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Istalri ...
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...   Erstellt am 29.09.2011 - 19:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Antero gab ein spöttisches Lachen von sich und richtete sich auf Evarins Rücken wieder gerade auf. Die Elfe hielt sich wie gewohnt für unersetzlich. Aber das war er von Ihresgleichen schon gewohnt. So benahmen sie sich alle und es hing ihm zum Halse heraus. Eines Tages würde sich noch zeigen, wer hier auf wessen Hilfe angewiesen war.
Sieh es doch mal so. Sie spornt dich immer wieder zu Höchstleistungen an. Wo wären wir heute, wenn wir uns nicht immer wieder mit dieser Elfe messen müssten?, wand Evarin ein und zupfte mit einem Bein einen der Gurte zurecht.
Ja, ich werde ihr bei Gelegenheit ein paar Blumen pflücken und eine langen Dankesbrief schreiben, entgegnete Antero beleidigt.
Das konnte doch nicht wirklich Evarins Ernst sein: Alles, was sie bisher erreicht hatten, sollte auf die Konkurrenz seitens der Elfen zurückzuführen sein? Soweit kam es noch. Wenn sie diesen Punkt erreicht hatten, dann konnte sie ihren Sachen packen und in irgendeine modrige Höhle ziehen um dort zu versauern. Wahrscheinlich wäre das für einen Drachen gar keine so schlimme Vorstellung. Es war ja auch nicht so, dass sich Antero nicht gern mit Narên maß. Die meiste Zeit verlor er dabei – zugegeben. Trotzdem hatte er seinen Spaß daran, sie immer wieder herauszufordern. Irgendwann würde er sie in einem schwachen Moment erwischen.
Die armen Blumen! So grausam könntest du doch nicht wirklich sein, entgegnete Evarin mit unüberhörbarem Sarkasmus.
„Ja, ja“, kommentierte Antero Narêns Worte kopfschüttelnd. „Da du nun auf uns hilflose Menschlein aufpasst, kann es losgehen, denke ich.“
Evarin breitete die Flügel aus, spannte sie zur Probe an und erhob sich dann mit einem eleganten Absprung in die Luft.

Antero hing eine Weile nur unbestimmten Gedanken nach, während sie flogen. Der kühle Wind pfiff ihm um die Ohren und ließ ihn hin und wieder angenehm schaudern. Fliegen war ohne Zweifel die beste Erfindung, die dieses Welt je hervorgebracht hatte. Evarin war da spürbar der Meinung seines Reiters. Ohne Vorwarnung ließ sich er grüne Drache zur Seite fallen und sackte ein Stück ab. Antero gab einen teils überraschten und teils freudigen Schrei von sich.
Übertreib nicht!, wies er Evarin zurecht. Wir sind schließlich in der Gesellschaft von Damen.
Damen!
, fauchte Evarin. Sie könnte sich zur Abwechslung mal wie ein Drache benehmen.
Er drehte sich einmal um sich selbst, wobei sich Antero kräftig an ihm festklammern musste, und legte sich dann wieder gerade in der Luft.
Also, was verschafft uns die Ehre dieses Auftrags?, wollte Antero wissen.
Die Frage war für Galbatorix bestimmt, doch er übermittelte sie auch Narên und den Drachen. Es konnte ja schließlich sein, dass sie sich auch für die Antwort interessierten. Er wollte es jedenfalls dringend wissen. Schließlich hatte man ihnen bisher immer mit Nachdruck zu verstehen gegeben, dass sie noch nicht reif für diese Art von Aufgabe waren.





