Kulinarische Genüsse

Habt Mitleid...




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...   Erstellt am 03.05.2007 - 16:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Saisonkalender Mai

Einen ganz besondern Tipp für den Mai




In diesem Monat sind Matjes und Scholle DIE kulinarischen Highlights, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Eine ganz besondere Delikatesse unter den Heringsspezialitäten ist mit Sicherheit der Matjes. Hierfür werden ausschließlich junge Heringe verwendet, die noch nicht gelaicht und sich in der Winterpause kugelrund gefuttert haben. Ihr Fettgehalt liegt daher etwas höher als bei den im Herbst gefischten Heringen.
Der ausgenommene Fisch wird mild gesalzen und reift im Fass zum butterweichen Matjes. Früher war Matjes nur während der Fangzeit von Mai bis Juli erhältlich. Eingelegt und gereift musste er sofort gegessen werden. Heute wird jeder Matjes einmal gefroren. Dadurch stoppt die Reifung, setzt nach dem Auftauen aber wieder ein. Als Nebeneffekt verlängern sich die Haltbarkeit und die damit die Saison.
Gerade deshalb sind die ersten frischen Matjes im Frühjahr immer ein Highlight im kulinarischen Fischkalender. Ob pur, mit einer feinen Remoulade oder im herzhaften Matjessalat genossen, spielt dabei für den Kenner keine Rolle.

Genauso bekannt wie beliebt, ist die Scholle. Der delikate Plattfisch, der im Nordatlantik, der Nord- und Ostsee zu Hause ist, kann bis zu 95 cm lang und 7 kg schwer werden. Diese Exemplare findet man aber auf dem heimischen Markt eher selten. Angeboten werden hierzulande meist Schollen mit einem Gewicht von ca. 400 g. Gefangen werden sie in der Zeit von November bis Mai. Und gerade die im Mai gefangenen Fische sind besonders begehrt. Denn die Maischolle hat mit einem Gewicht zwischen 400 und 500 g genau die richtige Portionsgröße.
Das Fleisch ist fest und trotzdem sehr zart.
Mit einem Fettgehalt von nur 0,8 % ist sie ein richtiger Schlankmacher. Dem Kenner lässt allein der Anblick einer knusprig gebratenen Scholle das Wasser im Mund zusammenlaufen. Und hat man einmal das feine Aroma einer Scholle genossen, wird diese bestimmt öfter auf dem Speiseplan stehen.
Beim Kauf sollten Sie unbedingt darauf achten, dass die orangenen Punkte auf der Oberseite eine frische Farbe aufweisen und die Bauchseite gleichmäßig weiß oder zart rosa ist.

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...   Erstellt am 06.06.2007 - 08:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Saisonkalender Juni

Gemüse



Endlich ist es wieder soweit - die heimische Gemüsesaison hat begonnen



Sonnenwarme Tage machen uns Lust auf ein Picknick im Grünen oder auf ein improvisiertes Sommerfest auf dem Balkon an einem schönen warmen Abend.
Aus dem frischen, jungen Gemüse und den ersten Beeren und Kirschen aus dem Garten oder vom Markt lassen sich schnell und unkompliziert leckere, gesunde Snacks und Desserts zubereiten. Dazu passt ein leichter, gut gekühlter Prosecco wunderbar.

Saison aus heimischem Anbau haben:



* erste grüne Bohnen
* Kohlrabi
* Champignons
* Salat, verschiedene Sorten
* Radieschen
* Rettich
* Rhabarber
* Spargel
* Spinat
* Möhren
* Erbsen
* Spitzkohl
* Mangold
* frühe Kartoffeln
* junger Wirsing
* erster Blumenkohl
* viele Gartenkräuter

