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Istalri ...
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...   Erstellt am 09.11.2011 - 11:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gemächlich setzte sich Antero an das Lagerfeuer, das inzwischen kräftig loderte, und genoss die Wärme, die ihm entgegen schlug. Er warf einen letzten Blick auf die drei Drachen, die sich zum Jagen aufgemacht hatten und im schwärzer werdenden Himmel verschwanden. Es würde sicher einige Zeit und Mühe kosten in dieser Gegend Beute zu finden. Zu gern wäre Antero mit ihnen gegangen. Die Aussicht auf ein saftiges Stück Fleisch hatte etwas Verlockendes an sich. Das mochte vor allem daran liegen, dass er seit längerer Zeit keinen einzigen Bissen mehr hatte zu sich nehmen können. Trotzdem hatte er beschlossen, darauf zu verzichten. Es hätte nur Komplikationen gegeben. Lebhaft konnte er sich Narêns Gesichtsausdruck vorstellen, die sich regelrecht vor einer solchen Mahlzeit ekeln musste. Sicher, er ärgerte die Elfe nur zu gern. Aber so weit wollte er es beim besten Willen nicht treiben.

So saßen sie also am Lagerfeuer – schweigend. Galbatorix wirkte ausgesprochen angespannt und unerfreut. Das war natürlich unter den gegebenen Bedingungen nicht verwunderlich. Er trug eine nicht zu unterschätzende Verantwortung und befand sich gewissermaßen in einer Prüfungssituation. Trotzdem war Schweigen nicht unbedingt seine liebste Beschäftigung.
Narên wiederum machte einen besorgten und zurückgezogenen Eindruck. Letzteres war nicht ungewöhnlich für sie, doch ihre offensichtliche Sorge gemischt mit einem Eindruck von Tagträumerei ließ Antero nachdenklich werden.
„Was ist mit euch beiden los?“, fragte er schließlich mit einer Mischung aus Misstrauen und Verstimmung. „Hat euch die Dunkelheit die Sprache verschlagen? Oder steht das Ende der Welt bevor und nur ich wurde wieder einmal nicht informiert?“
Mit dem letzten Satz wanderte sein Blick zu Narên. Vielleicht war ihr Verhalten erneut nur ein Zeichen der Ablehnung, doch so wirkte es auf den Reiter nicht. Und eins stand fest: Wenn eine Elfe sich ernstlich über etwas Sorgen macht, dann war es auch ernst. Daran konnte es keinen Zweifel geben.

Ein Rascheln im Gebüsch ließ Antero aufhorchen. Das Feuer knisterte kurz und stob einige Funken. Angespannt legte der Reiter eine Hand an den Griff seines Schwertes und legte den Kopf leicht schief, während sein Blick zwischen seinen Begleitern hin und her wanderte. Er hoffte, die beiden so relativ unauffällig auf seine Entdeckung aufmerksam machen zu können. Vorsichtig öffnete er seinen Geist und tastet damit die Umgebung ab. Sie brachte auf den ersten Blick das, was man erwartet hätte: eine karge Pflanzenwelt und eine geringe Anzahl verschiedenartiger Tiere, von denen die meisten Insekten waren. Nichts Verdächtiges. Dann trafen seine geistigen Fühler jedoch auf menschliche Gedanken. Reflexartig zog er seinen Geist zurück und bereitete sich darauf vor, sich gegen fremdes Eindringen zu wappnen. Er hatte nicht genau erkennen können, was diese Fremden wollten, doch gute Absichten hatte er nicht gespürt. Sein Körper spannte sich instinktiv an und bereitete sich darauf vor, sich zu verteidigen. Es waren mehrere gewesen – mehr als er und seine Begleiter und ihre dunklen Absicht legten nahe, dass sie bewaffnet waren. Antero rückte ein Stück näher zum Feuer ohne sich im Geringsten zu entspannen. Möglichst unauffällig wühlte er mit dem Fuß am Rande des Feuers herum und platzierte sich ein brennendes Holzscheit so, dass er es im Notfall als weitere Waffe verwenden konnte.





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Nuromon ...
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...   Erstellt am 11.11.2011 - 14:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Es dauerte nicht lang bis die Bindung zu Teldrasil immer schwächer wurde. Narên fühlte sich in solch einen Moment einsam und verlassen. Niemand verstand sie so wie Teldrasil.
Vor allem jetzt wo ihr diese Gedanken plagen, über den Fall der Drachenreiter. Ihre Tagträume nahmen allmählich überhand und ohne ihre Begleiterin, viel es ihr schwer sich zu konzentrieren.

