Seraphina 

Status: Offline Registriert seit: 15.05.2007 Beiträge: 9 Nachricht senden | Erstellt am 27.05.2007 - 19:37 |  |
Name:
Seraphina Ireth Isilrá
Alter:
127 Sommer
Rasse:
Halbelfe ( Halb-See-Elfe )
Aussehen:
hochgewachsen, dunkelblaues Haar, aquamarin-farbene Augen ( die gelegentlich violett schimmern ), blasse Haut mit einem bläulichen Stich, Spitzohren mit winzigen Kiemen dahinter
Für die Visualisierung siehe Avatar bzw. folgenden Link
http://empireearth.free.fr/galerie/photos/cover-warcraft-elfe.jpg
Wohnort:
Vroengard
Beruf:
Schamanin
Magische Heilerin
Hobbies:
Entdeckungs-Tauchen
Besondere Fähigkeiten:
unter Wasser atmen ( bis zu 2 Stunden )
Elementargeister des Wassers beschwören ( Elementarmagie )
Eltern:
Vater -> Mensch ( Cymrer ) und Magie-Lehrer
Mutter -> See-Elfe und Kräuterheilerin
Haustiere:
Paegis -> junger männlicher Elementardrache ( Wasser )
Mimen -> ein altes Kyawl-Weibchen ( im Besitz meines Vaters )
Ein „kurzer“ Aufsatz über mein Leben
( für Interessierte ):
Hallo, ich bin Ireth – auch Tári genannt – und lebe auf der Insel Vroengard direkt am Meer!
Da ich ein Elfen-Halbblut ( See-Elfen-Halbblut ) bin, merkt man mir meine hundertsiebenundzwanzig Sommer gar nicht an. Tatsächlich altere ich achtmal langsamer als Menschen und sehe somit aus, als zählte ich nicht einmal sechzehn Sommer. ^_~
Vollblut-See-Elfen altern sogar noch langsamer - zehnmal langsamer! Meine Mutter ist fast vierhundert und Großmutter sogar mehr als siebenhundert Sommer alt. Deshalb ist ihre Haut und ihr Haar grünlich - wie bei allen alten See-Elfen!
Seltsamerweise bekommen See-Elfen niemals Altersanzeichen, wie es bei den Alten der Menschen der Fall ist! Na ja, abgesehen von ihrem "Grünspan".
Wenn man soviel Lebenszeit zur Verfügung hat, kann man seine Fähigkeiten in aller Ruhe vervollkommnen. Ich habe kürzlich die Ausbildung zur Heilerin an der Heiler-Akademie Gildâr Fâlas absolviert, bin aber aufgrund der vorangegangenen Schamanen-Ausbildung inzwischen eine Meister-Schamanin und beherrsche perfekt die Beschwörung von Elementargeistern des Wassers.
Die besondere Verbindung zu Wasser ( und Wassergeistern ) besitze ich dank dem See-Elfen-Erbe. Mein Äußeres verdanke ich dem Blut meiner Mutter – auch wenn meine Haut nicht ganz so blau ist und meine Ohren nicht ganz so lang sind, wie die von anderen See-Elfen. Dank der winzigen Kiemen hinter den Ohren, bin ich in der Lage bis zu zwei Stunden unter Wasser zu atmen. Länger geht leider nicht, denn dann wird mir langsam schwummerig und ich verliere das Bewusstsein. Sogar meine Mutter kann dank ihrer größeren Kiemen nur höchstens sechs Stunden schaffen – die See-Elfen sind schließlich keine Nixen – aber immerhin hat ein See-Elf es mal geschafft einen Rekord von zehn Stunden aufzustellen.
Dafür kann meine Mutter – im Gegensatz zu mir – keine Magie bewirken. ( Meine magischen Anlagen verdanke ich also meinem Vater. ) Sie hat nie die Ausbildung zur Schamanin genossen und ist daher nicht in der Lage die Elementargeister des Wassers zu beschwören. Doch sie ist eine äußerst begabte Kräuterheilerin und stellt in ihrem Labor alle möglichen Tränke und Elixiere her, die alle möglichen Krankheiten heilen können.
Das Volk der See-Elfen lebt absolut verborgen - meistens im Meer oder seltener in großen tiefen Seen. Auf dem Wasser haben sie phantastische und raffinierte Bauten aus enorm gehärtetem Kalkstein und aus Muscheln errichtet!
Der Palast der See-Elfen-Königin Araen steht in Meren, der schwimmenden Hauptstadt der See-Elfen, die sich ( für Fremde magisch unauffindbar gemacht ) viele Meilen vor der West-Küste Vroengards befindet.
