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nomadatlan ...
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...   Erstellt am 01.09.2005 - 09:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




vorläufig :

nach der letzten eiszeit :
jäger und halbnomaden hatten treffpunkte, partyplätze, feuersteinwerkzeug"fabriken"+handel.
bereits anbau von getreide als futter für die bereits gehaltenen schafe.
9.000 VOR christus (!!) : göbekli-tepe


...auf der Fährte des Feuersteins, dem Stahl der Steinzeit. Davon fand er auf dem Göbekli Tepe so viel – in allen Bearbeitungsphasen von der Steinknolle bis zu Feuersteinschaber, -sichel und -pfeilspitze –, dass sich der Gedanke an eine Flint-Manufaktur aufdrängte.
.......grosse, sauber geglättete T-Pfeiler, relativ grob geschichtete Mauern von runden und rechtwinkligen Räumen und feingeschliffene Terrazzoböden zum Vorschein. Die Drei-Meter-Monolithe sind mit einer ganzen Menagerie an reliefierten Tiergestalten wie zähnefletschenden Füchsen, horngewaltigen Stieren, Schlangen, schnatternden Enten, einem hauerbewehrtem Wildschwein und einem brüllenden Löwen verziert.

Neben dem berechtigten Finderstolz packt Klaus Schmidt ab und an die schiere Verzweiflung: Er kann seine Funde mit nichts vergleichen.

schöne tierdarstellungen auf steinpfeiler -
Die auf kulturelle Prägung rückführbare anfängliche Skepsis gegenüber meiner These eines vom Jäger zum Ackerbauern gewandelten vorsemitischen Adam wurde teils eingehend diskutiert.
-------------- nö : den halbnomaden IHRE guten plätze --weide, fettes gras-- wurden von hängengebliebenen "seßhaften" übervölkert, die sich von den nomaden ihrem viehfutter ernährten ---------
bis ackerbau...noch später.

fast gleichzeitig entstand ein kalenderplatz in ägypten :
nabta
einleitung zu nabta ................Der Boden ist übersät mit Steinabschlägen, so genannten "Mikrolithen", die als Klingen oder Einsätze für Speere und Harpunen benutzt wurden.
-
Vor 10.000 Jahren, so der Kölner Ur- und Frühgeschichtler Rudolph Kuper, jagten Menschen hier nach Fischen, Kranichen, Hasen - an einem schilfbestandenen Ufer inmitten einer Savannenlandschaft. Später weideten Nomaden hier ihr Vieh, ernteten Wildgetreide, bauten Hütten, bis eine Klimawende vor 7000 Jahren die Seen austrocknete, die dünne Vegetationsdecke verwehte und Mensch und Tier vertrieb. Nabta ist heute vielleicht Ägyptens bedeutendster prähistorischer Siedlungsplatz westlich des Nils. Die Ruinen liegen an der Uferlinie des früheren Sees........
-
.......Ebenfalls wurde eine aus dieser Zeit stammende Nekropole gefunden. Zugehörige Megalithgräber enthalten Inschriften auf Sandstein.........
rinder-halbnomaden - bauten ein mini-stonehenge.
arrays zeigen : sonnwend- und himmelsrichtungen.

bißchen steinzeit - kultur und handelswege ...

.............Im Nabta-Playa ist seit ca. 6000 v. Chr. auch Keramik nachgewiesen. Die Siedlungen bestanden aus regelmäßig angeordneten Hütten mit Herdstellen und Vorratsgruben. Drei Gerstenarten, Hülsenfrüchte und Hirse (Panicum und sorghum) und zahlreiche andere Pflanzen wurden nachgewiesen. Aus der östlichen Wüste gibt es aus dieser Zeit Hinweise auf frühe Viehzucht..........lexikon "prädynastik" --- soviel zu den "umherirrenden" nomaden und halbnomaden....................

und : warum hier wohl immer wieder irgendwelche religiösen "kulte" unterstellt werden, statt praktische zusammenkünfte --- party --- kalender ....
.........................................
"sowas" im tassili, algerisch-sahara.
gegen die demagogisch verordnete kulturblindheit !
nicht nur "nabta" ... (hier ebenfalls rinderhirten und getreidemahlsteine)

etwas später hier in nw-europa : es taucht dieselbe lebensart+kultur auf - selbe religion, selbige/ähnliche leut
...........................sie sind heut noch da












nach der schwarzmeerflut --massivste flucht+siedlungsbewegungen in alle richtungen-- sind die bandkeramiker-bauern und die rinderhalbnomaden hierher eingewandert.
es entstehen die siedlungen der bauern, langhäuser -
UND ringförmige wallanlagen.
zentrale orte.
gericht, kultur+markt... party. sonnwend+sylvester+weiberfasching-etc.
vieh- und heiratsmarkt.

das verhältnis zu den paar eingeborenen (älbler+wäldler+wanderer...) war so wie weiße+indianer im wilden westen - kopf- und skalpjägerei, wohl auch kannibalismus - auf beiden seiten inclusive.

bauern und viehtreiber (diese übrigens wahrscheinlich gleich oder ähnlich abstammend wie die viehnomaden, die die grün bewaldete sahara besiedelten-eroberten.. )

bauern holzten den lindenurwald ab, schufen eine ökokatastrophe -
bei den älblern wurden die jagdbaren tiere immer kleiner durch ausrottung der wildfauna -
-dann plötzlich wieder groß (man siehts an den verschiedenen pfeilspitzen) - wahrscheinlich wurden bauern zu hundefutter verarbeitet.
reconquista -

*kotzsmilie - die ganzen links nochmal zusammensuchen -

rundwall erdwerk ringwallanlage "observatorium"
2000 jahre vor den pyramiden.
bildbildbild

palisaden oder einzelpfosten bzw ganze anlage nach himmelsrichtungen und sonnwend ausgerichtet - so daß wirklich jeder n kalender ablesen kann - - pünktlich zur sylvesterparty DA sein kann ...
markt+gericht.
kultur.
eigentlich die kultur dieser rinderzüchter-halbnomaden.

goseck , quenstedt , uva

dann kommt kupfer als metall,
und menhire.
menhire als "grenzpfosten" - aber auch zur markierung besonderer ereignisse.

nomaden und wanderer-händler. eine ganze zunft bildet sich.

steine für die lebendigen.

link!!+bildbildbild

stein-aligns und steinkreise entstehen -
holz-bebaute ringwälle -
--später mit ganzen dörfern drin ...
---anderswo immernoch als kulturplatz mit kalenderfunktion.


ein astronomischer kalenderplatz etwas anderer art ist ales stenar in südschweden, nicht kreisförmig, sondern bootsförmig.
Die Orientierung der Längsachse von Ales Stenar passt in die Steinzeit von ca. 3000 bis 1700 vor Christus. In den Jahrhunderten danach stand die Sonne in dieser Richtung immer höher über dem Horizont.
die ales-stenar - halt auf engl ---------------bilder.
hier war ein guter platz - schon in+vor der broncezeit, ein herd (five soot covered stones). This soot was subsequently 14C dated at 3300-3600 BCE, -- dann aber viele datierungen zur frühen wikingerzeit.
--
-----------------------------------------
anderes thema : medizinräder der indianer :

.................Ein Medizinrad, in Majorville, wurde im Jahre 1971 ausgegraben. Dieses Rad beinhaltet ein enormes Zentrum von rund 9 Meter Durchmesser, umgeben von einem Kreis mit 27 Meter Durchmesser; über 28 Speichen sind in diesem Rad als Verbindung zum Zentrum aufgebaut. Die Ausgrabungen ergaben Artefakte, die Archäologen anhand ihres Styles datieren konnten; die Art von Sperrspitzen und Pfeilköpfen änderte sich in regelmäßiger Weise über die Zeit und Archäologen haben diese Zeitspannen gefestigt. Es scheint, als ob der zentrale Kern von Majorville, vor rund 4500 Jahren erbaut wurde. Radiokarbonüberprüfungen bestätigen dieses Zeitalter. Es scheint, als wenn vereinzelte Gruppen neue Steine und Pfeilspitzen von dieser Zeit bis zu dem Eintreffen der Europäer in Alberta. Kurios ist allerdings auch, dass der Ort von vor 3000 bis 2000 Jahren nicht genutzt wurde, die ausschlaggebenden Pfeilspitzen sind in dem Bereich nicht vorhanden. Archäologen wissen nicht, wann die Speichen und der äußere Ring dazugekommen sind, oder ob sie schon zur selben Zeit errichtet wurden..............................Andere Übereinstimmungen sowohl in Bezug auf die Sommerzeit als auch in Bezug auf Sterne wie zum Beispiel Aldebaran, Rigel oder Sirius sind bekannt geworden im Vergleich mit den Medizinrädern von Alberta. Die Räder hatten somit die Funktion den längsten Tag des Jahres zu kennzeichnen. Außerdem wurde so ein „Kalender“ auch für die Bestimmung von wichtigen Ritualen genutzt....................



hier steht wirklich "medizinrad am lake titicaca" drunter. (!) schade, beschissenes bild ...