Unser Tipp: Mangold

Neue Kartoffeln und Mangold - einfach ein Genuss für Feinschmecker.
Es ist kaum zu glauben, aber Mangold war hierzulande vor ca. 100 Jahren bekannter als Spinat! Da sich Spinat jedoch einfacher anbauen lässt, musste der Mangold ihm buchstäblich das Feld überlassen und hat so lange Zeit ein Schattendasein geführt, Erst mit der Begeisterung für die asiatische Kochkunst und unter dem Einfluss der französischen Küche, wo er schon immer als Feingemüse geschätzt wurde, hat er seinen Platz in unser Küche zurückerobert. Dabei stand Mangold schon im alten Rom auf dem täglichen Speisezettel. Im Mittelalter wurde er in vielen Klostergärten als Gemüse und Heilpflanze angebaut.
Mangold ähnelt optisch dem chinesischen Pak-Soi, ist aber kein Kohl, sondern eine Blattgemüsesorte wie Spinat und verwandt mit Roter Bete. Man unterscheidet Blatt- und Stängelmangold, die auch unter dem Namen Römische Bete oder Beißkohl angeboten werden. Die Stängel können weiß oder rot sein.

Mangold hat ein würziges, nussiges und säuerliches Aroma. Er verliert beim Putzen ca. 10 Prozent an Gewicht und muss sorgsam gewaschen werden. In den gewellten Blättern können sich Sand und Erde gut verstecken.
Stiele und Blätter haben unterschiedliche Garzeiten und dürfen erst am Ende der Garzeit mit Säuerungsmitteln wie Essig und Zitronensaft verfeinert werden, sonst verfärbt sich das Gemüse grau.
Mangold ist mittlerweile ganzjährig erhältlich. Saison für heimische Freilandware ist von Mitte Juni bis Anfang September.
Beim Einkauf sollte man unbedingt auf fleckenlose Blätter und knackige Stiele achten. In ein feuchtes Tuch gewickelt, hält er sich im Gemüsefach ca. 2 Tage.
Blanchiert können Blätter und Stiel auch ca. 3 Monate eingefroren werden.

Wegen der unterschiedlichen Garzeiten empfiehlt sich kurzes Vorgaren in kochendem Salzwasser. Danach kann das Gemüse beispielsweise als Beilage in Butter oder Olivenöl gedünstet, für Suppen püriert, für Röllchen gefüllt oder mit Speck und Kartoffeln in eine Auflaufform geschichtet werden. Auch kalt, als Salat schmeckt er lecker.

Mangold ist reich an komplexen Kohlehydraten. Diese halten den Blutzuckerspiegel konstant, sorgen lange für Energie. Er enthält ansonsten hauptsächlich Wasser, etwas Eiweiß, kaum Fette, aber reichlich Vitamin C und viel Karotin, Letztere stärken Abwehrkräfte und Nerven und schützen vor Krebs. An Mineralstoffen sind Kalium und Magnesium zu nennen, die wichtig für den Knochenaufbau sind. Ein nicht geringer Eisenanteil verbessert das Blutbild.

Zum Würzen eignen sich prima Muskatnuss, Knoblauch, Rosmarin und Liebstöckel.
Etwas Milch oder Sahne verfeinern den Geschmack.

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Saisonkalender Juni

Obst und Beeren



Saison aus heimischem Anbau haben:



* Erdbeeren
* Süßkirschen
* Stachelbeeren
* Himbeeren (ab Ende Juni)
* Johannisbeeren (ab Mitte - Ende Juni)

Unser Tipp: Stachelbeeren und Süßkirschen

Stachelbeeren, egal ob grüne oder rote, stecken voller Vitamin C, Kalium, Kalzium und Magnesium. Sie sorgen für feste Knochen und Zähne. Kieselsäure kräftigt Haare und Nägel sowie die Gefäßwände und beugt so Krampfadern vor.
Saison haben die stacheligen Beeren von Anfang Juni bis August.
Beim Einkaut darauf achten, dass die Früchte prall und fest sind. Wirklich frische Beeren können Sie zwei bis drei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Sie sind gut zum Einfrieren geeignet und schmecken aromatischer, wenn man sie dann vor der Zubereitung nicht vollständig auftaut.
Dank ihres süßsauren Aromas eignen sich Stachelbeeren vorzüglich für Kompott oder Marmelade . Als Kuchenbelag sind sie unschlagbar, mit Ingwer als Chutney ein wahrer Genuss.

