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Nanny ...
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...   Erstellt am 23.03.2006 - 19:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


An Marianne

Liebe Freundin
Euer Brief hat mich bei bester Gesundheit erreicht. Dieses südliche Klima ist wunderbar, auch wenn mir schon gesagt wurde, dass es im Sommer unerträglich warm werden kann Doch noch genießen hier alle den Frühling in seiner ganzen Pracht.
Ich bin wohlbehalten in Gibraltar angekommen und was war das für ein Abenteuer! Und was habe ich es genoßen! Von Neapel aus konnte ich auf einem kleinen Handelsschiff bis Marseilles fahren, wo ich 2 Tage bei der Familie des Eigentümers zu Besuch war und mit hervorragender Gastfreundschaft aufgenommen wurde. Von dort ging es weiter auf dem Schiff des Cousins und eigentlich sollte es bis Barcelona gehen, doch es kamm anders: Schon nach einem Tag auf See wurde unser kleines Schiff von einem englischen Kriegsschiff aufgebracht, das uns mit einem Kanonenschuß stoppte. Sehr zu meinem Ärger habe ich nichts davon mitbekommen, da ich unter Deck komplimentiert worden bin, damit mir nichts passiert. Dabei war es ein großartiger Anblick, als das Kriegsschiff heranrauschte und ich hätte ihn gerne noch etwas genoßen. Halte mich jetzt bitte nicht für leichtsinnig, aber wann bekommt eine Dame so etwas schon mal zu sehen?
Allerdings währte mein Kummer nicht lange, denn mein Groß-Cousin Connor tat auf diesem Schiff Dienst und ich konnte so bis Gibraltar in außerordentlich angenehmer Gesellschaft reisen. Meine Mrs. Kennedy nannte mich "tollkühn", da ich mich dieser Gefahr ausgesetzt hatte und auch noch weiter reisen will.
In Gibraltar erstieg ich mit Cousin Connor den Felsen und konnte sogar bis Afrika sehen und er führte mich zu einer sehr netten Abendgesellschaft.
Die Kleider der Damen hätten dir gefallen und die Offiziere sahen großartig aus, auch wenn sie eigentlich nur ein Gesprächsthema hatten, daß das weibliche Geschlecht dann doch recht langweilte. Aber wer von uns gibt das dann auch noch zu, wir würden die Herren ja doch nicht kränken wollen und sind ständig um ihr Wohlergehen besorgt.

Während ich dir diesen Brief schreibe, sitze ich an einem wunderbaren Ort. Mit 2 Dienern (und der unvermeidlichen Mrs. Kennedy, die Gute) mache ich nun von Gibraltar aus Tagesausflüge. Na gut, dieser hier wird wohl eher 1 Woche dauern. Man führte mich zu der Alhambra, einer alten Maurenburg in den Bergen. Sie würde Euch so sehr gefallen, da es mir scheint, als wäre eine romantische Anwandlung zu Euch zurück gekehrt. Zierliche Bogengänge, feine Mosaiken, wunderbare Springbrunnen und Gärten wie aus einem Märchen. Ihr solltet in Betracht ziehen, eine Reise nach Spanien zu unternehmen, allein nur um diese Burg zu besichtigen.

Doch wunderte mich in eurer Schilderung, das der Graf noch Zopf trägt? Isz Preussen soweit hinter der Mode zurück? Wenn man einmal von der Marine absieht ist es bei den meisten jüngeren Herren der höheren Gesellschaft inzwischen en vogue, das Haar kurz zu tragen und in verwegenen Locken in die Stirn gekämmt.
Es freut mich, das Eure Deutschkenntnisse solche Fortschritte machen, da ich selbst so Unbgabt in fremden Sprachen bin. Denkt ihr, das es die Texte des Herrn Novalis auch in englisch gibt und das es meiner Bildung zuträglich wäre?

Nun werde ich diesen Brief beenden, da ich in noch die Abendsonne übe den Bergen mit Pinsel und Farbe einfangen möchte. Liebe Freundin, berichtet mir mehr und auch wie es euch weiter ergeht.
In Freundschaft
Nanny MacDougall




MadameKaya ...
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...   Erstellt am 23.03.2006 - 20:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Frühling in Gibraltar! Nehmt mich mit!





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Es gibt kein echtes Leben im Falschen...

Nanny ...
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...   Erstellt am 23.03.2006 - 20:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Da ist es im Frühling wunderschön




MadameKaya ...
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...   Erstellt am 23.03.2006 - 20:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


..blühende Orangenhaine, laue Winde...





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Nanny ...
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...   Erstellt am 23.03.2006 - 21:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Im Hinterland ist da wirklich fantastisch schön ...




