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DancingHorse
unregistriert

...   Erstellt am 12.06.2005 - 19:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hey,

hier mal eine etwas ältere Story von mir die nichts mit Dr. Quinn zu tun hat sondern mit dem Bon Jovi Gitaristen RIchie Sambora. Viel Spaß und über Feedback würde ich mich freuen.


Richie Sambora saß mit seine Bandkollegen im Bus auf dem Weg nach San Francisco zu einem Konzert. „Alles klar, Rich?“ fragte Jon und setzte sich neben seinen Freund. „Ja natürlich. Ich denke nur ein wenig nach“ „Über was denn?“ „Mir ist nur gerade Claudia in den Sinn gekommen.“ „Mann, junge. Das ist schon fast 2 Jahre her und außerdem bist Du selber dran schuld.“ „Ich weiß ich weiß. Ich war wahrscheinlich ein wenig zu voreilig und zu geblendet. Na ja mal sehen. Wann haben wir eigentlich den Interviewtermin?“ lenkte er ab. Jon und er unterhielten sich noch eine Weile bis sie einige Minuten später am Hotel ankamen. Die Band hatte die nächsten 3 Tage frei und dann ging es wieder weiter mit der Tour und den ganzen dazugehörigen Terminen. „Hey Jungs, lasst uns mal zu Fisherman´s Wharf gehen da gibt’s leckere Sachen zu Essen und interessant ist es auch“ schlug der Drummer Tico Torres vor. „Aber nur wenn wir heute Abend in „The Fillmore“ gehen diesen Club wo man Rock spielt.“ warf nun David ein. „Gut und morgen faulenzen wir“ beschloss Jon. Die Jungs gingen in Ihre Zimmer, machten sich fertig und trafen sich eine halbe Stunde später unten in der Lobby. Sie fuhren mit einem Taxi zu dem Pier. Dort liefen sie herum schlugen sich die Bäuche voll mit allerlei Leckereien und beobachteten die Seelöwen die faul in der Sonne lagen. „Na das ist mal toll“ grinste Jon. Richie liess seinen Blick über die Leute am Pier gleiten und sah auf einmal eine kleine Gruppe dort lief eine Frau, mit langen gelockten braunen Haaren und sie hatte sogar ein Tatoo auf der Schulter. Leider konnte er nicht erkennen was es war. Sie sah Claudia so ähnlich. Er klopfte Jon auf die Schulter. „Sag mal, bilde ich es mir ein, oder ist das nicht Claudia?“ fragte er und zeigte mit dem Finger auf die Gruppe. „ Ich weiß nicht. Aber hör mal erstens gibt es viele Frauen mit langen braunen Haaren, auch mit Tatoos auf der Schulter und wieso sollte sie ausgerechnet heute hier sein? Das wäre wirklich ein wenig riesiger Zufall.“ „Ja wahrscheinlich hast Du recht. Ich hole mir noch so ein Krabben ding mit Chili“ sagte er schließlich. „Ich auch!“ David rannte ihm hinterher. Sie liefen noch eine weile herum und sahen sich die verschiedenen Stände an, danach gingen sie wieder zurück ins Hotel. „Und ihr wollt wirklich noch in diesen Club?“ fragte Hugh und hielt sich seinen Bauch. „Ja klar. Am besten wir treffen uns nachher in der Bar gegen 10“ schlug Jon vor. Die anderen nickten zustimmend. Richie duschte sich zuerst und setzte sich aufs Bett. Was war wenn es sich um die Frau heute Mittag wirklich um Claudia handelte. Die Claudia der er weh getan hatte obwohl er es gar nicht wollte. Der Gitarist schloss die Augen und sah ihr Gesicht vor sich wie sie ihn anstrahlte….kurz darauf kam ihm ein Gedanke. Er stand auf holte sich Papier und Stift und schrieb los.:

you can be a thousand throught always
I'll be thinking of you
No matter where you try to hide

Irgendwann hörte er ein Klopfen. „Richie, ich bin´s Tico. Komm wir gehen schon mal runter“ Schnell legte er alles beiseite und öffnete „Entschuldige ich zieh nur noch schnell mein Hemd an dann können wir nach unten“ Er ging an seinen Koffer und holte sein graues Hemd heraus, zog es an, schnappte sein Portemonai und seinen Schlüssel und folgte seinem Freund. Sie waren die ersten in der Bar also setzten sie sich und bestellten sich ein Bier. „Was hast Du denn so lange gemacht?“ fragte der Drummer neugierig. „Mir sind ein paar Texte durch den Kopf gegangen und dann habe ich angefangen zu schreiben. Ich zeige es dir wenn es fertig ist, ok?“ Kurz darauf kamen auch die anderen. Zusammen stiegen sie in ein Taxi und gingen in den Club. Dafür dass es „erst“ halb elf war war er schon relativ voll. „Oh Mann ist ja gut gefüllt.“ Stellte David fest und sah sich um. Jon entdeckte einen Tisch nahe der Tanzfläche und belegte ihn gleich. Ein paar Stunden später ging Tico zur Bar und holte das Bier. Als er darauf wartete sah er sich um und entdeckte eine junge Frau. Beim genaueren betrachten entdeckte er das Pegasus Tatoo auf Ihrer Schulter und das Gesicht kam ihm auch bekannt vor sie erinnerte ihn…ja an Richie´s ehemalige Flamme Claudia aus Deutschland. Aber was machte sie hier? Schnell lief er zum Tisch und zog den verwirrten Richie hinter sich her „Was ist denn los? Ich habe mich gerade so gut unterhalten“ meckerte dieser. „Ich glaube ich habe was entdeckt was Dir besser gefällt. Guck mal da“ er zeigte auf den Tisch. „Claudia“ flüsterte Richie. „Ist sie das wirklich? Ich war mir nicht ganz sicher“ sagte Tico. „Doch sie ist es. Siehst Du das kleine schwarze etwas am Hosenbund auf der Seite? Das ist ihr Panther Tatoo.“ Sogleich wandte er sich an den Kellner und sagte ihm er solle eine „Blue Lady“ mit wenig Zucker and den Tisch bringen. Dieser mixte den Cocktail und brachte ihn der dunkelhaarigen Frau. Sie bedankte sich und nachdem der Kellner ihr etwas gesagt hatte drehte sie sich zu den beiden Männern an der Bar um. Als sie Richie erkannte war sie sehr überrascht. Tico winkte ihr und machte ein Zeichen sie sollte her kommen. Also nahm sie ihr Glas und kam langsam auf die beiden zu. „Hallo, wie geht’s Dir?“ fragte Tico und umarmte die junge Frau. „Gut, danke. Hi Richie“ „Hi, Claude. Was machst Du denn hier?“ „Na ja, ich habe hier einen Job bekommen in einer großen Tierklinik“ „Das freut mich und was ist mit Ceasar?“ „Er ist auch hier. Lieg wahrscheinlich daheim und schläft und ihr seid auf Tour?“ „Na ja eigentlich schon. Wir haben aber momentan ein paar Tage frei bevor es weiter geht.“ „Ich bringe den Jungs ihr Bier. Bis nachher“ sagte Tico schnell und verschwand. „Magst Du mit zu den anderen?“ „Magst Du mit zu den anderen?“ fragte Richie nach einigen Momenten ohne auf eine Antwort zu warten nahm er ihre Hand und zog sie hinter sich her. „Seht mal wer hier ist!“ rief Richie als er mit Claudia an der Hand bei seinen Freunden auftauchte. Es gab ein riesen Hallo. „ „Entschuldigung, wenn ich störe, aber ich müsste mal kurz mit Claudia reden.“ Sagte ein blonder Mann der plötzlich am Tisch stand. „Was gibt´s Dean?“ „Wir wollen in einer halben Stunde gehen. Entschuldige dass ich dich bei irgendwas gestört haben sollte.“ „Was ist los? Es sind nur ein paar Freunde“ „Ach ja? Und was ist mit dem dunkelhaarigen Typen der deine Hand genommen hat und hier her gebracht hat?“ „Das geht dich nichts an, Dean“ „Doch, ich bin schließlich dein Freund“ „Das gibt dir aber noch lange nicht das Recht in meine Privatsphäre einzudringen. Also lass mich.“ „Claudia, bitte sei nicht so.“ Claudia sah ihren Freund eine Weile an als plötzlich Richie hinter ihr stand. „Ist alles ok, Claude?“ fragte er und sah den jungen Mann an. „Ja, ist schon ok. Danke.“ „Er darf dich Claude nennen? Als ich es getan habe hättest Du mir fast den Kopf abgebissen“ zischte Dean. „Es ist besser wenn Du jetzt gehst.“ Claudia sah ihren Freund an. „Aber..“ bevor er den Satz zu Ende bringen konnte warf sie ein „Nichts aber. Ich rufe dich morgen an, ok?“ Wutschnaubend warf Dean dem dunkelhaarigen hinter seiner Freundin einen Blick zu und ging. „Er darf dich nicht Claude nennen?“ fragte Richie sie. In seinem Inneren flogen die Schmetterlinge wie vor 2 Jahren. „Nein, das durfte nur einer. Aber egal….“ Sagte sie schnell und verschwand schnell für kleine Mädchen. „Ich glaube du hattest doch recht“ grinste Jon seinen Freund an. „Siehst Du…ich wusste es“ „Und wie fühlt es sich an sie wieder zu sehen?“ fragte Tico leise. „Ich bin aufgeregt und immer noch fasziniert von ihr“ sagte Richie. „Na dann lad sie doch ein. Wir haben ja noch 3 Tage hier“ „Ich weiß nicht genau…“ „Was weißt Du nicht?“ hörte er Claudias Stimme neben sich. „Ob er dich zum essen einladen soll“ sagte Tico und lachte. „Tu´s doch einfach mal“ schlug sie vor. Verdattert sah er sie an und sprach dann vorsichtig die Einladung aus. „Wenn Du willst gerne“ lächelte sie. „Ehrlich. Toll, wann denn? Mittags oder Abends?“ „Ich würde sagen Mittags und abends sehen wir mal. Vielleicht kann ich ja dann was kochen und du siehst Caesar wieder.“ Lachte sie. Es war noch ein schöner Abend and dem viel geredet, gelacht und getrunken wurde. Als die Jungs heimfuhren nahmen sie Claudia mit und setzten sie ab bevor es ins Hotel ging. Selig schlief Richie ein. Am nächsten Morgen durchkämmte Richie seine Klamotten und probierte alles mögliche an biss er sich am ende für eine Jeans und ein schwarzes T Shirt entschied. Dann machte er sich auf den Weg zu ihrem Treffpunkt. Als er dort ankam stellte er fest, dass er eine halbe Stunde zu früh war also lief er noch ein wenig herum und dann sah er sie auf sich zu kommen. Sie trug ein helles Leinenkleid. „Hallo, wie geht’s?“ fragte er und lief auf sie zu. Bevor er sie aber umarmen konnte wurde er mit einer Wucht umgestoßen und er blickte in das Gesicht einer sabbernden schwarzen Dänischen Dogge und eines Rottweilers. Die Dogge kam näher und leckte ihm das Gesicht ab während der andere Hund ihn neugierig beschnüffelte. „Mensch Ceasar….“ Stöhnte er und drückte den Hund weg. „Du hättest mich wenigstens vorher warnen können“ schimpfte er und sah die junge Frau an diese lachte nur. „Entschuldige aber er war schneller als ich“ „Und wer ist das?“ fragte er und sah den Rottweiler an. „Das ist Jade. Ich habe sie von hier.“ Richie streichelte auch den anderen Hund. „Na ja, dann können wir los, oder? Ich habe vorhin ein schönes Restaurant gesehen das hat auch Seafood. Das magst Du doch, oder?“ „Stimmt, du hast es nicht vergessen.“ Die beiden gingen redend zu dem Restaurant. Dort angekommen entschuldigte sich Richie, stand auf und wollte ins Bad gehen aber er merkte dass er nicht alleine war, drehte sich um und sah Caesar hinter sich stehen. „Tja Richie. Er ist eben ein Gewohnheitstier. Du müsstest eigentlich wissen, dass er dein Schatten ist.“ Grinsend sah er Claudia an und ging gefolgt von einem schwarzen etwas ins Bad und wieder zurück. „Na ja, du hast wohl recht. Manche Dinge ändern sich nie“ grinste er mit einem Blick unter seinem Stuhl. „Er hat dich vermisst“ sagte sie. „Nur er?“ „Nein, um ehrlich zu sein ich auch“ flüsterte sie und warf ihm einen traurigen Blick zu. „Es tut mir so leid Claude. Ich wollte dir nicht weh tun. Es war einfach alles nur zu frisch und zu chaotisch. Ich weiß es jetzt besser. Mit Heather ist es endgültig aus. Ich habe mittlerweile meine Grenze gesetzt und habe es auch kapiert. Aber eines bereue ich immer noch…nämlich dass ich Dich so einfach aufgegeben habe.“ „Richie, bitte sag das nicht“ flüsterte sie. „Doch ich sage es weil ich es ernst meine“ In diesem Moment kam ihr Essen. Nachdem sie geendet hatten zahlte er und sie liefen im Golden Gate Park herum. Irgendwann ließen sie die Hunde von der Leine und setzten sich unter einem Baum.“ Ich fasse es nicht, dass wir uns wieder getroffen haben, Claude. Ich meine in einem Moment denke ich an dich und im nächsten stehst zu sozusagen unverhofft vor mir“ „Wie meinst du das?“ „Na ja um ganz ehrlich zu sein in den letzten beiden Jahren musste ich sehr viel an dich denken und sah immer wieder dein Gesicht, dein lachen einfach alles vor mir. Ich wünschte mir dich wieder zu sehen aber ich hatte angst mich einfach aus heiterem Himmel bei Dir zu melden.“ „Richie, hör auf zu lügen“ sagte sie und sah ihn lange in die Augen bis sie flüsterte „Du lügst nicht…“ „Nein, das tue ich nicht. Claude, lass uns noch einmal von vorne Anfangen“ „Aber in den 2 Jahren hat sich so viel verändert. Ich habe mich verändert genauso wie Du, Wir können nicht einfach da weiter machen wo wir aufgehört haben. Und wir haben beide unsere eigenen Leben“ „Ich weiß deshalb sage ich lass uns noch einmal von vorne anfangen. „ „Es ist nicht so einfach. Ich meine erstens ich habe jemanden kennen gelernt und zweitens diese Angst die ich hatte besteht noch immer.“ „Und was ist mit den Gefühlen, sind die noch da?“ Claudia lief eine Träne über die Wange, er hob ihren Kopf an und sah ihr tief in die Augen während sie leicht nickte. Seine Lippen näherten sich ihren und ganz vorsichtig und langsam verschmolzen sie zu einem Kuss. „Richie…gibt mir bitte Zeit. Es..es ist alles so schnell, so kurzfristig einfach alles auf einmal.“ Sagte sie. „Ich weiß…es tut mir leid. Es ist wohl besser ich gehe. Kommst Du auf unser Konzert übermorgen?“ „Wenn Du willst..“ „Ja, ich lasse einen Backstage Pass und eine Karte für dich hinterlegen. Hier ist auch meine Nummer. Du kannst mich jederzeit anrufen“ „Danke, Richie. Bis übermorgen“ Er stand auf, küsste sie leicht auf die Wange und ging. Nach ein paar Metern hörte er sie schreien, aber nicht nach ihm sondern nach…Caesar. Richie sah nach unten und der Hund lief neben ihm her als ob er noch nie etwas anderes gemacht hätte und zog seine Leine hinter sich her. Der Mann grinste nahm sie und führte ihn zurück. „Hier…es tut mir leid ich habe es nicht gemerkt..“ „Ist ok, aber weißt Du was? Ich muss morgen sowieso auf ein Seminar und ich weiß nicht wann ich komme. Dean kommt auch nur mit Jade klar aber nicht mit Caesar. Würdest Du ihn vielleicht nehmen?“ „Ja natürlich tue ich das. Ich gebe ihn dir wieder wenn du aufs Konzert kommst, ok?“ „In Ordnung. Danke und mit dem Fressen und so weißt du noch alles?“ „Ja ich weiß es noch. Claudia?“ „Ja?“ fragend sah sie ihn an. „Ruf mich an nachher ok?“ „Gut“ noch einmal küsste er sie auf die Wange und ging. Im Hotel angekommen fuhr er nach oben in sein Zimmer und bestellte Futter und Wasser für den Hund. „Richie, kommst Du mit Abendessen, oder bist du noch unterwegs?“ kam eine Message auf seinem Handy. Er zog ein anderes T Shirt an und machte sich mit seinem Schatten auf den Weg nach unten. Dort lief er auf den Tisch, an dem die anderen bereits saßen, zu. Ein Kellner kam und fragte ihn was das für ein Hund sei also zog Richie seine Sonnenbrille ab und fragte „Was für ein Hund?“ „Oh Mr. Sambora. Ich scheine mich geirrt zu haben. Entschuldigung“ sagte dieser und ging. „Was ist denn das für ein Riesenvieh?“ fragte Jon. „Das ist Caesar mein Schatten“ stellte Richie vor. Der Hund sah die Männer kurz an und legte sich neben den Stuhl des Gitaristen. Danach saßen sie noch eine weile in der Bar. Als Jon und Richie alleine waren fragte er ihn nach dem Tag. Richie erzählte ihm alles was passiert war. „Und was ist jetzt?“ „Ich weiß nicht. Sie kommt übermorgen zum Konzert. Und dann fahren wir ja wieder. Aber ich will sie nicht unter Druck setzten oder ihr auf die Nerven fallen. Verstehst Du?“ „Ja, ich verstehe. Aber was willst Du jetzt tun?“ fragte Jon „Nichts, ich meine ich kann nichts tun. Außer da zu sein“ sagte er traurig.