Die Häuser sind in schwimmende, stabile und glatt geschliffene Korallenplatten eingebaut, auf denen auch zwischen den Gebäuden öffentliche Plätze ( z.B. Marktplätze aber auch kleinere Grünanlagen ) errichtet wurden. Auf fast jedem Hausdach gibt es einen kleinen Garten und unter der Wasseroberfläche durchbrechen die Gebäude die Korallenplatten und setzen sich in die Tiefe fort. Das Wasser ist sehr klar und es sind sehr viele Leuchtkristalle - welche das Sonnenlicht unaufhörlich speichern und reflektieren – ähnlich Girlanden an länglichen Korallen befestigt. Diese Korallen sind widerrum an den Gebäudeteilen, welche unter Wasser liegen, befestigt und durchziehen die Stadt wie ein feines dreidimensionales Netz. Dadurch kann man aus dem Innern des Palastes - und aus den Häusern der See-Elfen - durch dicke Glasfenster alles unter Wasser deutlich erkennen … auch nachts! Dagegen ist das Nachtlicht, welches vom Nachtwächter in den Menschenstädten entzündet wird, geradezu zappenduster!
Bei Sturmwarnung sorgen die Elfenmagier dafür, dass das Meer um die Stadt herum ruhig bleibt … eine enorm anstrengende Aufgabe diese Wassermassen zu kontrollieren!
Bei Meister Bahadûr habe ich in Meren meine erste Ausbildung zur Schamanin gemacht.
Während meiner Ausbildungszeit war ich des Öfteren auch mal im Palast, um meine Großmutter zu besuchen - sie ist die dortige Meister-Köchin.
See-Elfen – obwohl sie auf Gewässern leben – ernähren sich allerdings nicht von Fischen.
Stattdessen futtern die alle möglichen Arten von Seepflanzen-Suppen. Auch das in den Gärten über der Wasseroberfläche gezüchtete Obst und Gemüse, sowie Wurzeln, um auch mal was Festes zwischen die Zähne zu bekommen. Die gebackenen Alraunen schmecken auch tatsächlich sehr gut … und Großmutters raffinierte Seetang-Suppe erst!
Mutter und ihre Familie halten am elfischen Glauben fest, dass man auch leben kann, ohne Lebewesen zu töten. Aber sie toleriert es, wenn Vater – oder manchmal auch ich - sich von Zeit zu Zeit einen Braten vorsetzen lässt.
Mein Vater ist ein menschlicher Magier. Doch aufgrund seiner Herkunft altert er überhaupt nicht und sieht daher seit jeher aus, als zählte er vierzig Sommer, obwohl es – seiner eigenen Aussage nach – über zweitausend sein sollen!
Vater stammt nämlich nicht von dieser Welt. Vor mehreren hundert Jahren ist es ihm gelungen, dank seiner außergewöhnlichen magischen Fertigkeiten ein Dimensionstor zu öffnen und in diese Welt hinüberzutreten. Früher lebte er auf einer Insel namens Serendair. Doch nachdem die Insel durch vulkanisches Feuer zerstört wurde und drohte unterzugehen, segelte er mit der dritten Flotte von Flüchtlingen auf einen anderen Kontinent. Dieses neuentdeckte Stück Land wurde von den Besatzern Sorbold getauft. Doch bei der Überfahrt über den so genannten Axis Mundi musste etwas mit den Flüchtlingen passiert sein, denn diese alterten seither nicht … und sie starben auch nicht! Angeblich sollten sie unsterblich geworden sein und wurden nun als „Cymrer der ersten Generation“ bezeichnet. Als auf dem neuen Kontinent schließlich ein Machtkrieg unter den Regenten entbrannte, entschloss sich Vater auf die Insel der Meeresmagier zu ziehen. Sein sehr langes Magiestudium erlaubte es ihm letztendlich einen Zauber zu wirken, der es ihm widerrum ermöglichte das besagte Dimensionstor zu öffnen. Er landete mitten in der See-Elfen-Hauptstadt Meren und sorgte mit seinem Erscheinen für erheblichen Aufruhr, denn noch nie zuvor hatte ein Mensch diese Stadt betreten – v.a. auf diese Art und Weise! Es dauerte einige Zeit, bis er die Elfen von seinen friedlichen Absichten überzeugen konnte, allerdings durfte er Meren lange Zeit nicht verlassen. Die See-Elfen wollten damit vermeiden, dass Vater die Gelegenheit bekommt, anderen Menschen den Standort der See-Stadt preiszugeben. Sie wollten lieber unter sich bleiben und vermieden deswegen jeglichen Kontakt mit andersartigen Geschöpfen, insbesondere mit Menschen. Doch da Vater ein äußerst talentierter, sowie hilfsreicher Magier war und zudem die Langlebigkeit der Elfen teilte, konnte er langsam das Vertrauen der Königin und ihren Beratern gewinnen und man erlaubte es ihm schließlich – nach siebzig Dekaden und einem Schweigeschwur in der Alten Sprache – Meren zu verlassen.
Zu dieser Zeit war er bereits mit Mutter verheiratet und beide zogen nun nach Dorú Areaba auf der Insel Vroengard – wo er als Privatlehrer für Jungmagier anfing und sie ihren Kräuterladen eröffnete.
Einige Sommer später wurde ich geboren.