---------------------------------------------
hier
woodhenges mit holz-überbau -- vor 5000 jahren
und stonehenges ...

hier wieder : es läßt sich ein zusammenhang und eine überraschend weite ausbreitung feststellen, die vor natürlichen hindernissen, ozean oder so -- eben NICHT haltmacht.

"typischer" steinkreis in korea, in miami, und sonstnochwo.
........

jo.
schleichen die jahrtausende ...
wikinger bauten ring-wall-burgen ---

.............

[nl]

[Dieser Beitrag wurde am 14.12.2005 - 21:46 von nomadatlan aktualisiert]





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...   Erstellt am 10.09.2005 - 21:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


goseck

künzing-unternberg

osterhofen-schmiedorf

quenstedt

u.v.v.v.a. -- ....

wdh.:-

von rundWALLanlagen komm ich natürlich gradwegs zu den woodhenge-stonehenges, zu den "sonnentempeln" -
(rund)wall-burgen - wallBURGis & WALL-HALLA.
rundbau.


Get a LIVE call from Santa!!

Indogermanen: Die Gründer aller Hochkulturen – www.indogermanen.de.vu

Die Indogermanen in Ostasien
Werfen wir nun noch einen Blick nach Ostasien. Selbst bis nach Nordchina und Korea wanderten urgermanische Stämme, zum Beispiel die Tocharer und Saken. Vielen Anthropologen und Völkerkundlern sind die in Nordchina entdeckten blonden Mumien, die mittlerweile auch schon in zahlreichen Wissenschaftssendungen des deutschen Fernsehens als große Sensationen angepriesen wurden, schon lange kein Geheimnis mehr. Die Erforschung der indogermanischen Wanderungen bis weit nach Ostasien hinein läuft schon seit Jahrzehnten.
So sind die Saken etwa die Vorfahren der berühmten weißen Hunnen, die von der innerasiatischen Steppe ihre Eroberungszüge bis nach Nordindien starteten. Zudem stellten sie den überwiegenden Teil der führenden Geschlechter der Mongolen. So verwies Dschingis Khan nicht umsonst immer wieder auf seine blauen Augen und sein hellbraunes Haar als Zeichen edler Herkunft. Ganze Völkerschaften in den weiten Steppen Asiens waren europäischer Abstammung. so erwähnte im 2. Jahrhundert v. Chr. ein chinesischer Geschichtsschreiber ein blondes, blauäugiges Volk Ting Ling, das mehrere hunderttausend Menschen umfasse im südlichen Sibirien, am Jennissei, Ob und Irtysch (vgl. Günther, S. 171).
Prof. Günther widmet dem Einfluss des urgermanischen Sakentums in Mittelasien in seinem Buch ein ganzes Kapitel (S. 146-180). Wie bereits erwähnt geht es hier um die bedeutsamen Völker der Indoskythen bzw. der weissen Hunnen. Doch auch in Ostasien selbst finden sich zahlreiche Spuren europäischer Indogermanenvölker.
So heißt es auf S. 194: "Spuren solcher Einschläge (der nordischen Rasse) scheinen auch bei Chinesen und Japanern sich mehr in der Oberschicht zu zeigen. Die vornehmen Familien Chinas und Japans, der Koreaner und Mandschus, unterscheiden sich vom übrigen Volk durch größere Körperhöhe, schlankeren Wuchs, schmälere Gesichter mit weniger abstehenden Jochbeinen (Backenknochen), durch schmälere und längere, auch mehr ausgebogene Nasen, einen feiner gezeichneten Mund und ein betonteres Kinn, dazu sind sie durchschnittlich minder kurzköpfig, gelegentlich sogar langköpfig."
Interessant sind auch Berichte über den Stamm der Rotbärte (Hung Hutz) im alten China (S. 199). Insgesamt ist in der ostasiatischen Oberschicht der mandschu-koreanische Schlag (Langköpfigkeit, zunehmend europides Aussehen) noch heute deutlich feststellbar. Der französische Chinaforscher Terrien des Lacouperie (1845-1895) nahm damals bereits an, als er die Zusammenhänge zwischen der babylonischen und frühchinesischen Gesittung untersuchte, dass die nordrassischen Elamiter bis nach China vorgedrungen sind und den Grundstein für die chinesische Gesittung gelegt haben. Heute jedoch können wir diese Rolle getrost den Tocharern und Saken zuschreiben (vgl. Günther, S. 202-203).
Ein Merkmal nordischer Stämme ist zudem, neben den rassischen Überresten, auch der überall verbreitete Gebrauch des Hakenkreuzes (Sonnenrad). Günther bezeichnet das erst 1906 in den Gebirgen der Landschaft Kwang Tung in Südostchina entdeckte blonde, hochgewachsene Volk der Jau als die äußerste Vorhut derindogermanischen Wanderungsbewegungen nach Osten (s. 201). Die in der Jungsteinzeit und der frühen Bronzezeit einwandernden Europäer hinterließen selbst in Ostasien rassische Reste. Bilder und Zeichungen aus dem alten China zeigen weiterhin mehrere chinesische Kaiser mit deutlich europiden Einschlägen, etwa roten oder hellbraunen Haaren, blauen Augen, heller Haut und schmalen Gesichtern.
Sakische Geschlechter sind zu einem Teil des nordchinesischen Adels geworden, so wie im ganzen Bereich des Indogermanentums und über dessen Randbezirke hinaus kulutrgründende Geschlechter nordischer Herkunft immer wieder aus Bauernkriegern zu Adelsgeschlachtern mit Großgrundbesitz oder – in Steppengebieten – zu Häuptlingsgeschlechtern von Hirtenstämmen geworden sind. Ein Teil des nordchinesischen Kriegeradels ist mit Sicherheit tocharischer und sakischer Herkunft.
Auch der französische Anthropologe Legendre berichtete nach seiner Chinareise im Jahre 1924 wie folgt: "Es kam in diesem südöstlichen Winkel der Erde zu einer Rassenverschmelzung, die in der physischen Beschaffenheit eines Teils der oberen Stände des chinesischen Volkes noch heute zum Ausdruck kommt. Im Allgemeinen ist der Chinese nach Wuchs, Haut, Haar, Gesichts- und Schädelbildung ein typischer homo asiaticus, meso- und brachyzephal (mittelkurzköpfig oder kurzköpfig), aber man trifft, namentlich in den oberen Schichten, oft einen ausgesprochen länglichen Schädel und eine manchmal fast weiße Hautfarbe, mitunter gepaart mit schönen europäischen Gesichtszügen."
Auch der berühmte chinesische Held Su Wu aus der Han-Zeit wurde meistens mit blauen Augen und schmalen Gesichtszügen dargestellt. Sehr interessant sind auch die zahlreichen Darstellungen von Mönchen mit eindeutig europäischen Einschlägen im Kapitel Die Tocharer. Die Wanderungsbewegung einiger nordischer Stämme in Richtung Ostasien belegt auch Lundmann (S. 71): "Eine andere indoeuropäische Gruppe, die schließlich weit in Asien landete, waren die jetzt ausgestorbenen Tocharer, die nur durch Hanschriftenfunde aus Ost-Turkestan bekannt sind."
Die rassische Zusammensetzung der sich nach Osten bewegenden Stämme des Indogermanentums betreffend äußert sich Lundmann wie folgt: "Zu ihnen zählen die Stämme, die von den antiken Völkern Skythen, Sarmaten usw. genannt wurden. Alle diese Völker waren lange Zeit vorwiegend ost-mediterran (westisch, dinarisch), doch mit einem ziehmlich starken nordischen Einschlag, so vor allem in den alten Adelsgeschlechtern. Nennenswerte Einschläge von Mongolen gab es kaum vor den Hunnenzügen."
jo........


phantasieloser rekonstruktionsversuch woodhenge :

beispiel...

kyhna



[Dieser Beitrag wurde am 24.12.2005 - 14:03 von nomadatlan aktualisiert]





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...   Erstellt am 10.09.2005 - 22:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


anderes beispiel : steinkreis dromberg





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...   Erstellt am 21.11.2005 - 13:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


exemplarisch :
der steintanz von boitin - ein kalenderplatz. party+++
...........als Stumme Zeugen schon den Germanen Rätsel aufgaben. Als um 1000 n. chr. die Christianisierung über Europa hinwegfegte und aus ideologischen Gründen alle Reste vorchristlicher Kultur zerstört wurden, fielen unzählige Zeugen der Megalithkultur der christlichen Zerstörungswut zum Opfer. Bei dieser Ersten welle der Vernichtung unserer Megalithkultur, blieben die größeren Anlagen nur deshalb erhalten, weil sie offensichtlich aus technischen Gründen nicht zerstört werden konnten................
......oder zu versteckt waren........


alter kalenderplatz mit neuerer eisenzeitlicher urnenbestattung.
daher gedöns von kult- und begräbnisplatz -- ursprünglich wars das genaue gegenteil ... ...
link+++.........

der "visur"stein.

boitin. bilder+++


tage,wochen,monate,sonnwenden,...
weiberfasching, frohe ostereier, vieh- und heiratsmarkt, ..., "ihr-kinderlein-kommet"-sylvester-PARTY+++
sonne, mond, gerichtstage, freiplatz, ...