Una ...
Ast
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...   Erstellt am 26.03.2006 - 20:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Dunollie Castle House, 1806

Dearest Cousin,

please excuse my tardiness in writing back to you but we had an outbreak of foot and mouth disease among our sheep and even though Mr. MacNamara, our bailiff, had everything in hand I had to help Cook producing foot salve to relieve the poor sheep of their abscessic claws.

Dearest Heart, I am sorry that my worried countenance in return hurt you. Be assured that I only have your well-being in mind and I know that you are a responsible lady who knows what can or cannot happen. I fear the recent news of a flame up of British and French military engagements had me in such dithers.

I trust Connor is showing you all the sights that Gibraltar and the surrounding countryside has to offer. How I wish I could join you two, as I haven't seen you or our cousin Connor for quite a while.

I thank you for the little culinary delights that you send with your last missive. It was good, we have the Spanish Houseguest as Cook was flabberghasted more than once on how to prepare some of the food you sent.

Hoping to hear from you soon, I'll remain,
Your loving cousin,
Una MacDougall.

P.S. Ask Connor about the claw salve, he once had quite an intimate affair with it when he was about ten. He stank to high heaven for days.



Teuerste Cousine,

entschuldigen Sie bitte meine Langsamkeit Ihnen zurück zu schreiben, aber wir hatten einen Ausbruch der Maul- und Klauenseuche unter unseren Schafen und obwohl Herr MacNamara, unser Verwalter, alles unter Kontrolle hatte, mußte ich der Köchin helfen, eine Heilsalbe zu kochen, um die Abszesse der Klauen auszutrocknen.

Liebstes Herz, ich bin traurig, daß meine Besorgnis in meinem letzten Brief euch verletzte. Seid versichert, daß ich nur Ihr Wohl im Auge habe und ich weiß, daß Ihr eine verantwortungsbewusste Dame seid, die weiß, was passieren oder nicht passieren kann. Ich fürchte, daß all' die Nachrichten über das Aufflammen der britischen und französischen militärischen Begegnungen mich zu solch' einem Verhalten getrieben haben.

Ich vertraue darauf, daß Connor euch Gibraltar und das Umland in voller Blüte und Gänze zeigen wird. Wie wünschte ich, euch beide zu sehen, da ich weder Euch oder unseren Vetter Connor längere Zeit nicht mehr gesehen habe. Ich danke Ihnen für die kulinarischen Freuden, die Sie mit Ihrem letzten Sendschreiben geschickt haben. Es war gut, dass wir den Spanischen Hausgast bei uns haben, da unsere Köchin mehr als einmal überrascht war, wie man etwas zubereitet.

Hoffend, von Euch bald zu hören, verbleibe ich,
Ihre liebevolle Cousine,
Una MacDougall.

P.S. Bittet Connor doch eine kleine Anekdote zum besten zu geben, als er ungefähr 10 war, hatte er eine kleine *Affaire* mit der Salbe. Er stank zum Himmel für Tage.


[Dieser Beitrag wurde am 30.03.2006 - 01:43 von Una aktualisiert]





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We are not human beings on a spiritual journey. We are spiritual beings on a human journey.
- Stephen Covey

Nanny ...
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...   Erstellt am 30.03.2006 - 21:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Liebste Cousine
Euer letzter Brief ist wohlbehalten bei mir angekommen und ich hoffe, sehr das Großonkel nun weniger Beschwerden mit seiner Gicht hat, da nun doch endlich der Frühling gekommen ist. Cousin Connor kann ich nun nicht mehr nach Anekdoten fragen, da sein Schiff vor 3 Wochen schon wieder auslaufen mußte. Er meinte aber, das sie in 3 Monaten wieder hier sein müßten. Er war aber so zuvorkommend mir 2 vertrauenswürdige Diener zu beschaffen, die mit mir ein bißchen an der Küste entlang fuhren. Wir sind durch die Berge dort gewandert und haben die Alhambra besucht. Eine wunderschöne alte Maurenburg mit zauberhaften Gärten und einem aufsehen erregenden Brunnen.
Auch bin ich in Malaga gewesen und habe eine zweite Maurenburg besichtigt, welche Alcazaba genannt wird. Von ihr kann man sehr schön auf das Meer sehen. Überall in den Hügeln sind kleine weiße Dörfer und es sieht sehr malerisch aus.

