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sarotti
unregistriert

...   Erstellt am 12.12.2005 - 18:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Krafttiere- Was ist das überhaupt? ........

krafttiere + kraft orte

die wölfin begrüßt dich

keltische krafttiere




Aus den Höhlen von Lascaux


Der Wolf



...



Der Wolf symbolisiert die Schattenbereiche unseres Seins, die meist tief in uns verborgen sind. Er steht aber auch für Treue zu Partner und Rudel.

Ein weiterer Aspekt des Wolfes ist Intuition und Lernen auf allen Ebenen. Sich mit dem Wolf verbinden bedeutet:

Die Ursprungskraft in sich finden. Klugheit und Kraft für Auseinandersetzungen bekommen.
Kraft, Stärke und wildheit in sich entdecken.
Gruppenbewußtsein lernen.



Der Schwan steht für die Qualitäten Liebe und Schönheit.
Er berührt mit seiner Schönheit und Anmut die tiefsten Schichten unseres Seins. Für die Druiden versinnbildlichte er die Seele. Diese Seele umgibt sich immer wieder mit neuen Hüllen, von Leben zu Leben. Ihr wunderschöner unsterblicher Kern jedoch bleibt. So reist der Schwan in die Anderswelt, über die Schwelle, und wird mit dem Fest Samhain assoziiert.
Der Schwan war auch das Krafttier der Barden, die sich durch ihn Inspiration für ihre Lieder und Gedichte wünschten. Sich mit dem Schwan verbinden bedeutet: Tiefen Kontakt zur eigenen, unsterblichen Seele bekommen.
Sich für die Wahrnehmung in sich selber und in allen schönen Dingen öffnen.
Lernen, mehr Liebe zu geben und anzunehmen.
Inspiration und künstlerischer Ausdruck.

Der sterbende Schwan singt sein Klagelied
von Weisheit und Traurigkeit
Die Zuhörer rufen: "Tanz, oh Schwan, tanz!"
Ihre Stimmen zeugen von Leid
Der Schwan erhebt sich und zelebriert seinen Tanz
Herrlich sind diese Bewegungen
Dann steigt er auf in die Ewigkeit
Hab Dank, oh mein Schwan, hab Dank!
Schwanenkönig von Karat passt doch ganz gut hier her





Dieser prächtige Vogel ist ein Sinnbild des Hellen und Hoheitsvollen,
sicher wegen seines weißen Gefieders und des
würdevoll-majestätischen Anblicks, den der über das Wasser ziehende Schwan bietet.

Fast scheint er wie eine Wolke über Seen und Flüsse zu schweben.

Berühmt ist der Schwanengesang, den der sterbende Schwan erschallen lassen soll.
Hat diesen Gesang je schon ein Mensch gehört?


Der Hund als Krafttier






Spürsinn, bedingungslose Liebe und Treue, Führung

An der Schwelle wachen wir,
kommt jemand an, so sind wir hier,
kündigen an den Besuch,
egal aus welchen Reichen,
wir sehen alles und stellen die Weichen.
Jenem, welchem wir unterstehen,
sind wir zugetan,
an dessen Energie lassen wir gar nichts ran,
verteidigen ihn sogar mit unserem eigenen Leben -
ja, wir Hunde können sehr viel geben!
Schlagen wir an und bellen wir,
so bewegt sich was in deinem Revier.
Wir spüren sofort, wie es um dich steht,
instinktsicher tun wir das, was hier noch geht.
Wir schauen auf dein Seelenlicht und nicht auf das,
was gerade das Leben spricht,
sind treu da, verlass dich drauf,
folgen dir bergab, bergauf.
Mit unserer Kraft verleihen wir dir
empfindliche Antennen im jetzt und Hier.
So kannst du zu dir kommen und handeln aus der Mitte,
ganz besonnen.
Wir können dich begleiten in unbegrenzte Weiten,
führen dich zu dir, dafür sind wir hier.

Hundemedizin

Der Hund wird oft dem Element Wasser zugeordnet und bringt die Medizin, welche man braucht, um sich selbst zu finden und seinem Weg zu folgen. Er geht mit uns durch tiefe menschliche Emotionen wie Trauer, Leid, Schmerz und tiefsitzende Ängste. Er ist immer für uns da und erfüllt seine Aufgabe, uns zu schützen, bedingungslos zu heben, zu warmen, zu begleiten, zu retten, unser Revier zu bewachen.

