Kulinarische Genüsse

Habt Mitleid...




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...   Erstellt am 31.05.2006 - 20:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


In diesem Thread möchte ich euch immer mal ein paar Rezepte vorstellen, die ich selber ausprobiert habe, dazu kommen ein paar Anemrkungen von mir, wie es war und was man noch verbessern könnte daran.

Viel Spass beim Nachkochen!





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...   Erstellt am 31.05.2006 - 21:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mousse Au Chocolat

Sie benötigen für 4 - 6 Personen:


  • 1 Tafel (100 g) Vollmilch-Schokolade
  • 1 Tafel (100 g) Zartbitter-Schokolade
  • 3 Eigelb
  • 4 EL Puderzucker
  • 3 Eiweiß
  • 200 ml Schlagsahne


So wird´s gemacht:

Zubereitung


• Schokolade in heißen Wasserbad schmelzen lassen
• Eigelb und 2 EL Puderzucker zur einer hellgelben Creme schlagen
• Die geschmolzene Schokolade gleichmäßig unter die Creme ziehen
• Eiweiß sehr steif schlagen, restlichen Puderzucker unterschlagen und unter die Schokoladencreme ziehen
• Schlagsahne steif schlagen und ebenfalls unter die Creme heben
• Mousse au Chocolat etwa 3 Stunden kalt stellen und mit geraspelter Schokolade und geschlagener Sahne verzieren

Meine Anmerkung:

Es schmeckt köstlich wie Schokoladeneis, sehr cremig das Ganze und ich liebe Schokolade.

Verbesserung:

Die Angabe mit 3 Stunden kalt stellen ist so nicht richtig, denn dann ist es beileibe noch nicht fest, dazu müsste man 2 Blatt Gelatine beifügen, damit die Festigkeit gelingt. Besser wäre es, dieses Dessert 8 - 12 Stunden kalt zu stellen, also dann am besten am Vortage machen, damit es nicht Schokoladensosse ist.

Dann kann man noch variieren mit der Schokolade, um Unterschiede im Geschmack zu erreichen. Ich selber hatte jetzt zum Beispiel statt der Zartbitterschokolade eine Schokolade mit 70% Kakaoanteil genommen. Das Ganze schmeckte gleich viel mehr nach Kakao als mit einer normalen Zartbitter. Mit der Sahne wird dazu noch eine gewisse Cremigkeit erreicht. Probiert es so mal aus.

Man kann natürlich noch weitere Varianten wählen, vielleicht mit einer Nougat-Schokolade statt der Vollmilch oder eine weisse Schokolade. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ich selber werde da noch so einiges bei diesem Dessert ausprobieren.





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...   Erstellt am 06.06.2006 - 13:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kaffeemousse

Zutaten:


  • 250 g weiße Schokolade
  • 2 Eier
  • 2 Blatt Gelatine
  • 1 Schnapsglas starken Espresso (2 cl)
  • 400 g Sahne


Zubereitung:

Für das Kaffeemousse die Gelatine einweichen. Die Schokolade im Wasserbad (Temperatur 60 °C) schmelzen. Inzwischen die Eier mit dem Schneebesen im Wasserbad schaumig schlagen (die Temperatur des Wassers darf die 60 °C nicht übersteigen, sonst gerinnen die Eier). Wenn sich der Eierschaum durchziehen lässt, ist die Konsistenz richtig. Nun die eingeweichte Gelatine ausdrücken und in die Masse geben und rühren, bis sie aufgelöst ist. Vorsichtig die geschmolzene Schokolade aus hohem Abstand untermischen, dann den Espresso dazugeben und weiterrühren. Sahne schlagen und unterheben und das Mousse für mindestens 4 Stunden kalt stellen.

Meine Anmerkung:

Das Rezept stammt vom perfekten Dinner vom 29.05.2006.
Ich hatte dieses Rezept leicht verändert, denn ich habe statt 250g weisse Schokolade nur 200g genommen, dann 3 statt 2 Eier und nur 200g Sahne, dazu auch die Gelantine weggelassen und 4 EL Puderzucker beigemengt. Das ganze wurde an meiner Mousse Au Chocolat angepasst.

