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Istalri ...
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...   Erstellt am 22.09.2011 - 10:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo und willkommen zu unserem RPG.

Wir spielen zur Zeit der alten Drachenreiter, kurz vor deren Fall. Ausgangspunkt sind die Geschehnisse um den Tod von Galbatorix' Drachen. Weitere Mitspieler sind gern gesehen. Bitte meldet euch vorher im Besprechungsthema (derzeit: RPG - ein neuer Versuch) und schreibt nicht einfach drauf los, damit wir den Überblick nicht verlieren.

Ich bitte darum alle Bemerkungen, Kommentare, Wünsche und sonstige Dinge, die nicht direkt ins Play gehören, im Besprechungsthema zu hinterlassen, damit wir hier eine klare Linie behalten können. Danke.

Die Ausgangssituation:

Die Zeiten sind friedlich in Alagaesia. Bewacht und beschützt von den Drachenreitern und gefördert durch ein größtenteils friedliches Verhältnis zwischen den Völkern erblüht das Land und das Volk kann sich über Sicherheit und Wohlstand freuen.
Doch zukünftige Ereignisse werfen ihre Schatten vorraus. Der junge Reiter Galbatorix ist mit zwei Freunden zu einer gefahrvollen Reise aufgebrochen, die ihr Verhängnis werden soll ...


[Dieser Beitrag wurde am 04.11.2011 - 09:42 von Nuromon aktualisiert]





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Istalri ...
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...   Erstellt am 22.09.2011 - 16:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Antero überprüfte noch einmal die Gurte an Evarins Sattel. Sie hatten eine weite Reise vor sich und man konnte gar nicht sorgfältig genug sein, wenn es um die Vorbereitungen ging. Das Gepäck musste verstaut und gesichert werden. Der junge Reiter hatte keine Lust, hungern oder frieren zu müssen, wenn es nicht unbedingt nötig war. Sicher, man konnte sich alles Nötige zum Überleben besorgen, aber warum die Umstände? Außerdem wusste er nicht mit Sicherheit, was auf sie zu kam. Von einer besonderen Reise hatte Galbatorix gesprochen. Das konnte an sich natürlich alles oder gar nichts bedeuten, doch im Allgemeinen war es etwas Besonderes, wenn Galbatorix sagte, dass es etwas Besonderes war. Weitere Fragen musste Antero nicht stellen, denn er hatte volles Vertrauen seinen Freund. Der ältere Reiter wusste immer, wo es etwas zu erleben gab und welche Erfahrung sich lohnte. Er pflegte gute Kontakte zu den verschiedensten Leuten – auch einigen, die sich mit Antero nicht einmal abgeben würden. Hin und wieder ärgerte ihn dieser Umstand, doch er hatte schon vor einiger Zeit beschlossen, seinem Freund diesen Erfolg zu gönnen. Genug andere taten es nicht.

Einer dieser schwierigen Fälle war die Elfe und Drachenreiterin Narên. Das süße Gift pflegte Antero sie zu nennen. Ohne Zweifel war sie eine schöne Frau mit Persönlichkeit und Charisma. So manch einer seiner Kameraden und Altersgenossen hätte diesen Eisblock gern zum Schmelzen gebracht. Doch die Elfe wollte von niemandem etwas wissen – schon gar nicht von Menschen. Sie pflegte sich für etwas Besseres zu halten als die menschlichen Reiter und das hatte sie Antero bisher in jedem Moment, den sie irgendwie gemeinsam verbrachten, wissen lassen, auch wenn es nur durch kleine Gesten war. Umso mehr sprach es für Galbatorix, dass sie sich freiwillig mit ihm abgab. Wenn es so war, machte Antero üblicherweise eine Bogen um die beiden, da er sein Temperament nicht so gut unter Kontrolle hatte.