Wenn keiner mehr für uns da ist, so steht er uns treu zur Seite und ermutigt uns.
Er kann einiges aushalten, auch uns, wenn wir uns nicht von der besten Seite zeigen.
Schwanzwedelnd und freudig kommt er uns immer wieder entgegen und fordert Kontakt.
Er appelliert an uns, egal was ist und egal wie es uns geht, uns nicht zu vergraben, sondern vor die Tür
zu gehen, die Natur wahrzunehmen und zu akzeptieren, wie immer sie gerade ist.
Er gibt uns Kraft, weiterzumachen, an uns und unseren Weg zu glauben und uns zu akzeptieren, wie wir gerade sind. Er zeigt uns mit bedingungsloser Liebe, dass jeder Tag ein neuer Anfang ist und wir jeden Tag wieder die Chance haben, zu wachsen und mit der Welt in Beziehung zu treten.
Er lehrt die Kunst, im Hier und Jetzt zu sein, jeden Tag seinen Aufgaben und Pflichten nachzugehen
und seinem gewohnten Rhythmus zu folgen, was immer auch im Inneren arbeiten mag.

Dank seiner Ausdauer, seines Rhythmus und seines Schutzes kann er große Heilung bringen,
indem er uns beim Durchleben und Durchleiden der Emotionen hilft, bis wir uns schließlich von ihnen lösen können. So zeigt er uns den Weg zu unserer Lebensqualität.

Von seiner lichten Seite betrachtet, ist der Hund ein großartiger Begleiter und Lehrmeister.
Wer die Hundemedizin besitzt, kann Menschen treu und aufrichtig in sehr schweren Lebenssituationen zur Seite stehen, ihnen auf dem Weg der Heilung beistehen und sie wieder zur Lebensfreude zurückführen.
Er kann sich selbst zurücknehmen, sich ganz der Energie des anderen öffnen und ihm seine Kraft zur Verfügung stellen, um durch sein Dasein zu heilen.

Mit seiner Wachsamkeit, seiner Empfänglichkeit, seinem Spürsinn und seiner Instinktsicherheit findet er die Ursache allen Leides und die Medizin zur Heilung. Weiterhin ist der Hund ein wunderbarer Spurenleser und Weggefährte. Er bewacht dein Seelenfeld, so dass du in Ruhe zu dir kommen und aus dir heraus handeln kannst. Er gilt als geistsichtig und warnt frühzeitig vor Gefahren, welche er, wenn sie zur Bedrohung werden, zur Not mit Einsatz seines Lebens abwehrt.

Er verleiht dir die Gabe des Wahrnehmens von Wesen, bevor sie dein Revier, deine Grenzen erreichen.
Als Jäger sorgt er für die Nahrung und die Kraft, welche du brauchst, um dich zu entwickeln und weiterzugehen. Oft trägt er unbemerkt einen Teil deiner Last; treu nimmt er die Bürde auf sich, damit du heilen kannst.
Er hütet deine Energie vor den Kräften, welche versuchen, an dir zu zerren, und bewahrt und beschützt
dich in der Dunkelheit. Er halt deine Energie sauber, zeigt dir wie du dich von der Welt auf gesunde Weise abgrenzen und so zu dem finden kannst, was im Leben für dich wichtig ist, egal was andere dazu sagen
und meinen mögen. Er hilft dir, dich frei zu machen.

