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BDBruemmer1  Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 02.01.2007 - 18:28 |  |
Saisonkalender Januar
Gemüse

Am besten schmeckt, was frisch vom Markt kommt. Deshalb gibt es jetzt am Anfang eines jeden Monats hier den Überblick für Ihre Kochplanung.
Hauptsaison aus heimischem Anbau haben:
- Chicoree
- Feldsalat
- Möhren
- Meerrettich
- Pastinaken
- Kohlarten wie Rot-, Weiß- und Wirsingkohl
- Rosenkohl
- Grünkohl
- Rote Bete
- Knollensellerie
- Radiccio
- Schwarzwurzeln
- Steckrüben
- Petersilienwurzeln
- Winterlauch
In den Wintermonaten sollte man auch die Angebote an Nüssen nutzen. Vor allem Walnüsse liefern ein B - Vitamin, welches zur Stabilisierung des Blutzuckerwertes beiträgt. Die Folge eines schnell absinkenden Blutzuckerwertes können z. B. angespannte Nerven und Gereiztheit sein. Außerdem haben die Inhaltsstoffe der Nüsse einen cholesterinsenkenden Effekt.
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[Dieser Beitrag wurde am 10.02.2007 - 09:20 von BDBruemmer1 aktualisiert]
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Saisonkalender Januar
Obst

Hier finden wir vor allem Äpfel aus der Region.
Ansonsten sind die besten Nährstofflieferanten zur Zeit:
- Ananas
- Bananen
- Grapefruit
- Avocados
- Kaki
- Zitronen
- Kiwi
- Clementinen/Mandarinen
- Orangen/Apfelsinen
Bei den Orangen sollte man versuchen , frische Winter-Orangen aus den Mittelmeerländern zu bekommen. Die kalten Nächte haben Fruchtzucker und Fruchtsäure ideal ausbalanciert. Von ungespritzten Früchten können Sie die Schalen sehr gut verwerten: Orangen reiben oder hauchdünn schälen und in schmale Streifen schneiden, vorfrieren, dann in Minidosen abfüllen und einfrieren (hält ca. 6 Monate). Für Orangen-Aroma in süßen Gerichten die Schalen auftauen und mit Zucker mischen.
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Saisonkalender Februar
Gemüse

