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ottily 



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Registriert seit: 31.10.2007
Beiträge: 1
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...   Erstellt am 31.10.2007 - 17:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,
und wieviel Sanddorn, wieviel Zucker, welche Hefe,
usw., usw., ???
Es grüßt
Holger




sigi ...
1000 Liter Wein
...............



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...   Erstellt am 31.10.2007 - 21:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,

alle Hefen sind möglich die 15 vol % und mehr bringen.

Ansonsten mal genauer lesen, die Frage nach den Mengen habe ich schon beantwortet.

Gruss...Sigi

PS: Willkommen hier, hab zu spät gesehen dass Du neu bist...

[Dieser Beitrag wurde am 31.10.2007 - 21:38 von sigi aktualisiert]





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Schwäbisches Fünfgängemenü: Ein Zwiebelrostbraten und vier Viertele Trollinger

Der wo koin Wei mog und koin Gsang ond koine luschtige Weiber, der wird nie a Jäger, der bleibt emmer a Treiber

MartinHRO ...



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...   Erstellt am 03.12.2007 - 14:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo alle zusammen!

Ich bin neu hier in diesem Forum und hoffe, dass ihr mir mit Rat und Tat zu Seite stehen werdet.
Seit nun einigen Wochen habe ich die Hobbykellerei für mich entdeckt. Da ich noch nicht über die nötige Erfahrung verfüge bitte ich mir eure Erfahrungen zu leihen.

Ich möchte mich gern an einem Sanddornweinansatz versuchen und habe eure Beiträge zu diesem Thema auch schon ausführlich studiert.

Leider fehlen mir immer noch einige Dinge um ein gutes gelingen zu „garantieren“.
Ok, Recht habt ihr wenn ihr sagt, dass es keine Garantie gibt.

Dennoch will ich den Versuch wagen.

Zu einen Ansatz von

20L Sanddornwein sind
4,1kg Früchte
14L Wasser
6,5kg Zucker und
Hefe die 15 vol% oder mehr erreicht notwendig.
Soviel konnte ich schon in Erfahrung bringen aus euren Beiträgen.
Eine Rezeptur für Sanddornwein im Netzt zu finden scheint fast aussichtslos. Warum auch immer.

Da Sanddorn einen hohen Eigensäureanteil besitzt wird immer wieder davon gesprochen, den Säuregehalt zu bestimmen. Leider habe ich noch keine Gerätschaften dazu. Kann ich die Sache auch pauschalisieren oder vereinfachen. Oder kann mir jemand einen Richtwert nennen?
Eine Zugabe von Milchsäure ist sicher überflüssig. Oder?

Nun fehlen mir noch die Angaben zum

Antigel in der Maische (ich vermute das 20ml ausreichen)
Hefenährsalz ( 6g oder mehr?)
Schwefel (sind 2 g schon zu viel?)

Kann mir jemand behilflich sein?

Danke
Euer MartinHRO

PS.: Ist es sinnvoll jetzt noch Sanddorn zu ernten? Oder glaubt ihr, dass es aussichtslos ist?




fibroin ...
5000 Liter Wein
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...   Erstellt am 03.12.2007 - 17:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo MartinHRO,

wenn du ganz neu im Weingeschäft bist, dann würde ich dir von einem Sanddorn-Wein abraten. Da sind durch die verschienen Besonderheiten, die du ja schon herausgearbeitet hast, doch etwas Erfahrung nötig.

Der Gedanke hier ist der, dass die Maische soweit mit Wasser verdünnt wird, bis der Säureanteil stimmt. Dazu ist es nötig, mit dem Tritierset Säure messen zu können. Anzustrebender Wert: Kleiner als 8 g/l.

Hefenährsalz, Antigel und Hefe wird standardmäßig zugefügt, was alten Hasen kein Problem ist. Auf 10 l Wein sind das etwa 4 g Hefenährsalz, 10-12 ml Antigel und einen gärenden Gäransatz. Schwefel würde ich zu Beginn nicht hineingeben.

Ich hoffe, das hilft dir etwas weiter. Du wirst in jedem Fall das Tritierset besorgen müssen, mit schmecken ist man überfordert.





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Wenn du dich wohlfühlst, mache dir keine Sorgen. Das geht wieder vorbei.

catwiesel ...
500 Liter Wein
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...   Erstellt am 03.12.2007 - 17:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Martin,

na ist ja wunderbar wenn Du Dich schon hier durchgelesen hast. der rest ist dann ganz einfach.

erstmal, bei allen früchten ist nie eine ladung gleich wie die andere. darum ist schlecht pauschal eine aussage über zb die benötigte säure möglich.
ein "gerät" um säure zu messen ist aber nicht besonders teuer (15-20euro), nennt sich acidometer und gibt es bei den üblichen bezugsquellen zum kelterbedarf. da man es eigentlich auch bei jedem wein brauchen kann würde ich dir empfehlen eines zu besorgen.

im optimalfalle würde man hingehen und ca 4l früchte nehmen, entsaften bzw maische vergären und abpressen, misst dann die säure und stellt dann erst die gesamtmenge ein (also verdünnt mit wasser oder gibt säure zu)
also wenn du keine säure zugeben willst dann einfach messen und dann verdünnen, nicht andersrum.

die zuckermenge hängt von verschiedenen dingen ab, der gesamt l menge und wieviel zucker die hefe frisst, das ist nicht immer gleich. (ca 20.5g*alc%*liter)
Mit der Nachzuckermethode bist Du vertraut? die 6.5kg am anfang rein wären nicht optimal.