Von seiner dunklen Seite betrachtet, verweist der Hund auf gedankenlose Befehlstreue, Verschlossenheit, Neugierde, Pessimismus, Mürrischkeit, Starrheit, Angst vor Strafe, starke Abgrenzung, versteckte Aggressionen, hemmungslosen Zorn, Tollwutgefahr sowie auf die Neigungen, sich vorschnell in Angelegenheiten einzumischen, welche einen nichts angehen, und mehr auf andere als auf sich selbst ausgerichtet zu sein.
Er kann auf Energieraub und dämonische Kräfte hinweisen, auf Besetzungen, welche aus der Sippe, der Ahnenwelt und der Unterwelt bis ins Leben hineinwirken.
Der Hund symbolisiert das Bewußtsein des Menschen. Je nachdem, wie er sich zeigt, kann er auf stabile, auf das Ende einer Beziehung oder auf treue und feste Beziehungen hinweisen, weiterhin auf Energieräuber, auf verdrängte Aspekte im Unterbewußtsein, tiefsitzende Ängste, Tod und das Ahnenreich,

Affirmationen: "Ich nehme bedingungslos die Umstände, das Hier und Jetzt in meinem Leben an."
"Ich sage ja zu dem, was ist, und vertraue meinem Weg."

Aus dem Buch von Jeanne Ruland: Krafttiere



[Dieser Beitrag wurde am 12.12.2005 - 20:16 von sarotti aktualisiert]




nomadatlan ...
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...   Erstellt am 16.12.2005 - 13:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


erstmal ... den wollt ich Euch noch zeigen
und





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sarotti
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...   Erstellt am 16.12.2005 - 19:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


- den find ich ja ober-cool

solche hab ich auch







..

man beachte die äääääähnlichkeit

grüßle

[Dieser Beitrag wurde am 17.12.2005 - 18:15 von sarotti aktualisiert]




sarotti
unregistriert

...   Erstellt am 23.12.2005 - 12:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mit den Augen eines Wolfes



Seit den Zeiten, als nur Sonne und Mond uns Licht gaben, kannte ich dich. Aus den riesigen und undurchdringlichen Wäldern beobachtete ich dich. Ich war Zeuge als du das Feuer bändigtest und fremdartige, neue Werkzeuge machtest. Von den Kämmen der Hügel und Berge aus sah ich dich jagen und beneidete dich um deine Jagderfolge. Ich fraß deine Beutereste und du fraßt meine.

Ich lauschte deinen Gesängen und sah deinen Schatten um die hellen Feuer tanzen. In einer Zeit, so weit zurück, dass ich mich kaum mehr daran erinnern kann, schlossen sich einige von uns dir an um mit dir an den Feuern zu sitzen. Sie wurden Mitglieder deines Rudels, jagten mit dir, beschützten deine Welpen, halfen dir, fürchteten dich, liebten dich.

Und für sehr lange Zeit lebten wir so zusammen, denn unsere Wesen waren sich sehr ähnlich. Deswegen hast du die Zahmen von uns adoptiert. Ich weiß, einige von euch respektieren auch mich, den Wilden. Ich bin ein guter Jäger. Auch ich respektiere dich. Auch du warst ein guter Jäger. Ich sah dich oft, gemeinsam mit den Zahmen, Beute erlegen.

In jenen Zeiten gab es alles im Überfluss. Es gab nur einige von euch. Die Wälder waren groß. Wir heulten zusammen mit den Zahmen in der Nacht.

Einige von ihnen kehrten zu uns zurück, um mit uns zu jagen. Einige von ihnen fraßen wir, denn sie waren uns zu fremd geworden. So lebten wir zusammen für lange, lange Zeiten. Es war ein gutes Leben.

Manchmal stahl ich von deiner Beute und du von meiner. Erinnerst du dich, wie dein Rudel hungerte als der Schnee hoch lag? Du fraßt die Beute die wir erlegt hatten. Das war unser Spiel. Es war unsere gegenseitige Schuld. Manche nannten es ein Versprechen.

Wie viele der Zahmen, wurdest auch du uns immer fremder. Wir waren uns einst so ähnlich, aber jetzt erkenne ich einige der Zahmen nicht mehr und ich erkenne auch einige von euch nicht mehr. Du machtest auch die Beute zahm. Als ich begann deine zahme Beute zu jagen (es waren dumme Kreaturen auf die die Jagd keine Herausforderung war, aber die wilde Beute war verschwunden), jagtest du mich und ich verstand nicht warum.

Als deine Rudel immer größer wurden und begannen, gegeneinander zu kämpfen, sah ich eure großen Kriege. Ich fraß jene, die du erschlagen hast. Dann jagtest du mich noch mehr, denn für mich waren sie Nahrung, aber du hattest sie getötet.

