| Ersteller | Thema » Beitrag als Abo bestellen |  |
MasteroftheDark  Moderator
  

Status: Offline Registriert seit: 01.02.2007 Beiträge: 156 Nachricht senden | Erstellt am 19.01.2008 - 20:30 |  |
Ich schildere hier "meine" Erlebnisse in dem Abenteuer "Spectre of Sorrows" als Ragna Thorson.
Signatur So wie es ist, ist es nun mal, sonst wäre es anders aber Total! |
MasteroftheDark  Moderator
  

Status: Offline Registriert seit: 01.02.2007 Beiträge: 156 Nachricht senden | Erstellt am 19.01.2008 - 20:34 |  |
01 - Die Trennung
Ich stamme aus dem Grenzgebiet von Silvanesti, nördlich von Tarithnesti. Meine Eltern aber kamen aus Kuhr, weswegen ich diese Sprache auch beherrsche. Als die Minotauren anfingen Silvanesti zu Besetzen, bin ich mit meiner Gefährtin Sherena, einer Elfin, in Richtung Pashin geflüchtet. Auf dem Weg dorthin haben wir fünf anderen getroffen, die auch hofften dort den Minotauren entkommen zu können. Als wir auf halben Weg nach Pashin ein Lager aufschlugen wurden wir in der Nacht von vielen Ogern aus dem Norden angegriffen. Wir versuchten uns frei zu Kämpfen, jedoch war die Zahl der Oger viel größer. Wir hatten keine Chance. Bevor ich von hinten schwer getroffen wurde sah ich noch wie die Sherena gefangen genommen wurde.
Als ich wieder zu Bewusstsein kam sah ich durch die Spuren, dass die Oger Sherena und die anderen Begleiter überwältigt hatten und zusammen mit den Pferden und anderen Gegenständen nach Norden verschleppt hatten. Nach dem ich meine Wunden notdürftig versorgt hatte versuchte ich dieser Spur zu folgen, musste aber nach drei Tagen entkräftet aufgeben.
Um überhaupt etwas unternehmen zu können musste ich erst einmal wieder Waffen und Ausrüstung bekommen, dafür ging ich nach Pashin und verkaufte Bögen, die ich selbst gebaut habe. Dort erfuhr ich, dass die Oger die Gefangenen, besonders Elfen, in Ogerbond als Sklaven verkaufen würden. Um Sherena vielleicht befreien zu können muss ich also nach Ogerbond gelangen. Ich erfuhr auch noch ein paar andere Dinge über diese Gegend; Das man zum Beispiel das Lager nicht zu weit von den Wegen entfernt aufschlagen sollte, wenn man nicht den gefleckten Löwen oder wilden Hunden begegnen will. Und das dort auch Oger umherziehen. Ogerbond sei eine Woche von Flotsam entfernt, und auf der Hälfte des Weges käme ein Abzweig nach dem Dorf Rockhorde, das um einen Steinbruch herum entstanden sei, der Ogerbond mit Steinen versorgt habe. Man habe aber schon seit Monaten nichts mehr aus dem Dorf gehört. Auch wären beide Orte im Gebiet der zerklüfteten Küste, die zu den Ogerländern, den südlichen Reichen von Kern gehöre. In Ogerbond gebe es auch einen Seehafen, von dem aus die Handelsware verschifft würde, auch die Sklaven.
Zu meinem Glück traf ich, nach dem ich dies alles erfahren hatte einen Händler, der nach Flotsam wollte, aber, wie ich, nicht das Geld für eine Überfahrt nach Port Balifor hatte. So bot ich ihm an, in auf der Reise durch Kuhr als Übersetzer zu helfen, wenn er mich mitnehme.
Wir reisten dann auch schon bald los. Die Reise an sich war Ereignis los, ich musste mich nur beherrschen, wenn wir an Ogern vorbeikamen, die ja eventuell etwas Handeln wollten.
In Flotsam angekommen trennten sich unsere Wege, denn ich wollte ja nun weiter nach Ogerbond während der Händler in Flotsam bleiben wollte. Über ihn konnte ich aber jemanden sprechen, der im Tempel arbeitet. Dieser erzählte der Hohen Priesterin, was mir zugestoßen ist und Sie rief mich dann zu ihr, um selbst mit mir zu sprechen. Sie fragte mich nach den Ereignissen und fragte, ob ich mich in dem Gebiet der Steilküste auskennen würde. Als ich ihr sagte dass ich das täte, winkte sie einen Diener herbei, er solle nach einer Gruppe eilen und zu ihr schicken…
Signatur So wie es ist, ist es nun mal, sonst wäre es anders aber Total! |
MasteroftheDark  Moderator
  

Status: Offline Registriert seit: 01.02.2007 Beiträge: 156 Nachricht senden | Erstellt am 19.01.2008 - 20:36 |  |
02 - Der Handel
Es dauerte nicht lange, bis eine Gruppe beim Tempel ankam, bestehend aus einem Menschen, einer Zwergin, einem Halbelf und einem Elf. Die hohe Priesterin sprach dann zur Gruppe, dass sie für ihre Reise einen ortskundigen Führer gefunden habe, der sehr gut für die Ziele der Gruppe geeignet wäre. Sie hatte mir vorher noch gesagt, das die Gruppe beritten sei, und ich deshalb lieber versuchen sollte, mich für das führen entlang der Küste bezahlen zu lassen, um mir auch ein Pferd kaufen zu können.
Ich kam mit der Gruppe überein, das ich 30 Stahlmünzen sofort erhalten solle und 30 bei der Ankunft.
Ich machte mich dann zusammen mit dem Menschen auf dem Weg zu einem Pferdehändler, bei dem auch die Gruppe ihre Pferde (und ein Maultier) erstanden habe. Dort kaufte ich dann von den 30 SM der Gruppe und den 48 SM die ich noch vom Bogenverkauf hatte ein etwas klappriges Pferd, bekam aber durch das Verhandlungsgeschick des Menschen, der sich mir inzwischen als Sordon vorgestellt hatte, dabei auch einen Sattel und Zaumzeug.
