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Arne

Status: Offline Registriert seit: 16.06.2009 Beiträge: 48 Nachricht senden | Erstellt am 11.07.2009 - 19:05 |  |
Barack Obama setzt neue Massstäbe und das nicht erst, seit dem er US-Präsident ist.
Schon im Wahlkampf wie Politik im 21. Jahrhundert ganz bürgernah funktionieren kann.
Nie zuvor spielte ein Politiker so geschickt und erfolgreich auf der Wahlkampf im Internet alle Register des Mediums gezogen,um junge Menschen an die Wahlurne zu bringen.
Mit Erfolg kann man wohl sagen. Der Mann hat die Zeichen der Zeit erkannt und mehr junge Wähler zur Abstimmung motiviert als je einer vor ihm.
Nachahmenswert sollte man meinen.
Und nun Wahlkampf in Deutschland. Auch deutsche Parteien setzen verstärkt auf das Internet. Viele Spots bei Youtube oder den klassischen, biederen Partei Homepages.
Auch Facebook und andere Portale werden für den Online Wahlkampf herangezogen.
Ob mit dem gleichen Erfolg wie in Amerika bezweifele ich, denn nur kopieren reicht nicht.
Es gehört auch das Charisma eines Barack Obama dazu.
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Anne 

Status: Offline Registriert seit: 25.08.2008 Beiträge: 549 Nachricht senden | Erstellt am 12.07.2009 - 08:12 |  |
Er hat nicht nur Wähler per Internet mobilisiert, sondern auch Spender und Freiwillige sind seinen Aufrufen gefolgt.
Und jetzt äffen ihm unsere Politiker nach, was für Schießbudenfiguren.
http://www.youtube.com/watch?v=ZKQ_1cWKOHk
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Paula 

Status: Offline Registriert seit: 23.04.2008 Beiträge: 1298 Nachricht senden | Erstellt am 11.08.2009 - 08:25 |  |
Wir haben nichts zu verbergen, sagt die Bundesregierung.
Das klingt wie ein Streepties, und wir müssen uns jetzt Interna über Kabinettsmitglieder anhören.
Aber so offen ist die Bundesregierung dann doch wieder nicht.
Nichts zu verbergen bezieht sich nur auf die Bundestagswahl, und an der jetzt ein paar kleine Parteien nun doch nicht teilnehmen dürfen.
Die Pauli Partei Freie Union war zu spät dran, die Gründung der Titanic Partei sei irgendwie nur Spaß und ausgerechnet die altehrwürdigen Grauen dürfen nicht mehr Partei sein.
Der Bundeswahlausschuss hat sie rausgekickt.
Bleibt die Frage, warum hat Berlin so trotzig nichts zu verbergen?
Weil sich die OECD angesagt hat mit immerhin 12 Wahlbeobachtern aus verschiedenen Ländern, um die Wahl unter die Lupe zu nehmen.
Das haben sie auch in anderen europäischen Ländern gemacht – Frankreich, England, Portugal und in der Schweiz.
Was werden sie wohl in Deutschland sehen?
Wenig vermutlich, vielleicht so gar nichts, denn das Wahlvolk ist müde, genervt und am 27.9. eher abwesend.
Was jetzt nicht am Fehlen von Frau Pauli, den Grauen oder dem Titanic Chef liegt.
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Paula 

Status: Offline Registriert seit: 23.04.2008 Beiträge: 1298 Nachricht senden | Erstellt am 11.08.2009 - 20:29 |  |