Süßkirschen straffen das Bindegewebe durch viel Vitamin C. B-Vitamine stärken die Nerven und sorgen für samtweiche Streichelhaut.
Saison sind bei uns der Juni und Juli. Die Früchte sollten prall sein, glänzen und eine intensive rote Farbe aufweisen, die Stiele sollten saftig-grün und nicht trocken sein. Süßkirschen am besten sofort verzehren. In einem Kunststoffbeutel sind die Früchte im Kühlschrank maximal zwei Tage haltbar. Da sie schnell fremde Aromen annehmen, nicht in der Nähe von geruchsintensivem Gemüse wie z. B. Porree oder Dill lagern.
Pur und frisch vom Baum sind sie am aromatischsten. Herrlich auch auf Obstkuchen oder mit Joghurt oder Quark oder als Konfitüre bzw. Kompott. Die Kirschen vertragen sich gut mit Vanille, Ingwer und Kardamom.
Sie ergeben auch ein tolles Parfait: dazu Früchte entkernen, pürieren, mit Sahne, Zucker sowie Joghurt mischen und frosten.

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...   Erstellt am 24.06.2007 - 09:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Jetzt auf den Tisch!

Saisonales Gemüse: Kohlrabi, Möhren, Bohnen



Jetzt ist die Zeit gekommen, wo wir in puncto Gemüse so richtig aus dem Vollen schöpfen können. Frisch vom Feld oder aus dem eigenen Garten schmeckt es besonders knackig und intensiv. Und natürlich stecken eine Menge gesunder Inhaltsstoffe drin!

Kohlrabi:

Die Knollen des wasserreichen Kohlrabi sind jetzt besonders prall und kräftig im Geschmack. Je weiter der Sommer fortschreitet, desto mehr verliert er an Qualität.

Tipp: Wenn Sie Kohlrabi auf dem Markt kaufen, lassen Sie den Verkäufer mit einem spitzen Messer ein- bis zweimal am unteren Ende in die Knolle einstechen. Schiebt sich das Messer ohne Widerstand in das Fruchtfleisch, ist es nicht holzig. Greifen Sie zu kleinen Knollen, sie schmecken meist besser als die großen Exemplare. Grundsätzlich weist Freilandware in der Regel ein kräftigeres Aroma auf. Ansonsten sollten Sie darauf achten, dass die Knollen nicht eingerissen sind und das Blattgrün noch frisch aussieht.

Apropos Blätter: Die kleinen Blätter sollten Sie unbedingt mit verzehren, wobei auch die großen sich bestens zum Salat verwenden oder wie Spinat zubereiten lassen. In den Blättern finden sich eine Menge guter Sachen, z.B. die Karotinoide (eine Vorstufe zu Vitamin A) und viel Vitamin C. Die feinen Senföle, die dem Kohlrabi seinen besonderen Geschmack verleihen, wirken günstig in unserem körpereigenen Entgiftungssystem.

Tipp zur Zubereitung:
Hitze bekommt diesen Verbindungen nicht so gut! Am besten wird Kohlrabi mit der Schale gedämpft und erst danach geschält, dann landen die meisten Inhaltsstoffe nicht im Kochwasser.