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Nuromon ...
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...   Erstellt am 30.09.2011 - 09:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das Wetter war wie erwartet wunderschön. Ein besseren Tag für eine lange Reise hätte man nicht besser wählen können.
Als die Gruppe eine angenehme Höhe erreichte, wollte Narên nicht länger warten und verschmolz ihr Geist mit dem von Teldrasil. Die Verschmelzung war für die Elfin die größte Gabe die ein Drachenreiter haben konnte. Das Bewusstsein eines Drachens war so anders, so komplex. Ihre Körper und Anatomie so verschieden und aufregend. Aus den Augen eines Drachen gesehen nahm man die Farben anders auf und doch detailreicher. Was selbst für ein Elfe von dieser Höhe als verschwommen und weit, unmöglich zu erkennen waren, so waren selbst die Mäuse zu erkennen die von den Blicken des Drachens zu entkommen versuchten. Die Gerüche waren so intensive das man den Fleisch, den Galbatorix und Antero als Proviant mitnahmen, sogar identifizieren konnte.
Es war ein Gefühl der Freiheit die Luft durch die Flügel fließen zu spüren. Manchmal wünschte sich Narên mit Teldrasil für immer zu verbinden. Ihre Seelenlose Hülle zurück lassen und für immer mit der Drachendame verbunden zu sein. Nie mehr alleine, immer für einander da…
"Also, was verschafft uns die Ehre dieses Auftrags?“[/i]
Die Worte halten in die gebündelte Seele so das Narên erst von ihre Gedanken aufschreckte. Ihr wurde schnell klar das die Worte von Antero waren und wohl eher Galbatorix gegolten haben. Ohne sich von Teldrasil zu trennen blickte sie zuerst Antero und an schließlich Galbatorix an.


[Dieser Beitrag wurde am 30.09.2011 - 17:42 von Nuromon aktualisiert]





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...   Erstellt am 02.10.2011 - 18:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Galbatorix hielt sich an einer von Jarnunvösks Zacken fest, als dieser in die Luft schoss. Er genoss den Flugwind, der ihm entgegenströmte. Natürlich hatte er das schon oft erlebt, aber es war immer noch ein wunderbares Gefühl, auf seinem Drachen zu reiten. Unter ihnen wurde alles immer kleiner und das einzige, was seine Größe beibehielt, waren er und Jarnunvösk, sowie natürlich Antero und Narên mit Evarin und Teldrasil. Der Drachenreiter fühlte sich einfach großartig.
Wart nur ab, meinte Jarnunvösk belustigt. In ein paar Stunden wirst du dich schon danach sehnen, wieder auf dem Erdboden zu kommen.
Sei dir da nicht so sicher, entgegnete Galbatorix lächelnd. Wir fliegen in Gebiete, wo wir noch nie zuvor gewesen sind. Ich werde bestimmt nicht müde werden, all das von der Luft aus zu betrachten. Allein die Wüste Hadarac muss unglaublich sein! Oder unser Ziel, der Buckel, wo...
Also, was verschafft uns die Ehre dieses Auftrags?

Galbatorix zuckte kurz zusammen, als Anteros Geist den seinen unerwartet berührte.
Nun, begann er nach kurzen Überlegen und richtete seine Antwort auch an Narên, die dies auch interessieren könnte. Im Grunde meiner Beharrlichkeit, mit der ich meinen Mentor immer wieder nach einer Aufgabe gefragt habe. In absehbarer Zeit werde ich ja meine Ausbildung als Drachenreiter abschließen und mit der Begründung, dass ich vorher noch Erfahrungen im eigenständigen Arbeiten haben sollte, habe ich seine Zustimmung bekommen. Als Auftrag gab man mir, eine Aufklärungsreise in den Buckel zu machen was als gefahrlos angesehen wurde, da dieser Ort recht abgeschieden und unbewohnt ist. Da man mich aber nicht allein ziehen lassen wollte, habe ich vorgeschlagen, euch mitzunehmen, was ebenfalls Zustimmung fand.
Tja und nun sind wir hier.
Und haben jede Menge Zeit,
fügte Jarnunvösk hinzu. Evarin, Teldrasil: Was haltet ihr von einem Rätsel?