Doch ich muss sagen, ich hätte es doch nicht so machen sollen, denn irgendwie haute es nicht hin, die Festigkeit liess sich nicht herstellen wie bei der Mousse Au Chocolat. Da muss ich mir noch was einfallen lassen.

Geschmacklich wird das Ganze eine sehr süsse Angelegenheit, auch da muss ich mir was einfallen lassen. Süss ist ja ganz schön und lecker, aber es sollte doch nicht zu süss sein. Ich werde weiter dran arbeiten.





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...   Erstellt am 10.07.2006 - 21:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ananas á lá Didier

Zutaten für 2 Personen:


  • 1 kleine Ananas

  • 30 – 40 Himbeeren (ca. 50 – 100g)

  • 200g Schlagsahne

  • 1 Pckg Sahnesteif

  • 1,5 EL Puderzucker

  • 1 Prise Salz


Zubereitung:

Die Himbeeren mit dem Mixer zu einem Mus pürieren.

Dann die Sahne kurz mit dem Mixer anschlagen, Sahnesteif und Puderzucker hinzugeben und die Sahne steif schlagen.

Das Himbeermus durch ein Sieb über die steif geschlagene Sahne drücken, so dasz nur der Saft auf die Sahne kommt. Dann die Sahne und den Himbeersaft miteinander verrühren und kalt stellen.

Die Ananas von dem grünen Schaft und der Schale befreien, in Scheiben schneiden. Diese Scheiben nochmal in Streifen schneiden und dann würfeln.

Die Ananas in ein Dessertglas oder Schälchen geben und darüber die Himbeersahne anrichten.





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...   Erstellt am 16.07.2006 - 14:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Erdbeeren im Rosa Himmelbett

Zutaten für 2 – 3 Personen


• 500g (1 Schale) Erdbeeren
• 30 – 40 Himbeeren (ca. 50 – 100g)
• 200g Schlagsahne
• 1 Pckg Sahnesteif
• 1,5 EL Puderzucker
• 3 EL Zucker
• 1 Prise Salz

Zubereitung:

Erdbeeren waschen, den grünen Strunk abschneiden und halbieren. Dann ca. 3 EL Zucker auf die halbierten Erdbeeren geben und über Nacht stehen lassen mit einem Tuch abgedeckt (nicht im Kühlschrank).

Die Himbeeren in einer Schale mit dem Mixer zu einem Mus pürieren.

Die Sahne kurz anschlagen, dann den Puderzucker und das Sahnesteif beigeben, ebenso die Prise Salz. Das Himbeermus in einem Sieb ausdrücken über die Sahne, damit nur der Saft übrig bleibt. Die Sahne dann steif schlagen.

Die Erdbeeren mit der Sahne in den Dessertgläsern anrichten.





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...   Erstellt am 20.07.2006 - 18:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kartoffelsalat

Zutaten für 2 Personen:


  • 500g festkochende Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 2 – 3 Gewürzgurken
  • 2 Eier
  • 1 Dose Ölsardinen
  • 7 – 8 EL Salatmayonnaise
  • 2 EL Öl
  • 1 TL Senf
  • ¼ Tasse Gemüsebrühe
  • Etwas Petersilie


Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen, kochen, abkühlen lassen und in Scheiben schneiden. Dann die Zwiebeln schälen und in würfeln, ebenso die Gewürzgurken würfeln. Die Eier ca. 10 Min hart kochen und abkühlen lassen.

Die Gemüsebrühe mit heissem Wasser aufgiessen und abkühlen lassen. Dann die Mayonnaise, Öl, Senf und die Gemüsebrühe miteinander verrühren.

Die Kartoffeln, Gurken, Zwiebeln und die Ölsardinen so nach und nach dazugeben und gut miteinander vermengen.

Zum Schluss die Eier in Scheiben schneiden und auf den Salat dekorieren. Etwas Petersilie klein hacken und darüber streuen.