Jetzt jedoch, im warmen Schein des Feuers, konnte sie sich komplett ihrer Gedanken hingeben. Es erwartet niemand etwas von ihr. Galbatorix und Antero schienen ihre Gedanken selbst nach zu gehen.

Narên war sich nicht klar wie lang sie in den Flamen gestarrt hatte, als die sanfte Stimme von Antero zu ihr drang.
Was ist mit euch beiden los?“ Fragte er „Hat euch die Dunkelheit die Sprache verschlagen? Steht die Erde das Ende bevor und ich wurde mal wieder nicht informiert?“
Der letzte Satz hätte zu einer anderen Zeitpunkt ihr ein kaum wahrnehmbares Lächeln entlockt. Doch jetzt machte Narên sich nur Sorgen ob Ihre Gedankengänge wohl ihr aus dem Gesicht zu lesen wären.

Ihre Sorge hielt nicht lang. Ein Rascheln lies die junge Elfe schnell wieder in die Wirklichkeit zurück kehren.
Wie konnte sie nur so unachtsam sein! Verärgert musste sie feststellen das die Geräusche schon ziemlich nahe waren. Antero schien die gleiche Meinung zu haben denn er versuchte Galbatorix und sie auf die Richtung aufmerksam zu machen von wo die Geräusche gekommen waren. Sein Gesichtsausdruck zu urteilen ließ er sein Geist die Gegend auskundschaften. „Wie töricht“ dachte sich Narên.
Sie versuchte Galbatorix und Antero zu bedeuten ruhig zu bleiben. Narên setzte einen Stirnband auf so das Ihre Ohren nicht zu erkennen waren.
Als aus 15 m ein Ast zerbrach, stand Narên wie erschrocken auf und schaute gespielt ängstlich in die Richtung des Geräusches.
Wer ist da?“ Drang es ungewohnt ängstlich aus dem Mund der so Mutige Elfe. „Bitte tut uns nichts. Wir sind nur Reisende auf der Suche nach Arbeit und Unterkunft.“
Aus dem Augenwinkel erkannte Narên das sich Galbatorix und Antero sich für ein Kampf vorbereitet haben.
Sie hoffte zu tiefst das die zwei keinen Fehler machten.

Von den näher kommenden Unbekannten kamm eine Tiefe Bassstimme „Wir scheinen keinen Glück zu haben heute.“
Aus der Dunkelheit erschien ein groß gewachsener und muskolöser Mann der mindestens zwei Köpfe größer sein musste als Narên selbst.