Dieses Mal würde es ihm nicht gelingen, denn Galbatorix wollte sie beide auf die Reise mitnehmen. Vom Vorstoß in gefährliche Territorien hatte er gesprochen und seinen Freund gefragt, ob er bereit war, dieses Risiko einzugehen. Was war das für eine Frage? Natürlich war er bereit. Es gab kein Abenteuer, das Antero zu gefährlich war – zum Ärger der älteren Reiter. Aber die sollten sich nur aufregen. Wozu hatte er all die Jahre gelernt: das Kämpfen, die Magie und all die anderen Übungen? Da konnte man auch ein paar Abenteuer angehen.

Für mich klingt das nach einer Dummheit, bemerkte Evarin.
Seine Kritik wirkte aber nicht wirklich ernsthaft. Im Grunde war er genauso neugierig wie sein Reiter. Auch er liebte Abenteuer und neue Erfahrungen.
Unsinn! Was soll schon passieren?
Evarin schnaubte und schlug Antero einen Flügel um die Ohren, als dieser einen Gurt zu fest zog. Der Reiter lachte grimmig und richtete das Problem wieder. Dann überprüfte er noch einmal seine Kleidung und seine Waffen und beschloss dann, einfach zu warten. Es konnte nicht mehr lange dauern, bis ihre Begleiter zu ihnen stießen.





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Nuromon ...
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...   Erstellt am 23.09.2011 - 09:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Es war noch sehr früh am Morgen als Teldrasil Narên aus ihrem Tranceschlaf weckte.
Guten Morgen Narên. Seid ihr wohl erholt?
Schlagartig hell wach, sprang die junge Elfin anmutig von ihrer Matte und blickte durch ein Fenster nach draußen. Die Sonne war noch nicht zu sehen. Diese sollte erst in einer Stunde den neuen Tag begrüßen.
Ich hatte sehr verwirrende Träume Teldrasil. Träume die ich nicht zu deuten vermag. Ob es was mit unseren heutigen Vorhaben zu tun hat?Ihr war schon von Anfang an klar das Teldrasil diese Abenteuer nicht geheuer war.
Du kennst meine Meinung darüber, kleines.
Noch immer in der Ferne blickend hoffte Narên das ihr Drache etwas aufmunteres wieder gab.
Habt ihr euch wecken lassen wollen um den Tag ein weiteres Mal aus zu diskutieren? Zu oft haben wir Zeit damit vergeudet Narên. Euer Entscheidung ist bereits gefallen. Es gibt jetzt kein Zurück mehr.
Wiederwillig trennte sie den Blick in die Ferne wo die ersten Anzeichen der Sonne zu sehen waren.
Ihr ging der Traum nicht aus dem Kopf. Immer wieder sah sie diese Bilder von Leid und Schmerz, Verzweiflung und Tod und dann gab es Hoffnung und Mut. In Ihrem Traum bekämpften sich die Drachen gegenseitig. Blau gegen Schwarz, Rot gegen Gold. Und dann war noch Grün....die Farbe der Hoffnung.
In ihren Gedanken vertieft bemerkte Narên nicht wie lange sie da gestanden war.
Wenn ihr wie immer die erste sein wollt solltest du dich beeilen. Es sei denn ihr wollt euch gegen die Menschen geschlagen geben.Narên war sich bewusst das der letzte Bemerkung nur der Versuch war sie zu motivieren, doch wie so oft bewirkte es viel mehr.
Ein Elf verliert niemals gegen einem Mensch!
Angestachelt und motiviert machte sich die junge Elfin sich daran ihre vorbereitete Gepäck, ihr Schwert sowie ihr Dolch an Teldrasil zu binden der bereits ungeduldig auf die Elfin gewartet hat.
Das wurde auch Zeit. Ich dachte ihr würdet wieder träumen. Witzelte Teldrasil, dem bewusst war Narên damit auf Hochleistung zu bringen.
Wieso hast du dich dieser Sache angeschlossen Narên? Du hältst doch so wenig von den Menschen, jetzt willst du zwei von ihnen auf eine lange Reise begleiten.
Narên hasste die Menschen nicht, weil sie Menschen waren. Sie mochte die Tatsache nicht das Menschen sich dem Pakt hinzufügen haben lassen. Sie mochte die Tatsache nicht das man Menschen und Elfen gleich stellt. Dieses junge Rasse, die von Gier, Hass und Lust gelenkt wird wie konnten die Drachen und die Elfen da drauf eingehen? Die Menschen sind zu jung um mit diese Macht umzugehen. Irgendwann, und da ist sie sich sicher, wird Ihr Traum wahr werden und ein Mensch wird die Welt die sie kennt ins Chaos stürzen.
Ich Traue ihnen nicht. Das sollte als Grund reichen.
Teldrasil fühlte das da mehr war. Aber ihr war bewusst das die Diskussion von Narên beendet wurde.
Wir sollten los fliegen. Die Sonne ist bald zu sehen und so wie ich Galbatorix kenne, wird er auch versuchen der Erste zu sein.
So erhoben sich die zwei anmutigen Wesen in die Luft und flogen ihr Schicksal entgegen...