Vor dem Servieren mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen, am besten wäre es über Nacht. Fertig und Guten Appetit.

Meine Anmerkung:

Ich habe dieses Rezept aus einem Kochbuch, dort stand eine Tasse Gemüsebrühe und nur 4 EL Mayonnaise, 1 EL Öl und ½ TL Senf und eine Gewürzgurke, Eier und Sardinen fehlen. Stattdessen noch Salz und Pfeffer dabei.

Wenn man die Sardinen dazu nimmt, kann man Salz und Pfeffer weg lassen. Dann sollte man nur, wie ich im Rezept schrieb, eine Vierteltasse Gemüsebrühe nehmen, weil sonst die Marinade zu dünn wird. Stattdessen lieber dafür mehr Mayonnaise, Senf und Öl nehmen. Mir persönlich schmeckt das einfach besser auch mit den Ölsardinen und den Eiern. Aber das bleibt jedem selber überlassen.

Statt der Zwiebeln kann man auch ein Bund Frühlingszwiebeln nehmen, die ich persönlich lieber mag. Da nimmt man aber nur den unteren Teil der Zwiebeln. Vorher waschen das Ganze.





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...   Erstellt am 31.07.2006 - 15:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Chocolat descendu dans le soleil

Zutaten für 2 – 3 Personen:


  • 1 Pckg Dr. Oetker Paradiescreme Vanille
  • 100g Vollmilchschokolade
  • 300 ml Milch
  • Schokostreusel zur Deko


Zubereitung:

Die Vollmilchschokolade in einem Wasserbad erhitzen.

Die Milch in einer Schüssel geben und dann das Cremepulver hinzufügen. Zuerst kurz auf niedriger Stufe, dann 3 Minuten auf höchster Stufe verrühren.

Die erhitzte Schokolade aus dem Wasserbad nehmen und in die Vanillecreme hineingleiten lassen, dabei kurz verrühren.

Dann in eine Glasschale oder in Dessertgläser einfüllen und ein paar Schokostreusel darüber streuen. Das ganze mehrere Stunden (am besten über Nacht) im Kühlschrank kalt stellen.

Fertig. Bon Appetit.

Meine Anmerkung:

Das Rezept ist eher was für Personen, die mal eben ein Dessert auf die Schnelle machen wollen. Natürlich kann man dann den Vanillepudding auch selber herstellen, wenn man möchte.

Ich hab es am Sonntag probiert und muss sagen, es hat mir sehr gut geschmeckt, der Schokoladen-Geschmack kam gut durch. Ist aber sehr süss und nix für Personen, die es nicht so süss mögen.

Mit der Paradiescreme lassen sich so einige Dessert-Varianten herstellen, die ich auch noch vor ab, so nach und nach auszuprobieren.





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...   Erstellt am 07.09.2006 - 14:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Emsländische Pilzpfanne „Brümmi“

Zutaten für 2 Personen:


  • 800 – 1000g Wildpilze (Maronenröhrlinge, Butterröhrlinge z. B.)
  • 5 – 6 Zwiebeln oder Schalotten
  • Öl


Zubereitung:

Die gesammelten Wildpilze putzen, vom Dreck, Gras und Blättern befreien und mit einem Papiertuch die Hüte sauber und trocken reiben.

Dann die Pilze klein schneiden. Was die Stiele angeht, am besten nur von jüngeren Pilzen nehmen, die älteren sind doch arg holzig und sollte man weglassen. Da der Maronenröhrling anfällig für Wurmbefall ist, drauf achten, wie weit das beim Pilz fortgeschritten ist.

Die Zwiebeln vom braunen Blattwerk befreien und in kleine Ringe oder Streifen schneiden.

Dann etwas Öl in die Pfanne und die Zwiebeln schon mal drin braten, bis sie glasig werden.

Wenn das soweit ist, die Wildpilze hinzugeben und weiter braten. Bei den gesammelten Pilzen ist es so, dasz so manche noch wässrig sind. Dieses Wasser tritt aus und man sollte dann solange weiter braten, bis die Pilze richtig schön braun sind und das Wasser nicht mehr vorhanden ist.