Möhren & Karotten:

Ob "Möhre" oder "Karotte" - das macht botanisch gesehen keinen Unterschied. Sie sehen nur ein bisschen verschieden aus: Karotten sind eher rund, kurz und dick. Möhren hingegen haben eine längliche Kegelform.
Was Karotten vor allem auszeichnet, ist ihr extrem hoher Gehalt an Vitamin A. Am besten wird dieses fettlösliche Vitamin mit etwas Fett im Körper aufgenommen. Also einen Teelöffel Olivenöl an den Salat geben bzw. etwas Butter oder Öl ans Gemüse, oder gar ein Butterbrot dazu essen. Aber was noch viel wichtiger ist: Dünsten Sie die Karotten! Denn dabei werden die Zellen, in denen das Beta-Carotin eingeschlossen ist, aufgebrochen. Erst jetzt kann es gut vom Darm ins Blut übergehen. Wer die Karotte roh isst, scheidet das meiste Beta-Carotin leider ungenutzt aus.
Beim Kauf von Bundmöhren (mit Grün) achten Sie auf das grüne Blattwerk. Es muss frisch aussehen. Schlaffe Vertreter haben einen geringen Nährwert. Junge Karotten werden nur unter fließendem kaltem Wasser abgespült. Mittelgroße Exemplare kann man mit dem Messer schaben.

Grüne Bohnen:

Der Name "Bohne" bezeichnet sowohl die Hülse, die man als Gemüse verzehrt (daher der Name "Hülsenfrucht"), als auch die Samen. Es gibt mehr als 100 Bohnensorten, die sich in Form, Farbe, Geschmack und Nährstoffgehalt unterscheiden.

Ein paar Beispiele: Prinzessbohnen: werden gepflückt, wenn sie noch jung und zart sind. Sie haben kurze Hülsen und enthalten kleine, dünne Samen. Die Prinzessbohnen ergeben die hochwertigsten Konserven.

Delikatess- oder Brechbohnen: sind dickfleischig und rundhülsig. Wie schon der Name sagt, lassen sie sich leicht in Stücke brechen. Stangenbohnen: sind sehr ertragreich und werden vorwiegend für den Frischmarkt angebaut.

Grüne Bohnen enthalten viel Vitamin C, Vitamin K (an der Blutgerinnung beteiligt), Folsäure und Mineralien. Sie wirken harntreibend, krampflösend und blutreinigend. Aufgrund des hohen Ballaststoffanteils treten nach dem Verzehr von Bohnen häufig Blähungen auf.

Tipp:
Verwenden Sie bei der Zubereitung immer verdauungsfördernde Gewürze, wie z.B. Bohnenkraut. Übrigens: Je öfter Bohnen gegessen werden, desto besser gewöhnt sich unser Verdauungssystem daran. Grüne Bohnen sollte man immer garen, denn sie enthalten Phasin, eine Stickstoffverbindung, die Brechdurchfall und blutige Entzündungen im Darm hervorrufen kann. Durch zehn- bis fünfzehnminütiges Garen wird das Gift zerstört.

Frische Bohnen sollten fest und knackig sein und eine intensive Farbe haben, die Hülsen sollten keine Flecken aufweisen. Sind sie frisch, bilden sich beim Auseinanderbrechen um die Bruchstelle Tropfen. Ohne Kühlung halten sich Bohnen im Sommer nur begrenzt. Am besten ungewaschen, in einem perforierten Kunststoffbeutel verpackt in den Kühlschrank legen, dann sind sie zwei bis drei Tage haltbar.

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Gemüseküche

Den Klostergärten haben wir den Gemüseanbau zu verdanken. Nicht nur heimisches Wildgemüse haben Mönche und Nonnen kultiviert, sondern sie haben auch Gemüsesorten aus der Neuen Welt angepflanzt und weiterentwickelt.
Susanne Hornikel bringt mit ihrer Gemüseküche Gesundheit auf den Tisch, die lecker schmeckt.

Infos:

* Gemüse hat neben Obst die höchste Nährstoffdichte, außerdem zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe. Die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe sind für die gesundheitsfördernde Wirkung verantwortlich. Durch regelmäßigen Gemüseverzehr kann Zivilisationskrankheiten vorgebeugt werden. Deshalb sollte Gemüse auf dem täglichen Speiseplan nicht fehlen.