[Dieser Beitrag wurde am 21.11.2005 - 13:36 von nomadatlan aktualisiert]





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...   Erstellt am 05.04.2006 - 21:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


bilder vom göbekli-tepe, diese anlage ENDET ~9.000 vor chr. - und wurde dann zugeschüttet !
nutzungsbeginn wahrscheinlich altsteinzeit ...
"tempel" der feuersteinbearbeitung für jäger-etc steinzeit-stahl+gerätschaft ...
wahrscheinlich von den inzwischen seßhaften drumrumwohnenden bauern - zur verhütung von jugendkultur+partys o.ä.





kreisförmige anlagen ...
der archäo-depp meint die wären OHNE DACH gewesen ... und rätselt über den sinn der pfeiler - - vielleicht hat sich der noch nie in anatolien im winter aufgehalten, oder hat ihm vielleicht die knalle-heiß-stechende-sommersonne dort etwas geschadet ...
-also ich bin schon ziemlich für ne art von zelt-dach ...

In ihrer Mitte stehen jeweils zwei T-förmige Pfeiler – mehrere Meter hoch und bis zu zehn Tonnen schwer. Ein noch im nahen Steinbruch liegender Pfeiler ist sogar sieben Meter lang und wiegt 50 Tonnen. Eingefasst werden die Pfeilerpaare von Steinmauern, aus denen weitere Pfeiler ragen. 43 Pfeiler sind bereits ausgegraben, und auf vielen finden sich jede Menge hinreißender Reliefs, meist von Tieren: Schlangen, Kranichen, Keilern, Enten, Vögeln, Stieren, Füchsen... Mindestens weitere fünfzehn Anlagen mit über 200 Pfeilern könnten noch freigelegt werden.





Tonnenschwere, zwölftausend Jahre alte Rätsel
Zum Vergleich: Die ersten ägyptischen Pyramiden sind 4600 Jahre alt, die ältesten Felsentempel Maltas wurden vor 5800 Jahren, die ersten Steinreihen im französischen Carnac vor 6500 Jahren errichtet.

geht noch um orion aryan ar-man ar-am aratta armenien ~ eden



Terrazzofußboden
...eigentlich auf der Fährte des Feuersteins, dem Stahl der Steinzeit. Davon fand er auf dem Göbekli Tepe so viel – in allen Bearbeitungsphasen von der Steinknolle bis zu Feuersteinschaber, -sichel und -pfeilspitze –, dass sich der Gedanke an eine Flint-Manufaktur aufdrängte.



Von der rohen Feuersteinknolle bis zur ausgearbeiteten Pfeilspitze fand er auf dem Göbekli Tepe ("Nabelberg") Zeugnisse einer Massenfertigung von Geräten und Waffen aus Silex, dem "Stahl der Steinzeit". Oben auf der Klippe aber gab es gar keinen Feuerstein, der wurde zum Verarbeiten rund 400 Meter auf die Kuppe hinaufgeschleppt.

Das größte Rätsel aber bleibt: Das Heiligtum wurde nicht zerstört oder zugeweht - es wurde beerdigt. Die Steinzeitler selbst schütteten ihre Kultanlage mit Geröll und Erde zu. Die Fläche war danach offenbar tabu, jedenfalls wurde sie nicht wieder bebaut.

Um 7500 vor Christus war jedenfalls schlagartig Schluß mit der Nutzung von Göbekli Tepe. Keine der nachfolgenden jungsteinzeitlichen Siedlungen hat das hochentwickelte kulturelle Bewußtsein der Altsteinzeitler vom Nabelberg weitergeführt. In den nun meist in den Ebenen, möglichst am Fluß gelegenen Ortschaften plagten sich die Bauern, sie bauten Getreide an, züchteten Vieh und aßen von tönernen Tellern. Breithüftige Frauenfiguren, bis dahin unbekannt, beschworen Fruchtbarkeit und beförderten den modernen Glauben an eine weiblich dominierte Gesellschaft. Göbekli Tepe war Vergangenheit.

und der archäodepp schwafelt über n kultzentrum+religion, riten+kulte der jäger+sammler ...





ein wichtiger jägerplatz.
später gabs nix mehr zu jagen, ... bloß noch bauern - - -





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...   Erstellt am 21.05.2006 - 19:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


von SAROTTI



hierher :

"Stonehenge" im brasilianischen Regenwald
Steinernes Observatorium ist womöglich 2 000 Jahre alt


Granitblöcke am Amazonas: 127 der bis zu drei Meter hohen Steine stehen kreisförmig angeordnet auf einer Lichtung mitten im Regenwald


Präkoloniale Sternwarte: Das Loch in einem der Steine ist genau auf den Lichteinfall zur Wintersonnenwende ausgerichtet


Stonehenge in Brasiliens gefunden Link: spiegel.de

AMAZONAS

Forscher finden "Stonehenge Brasiliens"

Archäologen haben im brasilianischen Amazonas-Gebiet nach eigenen Angaben eine bis zu 2000 Jahre alte Sternwarte entdeckt. Die Forscher verglichen ihren Fund mit dem berühmten Stonehenge in England.

Rio de Janeiro - Das präkoloniale Observatorium wurde im entlegenen Gebiet von Calçoene in dem an Französisch-Guyana angrenzenden Bundesstaat Amapá freigelegt. Die Anlage bestehe aus 127 drei Meter hohen Granitblöcken, berichtete die Zeitung "O Globo" unter Berufung auf die Wissenschaftlerin Mariana Petry Cabral. Die Steine seien kreisförmig und in regelmäßigen Abständen auf einer Waldlichtung angeordnet. "Nur eine Gesellschaft mit einer komplexen Kultur kann ein solches Monument erschaffen haben", sagte die Archäologin.

Im brasilianischen Amazonasgebiet haben Archäologen eine möglicherweise 2 000 Jahre alte Sternwarte entdeckt. Das Observatorium wurde in einer entlegenen Region des nördlichen Bundesstaats Amapa zum Teil freigelegt. Brasilianische Zeitungen berichteten unter Berufung auf Mariana Petry Cabral vom staatlichen Forschungsinstitut IEPA, die Anlage bestehe aus 127 kreisförmig angeordneten Granitblöcken. Einige Steine seien drei Meter hoch. Nur eine Gesellschaft mit einer ausdifferenzierten Kultur habe ein solches Monument schaffen können, sagte die Archäologin.

Das Bauwerk liegt auf einer Hügelkuppe. Cabral zufolge handelt es sich um einen Tempel, der auch als Observatorium genutzt wurde. Die Steine seien so aufgestellt, dass sie die Wintersonnenwende markieren. Am 22. Dezember steht die Sonne zur Mittagszeit genau über einem der Steinblöcke, sodass er keinen Schatten wirft. (Die Sternwarte liegt nördlich des Äquators; der Winter beginnt dort daher nicht im Juni wie sonst in Brasilien.) Möglicherweise sei das Bauwerk für die Landwirtschaft oder für religiöse Rituale bedeutsam gewesen, sagte Cabral. Sie vermutet, dass die Anlage ähnlichen Zwecken diente wie die Kultstätte Stonehenge im südenglischen Salisbury.