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Loring ...
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...   Erstellt am 13.11.2011 - 16:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Glut des Feuers schien ihr eigenes Leben zu besitzen. Ihr hell leuchtendes Rot wurde ständig von Schatten verschleiert und flimmerte in der Hitze. Dann kam wieder ein Windstoß, der die Glut hell aufleuchten ließ und die Schatten vertrieb. Düsteren Gedanken nachhängend starrte Galbatorix sie an. Er spürte, wie sich Antero neben ihm regte und sah kurz hin. Überrascht sah der Drachenreiter, wie sein Freund sich verspannte und den Griff seines Schwertes packte. Alarmiert drehte Galbatorix leicht seinen Kopf um zu sehen, was Antero beunruhigte. Er hörte Zweige knacken und verfluchte sich, sie nicht eher gehört zu haben.
Plötzlich erhob sich Narên und rief mit unüblich zögerlicher Stimme: „Wer ist da? Bitte tut uns nichts. Wir sind nur Reisende auf der Suche nach Arbeit und Unterkunft.“
Galbatorix erhob sich, als gleich darauf ein Mann gewaltiger Größe aus den Büschen kam und sich beschwerte, nur eine kleine Reisegruppe vorzufinden.
„Du kannst dich gleich wieder hinsetzen Bürschchen!“ bellte der Hüne, kurz zu ihm blickend. „Halt! Du nicht!“ sagte er zu Narên, die sich auch hatte setzten wollen.
Bürschchen?, wiederholte Galbatorix zornig in Gedanken, setzte sich aber wiederstrebend, da Narên anscheinend etwas vorzuhaben schien.
„Sehr schön.“ knurrte der Eindringling, bevor er sie und ihr Lager abschätzend betrachtete, wobei sein Blick besonders lange auf der Elfe verweilte. Dann stecke er zwei Finger in den Mund und pfiff durchdringend, worauf noch sechs weitere Gestalten rings um das Lager erschienen. Sie alle hatten ausnahmslos Schwerter, Dolche oder Bögen in ihren Händen.
„Tut mir Leid Männer,“ rief der Bandit in die Runde. „Aber wie ihr seht, haben wir einen denkbar kümmerlichen Fund gemacht!“ Dann griff er sich einen Arm von Narên. „Ich werde... überprüfen, was an diesem Weib zu haben ist und ihr nehmt euch den Rest vor!“
Kochend vor Wut sprang Galbatorix auf, als die Banditen mit Gejohle in ihr Lager eindrangen. Wie konnte dieser Abschaum es wagen? Und was hatte Narên sich gedacht, nicht ihre Herkunft als Drachenreiter preiszugeben, sondern sie als fügsame Opfer zu präsentieren? Man sah ja nun, was es ihr gebracht hatte! Einen Platz in den lüsternen Armen dieses Banditenanführers! Nun, er würde dabei nicht tatenlos zusehen!
Aus den Augenwinkeln sah er, wie Antero ebenfalls aufstand, sein Schwert zückte und sich den Banditen stellte, doch es kümmerte ihn nicht. Sein Ziel war nicht dieses Pack, sondern ihr Anführer.
Völlar Moileth êat! schrie er, die Hand mit der Gedwëy Ignasia ausgestreckt und sah befriedigt, wie der Banditenanführer von Narên abließ und sich auf den Boden fallen ließ, unter entsetzlichen Schmerzen krümmend. Galbatorix wusste, dass der Zauber tödlich sein konnte, aber er wartete noch ein paar Sekunden bevor er ihn wieder löste. Er wollte, dass die Räuber die Qual ihres Anführers bemerkten. Dieser Anblick würde das Pack noch einmal überlegen lassen, ob sie wirklich ihn und seine Gefährten ausrauben wollten!

Völlar Moileth êat - Verbrenn sein Inneres
(abgeleitet von Du Völlar Eldrvarya - die brennenden Steppen)

[Dieser Beitrag wurde am 13.11.2011 - 18:28 von Loring aktualisiert]





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Istalri ...
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...   Erstellt am 16.11.2011 - 18:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Antero nahm mit einer gewissen Erleichterung wahr, dass seine Begleiter seine Signale offenbar bemerkt und richtig gedeutet hatten. Beinahe wäre er auch aufgesprungen, als sich Narên erhob. Doch es war keine konkrete Gefahr erkennbar. Narên begann stattdessen davon zu sprechen, dass sie harmlose Reisende auf der Suche nach Arbeit und Unterkunft waren. Welch ein Unsinn. Besonders harmlos konnten sie alle drei nicht erscheinen, bewaffnet und aufmerksamer, als einem hinterhältigen Bandit lieb sein konnte. Im Grunde widerstrebte es Antero, sich in dieser Weise darstellen zu lassen. Trotzdem biss er die Zähne zusammen, um einen Kommentar zu unterdrücken. Schließlich war einer der wichtigsten Trümpfe in einem Kampf der Überraschungsmoment. Ob man nun darauf angewiesen war oder nicht, es war nicht ratsam, ihn zu verspielen. So weit konnte Antero seinen Ausbildern nur zustimmen, wenn auch sein Temperament ihn hin und wider diesen Vorsatz vergessen ließ. Dazu kam, dass er viel zu müde und hungrig war, um sich in einen Streit verwickeln zu lassen. Vielleicht ließ sich die Angelegenheit ohne große Umstände aus der Welt schaffen.

Ein großer Mann trat aus dem umgebenden Dickicht und beklagte sich mit tiefer Stimme über seinen Mangel an Glück bei dieser Begegnung. Anteros Mitleid hielt sich sehr in Grenzen. Statt der fetten Beute, die er sich wohl erhofft hatte, sollte er etwas weitaus unangenehmeres erhalten, wenn er nicht bald das Weite suchte. Galbatorix hatte sich inzwischen erhoben, wurde aber von dem großen Kerl rüde aufgefordert, sich wieder zu setzen. Sichtbar widerwillig folgt er dieser Aufforderung. Antero war ebenfalls kurz davor gewesen, auf die Beine zu kommen. Ungeduldig änderte er seinen Plan und lockerte stattdessen das Schwert in der Scheide. Ihm missfiel der Blick, den der große Mann Narên zugeworfen hatte. Besagter Mann gab einen Pfiff von sich, woraufhin sechs weitere Männer – allesamt bewaffnet – in den Schein des Feuers traten. Eine ärgerliche Grimasse erfüllte Anteros Gesicht. Offenbar wollte diese Angelegenheit doch noch eine gewisse Anstrengung mit sich bringen.