Die Admiralität sandte mir vor ein paar Tagen einen Boten, der mich vor Banditen warnen sollte, da es mit Lady S. wohl einen Zwischenfall gegeben hat. Sie war sehr zornig, da die Räuber ihre ganzen Koffer mitgenommen haben. Ich wunderte mich schon vorher, warum sie 3 Koffer zu einem Tagesausflug mitnahm. Wir sollten aber dankbar sein, das ihr nicht mehr passiert ist.

Ich hoffe sehr, das die Schafskrankheit vorrüber ist, wenn Euch dieser Brief erreicht, liebste Una. Was für ein trauriger Gedanke, das den armen Tieren so etwas passiert. Und wie gut hat mir eure Sorge getan, dass mir etwas auf den Reisen passieren könnte. Vielleicht wäre eine Reise nach Konstantinopel oder nach Palästina ja weniger gefahrenreich. Auf dem Weg dahin könnte ich Athen besichtigen!

Nun will ich diesen Brief beenden, da ich heute Abend zum Dinner eingeladen bin. Achtet auf eure Gesundheit und ich freue mich, Euch bald wiederzusehen.
Eure Cousine
Nanny MacDougall

[Dieser Beitrag wurde am 30.03.2006 - 21:57 von Nanny aktualisiert]




Una ...
Ast
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...   Erstellt am 02.04.2006 - 12:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Dunollie Castle House, 1806

Dearest Cousin,

your letter has gone astray not only once but twice and we only received your word late last night by post. Cook and Hill thought we were being robbed when the postman called us out of our beds. You cannot imagine how hilarious the two matrons looked. I had always wondered how Cook managed those curls of hers. I tell you she puts them in curling paper. She looked ten years younger in her proper cotton nightgown and her grey hair all curled up in paper. When the ado in our household had calmed down and we had paid the messenger, Papa and I retreated to the library to peruse your letter.

I looked up the Alhambra in one of Papa's geographical tomes and the sketches that were shown there all show wondrous architecture and such strange landscapes so different from our own English and Scottish soil. I asked Papa this morning over breakfast whether it is possible to make a journey to the Mauric palaces in Spain next summer. If the Corse is still on loose on the Continent we will try to make it the following year. Let's hope the French tyrant is defeated soon.

Your plans to travel the Palastine surprised and delighted Papa extremely. You might recall that he travelled there as a young lad and he shared several wondrous and yet disturbing tales with me over breakfast. Do be careful, dearest. Papa said that travelling alone is already a risk but travelling as a lone lady is doubly so.

Here in Oban we are still fighting the foot and mouth disease, though it seems the illness has moved to a different shire now. Our bailiff has quarantined our flocks, be it sheep, cows or any other animals and it seems, we have successfully beaten the disease. We lost about a third of our male sheep but most of our ewes had been seperated from the flock earlier this year. If the weather holds we won't be loosing any more sheep, let alone our new lambs. Thank the Lord, we didn't loose our two prized rams, that would have been devastating to Papa as he nurtured them when they were wee lambs.

You cannot imagine how different Oban looks now from a few weeks ago. The surrounding bens and glens sport new green grass and the heather is in full bloom, dotting the countryside with their purple and white flowers. The gorse is also starting to bloom and we will have its yellow blossoms on Easter. I wish you could see it in person but I fear after seeing the wonders of Spain and its exotic secrets, good ol' Scotland seems to lack a lot.

I have to close now, our Spanish houseguest is requesting a sturdy walk around the countryside and with Papa again suffering from gout, it is me that has to accompany her. Be safe, my dearest heart, and I'll remain,
Your loving cousin,
Una MacDougall.


[Dieser Beitrag wurde am 02.04.2006 - 12:34 von Una aktualisiert]





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Nanny ...
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...   Erstellt am 08.04.2006 - 22:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Liebste Cousine 1806

Hoffentlich machtet Ihr euch keine Sorgen, da ich für längere Zeit nicht schreiben konnte. Die Gattin eures werten Admirals bat mich, sie zu einem Besuch zu begleiten, der sich über 2 Wochen hinzog.

