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Sascha 





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...   Erstellt am 09.04.2007 - 11:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


In der Schmelze wie jede Legierung

Quatsch, einmal nein dann ja ist keine Antwort, ich habe auf die eutektische Legierung und Liquidus hingewiesen..!, wenn Du nur halb so viel Ahnung hast wie Du vermitteln versuchst, dann weißt Du auch was eine eutektische Legierung ist.

Die armen Fischer im nordwesten von Kanada und den USA die fahren Schiffe aus unbeschichtem Al zu hauf.

Ob die Fischer arm sind weiß ich nicht, auch ich war mit einer unbeschichteten Segelyacht einige Jahre unterwegs und bin nicht arm. Was haben die armen Fischer mit AlMg4,5 zu tun?

Dann kennen wir wohl unterschiedliche Schiffe diesen Typs. Die sind alle aus AlMg4,5Mn gebaut. Was eher als dieser Werkstoff in die Brüche geht ist der Werkstoff für Rohre, Profile usw. AlSi0,5 bzw. AlSi1.

Sicher kennen wir unterschiedliche Schiffe, die ich kenne haben ein Seewasserfestes Al. Materialbezeichnung EN AW-5083 AlMg4,5Mn0,7 mit Si0,40,Fe0,40,Cu0,10,Mn0,40-1,0,Mg4,0-4,9,Cr0,05-0,25,Zn0,25,Ti0,15 Rest Al. Nicht zu verwechseln mit EN-AW-5762 AlMg4,5F27 mit erheblich geringeren Korrosionsschutzeigenschaften,das erheblich preiserter ist und daher besonders von den armen Fischer oder Indianer in Kanada verwendet wird.

Du solltest Dich mal mit einem Schweißfaching. über die einfache schweißbarkeit von AlMg4,5Mn unterhalten.

Warum muss ich das?, ich habe noch keinen Ing. gesehen der schweißt, die lassen schweißen von denen die das können und was verstehen.


Bei DC Anlagen????

nur bei den SN Anlagen

Ich versuche normalerweise meine Antworten so einfach wie möglich zu beschreiben, da natürlich nicht jeder vom Fach ist. Ich konnte aber nicht annehmen dass es ein C.DD.N6.dd.P.v. es so genau nimmt. Daher habe ich nur für Dich persönlich ein Schiffsbaualuminium beschrieben. Übrigens, wenn es sehr genau gehen soll, dann bitte auch vollständige Angaben.

Ansonsten kommt das AlMg4,5F27 vom Klaus beschriebene Al. vorwiegend aus dem Ostblock, hat keine Legierungspezifikation,wird als Knetlegierung bezeichnet wegen seinem Fließverhalten, wird für einfache Gußformen mit niedriger Beanspruchung verwendet, keine Angaben zur Formstabilität-Korrosionsbeständigkeit-anodische Oxydation-Hartanodisierung und ist das billigste Aluminium das international angeboten wird. Daher verwenden vermutlich manche Werften dieses preiswerte Al. für den Yachtbau und auch die armen Indianer in Kanada für Ihre Fischerboote.


Sascha

[Dieser Beitrag wurde am 10.04.2007 - 10:49 von Sascha aktualisiert]




wt 



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...   Erstellt am 10.04.2007 - 14:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lieber Sascha,

auf Dein verbales Niveau möchte ich mich dann doch nicht herablassen, aber ein paar Ergänzungen scheinen mir doch vonnöten.

Eutektikum: Hierzu gibt das Buch "Werkstoffkunde und Werkstoffprüfung" Verlag Giradet folgende Definition:
1. "Gut gebaut" -> wegen des feinen Gefüges, das bei vollständiger Löslichkeit von Legierungen erzielt wird.
2. "Gut schmelzend" -> weil es sich um eine Legierung mit dem niedrigsten Schmelzpunkt handelt.

Das Du nicht arm bist freut mich, aber nach Deiner Einkommensteuererklärung war hier nicht gefragt!

Einen Werkstoff mit der Nummer 5762 kenne ich nicht, wenn Du genau gelesen hättest habe ich immer AlMg4,5Mn geschrieben also ohne Probleme als 5083 zu indentifizieren.

Die Aufgabe eines SFI ist es nicht selbst schweißen zu können, sondern u. A. um die Probleme, Möglichkeiten und Parameter Bescheid zu wissen.

"C.DD.N6.dd.P.v."
Dieses Akronym ist mir unbekannt, wahrscheinlich ist die Kenntnis aber auch nicht notwendig.

"F27"
Wenn ich mich recht an mein weit zurück liegendes Studium erinnere, sagt diese Zahl etwas über mechanischen Parameter wie Festigkeit, Härte etc. aus, nichts jedoch über die Legierung.