Der Anführer der Banditen schien sich seiner Sache sehr sicher zu sein. Er packte Narên grob am Arm und verkündete, herausfinden zu wollen, ob sie sich als Ersatz für die entgangene Beute eignete. Seine Männer kommentierte seine Worte mit einem lauten Grölen und schickten sich an, das Lager zu stürmen. Antero sprang gleichzeitig mit seinem Freund auf und zog sein Schwert. Ein kräftiger Schlag mit dem Schwertknauf traf einen der Banditen am Kopf und ließ ihn zur Seite taumeln, während er um sein Gleichgewicht rang. Der nächste machte sich schon zum Angriff bereit, zögerte aber einen Moment, als sich Galbatorix' Stimme erhob und der Reiter einen kurzen Satz in der alten Sprache schrie. Antero schnaufte heftig, als er begriff, was sein Freund für einen Zauber ausgesprochen hatte. Das konnte doch nicht sein Ernst sein. Mit diesem Spruch konnte er einen Menschen innerlich verbrennen – ein qualvoller und womöglich tödlicher Vorgang.
Ein dumpfer Knall wie von einem schweren, zu Boden fallenden Objekt ertönte. Antero entschied, dass er seine Verteidigung kurz vernachlässigen konnte, um zu sehen, was genau geschehen war. Der Anführer der Banditen lag auf dem Boden und krümmte sich unter Schmerzen. Der junge Drachenreiter warf Narên einen teils entsetzten und teils ratlosen Blick zu. Warum geschah das weiter? War es nun nicht genug? Der Mann war wehrlos und geschockt – ebenso wie seine Männer, die wie angewurzelt dastanden und keinen Muskel zu bewegen wagten.
„Hexer“, krächzte einer der Männer. „Böser Zauber.“
„Mund halten“, fuhr ihn Antero an.
Hektisch wandte er sich ganz zu Galbatorix um, der mit seinem Werk mehr als zufrieden schien. Machte es ihm gar nichts aus, dass er einen Menschen gerade zu Tode quälte? Es war Antero völlig unbegreiflich. So kannte er seinen Freund nicht. Galbatorix war nicht zimperlich, doch skrupellos hatte er ihn noch nie erlebt.
„Was tust du?“, entfuhr es Antero hektisch. „Du bringst ihn um.“
Galbatorix' Opfer auf dem Boden tat sich zusehens schwer mit dem Atmen. Der Schweiß stand ihm auf der Stirn und seine Augen begannen, sich zu verdrehen.

Ein lauter Schrei ertönte und einer der Männer wollte sich auf Galbatorix stürzen, den er offenbar als Quelle für das Leiden seines Anführers ausgemacht hatte. Antero sprang auf ihn zu, packte den Arm des Mannes und verdrehte diesen so, dass der Bandit einen schmerzerfüllten Quieklaut von sich gab und auf die Knie sank. Antero legte die Schwertklinge an den Hals des Mannes und wandte sich wieder zu seinen Kameraden um.





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Nuromon ...
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...   Erstellt am 05.12.2011 - 13:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Menschen sind so triebgesteuert, dachte sich Naren, als sich der vermutlichen Anführer der Gruppe sich ihr näherte und sie mit seinen Blicken förmlich die Kleider vom Körper riss.
So widerwärtig doch die Menschen sein konnten gefiel es ihr das diese doch sehr berechenbar waren.

Naren wollte nicht das man merkt das sie Drachenreiter sind. Das würde nur Komplikationen verursachen mit sich führen. Weder Galbatorix, Antero noch Naren wurden in der Kunst der Diplomatie richtig ausgebildet. Wenn ein Drachenreiter einen Menschen Tötet würde dieses eine große Diskussion mit sich führen.
So plante Naren die Räuber in den Gewissen zu belassen sie seien nur einfache Wanderer.

Naren wartete nur auf den richtigen Augenblick um den Anführer einen Dolch an die Kehle zu halten um die anderen davor abzuschrecken sich zu nähern. Ihr war bewusst das sie mehrere noch in den Schatten versteckt hielten. Als der Riese seine Kumpanen zu sich rief fehlte Naren nur noch ein kleines Stück bis sie sich den Anführer greifen konnte, als dann....

