WHISPER  Hohepriesterin
       

Status: Offline Registriert seit: 21.04.2005 Beiträge: 2959 Nachricht senden | Erstellt am 19.07.2005 - 14:09 |  |
Hier zum besseren Verständnis zwischen unseren Freunden im tiefen Osten und uns in der hochdeutschsprechenden (manchmal auch platt sprechenden)niedersächsischen Tiefebene ein netter Beitrag, frei nach der hiesigen Tagespresse : Geboren ist die Idee im Fachbereich Mathe der Uni Halle. Gewiefte Programmierer entwickelten dort das Übersetzungsmodul "Saxophone", das sämtliche Internet-Seiten versächselt, die über die Ergebnisse der Suchmaschine aufgerufen werden können. Ein Gligg genühcht - schonn werdn Neuischgeidn aus Schtadd un Greis Wortt für Wortt auf Ossi-Slang übersetzt. Für uns im sächsischen Ungeübte aus der Middelwäser-Regchon manchmal schon ein merkwürdscher Akzent. Die Nienburger Tageszeitung "Die Harke" machte in sächsischer Version kürzlich auf :"Regordgulisse un een Dob-Ergäbnis " unter "Logalschpord" www.deharge.de Genau wie die hochdeutsch verfasste Version bietet die Guhgel-Seite Gadegorien wie Gombjuder, Schbiele, Indornet, Guldur oder die Möglichkeit in 700 gondinuierlisch agdualisierdn Nachrischdenquelln zu suchn un zu bläddern. "Um eene Anfrage an Guhgel zu schdelln, müssn Sie eenfach eenige beschreibende Wördor eengebn un de Eengabe-Dasde drüggn". Aha ! nachdem man die return-Taste gedrückt hat, kann man sogar schon die Ergebnisse mit Dresdner Dialekt lesen.Es dauert ein Weilchen - ist aber nett gemacht.
[Dieser Beitrag wurde am 20.07.2005 - 09:22 von WHISPER aktualisiert]
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