Einige brasilianische Wissenschaftler spielten die Bedeutung des Fundes etwas herunter. Eingeborene hätten oft von solchen Steinformationen erzählt, sagte Eduardo Góes Neves von der Universität São Paulo. Allerdings sei es das erste Mal, dass ihnen eine astronomische Bedeutung zugesprochen werde. Ungeklärt ist noch das Alter der Sternwarte. Anhand von Keramikscherben schätzt Cabral die Sternwarte auf 500 bis 2 000 Jahre. Damit wäre die Anlage in jedem Fall jünger als die von Stonehenge, die vier- bis fünftausend Jahre alt sein soll. (AFP, amd.)
Berliner Zeitung, 16.05.2006

QUELLE
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...   Erstellt am 21.03.2007 - 22:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


text - alle arten durcheinandervermauschelt - von "astronomischer" platz bis zum tuareg-dolmengrab-umfassungskreis, dazu noch die senegal-gambischen dorfbestattungsplätze - - trotzdem :

Artikel: Christian Brachthäuser: Steinkreise in Afrika
06. März 2005, 17:36 Uhr

In den weiten Savannen Westafrikas befinden sich ebenso wie im Herzen der Sahara unzählige Steinkreise, die den europäischen Megalithbauten ähneln und bisher kaum erforscht sind. Selbst Fachleute konnten bislang nur wenig Licht auf eines der größten archäologischen Rätsel Afrikas werfen. Wer waren die Erbauer? Wozu errichtete man solche Anlagen? Wie alt sind die Konstruktionen? Ein spekatkulärer Fund in Ägypten weist darauf hin, dass solche Steinkreisformationen auch als prähistorische Observatorien genutzt wurden!

Jeder Kontinent kann seine speziellen archäologischen Mysterien aufweisen. Man denke da nur an die riesigen Statuen auf der Osterinsel, die magischen Kultstätten Ozeaniens, die unterseeischen Ruinen vor der Küste Japans, die prähistorischen Tempel Maltas oder die Scharrbilder von Nazca. Zuweilen jedoch überrascht die erstaunliche Kongruenz so mancher Überreste aus längst vergangenen Zeiten – die Pyramiden, die rund um den Globus, ob in Ägypten, Mesoamerika oder sogar auf den Kanarischen Inseln in ähnlicher Art und Weise zu finden sind, stellen nur ein markantes Beispiel für solche Übereinstimmungen dar.
Das Motiv der megalithischen Kreisformationen ist ein weiterer Beleg für die nicht selten auftretende Gleichheit von archäologischen Relikten. Steinkreise existieren wie Tumuli (Grabhügel) oder Menhire praktisch auf der ganzen Welt. Ob nun auf dem indischen Subkontinent (dort gibt es beispielsweise kreisförmige Steinformationen in Brahmagiri, südlich der Flüsse Narmada und Godavari; Jiwaji, im Distrik Raichur; Karanguli, im Distrikt Madurantakam südlich von Madras), in Südamerika (der Steinkreis von Sillustani auf der peruanischen Seite des Titicaca-Sees, der Steinkreis von Quebrada an der peruanisch-equadorianischen Grenze bei Queneto), im pazifischen Raum (so z.B. in Australien und Japan) oder in Form der mystischen “Medicine-Wheels“ in Nordamerika.1 Und wer kennt nicht die mysteriösen Menhirstätten vor unserer Haustür, die ringförmige Anlage von Stonehenge oder die megalithischen Steinsetzungen in der Bretagne? Wie unlängst bekannt wurde, fanden Experten im Spätsommer 1999 auch in Florida einen in den felsigen Untergrund gemeißelten, aus Dutzenden von Löchern bestehenden Steinkreis, der immerhin zwölf Meter im Durchmesser misst. Neben zahlreichen Artefakten wurden auch Klingen aus Basalt in den Löchern gefunden, was die Archäologen vor ein großes Rätsel stellte, da Basalt in ganz Florida nicht vorkommt.2
Vor einem ähnlichen Rätsel stehen Fachleute auch auf dem afrikanischen Kontinent. Um sich dem Rätsel der vorislamischen Steinkreise in der Sahara zu nähern, ist es zunächst vonnöten, einen kleinen Exkurs nach Westafrika zu unternehmen. Denn auch dort lassen sich in den weiten Ebenen der Savannenlandschaft Zeugnisse einer bislang unbekannten Megalithkultur bestaunen, die zu den größten Rätseln des Kontinents zählen. Und nicht nur das – sie ähneln trotz der immensen Entfernung und der divergierenden kulturellen Entwicklung in gewisser Weise den europäischen Megalithkulturen.3 Dabei verdienen speziell die mysteriösen historischen Stätten in Gambia und Senegal eine besondere Betrachtung, da sie bislang erstaunlicherweise so gut wie überhaupt nicht wissenschaftlich untersucht worden sind. Sogar Archäologen und Anthropologen konnten bislang nur wenig Licht auf das Geheimnis der ringförmig strukturierten Lateritsteine werfen, die weit über die mit hohem Gras und imposanten Baobab- und Kapokbäumen bestandene Savannenlandschaft verstreut sind.4 Es verwundert daher nicht, dass sich zahlreiche Fragestellungen im Zusammenhang mit diesen Steinkreisen auftun: Wer waren die Baumeister und welche Absichten verfolgten sie mit der Konstruktion dieser Stätten? Handelte es sich um Begräbnisstätten? Zeremonielle Kultplätze? Um steinerne Zeugnisse eines unbekannten Ahnenkultes? Zu welchem Zeitpunkt der afrikanischen Historie wurden die Megalithbauten errichtet? Forscher rätseln, denn bislang stehen nur wenige Fakten zur Verfügung.
Einer der ersten Chronisten dieser imposant en Megalithkultur war der englische Reisende Richard Jobson, der im Jahre 1619 Westafrika durchstreifte und wertvolle Nachrichten über den Handel der legendären Stadt Timbuktu sammeln konnte. Anno 1620 besuchte Jobson auch die rätselhaften Menhir-Stätten und berichtete darüber in seinem 1633 publizierten Werk Die Entdeckung des Landes von König Salomon.
Schon die Bibel berichtet von den Expeditionszügen des König Salomon, die mit Hilfe der Phönizier in das sagenhafte Goldland Ophir unternommen wurden. Allgemein vermutet man jedoch das biblische Wunderland mit den reichhaltigen Goldvorkommen im Hinterland der ostafrikanischen Küste bzw. sogar in Zimbabwe, wo die legendären Shona-Ruinen der gleichnamigen Festungsanlage für die Überbleibsel der ophirischen Goldschürfer gehalten wurden. Also lag das enigmatische Reich von Ophir nicht in Reichweite des Indischen, sondern des Atlantischen Ozeans? Bereiste König Salomon also gar nicht die ostafrikanischen Küsten, sondern entsandte seine Schiffe durch die Meerenge von Gibraltar zu den Gestaden Westafrikas? Was auf den ersten Blick kaum nachvollziehbar erscheint, eröffnet in der Tat eine faszinierende Perspektive zur Erforschung der oftmals noch immer rätselhaft erscheinenden Geschichte Westafrikas mit seinen farbenfrohen Königreichen, eindrucksvollen Kulturgütern und zauberhaften Brauchtümern.5 Auch die Sahara bzw. die geheimnisvollen, altertümlichen Karawanenwege im Herzen dieser endlosen Wüste sollten in dieser Hypothese eine wichtige Rolle spielen. Im Jahre 1911 veröffentlichte in der “Zeitschrift für Ethnologie“ ein Pfarrer namens Johannes Dahse eine Abhandlung mit dem viel sagenden Titel Ein zweites Goldland Salomos. Vorstudien zur Geschichte Westafrikas6, in welcher der Geistliche auf nicht unerhebliche Diskrepanzen zwischen unserem Geschichtsverständnis von der neuzeitlichen Entdeckung Afrikas und dem ureigenen Geschichtsbewusstsein einheimischer Völker zu sprechen kam, die ein ganz anderes Bild von der Erkundung des afrikanischen Kontinents zeigen. Im Fokus seiner Publikation stand dann auch die Frage nach der Möglichkeit von phönizischen und ägyptischen Handelskontakten nach West- und Zentralafrika im Altertum. Dahse versuchte der Frage nachzugehen, woher die biblischen Tharschisch-Schiffe die bereits in der Heiligen Schrift viel zitierten immensen Mengen Gold holten. Von den Reichtümern an Silber war bekannt, dass man es von Tartessos holte, dessen Bewohner gar ganze Krippen und Weinfässer aus Silber hergestellt haben sollen. Kein Geringerer als Plinius berichtet uns davon, dass die Phönizier von ihrer ersten Fahrt nach Tharschisch (=Tartessos) so viel Silber mitgebracht hätten, dass ihre Schiffe es nicht fassen konnten und sie deswegen sogar Anker aus Silber angefertigt hätten.7
Woher aber kam das Gold? Nach Pfarrer Dahse konnte man des Rätsels Lösung nur in Westafrika suchen, wo noch heute Namen wie “Elfenbeinküste“, “Pfefferküste“ oder – nomen est omen – “Goldküste“ von den Reichtümern an Bodenschätzen und anderen natürlichen Ressourcen in diesem Teil der Welt künden. Den Beweis für die Existenz eines westafrikanischen Goldlands, das bereits in der Antike bekannt gewesen sein muss, liefert uns Herodot. In seinem vierten Buch Melpomene notierte der griechische Historiker gewissenhaft etwas über äußerst interessante Geschäftspraktiken und Gold-Transaktionen zwischen den Karthagern (=Karchedonier) und einem unbekannten Volk jenseits der Säulen des Herakles, also an einem unbekannten westafrikanischen Küstenabschnitt. Rufen wir uns in diesem Zusammenhang ins Gedächtnis, dass “Libyen“ damals die gängige Terminus für Afrika gewesen ist:

