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![]() Nach seiner Ausbildung zum Feinmechaniker war Bosch zunächst in führenden Unternehmen der Branche in Deutschland, den USA und Großbritannien tätig. 1886 gründete er eine Werkstatt, aus der 1937 die Robert Bosch GmbH hervor ging. Er stellte elektrotechnisch-feinmechanische Geräte her. Dazu zählte die Entwicklung von elektrischem Zubehör für Automobile wie dem Hochspannungs-Magnetzünder für Ottomotore (1902). Er führte 1906 den Achstunden-Arbeitstag ein und zahlte seinen Angestellten einen ungewöhnlich guten Lohn. Dafür wurde er in Unternehmerkreisen der „rote Bosch“genannt. Zwar werden in Boschs Betrieb überdurchschnittliche Löhne gezahlt, doch führen die gleichzeitig einsetzenden Rationalisierungsmaßnahmen zu Auseinandersetzungen mit den Gewerkschaften. Als Mitglied der "Kommission zur Vorbereitung der Sozialisierung der Industrie", befürwortet Robert Bosch das Mitspracherecht der Betriebsräte, lehnt aber eine Gewinnbeteiligung und Vergesellschaftung ab. Er gründet für die Arbeiter in seinem Werk zahlreiche Wohltätigkeitseinrichtungen. In seiner Schrift "Die Verhütung künftiger Krisen in der Weltwirtschaft" warnt Bosch vor zu hohen Löhnen und plädiert für flexiblere Arbeitszeiten in Krisenzeiten. Er befürwortet einen sozialverantwortlichen Einsatz von Technik. Robert Bosch Stiftung ![]() kann kostenlos heruntergeladen oder bestellt werden hier klicken Link | |||
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