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Luna unregistriert
| Erstellt am 06.12.2005 - 22:44 |  |
Hi, mich beschäftigt in letzter Zeit folgendes: Ich schaffe es nicht, zeitig genug ins Bett zu gehen, um meinem Körper die Möglichkeit zu geben, sich wirklich zu regenerieren. Ich habe den Eindruck, in der Zeit, in der ich schlafe, kostbare Lebenszeit zu verlieren. Ich bin so ausgehungert nach Erlebnissen, in denen ich mich spüren kann. Zulange habe ich diese Bedürfnisse verleugnet. Tagsüber halten mich unsere Kinder auf Trab, so bleibt mir nur die Nacht, in der ich meine "blaue Stunde" zelebriere.
Ich schlafe durchschnittlich 5-6 Stunden und habe einen langen Tag ohne Pause zu meistern. Ich weiß nicht ,wie ich das ändern kann.Da treffen, wie so oft zwei Bedürfnisse aufeinander, die unvereinbar sind.
Luna , die Mondfrau
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Solitude  Vorsicht - Freigeist :-))
    

Status: Offline Registriert seit: 12.11.2005 Beiträge: 884 Nachricht senden | Erstellt am 06.12.2005 - 23:03 |  |
Hi Luna, ich denke, dass was Du schilderst geht wahrscheinlich einigen Müttern kleiner Kinder so...das Gefühl, vom bisherigen Leben irgendwie abgeschnitten zu sein. Das Gefühl die eigenen Bedürfnisse den Bedürfnissen der Kleinen unterordnen zu müssen und auch zu wollen, weil man die kleinen Schnuddelchen ja von Herzen liebt. Aber da bleibt eben auch ganz viel auf der Strecke, das man AUCH machen möchte. Du - als Nachtmensch - flüchtest Dich in die Nacht. Da hast Du Zeit nur für Dich. Das kann ich gut verstehen und auf Anhieb fällt mir da auch keine Lösung für Dein Dilemma ein... Machen Deine Kinder noch Mittagsschlaf? Kannst Du Dich da mit hinlegen?
Signatur Der Weg zu mir selbst war der schwerste, den ich je gegangen bin aber auch der lohnendste, weil er mich auch zu Dir geführt hat.
(von mir für Dich ) |
Luna unregistriert
| Erstellt am 06.12.2005 - 23:13 |  |
Mittags machen meine Kinder das: und das: und am liebsten das : , aber ganz bestimmt nicht schlafen !!!
Ich könnte mich natürlich TROTZDEM hinlegen, fragt sich nur, ob das Haus danach noch steht !
[Dieser Beitrag wurde am 06.12.2005 - 23:14 von Luna aktualisiert]
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Status: Offline Registriert seit: 12.11.2005 Beiträge: 884 Nachricht senden | Erstellt am 06.12.2005 - 23:20 |  |
Oha - ich verstehe... Und sind sie schon im Kindergarten vormittags?
Es ist in jedem Fall gut, dass Du das Thema Überlastung angehst. Entlastung in der Weise, dass Du auch mal tagsüber zu Deinem Recht kommst und deshalb Nachts zur Ruhe kommst ist sicher ein ganz wichtiges Thema für Dich. Du kennst Deine Lebensumstände besser als ich. Wie sieht es mit Kindertausch mit Freundinnen, Babysitter, Mutter, Spielgruppe o.a. aus?
Signatur Der Weg zu mir selbst war der schwerste, den ich je gegangen bin aber auch der lohnendste, weil er mich auch zu Dir geführt hat.
(von mir für Dich ) |
Luna unregistriert
| Erstellt am 06.12.2005 - 23:27 |  |
Meine Kinder sind 15, 7 und 4. Haben alle eigene Zimmer, die sie täglich genau 1x betreten (zumindestens die Kleinen): zum Schlafengehen . Ansonsten sind sie in Kiga und Schule, in Werkgruppe, bei Freunden, etc....Aber ich habe ja noch den großen Haushalt, Kochen, Wäsche, Putzen, Schularbeiten helfen, Klavierüben , Streit schlichten, unterhalten, einkaufen usw.... Und wenn sie zuhause sind, wollen sie bei mir sein, d.h. sie folgen mir auf Schritt und Tritt.
Insofern komme ich da kaum zu mehr als 20 Minuten Zwischenpause.Und meistens kommt dann ein Anruf, oder ich bespreche was mit meinem Mann oder dem Großen  Schwierig zu lösen, aber mir wird schon was einfallen
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Status: Offline Registriert seit: 12.11.2005 Beiträge: 884 Nachricht senden | Erstellt am 06.12.2005 - 23:34 |  |
3 Kinder sind natürlich ohne Frage eine große Aufgabe. Was den Haushalt angeht, wäre bei Euch finanziell Hilfe dabei drin? Und *räusper* helfen die beiden Größeren wenigstens ein wenig mit?
Insgesamt - egal was für Aufgaben Du zu stemmen hast, die Zeit für Dich selbst sollte auf Deiner Prioritätenliste soweit oben stehen als ob es um Deine Kinder ginge.
Stell Dir vor, Deine Kinder bräuchten eine Mutter, die dringend etwas Tagesfreizeit braucht, um Nachts lange genug schlafen zu können, was für ihre Gesundheit wichtig ist. Stell Dir vor, die kleine Luna wäre Deine 4. Kind und bräuchte ganz dringend das Organisationsgeschick der großen Luna, um sich gut zu fühlen.
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Luna unregistriert
| Erstellt am 06.12.2005 - 23:40 |  |
Ja, ich weiß, die Fürsorge für mich selbst; zu lernen, Mama für mich selbst zu sein, ist zur Zeit, auch in meiner Therapie, meine absolute Hauptaufgabe.... Aber manches ist nicht so einfach ,zu lösen.
Dadurch,daß ich noch soviele Patenkinder unterstütze, ist finanziell kein Spielraum mehr für eine Haushaltshilfe . Und meine Großen helfen leider kaum mit. Habe sie ja lange genug verwöhnt....
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Solitude  Vorsicht - Freigeist :-))
    