Wir Wilden sind nur noch wenige. Du zerstörtest unsere Wälder und brachtest viele von uns um. Aber ich, ich jage immer noch und füttere meine versteckten Welpen, wie ich es immer getan habe. Ich frage mich, ob die Zahmen eine weise Wahl trafen, als sie sich euch anschlossen. Sie haben den Geist der Wildnis vergessen. Es gibt viele, viele von ihnen, aber sie sind mir so fremd. Wir sind nur noch wenige und ich beobachte dich immer noch, um dir auszuweichen.

Ich denke, ich kenne dich nicht mehr länger!
( Canis Lupus)

[Dieser Beitrag wurde am 23.12.2005 - 13:04 von sarotti aktualisiert]




sarotti
unregistriert

...   Erstellt am 23.12.2005 - 18:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen



Der Wolf Fenrir......

eine Legende aus Skandinavien
Vor langer Zeit in Asgard, dem Wohnsitz der Götter im Zentrum des Universums, zog Gott Odin einen Wolfswelpen namens Fenrir auf. Schon als kleiner Welpe ließ Fenrir sein unheimliches Heulen erklingen. Als er größer wurde, bekamen die anderen Götter Angst vor ihm. Schnüffelnd und neugierig zog Fenrir durch die Gassen von Asgard und die Götter wechselten schnell auf die andere Straßenseite, wenn sie ihn kommen sahen.
Egal, was für ein freundliches Wesen Fenrir war, nur ein Gott streichelte sein graues Fell: Tyr, Odins jüngerer Sohn, liebte Fenrir und blieb sein Freund und fütterte ihn mit Fleisch, und je mehr Fenrir fraß, desto größer wurde er, bis er schließlich den Göttern bis zur Taille reichte.
Fenrir hatte nie jemanden verletzt oder angegriffen, aber die Götter bekamen immer mehr Furcht vor ihm. Schließlich trafen sie sich und beschlossen, Fenrir an die Kette zu legen. Sie schmiedeten ein Kette aus schwerem Eisen, mit Gliedern so stark wie der Arm eines Mannes und dann riefen sie Fenrir, der freudig angetrabt kam, aber überrascht und bestürzt war, als die Götter ihm die Kette um den Hals legten und ihn banden. Fenrir heulte auf, zog und zerrte an der Kette, rannte im Kreis, und zuletzt, all seine Kraft einsetzend, sprengte er die Fesseln.
Die Götter waren entsetzt und beschlossen, eine neue Kette zu schmieden, doppelt so stark wie die vorherige, denn nun reichte Fenrir den Göttern schon bis zu den Schultern, und sie wussten, dass er die Kraft von Hunderten hatte. Aber immer noch war Fenrir niemandem feindlich gesinnt, und als die Götter ihn erneut riefen, lief er zu ihnen in der Hoffnung, dass sie endlich seine Freundschaft annahmen. Doch die Götter warfen ihm die neue Kette um den Hals, und wieder war der arme Wolf gefangen und seine Augen leuchteten und blitzten vor Wut rot auf, bedrohlich knurrend stemmte er seine gigantischen Pfoten in die Erde und mit einem gewaltigen Ruck sprengte er auch diese Fessel und die Götter flohen vor ihm.
Beunruhigt beschlossen die Götter nun, sich an die Zwerge zu wenden. Als diese von den Sorgen der Götter erfuhren, webten sie aus dem "Miau" einer Katze, dem Speichel eines Vogels, dem Atem eines Fisches, den Sehnen eines Bären und den Wurzeln eines Berges das Seil "Gleipnir". Es war dehnbar wie Seide, aber stark genug, dass niemand es zerreißen konnte, nicht einmal der große Wolf Fenrir. Fenrir liebte es, über die Felder zu laufen und zu springen, doch er fühlte sich immer trauriger und einsamer. Und trotzdem hoffte er immer noch, das die Götter eines Tages mit ihm spielen würden. Er wollte ihnen beweisen, dass er ihr Freund sein wollte, und so lief er den Göttern zur Begrüßung abermals entgegen, als sie auf ihn zukamen.
" Komm, Fenrir, wir wollen mit dir spielen." sagten die Götter und Fenrir heulte vor Freude auf. "Aber wir brauchen mehr Platz.", sagten sie, "Du bist ein großer Wolf und wenn du über die Felder läufst und springst, bebt die Erde. Wir brauchen ein großes Feld für dich, und wir wissen auch genau den richtigen Ort. Willst du mit uns kommen?" Fenrir zitterte vor Freude, schüttelte seinen großen, grauen Kopf und stampfte mit den Pfoten. Er würde den Göttern überallhin folgen, wenn sie ihn nur endlich lieben würden und seine Freunde wären!