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Loring ...
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...   Erstellt am 23.09.2011 - 18:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Schon von weiten sah Galbatorix die Silhouetten zweier Drachen auf dem Hof, wo er sich mit Antero und Narên treffen wollte. Jarnunvösk glitt auf die Gestalten zu.
Es überrascht mich nicht, dass sie uns bereits erwarten, meinte der Drache. Immerhin hast du lange genug gebraucht, um heute aus dem Bett zu kommen.
„Du weist genau, dass ich gestern die halbe Nacht auf war, um ein letztes Mal alle Punkte unserer Reise in den Buckel zu überprüfen.“ rechtfertigte sich Galbatorix. „Da ist es doch wohl gerechtfertigt, dass ich meinen Schlaf etwas weiter nach hinten verschiebe.“
Jarnunvösk knurrte belustigt. Ich hab doch nichts dagegen. Auf diese Weise habe ich mich noch einmal richtig vor dem langen Flug ausruhen können.
Während der Drache sich weiter dem Hof näherte und nun auch die Gestalten von Antero und Narên erkennbar wurden, dachte Galbatorix ein letztes Mal über den Auftrag nach. Er freute sich schon auf die Reise, besonders da zum ersten Mal keiner der älteren Drachenreiter mitkam, um ihnen über die Schulter zu schauen. Sicher, es gab nicht ungerechtfertigte Gründe, sie, als die Jüngsten des Ordens, im Auge zu behalten, aber wie sollte man denn eigene Erfahrungen machen, wenn sie immer jemand begleitete, der ihnen sagte, was zu tun und zu lassen war?
Galbatorix war sich sicher, dass auch Antero es gutheißen würde, diesen Auftrag allein unternehmen zu können. Bei Narên war er sich da nicht so sicher. Die Elfe verhielt sich immer recht reserviert und es war schwer abzuschätzen, was sie von so einer Reise halten würde. Aber immerhin hatte sie sich einverstandne erklärt, ihn zu begleiten und sicher hatten auch junge Elfen den Wunsch, sich zu beweisen.

Jarnunvösk landete im Hof und Galbatorix kletterte schnell von seinem Rücken.
Er ging zu Antero und Narên, welche sich an den Seiten ihrer Drachen gegenüberstanden.
„Kvetha Fricai.“ sagte er zu Narên und neigte kurz den Kopf. Eines der ersten Dinge, die er über Elfen erfahren hatte, war dass sie sehr auf einen etikettierten Umgang achteten.
Antero hingegen begrüßte er ganz normal mit einem „Guten Morgen.“
„Ich habe gute Nachrichten.“ verkündete er. „Der Ältestenrat hat uns eine Mission erteilt. Wir sollen einen Erkundungsflug in den Buckel unternehmen und wir sollen ihn alleine durchführen.“

