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RicardaBlack
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...   Erstellt am 21.08.2006 - 15:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Name: Ricarda Bellatrix Black
Zusätzliches zum Namen: Ricardas Namen bedeuten übersetzt “Mächtige schwarze Kriegerin.” Dies passt wohl sehr zu ihr, denn ursprünglich ist ihre Familie schwarzmagisch und nicht gerade die friedlichste auf diesem Planeten. Sie kämpft für ihre Ansichten und baut ihre Fähigkeiten in den Dunklen Künsten immer weiter aus.
Ihr Zweitname Bellatrix ist der Vorname ihrer Tante, den sie daher hat, dass ihr Vater sich zum Zeitpunkt ihrer Geburt noch gut mit Bellatrix Lestrange verstand.

Familie:
Regulus Black (Ihr Vater)
Über ihren Vater weiss Ricarda nicht viel, aber wenigstens ein bisschen etwas. Er war einst ein sehr einflussreicher Todesserund als er ausstieg wude er von ihnen ermordet. Außerdem hat sie ein Medaillon von ihm mit seinem Namen drauf, weshalb sie weiss wie er mit vollständigen Namen hiess. Allerdings weiss Ricarda nicht was sie von ihm halten soll...

Alexis Graham (Ihre Mutter)
Ricarda weiss nicht wer ihre Mutter ist, also kennt sie nicht einmal den Namen. Sie könnte ihr auf der Straße über den Weg laufen und sie würde sie nicht erkennen. Die Frage wer ihre Mutter ist hat sie schon oft beschäftigt, das einzige was ihr klar ist, ist dass sie wohl eine Todesserin war...

Sirius Black (Ihr Onkel)
Über ihren Onkel hat sie aus gutem Grund sehr viel herausgefunden. Oft genug war er schliesslich in den Schlagzeilen der Zeitungen!
Früher dachte sie wie alle anderen auch er sei ein Todesser und sie wusste, dass er wohl lebenslang in Askaban sitzen würde. Aber dann brach er aus und es bereitete ihr wie jedem anderem auch Kopfzerbrechen, wie er es bitte da hinaus geschafft hatte! Mit der Geschichte rund um Harry Potter, die dabei eine Rolle spielte hatte sie rein gar nichts am Hut.
Erst als Sirius ermordet wurde und sein Image reingewaschen wurde merkte Ricarda, dass sie sich die ganze Zeit geirrt hatte. Er war ein unschuldiger Mensch gewesen, der alles für seine Freunde gegeben hätte, anstatt sie umzubringen.

Bellatrix Black (später verheiratet mit Rodolphus Lestrange)
Auch über ihre Tante fand Ricarda recht viel heraus. Von ihr hat sie ihren zweiten Namen - der Kriegerin bedeutet. Das trifft wohl sehr auf die Lestrange zu, denn sie war und ist eine höhere Todesserin mit hoher Loyalität zum Dunklen Lord. Im Grunde sind Ricarda und sie also nicht allzu verschieden, auch Bella schreibt Treue ganz groß.
Bellatrix war auch in Askaban bevor sie nach der Auferstehung des Dunklen Lords dort ausbrach - soviel zur Sicherheit des Gefängnisses....
Andromeda Black (später verheiratet mit Ted Tonks, sie bekommt die Tochter Nymphadora Tonks)
Viel hat sie über Andromeda und ihre Familie nicht herausgefunden. Sicher weiss sie, dass Andromeda eine Tochter Namens Nymphadora hat, aber wie alt diese ist oder wo diese wohnt, davon hat sie überhaupt keine Ahnung. Diesen Zweig der Familie findet sie vor allem deswegen ziemlich interessant.
Oft sieht man sie in Bibliotheken sitzen und nachforschen. Licht in ihre Vergangenheit bringen.

Narcissa Black (später verheiratet mit Lucius Malfoy, hat einen Sohn Namens Draco)
Auch über Narcissa fand Ricarda einiges heraus. So weiss sie, dass Narcissa die Schwester von Bellatrix, aber auch Andromeda ist. Sie heisst jetzt Malfoy und hat einen Sohn Draco Malfoy. Von dem weiss sie genauso viel wie über Nymphadora, also so ziemlich gar nichts. Narcissas Mann Lucius ist ein bekannter Todesser, aber ob sie selbst einer ist weiss Ricarda nicht.

Arthur Weasley (Sein Onkel war ein Black)
Angestellter im Ministerium. Eigentlich könnte Ricarda mal bei ihm vorbeisehen aber so scharf darauf ist sie nun auch wieder nicht. Es ist ihr eigentlich ganz Recht, dass niemand hier sie kennt und will das nicht ausreizen..
Sie weiss sonst nichts über ihn.

Molly Weasley
Beim stöbern in alten Dokumenten fand Ricarda heraus, dass Molly Weasley früher Prewett hiess und 2 Brüder hatte, die allerdings beide ermordet wurden. Irgendwie Schicksal der Familie.. Ricarda fand bis jetzt fast keine Blacks die eines natürlichen Todes verstorben sind.

Bill Weasley
Charlie Weasley
Perceval Weasley
Fred Weasley
George Weasley
Ron Weasley
Ginny Weasley
Von den Kindern von Arthur und Molly Weasley weiss Ricarda nur, dass sie existieren. Nur über Charlie weiss sie noch zusätzlich, dass er Drachenbändiger ist, denn das stand einmal im Tagespropheten.

Rodolphus Lestrange (Mit Bellatrix Black verheiratet)
Rabastan Lestrange


Ehemaliges Haus:
Ricarda war in Durmstrang, im Falkenhaus. Nach ihrer Geburt meldete ihr Vater sie dort an, da er fand dass es besser für sie sei dort hin zu gehen.

Beruf: Ricarda singt in einer kleinen magischen Folkgruppe und hat dadurch auch etwas das Violinenspiel gelernt. Eigentlich wollte sie Auror werden, doch wer gibt in diesen Zeiten schon einer Black eine solche Arbeit? Seitdem schiebt sie einen ziemlichen Groll auf das Ministerium...

Körper/Statur: Sie ist eher zierlich und unscheinbar, doch kann man sich darin gewaltig täuschen. Die ehemalige Sucherin hat wohl einen trainierten Körper, was heissen soll dass sie Kunststücke wie z.B. Saltos beherrscht, aber auch eine sehr gute Reaktion hat. Es gibt natürlich sehr viele Leute die stärker sind als sie.. aber darauf kommt es beim Posten als Sucher ja auch nicht an oder?