* Gemüse sollte möglichst marktfrisch oder gar beim Erzeuger gekauft werden, so dass durch lange Transportwege die wertvollen Inhaltsstoffe nicht eingebüßt werden.

* Es sollte immer saisonales Gemüse und wenn möglich aus biologischem Anbau bevorzugt werden. Erntefrisch zubereitet hat es den vollen Geschmack.

* Das Gemüse sollte immer gründlich gereinigt, eventl. geschält und möglichst sanft zubereitet werden, um die wertvollen Inhaltsstoffe nicht zu beschädigen.

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Saisonkalender Juli

Gemüse



Sommerpower durch frisches, am besten rohes, Gemüse und knackige Beeren


Sommergemüse ist dank kurzer Transportwege besonders frisch auf dem Markt, Deshalb steckt es voller Vitamine, Mineralien und Ballaststoffen. Beim Garen gehen leider ein erheblicher Teil der Mineralstoffe verloren, deshalb soviel wie möglich roh essen und beim Waschen nicht „ertränken“ - also nur soviel Wasser wie unbedingt nötig verwenden.

Saison aus heimischem Anbau haben:



* grüne Bohnen
* dicke Bohnen
* Kohlrabi
* Champignons
* Salat, verschiedene Sorten
* Blumenkohl
* Brokkoli
* Chinakohl
* Erbsen
* Fenchel
* Frühlingszwiebeln
* Zucchini
* Möhren
* Gurken
* Spitzkohl
* Mangold
* frühe Kartoffeln
* viele Gartenkräuter
* Staudensellerie
* Radieschen
* Rettich
* Pastinaken
* Teltower Rübchen

Unser Tipp: Zucchiniblüten



Die herrlich großen Blüten der Zucchinipflanze drängen sich geradezu für eine Füllung auf. Die knallgelben Blütenblätter bieten ausreichend Volumen für eine Farce und lassen sich auch gut verschließen. Allerdings sind die begehrten Gewächse auf dem Markt nicht immer zu finden. Wer also seine Gäste damit überraschen möchte, sollte sie bei seinem Gemüsehändler rechtzeitig bestellen. Wenn Sie allerdings einen Garten haben, dann genügen bereits zwei Zucchinipflanzen, um Sie den ganzen Sommer mit reichlich frischen Blüten und Früchten zu versorgen.
Zucchiniblüten halten sich nicht lange. Am besten am Tag der Verwendung frisch kaufen.
Die feinen Blütenblätter müssen vorsichtig mit der Hand geöffnet werden, um den Blütenstängel im Inneren herausschneiden zu können. Dabei aber nicht die Blätter verletzen, sonst läuft Ihnen die Farce aus.
Die Zucchiniblüten nur im stehenden Wasser behutsam waschen, nicht trocken tupfen, sondern nur abtropfen lassen. Danach leicht salzen und pfeffern.
Der einfachste Möglichkeit, die Füllung in die Blüte zu bringen, ist das Einspritzen der Farce mit einem Spritzbeutel. Sie können auch einen Gefrierbeutel verwenden, von dem Sie eine Ecke abschneiden. Den Blütenkelch nicht zu prall füllen, da beim Erhitzen die Blätter platzen können. Wenn die Blüten sich durch Zusammendrücken und Drehen nicht schließen lassen, bindet man sie, z. B. mit einem Schnittlauchhalm, zu.
Die gefüllten Zucchiniblüten lassen sich auf zwei Arten zubereiten:
In Bierteig getaucht werden sie im heißen Öl ausgebacken und mit der Schaumkelle sehr vorsichtig heraus gehoben.
Wollen Sie die schöne Farbe erhalten, dann sollten Sie die Blüte nur mit Weißwein, der mit Kräutern gewürzt wurde, dämpfen.
Zum Füllen eignet sich Fisch ebenso wie zartes Fleisch oder Tomaten, Schafskäse u.s.w. - alles zu einer Farce verarbeiten.