„Die Karchedonier wissen auch noch etwas anderes zu erzählen von einer bewohnten Gegend in Libyen, die außerhalb der Säulen des Herakles liegt. Wenn sie dorthin kommen, sagen sie, und ihre Waren ausgeladen und am Strand ausgebreitet haben, kehren sie zurück auf ihre Schiffe und lassen eine Rauchsäule aufsteigen. Daraufhin kommen die Eingeborenen, sobald sie den Rauch bemerken, herab ans Meer, legen Gold für die Waren hin und ziehen sich wieder weit zurück. Dann gehen die Karchedonier ans Land und sehen nach, und wenn ihnen das Gold für die Waren ausreichend scheint, nehmen sie es und fahren davon, ist es aber nicht genug, so steigen sie wieder in die Schiffe und warten. Dann kommen jene und legen noch einiges Gold dazu, bis es ihnen genug ist. Und keine der beiden Seiten gebrauche Gewalt; weder rühren sie selbst das Gold an, bevor es dem Wert der Ware entspricht, noch jene die Waren, bevor diese das Gold an sich genommen haben.“8

Für Dahse stand also fest, dass jenes ruhmreiche Goldland nicht innerhalb des Mittelmeeres, sondern ganz eindeutig in Westafrika zu suchen sein müsse, und nannte diese Region daher das “zweite Goldland Salomos“. Als Beleg führte er den Prunk und die nach unserem Ermessen beinahe inflationäre Verwendung von goldenen Kult- und Alltagsgegenständen in Senegambien an: Goldene Schirme, Brust- und Kopfplatten, Arm- und Beinringe, Musikinstrumente, Waffen, Münzen, Jagdgerätschaften, Fetischgegenstände, Broschen, Ohrringe, Ketten und allerlei mit komplizierten Ornamenten versehene Amulette. Dahse ging sogar noch einen Schritt weiter. Nicht nur, dass er im Senegal, in Gambia, in Guinea oder anderen westafrikanischen Staaten die alteingesessene Schmiedekunst dieser Völker und Kulturen erkannte, er legte besonderes Augenmerk speziell auf den seiner Auffassung nach eindeutig nachweisbaren ägyptischen Einfluss auf Art, Ausstattung, Verwendung und Verzierung jener goldenen Gegenstände. Kamen die Ägypter in ihrem Erkundungsdrang also sogar bis nach Westafrika? Gab es also neben phönizischen Erkundungsfahrten entlang dieses Teils des Kontinents auch Überland-Handelsrouten der Ägypter? Die Entdeckung solcher uralter, quer durch die Sahara verlaufender und seit der Antike zwischen dem Pharaonenreich am Nil und den westafrikanischen Völkern am Niger bestehender Handelswege wäre eine wissenschaftliche Sensation, zumal sich vergleichbare Megalithbauten in beiden Landschaftsräumen bzw. Kulturkreisen befinden. Nahrung erhielten die Spekulationen um solche transafrikanischen Kontakte von den Erkenntnissen des berühmten deutschen Afrika-Forschers Heinrich Barth (1821-1865), dem während seiner berühmten Reise durch Nord- und Zentralafrika 1849-1855 erzählt wurde, dass einst ein Pharao ins Gebiet des späteren Reiches Songhai vorgestoßen sei, dessen Territorium sich in seiner Blütezeit von Djenné in Mali bis nach Nigeria erstreckte. Und so war es natürlich für einen Forscher wie Johannes Dahse ein gefundenes Fressen, dass sich namhafte Forscher über so manche vermeintlich ägyptischen Einflüsse im westafrikanischen Kulturkreis geäußert hatten; so z.B. über den Anbau von Reis, der angeblich von Ägypten hierher verpflanzt worden sei; über die Sorgfalt, die man den Verstorbenen erweise, und über den Umstand, dass man die Toten zuweilen mit Honig gefüllt in ihre Ruhestätte legte; über die Kornmagazine am Niger, die den ägyptischen Taubenhäusern nicht unähnlich gewesen sein sollen; über die ägyptisch anmutende Haarpracht (Horuslocke) in einigen Regionen Westafrikas; über Steinidole, die nach ägyptischen Mustern errichtet worden sein sollen; oder über die Ähnlichkeit zwischen den altägyptischen Streitschwertern und jenen der Aschanti im heutigen Staat Ghana.9

Doch zurück zu den Steinsetzungen in den Savannen Westafrikas. Wie bereits erwähnt, erinnern diese in ihrer Struktur in bestimmten Punkten ihren europäischen Pendants. Zwar sind sie im Vergleich zu den jungsteinzeitlichen Megalithbauten Europas lange nicht so alt – archäologischen Untersuchungen zufolge stammen die Funde etwa aus dem 7. Jahrhundert (+/-zwei Jahrhunderte) –, doch weisen auch die Kromlechs in Afrika gigantische Dimensionen auf. So variiert die Höhe der mehrere Tonnen wiegenden Steinsäulen zwischen sechzig Zentimetern und drei Metern. Diese imposanten Ausmaße werden erst recht deutlich, wenn man sich vor Augen hält, dass man im Grenzgebiet vom Senegal zu Gambia, östlich des Ortes Kaolack, 30.000 (in Worten: dreißigtausend!) dieser Megalithen ausfindig machen konnte – in der Tat eine gewaltige Megalithkultur!
Kaolack ist mit seinen 150.000 Einwohnern nach Dakar, Saint-Louis und Thiès die viertgrößte Stadt Senegals. Sie ist das wirtschaftliche und verwaltungstechnische Zentrum der Sine-Saloum-Region, einer fruchtbaren Fluss- und Kulturlandschaft, die einen interessanten Kontrast zur Savannenlandschaft bildet. Östlich von Kaolack breiten sich nicht nur weitläufige Erdnussanbaugebiete und Salzgärten aus, sondern auch ein von Menhiren, prähistorischen Grabhügeln und Steinkreisformationen durchsetztes Gebiet. Abseits des Transgambia-Highways, einer Hauptverkehrsader in dieser Region Afrikas, stößt man in der Nähe von Nioro du Rip auf beeindruckende Steinformationen. Nördlich des kleinen Ortes Ngayène befinden sich beispielsweise auf engstem Raum mehr als 1.000 zu konzentrischen Kreisen angeordnete Menhire. Auch in anderen Dörfern in diesem Gebiet lassen sich unzählige Hinterlassenschaften einer unbekannten Megalithkultur bestaunen. Allerdings scheint der Anblick von mysteriösen Steinkreisen in manchen Orten (z.B. in Payoma, einem kleinen Dorf südlich von Nioro du Rip) bei der einheimischen Bevölkerung bereits so sehr zum traditionellen Alltagsleben zu gehören, dass man sich – wahrscheinlich mangels adäquater Alternativen – dazu entschlossen hat, die Menhire als Türpfosten für den Häuserbau zu missbrauchen.
Bei den historischen Steinkreisen und Tumuli soll es sich der gängigen Auffassung nach um alte Kult- oder Begräbnisstätten gehandelt haben, obwohl manche der aufgereihten Lateritsteine eindeutig in Richtung Sonnenaufgang gesetzt wurden.10 Im Wesentlichen begründet man dies damit, dass im Umfeld der Monumente neben einigen Skeletten auch zahlreiche Knochenfragmente, Werkzeuge, Waffen, Gefäße und andere Töpferwaren sowie diverse Ornamente gefunden wurden. Stellenweise wird gar berichtet, dass manche dieser kreisförmigen Steingräber neben großen Schätzen an Gold, Silber und Eisen auch Menschenopfer enthielten.11 Doch wer wurde hier bestattet oder geopfert? Auch in diesem Punkt wissen die Gelehrten nichts Exaktes. Die Urheber der senegambischen Megalithkultur konnten bislang nicht mit definitiver Bestimmtheit ermittelt werden. Eine bislang unbekannte Kultur soll sich in den betreffenden Gebieten Westafrikas aufgehalten haben, wonach jene Steinkreise also ein Wegweiser zur Entdeckung eines unbekannten Reiches sein könnten! Auch wenn es vorerst nur Spekulation ist, so liefert uns die westafrikanische Megalithkultur möglicherweise einen vagen Hinweis darauf, dass die Stätten Jahrhunderte vor dem legendären Gana-Reich enstanden sein könnten – eine wissenschaftliche Sensation für die Historie Afrikas.
Gana, übrigens nicht zu verwechseln mit dem Territorium des modernen Staates Ghana, das sich in seiner Blütezeit im 9. Jahrhundert n.Chr. von Senegal bis Mali und sogar bis zum Süden des heutigen Mauretanien erstreckte, war das älteste und wohl auch berühmteste Kaiserreich in Westafrika.12 Der Wohlstand des Imperiums, von dem der maurische Geograph Al-Bakri im Jahre 1067 behauptete, dass es ein äußerst großes und mächtiges Reich gewesen war, basierte auf den reichhaltigen Goldvorkommen sowie der Kontrolle des Transsahara-Verkehrs. Nachdem um das Jahr 500 n.Chr. in weiten Teilen Westafrikas das Eisen zumindest bekannt war, stellten insbesondere die reichen Goldressourcen am oberen Senegal und anderen westafrikanischen Flüssen einen wichtigen Anreiz für die Ausweitung von Fernhandelsbeziehungen dar.13