Frisches Gemüse vom Markt immer gut verpackt im Gemüsefach aufbewahren.
So ist es gegen Austrocknung, Geruchs- und Keimübertragung sowie Farb- und Aromaveränderungen bestens geschützt. Aber bitte nicht in Folie lagern, da dann der Fäulnisprozess beschleunigt werden würde. Und kälteempfindliche Sorten wie z. B. Tomaten, gehören gar nicht in den Kühlschrank
Hauptsaison aus heimischem Anbau haben:
- Chicoree
- Feldsalat
- Meerrettich
- Pastinaken
- Kohlarten wie Rot-, Weiß- und Wirsingkohl
- Rosenkohl
- Grünkohl
- Rote Bete
- Knollensellerie
- Endivien
- Schwarzwurzeln
- Topinambur
- Porree
- Zwiebeln
Unser Tipp:
Rotkohl
ist das ideale Gemüse für die kalte Jahreszeit. Denn das in dem Kraut enthaltene Selen senkt den Blutdruck und hilft dem Körper, giftige Stoffe auszuscheiden. Das Immunsystem wird somit gestärkt. Auch ist der gesunde Kohlkopf reich an einem wasserlöslichen Vitamin aus dem B-Komplex, dem Niacin. Diese Substanz aktiviert den Stoffwechsel in den Körperzellen. Außerdem neutralisieren die Polyphenole, die im Rotkohl enthalten sind, freie Radikale, schützen vor Herzinfarkt und hemmen Viren und Bakterien.
Grünkohl
entfaltet seinen vollen Geschmack erst dann, wenn er Frost abbekommen hat. Wenn dies in der Natur nicht der Fall war, kann man ihn vor der Zubereitung auch für kurze Zeit ins Gefrierfach geben. Grünkohl lässt sich gut einfrieren: dazu Kohl putzen, mit kochendem Salzwasser 2-3 Min. überbrühen, in eiskaltem Wasser abschrecken, gut abtropfen lassen, grob hacken und portionsweise einfrieren. Im Gemüsefach des Kühlschranks ist Grünkohl bis zu einer Woche haltbar, tiefgefroren hält er sich ca. 12 Monate. Durch die Zugabe von etwas Milch lässt sich sein etwas herber Geschmack mildern. Grünkohl sorgt für starke Nerven, stärkt das Immunsystem und lässt Wunden schneller heilen. Er schützt die Körperzellen vor schädlichen Einflüssen, ist gut für die Blutbild, senkt erhöhten Cholesterinspiegel, wirkt sich positiv auf die Verdauung aus, ist gut für den Stoffwechsel und entwässert. Viele gute Gründe also, solange der Grünkohl noch Saison hat, diese zu nutzen.
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Saisonkalender Februar
Obst
Noch ist das Angebot an heimischen Winteräpfeln reichliche.
Ansonsten sind die besten Nährstofflieferanten zur Zeit:
- Ananas
- Bananen
- Grapefruit
- Avocados
- Mango
- Zitronen/Limetten
- Kiwi
- Datteln
- Maracuja
Bei den Clementinen/Mandarinen und Orangen/Apfelsinen läuft die Saison langsam aus.
Die Natur hält zahlreiche Gaumenfreuden bereit, die uns durch ihre Vielfalt an Aromen, Farben und Formen ein sinnliches Vergnügen bereiten. Neben den bekannten Exoten, wie Bananen, Ananas und Mangos, gibt es noch andere Gäste aus der Feme, die wir in dieser Jahreszeit auf den Märkten finden.
Die Kaktusfeige z.B., die Frucht des Opuntien-Kaktus, stammt aus den Tropen und Subtropen. Sobald sich die grünen Früchte gelblich-rosa verfärben, sind sie reif. Sie schmecken säuerlich erfrischend und eignen sich sehr gut als Frischobst und in Obstsalaten. Da die Schale der Kaktusfeige viele kleine Stacheln hat, hält man die Frucht zum Schälen am besten mit Gabel fest.
Das hellrote Fruchtfleisch der in Vorderasien beheimateten Granatäpfel schmeckt säuerlich - süß und je reifer die Früchte sind, desto köstlicher ist ihr Geschmack. Zum
Genießen die Frucht aufschneiden und Kerne sowie deren Fruchtfleisch einfach auslöffeln. Kühl gelagert sind Granatäpfel lange haltbar.
Aus dem tropischen Afrika stammen Kiwanos, die Früchte eines Kürbisgewächses. Sobald die Schale gelb-orange ist, sind sie reif. Auch sie werden einfach ausgelöffelt. Die dekorativen Schalen können z. B. zum Servieren von Vorspeisen verwendet werden.
Kokospalmen wachsen hauptsächlich in den Tropen. Ihre Fruchte, die Kokosnüsse, sind saftig mit nussigem Aroma. Schütteln Sie die Fruchte vor dem Kauf, um fest zu stellen, ob sie Kokoswasser enthalten. Dann sind sie frisch.
Karambolen (Sternfrucht) sind in den Tropen verbreitet. Bernsteinfarbenes Fruchtfleisch zeigt die Reife der Frucht. Große Sorten schmecken süß, kleine säuerlich. In Scheiben geschnitten sind sie eine tolle Dekoration.
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Saisonkalender März
Gemüse

Mit viel frischem Gemüse, Kräutern und Salat hat die Frühjahrsmüdigkeit keine Chance
Achten Sie jetzt besonders auf Vitamine und Mineralstoffe. Im März kommt das erste zarte einheimische Gemüse des Jahres auf den Markt und das sollten Sie sich nicht entgehen lassen.
Hauptsaison aus heimischem Anbau haben:
- Staudensellerie
- Champignons
- Chicoree
- Chinakohl
- Kohlrabi
- Möhren
- Porree
- Rote Bete
- Kohlarten wie Rot-, Weiß- und Wirsingkohl
- Spinat
- Radieschen
- Bärlauch
- Erste zarte Wildkräuter wie Löwenzahn oder Brennnesseln
Unser Tipp: Spinat