"Wir haben mehr zu bieten": Die CDU in Berlin-Kreuzberg wirbt mit dem Busen von Angela Merkel und ihrer Spitzenkandidatin Vera Lengsfeld. Doch statt frech wirkt die Kampagne nur bemüht, findet BRIGITTE.de-Redakteurin Michèle Rothenberg.
Die «Berliner Zeitung» dachte zunächst an einen Scherz und war dann umso verblüffter, als sich das Wahlplakat als ernst gemeint herausstellte, die « Financial Times » schreibt von einer «Busenfreundin Merkel», Shortnews.de von einem «Oberweiten-Plakat», das die CDU verärgere.
http://www.netzeitung.de/politik/deutsc … 28599.html
Die Rolle des Dekolleté für die Politik wird gemeinhin unterschätzt.
Das lernen wir gerade und zwar von einer Frau, die wir bisher nicht als üppige Frohnatur kannten.
Vera Lengsfeld einst ostdeutsche Bürgerrechtlerin später Bündnis Grüne jetzt bei den Schwarzen.
Auf ihrem Wahlplakat ist sie locker zeigefreudig mit ziemlich blanken Busen.
Und sie bietet mehr. Immerhin die Kanzlerin höchst selbst hat sie teuer gekauft. Zumindest die Rechte an deren Fotos, als unsere eher trockene Kanzlerin Oben rum sehr barock in der Osloer Oper erschien.
Die Unionsfrau Lengsfeld wirbt mit dem Satz:
Wir haben mehr zu bieten.
Schon am ersten Tag klickten 17.000 ihre Website an, 10 mal mehr als sonst, natürlich nur wegen der Inhalte.
Vermutlich wird man sich in den anderen Parteien jetzt schwarz ärgern und denken, solche Inhalte haben wir doch auch. Wo sind denn die von Roth oder Nahles?
Und warum das alles? Wegen eines Mannsbildes natürlich.
Christian Ströbele heißt die grüne Konkurrenz von Frau Lengsfeld.
Er ist eine Ikone im Wahlbezirk Berlin Kreuzberg.
Aber wenn das so weitergeht mit den Klicks auf den Busen, dann muss sich Ströbele warm anziehen oder aus.
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Anne 

Status: Offline Registriert seit: 25.08.2008 Beiträge: 549 Nachricht senden | Erstellt am 14.08.2009 - 08:05 |  |
Politiker im Internet: Ich bin Kultursnob, du auch?
Mein Dostojewski, meine Stones-Sammlung, mein Internetprofil: Wie Politiker sich im Internet verkaufen und woran sie scheitern. Von A. Kreye
http://www.sueddeutsche.de/kultur/360/483802/text/
Ich finde, was nützen denen die Bücher im Regal, wenn sie nur zum Angeben gekauft werden, aber keiner sie liest.
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Paula 

Status: Offline Registriert seit: 23.04.2008 Beiträge: 1298 Nachricht senden | Erstellt am 03.09.2009 - 10:04 |  |
Irgendwie ist Fortschritt nicht immer schön.
Früher, vor Twitter, da hat man sich als politisch interessierter Mensch an Wahltagen doch auf 18.00 Uhr und auf die ersten Prognosen gefreut.
Oft versammelte man sich mit Freunden um die Mattscheibe, hielt die Luft an bis endlich die ersten Diagramme zu sehen waren, jubelte oder stöhnte im Chor, kommentierte sofort und debattierte heftig.
So war das bis Sonntag, denn da ging diese Tradition vorbei.
Noch während die Wahllokale geöffnet waren, konnte man schon im Internet nachlesen, in welche Richtung der Hase läuft.
Es wurde mal wieder getwittert vor der amtlichen Bekanntmachung.
Auch wenn die Prognosen (mit Absicht?)daneben waren, ist diese moderne Unsitte ärgerlich.
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Paula 

Status: Offline Registriert seit: 23.04.2008 Beiträge: 1298 Nachricht senden | Erstellt am 04.09.2009 - 09:22 |  |
Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt.
Und ein Freund, ein guter Freund, das ist das Seltenste, was es gibt in der Politik.
Das hat sich erst gestern wieder gezeigt.
Ich denke noch an die Monate bis gestern, als alle CDU Mitglieder noch ganz freundschaftlich, ja inbrünstig, zu ihrem Parteifreund Althaus standen.
Auch nach der Wahl am Sonntag ließen sie keinen Zweifel daran, obwohl Althaus bei Wahl fürchterlich eingebrochen war, und auch in den Wochen davor hatte er um den Kampf der Wählergunst grobe Fehler gemacht, die CDU Führung ermahnte ihn aber nicht.
Sie ließ einen Treueschwur nach dem anderen vom Stapel.
Als sich allerdings abzeichnete, dass die SPD Althaus nicht akzeptieren würde, also als die CDU um die Macht in Thüringen fürchten musste, da war es auch mit Treue und Freundschaft aus.
Die CDU Spitze in Berlin war nicht zimperlich und setze Althaus so unter Druck, dass er sein Amt niederlegte.
Natürlich nicht, ohne dass Angela Merkel ihm noch viel Respekt für seine Arbeit hinterher rief.
Ob ihn das tröstet?
[Dieser Beitrag wurde am 04.09.2009 - 12:10 von Paula aktualisiert]
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Paula 