[Tut mir Leid, wenn es ein wenig spät kommt, aber ich hatte diese Woche mit 3 Klausuren und theoretischen Fahrschul-Prüfungen zu kämpfen]





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Istalri ...
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...   Erstellt am 04.10.2011 - 18:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Antero lachte innerlich auf als er wahrnahm, dass er seine Begleiter offenbar erschreckt oder besser gesagt aufgeschreckt hatte. Das war nicht seine Absicht gewesen, aber er machte sich nicht sonderlich viel daraus. Narên und Teldrasil grübelten für seinen Geschmack ohnehin zu viel.
Sowas Unaufmerksames, tadelte Antero scherzhaft. Und das, während wir in unbekannte Gefilde unterwegs sind.
Er achtete jedoch darauf, dass niemand außer Evarin diese Worte zu hören bekamen. Im Moment war ihm viel zu wohlig, um am Ende vielleicht Galbatorix zu verärgern oder Narên zu provozieren. Sollte sie nur vor sich hin träumen. Es war ein herrlicher Tag, um sich ganz seinen Empfindungen und Eindrücken hinzugeben. Allerdings war Antero viel zu aufgewühlt, um sich so weit zu entspannen wie seine Begleiter. Seinem Drachen wohnte da schon ein wenig mehr Ruhe inne. So war es im Allgemeinen, wenn der Grüne flog. Das schien all die Energien – körperlich wie auch geistig – zu kanalisieren und herauszulassen, die in ihm steckten.
Ja, da warten sicher die grässlichsten Monster auf uns, lästerte Evarin vergnügt mit.
Genau genommen hoffte der grüne Drache sogar drauf. Es musste ja nicht unbedingt ein riesiges Ungetüm von einer Größe und Kraft sein, dass er es fürchten müsste. Doch er freute sich auf die Gelegenheit, ein Abenteuer zu erleben und sich auszutoben. Seine Flügel mussten dringend entstaubt und seine Muskeln bis zur Belastungsgrenze strapaziert werden, bevor sie verkümmerten. Die Manöver, die er im Unterricht lernen musste, waren schon ganz nett, doch sie forderten ihn nicht so sehr, wie er es sich gewünscht hätte.

Gemeinsam lauschten Drache und Reiter, während Galbatorix erklärte, wie sie zu ihrem Ausflug gekommen waren. Ein Lächeln schlich sich auf Anteros Gesicht. Ja, sein Freund gehörte zu dem Schlag Menschen, die im Allgemeinen das bekamen, was sie wollten.
Ein Hoch auf deine Beharrlichkeit, mein Freund. Sie wird dich noch weit bringen, entgegnete Antero zufrieden.
Vermutlich weiter als ihn selbst. Dem jungen Reiter war durchaus klar, dass es ihm an der einen oder anderen Stelle vielleicht an dem fehlte, was die älteren als Charakterstärke bezeichneten. Anfangs hatte er diese Tatsache verdrängt. Doch inzwischen war er – unter anderem durch Evarins beständigen Zuspruch – zu der Ansicht gelangt, dass er sich selbst genauso mochte, wie er war. Und wenn andere nicht damit zurecht kamen, war das bis zu einem gewissen Punkt deren Problem.
Antero spürte eine Welle der Aufregung in Evarin aufkommen. Die Flanken des grünen Drachen zitterten kurz in Vorfreude.
Das fragst du noch?, gab er Jarnunvösk zurück, der den beiden Drachen ein Rätsel vorgeschlagen hatte. Das ist neben Fressen mein liebstes Hobby.
Antero grinste verkniffen über die gekonnte Selbstironie seines Drachens. Üblicherweise nahm dieser die Tatsache, dass er geradezu verboten verfressen war, mit dem nötigen Humor.





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...   Erstellt am 10.10.2011 - 21:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Am zweiten Tag ihrer Reise sah Galbatorix, wie das Land um ihn herum immer unbebauter und pflanzenärmer wurde. Dann waren am Horizont die ersten Ausläufe der Wüste Hadarac erkennbar.
Es wurde wärmer, was man selbst bei dem schneidenden Flugwind merkte, den man bei einem Flug auf einem Drachen ausgesetzt war.
Das ist ja mal ein schöner Ort, meinte Jarnunvösk erfreut, als sie allmählich näher kamen. Angenehm warm und diese Thermik, die hier herrscht... Man muss ja kaum mit den Flügeln schlagen. Und dann ist hier auch noch so viel Platz...
Galbatorix musste lächeln, als sein Drache ins Schwärmen geriet.
Wir fliegen allerdings nicht weiter in das Innere der Wüste, teilte er Jarnunvösk mit und übertrug seine Gedanken auch auf Antero und Narên, sowie deren Drachen. Wie halten uns am westlichen Rand von ihr und rasten heute an der östlichsten Biegung des Ramr. Dort sind wir den Temperaturschwankungen der Wüste nicht so direkt ausgesetzt und auch nahe an einer Wasserstelle.
Schade, brummte Jarnunvösk bedauernd.