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Saisonkalender Juli

Obst und Beeren



Saison aus heimischem Anbau haben:



* Aprikosen
* Brombeeren
* Stachelbeeren
* Himbeeren (ab Ende Juni)
* Johannisbeeren (ab Mitte - Ende Juni)
* Heidelbeeren
* Sauerkirschen
* Mirabellen

Unser Tipp: Beeren


Die süßen Aromaperlen sind echte Tausendsassas. Zuerst einmal sind sie supergesund, weil voll gepackt mit Anthocyanen. Diese sogenannten sekundären Pflanzenstoffe senken den Blutfettspiegel, schützen damit vor Arteriosklerose und Herzinfarkt und nebenbei auch vor Krebs.
Bei Beeren zeigt sich die Frische auf den ersten Blick. Üblicherweise werden sie in 250 oder 500 g - Schalen angeboten. Wenn die durchsichtig sind ist es leichter, matschige Früchte zu entdecken, denn diese verstecken sich gerne ganz unten.
Zu hause sofort umfüllen. Im Gemüsefach halten sie sich ein, zwei Tage.

Wasser mögen Beeren nur sehr bedingt. Stachel-, Brom- und Erdbeeren kann man unter sanftem Strahl abbrausen, Johannisbeeren mit der Rispe eintauchen, Heidelbeeren kurz wässern und sofort wieder abschöpfen. Nur Himbeeren werden durch Wasserkontakt ruck, zuck weich.
Abgetropfte Früchte sind bestens gefriertauglich. Damit sie nicht zerdrücken, sollten sie auf Tabletts vorgefrostet werden. Johannisbeeren vorher mit einer Gabel von den Rispen streifen.
Als Eiswürfel machen sie sich toll in Drinks. Sortenweise oder gemischt in die Schalen legen, mit Wasser auffüllen und frosten.
Pürierte Beeren besser durch ein Sieb passieren, um die winzigen Kernchen auszufiltern. Dann für Torten oder Desserts einfrieren. Oder mit Gelierzucker aufschlagen und als kaltgerührte Konfitüre servieren.

Als schnelles Dessert gemischte Beeren mit Honig süßen, grob zerdrücken, unter Jogurt heben - fertig. Erweiterungsfähig, indem man diese Joghurtcreme lagenweise mit Makronen-, Biskuit- oder- Keksbrösel in hohe Gläser einschichtet.

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Saisonkalender August

Gemüse

Hochsommer - die schönste Zeit des Jahres




Jetzt sollte man jede freie Minute draußen genießen, denn der Sommer lockt mit verschwenderischer Vielfalt. Der August hat nicht nur eine Fülle an Blüten und Blumen zu bieten, sondern auch fruchtiges wie Beeren, Melonen, Pfirsiche, die ersten saftigen Äpfel und Birnen und Gemüse in Hülle und Fülle.
Fangen Sie den Duft und die unvergleichlichen Aromen des Sommers ein und legen Sie sich einen Vorrat für den Winter an. Achten Sie dabei darauf, nur einwandfreie Ware zu verarbeiten.

Saison aus heimischem Anbau haben:

* Auberginen
* grüne Bohnen
* Dicke Bohnen
* Kohlrabi
* Champignons
* Salat, verschiedene Sorten
* Blumenkohl
* Brokkoli
* Chinakohl
* Erbsen
* Zucchini
* Möhren
* Gurken
* Mangold
* Kartoffeln
* Staudensellerie
* Radieschen
* Rettich
* Pastinaken
* Paprika
* Zwiebeln
* Zuckermais
* Melonen

Unser Tipp:

Tomaten




Mengenmäßig haben runde Tomaten immer noch die Nase vom. Sie wiegen 50-100 g, sind saftig und säuerlich. Die bis zu 500 g schweren Fleischtomaten haben mehr Fruchtkammern, sind schnittfester, fleischiger und süßer.
Nur kirschgroß, süß und aromatisch sind Cocktailtomaten (Cherry-/Kirschtomaten). Sie eignen sich auch prima zum Garnieren.
Nicht nur in den Mittelmeerländern sondern häufig auch bei uns findet man jetzt die ovalen Flaschentomaten. Sie haben viel Fleisch und wenig Kerne, sind roh nicht ganz so lecker, aber ideal für Soßen, Suppen und Eintöpfe.
Der absolute Renner aber sind die sogenannten „Strauchtomaten“. Dabei handelt es sich nicht um spezielle Sorten, sondern um normale Tomaten, die reif und mit Rispe geerntet werden und so in den Handel kommen. Sie duften intensiv und sind meist auch geschmacklich aromatischer. Am stärksten jedoch duftet der Stiel.
Tomaten regen die Tätigkeit von Magen, Bauchspeicheldrüse und Leber an, stärken das vegetative Nervensystem, Herz und Kreislauf. Sie enthalten viel Vitamin C, A, E und den B - Komplex. Hinzu kommen wertvolle Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium, Kalium und Ballaststoffe. Nur 17 kcal/100 g sind ein weiterer Grund, Tomaten reichlich zu verzehren.
Reif geerntete Tomaten schmecken am besten. Noch nicht durchgefärbte Früchte, die unverletzt sind und noch ihren Stiel besitzen, reifen gut nach.
Tomaten sollte man möglichst nicht im Kühlschrank aufbewahren. Bei ca. 13° bleibt ihr Aroma am besten erhalten. Strauchtomaten nicht unter 15° lagern, sonst fallen sie leicht von der Rispe ab.

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Saisonkalender August

Obst und Beeren

Saison aus heimischem Anbau haben:


* Frühe Apfelsorten
* Aprikosen
* Frühe Birnensorten
* Brombeeren
* Himbeeren
* Heidelbeeren
* Sauerkirschen
* Mirabellen
* Pfirsiche
* Pflaumen
* Preiselbeeren

Unser Tipp:

Frische Säfte




Frisch gepresste Säfte enthalten die geballte Kraft der Vitalstoffe aus Obst und Gemüse. Vitamine, Enzyme und Mineralstoffe sind in dieser Form für den Körper viel leichter zu verwerten. Das gilt auch für wichtige sekundäre Pflanzenstoffe, z. B. Flavonoide. Sie schützen vor Arterienverkalkung und senken Cholesterinspiegel und das Krebsrisiko. So helfen die saftigen Muntermacher rasch bei Leistungstiefs oder Stress und unterstützen die Abwehrkräfte.
Doch nicht nur das Immunsystem wird gestärkt: Drinks aus frischem Obst oder Gemüse enthalten so gut wie kein Fett, haben kaum Kalorien und sind prima Schlank- und Schönmacher. Pro-Vitamin A sorgt für glatte Haut, glänzende Haare und strahlende Augen. Vitamin C ist wichtig bei der Bildung von Kollagenen fürs Bindegewebe.
Mineralstoffe wie Kalium und Kalzium entschlacken, fördern die Durchblutung und sorgen so für einen rosigen und zarten Teint. Sogar das Gehirn profitiert vom Fitnesseffekt: natürlicher Fruchtzucker versorgt es schnell mit Energie.
Bei empfindlichem Magen sollte man allerdings auf säurearme Obstsorten wie Birne, Aprikose, Pfirsich oder Gemüse ausweichen.

Für volles Aroma sollte man selbst Entsaften. Dazu nur reife, einwandfreie Zutaten verwenden und gründlich waschen oder schälen.
Je nach Geschmack können Mix-Drinks auch mit Tee und Gewürzen aromatisiert oder mit Milch und Milchprodukten angereichert werden.