Glücklich folgte Fenrir ihnen auf ihr gigantisches Segelschiff, auf dem sie eine wilde, dunkle und raue See überquerten und nach ein paar Tagen erreichten sie schließlich ein weit entferntes, raues Eiland. "Was wollen wir denn spielen?" fragte Fenrir und wünschte sich nichts sehnlicher, als den Göttern zu gefallen. Sie zeigten ihm das goldene Band, das die Zwerge gewoben hatten: "Nimm dieses Ende des Bandes und wir nehmen das andere. Wir spielen Seilziehen. Mal sehen, ob du wirklich so stark bist wie wir alle zusammen." Begeistert nahm Fenrir das Band zwischen seine scharfen Zähne und rannte ans andere Ende des Feldes. Er begann zu ziehen und zu zerren, und die Götter zogen am anderen Ende des Bandes. Aber wie gewaltig sie auch an beiden Enden zogen, das goldene Zwergenband hielt stand. Als die Götter sahen, dass Fenrir weit weg war, verankerten sie heimlich ihr Ende des Bandes im Urgestein der Insel und riefen Fenrir über das Feld zu: "Wickle das Band um deinen Hals, Fenrir! Wenn irgendein Wesen dieses Band zerreißen kann, denn du!"
" Ich kann jede Fessel sprengen." dachte Fenrir und er wand sich das goldene Band um seinen Hals und sah voller Tatendrang zu den Göttern hinüber. "Ich bin soweit!", rief er, aber als er Tyr mit bedrücktem, niedergeschlagenem Gesichtsausdruck auf den Boden blicken sah, ahnte er bereits, dass die Götter einen weiteren, gemeinen Trick mit ihm versuchten. Ein welterschütterndes Knurren fuhr aus seiner Kehle und er rief nach seinem einzigem Freund: "Tyr, mein Freund," heulte er "helfe deinem alten Gefährten Fenrir. Gib' mir deine Hand als ein Zeichen guten Willens!" Tyr konnte den qualvollen Ausdruck in Fenrirs Augen nun nicht mehr länger ertragen und er hielt seinem Freund die Hand hin. Fenrir kam heran und legte sanft seine großen Kiefer um Tyr's Handgelenk.
Fenrir, in seinem Maul immer noch vorsichtig Tyr's Hand haltend, wuchs zu seiner doppelten Größe heran. Entsetzt wichen die Götter zurück, als er rückwärts taumelte und Tyr mit sich riss. Das Band hielt. Und wieder zog und zerrte Fenrir, und wiederum hielt das goldene Band seiner Kraft stand. Ein drittes mal sammelte er all seine Kräfte und versuchte, seine Fessel zu sprengen. Das Band der Zwerge hielt, und er war immer noch an die Felsen der Insel gekettet.
Und immer noch hielt Fenrir Tyr's Hand in seinem Maul und seine Augen füllten sich mit Tränen, als er in die Augen des einen Gottes blickte, der immer sein einziger Freund gewesen war. Er wusste, dass er für immer hilflos gefangen war. Und Tyr blickte ebenfalls in Fenrirs Augen und ihn erfüllte eine tiefe Traurigkeit für seinen Freund. Ihr Schicksal nun akzeptierend, schlossen Tyr und Fenrir ihre Augen im selben Moment, und als sie das taten, verschlang Fenrir Tyr's Hand.
Aber: Tyr starb nicht, er war ja ein Gott, und die anderen Götter zogen ihn zurück und verbanden seine schreckliche Wunde. Und dann nahm Odin sein Schwert und schleuderte es wutentbrannt in Fenrirs Rachen. Der arme graue Wolf hustete und röchelte, doch auch er starb nicht, da er eine Schöpfung der Götter war. Erneut heulte er in Qual und Agonie auf, doch die Götter wandten sich von ihm ab und ließen ihn alleine zurück.
Für viele Jahre nun hörten die Götter und Menschen das einsame und klagende Heulen Fenrirs und schließlich, eines Nachts, konnte er sich endlich befreien und sprang hoch in den Himmel! Schwerer Regen prasselte auf Asgard nieder und in dieser Nacht, bekannt als Ragnarök oder Götterdämmerung, wurde die alte Welt zerstört und aus dieser Zerstörung wuchs eine neue, friedvollere Welt und Odins Söhne kehrten zurück um über sie zu herrschen.

