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fibroin ...
5000 Liter Wein
..................



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Registriert seit: 25.05.2004
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...   Erstellt am 13.09.2008 - 08:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kannst du, aber machs nicht zu intensiv, dass es nur noch Matsche wird. Das erschwert die Klärung und vielleicht zerschlägst du damit zu viele Kerne.





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Wenn du dich wohlfühlst, mache dir keine Sorgen. Das geht wieder vorbei.

Horscht 
50 Liter Wein
......

...

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...   Erstellt am 13.09.2008 - 09:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Alles klar.

Ein Freund hat angeblich unerschöpfliche Sanddorn Gründe gefunden, werd heute hinfahren und mir die ganze Sache mal anschauen.

Bericht folgt gegen Abend


Danke, Horscht




Horscht 
50 Liter Wein
......

...

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Registriert seit: 27.05.2007
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...   Erstellt am 13.09.2008 - 20:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Gründe sind wirklich unerschöpflich


Habe schätzungsweise 16kg(mit Ästen und Blättern) geholt.

Leider bekomm ich die Beeren nur sehr schwer ab! Habe sie erstmal gewaschen und in die Tiuefkühltruhe gelegt. Mal sehen ob das was bringt.


Hat sonst noch jmd Tipps zum Abbeeren?



Grüße




soyo2001de 



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...   Erstellt am 18.10.2008 - 20:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo im Forum, hallo Horscht ..

das beste die Beeren vom Gestrüpp zu entfernen ist einige Zeit (Tage) ins Tiefkühlfach zu legen.
Erleichtert das Abklopfen und Abpulen ungemein da die Beeren selbst auch gefrohren sind und nicht so schnell zermatschen.

Gruß Matze




wok ...
1000 Liter Wein
...............

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...   Erstellt am 18.10.2008 - 21:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo soyo,
willkommen im Forum.

Genau dies machen Einige hier im Forum auch.


Gruss WOK





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Honni soit qui mal y pense

tiga ...
100 Liter Wein
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...   Erstellt am 12.10.2009 - 21:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo
Will den Thread hier mal exhumieren

Entweder habe ich es ueberlesen, oder hier hat noch keiner ueber den Geschmack des fertigen Weins gesprochen.
Gekauften Sanddornwein kenne ich und der ist nicht so der Brueller.

Werde mich wohl mal auf die Suche nach ergiebigen Sanddornquellen machen. In den Duenen tragen die Pflanzen natuerlich viel weniger als die "Gartenpflanzen" im Sueden





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gruss
jan

malawisee.net Portal und Forum zur Ostafrika-Aquaristik

traubnix 



...

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...   Erstellt am 01.11.2009 - 18:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Zusammen,
nach über einem Jahr "Trittbrettfahren" und vielen vielen tollen Tipps und Anregungen von Euch - Vielen Dank dafür! - hab ich mich nun gestern endlich registriert (meine erste Mitgliedschaft in einem Internetforum).
Wäre schön, wenn ich Euch mit meiner Erfahrung als Imker,Gärtner, Landschaftsökologe und Hobbywinzer bei einigen Fragen unterstützen könnte.

Zum Sanddorn
Sanddornweine habe ich 2008 das erste mal angesetzt und zwar 120!! Liter..... unfreiwillig 120 Liter Wer konnte auch ahnen, dass Sanddorn mit solchen Säurewerten - zu Hause 48g/L gemessen - aufwartet (hätt ich mal vorher im Forum gestöbert!) - aber von dem mühevoll "gemolkenen" Saft etwas wegschütten? NIEMALS
So kam es zur Begeisterung meiner GG zu einem 120 L Fass in unserer Küche. Die Begeisterung steigerte sich noch wegen des mindestens 3- wöchig anhaltenden Gestanks nach faulen Eiern während der stürmischen Gärung. Gegenüber meiner GG hab ich natürlich immer behauptet "ich riech garnix" - aber hier kann ich´s ja zugeben.
"Ja, es hat gestunken! wie noch bei keinem anderen Wein, den ich angesetzt habe."
Ich fürchtete sogar, dass der gesamte Ansatz in Richtung Kläranlage verschoben werden musste, da zunächst auch der Geschmack des Weinlings in diese Richtung ging, aber der "Schwefelgeschmack" wurde immer weniger, bis er nach einigen Wochen völlig verschwunden war.
Noch eine Besonderheit des Sanddornweines ist ein öliger Fruchtmark, das sich auf der Oberfläche absetzt. Bein Untermischen während der stürmischen Gärung kam es zu einem Éffekt, der mit dem Aufschäumen kochender Milch zu vergleichen ist. Also unbedingt auf genügend Steigraum (mind.50%)achten. Ich durfte wischen - und das 3 mal bis die Küche nicht mehr klebte
Der Ansatz SSaftgärung) schien aber quasi nur auf die Hefe (Samos) gewartet zu haben. Bereits nach gut einem Tag brodelt es im Gebräu gar wunderbarst.
Nach Ende der Gärung hab ich gefiltert. Grob Mittel EK und geschwefelt ( 1g/10L). Vor der Filterung sah der Wein wie ACE- Saft aus - danach hatte er einen herrlich kräftig gelben Glanz ungefähr dem eines Gewürztraminers vergleichbar. Allerdings "frisst" der Wein Filterscheiben. Nach 10 Liter grobfiltern ging nix mehr.