Wir machten uns sogleich wieder auf den Weg zum Rest der Gruppe, die dann noch ihre Sachen aus dem Gasthaus holen mussten. Der kleine Vorteil, den man hat, wenn man Ausgeraubt wurde, ist der, das man alles was man hat bei sich trägt. Ich passte also zusammen mit dem Halbelf, Askal, auf die Pferde der anderen auf. Als diese endlich fertig waren mit Sachen packen machten wir uns auf dem Weg aus der Stadt heraus, auf dem Guna, die Zwergin, durchweg über den hohen Preis für ihr Maultier klagte.
[Dieser Beitrag wurde am 19.01.2008 - 20:42 von MasteroftheDark aktualisiert]
Signatur So wie es ist, ist es nun mal, sonst wäre es anders aber Total! |
MasteroftheDark  Moderator
  

Status: Offline Registriert seit: 01.02.2007 Beiträge: 156 Nachricht senden | Erstellt am 19.01.2008 - 20:36 |  |
03 - Wieder ein Überfall
Wir ritten ohne viele Worte, abgesehen vom Klagelied der Zwergin über den Maultierpreis, bis zum Abend durch. Ich fand dann eine windgeschützte Stelle in einer Senke, knapp abseits des Weges, von der ich annahm, das sie noch nah genug am Weg sei, damit nicht die wilden Hunde oder gefleckten Löwen in der Nacht angelockt würden. Wir teilten dann die Nachtwachen ein, nach dem Demion, der Elf, durch einen Zauberspruch eine Hütte erschaffen hatte, in der wir alle gut Platz hatten, bis auf die Pferde. Die erste Nachtwache übernahm Guna, die zweite Askal, die dritte Sordon und die vierte ich. Demion sollte durchschlafen, damit er seine Zauber besser beherrschen könne. Ich legte mich auch fast sofort hin, nach dem ich etwas gegessen hatte und schlief, bis ich zur Nachtwache geweckt wurde. Ich denke durch die Ereignisse der letzten Tage war ich so im Tiefschlaf, das ich die Rufe von Sordon nicht gehört habe, als dieser von gefleckten Löwen angegriffen wurde, die unsere Pferde gewittert hatten. Das alleine hätte mein Ansehen in der Gruppe schon genug geschadet, aber während meiner Nachtwache, ich denke ich war zu sehr in Gedanken versunken, standen plötzlich zwei Oger vor mir, vor denen ich natürlich erst zurück wich, bevor ich mein Schwert zog und nach den anderen Rief. Sordon rannte aber schon auf mich und die Oger zu, in kompletter Rüstung; ich denke, das er mir noch nicht vertraut und deshalb während meiner Wache auch wach geblieben war. Er war sehr schnell mit gezogenem Schwert bei den Ogern versuchte aber erst mit den beiden zu reden, was allerdings nicht mehr möglich war, da Askal schon von der Hütte aus mit seiner Armbrust auf die Oger geschossen hatte und noch während Sordon „Haltet ein!“ rief schlug der Bolzen von Askal bei einem der Oger ein. Diese zogen sofort ihre Waffen und gingen auf Sordon los. Demion der auch raus gerannt war schoss aber schon mit einem Zauber auf einen der Oger, der durch die schweren Treffer tot zusammensank. Ich ging nun wieder auf die Oger zu, um Sordon zu helfen, aber bis ich zum Schlag ausholen konnte, hatte er schon den zweiten Oger erschlagen.
Demion fing dann an zu schweben, vermutlich auch eine seine Zauberfähigkeiten, und suchte nach anderen Ogern, die er auch nördlich von unserer Hütte entdeckte und sogleich auf sie zuflog. Askal sprang auf sein Pferd ohne es zu Satteln, was sich als Fehler erwies, denn dies war so unruhig, das es ihn schon nach ein paar Metern abwarf. Sordon rannte zurück zur Hütte und sattelte sein Pferd. Ich kletterte auf das Dach der Hütte und suchte auch noch mal die Umgebung nach weitern Ogern ab. Als ich wieder herabstieg war Sordon schon hinter Demion her um ihn zu helfen, Askal rannte hinter seinem Pferd her, das nach Norden hin durchgegangen war und Guna zog ihre Rüstung an.
Ich sattelte dann auch schnell mein Pferd und ritt so schnell das Pferd konnte hinter her. Dabei kam ich an Askal vorbei und rief ihm zu, dass ich ihm sein Pferd wiederholen würde. Wie sich zeigte war ich aber nicht ganz in der gleichen Richtung unterwegs, so das ich umkehrte, Askal fragte, wohin genau das Pferd gelaufen sei und noch mal davon ritt. Diesmal kam ich aber mit dem Pferd zurück. Demion und Sordon hatten in der Zeit einen der Oger überwältigt, entwaffnet und laufen gelassen und den anderen getötet.
Den Rest der Nacht ist dann nichts mehr geschehen. Am nächsten Tag ritten wir dann weiter, ohne weitere Vorkommnisse, bis wir an die Abzeigung Richtung Rockhorde kamen, wo an dem Wegstein das Skelett von einem Tier lag, an dem Guna einen Zettel fand, auf dem in khurisch geschrieben stand: „Voller Respekt seit ihr eingeladen an einer großen Versammlung im Norden teilzunehmen….Kräfte, loyal dem Herrn der Knochen…Fähigkeiten und Erfahrung wären dienlich…der Thronräuber, Lothian, und alle die stehen gegen…Qwes, zerstörte Stadt“.
Auf der Rückseite stand dann noch in einer anderen Sprache ein Hilferuf von jemandem, der in Rockhorde gefangen gehalten wird.
Guna wollte sich das Skelett noch einmal genauer ansehen als diese plötzlich aufsprang und weglaufen wollte; jedoch hatte Guna sehr schnell ihre Urgosch zur Hand und zerschmetterte das Skelett mit einem Schlag.