.......


Hier findet ihr noch mehr Mythen und Legenden verschiedener Völker über den Wolf



Fenrir - Wolf
Fenrir argwöhnte eine List, als die Götter ihm "Gleipnir"anlegen wollten. Als Pfand legte Tyr seine Hand in Fenrirs Maul. Da die Fessel nicht zu lösen war, biss Fenrir Tyr´s Hand ab. Fenrir wurde an einen Felsen gebunden und sein Maul durch ein Schwert offen gehalten.
Zu Ragnarök kommt er aus der Gefangenschaft frei und wird Odin mit seinem Maul, das vom Boden bis zum Himmel reicht, verschlingen. Widar reißt ihm dafür den Rachen entzwei. Fenrir (Fenriswolf, Fenris) ist der Sohn von dem Gott Loki und der Riesin Angrboda. Seine Geschwister sind Midgardsomr (Jörmungand) und Hel. Er hat die Gestalt eines Wolfes, der alles verschlingt. Seine Kinder sind Hati und Skalli. Sein Zuhause war die grausige Unterwelt. Fenrir ähnelt dem Höllenhund Garm.
Die Nornen weissagten Odin, dass dieser Höllenwolf ein "Zeitalter der Axt, des Schwertes, des Windes und schließlich des Wolfes" einleiten würde, das die Welt vollständig zerstört.
Der Fenriswolf ist dazu bestimmt, Odin zum Ragnarök zu verschlingen.
Fenrir wurde nach Asgard gebracht und sollte dort gefesselt werden, um das Ende abzuwenden. Es gab aber keine Kette, die stark genug war, ihn zu bändigen. Nur der Kriegsgott Tyr getraute sich in die Nähe des Wolfes. Die Zwerge fertigten schließlich eine magische Fessel "Gleipnir".
Diese Kette bestand aus den folgenden Zutaten:
Das Geräusch einer sich bewegenden Katze, der Bart einer Frau, die Wurzeln von Bergen, die Stimmen von Fischen, die Muskelkraft von Bären und die Spucke von Vögeln.

Nun noch das Lexikon der Mythologie

noch ne Seite zum Angucken

grüßle

[Dieser Beitrag wurde am 23.12.2005 - 18:13 von sarotti aktualisiert]




nuss05 ...





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wow der ist ja wohl hammerscharf..





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nuss05 ...





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günther..das pic oben..das ist doch*n wolfshund oder?...bin mir nicht sicher..aber aren die nicht früher mal zur schafshütung eingesetzt..und/oder heut noch?





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nomadatlan ...
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...   Erstellt am 24.12.2005 - 00:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


die steinzeitliche selbstdomestikation von wolfshund, pferd oder truthahn wird bis heut offiziell nicht ganz verstanden.
man findet beispielshalber wolfsknochen in altsteinzeitlichen wohnhöhlen - und geht von jagdbeute des frühen menschen aus (wie wenn der als barfüßler wölfe gejagt hätt).
man findet "hunde" auf frühesten jagdszenen, höhlenbilder -- logo.
nicht bloß mythologie ...
ähnlich pferd : der scheue kleine laubfressende waldbewohner konnte sich erst unter dem schutz des menschen ins offene weideland hinaustrauen.
so waren diese zwar meist bloß jagdbeute - man findet allerdings auch ganz erstaunlich alte mit abnutzungserscheinungen im gebiß, die auf anbindehaltung hindeuten.

symbiose : der mensch ging schon recht lange MIT den tieren spazieren.
mit den herden ... - logo.
mit den hunden ...
und zwar bereits in der altsteinzeit, nicht erst die offiziellen 10-20.000 jährchen. 400.000 ...


