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MasteroftheDark  Moderator
  

Status: Offline Registriert seit: 01.02.2007 Beiträge: 156 Nachricht senden | Erstellt am 19.01.2008 - 20:46 |  |
10 - Der Weg zum Hafen
Am nächsten Morgen konnte Guna sich endlich wieder aufsetzen, hatte aber noch leichte Probleme mit ihrer deutlichen Aussprache. Sordon reichte ihr ein Bier und sagte ihr, dass die Hügelzwerge uns erklärt hatten, dass sie das trinken müsse, um wieder Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Sie guckte Sordon an und schien zu überlegen ob dem so war, aber es viel ihr nicht mehr ein, genau so wenig wie sie noch wusste, was nach dem Ansetzen des zweiten Glas Zwergen Schnaps geschehen war.
Ich erzählte dann Demion und Guna auch von dem Brief und machte mich danach fertig für den Tag. Da wir die nächste Etappe auf ein Schiff wollten, auch wenn Guna dies noch nicht wusste, intonierte ich „Mit Tieren sprechen“ und „Tiere beruhigen“, damit ich die Pferde gegebenenfalls dazu bringen könne auf das Schiff zu gehen. Für Guna wollten sich Demion und Sordon noch etwas einfallen lassen.
Als ich mit dem Intonieren fertig war nahm ich meine Sachen und ging nach unten in die Schankstube um mir ein Frühstück zu bestellen. Sordon und Guna waren schon unten und hatten scheinbar schon Gefrühstückt. Ich ging direkt zu ihnen an den Tisch, lies aber meinen Blick über den Raum schweifen. Die beiden Hügelzwerge saßen wieder an ihrem Tisch, ebenfalls mit dem Frühstück schon fertig. An einem Tisch saßen sieben Menschen, die sich etwas lauter unterhielten.
Am Tisch angekommen bestellte ich mir bei der Minotaurin ein Frühstück. Sie sagte, dass das eine Stahlmünze kosten würde und im Voraus bezahlt werden müsse. Sordon gab ihr die Münze und mir die 29 übrigen Stahlmünzen für die Führung nach Ogerbond. Ich war noch nicht ganz fertig mit meinem Frühstück, als auch Demion die Treppe herab kam und sich zu uns setzte. Er bestellte sich ebenfalls ein Frühstück und versuchte etwas vom Gespräch am Nachbartisch zu hören. Ihm gelang es nicht, aber Guna meinte nach etwas angestrengten hinhören, dass sie von einer Jagt sprächen, nach einem kurzen Moment sagte sie „auf Elfen“, was Demion dazu brachte den Raum genauer zu mustern. Sordon gefiel dieser abschätzende Blick gar nicht und er wollte schon fast aufstehen um schon mal aus dem Wirtshaus zu sein, bevor Demion etwas unternimmt, doch da kam Sir Aldreth herein und setzte sich zu uns. Noch während er sich setzte kamen fünf Seeleute herein und setzten sich an einen weiteren Tisch.
Wir unterhielten uns erst noch kurz über belangloses. Nach kurzer Zeit standen die sieben Menschen auf und gingen hinaus, genau beobachtet von Demion, der sich, als sie draußen waren, wieder ganz zu uns wandte und vor sich hinmurmelte, dass er sie wieder finden werde.
Nun, da niemand mehr direkt neben unserem Tisch war fragte Sir Aldreth, ob Sordon sich entschieden hätte, was denn Beitritt in den Ritterorden beträfe. Sordon erwiderte, dass er dies gerne tun würde und fragte, wann genau denn das Schiff ablegen würde. Diese frage gefiel Guna überhaupt nicht und sie fragte sofort, wofür er das denn wissen müsse. Sordon versuchte dann ihr zu erklären, dass die Zeremonie für den Ordensbeitritt ja noch durchgesprochen werden müsse und er dafür halt wissen wolle, bis wann man das noch machen kann, worauf hin Guna nur meine, dass Sir Aldreth doch hier wäre und so schon alles sofort besprochen werden könne. So ging die Diskussion noch weiter, bis Sir Aldeth sagte, dass er nun zum Schiff zurück müsse um die Überfahrt zu bezahlen. Sordon bot dann an ihn zum Schiff zu begleiten, worauf Demion sagte, dass wir am besten alle mitgehen sollten, weil man dann direkt zum Sklavenmarkt gehen könnte.