[Dieser Beitrag wurde am 19.01.2008 - 20:42 von MasteroftheDark aktualisiert]
Signatur So wie es ist, ist es nun mal, sonst wäre es anders aber Total! |
MasteroftheDark  Moderator
  

Status: Offline Registriert seit: 01.02.2007 Beiträge: 156 Nachricht senden | Erstellt am 19.01.2008 - 20:38 |  |
04 - Rockhorde
Wir beschlossen dann diesem Hilferuf zu folgen und ritten weiter Richtung Rockhorde.
Als wir dann in Sichtweite von Rockhorde kamen sahen wir hohe Palisaden und ein verschlossenes Tor, vor dem zwei Oger standen. Wir ritten weiter auf das Tor zu, allerdings blieben Askal und ich etwas hinter dem Rest der Gruppe um im falle eines Angriffes von hinten schießen zu können.
Demion, Guna und Sordon ritten noch bis auf 10 m an die Oger heran und fragten, ob man hier Handeln und die Vorräte auffrischen könne; einer der Oger antwortete, das es doch sehr seltsam sei, das so eine Gruppe wie wir bei Ogern Vorräte kaufen wolle. Den genauen verlauf des Gespräches habe ich nicht mitbekommen, da ich ja ein Stück zurück geblieben war, aber nach kurzer Zeit kam dann ein Kobold aus dem Tor mit einem braunen Gewandt, der fragte, was der Zeck unserer Reise sei und was wir hier wollten.
Wir antworteten, das wir hier nur etwas Handel betreiben wollten, was den Kobold scheinbar nicht glaubwürdig war, da er etwas barsch zurückgab: “Hier handeln wir schon länger nicht mehr! Früher haben wir mit Steinen Geschäfte gemacht aber jetzt nicht mehr. Und ich glaube auch nicht, das ihr Steine kaufen wolltet.“
Wir entgegneten, dass wir natürlich keine Steine kaufen wollten, aber Lebensmittel und andere Kleinigkeiten. Auch fragten wir, was das braune Gewandt zu bedeuten habe. Die Antwort hatte uns dann etwas überrascht, denn er sagte, dass sie Reorx dienen würden, was besonders Guna sehr verwunderte.
Zum Ende des Gespräches wurden wir dann eingeladen an einem Fest, dem „Ritual der Schmiede“, zu ehren von Reorx mit Segnung von einigen Werkzeugen teilzunehmen, das am Abend stattfinden sollte. Wir willigten ein und durften das Tor passieren. Im innern sagte uns der Kobold, der sich als Kokoscha vorstellte, dann, dass wir uns nur auf der Hauptstrasse bewegen sollten, da in den Nebenstrassen überall Fallen aufgestellt seien. Auf dem Weg zur Dorfmitte kam noch ein zweiter Kobold herbei, der sich als Klimt vorstellte. Das Dorf an sich war in den Kessel gebaut worden, der durch die Steinbrucharbeiten entstanden war und hatte unten einen breiteren Platz vor einem größeren Gebäude. Kokoscha führte uns zusammen mit Klimt zu einer Koboldbehausung, nach dem wir gefragt hatten, ob wir hier auch eine Lagerstätte haben könnten. Demion und Guna gingen in diese Hütte, während Askal, Sordon und ich draußen blieben. Wir setzten uns erst zusammen vor die Hütte, nach kurzer Zeit wollte ich mich aber doch lieber entlang der Hauptstraße umsehen und Askal kam mit mir. An dem größeren Platz angekommen, fragte ich einen der Oger, was das für ein Gebäude sei und erfuhr dann, das dies der Tempel für Reorx ist, bei dem auch am Abend das Ritual stattfinden solle. Da ich ansonsten nichts Interessantes mehr sehen konnte, gingen wir zu den anderen zurück, die inzwischen nach einer Behausung gefragt hatten, wo wir alle hinein passen würden. So wurde für uns eine Ogerhütte geräumt, und wir ruhten uns bis zum Abend aus.
[Dieser Beitrag wurde am 19.01.2008 - 20:43 von MasteroftheDark aktualisiert]
Signatur So wie es ist, ist es nun mal, sonst wäre es anders aber Total! |
MasteroftheDark  Moderator
  

Status: Offline Registriert seit: 01.02.2007 Beiträge: 156 Nachricht senden | Erstellt am 19.01.2008 - 20:38 |  |
05 - Das Ritual
Als wir dann am Abend zu dem Platz gingen war dort beim Tempel ein riesiger Ambos aufgebaut und die beiden Kobolde mit den braunen Gewändern standen dahinter. Auf dem Platz waren über 50 Oger und 30 Kobolde, und auf den Palisaden konnte ich noch weitere Oger entdecken, die dort mit Armbrüsten und Bogen Wache hielten.
Wir standen nicht lange da, als plötzlich der Ambos entzwei ging. Nach kurzer, überraschter stille riefen die beiden Kobolde: „Das waren die Fremden! Ergreift sie!“
Wir beteuerten sofort unsere Unschuld und Guna rief, das sie doch selbst Reorx angehöre und deshalb niemals ein Ritual zu seinen Ehren stören würde.
Da überlegten die beiden kurz und riefen dann laut: „Dann war es der Gefangene... Knüpft ihn auf!“, was die Oger veranlasste überraschend schnell einen provisorischen Galgen aufzubauen. Während wir noch in Richtung des Galgens blickten wurde ein Kobold in schwarzer Robe an uns vorbei getragen, der, als er Demion sah, sofort rief, er müsse ihm helfen.