offiziell ist der mensch eine blödsinnig herumirrende blindschleiche - bis vor paar einzelnen tausend jährchen im nahen osten plötzlich ackerbau+viehzucht+schrift+++undEuer"herr-gott"... schlagartig "erfunden" wurde ... --
und dieses stimmt "nicht ganz" - ist dreckige propaganda , gibt polemik bis glaubenskrieg ...

der nomadische "ackerbau"(=wiederaussaat vom fetten gras an den guten weideplätzen) & viehzucht (herdenzüge) hinterließen "abfall". seßhafte, die die guten plätze übervölkerten und s viehfutter selberfraßen -- ackern+++buckeln++

deswegen passen beispielshalber gigantische erdwerke und kulturbauten in europa 2-3-4.000 jahre VOR den pyramiden,
eine idee von einfacher alphabet-schrift ab derselben zeit,
oder gar die deutlich prä-semitischen teilseßhaften schafbauern+handwerker+++ von göbekli tepe, anatolien
oder kalenderbauten ......................
"nicht ganz" in unsere "kulturelle prägung"

die sozialisierung durch den hund ermöglichte dem altsteinzeitler überleben und menschwerdung überhaupt

"der herrgott und sein hund schufen diese welt ... zum spazierengehen" ...oder so ähnlich-- beginnt indianerlegende -

wolfshund heißt heute diese neue tschechische rasse - kreuzung von schäfer und wolf -
allerdings sind(waren) schwäbische-alb-schäferle und andere frühere natürlich auch wolfshund
altdtsch-schäfer und sowas heißt ja auch heut noch "wolfshund".
mischungen kamen halt sowieso vor ---
n8+nebel...





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nomadatlan ...
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...   Erstellt am 27.12.2005 - 11:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


die fenrir-legende ist schön.

wolfsbeimischungen ergeben sich hier seit geraumer zeit nicht mehr natürlich -
eine wildkatzmischung gabs noch aufm himmelstoß
schad.

weiter im süden :



Basenjis zählen zu den ältesten Hunden der Welt.
Ihre Herkunft liegt im Dunkel der Vergangenheit.
Sie wurden im neunzehnten Jahrhundert von Afrikaforschern entdeckt.



1868/71 entdeckt der Afrikaforscher Dr. Georg Schweinfurth ihm auffallende Hunde als Jagdhelfer bei den Niam-Niam, Azande und Mangbattu. Er beschrieb sie als Congo Terrier.



Anfang des 21. Jahrhunderts werden zunehmend Felsmalereien in den Höhlen Afrikas entdeckt.

Ein schriftliches Dokument des Pharaos Neferkare datiert 2269 - 2184 v.Chr. gibt Auskunft über den Transport eines Zwerges. Die Pygmäen, Zwergmenschen, waren als Gottestänzer für die Pharaonen von unschätz-barem, kultischen Wert.


basenji - info - von afrika-steinzeit bis zu pharaonen, nochn paar bilder ....

diesen eher schakal-ähnlichen hund findste halt als anubis in afrika.
von "anfang an" -
wahrscheinlich verwandtschaft bis zu den dingos nach australien.


nochn paar bilder ...



Der Gott Egou, Verursacher von Autounfällen, verlangt Hundeblut.





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sarotti
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...   Erstellt am 27.12.2005 - 22:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen



Kreatahund oder auch Kritikos Lagonikos

die wohl älteste jagdhunderasse europas





Die Existenz eines Jagdhundes vom Urtyp lässt sich auf Kreta über einen Zeitraum von mindestens 4000 Jahren nachweisen. Zahlreiche archäologische Funde und schriftliche Überlieferungen aus der Antike legen den Verdacht nahe, daß sich dieser Hundetyp über die Jahrtausende hinweg nahezu unverändert erhalten hat. Einige Kynologen und Archäologen vermuten, daß es sich bei dem heutigen Kretischen Hund um die gleiche Hunderasse handelt, mit der schon die Minoer auf die Jagd gingen. Sollte diese Vermutung stimmen, wäre der Kritikos Lagonikos die älteste Jagdhundrasse Europas.
Letzte Gewissheit könnten genetische Untersuchungen erbringen, d.h. der Vergleich von genetischem Material der antiken Hunde mit dem der heute lebenden.
Vereinzelte Funde aus der Steinzeit zeigen bereits Jagdszenen mit stehohrigen, ringelschwänzigen Hunden. Abbildungen dieses Hundetyps fand man auf Felszeichnungen von Nordafrika bis nach Frankreich.