Am Abend erreichten sie den Ramr und landeten kurz darauf nahe der Biegung, wo der Fluss erst nach Osten floss und dann scharf nach Westen abbog.
Galbatorix sah sich von Jarnunvösks Rücken aus um. Die Landschaft war reichlich karg, bis auf ein paar Gesteinsformationen und einzeln stehende, knorrige und niedrige Bäume. Links von ihnen rauschte der Ramr. Alles in allem konnte man die Umgebung sehr gut überblicken.
„Was haltet ihr von diesem Platz?“ fragte er Antero und Narên laut. „Wollen wir hier heute unser Lager aufschlagen?“





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Istalri ...
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...   Erstellt am 16.10.2011 - 16:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die ersten Tage der Reise vergingen erfreulich ereignislos. Antero empfand es als angenehm, einfach die Seele baumeln zu lassen. Es war nicht so, dass er eine Abneigung gegen viele Leute in seiner Umgebung hatte. Auch Aufregung und Neues waren ihm nicht zuwider. Doch in letzter Zeit war das alles ein wenig zu viel geworden. Manchmal schien es ihm, als wollten man ihm und seinem Drachen plötzlich das Wissen von Jahren oder Jahrzehnten in wenigen Wochen einprügeln. Er sah ja ein, dass mit dem Fortschreiten ihrer Ausbildung auch die Ansprüche wuchsen. Aber man konnte es wohl auch zu weit treiben.

Die Aussicht auf die ersten Ausläufer der Wüste Hadarac ließ Evarin in Aufregung verfallen. Der grüne Drache liebte von jeher warme, trockene Plätze. Schon lange hatte er seinen Reiter bedrängt, diese außergewöhnliche Landschaft aufzusuchen. Bisher hatten sie keine Gelegenheit gehabt, das zu tun. Nun bot sie sich.

Evarin sog den leichten, heranströmenden Geruch der Wüste ein und verfiel in einen regelrechten Rausch. In seinen Gedanken schwebte er auf den warmen Aufwinden, die sich über dem Sandboden erhoben und flog der gleißenden Sonne entgegen, gegen deren brennende Hitze er tapfer ankämpfte, während er sich andererseits darin aalte. Und dann schoss er über den Himmel, um einen Sandsturm zu jagen.
Das wird phantastisch, schwärmte der grüne Drache begeistert. Sein Schwanz zuckte aufgeregt und seine Flanken zitterten. Antero konnte spüren, wie er sich den knirschenden Sand zwischen seinen Klauen und Zähnen vorstellte. Mit diesem Bedürfnis konnte der junge Reiter nicht viel anfangen. Es war einfach nur lästig. Doch die Wüste an sich lockte auch ihn. Die Wärme, die scheinbar unendliche Freiheit und die Aussicht auf ein Abenteuer, etwas Neues.

Umso mehr traf es die beiden, als ihre Hoffnungen zunichte gemacht wurden. Antero verzog ärgerlich dass Gesicht, als Galbatorix ihnen mitteilte, dass sie nicht in die Wüste fliegen würden. Am liebsten hätte er protestiert und versucht, seinen Freund zu überreden. Das war doch die Gelegenheit. Doch er entschied sich dagegen. Das hier war nicht seine Aufgabe. Galbatorix sollte sich auf dieser Reise bewähren und Antero wollte ihm diese Chance nicht verderben. Sicher würde es bald eine andere Gelegenheit geben.
Ich hatte mich so gefreut, beschwerte sich Evarin und schnaubte ärgerlich.
Beim nächsten Mal, versprach ihm Antero.
Ja.
Die Enttäuschung des grünen Drachen brauchte noch einige Zeit, um zu verfliegen, doch er fand sich mit der Situation ab. In seinen Gedanken ersetzte er die Wüste durch die unbekannten Gefilde des Buckels und ließ seine großen Abenteuer dort ablaufen.