Status: Offline Registriert seit: 12.11.2005 Beiträge: 884 Nachricht senden | Erstellt am 06.12.2005 - 23:48 |  |
Ich denke, es ist hier wie mit dem Thema Essen/Ernährungsumstellung - die Veränderung beginnt im Kopf.
Wenn Du es wirklich willst, wirst Du Lösungswege sehen. Vielleicht kommst Du dann z.B. auf die Idee, dass es für die kleine Luna viel schöner ist, Hilfe im Haus für mehr Tagesfreizeit zu haben als Spielzeugpakete auszupacken oder Kinderkleidung zu kaufen...
[Dieser Beitrag wurde am 06.12.2005 - 23:49 von Solitude aktualisiert]
Signatur Der Weg zu mir selbst war der schwerste, den ich je gegangen bin aber auch der lohnendste, weil er mich auch zu Dir geführt hat.
(von mir für Dich ) |
Sunny on her way to the sunny side of life...
   

Status: Offline Registriert seit: 16.11.2005 Beiträge: 668 Nachricht senden | Erstellt am 07.12.2005 - 01:28 |  |
Luna schrieb
Hi, mich beschäftigt in letzter Zeit folgendes: Ich schaffe es nicht, zeitig genug ins Bett zu gehen, um meinem Körper die Möglichkeit zu geben, sich wirklich zu regenerieren. Ich habe den Eindruck, in der Zeit, in der ich schlafe, kostbare Lebenszeit zu verlieren. Ich bin so ausgehungert nach Erlebnissen, in denen ich mich spüren kann. Zulange habe ich diese Bedürfnisse verleugnet. Tagsüber halten mich unsere Kinder auf Trab, so bleibt mir nur die Nacht, in der ich meine "blaue Stunde" zelebriere.
Luna , die Mondfrau
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Hallo Luna! Hier meldet sich noch eine Mondsüchtige  Ich finde auch Nachts oft den Weg nicht ins Bett, ich mag die Nacht. Es ist alles still, keiner will was, kein Telefon klingelt..ich habe nur Zeit für mich.
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