Aus seiner alten Welt hatte Vater noch einen tierischen Gefährten mitgenommen – ein altes Kyawl-Weibchen namens Mimen ( das altlirinsche Wort für Mutter ). Sie sieht aus wie eine riesige Katze ( mindestens fünf Fuß lang ), hat ein rötlich-schwarz gestreiftes Fell, eine weiße langhaarige Mähne und weiß-buschige Schwanzspitze, sowie zwei kurze nach oben gebogene Hörner auf der Stirn. Sie ist in der Lage per Gedankensprache mit ihrer Umgebung zu kommunizieren, aber da sie sich weigert die hiesige Sprache zu gebrauchen, ist nur Vater in der Lage zu verstehen, was sie eigentlich sagen möchte. Eine wirklich störrische Kreatur! >_
Meine Oma hat mir daher – als ich noch ganz klein war - einen neugeborenen Elementardrachen des Wassers, den sie von einem befreundeten See-Elfen-Schamanen bekommen hatte, geschenkt. Ich habe ihn Paegis getauft. Doch da diese Art von Drachen nur selten „fest“ wird und meist in „flüssiger“ Form auftritt, halte ich ihn in meinem Halsband-Amethysten ( seinem Schlafplatz ) und beschwöre ihn von Zeit zu Zeit herauf. Wenn der Amethyst allerdings regen Kontakt mit Wasser hat – und das hat er sehr häufig, da ich ziemlich oft tauchen gehe – dann kommt Paegis auch ohne Beschwörung heraus und nimmt feste Gestalt an. Er sieht dann sehr elegant aus – hat einen schlanken langen Körper, einen langen Hals, eine längliche Schnauze und vier große Flossen. Außerdem schimmern seine Schuppen so schön türkis im Tageslicht. Wenn er diese Form annimmt gehen wir beide auf Entdeckungstauchen. Das mache ich seit meiner Kindheit immer wieder gern. Paegis ist immer noch sehr verspielt und neugierig, denn trotz seiner beinah fünf Dekaden ist er noch nicht vollkommen ausgewachsen – genau wie ich. ^^
Dank ihm habe ich ebenfalls ein tieferes Verständnis für Elementarwesen entwickelt.
Da Paegis die meiste Zeit über körperlos ist, lässt er sich auch nicht reiten und ist daher für die Drachenreiter – deren Hauptsitz sich hier auf Vroengard befindet – nicht von Belang. Ansonsten hätte ich ihn melden müssen!
Dann wäre da noch mein bester Freund Imanuël , der beinah vier Dekaden jünger ist als ich und dessen Ur-Großvater ein Sonnenelf ( der Adel unter den Elfen! ) gewesen sein soll.
Deswegen sieht Imanu aus, als zählte er ungefähr zwanzig Sommer. In seinen Adern fließt immerhin noch ein achtel elfischen Blutes!
Sein Urgroßvater hat seine jüngste Tochter - welche Imanuël`s Großmutter ist - verstoßen, weil sie einen Menschen heiraten wollte ... na wie fies find ich das? Diese Sonnenelfen sind doch so was von arrogant! Nicht besser als die menschlichen Adeligen!
Meine älteste – im wahrsten Sinne des Wortes – Freundin ist allerdings Eámanë Tasartir ! Sie ist eine Vollblut-Mondelfe ( die fast alle zur Priesterkaste der Mondgöttin Inwë gehören ) und fast so alt wie Mutter – sieht allerdings nicht viel älter aus als ich!
Trotzdem wird sie diesen Sommer ihren Verlobten Líndal Léralondë , einen Prinzen der Sonnenelfen heiraten! Die Ehe wurde von deren Eltern – zur Knüpfung besserer Beziehungen zwischen Mond- und Sonnenelfen – arrangiert. Dennoch behauptet Eámanë steif und fest, dass sie diesen Gecken liebt!
Ich bin natürlich - samt männlicher Begleitung - zur Hochzeit eingeladen – und das, obwohl ich bürgerlicher Herkunft bin. Meine Begleitung dürfte dann wohl Imanu werden. Er hat doch tatsächlich - bei der persönlich überbrachten Einladung - den Prinzen statt seinem Titel mit dem Vornamen angeredet! Eámanë`s Verlobter ist puterrot geworden, hat aber in Anwesenheit seiner Verlobten nichts gesagt – wahrscheinlich plant er schon heimlich auf Imanu einen Attentäter anzusetzen! Nichts desto trotz – Líndal jetzt komme ich! *fiesgrins*
Erläuterungen:
ein Sommer = ein Jahr
eine Dekade = zehn Jahre
ein Fuß = ca. 30 cm
So das wäre erstmal alles über meinen Fantasy-Charakter.
Vielen Dank fürs geduldige Lesen! 
Nächstes Mal schreib ich vielleicht was darüber wie ich Eámanë kennen gelernt habe.
Bis bald!
[Dieser Beitrag wurde am 28.05.2007 - 18:22 von Seraphina aktualisiert]
Signatur Ryle hira - So ist das Leben
Cyme we inne frid, fram the grip of deap to lif inne dis smylte land. |