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XO  erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 16.07.2006 Beiträge: 145 Nachricht senden | Erstellt am 04.08.2008 - 17:16 |  |
Wer? Mrskike himself - oder…:
mrskike schrieb
(am 21.12.07): Ich bin froh, dass ich einen kompetenten Partner zur professionellen Umsetzung dieses Projektes gewinnen konnte, … |
…wer auch immer das sei – falls er’s heute noch ist…! Jedenfalls bekam ich auf meine Frage (24.3., nachgehakt 17.7.) 4 Monate keine Antwort. Fast hätte ich mir die von HoSprint gekauft!!
Aber zurück zum Kernthema:
Ungeachtet des Verdrusses wegen langer Wartezeit war die Vorfreude gerechtfertigt:
ES LEBE DIE RÜCKLAUFSPERRE !!!
Meine Testfahrten am Wochenende ließen mich frohlocken !
Ich konnte damit grobkiesige Anstiege hoch, die zwei befahrbare Routen nun endlich in beide Richtungen verbanden. Der downhill dort war nie ein Problem, weil man schließlich mit ordentlich Tempo den Widrigkeiten wuchtig trotzt, aber beim uphill kommt halt nicht genug Speed auf und man bleibt immer wieder stecken.
Neben dem Hoch-Fahren geht ja damit auch das Hoch-Gehen, d.h. richtige Schritte mit Heben der Ferse, wobei man sogar auch mal die Stöcke schultern kann, was in widrigem Gelände belastungsausgleichend ist, da der Anteil des Vorschubs über Oberkörper extrem hoch ist!. Schließlich will ich nicht nur ergiebig trainieren, sondern auch die Vielfalt der Wege und einfach nur das open-air-feeling genießen.
Man mag jetzt drüber streiten, ob das bei „Skating“-Geräten sinnvoll ist oder nicht – es verbreitert auf jeden Fall die Bandbreite der Stil-Variationen mit unterschiedlichen Beanspruchungsprofilen und eröffnet ganz einfach noch mehr „offroad“! Abschnallen wird nun noch seltener!
Apropos Beanspruchung: wie mrskike schon einst enthusiastisch ankündigte, kann man so nun „…die eigentlich stärkste Muskulatur des Oberschenkels auch für den Vorschub nützen…“ – und die hat sich bei mir heute früh angenehm schmerzhaft für die Einbindung in das Muskelaufbauprogramm „Skike“ bedankt: ich hatte schon lange keinen Muskelkater im Oberschenkel-Beuger mehr - ich hab’ aber auch einiges an Höhenmetern weggeskikt!
Freue mich schon auf die nächste Tour!
Hubert
Endlich-Komplett-Skike-Rider
Signatur Bladen ist Silber - Skiken ist Gold... oder: was ich nicht mehr skaten kann, das skike ich! |
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Noob  erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 26.06.2007 Beiträge: 71 Nachricht senden | Erstellt am 04.08.2008 - 20:01 |  |
Hallo,
es wäre schön mal ein Video von einem(-r) skiker(-in) mit Rücklaufsperre zu sehen.
Ich skate mit Vorliebe auf Asphalt und kann mir nicht vorstellen, was mir da die Rücklaufsperre bringen sollte. Noch komme ich die Berge gut hinauf, sodass ich die Rücklaufsperre nicht benötige. Gut im Extremfall im Gelände, wo ich kaum noch gleiten kann, mag das sinnvoll sein. Aber auf Asphalt...?
Schließlich kosten zwei Räder mit Rücklaufsperre fast 100.- Euronen. Wenn man klassisch damit laufen könnte, wär das durchaus attraktiv, was ja leider auf Grund der Fixierung durch die Klettriemen nicht möglich ist.
Also klärt mich bitte auf oder ein Video wäre ganz nett
Viele Grüße
Noob
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XO  erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 16.07.2006 Beiträge: 145 Nachricht senden | Erstellt am 04.08.2008 - 23:30 |  |
Hallo noob
Ein Video nützt Dir auch nichts, wenn Deine bisherige Skike-Erfahrung Dich die Rücklaufsperre bislang noch nicht vermissen ließ. Und ich gebe Dir recht: auf Asphalt mag es witzlos sein, denn da lässt der gleich bleibend feste Untergrund Skaten bei jeder Steigung unter entsprechender Öffnung des Schrittes zu. Aber mal ehrlich: da nehme ich meine Inliner lieber, denn auf Asphaltschrägen kommen deren unbestrittene Vorteile zur Geltung: bessere Rolleigenschaften beim Hochskaten und engste Kurvenradien beim Slalom bergab – Strecke fahren ist mir auf Asphalt zu monoton! Die Skikes hingegen eröffnen mir eben das Terrain, das sich durch wechselnde Bodenbeschaffenheit und Unebenheiten auszeichnet, was Flexibilität von Mensch und Technik erfordert. Hier bin ich in permanenter physischer und mentaler Anspannung, weil ich immer mit Unerwartetem rechnen und reaktionsbereit sein muß - meine Schrittfolge ist dabei auch nicht immer rhythmisch, sondern oft dem Gelände angepaßt. DAS hält mich fit, weit über die normale Ausdauer hinaus! Ich vergleiche es immer gerne mit Buckelpisten, die ich auch früher viel lieber als planierte Abfahrten gefahren bin.