Antero und Galbatorix sprangen auf und griffen die nähernde Räuber mit ihre Schwerter an.
Diese Dummköpfe, dachte sich Naren als ihr Plan jetzt vereitelt wurde. Als Naren sich dennoch vornahm sich den Anführer sich vorzunehmen, griff sie nach ihrem Dolch und näherte sich dem Überraschten Anführer, der ungläubig den zwei Kämpfer beobachtete, wie diese einen nach dem anderen seine Leute nieder streckte.
Als Naren sich nach dem Arm des Anführers greifen wollte, hörte sie die alte Sprache hinter sich und im gleichen Moment schoss der Schmerz in den Augen des Räubers. Naren war sich der Zauber bewusst, denn sie hatte Galbatorix diesen schon einmal benutzen hören.

Antero begriff seinen Freund selbst nicht und schaute Galbatorix an als stünde ein Fremder vor ihm.
Es war ihm anzusehen, das er dieses genoss.
Galbatorix wollte das der Räuber um sein Leben fleht.

Und wieder war Naren in ihrem schock handlungsunfähig...





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...   Erstellt am 14.12.2011 - 21:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Erst als der Anführer der Banditen nur noch schwer atmend am Boden lag, löste Galbatorix seinen Zauber. Mit grimmiger Miene sah er sich kurz um und verschaffte sich Gewissheit, dass die Banditen vorerst nicht mehr gewillt waren, ihr Lager zu plündern. Dabei fielen ihm die entsetzten und ungläubigen Blicke von Narên und Antero auf.
„Was tust du?“, fragte letzterer fassungslos. „Du bringst ihn um.“
Trotz seiner Überzeugung, das Richtige getan zu haben, kam er sich plötzlich ein wenig schuldbewusst vor. Entschlossen verdrängte er diese Gefühle wieder. Sein Handeln war richtig gewesen. Jetzt galt es, dass Beste aus der Situation zu machen und dabei würden ihm Mitleid und ein schlechtes Gewissen nicht helfen.

„Was ich tue?“ knurrte er leise zu Antero. „Ich mache diesen Kerlen auf dem einfachsten Weg klar, dass sie besser wieder verschwinden sollten! Wenn er dabei stirbt, was gar nicht sicher ist, ist es seine eigene Schuld.“
Galbatorix wendete sich rasch von Antero ab, um sich mit den Räubern befassen zu können, und erhob seine Stimme.
„Ihr habt gesehen, zu was ich und meine Begleiter fähig sind.“ sagte er laut und sah die Banditen mit kaltem Blick nacheinander an, die nicht ohnmächtig am Boden lagen. Einige sahen ihn schrecken-, andere hasserfüllt an.
„Glaubt ihr immer noch, uns ausrauben zu können? Besser ihr verschwindet und nehmt eure Verletzten mit, wenn ihr nicht das gleiche Schicksal wie von ihm dort haben wollt!“ fuhr Galbatorix mit schneidender Stimme fort und sah kurz unbeteiligt auf den keuchenden Banditenanführer. Zur Unterstreichung seiner Worte murmelte er ein magisches Wort, worauf seine Gedwëy Ignasia, gut sichtbar für alle, zu glühen begann.
Das sollte diesem Pack genug Angst einjagen, um ihnen jeglichen Willen auszutreiben, unser Lager zu plündern, oder ihren Anführer zu rächen, dachte der Drachenreiter grimmig und sah sich bestätigt, als einer der Banditen mit flackerndem Blick erst zu dem Anführer, dann zu seiner leuchtenden Handfläche sah und zitternd einen Schritt zurück machte. Aufmerksam wartete Galbatorix, ob ihm der Rest folgen würde.





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Istalri ...
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...   Erstellt am 17.12.2011 - 21:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Antero fühlte sich plötzlich unangenehm hilflos. Die Dinge geschahen so schnell mit einer schrecklichen Macht, dass er es nicht fassen konnte. Er hatte sich Hilfe und Beistand von Narên erwartet. Sie würde diesem Treiben nicht tatenlos zusehen und erlauben, dass ein Mensch in einem ungleichen Kampf zu Tode kam. So hatte er sich das jedenfalls gedacht. Doch sie blieb untätig und schien ebenso überfordert mit der Situation wie er. Dieser Umstand machte ihm Angst. Elfen waren üblicherweise nicht so leicht einzuschüchtern.