Aussehen:
Ricarda hat langes Dunkles Haar sowie dunkle Augen, die, wenn sie wütend ist schon wie schwarze Kohlenstücke erscheinen wollen.
Ihre Blasse Haut bietet zu ihrem Haar und ihre Augen einen Kontrast, der sie immer etwas melancholisch erscheinen lässt. Das unterstreichen noch die langen Dunklen Wimpern, die manchmal halbmondförmige Schatten auf ihre Wangen fallen lassen.
Ihr Gang hat etwas federndes, das sie manchmal fast wie schwebend erscheinen lässt, vor allem, wenn sie eine Treppe hinunterläuft.
So vielleicht eine kurze Zusammenfassung ihres Äußeren Auftretens, würde Ricarda sich in einem Spiegel betrachten. Besser aber lässt sie sich mit einigen Vergleichen darstellen, welche sie erst lebendig erscheinen lassen.
In den Tiefen ihrer Augen scheinen manchmal Schatten umher zu huschen, Dunkle Erinnerungen an längst vergangenes. Oft hält sie ihren Blick gesenkt, denn sie hat die Fragen ob sie denn traurig sei satt, es stimmt nicht, dass sie immer traurig ist, auch wenn ihr Blick immer im Einfluss des melancholischen steht. Aber auch all ihre anderen Gefühle lassen sich durch die Seelenspiegel, ihre Augen, erraten. Sie kann ihre Gefühle nicht vor anderen verbergen, was wohl ein weiterer Grund für sie ist, selten direkt in die Augen der Person zu sehen, mit der sie gerade Umgang hat.
Ihr seidiges Haar hat im Wind manchmal etwas leicht federhaftes, als ahme es das Gefieder eines Vogels nach und doch wirkt es dabei nie strähnig und ungepflegt.
Ihre Größe ist wohl normal, auch wenn es wohl mehr größere als sie gibt denn kleinere. Aber das macht ihr nichts aus, es stört sie nicht, in der Menge etwas unterzugehen, denn sie steht nicht gerne im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.
Zu ihrer Größe noch hinzukommend scheint sie etwas zierlich, doch Ricarda ist kräftiger als man denken kann und sehr geschickt wenn es darum geht auszuweichen! Ein Vorteil vom zierlichen Eindruck: Sie wird leicht unterschätzt und dies wagt sie auch auszunutzen, wenn sie denn einmal zum Duell herausgefordert wird, oder mit den Fäusten reden muss. Von selbst würde sie allerdings nie ohne triftigen Grund einen Kampf beginnen, dafür ist sie viel zu friedliebend.
Ricarda hat eine unaufällige Art an sich und meistens wird sie erst gar nicht bemerkt, wenn sie einen Raum betritt, so ist es kein Wunder, dass so mancher erschrickt, wenn plötzlich eine Stimme neben ihm frägt, wie es ihm denn ginge. Man gewöhnt sich aber an ihren leisen Schritt und die Unscheinbarkeit der jungen Frau, weshalb sie ihren Freunden sehr wohl ins Auge fallen kann, wenn sie in einem Raum erscheint.

Charakter:
Feder, wie sie auch genannt wird, ist vor allen Dingen meistens ziemlich nachdenklich. Das wäre sie wohl nicht, würde sie ihre Treue und all ihren Enthusiasmus nicht einer Person anhängen, die verstorben ist. Oft macht sie sich Vorwürfe, sie hätte etwas gegen den Tod ihres Freundes unternehmen können, obwohl dem nicht so ist. Sie weiß das auch, aber geht es ihr wohl wie den meisten Menschen, die jemanden verloren haben, den sie liebten: Sie will es nicht wahrhaben. Denn sie ist treu und wird wohl immer an verstorbene Freunde denken, egal wie lang es auch her sei, dass sie verschieden, selbst wenn man ihr auszureden sucht dieses zu unterlassen. Und wenn einer ihrer Freunde in Lebensgefahr ist, wird sie wohl auch immer zur Stelle sein (wenn sie kann) und notfalls auch ihr Leben opfern um dieser Person zu helfen. Denn Hilfsbereitschaft ist bei ihr großgeschrieben und auch wenn sie sonst nicht so viel mit anderen zu tun hat, das macht sie. Darin kann man sich auf sie verlassen, schon allein dadurch, dass sie ansonsten ein fürchterlich schlechtes Gewissen plagen würde.
Man sollte es vermeiden sie auf ihre Familie anzusprechen, dies ist ein wunder Punkt in ihr, mit dem man sie wirklich fertig machen kann.
Sie kennt schließlich außer Sirius Black nur die Todesservertreter ihrer Familie und weiß so, dass sie zu einer der schwarzmagischsten Familien gehört, die im Dienste Voldemorts stehen oder standen. Sie selbst will aber kein Todesser werden, sie hat andere Pläne. Dies rührt daher, dass sie den Tod ihres Freundes auf die Todesser schiebt. Würde man ihr einreden es sei ein Auror gewesen so könnten sich ihre Ansichten durchaus noch einmal drastisch ändern.
Dadurch, dass sie im Heim aufwuchs, lernte sie Muggel und alles was zu ihnen gehört, zu schätzen. Dort war ihr bester Freund Max Smith, ein Junge mit geheimnisvoller Ausstrahlung, der eines Nachts durch einen Biss zum Werwolf wurde. Ihr zweitbester Freund war Ben Corrigan, mit dem sie immer noch in Kontakt steht, auch außerhalb der Ferien, obwohl er ein Muggel ist. In Durmstrang erntete sie deswegen auch oft schon seltsame Blicke und sie merkte, dass hinter ihrem Rücken auch ab und an gelästert wurde. Doch eben dies zeugt etwas von einem innerem Rebellen, der sich immer und überall durchzusetzen versucht, selbst wenn es mit dem Kopf durch die Wand geht. Allerdings setzt sie ihre Vorstellungen meistens nicht vordergründig durch, sondern bearbeitet über langen Zeitraum weg immer die gleichen Leute, bis diese die gleiche Ansicht haben wie sie. Ein weiterer Beweis für ihre rebellische Art ist, dass es ihr nichts ausmacht mit einem Werwolf befreundet zu sein, obwohl diese in der Zaubererwelt ja eher verachtet werden. Ihr erster Freund war einer und auch so versucht sie keine Vorurteile gegenüber Fremden zu hegen, da sie es auch hasst, selbst mit Vorurteilen belastet zu sein, nur weil sie den Familiennamen Black trägt.

Aber die junge Black ist auch verschlossen und will man sich ihr nähern, so hat man erst die Mauer des Schweigens um sie herum zu brechen. Entweder man schafft es und gewinnt eine treue Freundin, die mit einem durch dick und dünn geht, oder man gibt auf und wird sie als Stummen Fisch abstempeln.
Hat man sie erst soweit und redet sie wirklich auch in vollständigen Sätzen bei einer Unterhaltung oder stellt gar Fragen, so kann man sich darauf verlassen, dass sie einen wohl nie anlügen wird. Egal worum es geht. Das kann allerdings auch verletzen… weshalb sie sich nicht überall beliebt macht.
Nun könnte man denken, Feder sei eine stille Person die sich wohl nie zu Wort meldet, nur mit ihren Freunden redet und ansonsten stumm in der Ecke sitzt. Ist nun allerdings Gefahr in Anmarsch oder braucht jemand sonstwie Hilfe, so verändert sich das Bild der jungen Black.
Plötzlich kann sie aufbrausend werden und nicht jeder traut sich dann, ihr zu widersprechen, oder sich ihr gar in den Weg zu stellen. Diese Phasen halten aber nie lange an und danach versinkt sie stets in einer ihrer nachdenklichen Phasen, bei denen man nie wissen kann, wie lange sie dauern mögen.


Hobbys:
Sie hat nur ein paar Hobbys, mit denen sie voll und ganz zufrieden ist und die wohl auch zu ihrem Wesen passen.
So lernt sie in ihrer Freizeit viele neue Zauber, die im Unterricht nicht durchgenommen wurden, da sie sich grundsätzlich einfach dafür interessiert und sich gut verteidigen können will im Falle eines Falles.
Sie zeichnet gern und viel und vor allem Tiere, von denen sie schon etliche detailgetreue Abbildungen aufzuweisen hat. Am liebsten sind ihr dabei die gefiederten Geschöpfe dieser Erde und vor allem ihr Lieblingstier, der Rabe, darf bei ihren Zeichensammlungen nicht fehlen.
Singen kann man eigentlich auchnoch als Hobby bezeichnen, auch wenn es ihr Beruf ist.. manchmal summt sie leise vor sich hin, während sie an einer ihrer neuesten Zeichnungen sitzt.