Aber das ist meine Philosophie, nicht die universelle. Wer also Spaß mit Skikes auf Asphalt hat, hat sein Ziel genauso erreicht – aber die RLS kannste Dir dann wirklich sparen, zumal die auch noch ein bisserl zusätzlich bremst! Die RLS ist in erster Linie ein offroad-Modul!
Hubert
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Noob  erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 26.06.2007 Beiträge: 71 Nachricht senden | Erstellt am 05.08.2008 - 14:07 |  |
Hallo Xo,
danke für die Rückmeldung - dann habe ich mir hiermit die 100.- Euronen gespart.
Vielleicht noch eine kleine Anmerkung. Sicher würde ich mich mit den Inlinern teilweise leichter tun, als mit den Skikes. Ich würde auch sofort die Inliner nehmen, wenn sie eine vernünftige Bremse hätten. Ich skike jedoch in einer relativ hügeligen Landschaft, wo man teilweise ordentliche Gefälle überstehen muss. Deshalb sind für mich die Inliner absolut tabu.
Ansonsten hast Du natürlich Recht.
Nochmals danke
Noob 
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XO  erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 16.07.2006 Beiträge: 145 Nachricht senden | Erstellt am 11.08.2008 - 19:27 |  |
I.S. RLS nun mal zum « klassischen Stil », den ich letztens interessehalber auf einem Asphalt-Parkplatz probiert habe :
Ich fürchte, dass dieses Ziel nicht ganz erreicht ist, denn sowie die Ferse, und somit das Hinterrad, angehoben wird, ist es Glücks- (oder vielleicht auch Übungs-) sache, das Hinterrad wieder exakt in gleicher Ausrichtung aufzusetzen um das Skate so linear vorschieben zu können. Wegen der schnellen Abfolge ist ein Korrigieren hier schwierig bis sinnlos. Beim LL bleibt halt doch der Ski in seiner Spur und das Problem tritt nicht auf! Wegen der breiten Schuh-Käfige muß außerdem ziemlich breitbeinig gefahren werden, um ein Hängenbleiben am Pendant-Skate zu vermeiden. Die Stöcke dienten mir dabei mehr zum seitlichen Abfangen als zum Vorschub !
Der Nutzen liegt mehr im Effekt wie beim Skiwandern: Vorschieben, Hochziehen… bei vollem Bodenkontakt. Auf längeren, ansteigenden Strecken ist das Teil einfach DIE Schau! Es geht nun einfach jede Route und es macht sackrisch Spaß! Vorher quälte ich mich da mit ungesund überhöhtem Puls hinauf und mußte in Konsequenz mehrmals die ungemütlichen Zwangs-Verschnaufpausen auf der Schräge abhalten (Jetzt könnte ich sogar einfach stehen bleiben – und rolle nicht mal mehr zurück ! ) !
Hubert
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mrskike  Administrator
       

Status: Offline Registriert seit: 13.05.2005 Beiträge: 516 Nachricht senden | Erstellt am 03.01.2009 - 11:39 |  |
Gut Ding braucht Weile. Wenn ich die Entwicklungszeit der Rücklaufsperren mit der der Skike vergleiche, ist das eigentlich schnell gegangen.
Hier eine Info zu den Rücklaufsperren. Die Rücklaufsperren sind lieferbar und kosten knapp € 100,-. Schmutzfänger sollten bereits auch überall erhältlich sein.
Signatur ...es grüßt Mr. Skike nach dem Motto: "Ob skiken, nordicboarden oder musizieren, das Leben ist bunt"

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XO  erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 16.07.2006 Beiträge: 145 Nachricht senden | Erstellt am 04.01.2009 - 12:46 |  |
Servus mrskike
Einleitend ein gutes Neues – auch an alle Reingucker!
Die Rücklaufsperre ist für mich zwischenzeitlich kein optionales, sondern ein obligatorisches Modul. Heute weiß ich, dass ich mich früher mit meinen bis zu 188 ausschlagenden Pulsfrequenzen, die ich beim Hochskaten auf meinen bergigen Routen teilweise erreichte, weit von der Gesundheitsförderung als Grundidee des Sports entfernte. Auch die bei mir nicht mal mehr bei 170 liegende, empfohlene MHF darf nur selten und kurz erreicht werden, um nicht einem plötzlichen Umkehreffekt zu „erliegen“! Erst der beim Radfahren erlittene Infarkt eines 54-jährigen Kollegen, den jeder ob seiner Fitness, Kraft und erhaltener Jugend bewunderte, hat mir diese Erkenntnis eingebrannt! Die subjektive Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit kann trügerisch und verhängnisvoll sein.