Am nächsten Tag ging Richie mit Caesar im Park in der Nähe des Hotels ein wenig spazieren. Er ließ den Hund von der Leine, packte seinen Block und den Stift aus, setzte sich ins Gras und fing an zu schreiben mit dem Hund neben sich. Dieser fing auf einmal an zu knurren. Der Gitarist sah auf und entdeckte Dean mit Jade. Der junge Mann hielt die Rottweilerdame an der Leine und schlug sie. Schnell stand Richie auf und entriss ihm die Leine. „Was soll das?“ „Das geht sie überhaupt nichts an. Dem Vieh fehlt Erziehung.“ „Das ist aber kein Grund sie zu schlagen.“ „Halten Sie sich da raus. Claudia hat sie mir anvertraut und ich helfe ihr damit. Reicht es ihnen nicht sich in unsere Beziehung einzumischen?“ Dean ging mit geballter Faust auf seinen Konkurrenten zu aber kurz vorher blieb er stehen denn Caesar stand mit offenen Maul zwischen den Männern und knurrte ihn an. „Wenn das Biest nicht hier wäre würde ich sie fertig machen“ „Na wenn sie meinen? Es tut mir leid, dass Sie sich nicht wie ein erwachsener unterhalten können. Falls Sie es irgendwann tun, können wir gerne noch mal reden.“ Sagte Richie nahm die beiden Hunde, seine Sachen und ging zurück Richtung Hotel. Kaum war er da und sass auf der Terasse des Restaurants versuchte er Claudia zu erreichen. Ihr Handy war aus also sprach er auf die Mobilebox. „Was machst Du schon wieder hier? Ich dachte du wolltest in den Park und ähm wo kommt jetzt der Hund her?“ fragte Tico als er an dem Tisch ankam. Richie bat ihn sich zu setzten und erzählte ihm von seiner Begegnung im Park. Kurz nachdem er geendet hatte, klingelte sein Handy. Es war Claudia. „Hi, wie geht’s?“ „Hi, ganz gut. Wie ist das Seminar?“ „Es ist sehr interessant. Was gibt es denn?“ „Na ja, du kannst damit rechnen dass Du ärger bekommst. Ich habe Dean im Park getroffen und er hat Jade geschlagen. Wir hatten eine kleine Auseinandersetzung und er wollte mich angreifen aber Caesar hat sich dazwischen gestellt und er ist abgehauen. Na ja dann habe ich mir noch Jade geschnappt und bin ins Hotel. Tut mir leid, wenn ich ärger mache aber ich denke, Du willst nicht, dass er deinen Hund schlägt.“ „Das hast Du richtig gemacht. Danke. Aber meinst Du nicht, dass die beiden Dir zu viel werden? Ich meine Du hast sicher morgen viel um die Ohren wegen dem Konzert und dann noch zwei große Hunde? Ich denke es ist besser wenn ich gleich komme und sie hole“ „Nein, ich mache das schon. Genies dein Seminar und lerne was. Mach dir keine Gedanken. Wir sehen uns dann morgen Abend ok?“ „Wenn du meinst..in Ordnung.Wann soll ich da sein?“ „Ist egal wann es Dir passt. Sag bescheid wenn Du heute Abend zu Hause bist. Bis dann, viel Spaß noch und pass auf dich auf“ „Danke, werde ich tun bis morgen“ Die beiden Männer redeten noch eine weile und gingen dann auf ihre Zimmer da sie einen langen Tag vor sich hatten. Richie sass mit den beiden großen Hunden auf dem Bett und schrieb weiter an seinem Text. Gegen halb 12 bekam er eine SMS von Claudia dass sie gut zu Hause angekommen ist und an ihn denkt. Er schrieb ihr zurück dass er gerade ins Bett gegangen sei und sich schon auf morgen freute.

Gegen 8 klingelte der Wecker des Gitaristen. Er stand auf packte seine Sachen für den Tag schnappte sich seine beiden „Gäste“ und ging in den Frühstücksraum. Dort machte er sich auf zum Buffet während die Kellner den Hunden zwei Schüsseln mit Futter hin stellten. „Die willst du doch nicht etwa den ganzen Tag die beiden mitschleppen, oder?“ fragte Hugh und sah kritisch auf die großen Tiere. „Doch natürlich. Mach dir mal keine Sorgen“ grinste Richie und biss genüsslich in seinen Toast. Nachdem sie alle fertig waren mit dem Frühstück machten sich die Jungs auf den Weg ins Stadion, führten den Soundcheck durch, gingen zu Interviewtermine, ließen ein paar Fotos machen usw. David und Tico gaben gerade ein Interview während Richie mit den Hunden im noch leeren Stadion spielte. „Richie!“ rief Jon „Dein Besuch ist da!“ Er drehte sich um und sah Claudia stehen. Die drei rannten um die Wetter wer als erster bei Ihr war. „Na wie geht’s?“ fragte Richie als er endlich vor ihr stand. „Ganz gut. Du scheinst ja ganz und gar in der Rolle des Hundedaddys aufzugehen.“ Grinste sie. „Ach ja, ist mal eine kleine Abwechslung zwei Schatten an mir kleben zu haben. Komm mit, ich zeig dir alles“ Er nahm ihre Hand und führte sie herum. „Geht’s Dir wirklich gut? Irgendwie habe ich das Gefühl es stimmt was nicht“ „Es ist alles ok, Richie. Ich hatte vorhin ein Telefonat mit Dean es ging um euer zusammentreffen im Park. Ich werde morgen mit ihm reden. Mach dir keine Sorgen“ „Bist Du dir sicher? Ich meine wenn irgendwas ist, dann kannst Du mich immer anrufen. Ich besorge Dir einen Tourplan von mir mit Telefonnummern und allem dann kannst Du mich immer erreichen. Ok?“ „Danke“ Rasch brachte er sie zu Tico und den anderen und besorgte ihr die Zettel mit allen Informationen und Nummern wie er es versprochen hatte. Das abendliche Konzert begann. Claudia stand am Bühnenrand und beobachtete ihren Ex Freund. Sie dachte an ihre Zeit in Deutschland zurück die sie zusammen verbracht hatten. Vielleicht hatte er sich wirklich verändert und meinte es ernst…aber es gab da immer noch ihre Angst, die Angst davor wieder enttäuscht zu werden und ihn wieder zu verlieren…Immer wieder sah er zu ihr. Nach 2 ½ Stunden voller Power kamen die Jungs erschöpft von der Bühne. „Und, hat es Dir gefallen?“ fragte Richie und stand mit seinem Handtuch vor ihr. „Ja es war klasse!“ „Freut mich, sag mal möchtest Du noch etwas machen? Wir sind sowieso noch aufgedreht von dem Konzert“ „Ich weiß nicht, was habt ihr denn noch vor?“ „Vielleicht in eine Bar oder so?“ „Ach ja, mir fällt da was ein. Ich muss nur vorher noch mal nach Hause die Hunde heim bringen. Soll ich euch dann abholen?“ „Nein, wir holen dich ab. Gib mir mal deine Adresse und gib uns 45 Minuten“ grinste er schelmisch. Sie reichte ihm ein Blatt Papier, holte ihre Hunde und fuhr heim um sich fertig zu machen. Wirklich 45 Minuten später klingelte es an ihrer Tür. Sie nahm ihre Jacke, die Tasche und ging nach draußen. „Hey und wohin fahren wir?“ fragte David. Claudia nannte dem Fahrer eine Adresse und ein paar Minuten später hielt er auch schon davor. „Das ist kein richtiger Club. Es ist mehr eine Bar aber hier kann man auch tanzen wenn man will. Ich denke dass ist das richtig für euch.“ Lachte sie als sie in die neugierigen Gesichter blickte. „ na dann mal los“ Richie legte seine Hand auf ihren Rücken und schob sie vorsichtig hinein. Das Lokal war eine Mischung aus Irish Pub und Disco. Sie setzten sich ein wenig abseits in eine Ecke von der die Gruppe aber alles genau beobachten konnte. „So und jetzt wird getanzt!“ sagte Jon auf einmal in die Runde (nach einigen Bier). „Und wie willst Du das machen? Wir haben hier nur eine Frau“ murrte David. „Tja wir können uns ja abwechseln und außerdem haben wir ja noch uns“ gesagt getan. Der Bandleader stand auf und ging auf die Tanzfläche gefolgt von den anderen. Irgendwann wechselte der DJ zur Latin Musik über. „Kannst Du es noch?“ flüsterte Richie der jungen Frau ins Ohr. „Probier es doch“ lachte sie und nahm seine Hand. Die beiden tanzten Rhythmisch und eng miteinander als ob sie noch nie etwas anderes getan hätten. Richie drehte sie und zog sie eng an sich, sie stand nun mit dem Rücken vor ihm. „Wie es aussieht haben wir nichts verlernt, Claude“ flüsterte er und küsste leicht ihren Hals. „Stimmt nur weiter als jetzt geht es nicht“ antwortete sie und rieb ihren Körper an seinem. Er spürte, dass sein Körper darauf reagierte und in ihm die Hitze empor stieg und diese kam nicht nur vom Alkohol. “Du bist ein kleines Biest!“ zischte er und biss ihr spielerisch in den Nacken, denn er wusste, was er damit erreichen konnte. Schnell drehte sie sich um und schmiegte sich an ihn. „Ich weiss nicht wovon Du redest…“ lachte sie und ihre Augen blickten kurz nach unten wo man eine leichte Ausbeulung seiner Jeans erkennen konnte.

„Sieh dir mal die beiden an…meinst Du nicht dass da noch was ist?“ fragte Jon, der mittlerweile mit Tico und David am Tisch saß. „Bestimmt, so wie die beiden sich ansehen und miteinander umgehen.“ Sagte Tico. Aber leider bevor David etwas sagen konnte waren die beiden schon auf dem Weg an den Tisch. „Wehe Du lässt mich so hier rumlaufen“ flüsterte Richie in Claudias Ohr und zog sie vor sich. „Was willst Du dagegen tun wenn ich gehen würde?“ fragte sie. Die beiden standen vor dem Tisch, schnell setzte sich Richie auf dem Stuhl vor sich und zog sie auf seinen Schoss. „Das!“ antwortete er. Die Gruppe unterhielt sich noch eine Weile und machte sich dann auf dem Weg da die Jungs am nächsten Morgen weiterfahren würden. Vor Claudias Appartement angekommen stieg Richie auch aus. „Claude?“ sie drehte sich um. „Ja?“ „Danke, es war sehr schön heute Abend. Ich habe die Zeit genossen.“ „Ich auch Richie.Sehr sogar. Es war schön dich wieder zu sehen.“ „Versprichst Du mir, dass Du dich meldest wenn etwas ist? Egal wann und egal wo ich bin“ „Versprochen. Darf ich dich noch schnell was fragen?“ er nickte. „Hast Du das alles Ernst gemeint was Du gesagt hast?“ „Ja das habe ich. Ich will dich noch immer und ich will noch einmal von vorne anfangen und ich bin mir sicher“ „Richie!“ flüsterte sie, strich ihm eine Strähne aus dem Gesicht und ließ ihre Hand für einen Moment an seiner Wange. Ohne ein Wort zu sagen nahm er ihre Hand, zog sie eng an sich flüsterte „Ich liebe dich“ und küsste sie zärtlich. „Das hast du noch nie zu mir gesagt“ „Ich weiß…pass bitte auf dich auf und melde dich“ „Werde ich tun, du aber auch.“ Antwortete die brünette Frau und ging in ihre Wohnung.