Besonderheiten:
Ricarda ist die einzige Tochter von Regulus Black, dem jüngerem Bruder von Sirius Black und wuchs im Heim auf.
Ihre einzige Erinnerung an ihren Vater ist ein Medaillon, das sie stets um den Hals trägt. Sie hat es allerdings noch nie zu öffnen vermocht.
Als Besonderheit sollte man vielleicht noch bemerken, dass Ricarda keinerlei Vorurteile gegen andere Leute hegt und Vorhaltungen sie solle sich mit diesem und jenen nicht einlassen strikt ignoriert.
Ebenso sollte man anmerken, dass sie die Gabe hat sich verwandeln zu können - in einen Raben - was man als Animagus bezeichnet. Teilweise wurde sie darin gelehrt, teilweise lernte sie es aus einem Buch Namens "Seelenspiele" das sich noch immer in ihrem Besitz befindet.

Vorlieben:
Ricardas Vorlieben sind ganz einfach zu beschreiben. Und teilweise sind sie wie bei jedem anderem auch. Dazu gehört zum Beispiel, dass eine ihrer Vorlieben natürlich ihre Freunde sind. Sonst wären dies ja auch nicht ihre Freunde! Ebenso zu diesem Gebiet zählen wohl nette Gesprächspartner, die sich trotz ihrer Verschlossheinheit mit ihr befassen. Auch wenn sie es nicht zeigt, es freut sie ja trotzdem!
Auch dass sie Romantik mag ist für ein Mädchen wohl nicht gerade außergewöhnlich. Zu diesem Gebiet zählt auch, dass sie Blumen liebt und vor allem Rosen... schon allein der Duft ist für sie himmlisch. Da sie Blumen mag ist dementsprechend ihre Lieblingsjahrezeit der Sommer, welcher mit seinen warmen Nächten doch seine Reize hat.
Da Ricarda trotz allem sehr an ihrer Familie hängt, recherchiert sie gern nach dieser und versucht so viel wie möglich über ihre Wurzeln zu erfahren. Vor allem für Jugendliche ist das ein ganz normales Verhalten.
Doch anders schon sieht es aus mit ihrem Lieblingstier: Dem Raben. Sie bevorzugt dieses Tier jedem anderem, was für sie persönliche Gründe hat. Passend dazu mag sie mystische Atmosphären, wie zum Beispiel Nebel der vor allem im Herbst das ganze Land verzaubert. Außerdem geht sie gerne im Regen spazieren.
Allerdings findet man sie nicht nur draußen vor, sondern auch in der Bibliothek wo sie des öfteren mal auf der Suche nach für sie interessanten Büchern ist. Damit kann sie Stunden verbringen!
Und die seltsamste ihrer Vorlieben, aber auch irgendwie einleuchtende wenn man ihre Vorgeschichte kennt ist ihre Einstellung gegenüber Werwölfen. Sie weiss nicht warum, aber sie fühlt sich zu solchen Leuten hingezogen. Selbst wenn sie nicht weiss, dass derjenige ein Werwolf ist, irgendwas ist an seiner Ausstrahlung anders...
Da sie in der Muggelwelt aufgewachsen ist und dort meistens gut behandelt wurde ist es klar, dass auch Muggel zu ihren Vorlieben zählen. Doch der Zauberersport Quiddich fasziniert sie genauso und sie trainiert auch sehr gerne und regelmässig für diesen Sport, obwohl sie nun in keiner Mannschaft mehr ist.
Ihre einzige Erinnerung an ihren Vater ist ein Medaillon, das sie stets um den Hals trägt. Sie hat es allerdings noch nie zu öffnen vermocht. Es ist, so vermutet sie zumindest aus Silber und vorne sind ihres Vaters Initialien eingeprägt: R.A.B. . Darunter in kleinerer Schrift der ganze Name. Regulus Alphard Black. Die Rückseite ziert das Black’sche Wappen. Darunter der Spruch “Toujours Pour”, was übersetzt “Immer Rein” bedeutet. Sie kann nur ahnen, dass diese Tatsache nicht stimmt… keine Familie ist ganz rein. Die nicht reinen werden lediglich aus dem Stammbaum gelöscht...

Abneigungen:
Ricarda mag allerdings auch einiges nicht. Dazu gehört die Dunkle Seite, da diese Muggel verachtet und auch ermordet. Außerdem gibt sie Todessern die Schuld am Tod ihres Freundes, womit einiges erklärt sein dürfte.
Ansonsten jedoch hat sie keine Vorurteile und hasst diese auch, denn sie hat sie auch schon oft genug am eigenem Leibe erfahren. Nur weil sie eine Black ist heisst das doch noch lange nicht, dass sie auch schwarzmagisch ist! So wird sie manchmal in eine Rolle gedrängt, in der sie überhaupt nicht sein will und auch das verachtet sie.
Etwas anderes das sie nach Möglichkeit zu meiden sucht ist es auch im Mittelpunkt zu stehen. Sie kommt sich sehr unbehaglich vor, wenn alle Augen auf sie gerichtet sind. Sie will eher die graue Maus sein, die in der Menge untergeht. Zu diesem Punkt gehört wohl auch, dass sie keine Leute mag die dauernd hinter ihr herlaufen und sie nie in Ruhe lassen, egal was sie auch sagt. Sowas kann sie ganz verrückt machen! Genauso schlimm wie solche Menschen findet sie allerdings auch solche die sie andauernd hänseln. Als ob sie nicht schon selber wüsste was ihre Schwächen sind und was für eine Familie sie hat....
Von ihren Freunden versetzt zu werden ist für Ricarda aber noch schlimmer. Oder verraten zu werden! Das grenzt für sie an Hochverrat und die Person die das getan hat kann damit rechnen, dass Ricarda sie fortan wie einen Fremden behandeln wird; also kein Wort mehr mit demjenigen wechseln wird.
Entgegen der Vermutungen liegt ihr aber überhaupt nichts an Streit, im Gegenteil sie geht diesem lieber aus dem Weg. Nach einem Streit gibt es immer traurige Gesichter und das möchte sie nicht.
Es gibt auch ein Schulfach, dass sie einfach nicht leiden kann: Geschichte. Egal wie interessant der Unterricht auch ist, Ricarda wird sich wohl kaum dafür interessieren.. das ist einfach so.

