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Mary ...
Träne
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Registriert seit: 22.03.2006
Beiträge: 76
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...   Erstellt am 10.10.2006 - 15:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Es ist so: ich tauge zu keiner Arbeit. Alle werfen mir vor, dass ich bloss faul bin und gar nicht will. Man ekelt mich schon an, weil ich nicht leiste, besonders in meiner Familie werde ich deswegen weniger angenommen. Ich kann aber nichts dafùr und habe selbst meine Probleme damit, mich so zu akzeptieren wie ich bin. Ich bin immer unzufrieden egal wie mein Leben verlàuft. Abends fùhle ich mich sehr einsam. Immer kommte es mir so vor als habe ich keinen Schutz, keine Aura wie sie die anderen haben, ich fùhle mich ausgeliefert. Ich vergrabe mich in meiner Religiositàt, um mich von meinen eigenen Vorwùrfen zu befreien, doch es gelingt mir nicht mich zu verstecken, immer wieder kommt die unverblùmte Realitàt und ich schleudere mir selbst ins Gesicht, dass ich mich unbedingt àndern muss, ohne Ausreden, dass ich mein Leben grundlegend àndern will, ohne wenn und aber. Das kann ich aber nicht und so liege ich im stàndigen Zwist mit mir selbst. Die Religon ist auch als Abwehrmittel nicht stark genug...auch wenn ich all die Selbstvorwùrfe zudecke, habe ich keinen Frieden und keine Ruhe. Wàhrend ich versuche meinem Inneren zu folgen, also meiner inneren Stimme, kommt mein Verstand und wirft mich mit vollster Ueberzeugungskraft auf den Boden..... Mir hilft Gott nicht... Es gibt eingige die mir sagen, dass mir Gott den Frieden geben wird, doch nun kàmpfe ich schon wieder seit einem Jahr und es hat sich wirklich gar nichts geàndert. Wenn Gott tatsàchlich den inneren Frieden bringt, dann bin ich bereit, sàmtliches zu opfern...allle meine Wùnsche und Tràume sogar, auch meine Sehnsucht nach Freundschaften.





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Lieben kommt von lieben.

Karo ...
Träne
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...   Erstellt am 30.11.2006 - 22:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Jeder taugt zu irgendeiner Arbeit.
Ich glaube Dein Gefühl, für nichts gut genug zu sein hat zwei Hintergründe:
mangelndes Selbstbewusstsein Vielleicht traust Du Dir einfach nur nicht zu, eine Arbeit zu leisten.
Stärken / Schwächen Vielleicht hast Du noch nicht herausgefunden, welche Stärken Du für eine Arbeit nutzen kannst und an welchen Schwächen Du arbeiten musst. Das ist nichts Schlimmes. Man muss schließlich sein ganzes Leben an seinen Stärken und Schwächen arbeiten.

Wenn Du wirklich arbeiten möchtest, dann fang klein an. Frage nicht, zu was Du taugst sondern was Dir Spaß machen könnte. Probiere es einfach an einem Minijob aus. Führ den Hund vom Nachbarn Gassi oder nimm einen kleinen 400-Euro-Job an. Wenn Du merkst dass es nicht klappt bist Du aus der Nummer ganz schnell wieder raus. Wenn es klappt steigere Dich nach und nach.

Auf diese Art und Weise musst Du Dich nicht von heute auf morgen grundlegend ändern und Du kannst kleine Erfolge feiern. Sicherlich wird es nicht immer einfach sein und die Tatsache, dass Deine Familie Druck ausübt macht es auch nicht einfacher.

Ich glaube nicht, dass Gott selbst Dir inneren Frieden geben kann. Den inneren Frieden muss jeder für sich selbst finden Ich denke aber, Deine Religiösität hilft Dir auf der Suche danach.





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Ich hab ein Herz aus Stein,
es geht nichts hinaus,
und es passt auch nichts hinein.

Ich hab ein Herz aus Stein,
für mich ist es zu groß,
und für dich ist es zu klein!

Mary ...
Träne
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Registriert seit: 22.03.2006
Beiträge: 76
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...   Erstellt am 22.12.2006 - 15:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Was ist Religiosität für euch?
Für mich ist es schlicht und einfach Abschirmung von der Welt; Verzicht auf den eigenen Willen, Hingabe an Gott und Selbstaufgabe. Vielen mag das seltsam erscheinen, aber ich finde das schön. Wenn man sein Ich hat absterben hat lassen, dann kann man mit sich selbst nicht mehr streiten....das ist man wahrlich Teil von etwas Größerem, von Gott.
Die Selbstaufgabe ist mein Ziel.





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Lieben kommt von lieben.

<Lita>
unregistriert

...   Erstellt am 15.02.2007 - 18:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Man darf sich nicht hinter Gott verstecken.. Ich selbst glaube nicht an Gott. Doch was ist Gott schon?? Einige sagen Gott, ich sage Hoffnung ! Gott ist nicht dazu da deine Seele zu heilen ,er ist nur da um dich zu unterstützen in dem Gedanken das du nicht allein bist . Doch d bist ein Mensch der über sich selbst richten muss, der aus eigener Kraft das schaffen kann was er möchte... Denn irgendwo hat doch jeder einen Gott in sich...

Du musst dich Gott nicht hingeben..Ich denke das will er nicht. Dazu sind wir nicht hier..Er ist eine Stütze ,aber nicht unser Leben.




<Trinity>
unregistriert

...   Erstellt am 10.04.2007 - 18:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo ihr Lieben

ich denke, es gibt einen ganz gewaltigen Unterschied zwischen Gott und Religiösität!