Und da ich die ganze Geschichte seltsamerweise von hinten erzählt habe kommt jetzt die Ernte.
Bei meinem Onkel auf dem Darß gibt es quasi unerschöpfliche Erntegründe, wobei natürlich auf das Verbot des Pflückens in Naturschutzgebieten geachtet werden muss!
Mein Onkel, der schon etliche Versuche des Sanddornerntens hinter sich hat schwört auf das sogenannte "Melken". Hierbei wird in den ältesten Klamotten die man hat(Sanddornflecken sind quasi unkaputtbar) und mit dicken! Gummihandschuhen bewaffnet der Saft direkt am Strauch per Hand abgepresst. Vorsicht! Immer in Richtung der Dornen melken, denn die sind echt fies. Trotz Handschuhe hatte ich so einige Einstiche. Die Dornen brechen an der Spitze ab und bleiben unter Umständen tief in der Haut stecken - aber bisher ist alles wieder rausgeeitert
Die Handbewegung beim Ernten ist tatsächlich mit der beim Melken zu vergleichen. Den Saft fängt man dabei in einem kleinen Eimer ( z.B diese 1 Kg Yoghurtbecher mit Henkel) auf. Verunreigungen wie Blätter Rindenabrieb, Marienkäfer... werden mittels eines feinen Siebes herausgefiltert. Zusätzlich kann man den Saft noch durch ein Tuch filtern, was ich aber für den Wein nicht gemacht habe (Trübstoffe).
Und was schafft man so?
Mit meinem Onkel zusammen hab ich in gut 4 Stunden 35 Liter gemolken! Also ein ganz ordentlicher Zeitansatz. Vor allem wenn man die enorme Verdünnung bedenkt, sprengen 35 Liter schon fast den Hobbybereich.... fast.
Die Methode des Einfrierens ist wohl der Weg, denn man auch bei der gewerblichen Verarbeitung geht,wahrscheinlich bessere Saftausbeute und "sauberere" Saftgewinnung, aber wer hat schon so üppig Platz in der Gefriertruhe? Jedenfalls hat es mit der Melkmethode und der Saftvergärung bestens geklappt. Der Wein ist super geworden. Habe den Ansatz später geteilt und einen Teil lieblich und den anderen halbtrocken ausgebaut. Bei Onkels und Tanten kommt der Liebliche super an, was bei Onkels und Tantens ja öfter der Fall ist
Zum Geschmack.Im Forum hatte mal jemand geschrieben "moschusartig mit leicht minziger Unternote", das fand ich klasse beschrieben.
Ein Wein also, der viele Geschichten erzählen kann und der es einem nicht ganz leicht macht, aber das ist ja gerde der Reiz unseres Hobbys.
Hab übrigens auch in diesem Jahr wieder Sanddornwein angesetzt - allerdings GG-verträgliche 30 Liter

Viele Grüße aus dem Weserbergland und lasst es blubbern.




fibroin ...
5000 Liter Wein
..................



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...   Erstellt am 01.11.2009 - 22:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Sehr schöner Bericht, bei dieser Menge Wein kann man natürlich so 2 bis 3 Flaschen für die liebe Verwandtschaft abgeben.





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Wenn du dich wohlfühlst, mache dir keine Sorgen. Das geht wieder vorbei.

traubnix 



...

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...   Erstellt am 01.11.2009 - 22:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Vielen Dank,
Na klar, Onkelchen hat ordentlich was abgekriegt, hat ja auch kräftig mitgemolken. Außerdem hätte ich gar keinen Platz für die Lagerung von 150 Flaschen Sanddornwein und auch wenn er mir sehr gut schmeckt - man wll ja auch mal an anderen Sachen naschen.




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