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Saisonkalender September

Gemüse

Vorfreude auf den Herbst




Der diesjährige Sommer hat uns nicht gerade mit Sonne verwöhnt, deshalb freuen wir uns auf einen hoffentlich sonnigen, lauen Herbst, der die Blätter bunt färbt und leckere Köstlichkeiten bereit hält.
Die Traubenernte steht bevor, es gibt Pilze und Beeren in Wald und Flur und wer kann schon einem saftigen Kuchen mit frisch geernteten Pflaumen wiederstehen?
Genießen Sie also den Altweibersommer, vielleicht bei einem Glas „Federweißer“ und einem Stück Zwiebelkuchen.

Saison aus heimischem Anbau haben:



* Auberginen
* Busch- und Stangenbohnen
* Kohlrabi
* Knoblauch
* Champignons
* Blumenkohl
* Brokkoli
* Chinakohl
* Fenchel
* Zucchini
* Möhren
* Einlegegurken
* Mangold
* Kartoffeln
* Kürbis
* Staudensellerie
* Rettich
* Pastinaken
* Paprika
* Porree
* Rote Bete
* Knollensellerie
* Tomaten
* Topinambur
* Zwiebeln
* Zuckermais
* Frühe Kohlsorten
* Pilze

Unser Tipp: Pilze




Pilze sind wohl eines der wohlschmeckendsten Geschenke der Natur. Der Spätsommer ist die ideale Zeit für Pilzsammler und in diesem Jahr wachsen die Pilze besonders reichlich.
Allein in Mitteleuropa gibt es ca. 3000 Arten davon. Pilze sind reich an Kalium und Vitamin B2. Sie regen die Darmtätigkeit an und wirken entzündungshemmend. Sie senken den Cholesterinspiegel und sogar eine luststeigernde Wirkung wird ihnen nachgesagt - die Jahreszeit ist günstig, dies zu testen

Die wohl bekanntesten und beliebtesten Pilze sind:

Steinpilze


Sie stehen in Fichtenwäldern und haben einen, leicht nussigen Geschmack. Besonders lecker sind sieh zu Wild und/oder in Rahmsaucen.

Pfifferlinge

Unter Fichten, Kiefern und Rotbuchen wächst der aromatische, ein wenig nach Obst duftende Pilz. Mit seinem leicht pfeffrigen Geschmack passt er wunderbar zu Wildgerichten und in würzige Soßen. Pfifferlinge, auch Eierschwämme genannt, sind schwer verdaulich. Daher sollten die goldfarbenen, kleinen Pilze gut durchgegart und lange gekaut werden.

Butterpilze

Unter Kiefern, besonders gern auf sandigen Böden, wächst der leckere Speisepilz mit dem zarten Fleisch. Empfindliche Menschen können mit leichten Magenbeschwerden auf ihn reagieren.

Maronenröhrlinge

Sie haben eine schokoladen- bis dunkelbraune Farbe. Der junge Pilz hat einen halbkugelförmigen Hut. Je älter er wird, desto weiter öffnet er sich, bis er nur noch eine leicht gewölbte Form hat. Den Maronenröhrling findet man hauptsächlich in Nadelwäldern, da er saure Böden liebt. Er wächst bevorzugt in Gruppen, gelegentlich auch einzeln und verströmt einen fruchtigen Geruch. Mit seinem milden, nussigen Aroma harmoniert er gut zu anderen Speisepilzen. Er sollte jedoch nur gegart verzehrt werden.

Champignons

Sie werden auch Egerlinge genannt. Man unterscheidet zwischen weißen und braunen Champignons. Sie wachsen in Laub- sowie Nadelwäldern und auf Grasflächen. Die reifen Pilze haben einen würzigen Geschmack. Man kann sie roh in Salaten essen oder auch dünsten bzw. schmoren.

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