Dann ging alles sehr schnell. Demion murmelte noch während Guna versuchte ihn festzuhalten Worte vor sich hin, rief zu uns wir sollen abhauen und sprang auf den Gefangenen Kobold zu, packte ihn und verschwand fast sofort. Sordon und ich rannten sofort als uns Demion zugerufen hatte zu unseren Pferden, die wir bei der Ogerhütte gelassen hatten, sattelten sie schnell und rannten dann mit den Pferden auf das Tor zu. Vor dem Tor standen wieder zwei Oger, denen Sordon zu rief, das sie das Tor öffnen sollten, damit wir den Gefangenen verfolgen könnten. Aber noch während wir uns weiter auf das Tor zu bewegten rief Demion von außerhalb des Dorfes, das wir vom Tor weg bleiben sollen. Mir war nicht direkt klar, was das bedeutete, aber da Sordon sofort auf Pferd sprang und vom Tor weg ritt, überlegte ich nicht lange und tat es ihm gleich. Wir waren noch nicht viel weiter weg als das Tor mit einem lauten Knall aus den Angeln flog und zerbarst. Leider ging mein Pferd durch, so das ich das Pferd von Askal loslassen musste um es wieder unter Kontrolle zu bekommen; Sordon konnte sein Pferd halten und ritt, nach dem das Tor nun frei war mit dem Maultier und dem Pferd von Demion hinaus. Natürlich fingen die Wachen auf den Palisaden an mit Pfeilen auf uns zu schießen, was Sordon nicht sehr beeindruckte, da er mit seiner Plattenrüstung nicht verletzt wurde, aber mich haben vier Pfeile im Rücken getroffen als ich aufs Tor zuritt und ich konnte mich nur schwer im Sattel halten, bis ich auch draußen war. Dort sah ich dann Sordon bei Demion stehen, neben dem dieser schwarze Kobold saß. Wir waren knapp außer Schussweite der Wachen und zu unserer Verwunderung hörten wir Guna, sahen sie aber nicht.
Wir erfuhren von ihr, das Askal, nach dem Demion durch ein Dimensionstor geflüchtet war er zu ihr sagte, das sie verschwinden solle, sie sei unsichtbar, was aus Askal geworden war konnte sie aber nicht sagen. Er sei wohl auf eine der Seitengassen zugelaufen, wo sie ihn aus dem Blickfeld verlor. Sie sei dann hinter Sordon und mir hergelaufen, hätte aber nicht helfen können, als ich ihr mit dem durchgehenden Pferd entgegenkam. Demion versuchte dann unsichtbar in das Dorf zurückzukehren und Askal zu finden, kehrte aber erfolglos zurück. Dann versuchte er mit Kokoscha auf der Palisade zu verhandeln, konnte aber auch dort nichts erreichen.
Der Kobold, den Demion gerettet hatte stellte sich uns als Yap vor. Er sei es gewesen, der das Tierskelett mit dem Hilferuf losgeschickt hat. Er könne, da man ihm seine Sachen abgenommen habe, aber im Moment nicht viel Zaubern. Er wäre unterwegs nach Norden gewesen, wo ein Krieg zwischen den Ogern wäre, würde aber keine Seite unterstützen.
Kurz nach der Verhandlung von Demion mit Kokoscha sahen wir einen Feuerschein aus dem Dorf heraus und hörten aufgeregte Rufe.
Wir beschlossen uns ca. eine halbe Meile von Rockhorde zu entfernen und dort bis zum Morgen zu warten.
[Dieser Beitrag wurde am 19.01.2008 - 20:43 von MasteroftheDark aktualisiert]
Signatur So wie es ist, ist es nun mal, sonst wäre es anders aber Total! |
MasteroftheDark  Moderator
  

Status: Offline Registriert seit: 01.02.2007 Beiträge: 156 Nachricht senden | Erstellt am 19.01.2008 - 20:40 |  |
06 - Askals freikommen
Wir teilten die Wachen ein; Guna nahm die erste, ich die zweite und Sordon die dritte. Demion sollte wieder durchschlafen, um seine Zauberkraft wieder zu regenerieren. Ich legte mich dann auch zum schlafen hin, blieb aber wieder in meiner Rüstung.
Ich wurde von Stimmen geweckt, sah mich um und erkannte Sordon und Guna mit drei Ogern reden. Sie standen ca. 50 Ellen weit weg, als legte ich meine Waffen an und ging hinzu. Sordon erklärte mir kurz, das die drei gekommen waren, um eine Auslöse für Askal zu fordern. Sie wollten 1000 Stahlmünzen für den Ausgleich der durch uns verursachten Schäden. Wir erklärten, dass wir keine 1000 Stahl dabei hätten und somit dieser Forderung nicht nachkommen könnten. Einer der Oger sagte dann, das er, wenn wir nichts dagegen hätten einen der Kobolde holen würde mit dem wir vielleicht besser über die Auslöse sprechen könnten. Da wir nichts einzuwenden hatten, ging er zurück nach Rockhorde und kam nach einiger Zeit mit Kokoscha zurück. Demion war in der Zwischenzeit auch erwacht und übernahm nun die Verhandlung mit Kokoscha. Wir erfuhren, das Askal zwar gefangen genommen wurde, es aber geschafft hat aus dem Gefängnis zu entkommen, dieses dabei aber zerstörte. Er sei nicht aus dem Ort raus gekommen, das wäre sicher aber man habe ihn noch nicht wieder gefunden. Wenn wir uns nun bereit erklären würden die entstandenen Schäden zu bezahlen, dürfe er den Ort mit freiem Geleit verlassen. Falls nicht, würde man die bereitstehenden Schreckenswiesel nach ihm suchen lassen, die ihn dann brutal töten würden.
Demion erklärte Kokoscha, das wir keine 1000 Stahl hätten, worauf hin dieser sagte, dass wir nicht so aussehen würden, als wären wir arm, außer dem könnten wir ja auch unsere Waffen in den Handel einfließen lassen.
Sordon rief sofort dazwischen, das er auf keinen Fall seine Waffen abgeben würde. Auch Guna lies sich ihre Meinung zu diesem Angebot deutlich anmerken und Demion machte Kokoscha klar, das entweder die Möglichkeit bestehen würde, dass wir versuchen würden Askal aus Rockhorde heraus zuholen, was zu noch mehr Zerstörung führen würde und noch mehr Tote bringen würde. Kokoscha wandte ein, das dies doch ein zum Scheitern verurteiltes Unternehmen wäre, da er nicht davon ausginge, das wir zu vier Mann es schaffen könnten einen solchen Angriff lebend zu überstehen. Demion meinte dann, das er leider nicht anders könne, wenn diese Verhandlungen nicht das Ergebnis bringe, das Askal wieder frei wäre und er würde doch gewisse Chancen sehen, das wir den Angriff überlebten, da er ja ein Magier der weißen Robe sei.