felszeichnung aus algerien

Die meisten Abbildungen Kretischer Hunde stammen aus der minoischen Epoche. Auf Siegeln, Wandfriesen, Keramik und Votivgaben findet man Darstellungen von Hunden, meistens in Verbindung mit der Jagd auf Wildziegen. Die extrem hohe Anzahl im Vergleich zu Abbildungen anderer Tierarten zeigt den hohen Stellenwert, den der Hund offensichtlich bei den Minoern hatte.

.......



der Siegelabdruck zeigt einen Jäger mit zwei Hunden, die eine Kretische Wildziege angreifen



Der Hund war ein heiliges Tier, denn er war wichtig für die Jagd, die nicht nur der Nahrungsbeschaffung diente, sondern auch eine rituelle Handlung darstellte. Die Jagdbeute, meistens Hase oder Wildziege, wurde als Opfertier verwendet



Wohl kein Hund der griechischen Antike ist von den zeitgenossischen Künstlern so oft dargestellt und beschrieben worden wie der Kretische Hund.
Das interessanteste Fundstück einer Hundedarstellung aus der sogenannten Geometrischen Epoche Kretas (900-650 v. Chr.) ist eine Metallklinge, die in der Ida-Höhle im Psiloritis-Gebirge gefunden wurde und heute im Museum von Iraklion zu sehen ist (Saal 121, Vitrine 169).
Es gibt aus Klassisch-griechischer Zeit viele Hundedarstellungen, vor allem auf Vasen, die entweder den Kretischen oder den Lakonischen Hund zeigen. Meist handelt es sich um Jagdszenen, aber der Kreter wird auch häufig im Zusammenhang mit dem Mythos von Aktaion abgebildet.
Die Römer haben auf Kreta mehrere Mosaiken mit Hundebildern hinterlassen.




Pan, der griechische Schutzgott der Hirten und des Kleinviehs abgebildet mit einem Hund

Auch in der neueren Mythologie Kretas spielt der Hund eine tragende Rolle. Die heutige Stadt Chania hieß früher Kydonia. Der Legende nach wurde sie von einem König namens Kydon gegründet. Seine Mutter war eine Göttin, die das Kind gleich nach der Geburt einem Hirten überließ (oder in den Bergen aussetzte). Dieser zog das Kind groß, indem er es von einer Kretischen Jagdhündin säugen ließ. Auf einigen alten Münzen aus Kydonia ist diese Szene abgebildet.




Kydonia. Circa 2nd-1st Century BC. AR Tetradrachm. Head of Artemis right, bow & quiver at shoulder / Atremis standing with torch, hound at feet, all within wreath.

oder hier

nu noch ein paar bilder

......

grüßles




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Hail Schwaben-landis, Nomadistan, Amazonien & Hyperboreas
- und aller anderen lieben Leuts Kultur - - - zur Homepage - - -


- - - und zu etwas beispielhafter Kultur & "Bild"-ung - - -

salomonischer Spruch - - :
Um nicht in Verlegenheit zu kommen, distanziere ich mich hiermit von all dem was ihr auf dieser Seite sehen oder lesen könnt.
... ist nach "deutscher Justiz" so erforderlich ... "es lebe JUSTITIA".
... ich distanziere mich natürlich auch von "ihr" und ihren vom Winde gebeutelten Waagschalen.
***ggg***





"Weiße Sonne, über der Welt Erde strahlend –
Du gibst des Tages Licht.

Schwarze Sonne im Inneren von uns leuchtend –
Du schenkst Kraft der Erkenntnis.

Besinnend des Reiches von Atland,
das hoch bei der Himmelssäule lag
ehe des Meeres Wut es verschlang.

Besinnend der klugen Riesen,
die jenseits von Thule kamen und lehrten."










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