Guna weigerte sich zwar erst, mit zum Hafen zu gehen, kam dann aber doch mit. Wir ließen die Pferde am Gasthaus. Nach dem wir eine Zeitlang die Strasse zum Hafen entlang gegangen waren fragte Demion Sir Aldreth ob er wüsste, wo hier ein Kräuterladen sei. Sir Aldreth führte uns hin und Demion ging gefolgt von Guna hinein. Das Geschäft hieß Sekloga und hatte außen ein Schild mit drei Monden darauf.
Demion und Guna blieben sehr lange in dem Geschäft, doch als sie heraus kamen hielt Guna ihre Hände auffällig verdeckt. Wie ich dann hörte, als ich hinter ihr und Sordon her ging, hatte sie ein Buch berühren wollen, aus dem dann ein Blitz schoss und ihr die Fingerspitzen angesenkt hat. Außer dem sei die Verkäuferin eine Ogerfrau gewesen, mit der sich Demion nicht in Handelssprache unterhalten hatte.
Als wir am Schiff angekommen waren wollte Sordon kurz alleine mit Demion etwas besprechen, was sich aber als etwas schwerer herausstellte, da Guna unbedingt dabei bleiben wollte.
Sordon erklärte ihr dann, das es um das bevorstehende Ritual ginge, wobei sie vielleicht auch seine Fürsprecherin sein könnte. Nach dem sie dies erfahren hatte kam sie zurück zu Sir Aldreth und mir und Demion und Sordon konnten über ihren Plan sprechen, wie wir Guna auf das Schiff bekommen könnten bis es abgelegt hat. Nach dem sie soweit fertig waren sprach Sordon noch mal kurz mit Sir Aldreth, während Demion auf das Schiff ging um die Überfahrt für uns und Sir Aldreth zu bezahlen. Zu Guna sagte er natürlich nur, dass er für Sir Aldreth bezahlt habe.
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MasteroftheDark  Moderator
  

Status: Offline Registriert seit: 01.02.2007 Beiträge: 156 Nachricht senden | Erstellt am 19.01.2008 - 20:47 |  |
11 - Der Sklavenmarkt
Nach dem wir für die Überfahrt soweit alles geklärt hatten gingen wir zum Sklavenmarkt. Wir sahen mehrere Goblins und andere Kreaturen, die gefesselt waren und heute verkauft werden sollten. Ich suchte durchgehend nach einem Hinweis auf den Urheber des Briefes. Wir waren schon ein Stück von der Hauptstrasse weg, als mir ein groß gewachsener Elf mit langem schwarzem Haar auffiel, der mir zunickte. Ich versuchte dann unauffällig zu ihm zu gelangen, hatte aber nicht daran gedacht, dass die anderen vier mir natürlich folgen würden. Als Fünfer Gruppe war Unauffälligkeit sehr schwer, und wir wurden sofort von einer Ogerwache angesprochen, was wir denn wollten. Guna meinte, das wir uns nur die Ware einmal näher anschauen wollten. Der Oger erwiderte, dass die erst in einer Stunde verkauft würden und wir solange warten sollten. Für eine Platinmünze durften wir aber dann doch die „Ware“ näher anschauen.
Ich trat dann an den Elf heran der mich flüsternd bat ihn zu befreien. Ich zögerte kurz, doch bevor ich ihn dann fragen konnte, ob er etwas über Sherena weiß zog Guna einen Dolch und beugte sich zu seinen Fußfesseln, während Demion um ihn herumging, um ihm die Handfesseln durchzuschneiden. Sie versuchten zwar, dies ungesehen zu tun, aber die Ogerwache kam doch wieder ein Stück auf uns zu und meinte, wir sollten von den Sklaven weggehen.