Ab da hatte Kokoscha ein Einsehen und lies sich auf einen Richtigen Handel ein, so das wir statt der 1000 Stahl nur 650 Stahl zahlen brauchten. Nach dem Demion gezahlt hatte stieg Sordon auf sein Pferd und ritt neben Kokoscha und den Ogern her nach Rockhorde und holte Askal. Als sie zurück kamen berichtete Askal was im widerfahren war, seit er Guna unsichtbar gemacht hatte. Er sei sofort danach in eine der Nebengasse gelaufen und wollte sich dort in einen der Kobolde verwandeln, rannte aber in einen vergifteten Stolperdraht, weshalb er seine Beine nicht mehr bewegen konnte, als die Oger anfingen nach ihm zu suchen. Er verwandelte sich schnell in Kokoscha und rief den Ogern zu, das der Halbelf in niedergeschlagen habe und die Seitenstrasse hoch gelaufen sei, sie sollten ihn verfolgen. Einem Oger jedoch rief er zu, er solle ihn hochnehmen und zum Tor tragen, da er durch den Sturz seine Beine nicht mehr bewegen könne, er aber verhindern wolle, das einer aus der Gruppe aus Rockhorde entkommen könne. Zu Askals Pech war der Oger nicht sofort überzeugt und als er noch mal eindringlich versuchte ihn zu überzeugen stand schon der echte Kokoscha vor ihm. Er wurde dann in das Gefängnis gebracht. Dort konnte er sich mit Hilfe eines improvisierten Werkzeugs aus der Zelle befreien und schlich sich nach draußen, in dem Gang nach draußen aber hingen Wesen unter der Decke, die er nicht einschätzen konnte, die er aber auch nicht in seinem Rücken haben wollte, darum nahm er eine seine Flaschen mit der explosiven Flüssigkeit und warf sie in den Gang, der sofort in Flammen stand. Er lief dann in die dunkleren Seitengassen und versteckte sich im Schatten. Um sich besser verstecken zu können schlich er sich in eines der Ogerhäuser und schnitt sich mit einem Messer, das er dort fand schwarzen Stoff so zurecht, das er sich damit einhüllen konnte. So besser getarnt schlich er sich wieder nach draußen und kletterte auf eines der Dächer, um nicht von umherlaufenden Ogern geschnappt zu werden, wurde aber dann von einer der Wachen, die oben auf der Palisade stand gesehen, die versuchte auf ihn zu schießen. Der Schuss ging vorbei und Askal kletterte hastig wieder nach unten, dabei trat er einmal ins Leere und verlor seinen Halt. Er versteckte sich also wieder im Schatten, bis er Sordon nach ihm rufen hörte. Als er sich sicher war, das es wirklich Sordon ist, der nach ihm ruft kam er aus seinem Versteck heraus und ging mit ihm wieder aus Rockhorde heraus.
Mit Sordon und Askal kam auch Kokoscha wieder mit zu unserem Lager. Nach dem wir Askal dann erzählt hatten, was uns in der Zeit passiert ist schwieg er eine Zeit lang und sagte uns dann, dass er für die Gruppe nur eine Last sei, weshalb er nun die Reise abbrechen würde. Auch unser Zureden konnte ihn nicht umstimmen, so dass er noch in der Nacht wieder zurück nach Flotsam ging. Wir fragten dann Kokoscha, was aus Askals Pferd geworden sei. Er meinte, dem wäre nichts weiter geschehen. Wir kauften es ihm dann ab und ich nahm es dann als Reitpferd, während wir mein Pferd als Packpferd nutzten.
[Dieser Beitrag wurde am 19.01.2008 - 20:41 von MasteroftheDark aktualisiert]
Signatur So wie es ist, ist es nun mal, sonst wäre es anders aber Total! |
MasteroftheDark  Moderator
  

Status: Offline Registriert seit: 01.02.2007 Beiträge: 156 Nachricht senden | Erstellt am 19.01.2008 - 20:41 |  |
07 - Der Weg nach Ogerbond
Wir fingen nach Askals fortgehen die Nachtwachen wieder von vorne an, aber in der ganzen Nacht geschah nichts mehr. Am nächsten Morgen intonierte ich zwei Zauber: „Tiere beruhigen“ und „Alarm“. Als alle soweit waren ritten wir weiter. Wir waren schon eine Zeitlang unterwegs, als Demion und Guna am Horizont drei Wesen auf uns zufliegen sahen. Sordon und ich sahen sie erst später. Ich erkannte erst nur, dass sie echsenartig und bräunlich waren, je näher sie kamen aber immer mehr, das es Lindwürmer sind. Sordon ritt nach links ich nach rechts, Guna und Demion blieben mit Yap in der Mitte stehen. Dann sprach ich „Tiere beruhigen“, damit mir mein Pferd nicht wegläuft und stieg ab, zog meinen Bogen, zielte auf den Lindwurm, der auf mich zuhielt und schoss 2 Pfeile auf einmal, die leider beide von dem Panzer abprallten. Ich lies sofort meinen Bogen fallen und zog das Schwert, war aber nicht schnell genug, so das ich nicht sofort zuschlagen konnte. Der Lindwurm traf mich mit seinen Krallen und einer Schwinge, zu meinem Glück verfehlte er mich aber mit seinem Giftstachel. Als er noch über mir war konnte ich zum Schlag ausholen und traf ihn stark genug, um durch den Panzer zu dring und ihn zu verwunden. Die anderen beiden Lindwürmer hatten auf Sordon, der alleine stand und auf Guna, Demion und Yap zugehalten. Demion war mit einem Dimensionstor an eine andere Stelle gegangen und griff die Lindwürmer mit Zaubern an, erst den, der auf Guna zuhielt und danach auf den, der mich angegriffen hatte. Guna stand mit ihrer Zwergenaxt bereit und Sordon ritt mit der Drachenlanze im Anschlag auf den Lindwurm zu der in angriff. Diese steckte den Lindwurm sofort nieder, wurde aber aus Sordons Hand gerissen, so dass er absteigen musste um die Lanze heraus zu ziehen. Guna traf mit der Urgosch aber nicht tödlich. Der erste Zauber von Demion streckte Gunas Lindwurm nieder und der zweite traf meinen, als dieser erneut auf mich herab stoßen wollte. Er war nicht tot, drehte aber ab und flog fort. Guna zog schnell ihre Armbrust und schoss, war aber so unruhig, das der Bolzen weit vorbei flog. Ich steckte dann mein Schwert weg und nahm meinen Bogen wieder auf, stieg auf mein Pferd und ritt zu den anderen. Sordon hatte von dem Lindwurm, den er erschlagen hatte eine Kralle als Trophäe abgeschnitten und betonte, das dies ja nicht seine erste sei. Guna schnitt von ihrem Lindwurm einen Zahn heraus. Danach sprach sie einen Heilzauber auf mich, um zumindest die tieferen Wunden zu heilen. Yab fragte, ob er von den Lindwürmern die Giftstacheln habe dürfe, da keiner etwas dagegen hatte, schnitt er sie sich heraus.