Der Info-Link ist interessant, insbesondere der Hinweis auf den Überlastungsschutz, der zur Vermeidung von Materialbruch den Rücklauf frei gibt. Nun weiß ich auch, warum bei mir auf den richtig deftigen Steigungen mit gut haftendem Untergrund (ansonsten ist Wegrutschen eh nicht vermeidbar) die Teile nachgeben – ich hielt es für eine Fehlfunktion und habe reklamiert (und auch Ersatz erhalten)! In Vollmontur bring ich’s zwischenzeitlich auf 110 kg, die bei kräftigem Schub die Dinger offenbar überfordern. Heißt das, dass man ab nackigen 2 Zentnern nicht nur bei alpinen Touren die Allrad-Version braucht???
Des Weiteren frage ich mich, ob bei Defekt/Verschleiß der speziellen RLS-Lager diese separat beschaffbar sind. Da es sich hier klar um ein Verschleißteil handelt gehe ich davon aus, so wie man auch Mantel und Schlauch ggf. auswechseln kann, die ebenfalls im „Paket RLS“ enthalten ist. Sind die Lager (und evtl. Sperrhebel) als Ersatzteil lieferbar?
Zuletzt noch die Frage der Kombinierbarkeit der Module RLS und „Verlängerung“. Letztere möchte ich gerne nutzen, aber nur, wenn sie die RLS ohne Einschränkung ihrer Funktion (auch unter Berücksichtigung der Kraftveränderung bei längerem Hebel) aufnimmt. Und den vorderen Schmutzfänger! Kannst Du das bestätigen?
Danke für Deine Antwort
Hubert
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XO  erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 16.07.2006 Beiträge: 145 Nachricht senden | Erstellt am 13.01.2009 - 08:55 |  |
Hallo Otto
Mein Beitrag im Thema „neue Stöcke?“ war offenbar „reizender“ als das hier - und wurde daher am 7.1. mit Deinem Kontra bedacht. Aber hier warte ich seit 4.1. auf Antwort! Ich darf also noch mal zusammenfassen:
1. Allrad-RLS ab 100kg netto im alpinen Bereich empfohlen? (Ergänzung: ist die Anbringung am Hinterrad analog der Anleitung VR möglich?)
2. Verschleißteil RLS-Lager (mit Nut) – Ersatzteil?
3. Kompatibilität der Module „Verlängerung“ mit RLS und Schmutzfänger. Will gerne "erweitern", aber nur, wenn's für mich Sinn macht!
Danke für feedback
Hubert
[Dieser Beitrag wurde am 13.01.2009 - 09:00 von XO aktualisiert]
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Frank  erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 26.11.2005 Beiträge: 160 Nachricht senden | Erstellt am 02.02.2009 - 08:12 |  |
Hallo Hubert,
zu Punkt 1 kann ich dir teilweise antworten, dass die Monatage der RLS auch als Hinterrad möglich ist. Für den, der versucht damit so etwas wie "klassisch" zu fahren und über das Vorderrad abstoßen möchte, ist das weniger sinnvoll. Aber wer einfach nur steil aufsteigen möchte, braucht auf etwas glatterem Boden möglicherweise die RLS eher im stärker belasteten Hinterrad.
Schöne Grüße,
Frank
Signatur www.cross-skating.com - Cross-Skating Community |
mrskike  Administrator
       

Status: Offline Registriert seit: 13.05.2005 Beiträge: 516 Nachricht senden | Erstellt am 05.02.2009 - 12:08 |  |
Hallo XO,
1. Bei Einsätzen der RLS in extremeren Situationen unbedingt die RLS vorne und hinten einbauen. Diese kann analog auch hinten montiert werden. Aber nur hinten zu montieren, davon muß ich aus eigener Erfahrung völlig abraten, denn die Rücklaufsperre ist mit einem Überlastschutz ausgestattet, damit die ohnehin bei stärkerer Beanspruchung durchlässt. Den längsten Bodenkontakt hat man in jeder Situation über das Vorderrad, daher ausschließlich anstatt des Vorderrades montieren, wenn nur ein Satz RLS montiert wird.
2. Nur Nut-Ersatzteil gibt es leider nicht.
3. Verlängerung und RLS ist kombinierbar, kein Problem. Der Schmutzfänger kann dann zwar auch montiert werden, ist aber zugegebener Weise eine Bastelei. Für die Schraube am Boden ist das Loch in der Vergrößerung vorgesehen. Die vorderen Vergrößerungsbefestigungsschrauben sind gegen + 5 bis 10 mm längere Schrauben zu tauschen. So kann nach Montage der Vergrößerung der Schmutzfänger mit anstatt der Zapfen mit einem 6,5 mm umgestalteten Loch an diesen längeren Schrauben mit zusätzlichen M6 Muttern befestigt werden.
Signatur ...es grüßt Mr. Skike nach dem Motto: "Ob skiken, nordicboarden oder musizieren, das Leben ist bunt"

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