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

[Ich hoffe, ihr habt nichts dagegen, dass ich euch beide auf einen Treffpunkt gesteckt habe. Wir wollen ja nicht getrennt losfliegen und uns irgendwann im Buckel treffen]





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Istalri ...
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...   Erstellt am 24.09.2011 - 00:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Antero und Evarin mussten nicht lange warten, bis der erste ihrer Begleiter eintraf. Mit gewohntem Geschick und bewundernswerter Anmut landete Teldrasil neben den beiden. Die türkisfarbende Drachendame funkelte fast schon blendend hell in der Morgensonne und schien sich dieser Wirkung auch vollkommen bewusst zu sein. Im Gegensatz zu ihrer Reiterin erschien sie jedoch nicht im Geringsten arrogant oder selbstverliebt. Es lag einfach nur eine natürlich Erhabenheit in ihrer Art. Oder vielleicht war es auch nur das, was Antero sehen wollte. Schließlich hatte die Drachendame ihn bisher kaum mit ablehnenden Worten belegt – was wohl vor allem daran lag, dass sie grundsätzlich kaum mit ihm sprach. Darin sah der junge Reiter jedoch keinen Grund, sich gekränkt zu fühlen. Immerhin verhielt sie sich allen Nicht-Drachen gegenüber in dieser Weise.

Interessiert beobachtete Antero, wie Narên elegant vom Rücken ihres Drachen stieg und sich umsah. Die Blicke der Reiter trafen sich. Auch wenn es nicht offensichtlich war, nahm Antero an, dass es sie ärgerte ihn hier vorzufinden: zum Einen, weil damit der Mensch schneller gewesen war und zum Anderen weil sie wohl lieber zuerst Galbatorix angetroffen hätte. Doch auch das bereitete ihm keine Sorgen, denn er empfand ähnlich. Und auch wenn er der Meinung war, dass sie es nicht verdient hatte, rang er sich dazu durch, sie in der traditionellen Art der Elfen zu begrüßen. Für ihn war es eine Höflichkeit – für sie möglicherweise das Eingeständnis, dass er die rangniedere Person war. Das Risiko beschloss er jedoch einzugehen und unterstrich es mit einem herausfordernden Grinsen. Inzwischen war Evarin damit befasst, sich Teldrasil zu nähern und die ältere Drachendame ausführlich zu inspizieren. Es war zwar nicht davon auszugehen, dass sich seit ihrer letzten Begegnung viel verändert hatte. Das war jedoch keine Grund, sich keine Gewissheit zu verschaffen. Eine Reaktion löste Evarins Verhalten jedoch nicht aus.
Sie könnte sich wenigstens zu einer Begrüßung herablassen. Der grüne Drache brummte ärgerlich und zog sich zu seinem Reiter zurück. Eines Tages würde er seine Artgenossin schon noch dabei erwischen, dass sie nett zu ihm war – und wenn er ganzes Jahrtausend darauf warten musste.
Lass nur. Sie ist nunmal nicht das gesprächigste Wesen.
Antero ignorierte das erneute ärgerliche Knurren seines Drachens und wandte den Blick nach oben zu einem weiteren Drachen samt Reiter.