Stärken:
Ricarda gab sich viel Mühe in der Schule und lernte auch des Öfteren mal am Nachmittag. Allerdings konnte man sie keinesfalls als Streber bezeichnen, sie machte noch so viele andere Dinge gern und viel. Zum Beispiel Quiddich spielen, was eines ihrer großen Stärken ist. Sie war in Durmstrang Sucher und Kapitän der Silverwings und sie setzte auch auf Muggel - Methoden des Trainings. Regelmäßig joggte sie über die Ländereien und trainierte ihre Ausdauer, was man ihr jetzt auch noch deutlich anmerkt und was sie jetzt auch noch forsetzt, wo sie schon mit der Schule fertig ist. Das reicht ihr aber noch nicht! Auch in Saltos schlagen und anderen solchen Kunststücken ist sie auf dem Boden, wie auch auf dem Besen sehr gut. Auf dem Spielfeld sah sie sogar ihren Freund, der in einer anderen Mannschaft spielte als ernsthaften Gegner an. Sie trennt ihr Privatleben sorgfältig von dem der Sucherin Ricarda Black, oder auch der Sängerin.
Überhaupt hat sie einen sehr sicheren Sitz auf dem Besen, die Luft ist eben ihr Element!
Doch auch in ihren Schulischen Leistungen war sie nicht übel, sodass sie nun über reiches Allgemeinwissen verfügt. Wie oben schon erwähnt, lernte sie des Öfteren am Nachmittag. Ziemlich oft dann Verteidigung gegen die Dunklen Künste. Sie liest so ziemlich jedes Buch, das ihr da unter die Finger gerät und saugt die enthaltenen Informationen auf wie ein trockener Schwamm das Wasser. Zu ihrer Bildung hierbei gehört natürlich auch großes Wissen über das Wesen der Werwölfe. Aber mit so einem ist sie ja aufgewachsen, weshalb es kein Wunder ist, dass sie sich in diesem Gebiet auskennt. Auch Vampire haben es ihr angetan. Diese Geschöpfe der Nacht sind mit den Werwölfen verfeindet und man trifft sie normalerweise auch nur in Gebieten in denen es nicht viele Werwölfe gibt an. Ricarda hat noch nie die Bekanntschaft mit einem Vampir gemacht, aber darüber ist sie auch nur froh! Es heißt schließlich, dass ein Vampir, hat er erstmal Blut geschmeckt nie wieder von einem loslassen wird und einen bis ans Ende der Welt verfolgen würde.
Eine weitere Stärke der jungen Black liegt darin Dunkle Magie zu erkennen und sie natürlich auch zu bannen. Dies liegt daran, dass sie in Durmstrang auch das Fach Dunkle Künste hatte und diese ebenso wie die Verteidigung dagegen auch in ihrer Freizeit erlernte. In Durmstrang gab es einen Raum, in dem sie mit ihrem Freund und ihrer besten Freundin Cheyenne täglich trainierte und ihre Fähigkeiten verbesserte. Ricarda merkt es daran, dass Dunkle Magie in der Luft liegt, dass sich ihre Nackenhaare aufstellen und sie zuerst an den Armen, dann auch am restlichen Körper von einer Gänsehaut überzogen wird. Wenn dies geschieht wird sie wachsam und ist auf alles gefasst. Und wenn sie tatsächlich angegriffen werden sollte oder ungewöhnliche Dinge geschehen, dann sind ihre Reaktionen blitzschnell, wie bei einem Sucher auch nicht anders zu erwarten. Diese Wachsamkeit kann natürlich auch zum Problem werden, wenn der “Angreifer” es gar nicht böse meinte, aber auf jeden Fall lebt sie so sicherer.
Ein weiteres Gebiet, das sie gut beherrscht ist Verwandlung.Sie zeigte im Unterricht allerdings lange nicht alles von dem was sie kann. Sie wollte nicht auffallen... und so könnte man denken sie sei eine nicht so besonders begabte Hexe. Doch sie trainierte dafür einmal Auror werden zu können - obwohl sie zu Recht wenig Hoffnung hatte, dass dieser Traum Realität werden könnte. In Ricardas Sachen finden sich hauptsächlich Bücher über Dunkle Künste, Verteidigung dagegen und Verwandlung. Naja, außer ihr Tagebuch, das bildet da noch eine Ausnahme. Durch ihre Fähigkeiten in Verwandlung ist ihr Gepäck aber auch leichter als es normalerweise wäre und selbst ihr alter Besen findet noch Platz in dem kleinen Koffer! Was sie auch gerne macht ist sich Frisuren zu hexen, die sie normalerweise so ohne Hilfe nicht hinbekommen würde.
Treue schreibt Feder ganz groß. Ist man ihr als Freund untreu und verrät man sie, dann kann man für nichts garantieren. Denn sie erwartet, dass man ihr gegenüber genauso ist wie sie zu einem selbst. Und das bedeutet, dass man sich stets hilft, immer für den anderen da ist und auch wenn man was wichtiges vor hat, dies für den anderen verschieben würde. Selbst sterben würde sie um einem ihrer Freunde zu helfen. Würde man sie aus irgendeinem Grunde foltern, sie würde keinen Ton sagen (Soweit sie es kann, denn man kann ja nie wissen wie man dann reagiert).. Das ist für Ricarda Treue.. So ist es verständlich, dass nicht viele zu ihren Freunden zählen und es einige Zeit braucht bis man sich in ihrem Freundeskreis wieder findet. Und in einer Beziehung ist es für sie nur selbstverständlich, dass man den anderen nicht betrügt, eben nicht fremd geht, noch mehr für den anderen da ist als “nur” für einen Freund. Mit ihrem Freund Max Smith war sie ganze 5 Jahre zusammen bevor er ermordet wurde… denn geht sie eine feste Beziehung ein, kann man sich sicher sein, dass diese von Dauer sein wird.
Damit wäre man eigentlich schon bei dem Punkt Freunde angelangt. Ricarda hat nicht viele Freunde, beziehungsweise mittlerweile eigentlich überhaupt keine mehr (Von Benjamin Corrigan und einer alten Hexe die sie kennt abgesehen). Aber auf die die sie hat, kann sie sich hundertprozentig verlassen. Sie würde ihnen ihr Leben in die Hand geben ohne auch nur einen Moment zu zögern. Wenn man ein Freund von dem eher schüchternen Mädchen werden will, dann muss man wohl oder übel auf sie zugehen, denn von selbst macht sie dies eher selten. Es gibt bei ihr auch noch eine Art Vorstufe von Freunde sein! Diesen Bekannten hilft sie auch mal gern und redet normal mit diesen. Hört sich deren Probleme an und tröstet. Doch kann man als ein solcher Bekannter wohl vergessen, dass sie einem ihre Gefühle preis gibt, oder einem Geheimnisse anvertrauen würde.
Wahre Freunde findet man selten und so nähert sie sich Leuten, von denen sie glaubt, dass diese Freunde werden könnten sehr vorsichtig und mit Bedacht.
In Ricardas Herz schlummert auch eine Raubkatze, die wenn erst erwacht nicht mehr zu stoppen ist. Ist jemand von Ricardas Freunden in Gefahr, dann scheut sie keine Mühe diesem zu Hilfe zu eilen. Sie würde sich auch mit Gegnern anlegen, denen sie eigentlich nicht gewachsen ist. Ricarda besitzt mehr Mut als man ihr zutraut und sie traut sich auch ihre Ansichten offen und ohne auch nur in Erwägung zu ziehen Tatsachen zu beschönigen auszusprechen. Man sollte diesen Mut aber nicht mit ihrer Sturheit verwechseln, die soweit reicht, dass sie ganz bestimmt nicht mehr nachgibt, wenn sie sich erst etwas in den Kopf gesetzt hat!
Doch manchmal gibt es wohl nur einen sehr sehr kleinen Unterschied zwischen echtem Mut, reiner Sturheit und einfacher Dummheit. Und zu manchem braucht es vielleicht auch ein bisschen von allem…
Eine weitere positive Eigenschaft von Ricarda ist, dass sie ehrlich ist. Es wird nicht vorkommen, dass sie einen anlügt. Wenn dann verschweigt sie etwas. Aber lügen spinnt sie nicht. Dies hat mit einer ihrer Schwächen zu tun, denn Ricarda bekommt sehr leicht ein schlechtes Gewissen. Und Lügen sind dabei nun wohl wirklich das falsche! Ihre Ehrlichkeit ist einerseits wirklich gut, man weiß, dass man sich auf sie wirklich verlassen kann. Aber andererseits kann sie durch eben diese Ehrlichkeit auch wirklich verletzen. Zum Beispiel, wenn sie meint “Das Bild sieht ja mal so richtig scheiße aus…” Aber noch eine Eigenschaft hat die Ehrlichkeit des Mädchens: Bei unangenehmen Fragen glaubt man nicht wirklich, dass sie die Wahrheit sagt - doch ist es so. So findet man eben doch nichts über sie heraus! Denn entweder sie redet die Wahrheit, oder sie schweigt sich aus und letzteres geschieht ziemlich oft. Wenn sie erst einmal angefangen hat nicht mehr zu antworten, kann man das Gespräch vergessen.
Ricarda findet man auch oft an Orten an, an denen sich viele Tiere befinden. Sie liebt Tiere und hat auch ein Händchen für diese. Früher hatte sie in London streunende Katzen als Tierische Unterhaltung, oder aber die Wildvögel, die es auch hier gibt. Seitdem sie gelernt hat wie man Animagus sein kann, fühlt sie sich vor allem gefiedertem Getier noch mehr verbunden. Und Raben sind ihre Lieblingstiere. Aber auch Eulen findet sie interessant, in Durmstrang war sie oft im Eulenturm unterwegs und beschäftigte sich mit diesen Tieren. Wenn ihr im Gemeinschaftsraum eine Katze auf den Schoss hüpfte, dann konnte sie Stundenlang diese streicheln und liebkosen. Vielleicht ist sie darum bei den Katzen ziemlich beliebt…
Es gibt eigentlich kein Tier, das sie nicht mag. Selbst wenn sie eine Giftschlange sehen würde, sie würde diese mögen, wenn sie auch respektvoll mit dieser umgehen würde mit dem Wissen,dass dieses Tier auch gefährlich sein kann.
Es heißt eigentlich durch Bücher könne man die praktische Anwendung von zaubern nicht erlernen. Da Ricarda diese aber auch übt - manchmal auch an sich selbst ausprobiert - klappt das natürlich doch. Sie tut sich auch so leicht neue Zauber zu erlernen, hat eine gute Auffassungsgabe und eine gute Portion Ehrgeiz. Wenn sie etwas wissen will dann findet sie es auch heraus. Recherchieren fällt ihr eben auch nicht schwer, sie weiß wo sie suchen muss und hat auch keinerlei Problem damit sich auf nicht gerade legale Weise ihre Informationen zu beschaffen. Da kennt sie keine Tabus. Sie findet es sowieso nur ungerecht vom Ministerium ihr einfach zu verweigern ihr Informationen über ihre Familie herauszugeben. Im Ministerium einzubrechen ist ihr natürlich unmöglich und so was würde sie auch nicht wagen, aber wenn jemand einfach so seine Akten irgendwo liegen lässt.. Oder wenn eine der Zwielichten Gestalten in Londons finsteren Gassen ihr Informationen anbietet, dann kann sie nicht nein sagen.