die menge antigel hängt vom produkt ab. am besten nach herstellerangaben verwenden, wobei etwas zuviel nicht schadet.
hefenährsalz je nach zusammensetzung, sollte aber auch eine herstellerangabe drauf sein. wohl 4-5g auf 10liter.

kaliumpyrosulfit ("schwefel") kommen 1g pro 10liter am ende der gärung vor dem abziehen und nochmal 1g pro 10liter vor der flaschenabfüllung zu.

kannst dich natürlich wenn es kein schlehenrezept gibt auch an andere rezepte vom fruchtweinkeller anlehnen, die menge antigel und schwefel usw ist ja immer gleich.

hoffe das hilft

gruss

Catwiesel





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Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, der bleibt ein Thor sein Leben lang.
(Martin Luther)

MartinHRO ...



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...   Erstellt am 03.12.2007 - 18:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Catwiesel, Hallo fibroin!

Danke für eure prompte Hilfe. Ich sehe schon, dass ich so ganz ohne Säuremessung nicht auskommen werde.
Nun gut, ich werd mir wohl ein solches acidometer kaufen um bessere bis beste Ergebnisse zu erzielen.
Denn wenn ich schon Arbeit und Geist in einer Flasche Wein verpacke, sollte es ja auch im Idealfalle als Erfrischung für Geist und Seele aus der Flasche ins Glas kleckern.

Was die Nachzuckermethode angeht werde ich mich wohl auch noch einmal belesen, denn bei meinem ersten Ansatz (Hagebuttenwein) ist die Rezeptur so eingestellt gewesen, dass ein nachzuckern nicht mehr nötig sein soll. Wir werden sehen! Hoffentlich ist er nicht überzuckert.

Wo bekomme ich heraus wie viel Zucker eine bestimmte Hefe frist? Ich weiß zwar welche Hefen welchen Alkoholgehalt erreichen können, nur wie viel Zucker sie in der Regel dabei verzehren steht nicht dabei.
Danke für den Tip mit der Formel.

In meinen bisherigen Recherchen habe ich auch gelesen, dass eine Schwefelung der Maische eine gute oder besser fast unabdingbare Sache ist, um ein Braunwerden zu vermeiden und eventuelle Essigsäurebakterien davon ab zu halten ihr Unwesen in der Maische zu treiben. Was haltet ihr davon?

Noch eine Sache die mich bewegt möcht ich ansprechen. Was ist besser, die Maische unverdünnt zu vergehren oder im Nachhinein? Sinkt durch eine nachträgliche Verdünnung nicht auch der Alkoholgehalt? Oder bringt ihr nach der Verdünnung und Säureeinstellung die ganze Sache nochmals zur Gärung?

Ich hoffe meine Fragen sind nicht all zu banal.

Gruß, MartinHRO




MartinHRO ...



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...   Erstellt am 03.12.2007 - 18:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ach ja eines noch:

Was haltet ihr von der Ernte der Sanddornfrüchte die man noch immer an den Sträuchern findet?
Ist es sinnlos oder durchaus realistisch?

Lieben Gruß




fibroin ...
5000 Liter Wein
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...   Erstellt am 03.12.2007 - 18:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Martin,

Deine Fragen zeigen schon ein großes Einlesewissen, deine praktische Erfahrung, die fehlt dir noch. Du soltest einfach anfangen. Rezepte gibts auf der Homepage des Fruchteweinkellers. Diese lassen sich gut ableiten, wenn deine Frucht nicht dabei ist. Viele Arbeitsgänge bleiben ähnlich.

Deine Frage zum Zuckerbedarf der Hefen: Das ist nicht wichtig zu wissen, denn du gibst stufenweise soviel Zucker bei, bis es nicht mehr geht. Mal mehr, mal weniger.

Maischenschwefelung wird hier im Forum unterschiedlich gehandhabt. Ich schwefele kaum oder gar nicht vor der Gärung, mir ist es nur wichtig, dass die Angärung innerhalb eines Tages passiert. Darum arbeite ich mit Trockenhefe, die mit Hefenährsalz ernährt wird.

Es ist ein Problem, den Säuregehalt einer Maische festzustellen. Der verändert sich erfahrungsgemäß nach dem Abpressen. Darum kann nur grob die Säure festgestellt werden, entsprechend behandeln und nach dem Pressen das Feintuning durchführen. Direkt nach dem Pressen kann noch weiter verdünnt werden, wenn nötig. Die weitere Gärung erhöht dann den Alkoholgehalt wieder.





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Wenn du dich wohlfühlst, mache dir keine Sorgen. Das geht wieder vorbei.

LandyAli ...
1000 Liter Wein
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...   Erstellt am 03.12.2007 - 18:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ende September war die Sorte Askola nichts mehr zur Ernte, und so wird es mittlerweile auch bei den anderen Sorten aussehen.


Gruß Albert





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Wahrscheinlich ist höchstwahrscheinlich genauso unwahrscheinlich wie wahrscheinlich.

Nicht jeder, der aus dem Rahmen fällt, war vorher im Bilde.

DrMet ...
500 Liter Wein
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Registriert seit: 01.12.2006
Beiträge: 919
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...   Erstellt am 04.12.2007 - 10:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hier sehen die Sanddörner ebenfalls nicht mehr appetitlich aus. Auch Schlehe ist durch ...

Damit ist die Fruchtweinsaison 2007 wohl beendet ...

... und die Met-Saison eröffnet

Gruß
DrMet





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