Aufregung machte sich in Antero breit, als Jarnunvösk landete und Galbatorix schwungvoll abstieg. Jetzt würde die Reise beginnen und es versprach spannend zu werden. Er verzog kurz beleidigt das Gesicht, als sein Freund die Elfe zuerst begrüßte, hatte seinen Eifersuchtsanfall jedoch schnell wieder unter Kontrolle.
„Guten Morgen“, erwiderte er Galbatorix' Begrüßung. „Es muss ein guter Morgen werden. Was gibt es für uns zu tun?“
Mit Erstaunen vernahm Antero, dass man ihnen den Auftrag erteilt hatte, den Buckel zu erkunden – nur sie allein ohne die Aufsicht Älterer. Das grenzte an ein Wunder.
„Das ist wahrhaftig eine gute Nachricht“, stimmte er seinem Freund zu. „Dann hören sie wohl endlich auf, uns wie untaugliche kleine Kinder zu behandeln. Es wird Zeit, etwas zu erleben.“
Antero wandten den Blick zum Himmel. Er hatte das Gefühl, dass dies der Auftakt zu einer ganz großen Sachen war. Etwas Außergewöhnliches und Bedeutsames würde passieren und sie sollten dabei sein.
Dann lasst uns aufbrechen, drängte Evarin. Nach all der Zeit am Boden setzen meine Flügel schon fast Moos an.
Ein Lächeln lag auf Anteros Gesicht. Er kannte die Ungeduld seines Seelengefährten. Sie war sogar noch größer als seine eigene. Erwartungsvoll sah er seine vier Begleiter an.





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Nuromon ...
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...   Erstellt am 26.09.2011 - 12:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Sonne begrüßte den Tag bereits mit ihrer feuerroten Kranz. Das Licht ermöglichte Narên zwei gestalten schon von der Ferne zu erkennen. Durch das nervöse auf und ab laufen der kleineren Gestalt wurde es der Elfin Damen schnell klar das es sich hier um Antero handelte.
Eine innere Enttäuschung machte sich in ihr breit. Wütend auf sich selbst bemühte Narên sich dieses nicht anmerken zu lassen. Wie so oft verspürte sie das Verlangen sich vor den Menschen beweisen zu müssen. Nicht weil sie zeigen wollte wie sehr ihr Volk im Vorteil gegenüber ihre sei, sondern vielmehr weil Antero mit sein herausfordernde Bemerkungen und Grinsen sie immer dazu aufstachelten.
„Lasst euch dieses Mal nicht ärgern“ Teldrasil bemerkte die Gefühle der jungen Elfe und versuchte dieses im Keim zu ersticken. „Das letzte Mal bemerkte ich Gedanken die einer Elfen Dame wie dir nicht gebührend und recht waren“
„Er hätte mich nicht so herausfordern dürfen!“ Das besagte Geschehen fand auf dem Kampfplatz statt vor wenigen Wochen. Narên war immer der Musterschüler im Schwertkampf und hatte immer die Ehre verschiedene Übungen vorzuführen. Bei einer Übungskampf gegen Antero wurde dieser mehrmals von der Elfin nach drei versuchen von Seiten Antero besiegt. Das an sich war nichts besonderes. Antero konnte sich gegen Narên bisher nicht behaupten. Doch an diesem Tag lies der Mensch eine Bemerkung fallen die Narén bis heute nicht ruhen lies.
„Wäre ich eine Elfe wie ihr, Narên, so sollten sich unsere Rollen vertauschen und ihr würdet hier im Dreck sitzen!“
Welch ein Frechheit so etwas zu behaupten?! Wie konnte er so anmutig sein, so herausfordernd ohne seine Worte in irgendeine Art zu beweisen. Das war unerhört und das schlimmste war das sie da nichts erwidern konnte!
Als Teldrasil gelandet ist und Narên vom Rücken der türkisenen Drachen elegant gestiegen ist, suchte sie erst nach dem Anwesenheit von Galbatorix, die sie hier eher erwartete. Als ihr Blick dieser von Antero traf bemühte sich die Elfin ihre Gefühle nicht durch ihre Gesichtszüge preis zu geben. Dieser Zurückhaltung wurde auf die Probe gestellt als der übermutige Mensch ihr frech ins Gesicht lächelte und die formelle Begrüßung der Elfen von sich gab. Die Worte wurden von ihm so schlampig ausgesprochen das sie es nicht für eine Beleidigung hielt sollte sie diese erwidern. So wandte sie ihren Blick von der Quelle des Ärgers ab und beobachtet statt dessen die einseitige Begrüßung der beiden Drachen.
„So wirst du ewig ein Einzelgänger unter deinem Volk bleiben“ Stichelte die Elfin ihre Begleitung. Ihr ist längst aufgefallen das Teldrasil für junge Drachen wenig übrig hatte. Ihre Gefühle zu urteilen waren diese zu Unerfahren, ohne Ehre und ohne jegliche Kontrolle über ihre Instinkte.
„Dieser Drache ist noch ganz grün hinter den Ohren!“ Narên bemerkte natürlich das die Drachendame mit der Bemerkung versuchte die Laune der Elfin aufzulockern.
Dieses war jedoch kaum noch nötig denn schon erschien der letzte im Bunde….
Stille machte sich breit was nur noch von den Krallen des Drachen Evarin der ungeduldig sein Schwerpunkt ständig wechselte. Das Abenteuer konnte beginnen…