Der Orient ist die Heimat des Spinats und vermutlich brachten ihn Kreuzritter mit nach Europa - dort baute man ihn schon seit dem Mittelalter an.
Man unterscheidet übrigens, je nach Aussaat, zwischen Winter- und Sommerspinat. Der Winterspinat ist etwas gröber und wird im Frühjahr als eines der ersten frischen Gemüse geerntet. Der Sommerspinat kommt im Herbst auf unseren Markt.
Spinat
- machtschöne Haut, Haare und Nägel
- beruhigt die Nerven und macht gelassener bei Stress
- vertreibt Müdigkeit und sorgt für gute Laune
- ist gut für Zähne und Knochen
- ist wichtig für Blutbildung und Immunsystem
- unterstützt den Stoffwechsel
- sorgt dafür, dass die Muskeln reibungslos arbeiten
Frischer Spinat wird schnell welk. Vorsichtig gewaschen, gut trocken geschleudert und in einem Gefrierbeutel im Gemüsefach des Kühlschranks verpackt, hält er sich 2-3 Tage frisch.
Reste von Spinatgerichten kann man wieder aufwärmen, wenn, man sie bis zum nächsten Verzehr im Kühlschrank aufbewahrt und danach für den Verzehr gut durchwärmt. Generell gilt: Spinat nicht (lange) warm halten.
Frischer Spinat lässt sich gut einfrieren: nach dem Putzen und Waschen blanchieren, eiskalt abschrecken und vor Einfrieren gut abtropfen und auskühlen lassen.
Beim Putzen von Spinat so sollten vor allem die äußeren Blätter und harten Stiele entfernt werden, sie speichern besonders viel Nitrat.
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Saisonkalender März
Obst
Noch ist das Angebot an heimischen Winteräpfeln reichliche.
Unser Tipp:

Pressen sie sich Ihren frischen Apfelsaft selbst, denn die meisten von uns greifen gern zu dem frisch -fruchtigen Getränk. Und das ist auch gut so. Denn der naturtrübe oder klare Fruchtsaft wirkt sich äußerst günstig auf unseren Darm aus. Und ist der gesund, fühlen wir uns einfach rundum wohl.
Verschiedene Inhaltsstoffe der Äpfel, unter anderem Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Vitamine und sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe können unseren Darm vor Krebs, aber auch vor anderen Erkrankungen schützen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Polyphenole. Das sind Farb-, Geruchs- und Geschmacksstoffe, deren positive gesundheitliche Wirkungen bewiesen sind. Besonders reich an diesen Substanzen sind alte Apfelsorten. Mit neueren kombiniert, ergeben diese schmackhafte Säfte mit hohem Polyphenolgehalt.
Wenn Sie also regelmäßig Apfelsaft trinken, schützen Sie damit Ihre Darmflora und stärken zugleich Ihr Immunsystem auf natürliche Weise.
Sie können sich aber auch nach wie vor an die Weisheit "Ein Apfel am Tag und Sie brauchen keinen Arzt". Denn als Fitmacher für unterwegs ist ein frischer, knackiger Apfel immer noch unschlagbar.
Ansonsten sind die besten Nährstofflieferanten zur Zeit:
- Ananas
- Bananen
- Grapefruit
- Avocados
- Mango
- Zitronen/Limetten
- Kiwi
- Datteln
- Maracuja
Bei den Clementinen/Mandarinen und Orangen/Apfelsinen läuft die Saison langsam aus.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 04.04.2007 - 09:33 |  |
Saisonkalender April
Gemüse

