Pumpi 


Status: Offline Registriert seit: 06.04.2006 Beiträge: 10 Nachricht senden | Erstellt am 15.04.2006 - 13:18 |  |
Checkliste erstellen
Die richtigen Reisevorbereitungen bei langen und weiten Reisen sind das A und O für Insulinpumpenträger. Wichtig ist die ausreichende Menge an Pumpenzubehör, Medikamenten und Verbrauchsmaterialien der Insulinpumpe. Ist mein Insulin in diesem Land verfügbar für den Fall, dass ich zusätzlich Insulin brauche? Was ist die richtige Menge an Infusionssets, Teststreifen und Pumpenzubehör? Erstellen Sie sich eine Checkliste zur Reisevorbereitung: Was gehört in meinen „Pumpenkoffer“?
Bahn, Schiff oder Flugzeug?
Hierbei gibt es kleinere Unterschiede. Bitte führen Sie Ihren „Pumpenkoffer“ stets als Handgepäck mit sich. Nicht immer ist gewährleistet, dass ein aufgegebenes Gepäckstück am Ankunftsziel auf Sie wartet. Auch die Lagerungstemperatur des Gepäckstückes ist von Bedeutung: Im Flugzeuggepäckraum herrschen während des Fluges Minusgrade, die Insulin und Blutzuckermessstreifen nicht überstehen würden. Geringe Druckunterschiede in Flugkabinen stellen normalerweise kein Problem für eine Insulinpumpe dar.
Insulinpumpe an der Grenze/am Zoll
Insulinpumpen z.B. von Accu-Chek sind so gesichert, dass Sie problemlos die elektronischen Kontrollschleusen am Flughafen durchqueren können. Auf der Homepage von Accu-Chek in der Urlaubsbroschüre (siehe Reise 1) finden Sie eine mehrsprachige Bescheinigung zur Notwendigkeit der Insulinpumpe. Lassen Sie diese von Ihrem Arzt ausfüllen, und zeigen Sie sie an der Grenze bzw. am Zoll vor, wenn es bei der Kontrolle Schwierigkeiten gibt. Bei Flugreisen hat die Erfahrung auch gezeigt, dass Sie die Verpackung von Batterien und Insulinampullen besser auseinander schneiden und als Einzelampulle/Batterie im Koffer transportieren sollten. Beim Durchleuchten der Koffer könnten Batterien in einer 6er Verpackung für Munition gehalten werden. Bitte öffnen Sie die Verpackung erst kurz vor der Verwendung, da sich die Batterien sonst entladen können.
Fremdländische Küche
Wenn Sie den Kohlenhydratgehalt einer Speise nicht kennen und Ihnen der Name auf der Speisekarte nichts sagt, sind Sie auf das Schätzen der Speisen hinsichtlich des BE-Gehaltes angewiesen. Günstig ist es, durch engmaschige Blutzuckerkontrollen erhöhte Blutzuckerwerte entsprechend zu korrigieren. Auch ein entsprechendes Wörterbuch der Landessprache kann bei Nachfragen hilfreich sein. In Ländern mit heißem Klima können Lebensmittel und Wasser Auslöser von Magen-Darm-Erkrankungen sein. Erbrechen und Durchfall können zu Unterzuckerungen und schwerem Flüssigkeits- und Salzverlust führen. Nehmen Sie entsprechend Medikamente mit, vor allem Mineralkonzentrate, und vergessen Sie auch Traubenzucker und Zwieback nicht.
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