Den Rest des Tages ritten wir ohne weitere Begegnungen bis es dunkel wurde. Als die Dämmerung herein brach schuf Demion wieder eine Hütte, was Yap sehr beeindruckte. An diesem Abend erzählte ich der Gruppe, warum ich auch auf dem Weg nach Ogerbond bin und was mir bisher passiert ist. Demion sagte mir dann, das auch er aus Silvanesti stammen würde und vor dem Minotauren fliehen musste. Wir hielten wie in der Nacht zu vor Wache aber es blieb die ganze Nacht ruhig.
Am nächsten Morgen ritten wir früh los und begegneten im laufe des Morgens einer Herde Wari, von der Demion und ich wussten, dass man diese Tiere nicht Jagen sollte, außer man will von der ganzen Herde überrannt werden. Guna wollte trotzdem eines der Tiere mit ihrer Armbrust erlegen, weil, wie sie meinte, diese Tiere ja wohl kaum erkennen würden von wo, denn geschossen wurde, wenn eines der Tiere plötzlich umfällt. Ich konnte sie dann aber überzeugen, dies zu lassen, in dem ich sie fragte, wie sie danach an das erlegte Tier heran kommen wolle, ohne dass die Herde das bemerkt.
Nach dem wir um die Herde herum geritten waren kamen wir auf eine gepflasterte Strasse, auf der wir dann gut vorankamen. Am frühen Nachmittag stießen wir dann auf eine Karawane khurischer Händler, die Richtung Ogerbond unterwegs waren.
Ich hoffte, das wenn ich die Händler auf khurisch anspreche, dass sie dann bereit wären zu vernünftigen Preisen mit uns zu Handeln, also fragte ich erst ob sie auch Stoff dabei hätten, mit dem man sich in ihrer Landestracht kleiden könne; ich dachte dabei an Demion, der ja schlecht als Elf nach Ogerbond gehen konnte, wo Elfen als Sklaven gehandelt werden. Erst wollte aber der Händler überhaupt nicht auf mein Anliegen eingehen, sondern sagte, man könne ja in Ogerbond handeln, anstatt hier mitten auf dem Weg die Ware zu öffnen. Als ich im erklärte, dass wir lieber jetzt mit ihm handeln würden, lenkte er ein, wollte aber eine Aufwandsentschädigung, in dem er 100 Stahl je Meter Stoff berechnete. Als ich dies Demion sagte, fing Guna an abfällig mit dem Händler zu sprechen, der seinerseits gereizt reagierte. Die Reiter, die mit der Karawane unterwegs waren, ritten nun hinzu und stellten sich im Halbkreis um Guna und den Händler. Sordon lies sein Pferd rückwärts gehen, bis er zwischen den anderen Reitern war. Demion ging zwischen Guna und den Händler um den Streit zu schlichten. Nach dem der Händler aber erkannte, das Guna eine Zwergin und kein Zwerg ist, ignorierte er alles, was sie sagte, da für khurische Leute Frauen nichts zu sagen haben. Da dies nun geklärt war, wenn auch nicht für Guna, setzte sich Demion mit dem Händler hin und handelte mit ihm einen annehmbaren Preis für den Stoff aus.
Als der Handel abgeschlossen war zeigte eine khurische Frau Demion, wie man die Stoffe anlegt und wir ritten weiter nach Ogerbond. Gegen spähten Nachmittag kamen wir dann zu den Stadttoren von Ogerbond, wo man schon eine Schlange mit Händlern sehen konnte, die nach Ogerbond hinein wollten. Vor dem soliden Tor standen Oger mit Rüstungen als Wachen, die jeden der hinein wollte befragten, was er denn in Ogerbond vorhabe. Yap sagte dann, das wir ihn als Gefangenen fesseln sollten, da auch Kobolde nicht frei in Ogerbond herum laufen könnten. Um Yap nicht zu gefährden, entsprachen wir seinen Wunsch und fesselten ihn, aber so, das er sich schnell selber befreien kann, wenn es sein muss.
So vorbereitet gingen wir nun auf das Tor zu.
Signatur So wie es ist, ist es nun mal, sonst wäre es anders aber Total! |
MasteroftheDark  Moderator
  

Status: Offline Registriert seit: 01.02.2007 Beiträge: 156 Nachricht senden | Erstellt am 19.01.2008 - 20:44 |  |
08 - Ogerbond
Direkt vor uns hatten wir noch eine Handelskarawane, bei der die Torwachen in jeden Wagen hinein schauten. Als wir an der Reihe waren, fragte uns einer der Torwachen, was wir in Ogerbond vorhätten. Sordon erklärte, dass wir in der Absicht gekommen wären, den Kobold zu verkaufen und eventuell auch ein paar Dinge für uns einzukaufen. Da musterte die Wache Yap genauer und meinte dann, dass wir den doch gleich im Graben liegen lassen sollten, der wäre nichts wert. Sordon fragte dann, wo man in Ogerbond ein gutes Wirtshaus finden könnte, worauf hin der Oger fragte, ob wir schon einmal in Ogerbond gewesen wären. Als wir dies verneinten, erklärte er uns, dass es in Ogerbond eine Ober- und eine Unterstadt gebe. In der Oberstadt lebten die Oger, in der Unterstadt lebten die anderen Völker. Auch wäre in der Unterstadt der Markt, auf dem die Sklaven verkauft würden und dort müssten wir auch ein Wirtshaus finden. Wir bedankten uns für die Information und ritten durch das Stadttor. Der Oger musterte zwar Demion, während er vorbei ritt, wandte sich dann aber doch wieder ab.