Schwächen:
Das erste, was man bei Ricarda wohl bemerkt ist ihre Verschlossenheit. Vor allem wenn sie nur Fremde um sich herum hat ist es ziemlich schwer ein Gespräch mit ihr anzufangen. Dann setzt sie einen Gesichtsausdruck auf, den man bestenfalls als “Nicht anwesend” beschreiben kann. Wenn man sie nach ihrem Namen fragt, dann antwortet sie auch. Hakt man dann aber nach, da sie Black heisst hat man in den meisten Fällen schon verspielt. Das ist für Ricarda wie ein Faustschlag und sie verlässt lieber den Raum als das Gespräch weiter zu führen.
Eine weitere Schwäche des Mädchens ist das Fachgebiet Geschichte. Sie findet es absolut uninteressant welcher Zwerg wann und wo einen Aufstand geplant hat. Das gehört für sie einer verstaubten Vergangenheit an und egal wie interessant ein Lehrer das Fach auch gestaltete, sie konnte sich einfach nicht konzentrieren. Dementsprechend waren auch ihre Noten. Mit Müh und Not schaffte sie es noch auf ein einfaches A, da sie sich am Ende des Schuljahres noch einmal zusammenriss und lernte. Trotzdem, nach der Prüfung hatte sie schon wieder vergessen was sie da so mühsam gelernt hatte. Dies war ihr schlechtestes Fach und wohl auch das einzige in dem sie sich weigerte anderen zu helfen, schlicht und einfach deswegen, weil sie keine Lust darauf hatte. Selbst zu ihrer Muggelschulzeit war Geschichte das Fach, in dem sie immer fast durch fiel. Woher diese Abneigung kommt? Das weiß sie selbst nicht so genau.. Vielleicht einfach deswegen weil sie keinen Sinn für sich darin sieht solche Daten zu kennen.
Ein weiterer Schwachpunkt für sie ist ihre Familie, für die sie sich wahrlich schämt. Da macht es die Tatsache auch nicht besser, dass Bellatrix Lestrange ihre Patentante ist. Sie kennt diese Frau nur aus der Zeitung und so ist sie sich sicher, dass sie diese niemals kennen lernen möchte. Ihre Mutter kennt sie nicht und hat bis jetzt auch nicht herausgefunden wie sie heißt. Über ihren Vater weiß sie, dass er ein Todesser war. Ihr Onkel ist ein gesuchter Schwerverbrecher (auch wenn seit seinem Tod klar ist, dass er es nicht ist). Der Rest der Familie über den sie etwas weiß ist entweder tot oder auf der Dunklen Seite. Und da soll man mal Auror oder so etwas werden? Ricarda war sich schon immer ziemlich sicher, dass dieser Traum niemals in Erfüllung gehen würde, womit sie am Schluss auch Recht behielt. Wahrscheinlich nahm man sie auch nicht, da sie Rachegedanken nachhängt. Sie hat Blutrache zu verrichten und dieser Umstand ist nicht unbedingt Vertrauen erweckend.
Man müsste lügen um nicht zu sagen, dass ihre Freunde selbst auch eine Schwäche für sie sind. Sie würde einfach alles für ebendiese machen. Selbst sterben und das ist wohl etwas ZU aufopfernd. Aber anders geht es nicht, wenn sie mit ihrem Gewissen im Reinen sein möchte. Freunde haben auf sie einen großen Einfluss, können sie wirklich leicht manipulieren und ausnützen. Zum Glück hat sie also nicht allzu viele Freunde! Freunde sollten an ihr ihre Ehrlichkeit schätzen, ansonsten sieht es nicht besonders gut aus damit, länger mit ihr befreundet zu sein. Zu ihrer gnadenlosen Ehrlichkeit gehört nämlich auch zu sagen “Du siehst heute echt scheiße aus.” Und das mit überhaupt nicht bösen Absichten! Sie sagt schlicht das was sie denkt, denn sie weiss, dass man ihr so und so ansieht was sie denkt. Lügen hat für sie keinen Zweck. Durch diese Eigenschaft an ihr ist es für sie auch nicht einfach neue Freunde zu finden. Es dauert immer geraume Zeit, bis sie jemandem angehend so weit vertraut, dass sie ihn als guten Bekannten bezeichnet. Noch dazu kommt, dass sie keine Leute anspricht, außer derjenige braucht Hilfe. Dann kommt sie natürlich. Ansonsten aber sieht es schlecht aus und man muss sich schon selbst die Mühe machen mit ihr ein Gespräch anzufangen. Am liebsten hält sie sich an Orten auf wo nur wenige Leute sind, einfach weil sie sich dort wohl fühlt und sich nicht eingeengt vorkommt, ihren Gedanken nachhängen kann.
Dabei versinkt sie aber auch oft einfach in ihre Traumwelt, was nicht ganz ungefährlich ist. Man sollte sich nicht zulange darin befinden, sonst läuft man Gefahr für immer darin verloren zu gehen. Das kümmert sie aber herzlich wenig. Was wäre wenn.. einer ihrer Lieblingsgedankengänge. Damit kann sie sich stundenlang beschäftigen ohne dass ihr auch nur eine Spur langweilig wird. Oder sie beobachtet einfach gedankenverloren Vögel die draußen herumschwirren. Spricht man sie in diesem Zustand an, kann es sein, dass sie ihr Gegenüber gar nicht wahr nimmt.. nicht gerade vorteilhaft für sie wenn derjenige ihr nicht wohlgesonnen ist. Doch wenn ihre Gedanken zu ihrer Vergangenheit schweifen wacht sie ganz schnell wieder auf. Wie nicht schwer zu erwarten sollte man sie also auch nicht auf dieses Thema ansprechen. Nur wie dann an irgendwelche Informationen über sie herankommen? Recherchieren.. so ziemlich der einzige Weg um etwas über sie in Erfahrung zu bringen.
Obwohl ihre Treue auch zu ihren Stärken zählt, kann sie ebenso als Schwäche ausgelegt werden. Einerseits hat sie ihre guten Seiten, doch wenn Ricarda der falschen Person vertraut kann das großes Unglück für sie bedeuten. Sie vertraut ihren Freunden blind und nützt man das aus, kann man sie spielend leicht als Werkzeug verwenden um irgendwelche Sachen zu erreichen, oder aber um sie in einen Hinterhalt zu locken. Das weiss sie auch, traut ihren Freunden aber trotzdem ohne Verminderung. Doch ist es noch ein weiterer Grund für sie Verschlossen zu sein. Theoretisch würde ein Freund es auch schaffen sie auf die Dunkle Seite zu ziehen!
Zwar kennt Ricarda die Grundlagen der Zaubererwelt, doch allzu sehr hat sie sich mit dieser noch nicht befasst. Viel mehr lebt sie in der Muggelwelt, in der sie ja auch aufgewachsen ist. So kann man sie immerwieder angenehm wie auch unangenehm mit neuen Seiten der magischen Welt überraschen. Völlig überrascht wäre sie zum Beispiel einmal fast vom Besen gefallen, als vor ihr plötzlich eine Elfe ihren Weg kreuzte. So ist das nunmal...
Dafür probiert sie neue Sachen aber auch sofort aus - ist dabei aber sehr unvorsichtig. Sie tappt immer von einem Fettnäpfchen ins andere und das findet sie verständlichweise überhaupt nicht lustig! Wenn es mal wieder passiert ist, dass sie sich vollends blamiert hat, dann verzieht sie sich fürs erste. Keineswegs schmollend aber doch leicht darüber deprimiert, dass sie auch alles verkehrt machen muss.
Sie vertraut ihren Freunden sehr, doch verrät man sie einmal dann hat man es sich für die nächsten Wochen erstmal verscherzt, denn Ricarda ist wirklich nachtragend. Da braucht es schon viel Aufmerksamkeit um sie wieder auszusöhnen. Wie man es sich bei ihr verscherzen kann? Ganz einfach! Man braucht nur einen Witz über ihre Familie zu machen.. oder sie anzulügen. Das wars auch schon! Und selbst wenn sie verzeiht - Wunden heilen, doch Narben bleiben.
Der Grund für ihre Unfähigkeit zu lügen sind ihre AUgen. Man sieht ihr einfach alles an. Ist sie traurig, fröhlich, fragt sie sich etws, ist sie nachdenklich oder mag sie jemanden nicht.. dies alles und mehr lässt sich von diesen regelrechten Seelenspiegeln ablesen. Sie hasst diese Seite an sich, da sie so auch Dinge nicht verschweigen kann, die sie für sich behalten möchte. Etwas mehr Privatsphäre wäre ihr da lieber...
Eine wohl eher nebensächliche aber wichtige Schwäche für sie ist ihre Schimmelallergie. Dadurch vermeidet sie Umgang mit bestimmten Käsesorten und Heu. Auch einige andere Sachen die mit Schimmel zu tun haben befinden sich wohl nie dort, wo Ricarda sich gerade aufhält.