Jetzt wachsen schon die ersten würzigen Küchenkräuter in den Gärten und auf den Balkonen.
Auf den Märkten wird das Angebot von einheimischem, knackig frischen Frühlingsgemüse vielfältiger und die große Fan - Gemeinde des Spargels kann sich freuen: es ist bald soweit, im April kommen die ersten unter Folie gezogenen Stangen in den Handel, oder, noch besser, man holt sie sich direkt vom Spargelbauern.
Saison aus heimischem Anbau haben:
* Champignons
* Spinat
* Radieschen
* Bärlauch
* Kresse
* Schnittlauch
* Rettich
* Rhabarber
* Spargel
* Frühlingszwiebeln
* junge Möhren
* erste Zuckerschoten
Unser Tipp: zarter Kohlrabi
Der zweijährige Kohlrabi gehört zur großen Kohlfamilie. Er besteht im Gegensatz zu Weißkohl nicht aus Blättern bzw. nicht aus Blüten wie Brokkoli, sondern bildet eine oberirdische Wurzelknolle.
Kohlrabi ist ein typisch deutsches Gemüse: pro Saison kommen rund 65.000 t Kohlrabi aus der Freiland - Produktion. Aus dem Freiland schmeckt das Gemüse kräftiger und würziger als die derzeitig angebotene Unterglasware.
Kohlrabi kennen wir auch als Oberrübe, Rübkohl oder "pompeianischer" Kohl
Von April bis Ende Mai kommt der Kohlrabi aus den Glashäusern, danach bis zum November aus dem Freiland.
Beim Einkauf darauf achten, dass die Knollen ganz und mit frischen Blättern versehen sind. sein. Da die Knolle an der Wurzel zuerst verholzt, sollte man darauf achten, dass diese nicht breit und faserig ist, deutet das auf Verholzung hin.
Wenn Sie doch einmal Pech gehabt haben, streichen Sie das Gemüse nach dem Kochen durch ein feines Sieb, so kann man es z. B. noch gut in Suppen verwenden.
Große Blätter nach dem Kauf entfernen, sie entziehen Feuchtigkeit. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält sich Kohlrabi gut 8 Tage, Tiefgefroren in Stiften oder Scheiben ca. 8 Monate, geschälte Knollen 3 Monate.
Kohlrabi ist vielseitig verwendbar: in Suppen und Eintöpfen, Aufläufen und Gratins, als Beilage zu Fleisch, gefüllt mit Hack/Reis, als Salat oder Rohkost.
Zubereitung
Entfernen Sie den Wurzelansatz großzügig und schneiden Sie die Blätter mit einem Messer dicht an der Knolle ab. Kleinere Knollen wie einen Apfel spiralförmig abschälen. Große Knollen vorher in Viertel oder dicke Scheiben schneiden.
Zum Füllen eignen sich gut kleinere Knollen. Am besten vorgaren und mit einem Kugelausstecher oder Löffel aushöhlen.
Als Gemüsebeilage klein schneiden: halbierte Knolle in keilförmige "Halbmonde" oder erst in dünne Scheiben, dann in feine Stifte oder Würfel schneiden. Diese dann in heißem Fett andünsten. Danach mit etwas Brühe oder Wasser ablöschen, zugedeckt garen.
Blättchen immer, sehr gut gewaschen, mitverwenden. Die zarten Herzblättchen aus der Mitte in feine Streifen schneiden und einfach wie Küchenkräuter überstreuen.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 04.04.2007 - 09:35 |  |
Saisonkalender April
Obst
Noch gibt es heimische Winteräpfel und Winterbirnen.
Ansonsten sind die besten Nährstofflieferanten zur Zeit:
* Ananas
* Bananen
* Karambole
* Mango
* Zitronen/Limetten
* Kiwi
Der April ist aber nicht nur der Monat, indem wir das erste zarte grün aus Garten und Natur ernten können, sondern in diesem Jahr auch der Ostermonat.
Traditionell ist Ostern für viele Menschen das wichtigste Fest des Jahres und traditionell gibt es in vielen Familien das „Osterlamm“ als traditionelle Speise.
Bezeugt ist das Osterlamm aus dem Ritual der Juden zum Passahfest ein Lamm zu schlachten und zu verspeisen. Das Lamm wird zum Gedenken an Gott geschlachtet, es hat Opfercharakter. Der Grund: Kein anderes unter den zu schlachtenden Tieren lässt sich so bedingungslos schlachten: ein Schwein quiekt beispielsweise.
Das Lamm wurde in der christlichen Kirche symbolisch zum Lamm Gottes.
Als Opfersymbol schlechthin sprechen Christen auch von Jesus als Lamm Gottes, der sein eigenes Leben - gleich einem Lamm - opferte.
So hat sich denn auch das Osterlamm als festliche Speise und als eines von vielen Brauchtümer bis in die Gegenwart erhalten.
Auf dem Speiseplan zu Ostern findet man heute neben dem Osterlamm das Osterei, den Osterzopf und natürlich darf der Osterhase nicht fehlen.
Wobei so mancher den Osterhasen mit einem Kaninchen verwechselt - aber: der Osterhase ist nun mal kein Kaninchen
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Saisonkalender Mai
Gemüse