Die Band tourte noch einige Wochen herum bis sie schließlich in Los Angeles für einige Tage auf ihre Familien trafen. Nachdem sie ein wenig entspannt hatten fingen sie an dort das neue Album produziert. Die Jungs hatten sich ein komplettes Haus mit dazugehörigem Studio gemietet was außerhalb der Stadt der Engel lag. Während der Zeit hatte Richie immer wieder Kontakt mit Claudia. Die Männer waren gerade im Tonstudio und hörten sich die Aufnahme an als plötzlich Richie´s Handy klingelte. „Ja? Hi, Claude. Alles ok? Wo bist Du? Am Flughafen? Ja ich bin gleich da.“ Schnell legte er auf. „Ich muss weg. Bin bald wieder da“ sagte er kurz angebunden nahm sich einen Autoschlüssel vom Haken und brauste zum Flughafen. An der Ankunft sah er sich um und erkannte ein kleines Häufchen Elend mit einer Sporttasche und einem riesigen schwarzen Etwas sitzen. „Claudia!“ rief er und rannte auf sie zu. Traurig sah sie ihn an. „Komm mit“ er nahm ihr die Tasche und den Hund ab und zusammen gingen sie zum Auto. Er lud die Tasche in den Kofferraum, den Hund auf den Beifahrersitz und fuhr mit Claudia zurück. „Möchtest Du etwas Essen?“ Sie schüttelte den Kopf. Ein paar Minuten später (die Richie wie eine Ewigkeit vor kamen) parkte er den schwarzen Explorer vor dem Haus. „Am besten wir bringen deine Sachen erst mal hoch.“ Zusammen gingen sie hinein und er zeigte ihr das Zimmer. „Brauchst Du irgendwas?“ fragte er. Ohne ein Wort zu sagen sah sie ihn an, legte die Arme um seinen Hals und fing an zu weinen. Er hielt sie fest, bis ihre Tränen versiegt waren. „Willst Du reden?“ Langsam und stockend fing sie an zu erzählen. Kurz nachdem er weg war bemerkte sie, dass sie schwanger war. Nachdem sie bei der Ärztin untersucht worden war redete sie mit Dean. Dieser vermutete dass Claudia mit Richie geschlafen habe und dass sie das Kind sofort abtreiben solle. Er redete so lange auf sie ein bis sie nachgab und in die Klinik fuhr. Danach ging es ihr nicht sehr gut aber Dean verstand es nicht, denn für ihn war ein Problem einfach ausgelöscht und er lebte weiter wie immer. Er verstand nicht wieso sich seine Freundin solche Vorwürfe machte. Irgendwann konnte sie das alles nicht mehr hören, machte Schluss, lieferte Jade bei Ihrer Freundin Hanna ab und flog mit Caesar nach L.A. da sie nicht wusste wohin. „Wie lange kannst Du bleiben?“ fragte er nach einer Weile „Ich habe mir 3 Wochen Urlaub genommen“ „Gut, dann bleib hier. Wenn Du irgendwas machen willst, oder wohin fahren willst, dann sag es mir, in Ordnung.“ Die junge Frau nickte. „Ich muss jetzt noch ein wenig arbeiten mit den Jungs. Kommst Du mit, oder willst Du dich ein wenig ausruhen?“ „Ich würde gerne mitkommen, denn schlafen kann ich in der letzten Zeit kaum.“ Er lächelte sie an und zusammen gingen sie zum Studio. „Hi Leute, bin wieder da. Ich habe jemanden mitgebracht“ „Claudia, hallo!“ rief Tico und kam auf sie zu. „Alles in Ordnung?“ „Erzähle ich dir irgendwann. Ich hoffe ich störe euch nicht. Ich meine wenn dann kann ich auch gern wieder gehen“ „Nein, du bleibst hier außerdem störst Du nicht“ sagte Richie entschieden und platzierte sie auf das Sofa. Die Jungs arbeiteten noch eine Weile bis Jon endlich das schöne Wörtchen „Feierabend“ verkündete. Tico schlug vor etwas zu Essen zu holen und ein paar DVD s auszuleihen. Gesagt getan. Er schrieb sich alles auf was die Jungs haben wollten. „Claudia, möchtest Du mit? Dann kannst Du etwas von der Stadt sehen.“ fragte er. „Du kannst aber auch hier bleiben“ fügte Richie schnell hinzu,, schließlich fühlte er sich für sie verantwortlich. „Ja, das wäre nett.“ Sagte Claudia und folgte dem Drummer nach draußen. Zerknirscht ging Richie zum Kühlschrank und holte ein Bier heraus. „Was sollte denn das?“ fragte Jon der hinter seinem Freund her lief. „Nichts besonderes, war nur so“ antwortete er und öffnete die Flasche. „Ich weiß ja nicht was passiert ist, aber Claudia ist alt genug zu entscheiden was sie tun will. Du sollst ihr Freund sein und nicht ihr Babysitter“ erklärte Jon. Von einem Moment auf den anderen brach Claudias ganze Geschichte aus ihn heraus. „Oh Mann, das ich echt heftig. Dann schrauben wir am besten ein wenig mit den Aufnahmen herunter damit Du auch ein wenig Zeit mit ihr verbringen kannst“ „Danke, Jon. Ich weiß nur nicht genau wie ich reagieren soll. Denn ich würde so etwas nie von einer Frau verlangen.“ „Stimmt, aber das beste was Du tun kannst ist für sie da zu sein.“ „Hallo da sind wir wieder“ rief Tico und kam mit Claudia in die Küche. Sie legten allerlei Tüten ab und holten Teller heraus. „Hier ist dein Burger, Richie. Mit Extra Beacon wie du ihn magst“ lächelte Claudia und reichte ihm den Teller. „Danke, was habt ihr denn für Filme mitgebracht“? fragte nun Jon. Zusammen gingen sie ins Wohnzimmer wählten einen Film aus und verteilten sich. Richie und Claudia setzten sich zusammen auf die Couch. Nach einer Weile wandte er sich um merkte, dass auf seiner Schulter Claudias Kopf lag. Sie schlief…als der Film zu Ende war nahm er sie in den Arm, trug sie in ihre Zimmer und legte sie ins Bett. Caesar sah ihm nach aber legte sich vor das Bett seiner Herrin. „Schläft sie?“ fragte Tico als Richie wieder runter kam. „Ja. Caesar ist bei ihr“ erklärte er. „Na da bin ich mir nicht so sicher!“ lachte David denn die Dogge stand auf einmal neben Richie und stumpte ihn an. „Na ja wahrscheinlich muss er mal raus. Ich bin gleich wieder da. Komm Großer!“ Der Mann und der Hund gingen nach draußen. Mitten in der Nacht hörte Richie einen Schrei schnell stieg er aus seinem Bett und lief zu Claudia. Diese sass aufrecht im Bett und zitterte. Schnell setzte er sich neben sie. „Was ist los?“ „Ich habe immer wieder diese Träume. Von dem Kind und von Dean. Sie kommen immer wieder. Das ist so schlimm“ „Komm her“ flüsterte er und nahm sie in den Arm. „Würdest Du bei mir bleiben?“ fragte sie. „Wenn du willst, ja“ Er schlüpfte unter die Decke und nahm sie in den Arm. „Danke für alles, Richie“ sagte sie und kuschelte sich an ihn. Die nächsten Tage verbrachten sie damit einige Zeit im Studio zu arbeiten ( in denen Claudia ihnen zu hörte und ihren Kommentar abgab *g*) und mit langen Spaziergängen am Strand. Die Nächte verbrachte Richie damit sie im Arm zu halten. Eines Morgens wachte er früh auf und sah sich um. ´Sie sieht so hübsch aus wenn sie schläft´ dachte er als er Claudia betrachtete und strich vorsichtig über ihre Wange. Sie regte sich, öffnete ihre Augen und sah ihn an. „Morgen“ „Morgen Süße. Gut geschlafen?“ fragte er. „Ja. Sehr gut. Kann ich dich was fragen?“ Richie nickte. „Was hättest Du gemacht wenn Du an Dean´s Stelle gewesen wärst?“ „Ich hätte dich zu nichts gezwungen. Ich meine es ist bestimmt schwer nicht genau zu wissen ob das Kind meines ist oder nicht. Aber es ist deine Entscheidung und nicht meine. Wenn Du es haben wolltest ok, dann hätte ich es akzeptiert und das Kind so geliebt als wenn es meines wäre. Wieso?“ „War nur so ein Gedanke. Wieso tust Du das alles?“ „Du kennst die Antwort, Claude. Weil ich dich liebe und ich für dich da bin und will dass du glücklich bist. Egal was wird ich bin immer für dich da. Na ja, egal. Hast Du Hunger? Ich gehe schnell runter und mache Dir was, ok?“ sagte er schnell und stand auf. Gefolgt von Caesar ging er nach unten. „Morgen, gut geschlafen? Was habt ihr heute vor?“ fragte Tico der bereits in der Küche stand „Keine Ahnung. Hast Du eine Idee?“ „Na ja, du sagtest doch sie reitet gerne, oder? Ein Bekannter von Alejandra hat hier einen Hof und er züchtet Araber. Vielleicht kann er euch 2 Pferde für einen Ausritt ausleihen“ „Das wäre eine Idee. Fragst Du Alejandra mal?“ „Gerne. Hier nimm dir was von den Pancakes. Ich rufe sie schnell an“ grinste der Drummer und ging ins Wohnzimmer zum telefonieren. Nach ein paar Momenten drückte er seinem Freund einen Zettel mit der Adresse in die Hand. „Danke!“ schnell ging Richie nach oben mit dem Frühstück. „Hier hoffe es schmeckt. Tico hat es gemacht. Sag mal, hast Du Lust auf einen Ausflug?“ fragte er als er Claudia das Tablett reichte. „Gerne, aber was hast Du vor?“ „Das siehst du dann schon. Wir fahren in einer Stunde los also mach dich fertig. Zieh am besten Turnschuhe an“ grinste Richie, gab ihr einen Kuss auf die Wange und ging. Neugierig stand Claudia auf ging ins Bad , zog sich an und ging nach unten. Dort wartete Richie schon mit einem Rucksack. „Lass uns gehen. Passt ihr bitte auf Caesar auf.“ Lachte er nahm ihre Hand und sie gingen ins Auto. Nach ein paar Metern hielt er an der Seite und band ihr ein Tuch um die Augen. „Das wird eine Überraschung.“ Kurz darauf kamen sie auf der Ranch an. „Ich bin gleich wieder da“ sagte Richie und stieg aus. Er begrüßte Tom, ließ sich zu den Pferden führen und Tipps geben wohin sie am besten ritten. „Danke noch mal für ihre Hilfe.“ „Ist schon in Ordnung. Ich hoffe sie beide haben Spaß.“ Lachte er. Schnell rannte der Gitarist zum Auto holte den Rucksack und führte die „blinde“ Claudia zu den Pferden. Also sie davor standen streckte die braune Araberstute der jungen Frau ihren schönen Kopf entgegen. „Hier fühl mal“ flüsterte er und hielt ihre Hand vor so damit sie die Nase des Pferdes berühren konnte und nahm ihr das Tuch ab. „Oh mein Gott ist sie schön“ „Das habe ich gehofft. Sie ist eine Araberstute. Und sie ist ganz alleine für dich reserviert für den Rest des Tages“ lachte er. „Na los, sitz auf dann können wir los“ Bevor sich Claudia in den Sattel schwang umarmte sie ihren Freund und stieg auf. Grinsend stieg er auf seinen grauen Wallach und ritt los. Die beiden verbrachten einen schönen Nachmittag mit einem gemütlichen Picknick auf einer Lichtung. Richie war glücklich sie endlich wieder lachen zu sehen. „Es war wunderschön heute. Vielen vielen Dank dafür“ lachte sie als die beiden die Pferde in die Boxen gebracht hatten. „Ist schon ok. Es freut mich, dass es dir wieder besser geht“ „Das habe ich aber nur Dir zu verdanken. Du bist so gut zu mir.“ Claudia strich mit ihrer Hand über seine Wange. „Nein, tu das bitte nicht. Sonst…“ „Sonst was?“ flüsterte sie und nahm seine Hand. „Sonst kann ich mich nicht mehr zurückhalten. Was mir sowieso schon schwer fällt“ antwortet er leise, strich mit seinen Fingern über ihre Lippen und hob ihr Kinn an. Er merkte dass sie sich nicht wehrte also kam er näher und küsste sie vorsichtig. Ihre Lippen drängten wie verhungert an seine und der Kuss wurde immer intensiver. Als die beiden sich endlich lösten sahen sie sich tief in die Augen. „Bist Du dir ganz sicher?“ fragte er. „Ja das bin ich, Richie. Ich liebe dich immer noch aber ich hatte einfach angst davor dass es wieder nichts wird“ sagte Claudia leise. „Und jetzt?“ „Jetzt? Bin ich mir sicher und ich vertraue dir“ Sie küssten sich erneut. „lass uns gehen. Ich glaube wir müssen noch einiges klären“ grinste Richie und ging Hand in Hand mit ihr zum Auto. Als sie vor dem Haus ankamen hob er sie aus dem Truck und küsste sie. „Du machst mich noch verrückt, Claude“ lachte er. Als Antwort gab ihm Claudia einen leidenschaftlichen Kuss. „Na was ist denn hier los?“ hörte das Paar eine Stimme und sah an die Haustür. Dort standen grinsend Tico, Jon und David. „Nichts besonderes. Wir haben uns nur ausgesprochen“ lachte Richie. „Na dann…sieht ja alles viel versprechend aus“ kicherte David. „Das geht euch gar nichts an. Komm mit, wir hauen ab“ „Nein nein, bleibt ruhig hier. Wir gehen. Denn heute kommen doch unsere Frauen an mit den Kindern. Wir müssen sie abholen und fahren dann noch was essen. Also habt ihr genügend Zeit. Bis dann“ erklärte Tico zwinkernd nahm Richie den Autoschlüssel aus der Hand und ging zum Auto. Die beiden liefen ins Haus. „Und was machen wir jetzt?“ fragte Claudia frech als sie mit ihrem Freund alleine im Haus waren. „Ich hätte da schon einen Vorschlag“ hörte sie ihn mit rauer Stimme sagen und spürte seine Lippen auf ihren Hals. „Hmm, das ist schon mal ein guter Anfang“ stöhnte sie während er anfing an ihrem Ohr zu knappern und seine Hände fuhren sanft unter ihr T Shirt. „Ich denke wir sollten duschen gehen da wir nach Pferde riechen“ flüsterte Richie zog ihr das Shirt über den Kopf nahm sie auf den Arm und trug sie ins Badezimmer. Dort küsste stellte er sich vor sie, küsste ihren Hals und seine Lippen wanderten langsam ihr Dekoltee herunter über ihre Brüste, ihren Bauch und seine Zunge strich ihren Hosenbund entlang währen er langsam die Knöpfe öffnete. Ganz vorsichtig schob er die Hose herunter, dann ihren Slip. Er stellte sich vor sie und öffnete ihren BH und seine Hände strichen langsam über jeden Zentimeter ihres Körpers. „Komm her“ sagte sie und zog nun ihm das T Shirt aus. Dann biss sie leicht in seinen Hals und seine Schulter während ihre Hände seine Jeans öffnete. „und jetzt lass uns duschen gehen“ raunte Richie ihr zu und zog sie unter die Dusche. Nachdem sie sich gegenseitig eingeseift hatten konnte er sich nicht mehr zurückhalten und drängte sie mit den Rücken an die Duschkabine und drang in sie ein. Als Claudia ihn in sich spürte entrang sich ein Stöhnen ihrer Kehle. Sie bewegten sich anfangs ganz langsam aber dann wurden sie von ihrer Leidenschaft gepackt und kamen zusammen zum Höhepunkt. Mit einem Lächeln auf den Lippen stiegen sie aus der Dusche und trockneten sich gegenseitig ab. „ Geht es dir gut?“ fragte er. „Ja sehr sogar“ lachte sie und schmiegte sich in seinen Arm. „Das ist gut. Lass uns noch ein wenig die Zeit genießen, denn bald wird es hier chaotisch.“ Die beiden gingen zusammen ins Bett, redeten und kuschelten noch eine Weile bis sie die beiden Autos in den Hof fahren hörten. „Na ja jetzt ist es vorbei. Ich glaube wir sollten jetzt mal langsam nach unten gehen“ stöhnte Richie und stand auf. Schnell zogen sie sich an und liefen nach unten. Vor der Treppe lag Caesar und warf Ihnen eine beleidigten Blick zu. „Tja mein Freund. Jetzt müssen wir sie uns wieder teilen“ lachte Richie und knuddelte den großen Hund. „Ich glaube da hat er nichts dagegen außerdem muss ich dich eher mit ihm teilen“ lachte Claudia als sie die Treppe herunter kam. Dann ging schon die Tür auf und sie kamen alle herein gestürmt. Es gab natürlich ein großes Hallo. Dorothea freute sich, dass sie Claudia wieder sah und prompt schnappte sie sich die junge Frau und ging mit ihr auf die Terrasse. „Und wie geht es Dir so?“ „ Jetzt wieder gut.“ „Wieso jetzt wieder?“ Claudia erzählte ihrer Freundin alles. „Was ein Idiot. Aber was ist mit Richie?“ „Na ja wir haben uns zufällig in einem Club in San Francisco wieder getroffen und als das mit Dean und dem Kind passiert ist wusste ich nicht wohin. Also bin ich hierher gekommen. Richie hat sich sehr lieb um mich gekümmert“ „Und seid ihr wieder zusammen?“ „Ja….“ „Das freut mich für euch. Ich meine es war wirklich nicht toll was er mit Dir abgezogen hatte. Nur irgendwann hat er gemerkt und es uns auch gesagt, dass er einen Riesenfehler gemacht hat dich gehen zu lassen.“
„Ich frag mich über was die beiden die ganze Zeit reden. Die sitzen ja schon fast ne Stunde da draußen“ murmelte Richie der neben Jon stand. „Keine Ahnung. Wahrscheinlich wieder Frauengespräche. Lass uns mal sehen vielleicht bekommen wir was mit, wenn wir Ihnen was zu trinken raus bringen.“ Schlug der Bandleader vor. „Das ist ne gute Idee. Was trinkt Doro gerne?“ rief Richie als er auf den Weg zur „bar“ war. „Mach ihr einen Martini“ „Gut einen Martini und einen Blue Lady“ rief er und machte sich ans mixen. Als er fertig war kam Jon mit einem Tablett auf dem bereits Erdnüsse standen. Zusammen gingen sie nach draußen und servierten ihren Frauen die Drinks. „Na womit haben wir denn das verdient?“ fragte Doro ihren Mann. „Einfach weil ihr ihr seid“ grinste Richie und gab seiner Freundin einen Kuss. „Aha und warum noch?“ fragte Claudia. „Keine Ahnung, wir wollten euch mal verwöhnen, dass ist alles.“ Lachte Jon. Kurz darauf kamen auch die anderen raus und es wurde gegrillt und bis spät in die Nacht geredet und gefeiert.

Mit geschlossenen Augen tastete Richie neben sich, aber das Kissen war leer. Schnell sprang er auf und sah sich um. Als er aus dem Fenster sah, entdeckte er sie. Claudia sass am Strand und sah in die Wellen. Schnell zog er sich eine Shorts und T Shirt an und lief nach unten in die Küche. Schnell kochte er Kaffee, schnappte sich seine Zigaretten und 2 Becher und lief nach unten. „Hey, was machst Du denn schon so früh auf?“ Claudia drehte sich um. „Morgen, ich wollte ein wenig die Ruhe genießen und meinen Gedanken nachhängen. Danke“ er reichte ihr den dampfenden Kaffeebecher. „ Und zu welchem Entschluss bist du gekommen?“ fragte er und steckte sich eine Zigarette an. „Na ja dazu, dass ich mir wünschte die Zeit soll nicht so schnell vergehen. Aber in einigen Tagen muss ich wieder nach Hause.“ „na dann geh nicht. Ich meine, ich verdiene genug und ich kann mich um dich kümmern“ „Richie, natürlich aber du weißt auch, dass ich nicht den ganzen Tag herumsitzen kann ohne etwas zu tun und einfach auf dich warten soll.“ „Dann komm mit nach New Jersey und wir suchen da einen Job für dich. Oder ich komme zu Dir nach San Francisco-…“ „Ach Richie, das ist es ja was mich nervös macht. Ich weiss nicht wie es weitergehen soll. Denn ich kann den Job den ich momentan habe nicht so leicht aufgeben vor allem ist die Bezahlung sehr gut. Natürlich will ich mit Dir zusammen sein und auch nach einer Weile mit Dir wohnen aber ich kann auch nicht von Dir verlangen dass du während einer Tour oder den Studioaufnahmen ständig zu mir fliegst. Ich meine von New Jersey nach San Francisco sind es schon an die 6 Stunden.“ „Ich weiß, Baby. Aber momentan sind wir hier also könnte ich gut mit dem Auto fahren oder einfach 1 Stunde in den Flieger steigen. Mach dir keine Sorgen, wir werden dass schon machen. Ich sehe mal ob ich bei uns in der Nähe einen Job für dich finde falls er dir nicht zusagt, kann ich auch gerne nach San Francisco kommen. Dann muss ich halt ab und zu hin und her jetten aber das macht nichts.“ „Bist Du dir sicher?“ fragte Claudia und sah ihn an. „Ja, Baby dass bin ich. Denn ich will dich nicht noch mal verlieren. Außerdem ist es jetzt sowieso einfacher. Stell dir mal vor du würdest noch in Deutschland wohnen. Das wäre schwierig“ Sie lachte und gab ihm einen langen Kuss. „Na also. Wir machen dass schon. Aber nun zu einer anderen Frage. Willst Du in San Francisco bleiben, nach New Jersey oder woanders hin?“ fragte Richie. „Ich weiss nicht, ich meine ich liebe San Francisco und New Jersey ist natürlich auch sehr nahe bei New York aber hier ist es eigentlich auch sehr schön.“ „Los Angeles? Na ja warm ist es auf jeden Fall. In die Berge oder ans Meer?“ „Na ja das ist eigentlich ziemlich egal. Denn ich finde beides sehr schön.“ „Ok…ich glaube so langsam erwacht das Chaos wieder“ grinste Richie und drehte sich um. Aus der Terassentür kamen in dem Moment die Töchter von David und Jon´s Jungs herausgestürmt. „Weißt Du die letzten Wochen waren ganz angenehm aber um ehrlich zu sein, freue ich mich sehr endlich mal mit Dir alleine zu sein.“ Flüsterte der Gitarist seiner Freundin schnell ins Ohr bevor sich die Kinder auf ihn stürzten. Claudia beobachtete ihn eine weile, bis sie auf einmal Jon auf der Treppe sah. Er winkte also stand sie auf und ging zu ihm. „Was gibt´s?“ „Eigentlich wollte ich Richie. Er scheint keine Zeit zu haben. Er hat nämlich Besuch.“ Erklärte der Bandleader. „Wen denn?“ „Heather war gerade hier und hat Ava gebracht. Ah, hey kleine. Das hier ist Claudia eine Freundin von uns allen.“ Das blonde Mädchen sah die dunkelhaarige Frau an, lächelte und streckte ihr die Hand entgegen. „Weißt Du wo mein Papa ist?“ frage sie. „Ja komm mit, er ist unten am Strand.“ „Siehst Du den großen Hund da?“ fragte Ava als sie langsam mit Claudia die Stufen herunterging. „Ja, das ist meiner. Er heisst Caesar.“ „Der ist aber groß. Ist aber ein lieber oder?“ „Ja ist er. RICHIE!!!“ rief Claudia. Der Gitarist sah auf und erkannte wen seine Freundin an der Hand hielt. Schnell stand er auf und rannte auf die beiden zu. Ava liess auch die Hand ihrer Begleiterin los und lief ihrem Daddy entgegen. Mit einem Lächeln betrachtete Claudia die Szene. Um ihren Freund alleine mit seiner Tochter zu lassen rief sie Caesar zu sich und lief mit ihm ein wenig am Strand entlang.

