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Ingeborg ...



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...   Erstellt am 08.05.2009 - 19:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen



Gilbert Bécaud - L'important c'est la rose




Die Collage und Musikauswahl ist von Ingeborg.
Ich habe sie ins Forum gestellt, weil es technische Probleme mit dem Seitenumbruch und der Aktuell Anzeige gab.
Lavida

[Dieser Beitrag wurde am 09.05.2009 - 18:12 von Lavida aktualisiert]





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Cecilia ...



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...   Erstellt am 11.05.2009 - 08:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen



The Roses of Heliogabalus - Sir Lawrence Alma-Tadema


Der englische Maler Sir Lawrence Alma-Tadema (1836-1912) ließ sich von historischen Fakten zu seinem Gemälde The Roses of Heliogabalus inspirieren. Es spiegelt die Dekadenz Roms und den Sinn für Luxus und Feste des jungen Kaisers wider. Wer mit Rosen bekränzt war, galt in der Antike als Liebling der Götter. Der Brauch hielt sich bis in die christliche Zeit.

Den Griechen wie später den Römern galt die Blume mit den samtigen Blütenblättern als Sinnbild der Liebe und ihrer unwiderstehlichen Macht und war als solche nicht wegzudenken von ihren Festen oder Gelagen. Die in Süditalien in großen Mengen angebaute wohlriechende Rose — vermutlich handelte es sich um die Damaszenerrose, die ihres erlesenen Duftes wegen auch heute noch im südfranzösischen Grasse, in der Türkei, in Bulgarien und in Marokko gezüchtet wird — gehörte zu den heidnischen Elementen römischer Ausschweifungen.

Bekränzt mit Rosen und behängt mit Rosengirlanden, deren betörender Duft die Wirkung des Weines aufheben sollte, tafelten die reichen Patrizier auf ihren mit Rosenblütenblättern übersäten Liegen und tranken aus rosenverzierten Bechern.
An den rosalia genannten Festtagen im Mai schmückten sie die Gräber der Toten mit Rosen und brachten den Manen als Opfergaben Speisen aus Rosen dar.
Es war Kaiser Nero, der als Erster Rosenblütenblätter auf seine Gäste regnen ließ.

Unter Kaiser Heliogabal verwandelte sich der Blütenzauber in einen Albtraum: Statt einen Arm voll Rosenblütenblätter über seine Gäste rieseln zu lassen, begrub er sie buchstäblich unter ungeheuren Massen von Blumen, sodass sie erstickten. Die grenzenlose Liebe der Römer zur Rose hatte auch etwas mit ihrer Kurzlebigkeit zu tun.

Die Blume des Lebens und der Liebe, deren außergewöhnliche Schönheit Seele und Augen gleichermaßen bezaubert, ist ebenso die Blume des Todes und des Verfalls, ein eindringlicher Verweis auf die Vergänglichkeit des Lebens.




Angela ...



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...   Erstellt am 12.05.2009 - 07:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen



Kletterrose Kir Royal


Kir royal mit Rose

1 cl Himbeerlikör
1 cl Rosenwasser
100 ml Champagner
oder Prosecco

Himbeerlikör und Rosenwasser in einem Sektglas mischen.
Mit Champagner oder Prosecco auffüllen.







<LiteraTour>
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...   Erstellt am 12.05.2009 - 09:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der viele tausend Verse umfassende Der Rosenroman - Le Roman de la Rose, dessen Thema, die höfische Liebe, in einem anderen Garten als dem der Reinheit angesiedelt ist — dem der Lüste nämlich —, erzählt von der Suche eines Verzweifelten, der allen Gefahren trotzt, um ans Ziel seiner Wünsche zu gelangen: die Rose zu pflücken und ihre Blütenblätter zu liebkosen, sie auseinander zu biegen und sich in der Blüte zu verlieren — was nichts anderes ist als eine Metapher für die Entjungferung der Geliebten.

Ein Motiv, das sich in abgewandelter Form auch in dem Märchen Dornröschen findet, denn nachdem sich der kühne Prinz durch die Dornenhecke gekämpft, das heißt das Jungfernhäutchen zerrissen und die Schlafende wachgeküsst hat, ist der Zauber gebrochen, und im Schloss kehrt wieder Leben ein. Reicher Kindersegen belohnt das Paar ... Das Schenken roter Rosen gilt bis heute als ein untrügliches Zeichen der Liebe. Und bei den Zigeunern ist es Brauch, nach der Hochzeitsnacht ein rotes, in Form einer Rose gefaltetes Taschentuch vorzuzeigen.




Angela ...



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...   Erstellt am 18.05.2009 - 11:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Tagtraeumerin
unregistriert

...   Erstellt am 19.05.2009 - 10:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich wäre so gerne eine Rose gewesen. Doch selbst damals, als all die schönen Blumen, die Lilien, die Orchideen und die Lotusblumen, erschaffen wurden, wusste ich schon: Man darf nicht unbescheiden sein. Und so schwieg ich, als ein jeder danach gefragt wurde, was er wohl sein wolle. Alle um mich her wählten sich das aus, was sie zu sein begehrten: ich aber schwieg.
Und hoffte insgeheim, dass niemand darum bat, eine Rose sein zu dürfen.