Die Stimmung hatte sich wieder deutlich aufgehellt, als sie am Abend landeten. Vom Rücken seines Drachens aus betrachtete Antero die Gegend. Es wirkte alles recht leblos und unerfreulich. Wahrscheinlich lag es an der Nähe zur Wüste. Doch er wollte sich nicht beschweren.
„Das ist nicht unbedingt eine Augenweide aber dieser Platz kommt mir recht praktisch vor“, verkündete er fachmännisch. „Außerdem könnte Evarin dringend mal wieder ein Bad gebrauchen.“
Er grinste und deutete mit dem Kopf auf den Fluss zu ihrer Linken.
Was bitte soll das nun schon wieder heißen?, knurrte ihn Evarin an.
Der gründe Drache ließ sich mit einem vernehmlichen Donnern auf den Boden fallen, sodass sein Reiter von seinem Rücken abspringen musste und im Dreck landete.





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Nuromon ...
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...   Erstellt am 20.10.2011 - 12:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Wüste an sich...so zurückgezogen und leer, beherrscht von einer feinen Sanddecke die soweit reicht das man das andere Ende selbst mit den scharfen Augen einer Elfe nicht sehen kann.

Narên hätte diese Stille genossen, jedoch fehlte ihr das leben die sie umgab. Je näher sie der Wüste kamen um so weniger leben konnte sie am Boden Spüren. Die Pflanzen waren schwach, die Tiere kämpften täglich um ihr überleben.
Die Wüste so trostlos und leer...

Auf dem Rücken von Teldrasil beobachtete die Junge Elfin ihre Begleiter. Ihr wurde erst jetzt klar das sie sich zwischen den beiden "Menschen" wohl fühlte. Antero war zwar sehr hitzköpfig aber dennoch bemüht sich zu bessern. Auch wenn sie bisher keinen Draht zu den Menschen aufbauen konnte, war ihr bewusst das sie sich auf Ihn verlassen konnte.
Galbatorix war ein Individuum den sie nicht einzuschätzen wusste. Er ist so Fassadenreich. Einmal hat sie eine Seite an ihm erlebt die man dem zuvorkommenden Jungen Mann nicht erwartet hätte. Es war an einem Vollmondnacht als die Gruppe eine Ausflug an eine nahe liegende Menschen Stadt genießen durften. Naren hat sich dazu überreden lassen zusammen mit den anderen einen Schank auf zu suchen um sich dort nieder zu lassen. Galbatorix jedoch wollte gern die Gegend noch erkundigen. Als dieser jedoch nach einer Stunde sich nicht hatte blicken lassen machte sich die Elfin auf die Suche. Lange hatte es nicht gedauert da hörte sie wie jemand wimmerte. Als sie dort ankam Sah sie Galbatorix über einen Mann stehen der vor Angst und Schmerz in einer Ecke kauerte.
"Wie kannst du es nur wagen einen Drachenreiter zu bestehlen!" vernahm sie die Stimme von Galbatorix. Die Stimmlage war ihr unheimlich. Sie traute sich nicht sich einzumischen.
"Es tut mir leid Herr. Ich war mir nicht bewusst wer ihr seid. Bitte, ich habe Familie, Kinder! Tut mir nichts. Ich verspreche euch ich werde dieses treiben unterlassen!"
Durch die Fackeln an den Wänden vernahm Naren ein furchteinflößendes Grinsen auf dem Gesicht des Drachenreiters. "Einmal, ist einmal zu viel..."
Den Zauber den er gewirkt hatte war ihr nicht bekannt jedoch tat diese seine Aufgabe wohl recht schnell den der Dieb regte sich nicht mehr.
Erschrocken über das Ereignis schleichte sich die Elfin zurück...und sie sprach bis heute nicht über diese Sache...
"Was haltet ihr von diesem Platz? Wollen wir hier heute unser Lager aufschlagen?" Kamm es liebenswürdig von dem besagten Person...