Bio:
Ricarda kann sich an ihr Leben vor dem Heim gar nicht mehr erinnern, sie war wohl zu klein dafür und bekam dadurch noch nicht soviel mit.
Von klein auf war sie mit den Regeln unter den Kindern im Heim vertraut und da sie dort aufwuchs kam es wohl nie zu irgendeinem Rangkampf für sie, es sei denn jemand neues kam hinzu.
Im Heim war sie durchschnittlich beliebt, einige mochten sie, einige nicht. Alles an ihr schien normal, wie bei jedem anderem auch.
In der Schule gehörte sie in Sport zu den schnellsten und ausdauerndsten Läufern, doch machte sie nie einen Hehl daraus. Im Unterricht war sie nie ganz still, aber auch nicht ruhig. Ganz normal eben.

“Hey Rici, was machst du da?” Flüsterte ein Mädchen, das eine Schulbank hinter Ricarda saß Ricarda ins Ohr. Die Angesprochene hob ihre Zeichnung etwas, die einen Wolf bei Nacht darstellte. “Geil..” Flüsterte Fay, die gefragt hatte. Sie war ein Muggel, im Gegensatz zu Ricarda, doch wusste sie ja nicht, dass Ricarda anders war als sie, wusste nicht, dass sie in den nächsten Jahren in verschiedene Schulen gehen würden.
Fay hatte längeres braunes Haar, das ihr oft etwas ins Gesicht hing, weswegen sie es hinten zusammenband. Das besondere war nur WIE sie es zusammenband. Ein Haargummi war dem Mädchen nicht genug, nein, es musste schon etwas besonderes hinein. Eine Rabenfeder, das hatte sie von Ricarda abgeschaut, die auch immer so ein Ding in den Haaren trug. Das gab ein kesses Aussehen, das viele sehr interessant fanden.
Eine Wunde zog sich über Fays Wange, eine Spur eines Messers. Denn die verschiedenen Gangs im Heim lagen oft im Krieg und da musste man so was schon mal wegstecken! Da sah Ricarda aber auch nicht besser aus, aber dieses Aussehen war vollkommen normal und sie nahmen es gerne dafür hin, ein bisschen Abwechslung im Alltag zu haben.
“Gehen wir nach der Schule in den Park?” Fragte Fay wieder im Flüsterton. Der Lehrer war diese Flüstergespräche gewohnt und da die Noten stimmten, lies er die Schüler gewähren. Er ahnte schließlich auch nicht das bestimmte Personen vor Schulaufgaben ins Lehrerzimmer einstiegen und die richtigen Lösungen in der Klasse verteilten! So aber entstand der Eindruck einer äußerst lernfähigen interessierten Klasse, bei denen so was wie Flüstergespräche nun wirklich nichts wichtiges war!

Die Glocke schrillte und ein Meer aus Schülern strömte aus der alten Redmond High Schule um nach Hause zu gehen und dort ihre Freizeit zu geniesen. Nicht so eine kleine Gruppe von Schülern, die sich im Pausenhof versammelt hatten.
Unter ihnen war Ricarda, das Heim hatte ihr so und so nicht mehr zu bieten als einfache Wassersuppe. Oh wie sie diese Suppe hasste! Mogens, mittags, abends. Immer das gleiche und selten Abwechslung!
So aber wollte sie sich mit ihren Freunden, Fay Morgan, Max Smith und Cheyenne Smith auf den Weg in den Park machen. Über die Straßen von London war es ein weiter Weg dorthin.
Nicht aber über einen anderen Weg… Die Gruppe schlug den Weg zur Straße ein, doch blieb sie mitten im Schulhof stehen. “Kommt wer?” Wisperte Rici die sich an einem Kanaldeckel zu schaffen gemacht hatte. “Nein, Luft ist rein!” Gab Chey zurück, ebenso leise und darauf bedacht, dass niemand sie hören sollte.
Der Deckel lies sich knirschend zur Seite schieben, er wurde ziemlich oft gelüftet, um den Kindern Durchschlupf zu gewähren. Nacheinander kletterten sie ins Dunkel, liesen sich von dessen Geheimnissen umfassen und schlugen einen altbekannten Weg ein, im Licht von einer Laterne, die am Boden gestanden hatte. Kerzen waren nicht schwer zu besorgen, darum hatten sie solch eine alte Laterne gewählt, Batterien waren da schwieriger. Und anzünden konnte man die Kerzen ja immer mit kostenlosen Streichhölzern die es überall gab. Der Kanaldeckel wurde von der letzten Person, Max, wieder geschlossen und im Dunkeln, nur im Kerzenschein, dauerte der Weg zum Park auch nicht lange.. Ja sie kannten sich alle vorzüglich in den verwirrenden Gängen unterhalb von London aus. Das brachte auch einige Vorteile. Sie waren oft im Park, es war schön dort, und sie waren dort auch oft des Nachts….