Die Zeit verstrich unaufhaltsam, aber ich traute mich immer noch nicht, diesen sehnlichsten Wunsch zu äußern. Niemals mehr habe ich mir etwas so sehr gewünscht. Ich stand für mich allein am Rande der Wiese, die sich nach und nach mit den herrlichsten Blumen füllte, und schwieg, und wartete und hoffte. Wie immer.

Mittlerweile freuten sich die Fuchsien und die Nelken und die Tulpen und wie sie alle heißen ihres Lebens, und meine Hoffnung wuchs. — Vielleicht hatte ich ja Glück! Vielleicht hatte ich endlich einmal Glück! Vorsichtig wagte ich mich aus meiner Ecke hervor, dann wurde ich mutiger; ich dachte: Nun machst du es wahr! Nun sagst du endlich einmal, was du wirklich willst!

Schließlich standen vor mir nur noch drei Wesen, und immer noch hatte keines das Verlangen geäußert, eine Rose sein zu wollen. Da geschah es! „Eine Rose möchte ich so ganz von Herzen sein", wisperte das Wesen verschämt.

Und siehe da, sie erblühte vor unser aller Augen zu einer taufrischen, gelb-schimmernden Teerose, und alle, die um sie her auf der Wiese standen, starrten sie gebannt an; ein unendlich süßer Duft ging von ihr aus; sie war einfach wunderschön. „Danke", hauchte sie und schlug ihre Wimpern nieder, „vielen, vielen Dank!"

Aber auf einmal erblassten alle Blumen vor Neid, sogar die Orchidee, sogar die Lilie, und stellt euch vor, sogar die Lotusblume! Und für einen Moment wurde es dunkel in der Welt.

Doch dann rief schnell das vorletzte Wesen vor mir: „Ich möchte gerne ein Stiefmütterchen sein", und alles kicherte. Alle Blumen kicherten, sogar die Teerose, ist das nicht entsetzlich? Dann rief das letzte Wesen: „Ich möchte ein Maßliebchen sein", und all die stolzen Blumen schauten einander mitleidig an, und in die Stille hinein wisperte ich: „Ich möchte, bitte schön, wenn es geht, ein Buschwindröschen sein." Wenn ich nicht schon eine Rose sein durfte, dann wollte ich ihr doch wenigstens ähnlich sein, ein klein wenig ähnlich zumindest, dachte ich bei mir.
Und das bin ich nun.
Ein Buschwindröschen. Und bereite ich euch nicht auch ein klein wenig Freude?




Ingeborg ...



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...   Erstellt am 19.05.2009 - 12:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Buschwindröschen (anemone nemorosa),
natürlich machst du uns auch Freude!

Christian Wagner hat dich bedichtet:

Anemonen

Sag, woher kommen
Die schönen, die frommen,
Die Tausend und aber Millionen
Weißgekleideter Anemonen?

"Wir sind die Kindlein, die abgeschieden
So frühe hieniden;
Nun wohnen wir oben,
Im Vaterhause da droben."

Was tut ihr nun hier
Im Waldesrevier,
Ihr lieblichen Kleinen,
Beim Frühlingserscheinen?

"Drum dürfen wir fort,
Jedes an seinen Heimatort;
Auf Ostern, da wird Vakanz gegeben,
Drei Wochen lang welch ein Freudenleben!

Und drum sind wir hier
Im Waldesrevier
Alle weiß gekleidet. Mägdlein wie Söhnlein
Mit goldenen Krönlein."





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Eliane ...



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...   Erstellt am 22.05.2009 - 07:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Gegen Ende des 19. Jahrhunderts prangen voll erblühte Rosen in ihrer ganzen zerbrechlichen Pracht auf feinstem Porzellan, wie etwa auf dem Modell Eugenie de Montijo aus der Porzellan-Manufaktur Bernardaud, das der Gemahlin Napoleons III. überreicht wurde, als sie die Weltausstellung von 1867 eröffnete.

Aus derselben Manufaktur kommt das moderne Service Aux Roses mit Rosenknospen und -bluten zwischen Lorbeerbändern; auf den Tellern Bois de rose hingegen erinnert das mit Rosenknospen durchsetzte Rankenornament an eine Arabeske aus schmiedeeisernen Gitterstäben, um die sich Rosenranken winden.

Die von dem Künstler Nall, einem Schüler Dalis, der sich gleichfalls von Dürers Radierungen inspirieren ließ, für den Porzellanhersteller Haviland entworfenen Roses de Tuscia gehören einer völlig anderen Kategorie an.

Mit größter Präzision in Schwarz und Weiß gestaltet, rücken sie schon in die Nähe des Fantastischen, was durch Trompe-l'oeil-Effekte noch betont wird. Dargestellt wird die Entwicklung einer Rose, auf jedem Teil des Service eine andere Phase, von der Knospe zur verwelkten Blume, die zugleich aber einen Neubeginn verheißt, verwandelt sie sich doch in eine Frucht.




Tagtraeumerin
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...   Erstellt am 22.05.2009 - 12:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Cecilia ...



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...   Erstellt am 25.05.2009 - 06:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




[Dieser Beitrag wurde am 25.05.2009 - 06:19 von Cecilia aktualisiert]




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