Ab da ging alles sehr schnell und unübersichtlich zu. Der Elf, den wir befreit hatten, rief etwas, was ich nicht ganz verstanden hatte und Demion sagte, wir sollen uns hinter ihn stellen. Guna bewegte sich auf die Ogerwache zu und es gab einen Knall. Mehrere Elfen waren freigekommen und Sordon warf einer Elfin ein Schwert zu. Guna kämpfte mit der Ogerwache, Demion erhob sich wieder mal in die Luft und kämpfte von dort mit Zaubern, Sordon hatte den Strick von Yap abgemacht und zog sein Bastardschwert, Sir Aldeth zog ebenfalls sein Schwert, der befreite Elf kämpfte mit dem Dolch und ich hatte mein Schwert auch schon in der Hand. Nachdem der Oger, der auf Sordon und mich zugelaufen war tot am Boden lag, blickte ich mich kurz um und wechselte dann vom Schwert auf den Bogen, legte sofort zwei Pfeile auf und schoss auf einen Oger der auf mich zu rannte. Von der Hauptstraße her kamen mehr Oger auf den Handelsplatz, so dass wir schnell zahlenmäßig unterlegen waren. Ich sah aber, das Demion in Richtung der Hauptstrasse flog und man konnte hören, das er dort nicht untätig war. Der Oger, der auf mich zu gerannt kam war sehr schnell so nah, das ich nicht noch mal auf ihn schießen konnte, so wich ich ihm zur Seite aus, um etwas Abstand zwischen mich und ihn zu bringen. Er versuchte mich mit seiner Waffe zu treffen, verfehlte mich aber. Als ich weit genug weg war schoss so schnell ich konnte Pfeile auf ihn und er sank zusammen. Ich fühlte mich seltsam schnell, wie ich später erfuhr hatte Demion einen Zauber auf uns gewirkt, der uns schneller machte. Sordon, sah ich, hatte drei Oger gegen sich, einen, den er vor sich hatte bekämpfte er schon, aber zwei kamen von hinten angerannt. Ich legte sofort wieder Pfeile auf die Sehne und schoss einen der beiden in die Seite. Ich schoss mehrmals, bis Sordon den Oger vor sich erschlagen hatte und sich umdrehte und den Oger niederstreckte, auf den ich geschossen hatte. Ich setzte zu einem Schuss auf den andern Oger an, aber die Sehne meines Bogens riss. Ich zog sofort mein Schwert und wollte zu Sordon laufen, sah dann aber das Guna noch zwei Oger gegen sich hatte und ihr die Urgosch aus der Hand geschlagen wurde. Also lief ich nach Guna und stellte mich gegen einen der beiden Oger. Neben Guna waren auch die Elfin mit Sordons Schwert und der Elf, den wir befreit hatten, mit Ogern in Kämpfe verwickelt. Guna zog ihre andere Axt. Als wir die Oger erschlagen hatten, rannte Guna zu ihrer Urgosch. Es kamen immer mehr Oger durch die Seitengassen zum Marktplatz. Der Elf, den wir befreit hatten, rief etwas zu den anderen Elfen und rannte dann in die Seitenstrassen. Guna, die Elfin und ich liefen nach Sordon und Sir Aldreth. Demion lag zwischen Sordon und Sir Aldreth am Boden. Was aus Yap geworden war weiß ich nicht.
