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Romi ![]() Status: Offline Registriert seit: 31.07.2007 Beiträge: 2176 Nachricht senden |
...und siehe wie sie mir und dir sich ausgeschmücket haben.. | |||
Minka unregistriert |
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Cecilia ![]() Status: Offline Registriert seit: 28.06.2007 Beiträge: 426 Nachricht senden |
Mein Garten | |||
Tagtraeumerin unregistriert |
![]() In meiner Kindheit lernte ich viel über den Garten von meiner Oma. Sie lebte bei uns, kochte, versorgte die Tiere und liebte ihren Garten. Unser Garten zählte für mich zu einem der wunderbarsten Plätze meiner Kindheit. Ich liebte es, meine Oma bei ihrer Arbeit zu begleiten, sie zu beobachten, mitzuhelfen und mit Fragen zu quälen. Einiges ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben, wende ich auch an und habe es meinen Kindern mit auf den Weg gegeben. Als Kind kam meine Oma mir wirklich sehr alt vor – eine kleine Frau mit gebückter Haltung, die stets eine Schürze umgebunden hatte, und im Sommer einen Strohhut auf dem Kopf. Ständig machte sie Bemerkungen über das Wetter oder die Mondphasen, oder erklärte mir welche Pflanzen man neben andere setzen konnte, All das hatte sie von ihren Eltern gelernt. Damals hörte ich zu , aber es nahm keine besondere Bedeutung ein. Als ich in meinem Garten zu arbeiten begann, erinnerte ich mich an Vieles, was sie gesagt hatte. Ihr Wissen bzw. das Wissen meiner Vorfahren ist nun auch in meinem Garten. Dazu gehört unter anderem das Pflanzen nach den Mondphasen. Mein Großmutter war davon überzeugt, dass der Zeitpunkt der Aussaat von wesentlicher Bedeutung für das Wachstum ist. Wurzelgemüse bei abnehmenden Mond während die Aussaat bei Neumond für Pflanzen ist, die über der Erde wachsen. Für alles hatte meine Großmutter ein Sprichwort, welches ihr Tun begründete. Im Ring nah dem Mond Uns der Regen noch verschont Ist der Ring aber weit Hat er Regen als Geleit ![]() | |||
<Gästin> unregistriert |
![]() Wer einen Garten hat, dem ergeht es so wie der Tagträumerin und mir, sie erinnern sich an ihre Kindheit und verlieren nie die ungekünstelten Augenblicke einer ungetrübten Freude. Mein kleiner Garten ist eine vergrößerte Terrasse, aber der Umgang mit den Blumen, Kräutern und Kübelpflanzen schenkt mir viel Staunen und Glücksmomente. So manche Sommermahlzeit ist aus meinen Kräutern und Tomaten hergestellt. gartenfreundliche Grüße Gästin Jutta | |||
CarpeNoctem ![]() Status: Offline Registriert seit: 19.02.2007 Beiträge: 474 Nachricht senden |
Denn Gärten sind von Königen gebaut, | |||
wortundbild unregistriert |
Mir gehts da so ähnlich wie der Gästin: | |||
<Pola> unregistriert |
Es ist eine Freude einen langen virtuellen Spaziergang durch Euere Gärten zu machen, | |||
wortundbild unregistriert |
Dass Gärten nicht nur Freude machen, weiß man shcon lange: | |||
Mondnixe unregistriert |
![]() Liebe Marlene, zu Deinem Foto passt dieses Gedicht von Novalis. alles Liebe Inka Es färbte sich die Wiese grün Und um die Hecken sah ich blühn, Tagtäglich sah ich neue Kräuter, Mild war die Luft, der Himmel heiter. Ich wußte nicht, wie mir geschah, Und wie das wurde, was ich sah. Und immer dunkler ward der Wald Auch bunter Sänger Aufenthalt, Es drang mir bald auf allen Wegen Ihr Klang in süßen Duft entgegen. Ich wußte nicht, wie mir geschah, Und wie das wurde, was ich sah. Es quoll und trieb nun überall Mit Leben, Farben, Duft und Schall, Sie schienen gern sich zu vereinen, Daß alles möchte lieblich scheinen. Ich wußte nicht, wie mir geschah, Und wie das wurde, was ich sah. So dacht ich: ist ein Geist erwacht, Der alles so lebendig macht Und der mit tausend schönen Waren Und Blüten sich will offenbaren? Ich wußte nicht, wie mir geschah, Und wie das wurde, was ich sah. Vielleicht beginnt ein neues Reich. Der lockre Staub wird zum Gesträuch Der Baum nimmt tierische Gebärden Das Tier soll gar zum Menschen werden. Ich wußte nicht, wie mir geschah, Und wie das wurde, was ich sah. Wie ich so stand und bei mir sann, Ein mächtger Trieb in mir begann. Ein freundlich Mädchen kam gegangen Und nahm mir jeden Sinn gefangen. Ich wußte nicht, wie mir geschah, Und wie das wurde, was ich sah. Sie ging vorbei, ich grüßte sie, Sie dankte, das vergeß ich nie. Ich mußte ihre Hand erfassen Und Sie schien gern sie mir zu lassen. Ich wußte nicht, wie mir geschah, Und wie das wurde, was ich sah. Uns barg der Wald vor Sonnenschein Das ist der Frühling fiel mir ein. Kurzum, ich sah, daß jetzt auf Erden Die Menschen sollten Götter werden. Nun wußt ich wohl, wie mir geschah, Und wie das wurde, was ich sah. | |||
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| Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr | 10 | just_for_fun | |
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