Der Mai hat an frischem, gesunden Gemüse schon viel zu bieten.
Und nicht nur das! Es ist Erdbeerzeit und wer kann schon den roten, süßen und sooo aromatischen Früchten wiederstehen, die man jetzt überall zu kaufen bekommt oder die man sich bald selbst pflücken kann?
Saison aus heimischem Anbau haben:
* Kohlrabi
* Champignons
* Kopfsalat
* Radieschen
* Rettich
* Rhabarber
* Spargel
* Spinat
* Frühlingszwiebeln
* junge Möhren
* Kerbel
* Zuckerschoten
* Mairüben
* Spitzkohl
* Mangold
* sehr frühe Kartoffeln
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Saisonkalender Mai
Obst und Beeren

Saison aus heimischem Anbau haben:
* Erdbeeren
* Süßkirschen (ab Ende Mai)
Ansonsten sind die besten Nährstofflieferanten zur Zeit:
* Ananas
* Bananen
* Mango
* Zitronen/Limetten
* Kiwi
* Melonen
Unser Tipp: Erdbeeren
Die bei uns kultivierte Erdbeere kam ursprünglich im 18. Jahrhundert aus Nordamerika nach Europa. Erst im Jahre 1840 begann man mit dem Anbau der feinen Früchte in Deutschland. Sonnige Lagen und trockene, eher steinige Böden mag die Pflanze besonders gern.
Erdbeeren gehören zur Familie der Rosengewächse. Sie sind so genannte Scheinfrüchte, da die eigentlichen Früchte die auf der Beere sitzenden Körnchen sind.
Die süße Früchte schmeckt nicht nur sündhaft gut, sie enthalten auch viel Vitamin C und Folsäure, die für ein gutes Immunsystem und Blutbild sorgen. Kalium, Eisen und Mangan stecken ebenfalls in ihnen, sie senken den Blutdruck, begünstigen Blutwerte und Stoffwechsel.
Erdbeeren sind ideal für eine Diät, denn 100 Gramm haben nur 33 Kilokalorien.
Vor dem Kauf heißt es jedoch probieren, denn groß ist nicht gleichbedeutend mit gut. Wählen Sie ruhig auch nach dem Duft aus, denn bei absolut frischer Ware ist dieser überaus fein und aromatisch
Waschen Sie Erdbeeren erst kurz vor dem Verzehr oder der Zubereitung und lassen Sie sie gut abtropfen. Die Früchte nach dem Waschen putzen, da sie sonst leicht Saft verlieren und Wasser ziehen.
Für Cremes oder Soßen ist ein feines Fruchtpüree ideal.
Die Früchte zunächst waschen, trocken tupfen, putzen und in Stücke schneiden. Dann evtl. zusammen mit anderen Früchten mit dem Schneidstab des Handrührgerätes pürieren. Nach Belieben durch ein feines Sieb streichen.
Mit etwas Zucker schmecken Erdbeeren besonders aromatisch. Die Früchte evtl. vorher halbieren oder vierteln. Zucker unterheben und ca. 30 Minuten ziehen lassen.
Erdbeeren eigenen sich auch gut zum Garnieren von süßen und pikanten Speisen. Sind die Früchte besonders schön, sollten sie ganz oder halbiert mit dem Grün verwendet werden. Aber auch in Spalten oder Scheiben sind sie ein leuchtend roter Hingucker auf dem Dessert, Kuchen oder im Salat.
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