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schleckerchen ...
Chef de Cuisine
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...   Erstellt am 17.01.2007 - 17:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Sächsischer Sauerbraten

Sauerbraten ist ein Rinderschmorbraten der 3-5 Tage vorher in einer Marinade eingelegt wird. Das rohe Fleisch aus der Rinderoberschale sollte mehrmals gewendet werden, damit die würzig-säuerliche Marinade gleichmäßig ins Fleisch eindringen kann und das Fleisch zart gemacht wird.

Als erstes bereiten wir die Marinade vor, in der wir dann das Fleisch einlegen:

Zutaten für 4 Personen

- 1 kg durchwachsenes Rindfleisch
- 2 Eßlöffel Rosinen
- 1 große Zwiebel grob gewürfelt
- 5 Nelken
- 2 Lorbeerblätter
- 5 Wacholderbeeren
- ca 10 g Pimentkörner
- ca 10 g Pfeffertkörner
- 8 Eßlöffel Kräuteressig oder Branntweinessig
- 0,5 Liter Gemüsebrühe (oder Wasser)
- 0,5 l Rotwein
- Pfeffer aus der Mühle, Salz, Butter, Öl
- 1 Eßlöffel Honig
- 1 Scheibe Pumpernickel oder Lebkuchen

Zubereitung:

Das Rindfleisch in eine tiefe Schüssel legen. Die Zwiebelwürfel zusammen mit den Nelken, Lorbeerblättern, Pfefferkörner, Pimentkörner, Wacholderbeeren, etwas Salz und Pfeffer ebenfalls in die Schüssel geben.

Essig und Rotwein in 0,5 Liter kochende Gemüsebrühe geben und über den Zutaten in der Schüssel so verteilen, dass das Fleisch ganz bedeckt ist. Dieses dann mindestens 2 – 4 Tage stehen lassen.

Danach nimmt man das Fleisch heraus, trocknet es mit Küchenkrepp und brät es in heißer Butter, Öl von beiden Seiten scharf an, damit später eine kräftig würzige Soße entstehen kann.

Die Marinade durchseihen und beim ständigen Braten immer wieder das Fleisch damit ablöschen und einkochen lassen – den Braten schmoren.

Nach ca. 2/3 der Schmorzeit Pumpernickel oder Lebkuchen zugeben und bei geschlossenem Deckel auf kleinem Feuer so lange kochen, bis das Fleisch gabelgriffig ist.

Ist der Braten dann zart und gar, wird er aus dem bisherigen Garfonds herausgenommen und nun wird die „typisch sächsische Sauerbratensoße“ kreiert:

Nach dem der Sud soweit reduziert ist und eine solide Konsistenz erreicht hat, wird er durch ein feines Sieb passiert – und das Ergebnis sollte eine würzig saure Soße sein, der jetzt noch die Rosinen und nach Geschmack Honig beigegeben werden. Alles zusammen köchelt jetzt noch ca. eine halbe Stunde leicht vor sich hin.

Der fertige Sauerbraten wird traditionell mit Apfelrotkohl und Kartoffelklößen angerichtet und mit reichlich Soße serviert.

Dazu schmecken ein Glas sächsischer Rotwein oder auch ein Bierchen!


Guten Appetit wünscht schleckerchen





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Die Gesundheit ist wie das Salz: Man bemerkt nur, wenn es fehlt.


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