Das war es von mir zu diesem Thema. Mit Deinem Sachverstand kann ich eben leider nicht mithalten.

wt




Sascha 





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...   Erstellt am 10.04.2007 - 14:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


5083 ist natürlich richtig, 5762 ist ein beabsichtigter Schreibfehler. F27 ist keine Legierung, wurde auch nicht geschrieben und ist nur 270 N/mm2 Dehnfestigkeit. Ansonsten interessiert dieses Thema keinen in diesen Forum dass es verschiedene AlMg4,5 gibt. Was den Sachverstand und verbal betrifft, na ja, wie einer in den Wald hineinruft, kommt es halt zurück, die armen kanadischen Fischer sind auch nicht von mir. Daß es ein Buch über Material und Werkstoffkunde gibt, ist auch mir bekannt.

Den lieben Sascha, das kannst Du abschminken, so weit sind wir noch nicht! Da nüssten wir uns zuerst treffen, damit ich dann einige Runden ausgebe.

Sascha

[Dieser Beitrag wurde am 10.04.2007 - 18:14 von Sascha aktualisiert]




klala ...



...

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...   Erstellt am 11.04.2007 - 11:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Tut mir leid, dass ich mit meiner Frage eine Diskussion losgetreten habe, die nun zu einem fachlichen "Zweikampf" eskaliert ist. Leider werde ich daraus auch nicht schlauer. Ich werde also lieber etwas mehr Schutz als zuwenig verwenden.

Meine ursprüngliche Frage ging eigentlich in die Richtung: Was kann ich (bei der verwendeten Alu-Legierung meines Bootes) unternehmen, um bei Langzeitfahrt sicherzustellen, dass das Unterwasserschiff nicht schon nach wenigen Wochen wie die Decke einer Tropfsteinhöhle aussieht, da Alu-verträgliches Antifouling weltweit kaum zu beschaffen ist.





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Gruss Klaus

Sascha 





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...   Erstellt am 11.04.2007 - 15:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ist wirklich kein Problem, betrachte einen fachlichen Zweikampf als Rentnersport, die jungen haben für so etwas keine Zeit und sind auch viel weiter. Auch die sprachliche Barere bei Länderübergreifenden Diskussionen wird oft missverstanden. Wenn mich ein Norddeutscher in 5 Sekunden auf 180 bringt, weiß er nie warum. Ich denke aber umgekehrt ist es ähnlich und ich weiß auch nicht warum. Das kommt vermutlich daher, dass die Bayern viel feinfühliger und empfindsamer sind als der Norden oder Balkan wie wir sagen.

Dein Aluminium hat keine Spezifikation was kein Problem ist. Für einen Bewuchsschutz bleiben also nur Antifoulings ohne Schwermetalle, die im Seewasser bei 3-6 Monate je nach Bewuchssdruck ausgereizt sind. Im Süsswasser kann mit Inharmony 100 ein Bewuchsschutz bis 3 Jahre erzielt werden. Funktioniert aber im Seewasser keine 3 Wochen.

Oder aber, 3-4 Lagen Teerepoxid oder Reinepoxyd eine schlagfeste neutrale Beschichtung das mit einer Lage PVC-Vinyl versiegelt wird. Das Vinyl ist immer erforderlich, damit die Epoxyde nicht verspröden oder kreiden. Darauf kannst Du dann mit einen Schwermetallantifouling beschichten, das nicht microporös ist und eine geschlossene Matrix hat, somit kein Seewasser aufnimmt. Damit diese Grundierung nicht mehr beschädigt wird, nur ein selbstabschleifendes Antifouling das ohne anschleifen überschichtet wird. Grundsätzlich sollte die längste Bewuchsschutzdauer mit dem höchsten Bewuchsdruck gewählt werden. Dabei empfehle ich AF Seaquantum Ultra oder Oceanic Hansa-Schiffsfarben. Beide sind gleich, haben einen Dockintervall je Lage von 14 Monaten. Empfehlung dann 3 Lagen ergibt 42 Monate Bewuchsschutzdauer, sollte aber weil jeder Bewuchsschutz erneuert werden muss wenn er noch wirkt nach 36-38 Monaten ohne anschleifen erneuert werden. Es funktionieren auch selbstabschleifende AF wie zum Beispiel ein Seatec. Nur da ist der Bewuchsschutz nach 6 Monaten ausgereizt, dann kommt der Bewuchs, das bedeutet wenn Miesmuschellarven oder Seepocken auftreten kratzen und schleifen, wodurch immer die PVC- und Epoxydbschichtung beschädigt werden.

Grüße Sascha

[Dieser Beitrag wurde am 11.04.2007 - 15:05 von Sascha aktualisiert]




klala ...



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...   Erstellt am 11.04.2007 - 17:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Danke Sascha, das sollte für das erste genügen.





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Gruss Klaus

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