  |
Nachdem bei unserem Humboldt nach langen Monaten die Verletzung ganz langsam zugewachsen und wieder mit Fell überwachsen ist (der TA war Spitze, teuer, aber Klasse-Chirurg; leider ist er an eine Rennbahn nach Paris gegangen, wo er noch mehr verdient, Doping-Kontrollen und Abchecken von Renntauglichkeit der Pferde), fragt mich seit einigen Monaten immer wieder eine Shetti-Freundin in Deutschland um Rat. Ihr Jährling hatte eine Rißverletzung ebenfalls hinten (Innenseite Sprunggelenk, ist in der KLinik gewesen, alles war nahezu gut, bloß das Bein schwoll immer wieder an.
Ich weiß nicht, ob man das "Einschuß" nennt.
Jedenfalls brach die Verletzung wieder auf und wir haben ihr dann geraten, mit Lotagen und "Geschmeidigkeitsgel" zu arbeiten.
Die Wunde heilte zu, wir waren froh, dann kam gestern über Tag wieder eine Schwellung 1 bis 2 Zentimeter dick und 10 Zentimeter oberhalb und unterhalb des Gelenks. Er steht mit Sichtkontakt, kann also nicht gebissen worden sein.
Fällt jemand was dazu ein? Was kann man machen?
Es ist also nicht das ganze Bein dick, und es kam sehr schnell.
Ich denke, wenn ein Fremdkörper drin wäre, wäre es gar nicht zugeheilt.
Weil es seit Monaten immer wieder Rückschläge gegeben hat und dem TA auch nichts einfällt, frage ich Euch mal. Habt Ihr mal Ähnliches erlebt??
Moritz
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