Als wir bei Sordon angelangt waren stand Demion wieder auf und wir liefen zum Hafen, denn die einzige Möglichkeit, die wir noch hatten, um lebend aus dieser Stadt zu entkommen, war das Schiff im Hafen. Als wir am Hafen ankamen mussten wir Feststellen, das auch die Oger den Hafen als Fluchtpunkt erkannt hatten. Über 200 Meter weit auseinander standen Oger zwischen der Stadt und den Schiffen um eine Flucht zu verhindern. Demion sprach wieder einen Zauber und ein breiter Blitz stieß eine Schneise zwischen die Oger. Wir rannten weiter, aber einer der Oger warf einen Feuerball zwischen uns. Demion sprach noch einen Zauber gegen den Oger, brach aber danach ohnmächtig zusammen. Da Demion stehen bleiben musste um seine Zauber zu sprechen war er nicht so schnell wie Sir Aldreth, Sordon und ich, aber noch schneller als Guna, so das er zwischen mir und Guna lag. Ich selbst hatte nicht gesehen, dass er zusammen gebrochen war, aber Guna rief von hinten um Hilfe, so das ich zu den beiden zurück rannte um zusammen mit Guna Demion zum Schiff zu tragen. Wir waren schon die halbe Strecke zum Schiff vorangekommen, als die Oger, die aus der Stadt hinzu kamen uns wieder angreifen konnten. Wir legten Demion ab und kämpften gegen die zwei Oger, die uns angegriffen hatten. Bei diesem Kampf wurde mir das Schwert aus der Hand geschlagen. Da ich die Lage nicht als aussichtsreich ansah, drehte ich mich schnell um, packte Demion und schleifte ihn weiter in Richtung des Schiffes. Auf dem Schiff hatte man in zwischen die Katapulte fertig gemacht und feuerte auf die Stadt, weshalb der Oger nicht hinter mir und Demion her rannte. Guna erschlug den Oger, mit dem sie gekämpft hatte und half mir dann Demion zum Schiff zu bringen.
Sir Aldreth hatte zusammen mit Sordon das Schiff erreicht und vom Schiff aus wurde mit Armbrüsten auf die Oger geschossen. Guna und ich hatten Demion schon bis zur Planke des Schiffes bekommen, als ein weiterer Oger kam, den Guna dann entgegentrat. Ich versuchte Demion alleine die Planke hoch zu ziehen aber er rutschte mir weg und viel ins Wasser zwischen dem Schiff und dem Pier. Ich lies in nicht los und rutschte, bei dem Versuch ihn zu halten auch von der Planke. Im Wasser konnte ich ihn aber über Wasser halten, bis uns jemand von oben ein Seil zuwarf. Daran hielt ich mich dann mit einem Arm fest und mit dem anderen hielt ich Demion. Guna warf dann ebenfalls ein Seil herunter, was sie an der Reling festmachte. Ich versuchte dann das Seil, an dem ich mich festhielt um Demion zu schlingen, damit man ihn hochziehen könne, musste den Versuch aber abbrechen, da er mir fast entglitt. Als dann das Schiff plötzlich Fahrt aufnahm konnte ich uns beide grade noch halten aber dann sprang die Elfin, der Sordon das Schwert gegeben hatte zu uns ins Wasser und half mir das Seil um Demion fest zu machen. So konnte er hochgezogen werden und die Elfin und ich konnten an Gunas Seil hochklettern.
Oben auf dem Schiff sprach Guna ihre Heilzauber auf Sir Aldreth und Demion, damit sie zumindest wieder zu Bewusstsein kommen und Heiltränke zu sich nehmen konnten.
Jetzt erfuhr ich, dass Sir Aldreth versucht hatte den Pier frei zu halten, damit wir Demion zum Schiff bringen konnten und dabei schwer verletzt wurde. Angeschlagen waren wir alle, aber Demion und Sir Aldreth hatte es bei weitem am schlimmsten getroffen. Auch Guna ist erst jetzt klar geworden das sie auf einem Schiff ist und konnte sich nicht mehr rühren. So war der Plan fast überflüssig geworden. Doch da wir für die Fahrt schon bezahlt hatten, durften wir uns sogar in Kojen legen. Dies taten wir dann auch, da wir im Moment eh nichts unternehmen konnten. Guna, Sordon und ich bekamen eine Kajüte und Demion die andere.