Du kannst 100 Jahre in die Kirche laufen und Gebete nachsprechen, aber findest keinen inneren Frieden dadurch. Wir finden nur Frieden, wenn wir mit unserer Seele, mit uns selbst in Einklang sind, also wenn wir uns selber kennen und lieben.

Alle möglichen Störungen (meist durch Erfahrungen in der Kindheit) entfernen uns von uns selbst. Wir versuchen, uns zu schützen und kapseln uns ab, wir lassen keine Nähe zu. Ein ganz simples praktisches Beispiel ist, dass ich keine Antwort weiss, wenn mein Freund mich fragt, was ich gerne möchte, oder ob mir etwas gefällt, was er gerade macht. Ich weiss es einfach nicht, ich habe oft keinen Bezug zu meinen Gefühlen und Wünschen. Ihr selber kennt 100 eigene Beispiele, wie sehr man von sich selbst entfernt sein kann.

Ich denke, dass Gott uns sagt, dass er uns liebt, und das bedeutet, dass wir uns selber auch lieben können und dürfen. Wenn wir das tun, dann finden wir auch inneren Frieden. So simple ist es. Und das hat nichts mit Kirche und Religiösität zu tun. Religiösität ist nach meinem Verständnis eine von aussen herangeführte Verhaltensweise, die nicht von innen kommt. Daher führt sie auch nicht zu innerem Frieden.

Ich hoffe ich konnte mich einigermassen ausdrücken ... und würde gerne weitere Kommentare und Ideen von euch dazu lesen.

Liebe Grüße aus Zion -
die Matrix ist geknackt!




Unfall ...
Tränchen
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...   Erstellt am 25.08.2007 - 21:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


also sorry... aber GLAUBT ihr wirklich an GOTT? ich mein so an die bibel und so? ich kann daran nicht glauben... und an die bibel erst recht nicht.. ich war früher wirklich gläubig, aber dann hab ich den glauben mal hinterfragt! hab die bibel nicht nur gelesen sondern durchforstet! ich hab im gottesdient nicht nur zugehört, sondern mitgedacht! und dann haben sich so viele wiedersprüche feststellen lassen und viele fragen haben sich auf getan, auf die keiner eine antwort wusste!
für mich es eines klar: wenn es etwas höheres gibt, dann ist es satan! denn es passiert so viel scheiße (sorry) auf der welt dass es nur das böse geben kann! für den rest sind die menschen selber verantwortlich!

\m/, krümel





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brauch ich nicht

Mary ...
Träne
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...

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Beiträge: 76
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...   Erstellt am 04.09.2007 - 16:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Also ich habe immer an Gott geglaubt und glaube immer noch an ihn, aber ich denke auch, dass man 100 Jahre in die Kirche rennen und beten kann und trotzdem keinen Frieden finden kann. Aber so wahr es auch sein mag, dass nur die Liebe zu sich selbst glücklich macht, so unmöglich ist es auch, sie zu erreichen, wenn man nur sich selber sucht. Bei mir ist es so, dass wenn ich versuche und es mir gelingt, andere zu lieben, ich nicht mehr um mich selbst kreise und mich selbst lieben kann. Natürlich ist es verdammt schwer, andere zu lieben und nett zu behandeln und sich ihnen hinzuwenden, wenn man selbst total leer ist. Aber vielleicht muss man sich das Lieben einfach nur in kleinen Schritten angewöhnen. Die Religion sollte doch dazu da sein, von sich selber wegzuführen, sie glaubt, dass man durch die Hinwendung zum Gegenüber (Gott, die Menschen) zu sich selber findet. Ich weiß wie schwer es ist, aus dem Selbsthass heraus und aus der Selbstumkreisung und all den Selbstzweifeln, die man hat, zu versuchen zu lieben. Wenn ich versuche zu lieben, ist mir, als würde ich mich öffnen und ich bin dann so verletztlich und spüre all die Verständnislosigkeit und die Kritik der anderen, die solche narzisstische qualvolle Selbstumkreisung nicht kennen und dann meine ich dass lieben weh tun muss und habe Angst zu lieben, auch wenn ich weiß, dass es mir Heil bringt.
Ich habe unglaublich viel in meinem Leben gebetet und es hat mir nichts gebracht...auch wenn mir so viele sagen, dass das Gebet immer hilft, nein ich denke, nicht bei solchen, die nicht lieben können.





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Lieben kommt von lieben.

Faded ...
Träne
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Beiträge: 34
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...   Erstellt am 13.04.2008 - 02:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Religion. Das perfekte Mittel zur Massenmanipulation. Entstanden wahrscheinlich bei der Ehrung gewisser Naturphänomene, wie z.B. der Sonne, die wahrscheinlich als erster Gott Verehrung fand, weil die Sonne im Gegensatz zum nun als Gott bezeichneten, und meiner Meinung nach, rein fiktiven Wesen, bedeutend für unser Leben ist und immer war.
...worauf auch viele Religionen aufbauen... Man könnte sogar das Christentum oder das neue Testament als Metapher für die wahrscheinlich ursprünglichste Religion, nämlich Sonnenanbetung, sehen. wer etwas Ahnung von Astronomie hat, und sich ein paar Details um Jesus herum angesehen hat, weiß das wahrscheinlich. (einfach mal "googeln", falls Interesse)

PS: Unser aller deutscher Papst hat letztes Jahr schonmal vorsorglich die Vorhölle abgeschafft, ist das nicht geil?

[Dieser Beitrag wurde am 13.04.2008 - 02:22 von Faded aktualisiert]





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