Doch zurück zu den Rätseln der senegambischen Steinkreise. Für Archäologen deutet der Wohlstand dieser augenscheinlichen Totenkulte auf das Entstehen lokaler Reiche hin, die ihrerseits wichtige Rohstoffe und Handelswege unter ihrer Kontrolle hatten. Trotzdem ist noch immer unklar, welche “lokalen Reiche“ für die Errichtung der Steinkreise verantwortlich sind, zumal man über die frühe Geschichte bekannter westafrikanischer Völker nicht viel in Erfahrung bringen konnte. Archäologische Funde der Wolof, eines der ersten Völker in dieser Region, sind beispielsweise rar und bislang kaum analysiert. Auch die sechseinhalb Millionen Fulbe (oder Peulh), die in dreizehn Staaten Westafrikas verteilt leben, errichteten keine Monumente, die mit den megalithischen Stätten in Verbindung gebracht werden könnten. Bei ihnen finden sich keine Altäre für Gottheiten und sie kehren nur selten an den selben Ort zurück, damit nichts verrät, wo sie ihre Toten bestattet haben könnten.14 Demnach können sie bzw. ihre Urahnen, von denen sie diese Tradition überliefert bekamen, kaum für die Steinkreise verantwortlich zeichnen. Wer also sind die Erbauer der megalithischen Steinsetzungen? Wie schaffte man die 30.000 Säulen auf ihre Plätze?

Im Dezember 1997 konnte sich der Autor während eines Aufenthalts in Senegal und Gambia persönlich vor Ort über die geheimnisvollen Stätten informieren. In Wassu, einem kleinen Dorf in Gambia, am Nordufer des gleichnamigen Flusses, befinden sich rund ein Dutzend dieser monolithischen Steinkreise, die teilweise in konzentrischen Doppelreihen angeordnet sind. Die Ortschaft Wassu ist in dem kleinen westafrikanischen Staat, der sich von der Atlantikküste wie ein Finger in das Staatsgebiet Senegals schiebt, nur eine von annähernd 40 solcher historischen Ausgrabungsstätten. Der Verwitterungsprozess an den rötlich-braunen Lateritsteinen ist stellenweise sehr weit fortgeschritten. Manche Steinkreise bestehen lediglich aus “Stümpfen“, während einige Formationen mannshoch aus dem trockenen Boden ragen. Viele wie Eisenerz schimmernde Säulen sind umgefallen und liegen achtlos im verdorrten Gras. Trotzdem sind diese Megalithen von einer Aura des Übernatürlichen umgeben. Ob dies an dem sonderbaren Gerücht über die gambischen Steinkreise liegt, das seit nunmehr über sechs Jahrzehnten kursiert? Die Legenden der Stammeshäuptlinge berichten jedenfalls von einem Fluch, der jeden treffen solle, der die Ruhe dieser Stätten stört. Tatsächlich kamen 1931 drei Männer unter mysteriösen Umständen ums Leben, als sie mit Ausgrabungsarbeiten an den Steinkreisen beschäftigt waren. (Eine anglo-gambische Expedition unter der Leitung von F.A. Evans im Jahre 1965 blieb allerdings verschont.) Doch ganz gleich, wie man nun solch folkloristische Elemente und enigmatischen Überlieferungen bewerten möchte: Das Mysterium dieser eindrucksvollen Megalithkultur hat nichts von seiner Faszination verloren – im Gegenteil! Wir dürfen also gespannt sein, welche bedeutsamen archäologischen Entdeckungen zukünftig ihren Weg ans Tageslicht finden und zur Wissenserweiterung über den afrikanischen Kontinent werden.

Von einer solchen Megalithkultur kann in der Sahara zwar keine Rede sein, jedoch erstaunt auch in diesem Landschaftsraum die Vielzahl von prähistorischen Relikten, die kreisförmig konzipiert wurden: angefangen von dem Kromlech (Steinkreis) von M´zoura in Marokko über die Steinkreise im Gebiet des Djebel Uweinat im libysch-ägyptisch-sudanesischen Grenzgebiet bis hin zu den astronomisch ausgerichteten Steinsetzungen im südägyptischen Nabta. Der Steinkreis von M´zoura liegt bei dem Dorf Souk-Tnine-de-Sidi-el Yamani an der Straße von Larache nach Tetouan. Etwa 200 aufgerichtete Steine, zum Teil bis zu sechs Meter hoch, bilden einen Kreis von 55 Metern Durchmesser.15 Im Assassou-Tal bei Djanet befinden sich mehrere Steinkreise mit bis zu fünf Meter im Durchmesser in unmittelbarer Nähe zu jahrtausendealten Felsmalereien in den Höhlen der Felstürme dieser Region. Auch nordöstlich von Tamanrasset kann man inmitten eines Wadis, an dessen Ufer mit zahlreichen Gravuren versehene Granitblöcken liegen, einen aus vier konzentrischen Reihen bestehenden Steinkreis bestaunen.16
Schon die frühen Forschungsreisenden im 18. und 19. Jahrhundert notierten voller Erstaunen die Existenz dieser uralten Steinkreise und ringförmigen Begräbnisstätten aus vorislamischer Zeit. Stellvertretend seien hier die Ausführungen des deutschen Sahara-Forschers Erwin von Bary zitiert:

„Den 24. October Vorm. 10 Uhr trennten wir uns von den Imrhad und durchzogen die buschreiche Ebene, bis wir 11 ½ Uhr an obige schwarze Berge kamen. Von da an wurde unsere Wegrichtung 323 °. Vor uns hatten wir einen Streifen niedriger Dünen. Zur Linken unseres Weges bemerkte ich auf einem Hügel mehrere Ruinen von Grab-Tumuli. Ich ritt vom Wege ab und fand innerhalb des früheren Tumulus, von dem gegenwärtig nur noch ein Kreis der untersten Steine übrig ist, zwei wohlerhaltene Kammern, die von Steinplatten gebaut waren und offenbar früher Leichname in kauernder Stellung zusammengebunden enthielten, denn sie sind ziemlich quadratisch und so eng, dass in keiner andern Stellung ein menschlicher Körper darin Platz finden kann. Die Tuareg nennen diese Ruinen ‘e debbeni‘ und kennen recht wohl ihre Bedeutung, da sie beim Suchen nach Schätzen stets menschliche Gebeine trafen und oft Armspangen, irdenes Geschirr und dergleichen fanden. Leider konnte ich keinen Fund zu Gesicht bekommen. Die ganze Umgegend von Ghat, sowie besonders Tadrart ist reich an diesen Gräbern. Die Tuareg erzählten mir, diese Begräbnisweise sei bei ihnen Sitte gewesen bis zur Einführung des Islam.“17