In Ogerbond kamen wir zuerst in die Oberstadt, in der die für Oger typischen Riesigen Gebäude standen. Vom Tor aus ging die Hauptstrasse, die trotz der Tatsache, dass hier Oger wohnen eine vornehme Strasse war, gerade aus weiter. Entlang der Strasse gab es auch mehrere Gärten, mit Pflanzen, die für Menschen gefährlich werden können. Dies sagte ich natürlich den anderen, damit sie nicht zu nah an die Gärten heran traten. Während wir die Strasse entlang gingen sahen wir auch Elfinen, die sich wie Kindermädchen um Ogerkinder kümmern mussten. Ich hielt natürlich meine Augen offen, konnte aber werde Sherena noch einen unserer Begleiter sehen. Nach einer Weile kamen wir an eine Klippe, an der ein Gerüst aufgestellt war vor dem eine Schlange aus Händlern und anderen Leuten stand und wartete, das sie auf eine der Plattformen kamen, die in dem Gerüst an scheren Eisenketten hingen. Neben dem Gerüst war zwar ein schmaler Pfad, der auch nach unten führte, der war aber so schmal, das wir unsere Pferde nicht hätten mitnehmen können, also stellten wir uns auch bei den Wartenden an, bis wir vor einem Oger standen, der uns erklärte, das wir für die Fahrt pro Person 10 Stahl und für die Pferde 5 Stahl zahlen müssten. Sordon zeigte dann auf Yap und sagt, dass das aber keine Person sei, da wir ihn ja verkaufen wollten. Da sagte der Oger, dass er aber zumindest als Gepäckstück gerechnet werden müsse und wir trotz dem noch 5 Stahl zahlen müssten um ihn mitzunehmen. Demion zahlte für die Fahrt, aber wir mussten uns aufteilen, da nicht alle auf einer Plattform Platz hatten. Während die Plattform abgesenkt wurde konnte man den Mechanismus sehen, mit dem die Plattformen bewegt wurden. Die Ketten wurden außen an dem Gerüst nach unten geführt und unten von gossen Holzzahnrädern angetrieben, die wiederum durch Goblins angetrieben wurden. Unten angekommen gingen wir erst weiter entlang der Hauptstrasse. Nach einiger Zeit fragte Sordon einen anderen Menschen, wo es denn hier zum Hafen gehe. Der Mensch antwortete, dass wir nur weiter auf der Hauptstrasse bleiben müssten, dann kämen wir automatisch am Hafen an. Also gingen wir weiter, bis die Straße sich auf einen großen Platz weitete und wir vor den Anlegestellen der Schiffe standen. Sordon wollte dann die Hafenmeisterei suchen um dort nach dem Schiff „Die Glückliche Maid“ zu fragen, aber Demion meinte, wir sollten erst einmal gucken, ob wir das Schiff nicht so finden würden.
Also gingen wir weiter in Richtung der Schiffe und versuchten die „glückliche Maid“ auszumachen.
Wir fanden das Schiff dann an einem Pier, an dessen Ende eine Minotaurische Kriegsgaleere lag, der „glückliche Maid“ gegenüber lag ein Sklavenschiff von Menschen. Sordon ging bis zum Aufgang der „glücklichen Maid“ und fragte ob der Kapitän da sei. Ein Matrose fragte erst einmal wer er denn sei und warum er den Kapitän sprechen wolle. Sordons Antwort verstand ich dann nicht, aber er ging dann an Bord und kam nach einiger Zeit wieder und meinte wir müssten ein Gasthaus in der nähe der Plattformen suchen. Wir gingen also wieder in Richtung der Gerüste und fanden dort das Gasthaus „der gehörnte Bug“. Ich blieb draußen bei den Pferden. Später erzählte mir Sordon kurz was innen geschehen war. Innen waren sehr viele Menschen aber auch 2 Zwerge, die Guna grüßte, ob wohl es Hügelzwerge waren. Hinter dem Tresen stand eine Minotaurin, bei der Sordon 3 Bier bestellte. Eins für Guna, eins für sich und eins für Demion, der es zwar nicht trank, aber zumindest eins erhalten sollte, um nicht aufzufallen.
Guna fragte nach Zwergenschnapps und regte sich dann über den Preis für ein Glas auf; sie wolle ja nicht die ganze Flasche kaufen. So kam es das die Minotaurin ihr anbot, dass sie ein zweites Glas umsonst bekäme, wenn sie nach dem ersten noch stehen würde.
Sordon sah sich in der Zeit genauer um und entdeckte einen allein sitzenden Mann und erkannte ihn als seinen Mentor Sir Aldreth. Er setzte sich mit Demion zusammen zu ihm. Der Mentor fragte, ob wir schon Zimmer hier hätten, wo man sich ungestörter unterhalten könne. Da wir die noch nicht hatten ging Sordon zur Wirtin und fragte nach 4 Zimmern. Aber es war nur noch eins frei. Das nahm Sordon dann. Inzwischen hatte Guna das zweite Glas Zwergenschnapps angesetzt, nach dem sie nach dem ersten zwar etwas schwankte aber nicht umgekippt war. Sie trank das Glas aus, schwankte und sackte zusammen. Demion fragten die Hügelzwerge, ob er Guna kurz zu ihnen setzen dürfe. Da diese nichts dagegen hatten, packten Sordon und Demion Guna und setzten sie zu den Hügelzwergen. Sordon fragte dann die Minotaurin, ob wir die Pferde auch unterbringen könnten. Dann kam er raus zu mir, sagte, wir hätten hier ein Zimmer und könnten die Pferde hinter dem Gasthaus abstellen.