Wenn alles soweit fertig gebraten ist, das Ganze dann auf grosse Teller servieren. Als Beilagen kann man eine Scheibe Brot nehmen und darauf die Pilze. Oder man nimmt Kartoffelpüree dazu. Guten Appetit!

Anmerkung:

Sollte man nicht die Menge an Wildpilzen finden, so kann man diese auch mit Champignons aus dem Laden aufstocken, schmeckt auch. Oder man nimmt mal Pfifferlinge dazu, die hatte ich heute genommen und das schmeckt auch sehr lecker.

Man sollte aber immer nur im Wald soviel Pilze sammeln, wieviel man auch selber für die Personenzahl, für die man kocht, braucht. Bei 2 Personen sind das so ca. 30 Maronen- oder Butterröhrlinge, wobei 2/3 aus grösseren Pilzen bestehen sollte. Ich hatte heute so ca. 20 gefunden im Wald und hatte dann noch die Pfifferlinge hinzu getan.

Bei Wildpilzen sollte man auch immer nur die Pilze nehmen, wo man sich sicher ist, dasz man die auch essen kann. Pilze, die man nicht kennt, stehen lassen. Ich selber kenn eine Reihe von essbaren Röhrlingen (Maronenröhrling, auch Braunkappe genannt, Butterröhrling, Sandröhrling, Goldröhrling, Birkenröhrling, Steinpilz), Champignons, Pfifferlinge und den Parasolpilz, bei dem man die Hüte schön panieren kann und dann in der Pfanne braten, schmeckt lecker. Den Stiel dabei weglassen. Dann hat es sich auch, würde daher auch keine anderen sammeln als diese mir bekannten.





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...   Erstellt am 20.11.2006 - 17:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Dessert: Honigkuchen-Trifle



Zutaten


  • 200 g Honigkuchen (oder holländische Frühstückskuchen)
  • 250 g Magerquark
  • 150 g Sahne-Pudding Vanille (a.d. Kühlregal)
  • 1/2 TL abgeriebene Orangenschale
  • 3 EL Honig
  • 150 ml Sahne
  • 2 Bananen
  • 2 EL Zitronensaft
  • 6 EL Orangensaft
  • Kuvertüre zum Garnieren


Zubereitung

Honigkuchen ca. 2 cm groß würfeln.

Magerquark, Sahne-Vanille-Pudding, Orangenschale und Honig mit dem Schneebesen cremig aufschlagen. Sahne steif schlagen und unterheben.

Bananen schälen und in Scheiben schneiden. Mit dem Zitronensaft mischen. Honigkuchen mit Orangensaft beträufeln, mit Quarkcreme und Bananen in 6 Gläser schichten. Mit einer Quarkschicht und einigen Bananenscheiben enden. Mit geriebener Kuvertüre garnieren.

Das Rezept ist aus der Sendung "Schmeckt nicht, gibt´s nicht" von Tim Mälzer, 16.11.2006.

Mein Anmerkung dazu:

Ich habe dieses Rezept mal ausprobiert und muss sagen, es schmeckt sehr lecker cremig und hat einen sehr fruchtigen Orangen-Charakter. Die Mengenangaben beziehen sich eher auf so ca. 3 Portionen, wobei man dann aber nur einen EL Zitronensaft und 3 EL Orangensaft nehmen darf, je nachdem, wie man es mag.

Da ich keine unbehandelten Orangen bekommen konnte, hab ich stattdessen Orangenzucker in der Packung benutzt. Ebenso hab ich statt der Kuvertüre Raspelschokolade genommen, was dem ganzen aber keinen Abbrucht tat. Dazu hab ich mir noch 2 Caipirinha-Gläser besorgt.

Wer allerdings den Orangengeschmack nicht mag, kann die Orangenschalen oder den Orangenzucker auch weglassen, dann allerdings wird der Geschmack der Creme wohl eher Vanille sein.





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