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britta 
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...   Erstellt am 16.11.2005 - 19:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


tja, als single auch nicht viel besser...
aber die Herren Erdal und Thomas sind mir schon immer sehr gentilhommig vorgekommen - vielleicht ist ihr Benimm im eigenen Hause etwas anderer Art? Nun, das soll hier nicht ausdiskutiert werden
Jedoch: eine gewisse Education ist halt schon was Feines...
Könnten wir evtl. den einen oder anderen braven Kavalier ausleihen???? Den Augenaufschlag und das Seufzen übe ich dann schon einmal!




Una ...
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...   Erstellt am 16.11.2005 - 22:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Man könnte sich ja ein paar unverheiratete Männer requirieren.
Ich habe auch schon bei meinen männlichen Freunden herum gefragt, und hoffe, einen der Herren mit einem schwarzen Ball Outfit a la Darcy (BBC Verfilmung) bestechen zu können.
Es muss doch noch Männer geben, die an Re-Enactment Spass haben. *hmpf*





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- Stephen Covey

Elisabeth 
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...   Erstellt am 17.11.2005 - 07:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


besser ists Herren zu finden , die einen echten Spass an der Chose haben- mit Zwang , das endet meist im Widerwillen und wird pseudo-


wollte noch was zum " Prinzessinengefühl " anfügen :
Eine ehemalige Prinzessin forderte das hungernde Volk auf : "Habt ihr kein Brot , so esst doch Kuchen "
Prinzessinen haben der Staatsraison zu dienen und werden an fremde Mächte verschachert- sie haben keinen Willen , schon gar keine Gefühle zu haben- So war das zwischen 1789 und 1815-
alles andere stammt aus Grimms Märchen ......





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der Unterschied zwischen Einbildung und Bildung besteht in Anstrengung und darin , daß man sich die Finger schmutzig macht .....

Nanny ...
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...   Erstellt am 17.11.2005 - 07:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ach Una! Was nützt einem ein reenactment-begeisterter Freund, wenn der bei dem Stichwort "Tanzen" die nackte Panik in die Augen bekommt! Meiner sieht zwar superschnuckelig aus - aber er ist und bleibt ein Bauer!
(Oh Wunder - jetzt geht er wenigstens ab nächster Woche mit zum Swing! Ich hab schon Angst, was er da anstellt...)




Una ...
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...   Erstellt am 17.11.2005 - 12:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Oh Absolut, Nanny.

Meine Eröffnungsfrage ist immer:
"Wie stehst du zum Tanzen?"
Wenn er noch nicht hektisch zuckt, um aufzuspringen, hake ich nach:
"Wie findest du Paartänze?"
Sollte jetzt das hektische Fliehen los gehen, frag' ich gar nicht weiter.





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Republicain ...
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...   Erstellt am 17.11.2005 - 13:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich habe zwar leider nicht alles verfolgt, aber hier mal eine kleine Antwort:
Letztes Jahr im Dezember-Z-heim vom FLG hatten wir mehr Männer als Frauen, wenn ich mich nicht arg irre. So schlecht sieht es damit nicht aus.
Ich weiß allerdings nicht, wieviele Gentilhommes sind, einzig für meinen Herren stehe ich selbstverständlich ein. Das Problem ist doch, dass die meisten Mannspersonen mit den selben Ausreden kommen, ich bin einer von 1000, den gab es klaro auch damals, der keine Umgangsformen hat und nicht tanzt. Natürlich gehörte Tanzen aber nun einmal zu den gesellschaftlichen Verpflichtungen, denen sich selbst ein Friedrich der Große kaum entziehen konnte, auch wenn es ihm später zusehends gelang. Welche dumme Figur man auch machte, Tanzen gehörte dazu und das bis ins hohe Alter.
Bei mir ist es etwas ganz anderes. Ich muss noch austadieren, wieviel ist einem Lakai/Jäger seines Herren gestattet, wieweit ist es gestattet in die Gesellschaft Aufnahme zu finden. Hier sind die Quellen wirklich schwierig. Es geht von einem Kerl der im Elend aufwächst und in eben diesem stirbt bis zu dem Sklaven der später ein Gentilhomme wird (Sancho .. auf einem Portrait Gainsboroughs).

Die Erfahrungsberichtlein von euch zum Rollenspiel entmutigen mich keineswegs. Meine waren bis jetzt nur positiver Art, aber es kommt in erster Linie auf den Herren/Frau und die eigene Einstellung, den eigenen Schweinehund an. (Bsp.:ist man bereit vor dem Herren aufzustehen, um rechtzeitig fertig zu sein, um ihn anzukleiden/ frisieren?) Ach ja und Swift ist ganz gut, wenigstens einmal einen groben Überblick darüber zu bekommen welche Dienstboten es gab, Aufgaben, und das was sie sich erlauben / durften...





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... Das Sturmläuten, das nun anheben wird, ist kein Alarmsignal, es bedeutet den Generalangriff auf die Feinde des Vaterlandes. Um sie zu besiegen, brauchen wir Mut, meine Herren, Mut und nochmals Mut; dann ist Frankreich gerettet.