Beinahe wäre Antero zusammengezuckt, als Galbatorix endlich auf seine Worte antwortete. Den Zauber hatte der ältere Reiter inzwischen gelöst, doch es wirkte ein wenig widerwillig. Der Ton, den er seinem Freund gegenüber anschlug, verärgerte und verunsicherte diesen gleichermaßen. Auch die Worte selbst waren schockierend. Sie offenbarten eine Gleichgültigkeit, ja sogar Kaltblütigkeit, die Antero nicht von Galbatorix kannte.
„Ich erkenne dich kaum wieder“, brachte er mühsam hervor. „Natürlich müssen wir ihnen klar machen, dass sie einen Fehler begangen haben. Aber das geht auch anders. Wir sind ihnen auch im Kampf überlegen. Und es ist genauso wenig gewiss, dass er diese Tortur überlebt.“
Inzwischen hatte Galbatorix den Banditen gedroht, sie alle ebenso zu betrafen wie ihren Anführer, wenn sie nicht schleunigst das Weite suchten. Die Angst in den Augen der Männer schien sich ins Unendliche zu steigern und es dauerte nur einen Augenblick ehe der erste, zusätzlich beeindruckt von Galbatorix' leuchtender Gedwëy Ignasia, erst zögerlich und dann so schnell ihn seine Beine trugen die Flucht ergriff. Ein Ausdruck von grimmiger Befriedigung lag in Galbatorix' Augen und ließ Antero schaudern. Der Mann, den er umklammert hielt, zitterte unkontrolliert. Antero fing sich mit Mühe wieder und beugte sich zum rechten Ohr des Mannes herunter, um zu flüstern:
„Du hast es gehört. Du solltest verschwinden so schnell du kannst und es in der Zukunft nicht noch einmal wagen, irgendjemanden zu überfallen. Tust du es doch, werden wir dich finden und du wirst das Schicksal deines Anführers teilen. Lass das deine Kumpanen wissen.“
Im Grunde hatte Antero das Gefühl, dass es falsch war, die Panik der Männer auszunutzen. Aber zu irgendetwas musste dieser Vorfall gut sein. Er zog den Bandit auf die Beine, löste die Umklammerung und schubste ihn von sich weg. Sofort ergriff der Bandit die Flucht, während die restlichen die Reiter immer noch starr vor Angst ansahen. Nur einer von ihnen schien wieder Mut zu fassen und zog sich mit unsicheren Schritten zurück. Antero hoffte inständig, dass die anderen ihm bald folgen würden.





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Bloedgharm ...
Drachenreiter
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...   Erstellt am 02.01.2012 - 23:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Unter sich sah Evarin eine kleine Gruppe von 3 Hirschen die sich unter einigen Bäumen zu verstecken suchten.
Hmm lecker Hirschkeule und schoß hinab um sich seine Beute zu holen.
Er stieß eone kleine Flammenzunge as doch in seinem übermut zündete er alle Bäume an.
Voller panik vor dem Feuer liefen die Hirsche aus dem Wäldchen hinaus.
Nicht beabsichtigt aebr eine gute methode dachte sich evarin und holte sich zwei der Hirsche.
Gerade als er sich niederließ um sie zu verspeisen, überkam ihn ein grauenhaftes Gefühl er wußte das sein Reiter irgendetwas passiert sein musste.
Er schoß in den Himmel und ließ seine Stimme zu seinen Freunden erschallen Jarnunvösk,Teldrasil schnell es ist etwas passiert
Schon schossen beide auf ihn zu Ich habe es auch gespürt sagte Teldrasil
Und so schnell sie konnten machten sie sich auf en Rückweg




Hey ich hoffe es gefällt euch Freue mich Aug über verbesserungsvorschläge

[Dieser Beitrag wurde am 03.01.2012 - 00:33 von Bloedgharm aktualisiert]





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Lest Varaugs und meine Fanfiction wenn ihr Lust habt!!!!!
http://skulblakas.square7.ch/index.php?page=Index

SaarMabe ...
Anführer der Drachenreiter
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...   Erstellt am 04.06.2014 - 11:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Warum ist der Titel englisch aber die Geschichte Deutsch?





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Das ist des Jägers Ehrenschild, daß er beschützt und hegt sein Wild,
waidmännisch jagt, wie sich's gehört, den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.


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