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Loring ...
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...   Erstellt am 26.09.2011 - 21:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Zufrieden nahm Galbatorix zur Kenntnis, dass Antero sich ebenfalls freute, eine Reise allein in den Buckel unternehmen zu können.
„Ich denke wir können dem Vorschlag von Evarin ruhig folgen und mit der Reise beginnen.“ sagte er lächelnd.
Galbatorix drehte sich um und wollte zurück zu Jarnunvösk gehen, als ihm auffiel, das Narên immer noch neben Teldrasil stand, wo er sie begrüßt hatte.
Irgendwie kommt es mir so vor, als ob sie von dieser Reise nicht allzu viel hält, meinte Jarnunvösk. Sie scheint heute noch abweisender zu sein, als sonst.
Meinst du? Galbatorix runzelte die Stirn. Narên scheint mir wie immer zu sein.
Trotzdem ging der Drachenreiter zu der Elfe.
„Verzeih.“ sagte er, „Du hast noch gar nicht gesagt, was du von dem bevorstehenden Auftrag hältst. Hast du etwas gegen diese Reise?“

[Verzeihung, dass es so kurz geworden ist, aber irgendwie wollte mir nichts mehr einfallen]





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Istalri ...
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...   Erstellt am 26.09.2011 - 22:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Antero legte ein verwegenes Grinsen auf und schwang sich in Evarins Sattel. Die Reise würde losgehen – auf die eine oder andere Weise. Diese Chance würde er sich nicht entgehen lassen. Endlich würde er die Zwänge des Ordens für eine Weile hinter sich lassen können. Es war nicht so, dass ihm sein Leben nicht gefiel. Wie konnte er etwas gegen ein Leben haben, dass ihm Evarin geschenkt hatte? Doch ab und zu musste man mal etwas anderes zu sehen bekommen – andere Luft amten. Außerdem war er es leid, auf Schritt und Tritt beobachtet und zurechtgewiesen zu werden. Schließlich war er kein dummes Kleinkind mehr.
Dass sie nun auch noch Narên's Meinung erfragen mussten, ärgerte ihn ein wenig. Zur Not würden sie die Elfe eben zurücklassen. Es drehte sich nicht die ganze Welt um sie. Aber er musste zugeben, dass es ihm leid getan hätte. Mit ihr wurden die Dinge immer interessanter und wenn nur dadurch, dass er sich ein wenig mit ihr zanken konnte. So sehr er ihre arrogante Art hin und wieder verachtete, so sehr mochte er die kleinen Auseinandersetzungen. Sie hielten seinen Verstand wach und geschärft.
„Ja, sag uns, was du davon hältst“, pflichtete Antero Galbatorix bei. „Du wirst uns doch nicht allein losziehen lassen. Auf so einer Reise ist jedes Augenpaar mehr Gold wert.“
Er streckte den Kopf über Evarins Hals hinweg, stützte dann die Hände auf eine der Zacken des grünen Drachen und legte dann den Kopf darauf ab um die Elfe genau im Auge behalten zu können.



[Sie hätten ja auch einfach losfliegen können. Aber gut, so geht es auch.]