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...   Erstellt am 02.11.2011 - 18:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Antero hatte sich entschlossen, den Wutanfall seines Drachens mit Humor zu nehmen. Inzwischen hatte sich Evarin an den Fluss zurückgezogen, trank den einen oder anderen Schluck Wasser und betrachtete versonnen sein Spiegelbild. Antero hatte nur mit den Schultern gezuckt und sich auf die Suche nach Brennholz begeben. Im Moment mochte es noch warm und trocken sein, doch zumindest Ersteres konnte sich schnell ändern. Die Wüste und auch ihre Ausläufer waren launische Wesen, denen jede Nacht aufs Neue einfiel, dass es doch besser war, sich hin und wieder abzukühlen. Allerdings schien sie dazu zu neigen, es zu weit zu treiben. Also empfahl sich ein Feuer. Das Holz, das sie an diesem Ort fanden, würde sicher gut brennen. Nur wenige Schritte vom Fluss entfernt war alles trocken und anfällig – soweit überhaupt etwas vorhanden war.

Also kehrte Antero mit reichlich „Beute“ zurück, die er sachgerecht für ein Lagerfeuer aufstapelte. Das Feuer zu entzünden, überließ er seinen Begleitern. Sein Blick wanderte zu Evarin, der immer noch am Rande des Flusses lag und gedankenverloren die Wasseroberfläche betrachtete.
Hast du dich nicht langsam an deinem Spiegelbild satt gesehen?, sichelte der junge Reiter.
Sein Drache antwortete nur mit einem unwilligen Brummen und fauchte das Wasser an. Antero runzelte die Stirn und trat an Evarins Seite.
Was hat dich gebissen?
Der grüne Drache wand sich unwillig auf seinem Platz. Findest du wirklich, dass ich ein Bad brauche? Stinke ich? Sehe ich schmutzig aus?
Antero wusste nicht, ob er lachen oder weinen sollte. Was gab Evarin da nur von sich? Natürlich roch er nicht unangenehm. Und selbst wenn. Bisher hatte ihn das noch nie so aus der Fassung gebracht.
Wir kennen uns doch wirklich lange genug, sodass du wissen kannst, dass ich einen Scherz gemacht habe, erklärte ihm Antero.
Ja, schon, druckste Evarin.

Aber wenn es doch so wäre. Ich meine, wir haben schließlich eine Dame zugegen.

Antero sah seinen Drachen ungläubig an. Was sollte das nun schon wieder heißen? Eine Dame. Von wegen. Weder Drache noch Reiterin wollte er ernsthaft als Dame bezeichnen. Was für Anwandlungen Evarin da entwickelte. Noch wenige Tage zuvor hatte er sich über Teldrasils herablassende Art aufgeregt und plötzlich war sie eine Dame.
Ich weiß ja nicht, wie du das siehst, aber ich glaube nicht, dass du mit einem Bad einen viel besseren Eindruck hinterlässt. Der junge Reiter grübelte einen Moment. Womit machte man sich bei einer Frau beliebt? Ein paar wohl gewählte Worte, Blumen, Schmuck. Zumindest bei menschlichen Frauen machte sich das gut. Auf was Elfen reagierten, hatte er noch nicht so recht herausfinden können. Für einen Drachen schienen ihm dieses Methoden jedoch ungeeignet. Du könntest sie vielleicht mit deinen Jagdkünsten beeindrucken. Das ist doch ganz nach Drachenart. Aber ich denke, wenn du weibliche Gesellschaft suchst, findest du bessere – solche, die deine Gegenwart zu schätzen weiß.
Mit einem Ruck erhob sich Evarin und ein abenteuerlustiges Glänzen erfüllte seine Augen.
Das ist eine gute Idee. Wir werden schon sehen, wer hier der beste Jäger ist.
Antero grinste zufrieden. So kannte er seinen Evarin. Immer für ein Abenteuer zu haben. Immer bereit, sich mit anderen zu messen. Der grüne Drache wandte sich aufgeregt seinen beiden Artgenossen zu, von denen einer inzwischen das Feuer entfacht hatte, und übermittelte seinen Vorschlag. Wie zur Untermauerung seiner Idee knurrte sein Drachenmagen. Die drei hatten lange nichts mehr zwischen ihre messerscharfen Zähne bekommen. Deshalb stand nicht zu befürchten, dass die Idee auf Ablehnung traf.