Was war das eine wunderbare Zeit! Alleine die Fahrt! Ich selbst halte mich ja für recht anspruchslos und bin auch schon auf einem Kutschbock mitgefahren oder denkt an den französischen Händler. Für Lady H. muß es vom besten sein und so fuhren wir mit 4 Kutschen und unzähligen Karren für das Gepäck los.In enem Karren waren nur Speisen, da sie den Spaniern keine vernünftige Küche zutraut und allem mißtraut. Auch ein komplettes Bett war dabei, allerdings war das für Lady S., die auch mit von der Party war und sie hatte auch wieder ihre komplette Garderobe mit. Dazu, so kam es mir vor, ein halbes Battalion Infanterie zum Schutz. 50 Soldaten, wo es doch bestimmt auch 10 oder so getan hätten.
In einer kleinen Postkutschenstation machten wir halt und Miladys Koch bereitete uns ein vorzügliches Dinner zu. Nach einer Partie Karten ging ich zu Bett. Am nächsten Morgen, was für ein Skandal! War Lady S. weg, mitsamt dem Lieutenant der Infanterie. Das Bett ließ sie uns da. Lady H. war so empört, das sie es in dem Gasthof ließ, mit der Bemerkung, da könne Lady S. Gatte es ja abholen, wenn er noch wert darauf lege.
Wir mußten die fast die ganze Südspitze durchqueren bis wir in Jerez de la Frontera waren. 20 Meilen weiter ist schon wieder das Meer und Cadiz. In Jerez waren wir zu Gast bei Freunden von Milady, ein Grundbesitzer mit Weinbergen und einem hervorragendem Wein. Die Bauweise seines Hauses mutete mich sehr maurisch an mit schlanken Türmchen, alles ist weiß bemalt und überall ranken sich wundervolle blumen die Wände hoch. Die Villa selbst ist kostbar, aber sehr spartanisch eingerichtet. Es gibt viel Parkett oder Steinböden, auch Teppiche scheint man hier nicht so sehr zu lieben. Dafür wurden wir hervorragend bewirtet und es gab eine wunderbare Abendgesellschaft. Dona Ana, die Dame des Hauses, ist eine stolze, aber kleingewachsene Erscheinung, ganz in schwarz gekleidet. ich habe mich in den 2 Wochen immer wieder gefragt, was Lady H. und Dona Ana miteinander verbindet, da sie so unterschiedlich im Wesen sind. Sehr erstaunte mich, das sie nun auch keine probleme mehr mit den Speisen hatte und auch der Wein mundete ihr hervorragend.
Mrs. Kennedy achtete sehr auf mich und ich konnte im großen und ganzen sehr zufrieden mit ihr sein.

Zürück in Gibraltar fand ich euren Brief vor, liebste Una und die Freude, von euch zu hören, nahm kein Ende. Wie beglückte es mich zu hören, das das Schlimmste bei euren lieben Schafen nun vorbei ist und das ihr so viele Lämmer bekommt. Ich liebe diese kleinen Wollknäuel, sie sind so zart und liebenswert. Und wie überraschte es mich, zu lesen, das Großonkel MacDougall in seiner Jugend große Reisen gemacht hat. Diesmal werdet ihr mich allerdings nicht von meinem Ziel abbringen können und meine Fahrt ist schon mit einem Transportschiff geplant. Der Captain wirkte zwar nicht sehr glücklich, aber er macht mir diese Freude. Für heute Abend habe ich ihn und seine Offiziere zu einem kleinen Salonabend mit Musik eingeladen. Eine der Lieutenants soll hervorragend das Pianoforte spielen. So will ich mich überraschen lassen und werde euch davon berichten.
Meine liebe Una, da die zeit nun drängt und ich noch nicht frisiert bin, werde ich diesen Brief nun beenden und freue mich darauf, bald von Euch und den Lieben daheim zu hören.
in tiefer Verbundenheit, Eure euch liebende Cousine
Nanny MacDougall

[Dieser Beitrag wurde am 08.04.2006 - 22:03 von Nanny aktualisiert]




Una ...
Ast
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...   Erstellt am 14.06.2006 - 22:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen



Dunollie Castle House 1806

Dearest cousin,

You probably wonder what has happened to dear Papa, our Spanish houseguest and me but your last letter not only went astray two times but thrice and it only reached me after having spent months at sea.

We are all well and I hope this letter will reach you in good health as well. Papa and I are eager to hear about your sojourns through Outremer. Did you see the ancient ruins of Acco, Caeserea and Megiddo? The wall of Solomon's Palace in Jerusalem?
Papa and I are eager to hear from you.

Dear Papa told me he hopes you were not whisked away by some dashing Bedouine sheikh, I hope so too.

We did not receive any letter from Connor and we hope that no news is good news but with the British engaging the French vessels we cannot be too sure.

I am amazed how nice the French were, but then again they will probably see you as one of the rebellious Ex-Colonists and rebellion seem to have a high standard with the French.

Hopefully, you are in good health and this letter will reach you with God's speed. Be safe, my dearest heart and I remain,

Your dear cousin,
Una MacDougall

P.S. Please find a water colour of Oban with this missive. As you can see the village is quite quaint at this time of year and we had mostly sun (in between the spots of rain)




[Dieser Beitrag wurde am 14.06.2006 - 23:09 von Una aktualisiert]





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