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Romi ...



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Registriert seit: 31.07.2007
Beiträge: 2176
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...   Erstellt am 18.08.2007 - 22:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


...und siehe wie sie mir und dir sich ausgeschmücket haben..

dies ist der Garten meiner "dienstältesten" Freundin.
Ich finde ihn zauberhaft - in natura noch viel mehr als auf dem Foto.
Liebt Ihr auch Gärten so sehr wie ich?





Minka
unregistriert

...   Erstellt am 19.08.2007 - 11:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




nach dem Gewitter




Cecilia ...



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Registriert seit: 28.06.2007
Beiträge: 426
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...   Erstellt am 19.08.2007 - 21:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mein Garten





In den letzten 20 Jahren ist mein Garten ein Sammelgarten geworden.
Für mich kommt die Pflanze immer zu erst.
Alles braucht seine Regeln und seine Ordnung, sonst wird schnell aus einem Sammelgarten ein Chaosgarten.
In den ersten Jahren, habe ich viel experimentiert, wo platziere ich die Pflanze, damit sie sich mit ihrem Nachbarn ergänzen kann. Damit eine Einheit entsteht, habe ich auch an die Farbzusammenstellung gedacht. Ich liebe Laubpflanzen als Hintergrund, die den Garten zu allen Jahreszeiten zusammenhalten.
Das irische Klima fordert zu ungewöhnlichen Konzepten heraus, hier hilft ein Gespür für Farbgruppierungen ebenso wie ein genau gezeichneter Gartenplan.




Tagtraeumerin
unregistriert

...   Erstellt am 21.05.2008 - 10:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





In meiner Kindheit lernte ich viel über den Garten von meiner Oma.

Sie lebte bei uns, kochte, versorgte die Tiere und liebte ihren Garten. Unser Garten zählte für mich zu einem der wunderbarsten Plätze meiner Kindheit. Ich liebte es, meine Oma bei ihrer Arbeit zu begleiten, sie zu beobachten, mitzuhelfen und mit Fragen zu quälen.
Einiges ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben, wende ich auch an und habe es meinen Kindern mit auf den Weg gegeben.

Als Kind kam meine Oma mir wirklich sehr alt vor – eine kleine Frau mit gebückter Haltung, die stets eine Schürze umgebunden hatte, und im Sommer einen Strohhut auf dem Kopf.

Ständig machte sie Bemerkungen über das Wetter oder die Mondphasen, oder erklärte mir welche Pflanzen man neben andere setzen konnte,

All das hatte sie von ihren Eltern gelernt. Damals hörte ich zu , aber es nahm keine besondere Bedeutung ein.

Als ich in meinem Garten zu arbeiten begann, erinnerte ich mich an Vieles, was sie gesagt hatte.

Ihr Wissen bzw. das Wissen meiner Vorfahren ist nun auch in meinem Garten.

Dazu gehört unter anderem das Pflanzen nach den Mondphasen. Mein Großmutter war davon überzeugt, dass der Zeitpunkt der Aussaat von wesentlicher Bedeutung für das Wachstum ist.

Wurzelgemüse bei abnehmenden Mond während die Aussaat bei Neumond für Pflanzen ist, die über der Erde wachsen.

Für alles hatte meine Großmutter ein Sprichwort, welches ihr Tun begründete.

Im Ring nah dem Mond
Uns der Regen noch verschont
Ist der Ring aber weit
Hat er Regen als Geleit











<Gästin>
unregistriert

...   Erstellt am 21.05.2008 - 11:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Wer einen Garten hat, dem ergeht es so wie der Tagträumerin und mir, sie erinnern sich an ihre Kindheit und verlieren nie die ungekünstelten Augenblicke einer ungetrübten Freude.
Mein kleiner Garten ist eine vergrößerte Terrasse,
aber der Umgang mit den Blumen, Kräutern und Kübelpflanzen schenkt mir viel Staunen und Glücksmomente. So manche Sommermahlzeit ist aus meinen Kräutern und Tomaten hergestellt.

gartenfreundliche Grüße
Gästin Jutta




CarpeNoctem ...



...

Status: Offline
Registriert seit: 19.02.2007
Beiträge: 474
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...   Erstellt am 21.05.2008 - 11:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Denn Gärten sind von Königen gebaut,
die eine kleine Zeit sich drin vergnügten
mit jungen Frauen,welche Blumen fügten zu ihres Lachens wunderlichem Laut.
Sie hielten diese müden Parke wach; sie flüsterten wie Lüfte in den Büschen, sie leuchteten in Pelzen und in Plüschen,
und ihrer Morgenkleider Seidenrüschen erklangen auf dem Kiesweg wie ein Bach.

Rainer Maria Rilke




wortundbild
unregistriert

...   Erstellt am 21.05.2008 - 11:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mir gehts da so ähnlich wie der Gästin:






<Pola>
unregistriert

...   Erstellt am 21.05.2008 - 12:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Es ist eine Freude einen langen virtuellen Spaziergang durch Euere Gärten zu machen,
sich auf ein Bank zu setzen,
und die Gartenschichten und Gedichte zu lesen.




wortundbild
unregistriert

...   Erstellt am 21.05.2008 - 19:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Dass Gärten nicht nur Freude machen, weiß man shcon lange:

Wo kräuter gut gewachsen sind
in einem grünen garten
da lasse sie ein kluger mann
nicht ohne seinen schutz
er mag sie hüten wie ein kind
nach ihren eigenarten
das regt die lust des herzens an
und kommt ihm sehr zunutz

sprießt unkraut in den beeten
so muss er kräftig jäten
und darf sich nicht verspäten
dass distel nicht und dorn
sich darin listig mehren
die arbeit sehr erschweren
er muss sich kräftig wehren
sonst ist die müh verlorn

(Walther von der Vogelweide)




Mondnixe
unregistriert

...   Erstellt am 22.05.2008 - 12:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Liebe Marlene,
zu Deinem Foto passt dieses Gedicht von Novalis.

alles Liebe
Inka

Es färbte sich die Wiese grün
Und um die Hecken sah ich blühn,
Tagtäglich sah ich neue Kräuter,
Mild war die Luft, der Himmel heiter.
Ich wußte nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.
Und immer dunkler ward der Wald
Auch bunter Sänger Aufenthalt,
Es drang mir bald auf allen Wegen
Ihr Klang in süßen Duft entgegen.
Ich wußte nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Es quoll und trieb nun überall
Mit Leben, Farben, Duft und Schall,
Sie schienen gern sich zu vereinen,
Daß alles möchte lieblich scheinen.
Ich wußte nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

So dacht ich: ist ein Geist erwacht,
Der alles so lebendig macht
Und der mit tausend schönen Waren
Und Blüten sich will offenbaren?
Ich wußte nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.
Vielleicht beginnt ein neues Reich.
Der lockre Staub wird zum Gesträuch
Der Baum nimmt tierische Gebärden
Das Tier soll gar zum Menschen werden.
Ich wußte nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Wie ich so stand und bei mir sann,
Ein mächtger Trieb in mir begann.
Ein freundlich Mädchen kam gegangen
Und nahm mir jeden Sinn gefangen.
Ich wußte nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Sie ging vorbei, ich grüßte sie,
Sie dankte, das vergeß ich nie.
Ich mußte ihre Hand erfassen
Und Sie schien gern sie mir zu lassen.
Ich wußte nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Uns barg der Wald vor Sonnenschein
Das ist der Frühling fiel mir ein.
Kurzum, ich sah, daß jetzt auf Erden
Die Menschen sollten Götter werden.
Nun wußt ich wohl, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.




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