„Wo warst Du denn auf einmal?“ begrüßte sie Richie als sie nach einer Weile wieder zurück kam. „Ich war mit dem Hund unterwegs. Wieso?“ „Na ja ich habe dich vermisst und auf einmal warst Du weg“ „Ich wollte dich ein wenig mit Ava alleine lassen.“ „Das ist lieb von Dir. Das hättest Du aber nicht müssen.“ „Ich wollte es aber, in Ordnung?“ „Ok…weißt Du was?“ fragend sah sie ihn an. „Du bist einfach klasse“ flüsterte er und küsste sie. „Richie, ich weiß nicht ob wir das vor deiner Tochter tun sollten“ „Hey, hast Du etwa angst?“ Nein, habe ich nicht. Es ist nur ein komisches Gefühl.“ „Beruhige dich, ok? Ava wird es so oder so erfahren, dass wir mehr als Freunde sind und sie wird sich wohl oder übel daran gewöhnen müssen. Genauso wie Du dich an sie gewöhnen musst. Ihr beide seit nämlich Teil meines Lebens.“ Sie lächelte und nickte daraufhin nahm er sie in den Arm. „Daddy? Ich habe Hunger“ hörte das Paar eine Stimme und drehte sich um. „Gut, dann machen wir Die was. Claudia kennst Du schon, oder?“ „Ja. Ihr gehört der große Hund.“ Grinste das kleine Mädchen. Sie gingen zusammen in die Küche und bereiteten mit Ava´s Hilfe das Abendessen für alle vor. Danach gab es eine kleine Geschichtenrunde für die Kinder und sie wurden ins Bett gebracht. „Mann ist das ruhig hier“ lachte Tico der mit Alejandra bereits auf der Terrasse bei einem Glas Wein saß. „Stimmt, jetzt gehen wir mal zum ruhigeren Teil über“ lachte David und nahm seine Frau in die Arme.

Die nächsten Tage waren sehr stressig mit den vielen Kindern auf einmal. Aber es schien allen zu gefallen. Eines Nachts wurde Claudia wach als sie merkte dass jemand am Bett stand. Sie sah sich um und entdeckte Ava. Es war ihr ein wenig peinlich, dass die Kleine sah wie sie mit Richie im Bett lag. Claudia nahm allen Mut zusammen und fragte sie ob sie ihr helfen könne. „Ich habe Durst.“ Flüsterter Ava. „Na komm dann gehen wir runter und holen dir ein Glas Wasser in Ordnung?“ Das Mädchen nickte, nahm die Hand der jungen Frau und ging mit ihr in die Küche. Dort setzte Claudia sie auf einen der Barhocker und reichte ihr ein Glas. Nachdem sie es geleert hatte betrachtete Ava die Frau gegenüber. „Dankeschön. Sag mal hast Du meinen Papa lieb?“ „Ähm, ja. Wieso?“ „Einfach so…ich glaube er hat dich auch lieb. Darf ich bitte bei euch im Bett schlafen?“ Verwirrt sah Claudia das Mädchen an, nickte aber nach einer Weile. Also krochen die beiden zusammen ins Bett. Richie wachte auf und wollte seine Freundin in die Arme nehmen aber irgendwie ertastete er nicht Claudia. Als er seine Augen öffnete konnte er ihnen nicht trauen. Auf seinen Füssen hatte sich Caesar breit gemacht und lag zwischen dem Paar. Ava´s Kopf lag auf dem Hals des großen Hundes, Claudia und er selber lagen auf einer Kante des Bettes. Ganz vorsichtig stieg er aus dem Bett und schlich sich in den Flur. „Na so früh schon wach?“ fragte Jon. „Na ja eher unfreiwillig.“ Brummelte der Gitarist. „Wieso? Ihr habt doch ein großes Bett?“ „Eher zu klein.“ Sagte Richie und schob seinen Freund durch den Türspalt. Bei dem Anblick der sich ihm bot musste er sich schwer ein Lachen verkneifen.“ Na da hast Du dir ja was angelacht“ kicherte er und ging nach unten. Da Richie sich sowieso nicht mehr hinlegen konnte (auch wegen dem Platz *g* ) folgte er seinem Freund in die Küche. „Alles in Ordnung?“ fragte der bandleader als er Richie eine Tasse Kaffee reichte. „Ja alles ok. Mache mir nur so meine Gedanken. Ich meine Claude muss übermorgen ja schon wieder gehen und dann will ich sehen wie es weiter geht. Ich meine ob sie nach New Jersey kommt oder ob wir hierher ziehen oder ich nach San Francisco gehe.“ „und was willst Du machen?“ „mir ist es um ehrlich zu sein egal. Hier ist es schön, Frisco ist auch nicht schlecht und New Jersey bleibt immer mein zu Hause. Außerdem hat sie auch bald Geburtstag und ich will ihr irgendwas besonderes schenken“ „Mir ist gerade was eingefallen. Bin gleich wieder da.“ Aus Jon´s „gleich“ wurde eine Stunde in der Richie von den Kindern überfallen wurde. „Da bin ich wieder. Tut mir leid, dass es so lange gedauert hat. Morgen Sweetheart“ sagte Jon als er wieder in die Küche kam und seine Frau begrüßt hatte. „Richie und Claudia ihr packt jetzt eure Sachen. In einer halben Stunde kommt ein Taxi und holt euch ab. Wir treffen uns dann übermorgen am Flughafen und bringen Claude´s restliche Sachen, den Hund und Ava.“ „Was hast Du vor?“ fragte Claudia. “Das werdet ihr schon sehen. Na los ihr habt noch 20 Minuten“ schnell lief das Paar nach oben und packte ihre Sachen. „Was hast Du gemacht?“ fragte Doro ihren Mann und küsste ihn innig. Lächelnd flüsterte er ihr etwas ins Ohr. „Hat jemand ein Taxi bestellt?“ rief David auf einmal. „Ja es ist für Richie und Claudia“ antwortete Jon. „Wo fährt Papa hin?“ fragte nun Ava und zupfte an seinem Hemd. „Er macht einen Ausflug mit Claudia. Aber dafür machen wir auch einen nämlich ins Disneyland, ok?“ „Au ja!“ die Augen des Mädchens strahlten und somit war der Abschied von ihrem Dad nicht so schlimm. „Weißt Du was das sollte?“ fragte Claudia als sie mit Richie im Wagen saß. „Nein, keine Ahnung“ nach einigen Minuten blieb der Wagen vor einem großen Hotel stehen.
„Ah Mr. Sambora. Willkommen im Loews Hotel. Ich hoffe dass alles zu Ihrer Zufriedenheit ist. Mr. Bongiovie hat für Sie und ihre Freundin die Honemoon Suite reservieren lassen. Wann möchten Sie ihr Abendessen bekommen? Gegen halb sieben?“ fragte ein Mann im Anzug und führte das noch immer erstaunte Paar zu Ihrem Zimmer. „Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Aufenthalt“ lächelte er und schloss die Tür. „Oh Mann, ich kann es nicht fassen!“ lachte Claudia und lief durch das Zimmer. „Doch Du kannst es“ lachte Richie und nahm sie in den Arm. „Jetzt sind wir endlich mal ganz alleine“ flüsterte er und küsste ihren Hals. „Stimmt, dann lass es uns ausnutzen“ antwortete sie und warf ihm einen viel sagenden Blick zu bevor sie ihn leicht in den Hals biss…..
„Es ist so schön dich wieder im Arm zu halten. In den letzten Jahren habe ich immer wieder daran denken müssen“ sagte Richie und sah sie an. „Wirklich?“ „Ja und egal mit wem ich aus war, ich konnte dich einfach nicht vergessen. Ich liebe dich über alles, Hon“ „Ich dich auch, Richie“ die beiden blieben noch eine Weile liegen bevor Richie zum Hörer griff und Jon anrief. „Hey, Du bist echt verrückt. Aber danke. Es war eine tolle Idee“ „Kein Problem, Kumpel. Was dein anderes Problem angeht, ich habe schon ein paar Angebote für Häuser in San Francisco und L.A. herausgefunden. Sie werden mir hierher geschickt und Du kannst sie Dir ansehen… Dann viel Spaß noch. Ich muss dann mal los, denn wir fahren mit der Rasselbande heute zu den Universal Studios und morgen ins Disneyland. Bis dann“ „Bis dann und Danke noch mal“ Die beiden verbrachten noch wunderbare Stunden zu zweit. Es war eine ganz andere Stimmung als die in den letzten Wochen in denen sie nie richtig alleine waren. Das „frischgebackene“ Paar verbrachte viel zeit mit reden was in den letzten Jahren passiert war. „Hast Du alles?“ fragte Richie. „Ja hab ich. Die anderen Sachen bringt ja Jon mit zum Flughafen.“ „Gut, dann werden wir wohl los müssen, denn das Taxi wartet schon unten“ antwortete er, küsste sie und nahm ihre Tasche. Am Flughafen wurden die beiden von den anderen am Haupteingang empfangen. „Na wie wars?“ fragte Jon grinsend. „Ein Gentleman schweigt und geniesst“ kam Richie´s Antwort. „Hier ist deine Tasche und dein Riesenkalb ist auch verstaut. Er ist uns ganz schön auf der Nase herumgetanzt. Vor allem hatte er an David einen Narren gefressen und Ava hat er nicht aus den Augen gelassen.“ Erzählte nun Tico lachend und reichte Claudia ihre Tasche. Kurz darauf wurde auch schon ihre Flieger aufgerufen. Sie bedankte sich bei allen und umarmte sie. „Ok, Baby. Pass auf dich auf und melde dich wenn Du zu Hause bist. Wir sehen uns ja bald wieder. Dann komme ich zu Dir.“ Flüsterte Richie und küsste sie noch einmal lange bevor sie durch die Passkontrolle ging. „Ich freue mich schon.“ „Ich weiss, ich auch. Vergiss nicht, dass ich dich liebe“ „So lange du es nicht tust, werde ich es auch nicht.“ Dann war sie verschwunden. „Und wie geht es dir jetzt?“ fragte Tico neugierig als die Jungs wieder auf den Weg nach draussen waren.“ Sehr gut, ich finde es nur schade, dass sie schon weg musste. Aber sie hat ja bald Geburtstag und da werde ich zu ihr fahren oder fliegen. Mal sehen.“ Die Männer fuhren wieder zurück zu dem Haus. Dort angekommen reichte Jon seinem Freund eine Mappe. „Hier sind einige Angebote von Häusern drin. Einige befinden sich hier und andere in San Francisco“ „Danke für deine Hilfe, Jon“ sagte Richie und setzte sich mit der Mappe an den Küchentisch. Nachdem er einige sortiert hatte fuhr er in jeder freien Minute durch die Gegend und sah sich verschiedene Häuser an. Eines hatte es ihm sofort angetan. Es lag in den Hügeln von Los Angeles, hatte ein wenig Ähnlichkeit mit einem Schloss. Innen war alles aus Holz und es hatte einen Balkon vor dem Schlafzimmer und eine Terasse am Wohnzimmer. Auf der Terasse befand sich ein großer Pool und man hatte eine sagenhafte Aussicht über die Stadt der Engel. Er musste dieses Haus unbedingt Claudia zeigen. Da sie sich an Ihrem Geburtstag ein langes Wochenende freigenommen hatte, machte er einen Termin mit dem Makler aus. Nun musste er nur einen Weg finden sie nach Los Angeles zu locken.

„Wie war´s heute?“ fragte David als Richie wieder zurückkam. „Einsame klasse. Das Haus ist spitze. Ich denke dass es genau nach Claudia´s Geschmack ist. Ich muss nur einen Weg finden sie hierher zu lotsen, denn eigentlich sollte ich ja das Wochenende in San Francisco verbringen“ sagte er. „Hmm, am besten ich frage mal Alejandra, denn sie müsste diese Woche in San Francisco sein. Vielleicht hat sie eine Idee wie man deine Claudia her locken kann.“ Schlug Tico vor und setzte sich ans Telefon.

Donnerstagnachmittag machte sich Claudia auf den Weg nach Hause. Kaum kam sie an sah sie Alejandra vor Ihrer Tür stehen. „Hey, was machst Du denn hier?“ „Claudia. Da bist Du ja. Ich habe eine riesige Bitte an dich.“ „Was gibt’s denn?“ „Ich hatte Tico versprochen ich komme heute, aber meine Asisstentin hat mich auf den falschen Flieger gebucht also erst morgen früh. Aber weißt Du wir haben heute unseren Hochzeitstag und da wollte ich fragen, da du dich ja sowieso mit Richie triffst, ob wir nicht zusammen nach Los Angeles fahren wollte“ „Eigentlich wollte Richie herkommen. Aber lass ihn mich mal anrufen. Komm mit“ Zusammen gingen die beiden Frauen in die Wohnung. „Claude, wie geht’s?“ „Gut und euch? Ich habe eine Frage. Würde es dir etwas ausmachen, wenn ich heute Abend bei Dir wäre?“ „Du willst her kommen?“ „Na ja, Alejandra ist hier und sie hatte Probleme mit ihrem Flieger. Sie und Tico haben Hochzeitstag.“ „Ok, dann storniere ich meinen Flug und wir verbringen unser Wochenende hier.“ „Gut, dann bis später. Ich schreibe dir wenn wir los fahren“ „Tu dass. Ich freue mich schon“ sagte Richie und legte auf. Schnell packte Claudia ihre Sachen, lud alles ins Auto und fuhr los. Nach einigen Stunden kamen die beiden Frauen dort an. Schnell öffnete sie den Kofferraum und liess die Hunde raus. „Komisch die Jungs reagieren gar nicht auf das klingeln“ sagte Alejandra. „Aber ich habe das hier gefunden“ Lass uns hin fahren“ sie reichte Claudia einen Zettel mit einer Adresse darauf. Also luden sie die Hunde wieder ins Auto und fuhren los. „Wow, was sollen wir denn hier?“ fragte Claudia während sie mit dem Auto vor dem Tor stand. Kurz nachdem Alejandra geklingelt hatte ging es auch schon auf. „Da seid ihr ja! Danke, dass Du mit meinem Schatz hergekommen bist“ sagte Tico der gerade die Treppe des Hauses herunter kam. „Richie ist drinnen geh nur rein“ Claudia nahm ihre beiden Hunde an die Leine und ging in das Haus. Es war riesig aber wunderschön. Endlich auf der Terrasse fand sie Richie. Er stand dort mit Jon und redete. „Hi ihr zwei!“ „Claude, endlich!“ lachte der Gitarist und küsste seine Freundin innig. „Was hältst Du von dem Haus?“ fragte er. „Es ist wunderschön hier, Richie. Aber wieso seid ihr hier?“ Ohne wieder mal eine Antwort zu geben führte er sie durch das ganze Haus. Wieder auf der Terrasse angekommen nahm er sie in den Arm und sagte. „Wie findest Du es nun, nachdem Du alles gesehen hast?“ „Das Haus ist ein Traum, Richie, aber wieso?“ „Weil ich dich fragen wollte ob Du dir vorstellen könntest hier zu leben…mit mir“ „Was? Hier? Das ist doch viel zu teuer!“ rief sie aus. „Mach dir keine Sorgen. Sag einfach ja oder nein.“ „Natürlich könnte ich aber…“ bevor sie den Satz beenden konnte legte er einen Finger auf ihre Lippen zog eine Mappe hervor öffnete sie und unterschrieb. „So, jetzt gehört es uns“ „Du bist verrückt“ flüsterte sie und nahm das Papier an sich. Es war tatsächlich der Kaufvertrag für das Haus. „Leute!! Herzlich Willkommen in unserem neuen zu Hause!“ rief Richie und alle kamen heraus. Zusammen fuhren sie nun zu dem gemieteten Anwesen und machten ein BBQ. Genau um Mitternacht fing Richie an „Happy Birthday“ für seine Freundin zu singen. „Dein richtiges Geschenk bekommst Du morgen. Aber jetzt erst mal etwas anderes“ sagte er und zog sie hinter sich her in sein Zimmer. „Claude, ich habe dich wahnsinnig vermisst!“ flüsterte er und küsste sie leidenschaftlich. Das Paar ließ ihren Gefühlen freien Lauf bis sie angekuschelt aneinander einschliefen
Gegen 10 Uhr klopfte es. „Richie!! Es ist Zeit ihr müsst langsam los!“ es war Jon. „ja….“ Murrte der Gitarist. Verschlafen weckte er seine Freundin und ging ins Bad. „Hier ist dein Kaffee.“ Grinste Tico als sein Freund die Treppe herunterkam. Nachdem er die Tasse geleert hatte erinnerte er Richie daran dass er nicht vor 18 Uhr wieder mit Claudia zurück sein durfte. „Da bist Du ja, können wir los?“ fragte Richie als er Claudia in die Küche kommen hörte. Schnell frühstückten sie und machten sich auf den Weg. „Wohin fahren wir?“ fragte sie nach einer Weile. „Das wirst du schon sehen“. Ein paar Augenblicke kamen sie auf dem Gestüt von Tom an. „Ah, da bist Du ja. Ich habe alles schon vorbereitet“ rief Tom und kam ihnen entgegen. „Danke“ lachte Richie und ging mit Claudia zu einer Weide. Dort stand die schöne braune Araberstute und der graue Wallach die sie von ihrem Ausritt bereits kannten. Beide Pferde trugen eine Schleife um den Hals. „Hier ist dein Geburtstagsgeschenk“ lachte er. „Was meinst du?“ fragte sie ein wenig irritiert. „Die beiden. Sie gehören dir“ „Richie, du willst mich doch verarschen, oder?“ „Nein, ich meine es Ernst. Herzlichen Glückwunsch“ sagte er. Claudia fiel ihm um den Hals. „Willst Du sie reiten?“ fragte Richie nachdem er sich ihrer „endlich“ erwehrt hatte. Das musste er natürlich nicht zweimal sagen.