Also gingen wir hinter das Haus und gaben dort die Pferde bei dem Stalljungen ab, dem Sordon eine Silbermünze gab mit der Bemerkung, er solle sich gut um die Pferde kümmern. Wir nahmen dann Yap mit in das Gasthaus, wo die Minotaurin sofort rief, dass hier keine Kobolde oder Sklaven erwünscht seien, der müsse draußenbleiben. Sordon sagte dann zu ihm, das er gleich etwas zu essen zu ihm bringen würde und ich brachte ihn zurück zu den Pferden. Wieder im Gasthaus trugen wir Guna zusammen nach oben, mit dem freundlichen Hinweis der Hügelzwerge, dass, wenn wir nicht wollten, das sie durch den Zwergenschnapps sterbe, wir sie mit Flüssigkeit versorgen müssten, am besten Bier. In dem Zimmer angelangt legten wir Guna auf dem Tisch ab und Sordon berichtete mir kurz was in der Zeit geschah als ich auf die Pferde aufpasste.
Signatur So wie es ist, ist es nun mal, sonst wäre es anders aber Total! |
MasteroftheDark  Moderator
  

Status: Offline Registriert seit: 01.02.2007 Beiträge: 156 Nachricht senden | Erstellt am 19.01.2008 - 20:45 |  |
09 - Sordons Mentor
Er war grade damit fertig als es klopfte und ein Mann mit Umhang vor der Tür stand. Sordon ließ ihn herein. Er musterte mich und fragte dann an Sordon gewandt, wer ich denn sei. Sordon sagte, das man mir trauen könne. Wir setzten uns zusammen hin und Sordon berichtete ihm dann, was alles geschehen war, seit sie aufgebrochen waren.
Das dauerte eine ganze Zeit. Am Ende fragte der Mann, der mir später als Sir Aldreth vorgestellt wurde und von dem ich annehme, dass es der Mentor von Sordon ist, ob er denn die Lanze bei sich habe und ob er sie einmal sehen könne. Sordon wickelte sie aus der Decke, in die er sie eingewickelt hatte und gab sie ihm. Er besah sie sich eine Zeitlang und stellte dann erstaunt fest, dass es die Drachenlanze von Huma sei. Sordon habe sich schon durch das Erringen der Lanze den Ritterschlag verdient. Diese Lanze müsste dringend nach Solamnia, was, wie ich später erfuhr die Heimat der Ritterorden ist, gebracht werden.
Sordon erklärte sich bereit diese Aufgabe zu übernehmen und überlegte schon wie er dort am besten hinkommen könne. Sein Mentor meinte der schnellste und sicherste Weg sei mit dem Schiff, das Morgen auslaufen würde. Auf dem Landweg wäre es zu gefährlich, da dort Krieg zwischen zwei Ogergruppen sei.
Er fragte dann, wo denn der Rest der Gruppe hin unterwegs sei. Demion erzählte ihm das er zum Brunnen der Erneuerung in Nordmaar müsse. Und ich sagte, dass ich nach meiner Gefährtin suchen würde, die wahrscheinlich hier als Sklavin angeboten wird.
Demion fragte dann, ob ich etwas von ihr hätte, ein Bild oder eine Haarlocke, aber ich habe nur einen Ring, den sie mir geschenkt hatte. Den sollte ich ihm dann geben, damit er versuchen könne mehr über sie zu erfahren, vielleicht sogar, wo sie ist. Dafür nahm er den Ring und setzte sich vor einen Spiegel. Es dauerte sehr lange, aber plötzlich sprang er auf und stürzte sich aus dem Fenster. Nach ein paar Minuten schwebte er durch das Fenster zurück ins Zimmer, was Sir Aldreth alles mit großer Verwunderung beobachtet hatte.
Nun erzählte mir Demion was er durch den Ring erfahren hatte.
Sie sei auf einem Schiff, welches auf dem Meer unterwegs ist. Er konnte nicht erkennen, wohin, aber es sei kein Land zu sehen gewesen. Er sei dann schnell aus dem Fenster gesprungen und zum Hafen gelaufen, um sich zu vergewissern, dass das Schiff nicht mehr im Hafen ist. Er sagte, er wolle später noch einmal versuchen mehr zu erfahren, gab mir den Ring aber zurück.
Sir Aldreth hatte Sordon in der Zeit, in der Demion vor dem Spiegel saß, dass er auch jetzt, wo er noch nicht zum Ritter geschlagen werden könne in den Orden der Ritter aufgenommen werden könne und man ihn dann später zum Ritter schlagen könne. Nach dem Demion wieder da war verabschiedete sich Sir Aldreth aber bis zum nächsten Tag. Wir schauten noch mal, wie es Guna ging und legten uns dann auch alle Schlafen.
Ich hatte schon eine Zeitlang geschlafen, als ich durch ein Kratzen an der Fensterlade wach wurde. Ich ging ans Fenster und hörte noch mal das Kratzen und ein Quietschen. Ich öffnete eine Fensterlade und hoffte etwas erspähen zu können. Weil ich nichts erkennen konnte schloss ich das Fenster wieder und weckte Sordon. Er ging dann auch ans Fenster, lauschte und fragte mit etwas gedämpfter Stimme, ob jemand am Fenster sei. Nach kurzem abwarten stieß er die Fensterläden auf und guckte nach draußen, aber ohne den Kopf aus dem Fenster zu halten. Da er auch nichts entdecken konnte schloss er das Fenster wieder. Auf dem Weg zum Bett merkte ich, dass etwas auf dem Boden lag, hob es auf und machte eine Kerze an. Es war ein Brief. Ich öffnete ihn und sah, dass es ein Brief in elfischer Sprache ist.
In ihm stand: „Wenn du etwas über den Verbleib von Sherena erfahren willst, komm heute zum Sklavenmarkt!“
Dies sagte ich noch Sordon, dann legten wir uns wieder hin.
Signatur So wie es ist, ist es nun mal, sonst wäre es anders aber Total! |