Selbstverständlich sind Steinkreise in ihrer Gestaltung und Bauweise von den Tumuli (Grabhügeln) zu differenzieren. Trotzdem gehen viele Archäologen heute davon aus, dass auch die prähistorischen saharischen Steinkreise für Begräbnisrituale verwendet wurden. Südlich von Djanet befindet sich das so genannte “Schlüssellochgrab“. Das Zentrum des Rundgrabes wird von einem großen Steinhügel gebildet, der wiederum von zwei konzentrischen Steinkreisen umlaufen wird. Der äußere Steinkreis in diesem Gebilde weist immerhin einen Durchmesser von etwa 25 Metern auf. Vom Zentrum der Grabstätte führen außerdem zwei parallele Steinreihen durch die Kreise nach außen. Ihrer Form wegen wurde dieser Anlage der Titel “Schlüssellochgrab“ verliehen. Es gibt jedoch auch andere Theorien, die sich dem Verwendungszweck dieser ringförmigen Konstruktionen im Wüstensand widmen. Manche Altertumsforscher etwa vermuten in den Steinkreisen die Überreste von Behausungsgrundrissen18, andere Archäologen wiederum interpretieren die konzentrischen Steinsetzungen als Tiertränke. Mittels einer über die Steine gespannten Tierhaut soll so eine schüsselähnliche Tränke entstanden sein, um beispielsweide die Viehherden mit dem kostbaren Nass zu versorgen.19
Etablierte Archäologen zeigen sich von der Vielzahl dieser mysteriösen Steinsetzungen derart irritiert, dass sie sogar ganze Kataloge dieser bis zu 5.000 Jahre alten Monumente in den Sandmeeren und Felsmassiven der Sahara entworfen haben. Wissenschaftler unterscheiden zwischen pyramidenartigen Konstruktionen, Dolmen, Menhirstätten, Monolithalleen, Stelen, konzentrischen Steinkreisen, mondsichelartigen Steinhügeln, Plattformen, hufeisenförmigen Megalithbauten, Steinkreisen mit astronomisch ausgerichteten Auslegersteinen und sogar unerklärlichen Geoglyphen, die in den vergangenen Jahrzehnten erst aus der Luft entdeckt wurden und von oben betrachtet wie “Insektenflügel“ aussehen.20
Eine wissenschaftliche Sensation war die spektakuläre Enthüllung, dass der Steinkreis von Nabta, ohnehin eine archäologisch wertvolle Fundstätte einer neolithischen Siedlung im südägyptischen Teil der Ostsahara, vor über 8.500 Jahren (!) ein uraltes astronomisches Observatorium bzw. die älteste Sonnenuhr der Menschheit gewesen sein muss. Die Anlage von Nabta, rund 100 km westlich von Abu Simbel, besteht aus einem vier Meter durchmessenden Steinkreis und fünf Linien aufrecht stehender, bis zu 2,70 Meter hoher Menhire. Eine dieser aus Steinpfeilern bestehende Linie ist exakt in Ost-West-Richtung ausgerichtet, zwei andere wiederum in Nord-Süd-Richtung. Die anderen beiden Linien zeigen auf den Punkt des Sonnenaufgangspunktes zur Sommersonnenwende am Horizont. Im Umfeld des Kreises fanden die Experten weitere Megalithe, die nach Meinung der Forscher diverse Sternbilder wiedergeben könnten.21 Ein elektrisierter Professor J. McKim Malville von der University of Colorado in Boulder erwähnte in diesem Zusammenhang, dass es sich wohl um „die ältestes Dokumentation von astronomischer Steinsetzung in der Welt“ handeln müsse. Zweifelsohne eine Entdeckung von großer Tragweite, denn Prof. Malville vermutet gar, dass am Rande eines ehemaligen Süßwassersees in Nabta, der sich vor 11.000 Jahren zu füllen begann, ehe er im fünften vorchristlichen Jahrtausend wider austrocknete, die Ursprünge der ägyptischen Hochkultur zu finden seien.22 Untersuchungen des kalifornischen Physikers Dr. Thomas Brophy ergaben zudem, dass auf der Oberfläche der Steine nicht nur ein detaillierter astronomischer Kalender dargestellt wird, sondern auch eine astrophysikalische Karte, welche die Konstellation des Orion und seiner Gürtelsterne mit erstaunlicher Präzision wiedergibt. Zudem sind nach Dr. Brophy innerhalb der komplexen Anlage von Nabta die Bewegungen der Milchstraße markiert, die nur alle 25.900 Jahre vorkommen. Eine noch erstaunlichere Entdeckung machte Dr. Brophy an einem behauenen Grundstein der megalithischen Anlage: Er zeigt offenbar ein Bildnis der Milchstraße, wie sie vor rund 19.000 Jahren ausgesehen hat – und zwar aus einer Perspektive, die der Mensch auf der Erde nie gehabt haben kann!23
Wie kamen die Bewohner der Sahara vor Tausenden von Jahren zu diesen bemerkenswerten Erkenntnissen? Betätigte sich eine prähistorische Zivilisation von Astro-Konstrukteuren in der Ostsahara als Lehrmeister für die spätere ägyptische Hochkultur? Was auf den ersten Blick als unwahrscheinlich erscheinen mag, erfährt durch den Steinkreis von Nabta eine ungeheure, ja sensationelle Wende.
Nicht zuletzt durch die Entdeckung der spektakulären Himmelsscheibe von Nebra und den daraus resultierenden Erkenntnissen, dass die Menschen bereits vor über 3.600 Jahren über profunde astronomische Kenntnisse verfügten, erscheint es ratsam, den faszinierenden Wissensstand unserer Vorfahren in einem anderen (Sternen-)Licht zu sehen...





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...   Erstellt am 18.12.2008 - 09:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


zugesandt von einem lieben teilnehmer des zukunftsforums :

ein herrliches beispiel eines erdwerkes, kreisgrabenanlage, einer ringwallanlage aus der zeit der späten bandkeramiker -
- treffpunkt der rinderhalbnomaden ...

http://www.heldenberg.gv.at/kreisgrabenanlage.html

7000 Jahre Kreisgrabenanlage von Glaubendorf - Geheimnisvolle Großbauten aus der Jungsteinzeit

Niederösterreich beherbergt die ältesten urzeitlichen Großbauten Europas! Das sind 37, wahrscheinlich sogar noch mehr, nach ihrer runden Form als "Kreisgrabenanlagen" bezeichnete Bauwerke. Es handelt sich dabei um 7000 Jahre alte konzentrische Erdgräben, die mit Palisaden aus Baumstämmen eine kreisrunde Innenflächen von der Größe eines Fußballfeldes umschließen.
Einfache Bauern haben damals in der Zeit von 4.900 bis 4.500 vor Christus mehrere tausende Kubikmeter Erdreich mit Holz- oder Knochenschaufeln bewegt und Bäume mit Steinäxten gefällt ........


fotos dort größer.

interessant :
der 3-fache ringwall+graben, darin der palisadenkreis
die 6 richtungen





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...   Erstellt am 01.05.2009 - 02:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


bloß zur feier des tages den thread nochmal hochgeholt

wallburg ringwall kreisgrabenanlagen erdwerke der neolithiker

wallfahrt : am feiertag treffen am heiligen+starken platz

walhalla : mir fallen da erdhügelwohnbauwerke ein mit zentralbaum. auch als weltbild.

mittelsteinzeit bis neolithikum war frühjahrsvollmond fruchtbarkeitsparty : die jungens wurden "eingeführt". klar : matriarchat bis frühbronce..
mutterschaftsabstammung
bezog sich auf "herrschaft" bloß bei den seßhaften (der hängengebliebenen abspaltung von nomaden und halbnomaden), bei den normalen war eh gleichberechtigung...
kommt aus der altsteinzeit, ganz natürlicher jahreskreis : frühjahr war viehmarkt,heiratsmarkt,.. sommer bis herbst können die trächtigen weiber mitziehen+mitarbeiten bis ernte+schlachtfest, winter im bau gibts "ihr kinderlein kommet", wintersonnwend-sylvester-neujahrsparty wird neues leben hergezeigt, frühjahr scheißen die kiddies bereits ins grüne -- und weitergehtz.......

später kam mit den pferdenomaden s patriarchat - auch zu den seßhaften.
broncezeit : ein stamm renegaten in schwarzmeer-kümmeltürkei und auf den griecheninseln -- und noch später die gründerin karthagos - hielten fest am alten brauch.
amazonen.

hierher kam noch viel später zwangschristianisierung ...