„Du bist wirklich ein verrückter Kerl. Aber genau deshalb liebe ich dich“ sagte Claudia als die beiden durch die Stadt schlenderten. „ Ich weiss. Denn ich bin total verrückt nach dir“ antwortete er. Sie sahen sich in verschiedenen Geschäften um und planten bereits was und wie sie ihr neues gemeinsames Heim einrichten wollen. Gegen 18 Uhr fuhren die beiden wieder zurück. Kaum traten sie über die Schwelle ertönte ein Happy Birthday. Im Wohnzimmer standen Tico, Alejandra, Jon, Doro, David, April, Hugh und Nancy. Sie hatten eine kleine Party organisiert.

Ein paar Wochen später stand ein großer Transporter vor dem Haus indem sich Claudias Appartement befand. Die Männer waren gerade dabei die gepackten Kisten und Möbel auszuräumen. „Entschuldigung, wissen Sie wo ich Claudia Martens finde?“ wurde Tico von einem jungen Mann gefragt. Richie der gerade in dem Transporter stand kam die Stimme bekannt vor also streckte er den Kopf heraus. Es war Dean. Was machte der denn hier? Schnell sprang er herunter und folgte ihm nach oben. Dann hörte er ihre Stimmen. „Muss das wirklich sein, Claudia? Ich meine es tut mir leid was ich getan und gesagt habe“ sagte Dean. „das mag sein, aber ich will es einfach vergessen und mir tut es auch leid, dass ich mich auf dich eingelassen und überhaupt auf dich gehört habe“ „Bitte, rede nicht so. Ich weiß, dass ich Dir nicht so ein Leben bieten kann wie dein Rockstar aber ich liebe dich. Bitte lass es mir Dich beweisen“ „Nein, dass will ich nicht und ich weiß auch, dass du mich nicht liebst. Aber ich weiß, dass es Richie tut. Und ich liebe ihn und das schon seit über 2 Jahren. Und jetzt hör auf dich einzumischen“ „Woher willst Du denn das wissen? Ich meine er war schon mal verheiratet und hat ein Kind mit dieser Frau. Außerdem ist er monatelang auf Tour und kann dort jede haben die er will.“ `Jetzt reicht es´ dachte sich Richie und ging auf die beiden zu. „Hey Baby, soll ich noch was runter tragen?“ fragte er und lächelte. „Oh was machst Du denn hier? Kann ich Dir bei irgendwas behilflich sein, oder bist Du doch erwachsen geworden?“ wandte er sich nun an Dean. „Nein, ich wollte nur noch mal mit Claudia reden. Ich wünsche Dir viel Glück und ich hoffe er behandelt dich gut“ antwortete dieser und wollte an Richie vorbei. „Was weißt Du schon von guter Behandlung“ zischte dieser. „Sehr viel. Ich weiss wie man eine Frau wie sie behandelt“ flüsterte Dean zurück. Das war zuviel für den Gitaristen, er packte seinen „Konkurrenten“ am Kragen und drückte ihn an die Wand. „Hör mir mal zu Kleiner. Ich behandele Claudia gut. Im Gegensatz zu Dir, denn ich würde sie niemals unter Druck setzten vor allem nicht wenn es um ein Kind geht. Egal ob es von mir oder jemand anderen ist. Denn ich liebe sie und würde alles für sie tun. Sogar das Kind eines anderen akzeptieren. Aber ich würde vorher mit ihr reden und dann mein Urteil fällen. Und du sagst Du behandelst sie gut? Wenn du das getan hättest, wieso hast Du sie gezwungen das Kind abzutreiben. Na los, mach den Mund auf Wieso?“ Leicht hielt Claudia ihren Caesar fest aber in dem Moment als Richie auf Dean los ging riss sich der Hund los und stellte sich neben den Gitaristen und fing an zu knurren. „Wie du siehst, bin ich nicht der Einzige der dich nicht leiden kann. Nun verschwinde und lass dich nicht mehr in Ihrer Nähe sehen“ zischte Richie und stumpte den jüngeren weg. Dieser rannte so schnell er konnte an Tico vorbei die Treppe herunter. „Na der ist aber schnell. Er hat mich vorhin gefragt wo er Claudia findet und…öhm ihr scheint ihm Angst gemacht zu haben“ sagte er als er bei dem Mann und dem Hund ankam. „Wer war das eigentlich?“ wandte sich der Drummer leise an Claudia. „Mein Ex Freund“ Ohne mehr zu sagen ging er schnell nach drinnen und holte noch einige Kisten. Sobald sie fertig waren stiegen sie in die Autos und fuhren los. „Alles in Ordnung mit dir, Claude?“ fragte Richie als er mit seiner Freundin im Auto saß. „Ja, mach Dir keine Sorgen. Es ist nur komisch wie schnell sich alles ändern kann. Ich meine vor fast 9 Monaten bin ich in das Appartement hier gezogen und jetzt fahre ich mit Dir nach Los Angeles und wir ziehen in ein riesiges Traumhaus. Ich kann das alles noch nicht so richtig fassen. Es ist alles so unwirklich. Mit 17 saß ich in meinem Zimmer in München und habe eure Musik gehört. Ich hätte es nie für möglich gehalten dass wir jemals ein Paar sein könnten und vor allem nicht, dass wir beide noch eine zweite Chance bekommen. Ich hatte es mir so sehr gewünscht, aber seit dem wir keinen Kontakt mehr hatten nicht mehr gehofft. “ „Soll ich dich zwicken, damit Du merkst Du träumst nicht?“ fragte Richie grinsend und hob seine Hand. Glücklich warf sie ihm ein Lächeln zu, griff nach den Zigaretten und blickte auf die Stadt.

Endlich in Los Angeles angekommen parkte sie im Hof. Ein Transporter mit Richie´s Sachen stand bereits da und wurde ausgeräumt. Doro, Alejandra und Nancy kamen aus dem Haus gelaufen. „Da seid ihr ja, Wir haben euch bereits das Bett frisch bezogen und ein paar Lebensmittel eingekauft.“ Sagte Doro. „Danke, ihr seid echt klasse“ lachte Claudia und umarmte die Freundin. Zusammen gingen sie nach drinnen und verschlangen Nancy´s selbst gemachte Pizza. Kurz darauf verabschiedeten sich alle, da sie am nächsten Morgen bereits früh wieder im Haus sein wollten um beim Kisten schleppen zu helfen. „Und wie fühlst Du dich?“ fragte Richie als er mit Claudia alleine auf der Terrasse stand. „ Unbeschreiblich gut“ flüsterte sie und lehnte sich an ihren Freund. „Ich bin so froh, dass ich dich habe, mein Liebling“ „Richie, danke für alles. Ich weiß nicht wie ich es gut machen kann“ „Das brauchst du nicht, Hauptsache du bist hier, bei mir“ Schweigend standen die beiden noch eine Weile auf der Terrasse und genossen den Anblick. „Lass uns ins Bett gehen, wir haben noch viel zu tun morgen“ flüsterte nun Claudia nahm ihren Freund an die Hand und gemeinsam gingen sie nach oben in IHR Schlafzimmer.
Der Wecker klingelte schon gegen 7 Uhr. Noch völlig verschlafen wandelten die beiden durch das Haus und Richie fie




janine20
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...   Erstellt am 13.06.2005 - 16:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


also meine güte wie lange hast du den daran gesessen,aber ich mag deine ff nur der schluss fehlt..bussi janine




DancingHorse
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...   Erstellt am 13.06.2005 - 22:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Noch völlig verschlafen wandelten die beiden durch das Haus und Richie fiel über allerlei Kisten. Fluchend stand er einige Minuten später in der Küche, kochte Kafee und machte Eier. „Morgen, Richie. Was ist los, wieso fluchst Du so? Ich habe dich bis ins Bad gehört“ sagte Claudia und lief zu ihrem Freund. „Ich hatte noch keinen Kaffee, denn die Maschine hat gesponnen bis gerade und dann bin ich noch über die blöden Kisten gestolpert“ meckerte er. `Na das wird ein heiterer Tag ´dachte Claudia als sie die beiden Plastikbecher mit Kaffee füllte. Nach dem dritten Becher und ein wenig Meckerei an seine Freunde hatte er sich ein wenig beruhigt. „Na bist Du jetzt endlich wieder einigermaßen besserer Laune als vorhin?“ fragte Jon seinen Freund ein wenig vorwurfsvoll. „War ich wirklich so schlimm?“ „Na ja, keiner konnte Dir etwas recht machen. Ich meine wir sind es ja schon gewohnt aber bei Claudia und den anderen hättest Du dich schon ein wenig netter Verhalten können“ sagte er. Schnell lief Richie ins Wohnzimmer und sah wie Claudia mit Tico´s Hilfe den Wohnzimmerschrank aufbaute. „Ähm Claude, kann ich dich kurz sprechen?“ fragte er. „Wieso? Passt es Dir wieder mal nicht wo der Schrank steht?“ antwortete sie und warf ihm einen Vorwurfsvollen Blick zu. „Es tut mir leid, ich war einfach nur genervt“ Schnell entschuldigte sich Claudia und zog Richie auf die Terrasse. „Hör zu Richard Sambora. Ich war und bin auch genervt. Es ist momentan alles ein wenig hektisch. Aber ich lasse meine Launen nicht an dir oder deinen Freunden aus. Auch wenn dich die Jungs kennen und wissen wie Du bist, musst Du es trotzdem nicht raushängen lassen. Nimm dich gefälligst zusammen. Deine Freunde reißen sich hier den Hintern für uns auf um uns zu helfen und du meckerst rum.“ „Du hast recht. Es tut mir leid“ „Sag es nicht mir, sondern den anderen. Ok?“ Richie nickte und umarmte seine Freundin. Dann machte er sich auf den Weg und entschuldigte sich bei allen. „Mann Claude, scheint ihm ganz schön Dampf zu machen. Denn von alleine hätte er sich nicht entschuldigt“ grinste Jon David an und reichte ihm eine Kiste. Am späten Nachmittag waren alle Kisten ausgeräumt und die Transporter wurden abgeholt. „So und jetzt gehen wir alle Essen“ rief Richie nachdem sie sich im Wohnzimmer versammelt hatten.

„Claudia, kann ich dich was fragen?“ Richie kam ins Wohnzimmer während Claudia am Einräumen war. „Ja, was gibt’s?“ „Weißt du, es sind schon einige Fotos von uns im Umlauf und da dachte ich um das alles ein wenig offizieller zu machen, könnten wir zusammen auf diverse Veranstaltungen gehen und noch ein kleines Fotoshooting.“ „Fotoshooting? Ich? Und von welchen Veranstaltungen redest Du?“ „Na ja, in ein paar Tagen ist hier in L.A. die MtV Music Award Verleihung und wir sollen auftreten und einen unserer neuen Songs spielen. Da dachte ich, dass Du vielleicht mit kommst. Und was die Fotos angeht nur ein paar Promobilder.“ „Ich auf so eine Veranstaltung. Na ja ich weiss nicht. Denn momentan habe ich noch keinen Job und was ist mit den Klamotten? Ich habe keine Ahnung was man da anzieht. Und Fotos von mir…ok gut, wenn Du meinst.“ „Na also, was das Kleid angeht da können wir sofort los fahren und Dir was kaufen mach Dir nicht so viele Gedanken…Es wäre schön mit Dir dort ein wenig anzugeben“ flüsterte er und küsste sie. Dieser Moment wurde aber gestört durch das Telefon. Es waren Claudia´s Eltern. „Was habt ihr? Gut, dann faxt es mir mal durch. Die Nummer von hier habt ihr, oder? Gut danke!“ „Ist alles in Ordnung?“ fragte Richie besorgt. „Ja alles ok. Die beiden haben einen Brief bekommen an mich. Es geht um eine Anfrage für ein Fotoshooting gegen Tiermisshandlung also Pelze und so was. Sie wollen es jetzt hierher faxen. Ach ja und die beiden erklärten mich für verrückt wenn ich nicht mit Dir auf die Veranstaltung gehen.“ „Na dann ist ja alles geklärt. Kann ich das Fax dann mal sehen?“ fragte er. „Du kannst auch gerne ins Büro gehen und es dir selber holen“ lachte Claudia und legte sich auf die Couch. „Aber nur weil du es bist“ grinste Richie und ging die Treppe nach oben. Dort nahm er das Fax aus dem Gerät und ging wieder nach unten. „Hey, dass hört sich ehrlich interessant an. Wollen wir das nicht zusammen machen?“ fragte er mit den Zetteln in der Hand. Danach rief Claudia in dem Büro an und machte einen Termin für Richie und sich aus. „Du bekommst also doch einen Job. Also können wir uns jetzt mal auf den Weg in die Stadt machen und nach einem passenden Kleid für übermorgen suchen“ „Übermorgen? Schon?“ „Ja deshalb lass uns los fahren“ grinste der Gitarist und führte seinen Freundin nach draußen. Im ersten Laden angekommen wurde Richie begrüßt wie ein König. Die Verkäuferinnen schwirrten um ihn herum und Claudia stand hilflos daneben. „Danke, aber ich brauche nichts. Meine Freundin braucht etwas. Sie geht mit mir zu der Verleihung übermorgen“ erklärte er und hob abwehrend die Hände. Kaum hatte er den Satz beendet wurde Claudia auch schon von den Damen umringt und nach oben zu den Abendkleidern begleitet. Währenddessen machte es sich Richie in der Nähe der Umkleiden auf einem Sessel gemütlich. Claudia probierte verschiedene Kleider konnte sich aber am Ende zwischen 2 nicht entscheiden. Das eine war rot , hatte einen eleganten Carmenausschnitt , eine Korsage und wurde nach unten hin weiter. Das andere war schwarz mit Spaghettiträgern, unten ein wenig ausgestellt und an den Seiten war es blassrosane dicke Streifen. „Nimm halt beide mit. Wir finden schon noch eine Gelegenheit für das andere.“ Lächelte Richie. Nun holte eine der Verkäuferinnen einen hellbraunen Wildlederblazer mir einer wunderschönen Verzierung drauf und die passende Hose hervor. „Wow, probier das mal“ sagte er und reichte ihr den Anzug. Aus den beiden Kleidern wurde am Ende noch der Wildlederanzug, ein paar Hosen, T Shirts und Blazer. „Würden Sie uns bei den Fragen nach ihrem Kleid bitte erwähnen?“ fragte der Kassierer. „Natürlich werden wir dass.“ Antwortete Richie ihm und prompt wurde den beiden der Lederanzug geschenkt und es gab für die Kleider noch die passenden Schuhe und Handtasche gratis. Mit diversen Tüten verließen sie den Laden. „Oh Mann, ist dass immer so wenn Du einkaufst?“ fragte Claudia mit glänzenden Augen als sie die Tüten verstauten. „Na ja, es geht. Aber bald werde die dich hier auch ohne mich erkennen. Im schlimmsten Falle an Caesar der das Kostüm der einen Verkäuferin besabbert hat“ lachte Richie und strich der Dogge über den Kopf. „Und was willst Du jetzt noch machen?“ fragte er als sie eingestiegen waren. „Lass uns zu den Pferden fahren“ schlug sie vor. Gesagt getan. Sie brachten schnell die Einkäufe nach Hause, zogen sich um und fuhren zu Tom. Dieser begrüßte sie schon freudig. „Ah ich habe schon gedacht ihr kommt heute nicht“ lachte der dicklichere Mann. „Doch wir waren nur noch einkaufen. Denn übermorgen ist die Musikveranstaltung und da mussten wir Claude noch ein wenig einkleiden“ lachte Richie und gab ihm die Hand. „Kommt mal mit bevor ihr zu euren Mädels geht. Ich habe einen Neuzugang, den muss ich euch unbedingt zeigen.“ Neugierig wie die beiden waren folgten sie Tom zu den Weiden hinter dem Stallgebäude. „Oh mein Gott. Der ist ja wunderschön“ flüsterte Claudia und ging langsam auf den Zaun zu. Dort stand ein rabenschwarzer Araberhengst. Als er die junge Frau sah drehte er seinen Kopf zu ihr und lief zum Gatter. Vorsichtig streckte er ihr seine Nasen entgegen und liess sich auch streicheln. „So ein Pferd habe ich ja noch nie gesehen“ flüsterte Richie ganz fasziniert.