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...   Erstellt am 27.09.2011 - 09:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Sichtlich von der Neugier der beiden überrascht, schaute die Junge Elfin zuerst Antero und blieb mit ihrem blick dann schließlich bei Galbatorix stehen.
"Das ist mal wieder typisch für euch Menschen. Meint ihr wirklich ich würde mir die Mühe machen, mich für eine Reise vorzubereiten um euch alleine losziehen zu lassen?"
Ihr Blick wanderte ein weiteres Mal zwischen beiden.
"Erzähle ihnen von deinem Traum kleines." Drängte Teldrasil der Elfin.
Narén nahm sich die Zeit und streichelte zärtlich über die warmen Nüstern von Ihrer Freundin und verspürte wieder dieses Unbehagen dieser Reise gegenüber.
"Ich verspüre..."kurz überlegte Narên wie sie ihr Satz weiter führen sollte ohne die Worte Angst oder Furcht zu verwenden. Diese würde ihr Natur nicht gerecht werden, und so fuhr sie fort."...bedenken dieser Reise gegenüber." als ihr der Blick von Antero auffiel, der versuchte ihre Wahre Gefühle aus den Augen zu lesen, befürchtete sie für einen kurzen Moment das dieses ihm wohl gelingen möge. "Wie kann ich nur zwei Menschen alleine auf so eine Reise alleine ziehen lassen? Das wäre Töricht und sollte euch was passieren würde ich wohl vom Rat in Ungnade fallen. Das könnte ich nicht zulassen!"
"Das ist aber nicht was ihr sagen wolltet Narên." Teldrasil sprach die Elfin immer mit dem Namen an wenn sie enttäuscht oder böse war. Sie verspürte das es dem Drachen wichtig war ihre Vorhersehung wiederzugeben. Jedoch war der Elfin lieber ein Leben voller Qualen als ein spöttischen blick von Seiten Antero.
"Ich sehe ihr seid beide ebenso vorbereitet. Wollen wir?" Leichtfüßig stieg Narên auf dem Rücken von Teldrasil und ignorierte gekonnt das vibrierende knurren des Drachens, der mitteilen sollte das dieser mit dem Verlauf des Gesprächs nicht zufrieden war.
Nun mit dem gleichgültigen Gesichtsausdruck, wie sie so oft trug, schaute sie erwartend ihre Begleiter an....

[Dieser Beitrag wurde am 27.09.2011 - 10:00 von Nuromon aktualisiert]





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...   Erstellt am 28.09.2011 - 20:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Etwas verblüfft sah Galbatorix der Elfe nach, als sie sich umdrehte und Teldrasil bestieg.
Kommst du auch noch?, fragte Jarnunvösk.
Der Drachenreiter fing sich und ging auf seinen Drachen zu. Schnell griff er nach einen Lederriemen und zog sich hoch in den Sattel. Dabei dachte er kurz über Naréns Worte nach.
Was hatte sie gesagt? Das es töricht wäre, wenn er und Antero alleine loszögen? Was denkt sie sich eigentlich?, fragte sich Galbatorix wütend. Immerhin habe ich wochenlang mit der Planung dieser verdammten Reise zugebracht!
Nun reg dich doch nicht so auf!, mahnte ihn Jarnunvösk. Immerhin hast du Narén sehr direkt gefragt, ob sie sich überhaupt so einer Reise gewachsen fühlt, was ziemlich herausfordernd gewirkt hat.
Galbatorix musste sich eingestehen, das sein Drache nicht gerade Unrecht hatte.
Ganz Unrecht hast du wohl nicht, meinte er, was Jarnunvösk ein zustimmendes Knurren entlockte.
„Ich denke, wir können los.“ sagte er zu Antero und Narén, die ihn abwartend und, so kam es Galbatorix vor, herausfordernd anblickte.
Endlich!, brummte Jarnunvösk und breitete seine Flügel aus.





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