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Status: Offline Registriert seit: 01.02.2007 Beiträge: 156 Nachricht senden | Erstellt am 19.01.2008 - 20:48 |  |
12 - Auf dem Schiff
Am nächsten Morgen meditierte ich erst wieder, zog dann meine Rüstung an und ging an Deck. Im Gegensatz zu Guna fühlte ich mich auf dem Schiff sehr wohl. Nach einiger Zeit, Demion und Sordon waren in zwischen auch an Deck, rief einer der Matrosen aus dem Krähennest, dass er ein Schiff sähe. Demion beförderte sich nach oben zu ihm.
Da die Besatzung des Schiffes anfing unruhig zu werden und die Katapulte fertig zu machen, fragte ich einen Matrosen, was denn los sei. Er sagte mir, dass am Horizont ein anderes Schiff sei. Wahrscheinlich Piraten. Ich ging dann nach unten um meinen Bogen zu hohlen. Ich fragte Sordon, als ich bei ihm vorbei kam, ob er noch Pfeile habe, da ich meine fast alle Verschossen hatte. Er kam dann mit runter und gab mir einen Köcher mit 20 Pfeilen. Er ging sofort wieder hoch, während ich noch eine neue Sehne auf den Bogen spannte. Als der Bogen fertig war, ging ich auch wieder hoch und kletterte bei dem achterlichtem Masten auf die Zwischenebene, von wo aus ich Schießen wollte, wenn es sich als nötig erweisen sollte.
Ich sah das Guna auf einen Mann zuging, der in der nähe des Ruders stand. Sie redete mit ihm, aber er drehte sich dann weg um der Besatzung Anweisungen zu geben. Ich konnte leider nichts verstehen. Guna wurde nach kurzer Zeit von einem Matrosen weggeschickt.
Die Matrosen hatten in der Zwischenzeit die Katapulte bereit gemacht. Aber das Schiff drehte noch weit entfernt wieder ab, so dass alle wieder ruhiger wurden.
Als ich wieder auf das Deck herab kam, ging Sordon von Guna weg auf mich zu. Er fragte mich ob ich bei der Zeremonie, durch die er dem Ritterorden beitreten würde, bereit wäre, sein Führsprecher zu sein, wenn Guna, auf Grund ihrer Seekrankheit, nicht dazu in der Lage sein sollte. Ich sagte ihm, dass es mir eine Ehre wäre dies zu tun, da ich es nicht erwartet hätte, dass er mich fragt, weil ich ja erst seit einer Woche zur Gruppe gehörte.
Danach schaute ich mich auf dem Schiff um und als ich die Elfen traf, die mit uns aus Ogerbond entkommen waren, fragte ich sie, ob einer von ihnen etwas über meine Gefährtin wisse. Die Elfin, der Sordon das Schwert gegeben hatte fragte, wer meine Gefährtin denn sei und warum ich meinte, dass jemand von ihnen davon wisse, wo sie hingekommen sei. Ich erklärte ihr kurz meine Geschichte, erzählte von dem Brief und das ich deshalb überhaupt auf den Elfen aufmerksam wurde, den wir dann befreit hatten und durch den es dann zu der Befreiung von den anderen Elfen kam. Sie schaute mich dann etwas verblüfft an, da sie davon ausgegangen waren, dass sich dieser Elf alleine befreien konnte und dankte dann für unsere Hilfe. Leider konnte sie mir nur sagen, das Sherena mit einem Sklavenschiff am Tag vor dem Kampf mit einem Sklavenschiff nach Norden zu den Kernländern der Oger gebracht wurde.
Den Rest des Tages geschah nichts mehr. Sordon ging in seine Kajüte und bereitete sich auf die Zeremonie vor, die am nächsten Morgen stattfinden sollte, Guna blieb an Deck, da sie fürchtete, dass es ihr unter Deck wieder schlechter gehen würde. Demion wollte auch noch etwas vorbereiten und ich blieb erst noch an Deck, ging dann aber unter Deck, als es auffrischte.