Status: Offline Registriert seit: 23.04.2008 Beiträge: 1298 Nachricht senden | Erstellt am 24.09.2009 - 19:05 |  |
Das Schöne an unserer Demokratie ist, jeder kann seine eigene Form des politischen Proteste finden.
Nachdem Renate Künast im Fernsehen einen Fisch mit 3 Stockhieben erschlagen hat, ist Barbara Rütting, Landtagsabgeordnete der Grünen in Bayern, aus Protest aus der Partei ausgetreten.
Noch mehr Aufsehen hätte sie erregt und noch mehr Öffentlichkeit erreicht, wenn sie alle Personen in ihrer Lebensschützergruppe zusammen gesimst hätte, dann Yeah Flashmobs beim örtlichen Anglerverein starten sollen und anschließend bei jeder Wahlveranstaltung von Frau Künast.
Bei so einem Protest hätten die GRÜNEN rot gesehen und Gift und Galle gespuckt. Vielleicht hätte man auch Frau Künast vor laufender Kamera erschlagen.
Flashmob ist die moderne Form des politischen Protest.
Unsere Kanzlerin kann ein Lied davon singen. Binnen einer Woche hatte sie 2 x bei ihren Auftritten mit modernen Formen des Protests zu tun – wie in Hamburg, wo ein Flashmob in Erscheinung trat, zusammengerufen per SMS, und wie auf Kommando nur ein Wort erschallen ließ: Yeah!
Je 150 junge Leute haben jeden Satz der Kanzlerin mit einem lauten Yeah quittiert.
Für Kids, Jugendliche und junge Erwachsene, die ihr halbes Leben im Internet verbringen,
ist das eine stramme Leistung.
http://www.youtube.com/watch?v=J_DRAIGbvUw
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Anne 

Status: Offline Registriert seit: 25.08.2008 Beiträge: 549 Nachricht senden | Erstellt am 25.09.2009 - 12:34 |  |
Wahlvideo
http://video.gmx.net/watch/6946795/Sexy … Steinmeier
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Robert 

Status: Offline Registriert seit: 25.08.2008 Beiträge: 351 Nachricht senden | Erstellt am 28.10.2009 - 08:32 |  |
Die neue Regierung steht.
Bundeskanzlerin: Angela Merkel (CDU),
Kanzleramtschef: Ronald Pofalla (CDU),
Auswärtiges und Vizekanzler: Guido Westerwelle (FDP),
Verteidigung: Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU),
Finanzen: Wolfgang Schäuble (CDU),
Wirtschaft: Rainer Brüderle (FDP),
Familie: Ursula von der Leyen (CDU),
Umwelt: Norbert Röttgen (CDU),
Agrar und Verbraucher: Ilse Aigner (CSU),
Verkehr: Peter Ramsauer (CSU),
Bildung: Annette Schavan (CDU)
Entwicklung: Dirk Niebel (FDP).
Gesundheit: Philipp Rösler (FDP),
Arbeit: Franz Josef Jung (CDU),
Inneres: Thomas de Maizière (CDU),
Justiz: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP),
Der Koalitionsvertrag ist ausgehandelt.
Nur wofür steht die Regierung?
Welche Wahlversprechen wurden ausgehandelt, also nicht gehalten?
Letztlich kommt es dann doch auf die Haushaltsberatungen an, die erst in der neuen Regierung geführt werden müssen.
Das heißt, alles was jetzt im Koalitionsvertrag steht, wird als Wohltat auf uns zu kommen, weil man es nicht bezahlen kann.
Gestern in Frontal21 ist es klar geworden, es wird eine Schattenwirtschaft für die Reichen.
Phrasen unserer Politiker während der Koalitionsverhandlungen:
Wir machen täglich Fortschritte,
Genug ist gut, und wir werden heute weitere Fortschritte machen
Wir werden heute zu guten Ergebnissen kommen
Ich bin guter Dinge
Ich bin so gar besonders guter Dinge
Die Gründlichkeit kommt vor der Schnelligkeit
Es dauert so lange wie es braucht und es brauch so lange bis das
Ergebnis wirklich gut ist.
Gut Ding will Weile haben
Ich bin zuversichtlich, dass wir gut Strecke machen werden
Wir haben richtig Strecke gemacht
Wir werden auch da noch Strecke machen
Es gibt keine Koalition, die mit einem Wortbruch beginnt.
Ist Euch auch aufgefallen, dass es sich anhörte wie eine gesprungene Schallplatte?
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