Am nächsten Tag hatten die beiden einen Termin wegen des Fotoshootings. Nach ein paar Höflichkeitsfloskeln wollte nun Richie wissen was genau sie vor haben. „Na ja Mr. Sambora. Wir suchen einige berühmte Leute und hoffen, dass sie unsere Kampagne unterstützen. Es geht um verschiedene Themen wie einmal die Abschlachtung der Mustangs, das Tiere zu Pelzmäntel verarbeitete werden, Tierversuche usw. Nun ja und zu jedem der Themen würden wir gerne einige Fotos mit Ms. Martens machen, da wir ja wissen, dass sie eine sehr engagierte Tierärztin sind und hübsch noch dazu. Sie können sich gerne aussuchen zu welchen Themen.“ „Und was ist mit dem Fotografen? Stellen sie ihn oder kann ich einen beauftragen?“ „Wie sie wünschen, das liegt ganz bei Ihnen.“ „Gut, dann würden wir beide uns noch mal besprechen was das angeht und uns noch einmal bei Ihnen melden. Denn wir sind am überlegen, ob wir nicht einige Bilder zusammen machen könnten.“ Erklärte Claudia ihrem Gegenüber. „Oh das würden sie tun? Das wäre natürlich spitze“ sagte der Mann nervös reichte den beiden seine Visitenkarte und verabschiedete sich. „Und was denkst Du?“ fragte sie. „Na ja scheint eigentlich ganz interessant zu sein. Nur ich muss mich erst mal mit Jon und dem Management kurzschließen wegen dem Shooting. Vielleicht bekomme ich auch unseren eigenen Fotografen. Er hat immer sehr gute Ideen.“ „Ok, dann tu das mal. So lagen du telefonierst widme ich mich noch einem Glas Wein und den Leuten um mich die ständig hier her sehen“ grinste Claudia und schubste ihren Freund weg. Als er wieder kam besprachen die beiden die Einzelheiten. „So dann lass uns mal heim fahren wir haben noch einiges zu erledigen für morgen. Ich muss früh raus wegen den Soundcheck und einigen Interviews. Außerdem sollten die anderen bald da sein“ sagte Richie bezahlte und sie fuhren heim Dort standen auch schon die Taxis. „Na da seid ihr ja schon!“ begrüßte der Gitarist seine Freunde. Im Haus bestaunten Alejandra und Doro wie schön das Haus eingerichtet war. „Ich habe für uns drei morgen noch einen Termin in einem Schönheitssalon gemacht. Ich hoffe das geht in Ordnung mit euch“ sagte Alejandra und sah ihre Freundinnen an. „Ja das ist in Ordnung. Endlich mal wieder ein wenig ausspannen von dem Stress“ witzelte Doro als die drei noch auf der Terrasse saßen. Die Männer waren schon ins Bett gegangen.




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...   Erstellt am 13.06.2005 - 22:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der nächste Tag war für die Jungs sehr hektisch im Gegensatz zu Ihren Frauen. Die ließen sich im Salon von vorne bis hinten verwöhnen. Es war mal eine ganz neue Erfahrung für Claudia die es aber sichtlich genoss. Bereits gestylt fuhren sie am späten Nachmittag wieder ins Haus. Dort stellten sie sich nun die Frage welches Kleid sollte Claudia anziehen. Nach einigen Diskussionen entschieden sie sich für dass schwarze. Also ging jeder in sein Zimmer und zog sich um. „Wir sind wieder da!“ hörte Claudia Richie rufen und seine Schritte auf den Weg nach oben. „Na meine Süße, alles klar? Oh Mann, Du siehst klasse aus! Warte ich helfe dir mit dem Reißverschluss“ schnell legte er seinen Anzug aufs Bett, stellte sich hinter sie und half ihr das Kleid zu schließen. „Danke. Wie war’s bei Dir?“ „Gut und ich denke es wird nachher noch viel besser wenn ich mit so einer hübschen Frau ankomme“ grinste er und zog sie an sich. Bei diesem Anblick machten sich seine Hände selbstständig und er fuhr sachte über jeden Zentimeter ihres Körpers. Seine Lippen berührten ihren Hals. „Musst Du dich nicht noch umziehen?“ fragte sie leise. „Doch dabei sollst Du mir ja helfen“ antwortete er rauh während ihre Finger unter sein Shirt glitten. „Wirklich, nur weißt Du ich glaube wir haben nicht mehr so viel Zeit“ lachte sie, gab ihm einen Kuss auf die Nase und verschwand. „Du Biest“ flüsterte er ihr nach. Nachdem er sich unter die Dusche gestellt und ein wenig beruhigt hatte zog er sich an und kam nach unten. Kaum hatte er die letzte Stufe der Treppe erreicht klingelte es. Die Limousine war da. „Na dann mal los!“ lachte Tico schnappte sich seine Frau und ging nach draußen. Kaum kamen sie an dem roten Teppich an wurde Claudia nervös. „Was ist wenn ich auf die Nase falle?“ fragte sie und sah Richie entsetzt an. „Das wirst du nicht, denn ich werde dich festhalten. Also los“ schnell stieg er aus dem Wagen und reichte seiner Freundin die Hand. Zusammen liefen sie den roten Teppich entlang und wurden fotografiert. Kurz vor dem Eingang kam eine Reporterin auf die beiden zu. „Würden Sie mir ein kleines Interview geben Mr. Sambora?“ fragte sie und er nickte. „Ich stehe gerade am roten Teppich und neben mir der Bon Jovi Gitarist Richie Sambora mit Begleitung. Sagen Sie, ist das ihre neue Freundin?“ „Ja dass ist sie. Ihr Name ist Claudia und sie ist Tierärztin“ erklärte er lächelnd. „ Stimmt es auch dass sie beide hier nach Los Angeles gezogen sind?“ die Frau streckte das Mikro Claudia unter die Nase. „Ähm ja sind wir. Ich habe vorher einige Monate in San Francisco in einer Tierklinik gearbeitet.“ „Sehr interessant…sagen Sie mal stimmt es dass sie aus Deutschland kommen und sich bei einer Tour kennen gelernt hatten?“ „Ja. Richie hatte einen seiner Schäferhunde mit dabei und da sich der Hund verletzt hatte kam er zu mir in die Praxis. Es war in München“ „Ich glaube dass müssen wir mal in einen ausführlichen Interview besprechen. Freuen Sie beide sich schon auf die Verleihung?“ „Ja sehr sogar“ lachte nun Richie. „Und nun noch eine letzte Frage, woher haben Sie ihre Kleid?“ „Von Calvin Klein“ „Vielen Dank und noch einen schönen Abend“
„Siehst Du, es hat doch gut geklappt“ lächelte Richie und küsste seine Freundin. „Das war toll. Würden sie beide sich einen Moment hierhin stellen Mr. Sambora!“ hörten sie eine Stimme und drehten sich um. Schnell posierten sie noch für den Fotografen als Paar und dann noch als Gruppe nachdem die anderen hinter her kamen. Endlich konnten sie sich auf ihre Plätze begeben und nach dem Auftritt der Band den Abend in vollen Zügen genießen.

Der nächste Tag sollte für das Paar stressig beginnen. Sie kamen gegen 4 von der After Show Party nach Hause und vielen müde ins Bett. Knappe 2 Stunden später klingelte das Telefon. „Ja?“ murmelte Claudia in den Hörer. „Claudia, ich bin es“ „Mama, was ist passiert?“ fragte sie und war prompt wach. „Ich bin im Krankenhaus. Dein Vater und ich hatten einen Unfall. Mir ist nicht viel passiert nur eine leichte Gehirnerschütterung, Prellungen und Brüche. Aber dein Vater liegt im Koma.“ „Wie bitte? Wo seid ihr? Ich werde so schnell wie möglich kommen.“ „Im Krankenhaus in Schwabingen. Du brauchst aber nicht kommen. Denn meine Schwester Sofie ist da.“ „Das ist mir egal. Ich komme so schnell ich kann. Bis dann“ sagte Claudia und legte auf. Schnell stieg sie aus dem Bett und packte ihre Sachen. „Was ist los?“ fragte Richie und setzte sich aufrecht hin. In kurzen Sätzen erklärte sie ihm was vorgefallen war. „Hör zu, ich rufe am Flughafen an und buche für uns die erste Maschine. Du machst langsam und dir nicht so einen Kopf denn es hat keine Sinn hektisch zu werden“ „Für uns? Du hast doch noch so viel zu tun, Richie und außerdem was ist mit den Hunden? Und den beiden Pferden?“ „Du bist mir wichtig und ich will bei Dir sein. Also packe Sachen für mich mit. Was die Hunde angeht kann Tico und Alejandra sie mitnehmen und um die Pferde soll sich Tom kümmern.“ Er zog seine Hose an und lief nach unten. Dort kochte er Kaffee, machte Sandwichs und hängte sich ans Telefon. „Das ist mir egal. Dann buchen sie uns 2 verdammte Plätze in die First Class. Es ist mir egal wie aber tun sie es ich muss unbedingt mit in diesen Flieger. Haben Sie verstanden. Ja auf den Namen RICHIE SAMBORA. Ah vielen Dank. Ich frage mich wieso man das nicht gleich so machen kann. Ja per ETIX und beide auf die selbe Kreditkartennummer. Auf wieder sehen“ wütend knallte Richie den Hörer auf. „Was ist denn hier los? Sind wir nicht erst ins Bett gegangen?“ fragte ein müder Tico der die Treppe herunter kam.




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...   Erstellt am 13.06.2005 - 22:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


„Ja eigentlich schon. Hör zu, Claudias Eltern hatten einen Unfall. Wir fliegen mit der nächsten Maschine nach München. Könnten Du und Alejandra auf die Hunde und das Haus aufpassen? Und evtl manchmal nach den Pferden sehen?“ „Natürlich machen wir dass. Ich gehe nur schnell hoch und zieh mir was an, dann fahre ich euch zum Flughafen.“ Einige Minuten später sassen die beiden mit Tico im Auto. „Danke, Tico!“ sagte Richie als er mit Claudia ausgestiegen war. „Kein Problem, Mann. Meldet euch“ „Tun wir“ rief der Gitarist und rannte seiner Freundin hinter her. Schnell ging er ans Terminal und checkte ein und gab die Koffer ab. „Es wird schon alles wieder gut“ flüsterte Richie als die beiden zusammen in der Wartehalle sassen. Er nahm sie in den Arm. Endlich wurden die Gäste gebeten einzusteigen. Nach 11 endlosen Stunden kam das Paar erschöpft in München an. Nachdem sie ihr Gepäck geholt hatten fuhren Sie erst Mal zur Wohnung von Claudia´s Eltern. Dort kramte sie umständlich den Schlüssel aus Ihrer Handtasche und führte Richie in ihr ehemaliges Zimmer. „So , das war mal mein Zimmer. Sie haben es von einem halben Jahr renoviert. Ist sehr schön geworden.“ Schnell zeigte sie ihm den Rest der Wohnung. „Ich gehe schnell duschen, dann können wir ins Krankenhaus fahren“ sagte Richie und ging ins Bad. Kaum war er draussen ging sie auch noch duschen. Während das kühle Nass über ihren Körper floss kam ihr der Gedanke, dass Richie ja noch nie hier war und er ihre Eltern auch nur vom Telefon oder Bildern kannte. „Ok, dann lass uns fahren. Wir nehmen am besten die Bahn“ schlug Claudia vor aber dann fiel ihr ein, dass sie keinen Einzigen Euro in der Tasche hatte sondern nur Dollars. Also nahmen sich beiden doch ein Taxi fuhren zur nächsten Bank wo Claudia Geld wechseln liess und dann ins Krankenhaus fuhr. „Guten Tag, Wo finde ich bitte Maria und Olaf Martens?“ fragte sie die Dame am Empfang. „Frau Martens ist im 3. Stock Zimmer 340 und Herr Martens im 4. Zimmer 450“ „Vielen Dank!“ mit einem Wink machte sie Richie klar dass er ihr folgen sollte. Ein wenig aufgeregt wurde er nun auch denn ihm kam in den Sinn dass er ihre Eltern ja noch nie gesehen hatte. „Ok, hier muss meine Mutter sein“ sagte sie und klopfte vorsichtig an der Tür. „Ja bitte“ „Mama!“ rief Claudia und umarmte die Frau die im Bett lag. „Claudia, mein Schatz. Du bist schon da?“ „Ja, wie geht es Dir?“ „Eigentlich ganz gut. Willst Du zu deinem Vater? Er liegt einen Stock höher..oh ist das Richie?“ fragte die ältere Frau. „Ja das ist er. Richie, meine Mutter“ „Hallo, ich hoffe es geht ihnen nicht so schlecht“ sagte er höflich und gab ihr die Hand. „Am besten wir fahren jetzt mal nach oben zu deinem Vater. Die Ärzte haben heute morgen noch ein paar Untersuchungen gemacht und jetzt warten sie auf das Ergebnis“ erklärte Frau Martens auf englisch und hoppelte mit ihren Krücken voran. Richie fasste Claudia´s Hand und folgte der Frau. Dort lag ihr Vater mit geschlossenen Augen und mit verschiedenen Schläuchen im Körper auf dem Bett. „Oh nein“ flüsterte sie und drehte sich um zu Richie der sie gleich in den Arm nahm. „Frau Martens?“ ein großer Mann kam auf die drei zu. „Oh guten Tag Doktor Schmidt. Sagen Sie, wissen Sie schon etwas neues? Aufgrund der Untersuchungen meine ich“ „Ja, das wollte ich Ihnen gerade erzählen. Wer ist denn das?“ „Das ist meine Tochter Claudia und ihr Freund Richard“ „Guten Tag, also wir haben festgestellt, dass er einen Blutkranz im Gehirn hat. Diesen müssten wir also nur weg operieren. Es hört sich zwar einfach an, aber wenn nur der kleinste Fehler passiert, dann kann es zu Lähmung und im schlimmsten Fall zum Tod führen“ erklärte er während Claudia leise und stockend für Richie übersetzte. „Bitte versuchen Sie es.“ Sagte Maria Martens. „Oder was meinst Du Claudia“ Diese nickte nur. „Gut in Ordnung wir werden sehen dass wir ihren Mann so schnell wie möglich operieren können. Am besten gleich morgen früh gegen 8. Was sie angeht, sie können eigentlich schon wieder nach Hause.“ Zu dritt verließen sie dass Krankenhaus und fuhren in die Wohnung. „Ich mache etwas zu Essen“ erklärte Claudia. „Nein, du kümmerst dich um deine Mum und ich ums Essen“ flüsterte Richie und küsste seine Freundin. „Danke, dass Du hier bist“ „Kein Problem“ Schnell untersuchte er die Küche und mischte ein paar Leckereien zusammen. Während des Essens plauderten sie über das Leben in Los Angeles und wie es ihren Eltern ergangen war. „So, Kinder. Ich will morgen früh wach sein wenn Olaf operiert wird. Wir sehen uns morgen. Schlaft schön und Claudia, rauche nicht so viel“ mahnte Maria und ging ins Bett. Schweigend saßen die beiden noch ein wenig auf dem Balkon. „Du hast recht wie schnell alles passiert. Es ist unglaublich“ sagte Richie. Kurz darauf legten sie sich auch schlafen. Nur Richie´s Gedanken kreisten auf einmal um etwas ganz bestimmtes….