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Nuromon ...
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...   Erstellt am 03.11.2011 - 16:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bevor Narên das Lager betrat, empfand sie es für notwendig die Umgebung auszukundschaften.
Auch wenn Ihnen keine Gefahr zu drohen schien, hielt sie diese Maßnahme für notwendig. Kein Mensch würde es wagen einen Drachenreiter anzugreifen. Man sprach von einer glücklichen Fügung des Schicksals, wenn man einen Zwerg so weit von den Bergen getroffen hat. Die Urgals hatten ihre Lager ebenfalls weit von ihren derzeitigen Standort aufgeschlagen und waren damit beschäftigt sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen.

Ihr Lager war gut gewählt. Die Drachen wurden nicht in ihrer Bewegungsfreiheit gestört und konnten sich frei bewegen. Es gab nur an Wasserstellen Vegetation, so dass diese aus der Höhe wie grüne Farbflecken auf eine Gemälde erschienen.
„Was beschäftigt dich meine Kleine?“ Teldrasil war sich der Gemütszustand der Elfe besorgt.
„Ach Teldrasil…es quälen mich die gleichen Gedanken wie vor meinem Schlaf, die die mich in meinen Schlaf aufsuchen und mich am Morgen frösteln lassen.“
Die Erinnerungen wurden geweckt, die sie unbewusst an ihren Drachen weiter gab:
Tot, Mord und Verrat. Schwarz die Nacht, Dunkelrot das Blut. Das leidende wimmern der Drachen war nicht zu ertragen, die Gefühle herz zerreisend. Getrennt von ihren liebsten, getrennt von ihren Körpern. Schmerz! Diese unerträgliche Schmerz!!.....
„NARêN!!“ Der Drache drang tief in das Bewusstsein der jungen Elfe und riss sie unsanft aus ihren Tagtraum heraus.
„Sobald wir diese Mission beendet haben solltest du mit Vrael über diese Träume von dir sprechen!“
Wortlos nahm die Elfin den Rat an und nahm sich das bei ihrer Rückkehr vor. Einen Drachen zu wiedersprechen wäre nur töricht gewesen.

Als Teldrasil sich dessen sicher war, das Narên sich wieder gefangen hat, setzte sie zur Landung an.

Wieder auf dem Boden, machte sich Narên sich daran ihr Nachtlager vorzubereiten und den Proviant aus ihre Tasche zu entnehmen.
Als die junge Elfin sich umschaute erkannte sie das Galbatorix und Jarnunvösk sich bemühten das Lagerfeuer vorzubereiten.
Antero war mit Evarin am Fluss beschäftigt wobei Evarin merkwürdig ins Wasserblickte.
„Teldrasil, meine Liebe, wie kommt es das du so deine Artgenossen so abweisend bist? Ist dir noch nie der Gedanke gekommen, ein Partner zu nehmen?“
Überrascht von dieser Frage dauerte es einen Moment bis die Junge Drachendame bewusst wurde wie die Frage lautete und noch eine ganze Weile bis sie eine Antwort fand.
„Wir sind schon so lange zusammen Narên. Unsere Verbindung ist so eng das ich manchmal das Gefühl besitze wir zwei ergeben eins. Was deine Frage betrifft, kann ich dir nur ans Herz legen deine eigene Gefühle zu ergründen um meine zu verstehen.“
Nicht wirklich mit der Antwort zufrieden, hackte die Elfe weiter nach „Was gefällt euch an den Grünen nicht? Er gibt sich doch solche mühe dir zu gefallen.“ Ein amüsiertes lächeln, nach dem verdutzten Blick von Teldrasil, konnte sich Narên nicht verkneifen.
„Er ist Hitzköpfig! Ein passender Drache für einen Menschen. Ein sehr passender Drache für diesen Menschen! Ich frage mich immer wieder was ihm wohl als nächstes einfällt um…“ Ihr Satz konnte sie nicht zu Ende bringen da ihr und nach dem Blick von Narên wohl auch alle Lebewesen im Umkreis von einer Meile, ein Bild von einem grünen Drachen erschien der Wild mit einer präzisen Biss erlegt hat. Gefolgt wurde dieses Bild mit einem Gefühl des Hungers.
Narên wie auch Teldrasil blickten beide nach Evarin um.

