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volk73 
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...   Erstellt am 22.09.2005 - 22:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,

habe eben mal das Rezept "Winterglut" auf den Fruchtweinseiten durchgelesen.

Was mir nicht ganz einleuchtet ist die Behandlung der Roten Bete.

1.) was bewirkt das 2 stündige kochen
2.) was spricht gegen eine Maischegärung

Danke Euch schonmal.

Volker

[Dieser Beitrag wurde am 22.09.2005 - 22:29 von volk73 aktualisiert]





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Birgit ...
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...   Erstellt am 22.09.2005 - 23:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Also um Mal den Andreas zu zitieren:

Rote Beete stinkt so schlimm, wenn Du da jemals Wein draus machst, dann kannst Du was erleben, das Zeug kommt mir nicht in den Ballon

Ich muß sagen, in gewisser Beziehung hat der Andreas recht, roh riecht Rote Beete auch für mich nicht gut. Das ist anders nach dem Kochen. Danach ist auch die Farbausbeute so gut das man keine Maischegärung braucht. Außerdem ist Gemüse auch sehr oft holzig, das fördert die Bildung von Methanol. Deshalb die Saftgärung.

Gruß Birgit





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Fruchtweinkeller ...
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volk73 
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...   Erstellt am 23.09.2005 - 00:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ok verstanden, Danke!

Natürlich will ich nicht unnötig die Methanol Produktion noch begünstigen, also werde ich Euren Rat befolgen und eine Saftgärung durchfürhren.

Habe zwischenzeitlich etwas über Rote Bete gesucht und bin bei Wikipedia fündig geworden. Insgesamt interessant, aber es wirft natürlich neue Fragen auf.

1.) Zitat: "... Die augenfällige rote Farbe beruht hauptsächlich auf der hohen Konzentration des Glykosids Betanin aus der Gruppe der Betalaine. In der Vergangenheit wurde die Rote Rübe auch als Färberpflanze eingesetzt. Betanin verwendet man heute noch als Naturfarbstoff für Lebensmittel, der aber nicht sehr hitzebeständig ist ..."

Stimmen da denn die Angabe zur Farbe, besonders zu deren Hitzebeständigkeit?

Wie stehen Eurer Meinung nach die Chancen für eine gute Farb- und Saftbausbeute, wenn ich es mache wie mit den roten Johannisbeeren. Also raspeln (mit Reibe oder Küchenmaschinen), mit Antigel versetzen, 24h warten, abpressen und Saftgärung starten?

2.) Zitat: "... Menschen, die zur Bildung von Nierensteinen (Calcium-Oxalat-Steine) neigen, sollten Rote Rübe und verwandte Gemüsesorten nur in Maßen genießen, da sie reich an Oxalsäure ist ..."

Muß die Winterglut also behnadelt werden, wie ein Rababerwein oder sind hier die Konzentrationen nicht so gefährlich?

Volker





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...   Erstellt am 23.09.2005 - 00:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Also unser Wein war tiefrot und jeder der schon mal Rote Beete eingemacht weiß, das diese auch nach dem Einkochen tiefrot sind. In diesem Punkt muß ich Wikipedia wiedersprechen. Wie Du gelesen hast haben wir relativ große Mengen Säure zugefügt, so hoch ist der Säuregehalt mir nicht vorgekommen.

Ich würde Dir dringend empfehlen die Rote Bete zu kochen, sie werden praktisch nie roh gegessen und in jedem Weinrezept das ich bisher mit rote Beete gefunden habe wird diese gekocht.

Gruß Birgit

Die ein Beet mit rote Beete angepflanzt hat und ein neues Rezept ausprobieren will Hallo Andreas





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Fruchtweinkeller ...
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...   Erstellt am 23.09.2005 - 07:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mist

Laut "Inhaltsstoffe von Obst und Gemüse" von Herrmann enthält Rote Bete an Säuren hauptsächlich Citronensäure. Der Gehalt an Oxalsäure beträgt grob 100 mg/100 g Frischgewicht. Zum Vergleich: Für Spinat sind 1 g/100 g angegeben (wobei beim Balnchieren wohl die Hälfte verloren geht), Rhabarber liegt im Bereich 500 mg/100g und darüber.

[Dieser Beitrag wurde am 23.09.2005 - 09:08 von Fruchtweinkeller aktualisiert]





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seifenkuenstler ...
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Hallo zusammen,

Nur eine Anmerkung zu der Farbe: "nicht hitzebeständig" ist sicherlich eine Definationssache.

Ja, beim Dampfentsaften oder Einmachen bleibt die Rotebeete rot, rot, rot (also für Weinmacherzwecken hitzebeständig genug). Ich denke aber, dass Wikipedia hier aber auch auf andere Temperaturen Bezug nimmt, denn in meinem Heimatland Kanada machen wir auch Kuchen mit geraspelten Rotebeeten (ähnlich Möhrentorte). Dabei ist der rohe Teig auch leuchtend rot-pink, nach dem Backen aber (also 180°C) sandfarbig mit einem leichten Rosastich (den aber auch nur die sehen, die wissen, dass es sich um Rotebeeten handelt!)

Grüße,

seifenkünstler





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volk73 
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...   Erstellt am 23.09.2005 - 09:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Danke Euch für die Antworten, man lernt halt nie aus





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...   Erstellt am 23.09.2005 - 09:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Da muß ich Volker recht geben, man lernt nie aus

@seifenkünstler
Hast Du mal das Kuchenrezept

vielleicht unter Off Topic posten

Gruß Birgit





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fibroin ...
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...   Erstellt am 23.09.2005 - 15:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Rote Beete war auch Textilfarbe bis zum 2. Wektkrieg. Direkt nach den Krieg hat man die Rote Beete lieber gegessen, statt zum Färben zu gebrauchen.





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Wenn du dich wohlfühlst, mache dir keine Sorgen. Das geht wieder vorbei.

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