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...   Erstellt am 13.06.2005 - 22:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der Morgen war für alle sehr angespannt. Claudia saß draußen auf dem Balkon rauchte eine Zigarette oder saß im Wohnzimmer und versuchte Fernzusehen. Mittags um 2 kam der erlösende Anruf von Dr. Schmidt. Er sagte dass alles glatt gegangen sei und sie ihn heute Abend besuchen können. Deshalb fuhren Richie und Claudia in die Stadt und besorgten ein paar Blumen, Süßigkeiten und etwas zu Essen. „München ist wirklich schön. Es erinnert mich an unsere erste Zeit. Weißt Du noch wie wir hier drüben in dem Café saßen?“ „Ja das weiß ich noch. Es war sehr schön. Das war unser erstes Date“ „Stimmt. Komm wir setzten uns hin und trinken wieder einen.“ Lachend zog er seine Freundin hinter sich her und bestellte 2 Cappuccino. „Richie, vielen Dank, dass Du mit mir hier hierher gekommen bist. Es bedeutet mir sehr viel.“ „Kein Problem. Jon hatte ja gesagt, dass er mich bei den Promotionterminen wegen der Platte entschuldigt aber dass ich spätestens bei Beginn der Tour wieder da sein muss. Magst Du vielleicht mitkommen?“ „Ich weiss nicht. Du hast bestimmt dann genug Stress und einiges um die Ohren. Ich werde mich in der Zeit nach einem Job umsehen und dich aber zwischendurch mal besuchen. Tourt ihr auch durch Deutschland?“ „Ja, wir haben sogar ein Konzert hier in München. Meinst Du wir sollen mal deine Eltern einladen?“ „Hmm ja tu es einfach. Ich denke, Bon Jovi ist Ihnen ein Begriff.“ Kicherte Claudia. Sie bezahlten und fuhren zurück um gemeinsam zum Krankenhaus zu fahren. Dort angekommen waren die beiden Frauen sehr aufgeregt. Vorsichtig öffnete Claudia die Tür des Krankenzimmers Ihres Vaters. Er lag ganz ruhig im Bett, als er die Stimmen hörte öffnete er seine Augen. „Claudia, Kind!“ „Papa!“ sie lief mit Tränen in den Augen zu ihrem Vater und umarmte ihn. „Wie geht es Dir?“ „Ein wenig schwach aber schon besser. Die Ärzte haben mir erzählt was passiert war. Wer ist denn der junge Mann?“ „Das ist Richie, mein Freund“ „Oh guten Tag. Schön Sie endlich mal kennen zulernen“ lachte der Alte Mann und gab den Freund seiner Tochter die Hand. Es war alles wieder gut. Claudia´s Eltern ging es von Tag zu Tag besser deshalb flogen die beiden 2 Wochen später wieder nach Hause. Tico und Alejandra warteten am Flughafen auf die beiden. „Hallo, wie geht’s deinen Eltern? Alles wieder in Ordnung?“ „Ja, danke. Ihnen geht es wieder gut. Und wie geht es meinen beiden Babys?“ frage Claudia und sah sich suchend um. Plötzlich hörten sie einen kleinen Schrei….alle vier drehten sich gleichzeitig um und sahen wie David von den beiden Hunden in ihre Richtung gezogen wurde. „Mensch, Sitz! Platz! Wollt ihr wohl auf Onkel David hören?“ rief er. Kaum erreichten sie die kleine Gruppe sprangen sie an Claudia und Richie hoch. „Ja ich habe euch auch vermisst“ murmelte die junge Frau und drückte den Kopf der Dogge an sich. „Kommt mit, es gibt noch ein paar ganz andere Überraschungen zu Hause“ lachte Tico. Endlich an ihrem „Schlösschen“ angelangt öffnete Tico vorsichtig die Tür, machte einen Schritt zu Seite. Ceasar und Jade fingen an zu bellen. „Was soll denn dass?“ fragte Richie und ging an Tico vorbei. Doch kaum stand er in der Türe hörte er einen Radau und 5 Hunde kamen auf ihn zugestürmt. “Was ist denn das?“ rief er und versuchte sich der Meute zu entziehen. „Na ja, während ihr weg wart haben wir auf eure Hunde aufgepasst. Und eines Morgens waren es nicht mehr 2 sondern 7.“ „Jade war trächtig..“ flüsterte Claudia und ging ins Haus. Die „kleinen“ Hunde waren Braun schwarz hatten riesige Pfoten, die Ohren der Mutter und das Gesicht des Vaters. „Na dass nenne ich wirklich Überraschung. Ist sonst noch irgendwas passiert? „ fragte Richie und ging vorsichtig ins Wohnzimmer. „Das war alles. Eure Post haben wir auf den Tisch in der Küche gelegt. Richie, wir sehen uns übermorgen. Da haben wir das Fotoshooting und danach fangen wir an mit den Proben.“ „In Ordnung. Ich werde euch bescheid geben wann mein Flieger ankommt. Und danke noch mal.“ „Kein Problem. Ach ja, Claudia. Du sollst Dich bitte mal bei Tom melden. Er wollte dich etwas fragen“ rief Alejandra noch und verschwand. „Ich rufe schnell meine Eltern an, dass wir gut zu Hause angekommen sind“ „Gut tu dass dann werde ich mir mal die Bande genau ansehen“ murmelte Richie, setzte sich auf den Boden und wurde gleich von Hunden umringt. „Ich habe sie angerufen und bescheid gesagt. Und Dir scheint es ja ganz gut zu gehen mit der Rasselbande“ lachte Claudia als sie wieder ins Wohnzimmer kam. Da sie ihren Freund bei seinen Versuchen die vierbeiner auseinander zu halten nicht stören wollte ging sie in die Küche und kochte. „Das riecht richtig gut, was gibt es denn?“ fragte Richie und stellte sich hinter sie. „Nur ein paar Tortellini mit Sosse. Zu mehr hatte ich keine Lust mehr“ lächelte sie und küsste Richie. Dieser holte 2 Teller heraus, Besteck und brachte es ins Wohnzimmer. Nach dem Essen räumte er ab. „Alles in Ordnung mit Dir? Du siehst so blass aus“ fragte Richie als er Claudia beobachtete. „Ja mir ist nur übel. Aber wahrscheinlich von dem ganzen Stress in den letzten Wochen. Am besten ich lege mich schon mal hin.“ Sagte sie und verschwand. Nachdem er mit den Hunden draussen war ging er mit einer Tasse Tee nach oben. Fast wäre er von ihr umgerannt worden als sie aus dem Bad kam. „Hier, ich habe Dir einen Tee gemacht. Der beruhigt deinen Magen.“ Besorgt führte er sie ins Schlafzimmer und reichte ihr die Tasse. Zum Glück ging es ihr am nächsten Tag besser und sie fuhren mit den Hunden zum Tierarzt um sie impfen zu lassen. Danach fing Richie an seine Sachen zu packen. „Ich habe alles gepackt. Mein Flugzeug geht um 9 Uhr. Ich rufe mir ein Taxi, dann musst Du mich nicht fahren und den Plan habe ich Dir alles gegeben, oder?“ „Ja hast Du, mach Dir bitte keine Sorgen mir geht es schon wieder gut“ versicherte Claudia ihm lächelnd. In seinem Inneren wusste er, dass es nicht so war, denn er hatte vorhin gehört wie sie wieder auf die Toilette rannte. „In Ordnung. Aber bitte versprich mir, dass Du zum Arzt gehst wenn es nicht besser wird mit deinem Magen“ „Versprochen“

Die Tage und Wochen vergingen aber Claudia ging es nicht besser. Also fuhr sie zum Arzt. Alejandra hatte sie vor ein paar Tagen besucht und sie gedrängt dorthin zu gehen und sich untersuchen zu lassen. Währenddessen lief Richie in Frankfurt durch die Innenstadt zusammen mit Tico. „Sag mal, was suchst Du eigentlich? Ich meine ich tapse Dir hinterher wie ein Hund aber habe keine Ahnung was du suchst“ knurrte dieser ungeduldig. „Ok Tico, du weißt, dass Claudia in ein paar Tagen nach München kommt. Na ja und ich habe mir über uns und unsere Beziehung ein paar Gedanken gemacht. Ich will etwas ändern.“ „und was soll das sein?“ „Ich will sie heiraten, Tico! Und ich will, dass sie einen besonderen Ring bekommt. Weißt Du nichts normales wie dieser einfache Goldring sondern was ausgefallenes!“ Tico konnte es nicht fassen, sein Freund wollte Claudia wirklich heiraten. Auf einmal fiel ihm ein kleiner Laden ins Auge vor dem ein Indianer aus Holz stand. „Guck doch mal da“ sagte er und zeigte dorthin. „Das ist es, Tico! Du bist klasse!“ Schnell rannte der Gitarist in den Laden. Dort entdeckte er einen wunderschönen silbernen Ring mit Türkissteinen „Der ist es. Den nehme ich. Haben Sie vielleicht auch noch einen passenden für Männer? Es sollte so etwas wie Eheringe werden“ erklärte Richie der Verkäuferin in einem Mix aus deutsch und englisch. Diese verstand sofort was er wollte und brachte ihm zwei passende Ringe. Überglücklich kaufte der Gitarist die beiden. „Und wie findest du sie?“ fragte er und hielt sie Tico unter die Nase.




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...   Erstellt am 13.06.2005 - 22:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Was hat der Arzt gesagt?“ fragte Alejandra als Claudia wieder mal von einer Untersuchung zurückkam. Sie sah ihrere Freundin an, dass es ihr nicht gut ging. „Was ist los?“ „Ich wurde vom Hausarzt an einen Gynäkologen verwiesen. Ich bin im 3. Monat!“ „Was?? Das ist ja klasse! Herzlichen Glückwunsch!“ rief das Model. „Na ja, ich weiss nicht so recht. Ich habe angst, dass etwas passiert“ flüsterte Claudia. „Es wird schon alles gut gehen, aber sag mal, darfst Du noch fliegen? Du wolltest doch zu Richie und deinen Eltern nach München“ „Ja ich darf noch und soweit ist auch alles in Ordnung mit dem Kind“ „Na also, dann lass uns die Sachen packen. Mann wird das eine Überraschung“ lachte Alejandra und machte ihrer Freundin Mut.

„Claudia, hier sind wir!“ rief Maria Martens und winkte als sie ihre Tochter mit einer anderen Frau sah. „Hallo Mama, das ist Alejandra. Sie ist Tico´s Frau. Ihn und die anderen werdet ihr ja nachher noch kennen lernen. Wo ist eigentlich Papa?“ „Der wartet draussen im Auto, da er im Halteverbot steht. Kommt mit. Sollen wir euch gleich zum Hotel fahren? Richie haben wir gestern schon gesehen. Er kam vorbei um uns die Karten und 2 Pässe zu geben für heute abend. Ein sehr netter Mann“ „Ja, Mama das ist er. Ich möchte bitte erst ins Hotel.“ Die drei Frauen gingen nach draußen und Herr Martens fuhr sie zum Hotel. Dort checkten sie schnell an der Rezeption ein. „Claude!“ sie drehte sich um und entdeckte Richie. Schnell lief sie auf ihn zu und fiel ihm in die Arme. „Hi. Oh mann ich habe dich ja so vermisst“ flüsterte sie. „Ich dich auch. Nach dem Konzert habe ich noch einen Tisch reserviert in deinem Lieblingsrestaurant. Denn ich habe noch eine Überraschung für dich“ flüsterte Richie vielsagend. „Was denn?“ „Das sage ich dir ganz bestimmt nicht. Da musst Du dich noch ein paar Stunden gedulden. Seit ihr gerade angekommen?“ „Wie gemein du bist!! Und ja wir sind gerade gekommen“ „Gut, dann geht schnell hoch und macht euch fertig. Wir müssen in einer Stunde wieder im Stadion sein.“ Erklärte er. Also folgte Claudia ihm und ging duschen. Als sie herauskam legte sie sich aufs Bett um sich ein wenig auszuruhen. „Ist alles in Ordnung mit Dir? Warst Du eigentlich beim Arzt?“ fragte er und setzte sich neben sie. „Ja ich war beim Arzt und mir geht es eigentlich ganz gut“ „Was meinst Du mit eigentlich?“ „Das erzähle ich Dir nachher. Lass mich noch ein bisschen liegen bleiben und nimm mich in den Arm, ok?“ „Alles was Du willst“ flüsterte Richie und hielt sie fest. Zusammen fuhren sie ins Olympiastadion. Kurz vor dem Einlass der Fans kamen auch Claudia´s Eltern. Ihr Vater hatte sich von seinem Unfall wieder ganz erholt und zu Dritt verfolgten sie das Konzert. Gegen halb elf trafen sich dann alle in dem Restaurant. „Ok, ich finde es toll, dass ihr alle da seid. Das heute war ein Klasse Konzert und am besten fand ich es, dass Claudia und ihre Eltern da waren. Ich weiss, dass es schon spät ist, aber das was ich zu sagen habe muss einfach heute raus. Claudia, ich weiss, wir beide haben chaotische Zeiten hinter uns und auch einigen Stress gehabt woran ich nicht ganz unschuldig war. Aber zum Glück meine das Schicksal es gut mit uns und gab uns eine 2. Chance. Diese will ich nicht versauen. Ich liebe dich über alles, mein Liebling. Das weiß ich nun und ich weiß auch, dass ich dich nicht mehr so schnell gehen lassen werde, deshalb frage ich dich willst Du mich heiraten?“ Tränen stiegen in Claudia´s Augen. Sie konnte es nicht fassen, er meinte es wirklich Ernst, oder wusste er schon etwas? „Richie, ich..“ stotterte sie. „Und?“ fragte er noch einmal nach „Ja, natürlich“ flüsterte sie und fiel ihm um den Hals. Mutter und Vater Martens freuten sich einen so netten Schwiegersohn zu bekommen und umarmten ihre Tochter und das neue Familienmitglied. Die Gruppe sass noch eine ganze Weile zusammen. „Na los, dann lasst uns mal anstoßen. Eine Flasche Champagner bitte!“ rief Richie dem Kellner zu. „Ich möchte keinen Alkohol, lieber ein Wasser!“ flüsterte Claudia ihm zu. Erstaunt sah er sie an. „Mir geht es nicht so gut“ erklärte sie schnell und hob dich die Wahrheit für nachher auf. Später fuhren alle zusammen ins Hotel. „Was ist los, Claude? Du hast doch irgendwas..“ sagte Richie als er zu seiner Zukünftigen ins Bett kam. „Na ja, ich muss Dir was sagen Ein paar Dinge sind schon passiert während Du weg warst. Ich habe mit Tom gesprochen und er hat mir einen Job angeboten. Auf seinem Gestüt als Tierärztin. Nicht nur für ihn sondern auch für andere Züchter. Den Job kann ich aber momentan nicht annehmen. Denn es gibt da noch etwas. Ich war beim Arzt während Du weg warst. Dieser hat mich dann zu einem anderen geschickt und kurz bevor Alejandra und ich hier her geflogen sind, kam das Ergebnis“ „Was ist es?“ fragte er ängstlich. „Na ja, unsere Ruhe in dem Schloss wird bald vorbei sein. Ich bin schwanger“ „Nein?“ „Doch, ich bekomme ein Kind von dir. Ich bin im 3. Monat“ „Aber wie?“ flüsterte er. „Na ja, erinnerst Du dich an die Nacht am Strand?“ „Du meinst da? Oh Baby, das ist ja toll.“ Lächelte Richie und küsste sie innig. Am nächsten Morgen lud das Paar noch einmal ihre Freunde und Claudia´s Eltern ein. „Na ja, ihr wundert euch bestimmt wieso wir euch wieder zusammen gerufen haben. Eine Überraschung kam ja gestern schon nämlich dass wir heiraten werden und die andere habe ich Richie gestern Nacht verkündet. Ich bin nämlich schwanger“ Maria Martens konnte ihre Tränen nicht mehr zurückhalten und lief auf ihre Tochter zu. „Gut gemacht mein Junge. Ich freue mich für euch, denn du bist ein feiner Kerl“ brummte Olaf Martens und umarmte Richie. Den restlichen Tag verbrachten Claudia und Richie gemeinsam sie liefen durch München und gingen in ein paar Geschäfte. Richie entdeckte in eine blaue Jeans mit einem gelben Basketball T Shirt. „Sieh mal, ist doch klasse. Sollen wir es kaufen?“ fragte er und hielt Claudia die Klamotten vor die Nase. „Ich weiss nicht, Richie. Denn man weiss nie was kommt. Wir können uns erst in ein paar Monaten sicher sein, dass alles ok ist…“ „Mach Dir keine Sorgen, wir passen schon auf. Es wird nichts passieren, da bin ich mir sicher“ flüsterte er strich ihr über die Wange und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. Sie warf ihm einen dankbaren Blick zu. „Ich hätte da noch eine Frage“ sie sah ihn erwartungsvoll an. „Was denn?“ „Wann heiraten wir? Ich meine ich würde gerne noch mit einer normalen Figur in das Kleid passen“ kicherte sie. „Na gut, lass mich überlegen wir sind noch 3 Wochen unterwegs und dann komme ich heim. Wir brauchen dann noch ein wenig Zeit um alles zu organisieren.“ „Wieso? Lass uns in unserem zu Hause heiraten. Ich suche einen Partyservice heraus und bestelle, genauso wie den Pfarrer. Was die Gästeliste angeht können wir ja beide jeweils eine schreiben und uns dann gegenseitig faxen oder mailen bis wir das haben.“ Schlug Claudia vor. „Hmm, wenn Du meinst. Dann frag aber bitte Alejandra oder Doro ob sie dir helfen. Denn ich möchte nicht, dass Du in dem Zustand alleine bist. Ausserdem brauchst Du jemanden der dir mit den Hunden hilft. Die sind sicher schon groß und ich will nicht dass du mit 7 von der Sorte raus gehst.“ Erklärte Richie als sie auf dem Weg zum Hotel waren. Dort trafen sie auf Tico und Alejandra die ihm Restaurant sassen. „Hi, können wir kurz mit euch reden?“ fragte Richie und setzte sich. „Ok, also wir wollen so bald wie möglich heiraten wegen dem Kind und dass Claude noch in ein Kleid passt.“ „Deshalb wollte ich fragen, Alejandra ob Du noch ein paar Tage bei mir bleiben würdest um mir mit der Organisation zu helfen.“ „Und mit den Hunden, denn ich will sie nicht alleine mit 7 Riesenviechern raus lassen“ „Das ist kein Problem. Ich habe sowieso ein Shooting in L.A. und bis Richie und Tico wieder da sind kann ich gerne bei Dir bleiben und Dir helfen“ lachte Alejandra. „Danke“ sagte Richie und drückte dem Model einen Kuss auf die Wange. Die vier saßen noch eine weile zusammen am Tisch und fingen schon an zu planen. Am nächsten Tag verabschiedeten sich alle wieder voneinander da Alejandra und Claudia wieder nach L.A. mussten. Kaum dort angekommen rannte Claudia auf die Toilette, Zum Glück war sie jetzt zu Hause. Die nächsten Wochen waren sehr anstrengend denn es gab einiges zu planen, Einladungen zu verschicken, Flüge für ihre Eltern buchen, Partyservice beauftragen, zum Arzt gehen wegen Kontrolluntersuchungen und sich natürlich um Ihre Tiere kümmern. Claudia war froh, dass sie Alejandra als Hilfe hatte. Während sie mitten in den Vorbereitungen steckte mit dem Partyservice legten sich auf einmal 2 Hände um ihren Bauch. Erschrocken drehte sie sich um und erkannte Richie´s Gesicht. „Ich bin wieder da“ flüsterte er ihr in das eine Ohr denn das andere klebte am Telefon und sie diskutierte mit dem Lieferanten. Er merkte sehr schnell, dass sie aufgeregt war und nahm ihr kurzerhand den Hörer weg. „Hallo, ich bin Richie Sambora. Entschuldigen Sie meine aufgebrachte Frau. Ja ich weiß. Bitte erledigen Sie es so wie sie es wünscht ansonsten werden wir uns nach einem anderen Partyservice umsehen müssen. Danke, auf Wiederhören“ schnell legte er auf, grinste Claudia an und fuhr fort „So das ist jetzt geklärt. Und wie geht es euch beiden? Wo sind eigentlich die Hunde? Es ist so ruhig hier?“ „Also uns geht’s gut und die Hunde streunen draußen rum. Und was ist mit dir?“ flüsterte sie und drückte ihren Körper an seinen. „Na ja wenn ich ehrlich sein soll, ich habe dich schon vermisst… „ grinste er und liess seine Hände über ihren Körper wandern. “Na dann lass uns mal nach oben gehen“ flüsterte Claudia und zog ihn hinter sich her. Im laufen entkleideten sie sich gegenseitig. Kaum waren sie im Schlafzimmer angekommen hielten sie einander fest als hätten sie sich Jahre nicht gesehen.
„Wenn ich ehrlich sein soll, dann sieht man schon ein wenig was“ grinste Richie und strich sanft über ihren nackten leicht gewölbten Bauch. „Danke…aber ich hoffe, dass er sich noch so weit zurückhält mit dem wachsen bis ich das Hochzeitskleid aushabe“ antwortete sie. „Er??“ „Ja, es wird ein Junge“ lächelte Claudia.

