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MadameKaya ...
Dieses Baums Blatt
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...   Erstellt am 21.11.2005 - 17:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


..ist ja wie bei uns .
Besonders gefällt mir der Satz mit den "dramatischen Vorstellungen" bzw. was waren denn unübersteigbare Hindernisse in dieser Zeit?

Laientheater-Aufführungen waren doch eigentlich bis in die tiefste Provinz verbreitet.

Auf welche Stadt bezieht sich der Text eigentlich ?

Sehr, sehr interessant übrigens, hast du noch mehr von solchen Texten, Elisabeth?


Una und Nanny, auch wenn es früher genügend Gentilhommes gab , heißt das noch lange nicht das Frau ihr gesellschaftliches Dasein unbeschwert genießen konnte:

"Auch in Zeiten größeren geselligen Lebens blieb mein sonst für mein Vergnügen bedachter Mann doch dahin fest, daß ich mich dem eigentlichen Treiben nicht hingeben durfte.
Es war ihm wichtig,das mir der Sinn blieb für häusliche und einsame Beschäftigungen."

Elise von Bernstorff( 1780 -1867)

Aufzeichnungen








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Es gibt kein echtes Leben im Falschen...

Una ...
Ast
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...   Erstellt am 21.11.2005 - 21:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


@Mde Kaya,
Stimmt. Dazu gab es noch unter dem gehobenen Bürgertum und des Adels diese doch recht merkwürdige Etikette, dass ein Ehepaar nicht zusammen (also gemeinsam sitzend, sprechend, essend) an einer Soiree oder Ball teilnehmen sollte. So war es in England üblich, dass eine Ehefrau von einem oder zwei guten Freunden des Ehemannes zu einem Ball begleitet wurde, während der Herr Gemahl erst später zum Ball kam und dort nur den obligatorischen Tanz (entweder eine Minuet oder einen frühen Walzer) mit seiner Frau verbrachte und danach ging er entweder ins Kartenzimmer oder tanzte mit anderen Frauen.





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We are not human beings on a spiritual journey. We are spiritual beings on a human journey.
- Stephen Covey

Elisabeth 
Ast
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...   Erstellt am 22.11.2005 - 08:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen



unter Ludwig dem fünfzehnten war die Liebe in Frankreich allmächtig ;die Damen am Hofe machten ihre Liebhaber zu Obersten.Heute nach fünf radikalen Umwälzungen in Zweck und Form der Regierung, vermöchte einem auch die einflußreichste Frau der regierenden Bourgeoisie oder des grollenden Adels kaum noch einen Tabaksverschleiß in einem Dorfe zu verschaffen, Die Frauen sind nicht mehr in Mode. Die goldene Jugend, die sich gern einen frivolen Anstrich gibt, um als Erbin der guten Gesellschaft von ehedem dazustehen, spricht lieber von Pferden oder spielt im Club, wo keine Frauen zugelassen sind. Eine tödliche Froschblütigkeit hat unsere Gesellschaft ergriffen.
die Gesellschaft von 1778 , wie wir sie in Diderots Briefen an seine Geliebte,Mademoiselle Voland ,oder in den Memoiren der Madame d'Epinay finden, ist in unserer Zeit völlig unverständlich geworden.

Stendhal , ausgewählte Werke ,Bd III,Jena 1911





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der Unterschied zwischen Einbildung und Bildung besteht in Anstrengung und darin , daß man sich die Finger schmutzig macht .....

Republicain ...
Dieses Baums Blatt
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Registriert seit: 14.10.2005
Beiträge: 522
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...   Erstellt am 22.11.2005 - 13:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Meine Worte, Elisabeth.
Ich liebe deswegen die Zeiten vor 1800. Herrschten die Frauen, so herrschte das schöne Geschlecht und ich glaube mit Fug und Recht behaupten zu dürfen, dass ich dem Schönen stets hold gewesen bin.





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... Das Sturmläuten, das nun anheben wird, ist kein Alarmsignal, es bedeutet den Generalangriff auf die Feinde des Vaterlandes. Um sie zu besiegen, brauchen wir Mut, meine Herren, Mut und nochmals Mut; dann ist Frankreich gerettet.

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