Noch ahnte niemand etwas davon, dass Ricarda anders war als andere. Bis eines Tages eine Eule gegen die Fensterscheibe des Schlafsaales prallte, die die vollkommen perplexe Ricarda von einem Brief befreite, der an sie adressiert war. Davor jedoch geschah etwas, das ihr ganzes Leben veränderte.

"Hört auf, das kitzelt!" Ricarda kullerte über den Boden und lachte sich halb tot. Max und Ben hatten es heute mal wieder ganz besonders auf sie abgesehen und kitzelten das nun 10-jährige Mädchen schon seit bestimmt einer Viertelstunde.
Endlich hatten die beiden 10 jährigen Jungen Erbarmen und halfen ihrer Freundin wieder auf die Beine.
"Na komm Feder, gehen wir weiter!" Die drei setzten ihren nächtlichen Gang durch den Stadtpark fort. Ein heulen war zu hören und der Vollmond schien durch das Laubwerk einiger großer Bäume.
Ricarda kicherte immernoch leicht und stempelte das heulen als das eines normalen Hundes ab. Wären sie nur umgekehrt..

"Max, bleib mal stehen, da hinten in dem Busch haben gerade Augen rot aufgeleuchtet!" Ricarda hielt Max am Arm zurück und starrte in ein Dunkles Gebüsch.
"Na Miezemiezemieze, wo bist du denn?" Ben ging leise lockend auf das Gebüsch zu. Wenn er dieses Tier fangen könnte, könnte er es Ricarda schenken.. das würde auf diese bestimmt einen guten Eindruck machen!
Ein knurren ertönte und er wich nur einen Schritt zurück. "Na komm schon.. willst du Stöckchen holen?" Ben bückte sich und wollte einen Stecken aufheben, als ein schwarzes Monstrum von Hund, besser gesagt Wolf, aus dem Gebüsch stürzte und es ganz offensichtlich darauf abgesehen hatte Ben zu zerfleischen. "NEEEIIIIIINN!!" Max rannte auf das Tier zu und schmiss sich zwischen Wolf und Ben. Ricarda stand wie versteinert da. Sie konnte das nicht glauben..
Ein wütendes heißeres Gebell kam aus der heißeren Kehle des Wolfes, welcher seine rechte Vorderpranke hob und den Jungen einfach beiseite fegte wie ein Stück Papier.
Ben war seine Beute. Ihn hatte er auserkoren.
"LAUF RICARDA!" Schrie Ben in panik, sich aber doch dem bewusst, dass Ricarda vielleicht noch eine Chance hatte zu entkommen.
Den Werwolf störte das nicht, vor ihm auf dem Boden lag schließlich sein Abendessen. Servierfertig. Er würde zerfleischen.. zerfetzen... das glutäugige Tier biss zu, in Bens Arm und riss den Arm doch noch nicht ab. Etwas war ihm in die Quere gekommen. Max saß rittlings auf ihm, hatte sich auf den Werwolf geschmissen um ihn von Ben abzulenken. Eine Todbringende Idee, doch für seinen Freund hätte er auch noch ganz andere Dinge getan. Der Kopf des Tieres schwenkte hin und her, bekam Max' arm zu packen und schleifte ihn zu Ben. Der 2. Gang war nun aufgetragen…
Ricarda stand immernoch da. Wie festgefroren. Schließlich kam Bewegung in ihren Körper. Nicht vom Ort des Geschehens weg, sondern direkt darauf zu.
"Bleib stehen dummes Mädchen!" Schreie tönten durch die Nacht, rote Blitze schossen durch die Dunkelheit und trafen den Wolf.

An diese Nacht sollte sie sich wohl ewig erinnern, es war die Nacht, in der ihr Freund und Ben zum Werwolf wurden... doch sie wandte sich nicht von ihnen ab. Aber es war auch die Nacht, in der sie erfuhr, dass sie eine Hexe sei. Was sie zuerst gar nicht glauben wollte.
Und als sie 11 wurde kam sie auch mit Max zusammen. Jeder dachte es würde eine kurze Liebe werden, so wie andere Beziehungen in diesem Alter auch, doch die beiden gingen voll auf und gingen sogar zusammen nach Durmstrang, denn Max war wie Ricarda ein Magier und das stimmte sie glücklich.


Ein Brief aus Durmstrang erreichte sie. nicht aus Hogwarts, was eigentlich normal gewesen wäre. So besuchte die Black also diese Zaubereischule im kühlen Norden.
Sie hatte nur ein Problem: Die Sprache. Es brauchte sie einige zeit diese zu erlernen, aber sie wurde dabei tatkräftig unterstützt.
In Durmstrang waren ihre Lieblingsfächer Verteidigung gegen die dunklen Künste und die Dunklen Künste, denn sie war immer der Aufassung, wenn man etwas gegen die Dunkle Seite unternehmen wolle müsse man deren Waffen kennen!


Es war ein Herbsttag, an dem die letzten Blätter fielen, als Max starb.
Ricarda war am Boden zerstört...
Ricarda und alle anderen wussten, dass es gewiss kein Selbstmord gewesen war, als Max die Schlossmauer hinunterfiel. Es gab einen Mörder und der wurde nicht aufgedeckt.
Seitdem wirkt Ricarda immer öfter nachdenklich und sondert sich auch manchmal von den anderen ab. Man sollte sie lieber nicht aufihren Freund ansprechen.. Ewige Rache hat sie seinem unbekanntem Mörder geschworen…
Aber das Leben ging weiter und bald besuchten einige Schüler aus Durmstrang die Hogwarts Schule, um am Trimagischen Turnier teilzunehmen, welches ein trauriges Ende fand.

Erst waren nur leise Tritte auf den Stufen der alten Treppe zu den Mädchenschlafsälen zu hören, als Ricarda ihren Weg dorhin beschritt, dann öffnete sich die Türe des Mädchenschlafsaales. Vorsichtig sah das schwarzhaarige blasse Mädchen hinein, ob schon jemand schlief. Dem war aber nicht so, weshalb sie beruhigt darüber in den Raum schritt, welcher sich nun von selber erleuchtete.
Klasse Idee, würde gerne wissen wer sich das ausgedacht hat! Dachte sich die Black mit einem anerkennendem Nicken, während sie nun mit ihrem Koffer in der Hand die Betten entlang ging.

An jedem Bett war auch ein Name befestigt, geduldig suchte sie den ihren.. Corrigan, das ist mir klar wer das ist, Randall ist mir auch klar, schön dass wir zusammen in einem Schlafsaal sind! Hm und da ist mein Bett. Sieht doch super aus! Sie hielt nun vor ihrem Bett an, betrachtete das Himmelbett mit den weinroten Vorhängen, dem ebenfalls rotem Bezug mit dem Durmstrangwappen auf dem Kopfkissen. Dunkles Massives Holz bildete das Gestell. Wie viele wohl schon vor mir hier geschlafen haben... Überlegte Ricarda und lächelte dabei. Ziemlich viele jedenfalls! Das Bett sah auch richtig teuer aus. Es war trotz nicht sichtbarer Benutzungsspuren aber wahrscheinlich schon ziemlich alt, schließlich konnte man mittels Zauberei viele Sachen reparieren ohne davon sichtbare Spuren zu hinterlassen! Und wer wohl vor mir hier gelegen hat? Stellte Ricarda sich nun eine weitere Frage die sie natürlich nicht beantworten konnte.