2 Wochen später holten Jon und Dorothea das Ehepaar Martens vom Flughafen ab. „Willkommen, ich hoffe es gefällt ihnen hier“ lächelte der Bandleader. „Wir waren noch nie hier. Ich bin wirklich mal gespannt. Meine Tochter hat mir schon mal Bilder geschickt aber das ist ja nicht dasselbe“ lachte Maria. Schwatzend fuhr Jon zu den „Schloss“ und parkte vor dem Haus. „Das Haus ist ja wunderschön“ rief Maria aus als sie es in seiner ganzen Pracht sah. „Ja, es war eigentlich reiner Zufall dass Richie das Haus gefunden hat“ erklärte Jon und lud das Gepäck aus. Kurz darauf ging die Tür auf und sie wurden alle von einer großen Hundemeute empfangen während Claudia und Richie langsam die Treppe herunter kamen. Die beiden begrüßten ihre Gäste und führten sie nach drinnen. Dort brachten Richie und Job das Gepäck nach oben während Claudia ihre Eltern durch das Haus führte. „Es ist wirklich ein Traum, mein Kind“ „Ja es ist schön hier. Sag mal das große Gebäude da neben dem Haus, ist das eine Garage?“ fragte ihr Vater neugierig. „Ja da sind Richies Autos drin. Er kann sie dir nachher ja mal zeigen“ erklärte Claudia. „Wer soll wem nachher was zeigen?“ Richie kam zwinkernd dazu. „Du meinem Vater die Autos.“ „Oh natürlich, kommen Sie mit. Wir können ja auch gleich mal eine Tour machen wenn Sie möchten“ der Gitarist zog seinen Schwiegervater fröhlich hinterher. Während die Männer eine Tour mit Richie´s Auto machten setzten sich die Frauen auf die Terrasse, „“Ich kann es immer noch nicht fassen, Claudia. Aber nun mal eine andere fragen. Wo kommen all die Hunde her? Ich meine du hattest doch eigentlich nur Ceasar. Wo ist er überhaupt?“ fragte Maria. „Er ist bestimmt zusammen mit Jon auf dem Rücksitz im Auto. Das lässt er sich nicht nehmen. Na ja als ich in San Francisco war habe ich doch noch eine Rottweilerhündin aufgenommen und während wir bei euch waren kamen die 5 Babys zur Welt.“ „Claude, das sind doch keine Babys mehr“ stellte Dorothea fest und beobachtete die Meute. „Doch sie sind noch nicht mal ein Jahr alt“ Die Frauen unterhielten sich über die morgige Hochzeit und Claudia´s Schwangerschaft. „Wie sieht eigentlich dein Kleid aus?“ fragte nun Doro. „Es ist oben und ist im Schrank wo Alejandra geschlafen hat, denn da geht Richie nicht rein. Kommt mir, ich zeige es euch. Gestern musste ich es noch mal weiter machen lassen“ stöhnte Claudia und ging die Treppen nach oben. Sie holte das Kleid aus dem Schrank. Es war sehr schlicht, champagnerfarben, keine Träger, oben eng und unten wurde es ganz weit. „Das ist sehr schön, schlicht aber elegant. Da wird Richie aber Augen machen, wenn er dich sieht“ lachte Maria. „Oh da kommen sie schon, lasst uns wieder runter gehen“ schlug Claudia vor.




DancingHorse
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...   Erstellt am 13.06.2005 - 22:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Endlich war der große Tag da. Richie wurde buchstäblich von den Frauen rausgeschmissen also verzog er sich mit seinen Sachen zu seinen Freunden ins Hotel. Er hatte noch einen kleinen Kater vom Vorabend also brummte er vor sich hin. „Stell dir dass vor, die haben mich einfach vor die Tür gesetzt“ liess sich Richie bei seinen Freunden aus. „Na ja sie werden schon ihre Gründe dafür haben außerdem bringt es ja angeblich Unglück wenn Du die Braut vorher im Hochzeitskleid siehst“ erklärte David und rückte seine Fliege zurecht. „So Jungs, dann lasst uns mal fahren.“ rief Jon und streckte die Nase durch die Tür. Schnell checkte Richie seine Krawatte und ging mit seinen Freunden und Claudia´s Vater nach unten. “Und wie geht es Dir?“ fragte Olaf und beobachtete seinen Schwiegersohn. „Na ja, ich bin schon ein wenig nervös…und ich fühle mich so als ob ich Claudia das erste Mal treffen würde.“ erklärte er. Vor dem Haus angekommen stieg er mit weichen Knien aus. Er hörte bereits die Gäste. Er holte noch einmal tief Luft und ging nach drinnen in den Garten. „Hey, Rich, du siehst gut aus“ hörte er eine Stimme neben sich. Es war seine Ex Frau Heather. „Du bist ja doch gekommen. Wo ist Ava?“ „Sie spielt mit den Hunden“ erklärte sie und sah ihn mit ihren blauen Augen an. „Alles ok?“ „Ja ich bin nur ein wenig nervös. Ich meine…ach vergiss es“ murmelte er in sich rein. „Hör zu Richie, Du weißt, dass ich auch wieder einen Partner habe. Natürlich ist es ein komisches Gefühl bei der Hochzeit des Ex Mannes dabei zu sein aber ich bin mir ziemlich sicher dass Du diese Frau von ganzem Herzen liebst. Sogar noch mehr als Du mich geliebt hast. Deshalb wünsche ich euch alles gute und vom optischen her seid ihr perfekt. Ich habe euch auf der Verleihung gesehen. Also, dann geh und mach sie glücklich“ „Danke“ flüsterte er umarmte seine Ex Frau gab ihr einen Kuss auf die Wange und stellte sich vor den Priester. Kurz darauf erklang die Musik und Claudia kam an dem Arm ihres Vaters aus dem Haus. Sie sah wunderschön aus. Nach der Zeremonie wurden sie von ihren Gästen beglückwünscht und schnitten den Kuchen an. „Du siehst wundervoll aus, Mrs Sambora“ flüsterte Richie ihr ins Ohr. „Danke, Mr. Sambora“ antwortete sie lächelnd. Tico´s Bruder lief durch die Gästeschar und machte ein Foto nach dem anderen. Die Hunde spielten ausgelassen mit den Kindern und die Gäste unterhielten sich gut. „Komm mit“ flüsterte Richie nahm seine Frau an der Hand und lief mit ihr ins Haus in ihr Schlafzimmer. „Ich habe dich den ganzen Tag noch nicht gesehen oder für mich alleine gehabt. Ich bin froh, dass wir es endlich getan haben und auch dass du mir eine zweite Chance gegeben hast. Du bist eine wundervolle Frau und siehst heute einfach unglaublich aus“ Er strich ihr zärtlich eine Locke aus dem Gesicht und küsste sie innig. „und weißt Du was? Ich bin auch froh darüber dass wir es noch mal versucht haben. Anfangs hatte ich meine Zweifel aber nun weiß ich dass es die richtige Entscheidung war. Ich möchte Dir auch noch danken, dass Du für mich da warst als die Sache mit Dean und dem Baby war. Du hast mich nicht unter Druck gesetzt sondern warst einfach da und hast mich in den Arm genommen wenn ich es brauchte“ Sie sahen sich tief in die Augen und küssten einander leidenschaftlich…plötzlich hörten sie ein kratzen an der Tür. „Ich glaube da vermisst uns jemand“ sagte Richie und öffnete. Davor stand Caesar und an seiner Schnauze hing etwas weißes was sehr verdächtig nach…“Caesar, wo bist Du?? Du bist ein Dieb…“ rief David und polterte die Treppe hoch. Als er das Paar dort stehen sah sagte er nur „Oh“ „Was ist denn passiert?“ fragte Richie seinen Freund. „Das olle Vieh kam zu mir und wollte dass ich ihn streichle was ich auch getan habe aber dann machte sein Kopf einen Ruck und er hatte meinen Kuchen geklaut!“ „Ich glaube ihr 2 werdet euch nie ändern“ lachte Claudia gab ihrem Hund einen klaps und lief mit ihm nach unten. “Hab ich euch äh irgendwie gestört?“ fragte David und sah Richie an. „Nein hast Du nicht. Wir haben uns nur kurz unterhalten. Lass uns runter gehen und dir ein neues Stück Kuchen besorgen auf das Du dann hoffentlich aufpassen wirst“ lachte er und ging mit seinem Freund nach unten. Am Abend wurden Tische aufgebaut und eine kleine Bühne. „Wisst ihr, als wir mit der Band auf Tour waren habe ich durch einen glücklichen Zufall Claudia wieder getroffen. Sie ging mir vorher nie aus dem Kopf und jetzt erst recht nicht mehr Als ich abends in meinem Hotelzimmer saß kamen mir ein paar Ideen für, wie sollte es auch anders sein, neue Lieder. 2 davon will ich euch und speziell Dir, Claude vorspielen. Das erste schrieb ich kurz nachdem ich sie das erste mal in einem Club in San Francisco wieder sah und das zweite nachdem sie meinen Heiratsantrag angenommen hatte“ sagte Richie während er auf der Bühne stand. Schnell standen die anderen auf, gingen auf die Bühne und griffen nach ihren Instrumenten:

You can be a million miles away
I will always love you
you can be a thousand throught always
I'll be thinking of you
No matter where you try to hide
you will always gonna find me
right where I belong
been here beside you all along
like some ancient star
forever we'll remain.
Even if the sky should ever fall from grace
if I die or fade away
in the end you'll always know
you're not alone.
You can change your face to someone else
still I won't forget you
when you're feeling lost inside yourself
I will come and get you
These days the only saviour you can find
is something you believe in
deep inside your heart
you might believe in me
Like some ancient star
forever we'll remain
Even if the sky should ever fall from grace
if I die or fade away
in your life you'll always know.
I know you got your fears and doubts
they're weighing on your mind
but something's gonna save you
you're gonna see the truth inside
I'll be right beside you
when the world tears apart
on your book like a shadow
no matter where you are
Like some ancient star
forever we'll remain
Even if the sky should ever fall from grace
if I die or fade away
in the end you'll always know
you're not alone
you're not alone.

“Claudia, ich liebe dich über alles und werde dich nicht mehr so schnell gehen lassen” flüsterte nun Richie ins Mikro und begann mit seiner Stimme einen ruhigeren Ton anzuschlagen:
When I look at you
you're beautiful
there comes a time in someone's life
when you find things that matter
and every time we touch
the love runs deep
we realize it's our to keep
and that's all that really matters.
You'll always be my sweet addiction
in this life my saving grace
you're all that really matters
you know it's true
ain't no me without you.
When you're in the dark
baby don't despair
I'm just a spark away
I will be there
and that's all that matters.
You'll always be my sweet addiction
in this life my saving grace
you're all that really matters
you know it's true
ain't no me without you.
We'll share our lives together
yes our flame burns on forever
and at the final curtain call
we can say we did it all.
Solo
You'll always be my sweet addiction
in this life my saving grace
you're all that really matters
you know it's true
ain't no me without you.
And when we turns to dust
and we fly away
there'll be a light stil burning bright
and that's all that really matters.
Während des Liedes ging er auf seine Frau zu , zog sie eng an sich und tanzte mit ihr.

Ein paar Monate später liefen Olaf Martens und Adam Sambora auf dem Krankenhausflur in Los Angeles nervös auf und ab. Plötzlich öffnete sich eine Tür und Richie Sambora´s lächelndes Gesicht kam zum Vorschein. „Der Kleine ist da!“ rief er und verschwand wieder. Ein paar Momente später die den Großeltern wie Stunden vorkamen wurde die Tür wiederum geöffnet und in Richie´s Arm lag in einem Tuch gewickelt ein Kleines Bündel. „Ist er nicht schön? Wir wollen ihn Jason nennen.“ Sagte der stolze Papa und sah auf seinen Sohn hinab. Zusammen ging er mit dem älteren Ehepaaren ins Zimmer. Dort lag eine erschöpfte aber glückliche Claudia. „Sieh ihn Dir an, er ist wunderschön“ flüsterte Richie und küsste seine Frau.

ENDE




DancingHorse
unregistriert

...   Erstellt am 13.06.2005 - 22:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Danke, freut mich dass es Dir gefällt. Habe so 2 Wochen daran geschrieben. Ist aber schon ein wenig älter *gg*

*knuddel*

Kristina




janine20
unregistriert

...   Erstellt am 13.06.2005 - 22:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


also du gibst dir echt richtig mühe WOW kann ich da nur sagen,gefällt mir echt supi..bussi jany




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