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TJerom ...
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...   Erstellt am 23.06.2006 - 13:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


(gepostet wird hier für einen Freund, von dem auch der Spielbericht und die Bilder stammen). Gespielt wurde Anfang dieses Monats, woran ich auch selber teilnahm und eine der unglücklichen römischen Legionen führte.




Die Schlacht im Teuteburger Wald (Varusschlacht)




Eine dicke Wolkenschicht lag um den Kalkrieserberg. Nieselregen setzte ein und immer neue Wolken wurden von dem kalten Wind herangetrieben. Die römischen Soldaten waren durchnässt und froren als sie abermals am frühen morgen das befestigte Lager verließen. Sie waren Angehörige der besten Armee der Welt, stets siegreich und zäh in den Widrigkeiten eines langen Feldzuges. Früh nach dem Morgenappell waren zahlreiche germanische Gefangene den Göttern geopfert worden, um den Männern den Mut zurückzugeben, der nach zwei verlustreichen Tagen in diesen unwirklichen nebelverhangenen Wäldern schwer gelitten hat.
Über dem Lager und den umliegenden Dörfern steigen dicke schwarze Rauchsäulen auf. Auf Befehl des Lagerpräfekten werden die überzähligen Wagen verbrannt. Auf dem Rückmarsch soll kein schweres Gepäck mehr den Wagenzug behindern. Die Dörfer müssen für die römische Rache ebenso herhalten, wie zuvor die Gefangenen. Neben den drei Legionen und Hilfstruppen wälzte sich noch ein Tross von Gepäckfahrzeugen, von Frauen und Kindern durch das unwegsame Gelände; insgesamt, so wird geschätzt, etwa 30000 Menschen. Mühsam wand sich der Zug durch die bewaldeten Täler, überquerte Bäche und Flüsse.



Die Vorhut bildet die XVII Legion mit der verbliebenen leichten Kavallerie (XVII Legion 2x10 Legionäre, 16 Auxilia, 8 SK, 8LK). Sie steht unter dem direkten Befehl des Quinctilius Varus. Hinter der XVII Legion kommt die XVIII Legion des Numonius Vala (2x10 Legionäre, 12 Schützen, 8 SK, 4LK). Die Nachhut der XVIII Legion hat den Fluss noch nicht überschritten. Die rechte Marschflanke deckt die XIX Legion unter dem Befehl von Lucius Eggius (2x10 Legionäre, 12 Schützen, 8 SK, 6Art).



Die Sicht war schlecht, so das sie Anfangs nur Schatten waren. Die römischen Späher trafen in den dunklen Wäldern des Wiehengebirge auf der linken Flanke als erstes auf den Feind.



Die Kriegshörner der Marser zerschnitten die Ruhe des Waldes. Mehrere tausend Krieger, gedeckt von leichtere Reiterei brechen aus den Wäldern hervor in Richtung Kalkriese (Leibwache 3xS-Klasse SK, 2x16 Stammeskrieger, 12LK, 12 Psiloi). Da wurde auf einmal jeder Busch lebendig; aus jeder Bergschlucht brachen die Feinde hervor, und ohne Zahl fielen die Geschosse auf die Römer herab.

Am Kalkrieserberg will Varrus den Durchbruch erzwingen und lässt die XVII Legion zum Angriff vorgehen. Die römischen Auxilia können aber nicht die vom Regen rutschigen Höhen erklimmen und werden immer wieder von den germanischen leichten Truppen zurückgeworfen.



Der schmale Durchgang zwischen Kalkriese und Moor ist ebenfalls versperrt. Die Germanen haben hier eine Wall aufgeschüttet und erwarten die Römer hinter dem Wall in tief gestaffelten Reihen. Die besten Krieger der Germanen warten am Kalkrieserberg auf die Römer (Leibwache 3xS-Klasse SK, 2x16 S-Klasse Stammeskrieger, 12LK, 24 Psiloi) unter der persönlichen Führung des Arminius.



Varrus lässt seine Legionäre der XVII Legion antreten, doch da brechen die Marser aus den Wäldern hervor und greifen die Römer in der Flanke an. Arminius gibt derweil seiner leichten Kavallerie den Angriffsbefehl, die ebenfalls aus der Flanke des Kalkrieserbergs hervorbricht.



Von drei Seiten angegriffen, ist an einen Angriff der Legionäre nicht mehr zu denken. Schnell zerfällt die römische Linie in kleine Gruppen, die sich ihrer Haut erwähren müssen.
Die Herannahende XVIII Legion wird ebenfalls von den Schatten angegriffen und es entwickelt sich ein wüster Kampf in dem kleinen Dorf namens „Schwagsdorf“, dass unmittelbar an dem römischen Marschwege liegt.



Unterdessen dringt auch vom Moor der Kampflärm herüber. Die XIX Legion kann nur noch mit Mühe eine geordnete Verteidigungsstellung aufbauen, als die Massen der Chatten (18 Stammeskrieger, 12 Psiloi und Brukterer (Adelsreiterei 18xS-Klasse SK, 12LK) über die Marschkolonnen hereinbrechen.



Wie die Saat unter Hagelschloßen, so sanken die Tapfersten unter germanischen Hieben zu Boden. In einem verlustreichen Kampfe gelingt es, die Germanen aufzuhalten. Die römische Kavallerie wird dabei völlig aufgerieben und auch die Legion büßt die Hälfte ihres Bestandes ein.



Von beiden Seiten des Schlachtfeldes strömen weitere beutehungrige Germanen zum Kampfplatz (2x16 Stammeskrieger). Frische Verstärkungen, die die letzte Aussicht auf einen Durchbruch zunichte machen.
Als die Nacht den Kämpfen ein Ende macht und die Wallstatt den Römern überlassen wird, ist die Verzweiflung groß. Ein Durchbruch ist nicht gelungen und die Verluste groß. Der kommende Tag wird den Legionen unweigerlich das Ende bringen.





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<hunter>
unregistriert

...   Erstellt am 10.07.2006 - 22:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


great pictures!!!!




TJerom ...
Admin und Moderator
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...   Erstellt am 17.07.2006 - 21:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Nun auch auf ungarisch

wargame.hu





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