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...   Erstellt am 10.07.2014 - 22:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Amazonen...Kultur im Amazonasgebiet

Wir erinnern uns :
Die allerersten Spanolen berichteten von "dicht besiedelt mit ziemlich weißen Leuten",
spätere fanden bloß noch Urwald mit paar Waldnegern,
+die "Amazonenkultur" dort wurde als Märchen abgetan, so stehts womöglich heutnoch inner Wikiblödia, die Reste von Phöniziern dort (..+Sumpfaraber,..,+Ogham im Norden) werden als kuriose Angelegenheiten quasi nichtbehandelt.
-nochspäter fand man per Terra-Preta dicke Kulturschichten.........
--dann per luftunterstütztem Bodenradar große ehemalige Siedlungsstrukturen, Straßen+Plätze++..
---es WAR also gut besiedelt, die Leute sind an den eingeschleppten Krankheiten verreckt, danach erst war "Ur"wald.
Soweit also der Stand bis gradeben

Weiße in Nazca, Steinkreise+Kelten in Neuseeland - eh alles *pfuibäbäh

Nu kömmt fürs Amazonasgebiet bißchen was dazu :
Es war neolithisches Farmland, DANACH erst wuchs der Wald,
+ne Ringwallanlage http://grenzwissenschaft-aktuell.blogsp … -sind.html
Mysteriöse Erdwerke im Amazonas sind älter als der Regenwald
Bild ..
Kreisförmiges Erdwerk nahe Laguna Granja im Amazonasgebiet des nordöstlichen Boliviens. | Copyright/Quelle: reading.ac.uk

Reading (England) - Weitflächige Rodungen haben es offen gelegt: quadratische, gerade Linien und ringförmige Gräben und Erdwerke prägen den bolivianischen und brasilianischen Amazonas und sind - das zeigt eine neue Untersuchung der künstlichen Strukturen - älter als der Regenwald selbst. Wozu die Anlagen einst errichtet wurden ist bis heute unbekannt. Die Erkenntnis wirft die Frage auf, wie stark die Ureinwohner die Amazonas-Landschaft schon vor der Ankunft der Europäer prägten und zeichnet ein neues Bild der frühen Amazonas-Kulturen und ihres Lebensraums.

Wie das Team um Dr. John Carson von der University of Reading aktuell im Fachjournal "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS; DOI: 10.1073/pnas.1321770111) berichtet, ging man bislang davon aus, dass der heutige Regenwald urzeitlicher Herkunft und ungestörte Wildnis war. Doch durch unfangreiche Rodungen traten in den vergangenen Jahren hunderte von künstlichen Bodenstrukturen unter dem dichten Dschungel zutage.

Während zunächst vermutet wurde, dass diese Strukturen von den Ureinwohnern durch großflächige Rodungen des lange schon vorhandenen Regenwaldes angelegt wurden, sprechen die neusten Untersuchungen nun für ein drittes Szenario.

Anhand von Kernbohrungen und der Datierung darin eingeschlossener Pollen und weiterer Partikel konnten die Forscher nun ein Bild der Veränderungen des lokalen und regionalen Ökosystems während der vergangenen 6.000 Jahre zu zeichnen.

Dieses Bild legt nahe, dass die Amazonasbewohner vor 2.500 bis 500 Jahren keine Sammler und Jäger oder großflächige Regenwaldfäller sondern Bauern waren, die natürlich offene, savannenartige Landschaften nutzen, Getreide anbauten und monumentale Erdwerke herstellten.

Erst als zwischen dem Jahre 0 und 300 das Klima deutlich feuchter wurde und sich der Regenwald südwärts ausbreitete, begannen die Menschen mittels Rodungen ihr Land offen zu halten. Diese Anstrengungen dauerten bis ins Jahre 1500 an, als die indigene Bevölkerung hauptsächlich durch die Ausbreitung der Europäer fast gänzlich ausgerottet wurde und so die dichte Vegetation schnell Überhand nehmen konnte.

"Unsere Erkenntnisse sind selbst für uns sehr erstaunlich. Wir sind nach Bolivien gegangen, um dort Hinweise auf die Getreidesorten der urzeitlichen Amerikaner zu finden und um ihren Einfluss auf den urzeitlichen Regenwald besser zu verstehen", erläutert Carson. "Was wir aber gefunden haben ist, dass die Ureinwohner nahezu keinen Effekt auf den Regenwald ausgeübt hatten, weil dieser erst sehr viel später entstand. Statt also große Flächen urzeitlichen Regenwaldes zu roden, nutzen die frühen Menschen im Amazonas die von Natur aus offene weitflächige Landschaft."

Die Größe der nun untersuchten Erdwerk-Anlagen deutet zudem daraufhin, dass es sich um vergleichsweise große Gemeinschaften gehandelt haben muss. Die Analysen der Forscher zeigen, dass sich diese Menschen von Mais und anderem Getreide ernährten, dazu Fische fingen, Enten und Flussschildkröten züchteten.

"Unsere Entdeckung hat wichtige Auswirkungen auf unser Verständnis des vergangenen Klimawandels und darüber, wie das Amazonasbecken auch auf neuzeitliche Rodungen reagiert", so die Forscher. "Unsere Analysen legen nahe, dass Amazonien weder eine unberührte Wildnis, noch von großflächigen frühzeitlichen Rodungen betroffen war."

grenzwissenschaft-aktuell.de
Quelle: reading.ac.uk


Bauern UND Halbnomaden

---------------Bild :



Markt, Bauern+Halbnomaden
-"erinnert" an die hiesigen Ringwälle des Neolithikums klaro ...

+

Neues von der Cro-Magnon-Einwanderung von hier nach Ägypten -15ka :
Sie trafen im Süden auf Widerstand oder Viehdiebe aus "Sub-Sahara"
-13ka hams paar Nigger weggeputzt
Bißchen arg schüchtern beschrieben : http://www.independent.co.uk/news/scien … 03632.html
Ja, Jüngere_Dryas, da wurds bißchen eng

...The discovery of dozens of previously undetected arrow impact marks and flint arrow fragments suggests that the majority of the individuals – men, women and children – in the Jebel Sahaba cemetery were killed by enemy archers, and then buried by their own people. What’s more, the new research demonstrates that the attacks – in effect a prolonged low-level war – took place over many months or years.

Parallel research over recent years has also been shedding new light as to who, in ethnic and racial terms, these victims were.

Work carried out at Liverpool John Moores University, the University of Alaska and New Orleans’ Tulane University indicates that they were part of the general sub-Saharan originating population – the ancestors of modern Black Africans.

The identity of their killers is however less easy to determine. But it is conceivable that they were people from a totally different racial and ethnic group – part of a North African/ Levantine/European people who lived around much of the Mediterranean Basin.

The two groups – although both part of our species, Homo sapiens – would have looked quite different from each other and were also almost certainly different culturally and linguistically. The sub-Saharan originating group had long limbs, relatively short torsos and projecting upper and lower jaws along with rounded foreheads and broad noses, while the North African/Levantine/European originating group had shorter limbs, longer torsos and flatter faces. Both groups were very muscular and strongly built.

Certainly the northern Sudan area was a major ethnic interface between these two different groups at around this period. Indeed the remains of the North African/Levantine/European originating population group has even been found 200 miles south of Jebel Sahaba, thus suggesting that the arrow victims were slaughtered in an area where both populations operated.
.......


DA warens dann Rinderhalbnomaden
Weiße, Nabta .. uswusf++etc



[Dieser Beitrag wurde am 16.07.2014 - 08:16 von nomadatlan aktualisiert]





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Hail Schwaben-landis, Nomadistan, Amazonien & Hyperboreas
- und aller anderen lieben Leuts Kultur - - - zur Homepage - - -


- - - und zu etwas beispielhafter Kultur & "Bild"-ung - - -

salomonischer Spruch - - :
Um nicht in Verlegenheit zu kommen, distanziere ich mich hiermit von all dem was ihr auf dieser Seite sehen oder lesen könnt.
... ist nach "deutscher Justiz" so erforderlich ... "es lebe JUSTITIA".
... ich distanziere mich natürlich auch von "ihr" und ihren vom Winde gebeutelten Waagschalen.
***ggg***





"Weiße Sonne, über der Welt Erde strahlend –
Du gibst des Tages Licht.

Schwarze Sonne im Inneren von uns leuchtend –
Du schenkst Kraft der Erkenntnis.

Besinnend des Reiches von Atland,
das hoch bei der Himmelssäule lag
ehe des Meeres Wut es verschlang.

Besinnend der klugen Riesen,
die jenseits von Thule kamen und lehrten."










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Landgeborne , Seegeborne , Luftgeborne





brbres lebe JUSTITIA

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