[Dieser Beitrag wurde am 04.11.2011 - 09:14 von Nuromon aktualisiert]





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...   Erstellt am 04.11.2011 - 23:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Zufrieden besah sich Galbatorix den Holzstoß, den Antero bereits ordentlich aufgeschichtet hatte und den er nur noch anzünden musste.
Moment, das übernehme ich, meldete sich Jarnunvösk.
Erschrocken sprang der Drachenreiter zurück, als eine Flammensäule, wie aus heiterem Himmel, das Holz erfasste und sofort in Brand setzte.
Das hast du mit Absicht gemacht! beschwerte sich Galbatorix. Ich hätte mich beinahe verbrannt!
Keine Angst, ich habe extra aufgepasst, dass ich dich nicht erwische,
meinte Jarnunvösk grinsend.
Das ist mir aber ein großer Trost! brummte der Drachenreiter verstimmt. Hast du denn nichts besseres zu tun?
Nicht wirklich, meinte der Drache. Nach einer Pause fügte er hinzu: Nun komm schon! Das war doch nicht böse gemeint. Das Feuer brennt ja und du hast keinerlei Schaden davongetragen.
Schon gut, erwiderte Galbatorix genervt. Aber verschon mich zukünftig mit So etwas. Dann wandte er sich ab und ging rüber zu den Satteltaschen, um sich eine Sitzgelegenheit für das Lagerfeuer zu holen.
Als er mit einer zusammengerollten Decke, unter dem Arm, zurückkehrte, sah er wie sein Drache sich mit Evarin unterhielt.
Ich würde noch kurz jagen gehen, teilte er ihm mit.
Tu das und bring bitte etwas für mich mit, entgegnete der Drachenreiter knapp. Ich habe keine Lust, wie Narên bloß Grünzeug zu essen.
Geht es eigentlich wieder?
hakte Jarnunvösk nach. Oder willst du immer noch wegen einer Kleinigkeit schmollend durch die Gegend laufen?
Das brachte Galbatorix zum Nachdenken. Im Grunde hatte sein Drache nicht unrecht.
Nun, gab er wiederwillig zu. Ich habe das Ganze wohl etwas zu ernst genommen. Tut mir leid. Aber ich bin schon seit einiger Zeit ziemlich angespannt Wenn diese Reise hier kein Erfolg wird, muss ich wieder mehrere Jahre warten, bis ich mich Drachenreiter nennen darf. Denn ich trage die ganze Verantwortung und wenn etwas schief geht... Das zehrt schon an den Nerven.
Man muss das mal so sehen, meinte Jarnunvösk nach kurzem Überlegen. Natürlich ist dieser Auftrag auch ein Test der Drachenreiter, wie gut wir uns schlagen, aber du darfst das nicht nur so sehen. Diese Reise soll auch ein paar schöne Seiten für uns haben und nicht nur Anspannung und Pflichten. Wir können Gegenden erkunden, die wir nie zuvor gesehen und erlebt haben und helfen damit nicht zuletzt auch dem Orden der Drachereiter. Wenn du das vergisst und dich nur auf ein mögliches Versagen fixierst, wirst du bei unserer Rückkehr das reinste Nervenbündel sein.
Ganz Unrecht hast du da nicht,
murmelte Galbatorix nachdenklich.
Das glaube ich auch, stimmte Jarnunvösk ihm zu. So, ich geh dann jagen, bevor Evarin noch ohne mich aufbricht.
Nachdem sein Drache mit Evarin zum Jagen aufgebrochen war, wahrscheinlich auch um ihn über seine Worte nachdenken zu lassen, legte Galbatorix seine Decke hin und setzte sich ans Feuer. In Gedanken versunken starrte er auf das beruhigende rote Glimmen der Glut und wartete auf Narên und Antero.





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