Am nächsten Morgen bereitete ich mich erst wieder normal für den Tag vor, bevor ich nach oben ging. Meine Rüstung und Waffen hatte ich wegen der Zeremonie in der Kajüte gelassen. Guna ging es an diesem Morgen recht gut und sie wollte deshalb auch bei der Zeremonie Sordons Führsprecherin sein. Ich fragte Sordon, ob ich als zweiter Führsprecher an der Zeremonie teilnehmen dürfe. Er fand es gut, das ich fragte und erlaubte es mir, was aber Guna sehr aufbrachte, da sie zwar einverstanden war, wenn ich Führsprecher wäre, falls es ihr zu schlecht geht, aber nicht, wenn es ihr nicht schlecht geht. Sie wies darauf hin, dass sie mich doch erst seit einer Woche kennen würden. Sordon versuchte ihr dann zu erklären, dass es nichts damit zu tun habe, wem er mehr vertrauen würde, sondern, dass es ihn sehr freut, dass ich halt auch zu der Zeremonie beitragen möchte. Guna akzeptierte dies sehr widerwillig, aber nun konnte die Zeremonie beginnen.
Sir Aldreth stand dabei vor Sordon, der ohne Rüstung und Waffen vor ihm nieder kniete, ich stand zur Linken von Sordon und Guna zur Rechten. Demion stand hinter Guna und gab ihr noch etwas in die Hand. Am Rand des Raumes stand Della. Sir Aldreth hielt die Zeremonie ab und fragte Sordon nach dem Schwur. Dann legte er das Schwert auf die Schultern und den Kopf und schlug Sordon auf die Wange. Das sollte der letzte Schlag sein, den er unvergolten hinnehmen müsse. Danach stand Sordon auf und Guna und ich legten ihm seine Rüstung an. Als dies geschehen war gab Guna noch einen weisen Umhang an Sordon, mit dem Symbol seines Gottes.
Nach dem Ritterschlag wurden wir dann von Della Sental eingeladen am Abend mit dem Kapitän zu Essen.
Bis zum Abend geschah dann nichts weiter, nur wurde die Luft etwas Nebelig. Beim Abendessen stellte sich uns der Kapitän als Samiel Swift vor. Er bedauerte, das durch die Hektik bei der Abfahrt keine Zeit war sich direkt vorzustellen und auch seit dem hätte er noch keine Zeit dafür gefunden gehabt.
Wir unterhielten uns alle über Belanglosigkeiten, aber später am Abend fragte ich dann den Kapitän, ob er vielleicht wisse, welches Schiff, das am Tag vor unserer Abfahrt abgelegte hatte, Sklaven transportiere. Er sagte, dass drei Schiffe an dem Tag ausgelaufen seinen. Das welches Sklaven transportiere sei bestimmt die „Seegespenst“. Das wäre unterwegs nach Sargonas, einer Minotaurenkolonie, von wo aus die Sklaven zu den Kernländern der Oger gebracht würden. Guna fragte dann, ob wir dort auch einlaufen würden, was der Kapitän bejahte. Ab da war Guna wieder dafür es auf dem Landweg zu versuchen, statt weiter mit dem Schiff zu fahren. Ich war aber auch dafür, da ich so Sherena direkt folgen könnte.
Nach einer kurzen Diskussion über die vor und Nachteile beschlossen wir mit der Entscheidung bis zum Hafen zu warten. Da es schon späht geworden war gingen wir zu unseren Kajüten, nachdem wir uns beim Kapitän für die Einladung zum Essen bedankt hatten, und legten uns direkt hin.
