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Marmstorfer 
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...   Erstellt am 15.04.2013 - 23:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


StephanDerrick schrieb

    Interessant auch dass v.a. die Tatort-Folgen mit WInfried Glatzeder als Kommissar Roiter im Kellergeschoss beheimatet sind. Die waren aber auch furchtbar schlecht, aus Kostengründen wurden die als Videos gedreht, nicht als Filme... Die wirkten billig, und waren nur schlecht. Der Flop-Spitzenreiter auf Platz 882. bzw. seit gestern wohl 883 war so schlecht, dass die ARD den nicht am Sonntag um 20.15 Uhr, sondern montags um 23.00 Uhr gezeigt hat. Die wussten wohl, wie schlecht der Film ist...


Dieser Roiter-Tatort mit dem Titel "Ein Hauch von Hollywood" ist tatsächlich das schlechteste, was jemals unter der Marke "Tatort" im Fernsehen lief. Ein groteskes Machwerk; inhaltlich wirr, handwerklich miserabel. Kamera- und Schnitttechnisch geht es nicht schlechter; die hochkarätige Besetzung (Götz Schubert, Dieter Mann, Martin Wuttke, Michael Gwisdek) kann auch nichts mehr retten. Trotzdem gab es durchaus einige gelungene Folgen mit Glatzeder - sieht man mal von der Homevideo-Ästhetik ab, durch die der SFB ca 30 000 DM pro Folge einsparte - und die jedem der zwölf Fälle einen unansehnlichen Billig-Look verlieh. Aber der spannende Psychothriller "Blick in den Abgrund" und das amüsante Krimi-Märchen "Geld oder Leben" gehören sicherlich nicht zum "Tatort"-Bodensatz.




Squire1971 ...
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...   Erstellt am 16.04.2013 - 11:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wobei "glücklicherweise" mein Namensvetter nicht für die Kamera bei Roiters "Ein Hauch von Hollywood" zuständig war. Was mir die meisten Roiter-Folgen sympathisch gemacht hat, ist der Mann hinter der Kamera, auch wenn die Video-Optik freilich befremdlich ist.

Übrigens finde ich den zweiten Stellbrink-Fall noch schlechter als seine derzeitige Platzierung. Als Home-Video fabriziert hätte der Fall von mir nicht mal einen halben Punkt bekommen, so werden immerhin einige schöne Landschafts-Aufnahmen gezeigt...





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"Harry, wir brauchen den Wagen, sofort!!!" (Stephan zu Harry in "Johanna")

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StephanDerrick 
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...   Erstellt am 09.09.2014 - 00:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Im Buch "Reineckerland" werden sowohl Ringelmann als auch die Regisseure Jürgen Goslar und Helmuth Ashley so zitiert, dass kein Reinecker-Drehbcuh unbearbeitet verfilmt wurde, die Bearbeitungen wurden demnach von Ringelmann und den betreffenden Regisseuren vorgenommen.

Das deckt sich dann ja mit der Vermutung, dass eben die skurillen Brynych-"Kommissare" wie auch dessen Derrick-Folgen nicht von Beginn an diesen speziellen Humor und die schrägen Figuren hatte, das ging dann wohl auf Brynych zurück. Er wird bezüglich der "Kommissar"-Folgen zitierte"Der Ode und ich, wir haben uns von Beginn an ineinander verliebt", eben weil ja Ode ansonsten immer die Reineckersche Humorlosigkeit beklagt hatte, auch wenn er sonst Reineckers Geschichten sehr lobte, sie waren im aber immer zu ernst, zu pathetisch.
Und damit geht dann wohl auch der sehr schräge Humor in "Tod der Kolibris" wie auch "Der Mann aus Portofino" auf Dietrich Haugk und evtl. ja auch Tappert zurück.

[Dieser Beitrag wurde am 19.01.2015 - 01:06 von StephanDerrick aktualisiert]




Olaf19 ...
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...   Erstellt am 09.09.2014 - 00:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wobei ich Erik Ode als Regisseur auch nicht soo für den Kracher halte. "Die Versuchung" gefällt mir noch ganz gut, aber "Eine unheimlich starke Persönlichkeit" finde ich ziemlich nervig. Vor allem entdecke ich da nicht den von ihm eingeforderten Humor...