Elisabeth 
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...   Erstellt am 18.11.2005 - 09:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


eine herrliche Beobachtung von Rollenspiel anno 1822 hat Stendhal aufgeschrieben:

Ich habe kürzlich in einem schönen Schlosse in der Umgegend von Paris eien sehr hübschen , begüterten und geistreichen jungen Mann von kaum zwanzig Jahren kennen gelernt. Der Zufall führte ihn dort beinahe allein und für lange Zeit mit einem bildschönen achtzehnjährigen Mädchen zusammen , das begabt , äußerst feingeistig und ebenfalls sehr reich ist. Wer hätte nun nicht eine Leidenschaft erwartet ? Nichts davon ; die Geziehrtheit war bei diesen beiden reizenden Wesen so groß , daß jeder vollauf mit sich selbst und dem Eindruck, den er hervorrufen wollte ,beschäftigt war.

Aphorismen,131





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Nanny ...
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...   Erstellt am 18.11.2005 - 09:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen



Wollen wir das? ...und es gibt ja auch heute genug Darsteller/innen, die nur auf die eigene wirkung achten und alle anderen sind egal! Da treffen sie doch den Ton der zeit!




Alessandra 
Ast
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...   Erstellt am 18.11.2005 - 10:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


*gg* ich hab mich mittlerweile darauf eingestellt, dass es meist mehr Frauen als Männer hat, die Tanzen wollen...
Einmal begleitete mich mein Freund an einen Bal Folk - "einfach so". Ich meinte: "Du - ich will Dir nicht auf die Füsse treten, aber da wird getanzt" Er:"Kein Problem - muss ich ja nicht."
Ankunft am Fest Noz - er steht tatsächlich während 4h da, nippt an seiner Cola, wahlweise mal an der Cidre, während über 300 tanzen.
Und hat dann noch ein sehr sehr böses Gesicht gemacht, als ich mit einem Bekannten erst einen Scottish, dann eine Mazurka (bittersüss - ich liebe Mazurka) tanzte.

Seither geh ich alleine...





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Given two theories, take the one what is funnier.

Elisabeth 
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...   Erstellt am 19.11.2005 - 10:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


viel Vergnügen beim Lesen , ist ein Originaltext :

EINLADUNG ZUR WINTERGESELLSCHAFT IM SCHÜTZENHOFE
6 ten October 1809

Unterzeichnete Direktion der Wintergesellschaft im Schützenhofe versäumt nicht bei der nun abermals eintretenden Jahreszeit ,
wo gesellschaftliche Vereinigungen, allein die für Geist und Körper nötige Erholung gewähren , zu diesem gesellschaftlichen Zusammenkünften für die bevorstehende Wintermonate zuladen .
Die Ausführung des Vorschlags , diesen Gesellschaften durch Verbindung mit dramatischen Vorstellungen eine Abwechslung in den Vergnügungen zu verschaffen , stehen zwar bis jetzt noch unübersteigende Hindernisse entgegen; hindessen wird die Direktion sich bestreben, einstweilen auch ohne diese dramatischen Vorstellungen den Reiz der Vergnügungen durch Mannigfaltigkeit in den Unterhaltungsarten nach Möglichkeit erhöhen, wenn es nur sämtlichen verehrten Mitgliedern gefällig sein wird , eine bescheidene,edle Zwanglosigkeit, welche bis jetzo ( man verzeihe unsere Freimütigkeit ) noch nicht allgemein geschehen ist, eintreten zu lassen .
Diese gesellschaftlichen Zusammenkünfte werden im bekannten Lokal des Schützenhofes vom Anfange des Novembers bis zum Ende des Märzes statthaben. An diesen fünf Monaten wird an jedem anderen Sonntage die Gesellschaft zum Spiele, zur Coversation und zum Tanze sich abends gegeb 5 1/2 uhr versammeln.
Die Zwischen-Sonntage aber werden nach einer getroffenen freundschaftlcihen Abrede der vereinigten Gesellschaft der Herren Musikfreunden zu den musikalischen Vorstellungen überlassen, womit diese auch im bevorstehenden Winter wiederum dem Publikum alle 14 Tage zu erfreuen geneigt sind.
An allen Mittwochen ohne Ausnahme wird während der obgedachten 5 Monate Gesellschaft mit Spiel und Conversation jedoch ohne Tanz gehalten werden, und die Direktion wird alles anweden, um jenen Mitgliedern- besonders den Damen- die am Kartenspiel kein Vergnügen finden mögten, Gelegenheit zu anderen die Zeit auf angenehme Art verkürzenenden Unterhaltungen zu verschaffen.

Wenn auch nur 60 Abonnenten zusammentreten sollten, wird das Abonnement auf die 5 Wintermonate für jeden Herren
( mit Einschluss der noch unversorgten Glieder seiner Familie ) nur auf ungfähr 6 fl. im Ganzen sich belaufen .
Damen in deren Hause sich kein zur Gesellschaft geeignter Herr befindet, zahlen für sich und ihre gesellschaftsfähigen Hausangehörigen nur die Hälfte des Abonnements.

Einheimische nicht abonnierten Herren und Damen kann der Zutritt zu den gesellschaftlichen Versammlungen unter keinerlei Vorwand gestattet werden. Dagegen werden gesellschaftsfähige Freunde, da ferner sie durch ein Mitglied der Gesellschaft der Direktion angesagt und beim Eintritte präsentiert werden, während ihres dahiesigen Aufenthaltes mit Vergnügen aufgenommen .

Jedes zur Theilnahme berechtigte geneigte ordentliche Mitglied wird geziemendst gebeten, seine desfalligste Erklärung unter der gegwärtigen Einladung beizusetzen oder nach Wohlgefallen auf einem gesonderten Blatte an die Direktion baldgefälligst gelangen zu lassen , welche sonach nicht säumen wird , das Resultat zur Kenntnis der gesellscahftlichen Mitglieder zu bringen.






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