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Status: Offline Registriert seit: 01.02.2007 Beiträge: 156 Nachricht senden | Erstellt am 19.01.2008 - 20:50 |  |
13 - Nebel
Am nächsten morgen wachte ich auf und stellte fest das irgendetwas anders war, als es sein müsste. Nach kurzem überlegen viel mir auf, dass sich das Schiff nicht bewegte. Ich legte sofort meine Rüstung an und wartete kurz auf die anderen. Als wir alle fertig waren gingen wir zusammen nach oben, um zu sehen was los ist, aber wir sahen nichts! Nur eine Nebelwand, die uns gerade mal gestatte ein paar Meter vor uns noch den Boden sehen zu können.
Wir fanden ein paar Matrosen an der Reling und fragten, was denn dies für ein Nebel sei und warum sich das Schiff nicht bewegte. Wir erfuhren dann, dass das Schiff von Seepflanzen umgeben ist und wir deshalb nicht weiter fahren können. Guna erkannte dann, das der Nebel magisch sei. Demion nannte sie einen Klerikerdieletanten und versuchte dann mehr aus dem Nebel zu erkennen, konnte aber auch nicht mehr dazu sagen, als das er wahrscheinlich der Grund für das Wachsen der Pflanzen wäre. Demion verschaffte sich dann einen Überblick, in dem er über den Nebel hinaus flog. Als er zurückkam, beschrieb er uns den Nebel als eine Kuppel mit etwa 4 Meilen Durchmesser. In der Mitte habe er ein paar Äste gesehen und er glaube, dass dort auch der Auslöser zu finden sei. Unser Schiff wäre am Rand dieser Nebelkuppel, etwa 200 Meter von der Grenze zum Wasser entfernt. Inzwischen waren ein paar Matrosen mit Strickleitern auf die Pflanzen herab geklettert und versuchten das Schiff zu befreien, aber die Pflanzen wuchsen genauso schnell nach wie die Matrosen sie abschlugen.
Demion versuchte dann durch einen Blitz eine Fahrrinne frei zu machen, aber auch da waren die Pflanzen schnell wieder zurück gewachsen. Kapitän Swift fragte, ob wir nicht versuchen könnten den Grund für die Pflanzen zu finden und zu beseitigen, also kletterten wir mit unseren Waffen und Rüstungen zu den Pflanzen hinab, Demion nahm das Ende eines Seils und flog nach oben, Guna nahm das andere Ende und wir blieben dicht zusammen. Außer Guna, Sordon und mir kamen auch Sir Aldreth und ein paar Matrosen mit uns. Sordon gab mir ein Schwert, da ich meins ja verloren hatte.
Nach einiger Zeit kam Demion zu uns herunter, da er schräg vor uns einen Mast eines Schiffes gesehen hatte und fragte, ob wir dorthin gehen wollten, um zu gucken was es damit auf sich hat. Wir beschlossen dorthin zu gehen also führte uns Demion in die Richtung. Da die Sichtweite immer noch bei wenigen Metern lag, tauchte das Schiff sehr plötzlich vor uns auf und mit dem Schiff einige Guhls. Guna sprach Vertreiben und vier Guhls wichen zurück. Wir zogen unsere Waffen und kämpften mit den Guhls, ich wurde einmal getroffen, erschlug aber zwei Guhls. Sir Aldreth und ich blieben erst auf der rechten Seite des Schiffes, während die anderen links am Heck vorbei gingen. Da keine weiteren Guhls kamen gingen Sir Aldreth und ich auch zum Heck, zu den anderen, sahen aber plötzlich eine Elfin mit einem zur Fratze verzehrtem Gesicht. Da ich nicht wusste wie gefährlich dieses Wesen war, griff ich, Sir Aldreth Beispiel folgend die Elfin an.
Als ich noch ein paar schritte entfernt war, stieß sie einen Mark erschütternden Schrei aus, bei dem mir regelrecht das Herz in der Brust stehen blieb, aber ich wich nicht zurück, sondern führte einen Streich mit dem Schwert gegen sie. Ich traf sie zwar, Sir Aldreth auch aber noch nicht tödlich. Sie stieß noch einen Schrei aus, und alles wurde Schwarz.
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