Nun gut - zwei Episoden, da kann man nicht viel sagen. Vielleicht hat es bei der letzteren einfach am Buch gelegen.

CU
Olaf





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"Harry, organisierst du einen Wagen...?" (Derrick in: "Die Mordsache Druse", Folge 169)

StephanDerrick 
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...   Erstellt am 09.09.2014 - 00:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Naja, Ode bezog das eben wohl eher auf die "Kommissar"-Drehbücher von Reinecker. Aber Tappert hat sich ja auch immer über den fehlenden Humor der Folgen beklagt, wobei die beiden von Ode inszenierten Geschichten auch leider wenig Spielraum lassen. Für den schrägen Humor waren wohl Brynych und Haugk verantwortlich, während Alfred Vohrer für die eher actionreichen Folgen zuständig war, nach diesen Gesichtspunkten hat Ringelmann wohl die Drehbücher verteilt. Interessant ist, dass wohl die Schauspieler erst 14 Tage vor Drehbeginn angefragt wurden. Sagt zumindest Ashley. Und Drehtage waren wohl schon damals 13-14 Tage. Heute wird das wohl noch schneller runterkurbelt. Peter Fricke wird auch zitiert, dass man bei dem Drehpensum und der damals knappen Drehzeit eben Könner gebraucht wurden, Autoren, Regisseure und Darsteller. Und da lobt Fricke die Ringelmann-Krimis, auch den "Alten".

[Dieser Beitrag wurde am 19.01.2015 - 01:07 von StephanDerrick aktualisiert]




Olaf19 ...
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...   Erstellt am 10.09.2014 - 07:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


StephanDerrick schrieb
    Und Drehtage waren wohl schon damals 13-14 Tage. Heute wird das wohl noch schneller runterkurbelt.

So sieht es dann auch aus

Selbst zwei Wochen hört sich für mich nicht nach wirklich viel an, wenn man bedenkt, was in einem Krimi so alles passiert...





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"Harry, organisierst du einen Wagen...?" (Derrick in: "Die Mordsache Druse", Folge 169)

StephanDerrick 
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...   Erstellt am 10.09.2014 - 19:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Und dann rechne da mal noch die jeweiligen Wochenenden rein, dann kommst Du auf ca. 3 Wochen, und das mal zwölf macht 36 Wochen. Und wenn Du dann schaust, wieviele Schauspieler als Gäste bei Derrick und beim Alten dabei waren, und das es eben auch 6-8 Regisseure beschäftigt waren, dann ist das doch eine ziemlich hohe Auslastung in jedweder Richtung. Tappert konnte z.B. nicht mehr Theater spielen bzw. aus dem Ensemble der Kammerspiele austreten. Als Ausgleich bekam er halt alle 4 Jahre oder so mal eine Auszeit für eine Theater-Tournee, das waren dann die Folgen, in denen Harry Klein mehr oder weniger allein ermittelte.

Das Buch "Reineckerland" (im übrigen ein sehr lesenswertes und spannendes Buch) habe ich in erster Linie hier zitiert, weil ja von Dir als Thema dieses Threads die Frage aufgeworfen wurde, ob und wie das von Reinecker verfasste Drehbuch so wie von ihm geschrieben gedreht wurde oder ob es da Bearbeitungen/Umnarbeitungen gegeben habe. Kein Drehbuch ging also ohne Bearbeitungen in Produktion, es hing dann ma Regisseure, wieviel er veränderte oder anders machte. Bei Haugk wie Brynych kann man also davon ausgehen, dass diese doch einige Enigriffe am Buch vornahemn.




OberinspektorDerrick 
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...   Erstellt am 19.04.2017 - 18:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Und der Brynych-KOMMISSAR heißt natürlich "Der Papierblumenmörder", nicht "Der Teekannenmörder", habe das gerade erst gelesen...





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"Harry, der Pfarrer, der Pfarrer hat einen beneidenswerten Beruf."

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