Nun wandte sie ihren Blick zu dem Schrank neben ihrem Bett. Dort war Platz für ihre Habseligkeiten und so legte sie ihren alten Koffer auf ihr neues Bett und schnallte den Gürtel, der das alte Ding zusammenhielt auf.
Mal sehen wie voll der Schrank wird.. allzuviel hab ich ja nicht! Als erstes obenauf lag ein wunderschönes rotes Ballkleid, das wertvollste Kleidungsstück das Ricarda besass. Einst musste es einer anderen Black gehört haben, denn vor Jahren schon hatte sie das gute Ding aus dem Grimmauldplace geholt. Nun war dieses alte Gebäude wie von Geisterhand verschwunden...

Verträumt hielt sie immernoch das Kleid in den Händen, ging zu einem großem Spiegel im Zimmer und hielt es sich hin. Immernoch passte es wie angegossen, dessen war sie sich sicher. Das letzte mal hatte sie es beim Muggelschulball angehabt, Max hatte sie in den Armen gehalten und sie waren zu langsamer Musik getanzt. Feder schloss die Augen und fühlte sich noch einmal zurück an jenen Abend. Er war wundervoll gewesen und sie würde ihn nie vergessen. Das Haar hatte sie mit roten Bändern geschmückt und hochgesteckt, sie hatte auch rote Schuhe angehabt. Alles rot. Die Farbe der Liebe. Und verliebt war sie nun wirklich gewesen!
Wann würde sie das Kleid wohl das nächste mal anhaben? Weihnachten vielleicht, da war ein Ball. Aber sicher? Mit diesem Kleidungsstück hingen so viele Erinnerungen zusammen und wenn sie es anhaben würde könnte es sein, dass die Vergangenheit sie einholen würde, sie mit aller Gewalt packen würde und sie mit sich zog - wieder in eine Zeit voller Trauer und Schmerz. Aber das wollte Ricarda nicht.

Nun endlich öffnete sie ihre Augen wieder und sah ihr Spiegelbild an. "Schluss jetzt!" Befahl sie sich selbst und drehte sich wieder um, Richtung Bett. Dort wartete der noch immer fast volle Koffer auf sie!
Sorgfältig hängte sie es in den Schrank und wandte sich dann noch den anderen Sachen zu.

Als nächstes wurde eine einfache Uniform von Durmstrang in den Schrank befördert. Ein weißes Hemd mit weißen Knöpfen, einen braunen Pullover für darüber mit schwarzem Rand, sowie eine graue Hose und graue Socken. Braune Lederschuhe durften nicht fehlen, auch wenn diese schon etwas mitgenommen aussahen. Doch das Schuhwerk trug sie bereits an den Füßen, wie ihre 2. Schuluniform auch.. die besser erhaltene.

Wieder warf sie einen Blick in den Koffer. Der alte Nimbus 2000 wurde nun neben ihr Bett gestellt, es war ein guter Besen und hatte ihr gute Dienste getan, doch jetzt flog sie fast nicht mehr und vor allem nicht mehr beim Quiddich! Ein Bild von Max kam auf den Nachttisch neben ihr Bett, der ziemlich klein neben dem wuchtigem großem Gestell aussah, aber doch irgendwie dazu passte, Ein Fotoalbum wurde noch in eine Schublade dieses kleinen Tischchens gelegt.

Waschzeug beförderte sie nun mit einem kleinem Zauber ins Mädchenbad hinüber, sie würde es ja auch nur dort gebrauchen. Jetzt war der Koffer fast leer. Nur ihr Nachthemd lag noch darin, welches sie nun vorsichtig herausnahm. Nein, ihren Morgenmantel hatte sie noch vergessen, der hatte aber die gleiche Farbe und war aus dem gleichem Stoff hergestellt wie das Hemd, sodass er ihr beinahe nicht aufgefallen wäre!

Ricardas Stirn legte sich in Falten. Sollte sie sich umziehen? Ja, sie würde es machen. Den nun leeren Koffer (Hemd und Mantel lagen nun auf dem Bett) schob sie unter ihr Himmelbett und setzte sich auf den weichen Bettbezug. Wie himmlisch es war wieder hier zu schlafen!
Sich Zeit lassend zog sich das Mädchen nun aus, sah sich derweilen noch im Raum um. Nachdem sie dann ihre Sachen ordentlich zusammengelegt auf den Nachtisch gelegt hatte, zog sie ihr Nachthemd über, schlüpfte in den Morgenmantel.

Und was jetzt? Schlafen würde sie sicher noch nicht können! Hinuntergehen? Aber jetzt hatte sie sich doch schon umgezogen! Aber was solls, dachte sich die Black und machte sich wieder auf den Weg zurück in den Gemeinschaftsraum. Sie hatte schließlich den Mantel drüber, da machte das nichts aus!

Es war ihr letztes Jahr in Durmstrang, ihr 6. Anders als in Hogwats dauerte die Schule hier nur 6 Jahre, dafür aber gab es mehr Unterricht und größeren Lerndruck.
Am Ende ihrer Ausbildung angelangt, mit einem eigentlich recht gutem Zeugnis, bewarb Ricarda sich beim Zaubereiministerium als Auror. Vielleicht würde sie ja eine Ausbildung dazu bekommen können? Aber nein, sie wurde abgelehnt. Naja, recht viel verwunderte sie das nicht in diesen Zeiten!
Trotzdem war sie seit diesem Zeitpunkt nicht mehr besonders gut auf das Ministerium zu sprechen und trieb sich mehr in den düstereren Gassen herum, die andere Leute scheuten. Doch da sie zum einen ein Reinblut war, zum anderem nicht gerade bedrohlich aussah wurde sie geduldet und nach einer Zeit fand sie auch endlich etwas, mit dem sie Geld verdienen konnte.
Ricarda verdingte sich ab diesem Zeitpunkt in einer Folkband, mit rein magischen Mitgliedern. Zuerst sang sie im Backgroung mit, war eigentlich mehr dafür zuständig Werbung zu machen. Aber nach einer Zeit übernahm sie teilweise den Hauptgesang und wurde auch einige Griffe auf der Violine gelehrt. Mit ihrer unscheinbaren aber doch eigentlich recht ansehnbaren Gestalt brachte sie es fertig so manchen Zuhörer zu bezaubern und das wirkte sich nur gut für die Band aus..
In ihrer freien Zeit allerdings blieb sie weiterhin eher allein, denn sooo sehr war sie nun auch nicht von ihren neuen Kollegen angetan, dass si erund um die Uhr bei ihnen sein musste.



Usertitel: Silent Melody

Wer ist auf meinem Ava?: Kristin Kreuk

Regeln gelesen?
Zaubertränke^^

[Dieser Beitrag wurde am 21.08.2006 - 16:17 von RicardaBlack aktualisiert]




SelinaHall 






Status: Offline
Registriert seit: 22.12.2006
Beiträge: 19
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...   Erstellt am 21.08.2006 - 18:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Würde sagen angenommen ^-^
WOB





Signatur

16. Jahre - 6. Klasse - Austauschschülerin - Unbekannte Zwillingsschwester von Marissa - Slytherin

RicardaBlack
unregistriert

...   Erstellt am 21.08.2006 - 18:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


*knuddl* Dankö





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