Kulinarische Genüsse

Habt Mitleid...




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...   Erstellt am 09.05.2006 - 23:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wissenswertes



Seit Jahrtausenden ernährt sich mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung von Reis. Heute wird das Rispengras in vielen Ländern angebaut.

Schon vor 5000 Jahren wurde in Asien Reis in großem Stil angebaut. Im 15. Jahrhundert gelangte er auch nach Europa. Heute ist er für die Hälfte der Menschen Hauptnahrungsmittel und ist damit die wichtigste Getreidepflanze der Welt. Im Gegensatz zu anderen Sorten braucht er „Nasse Füße“ und viel Wärme zum Wachsen.
Reis gedeiht auf allen Kontinenten, in über 100 Ländern und bis zu einer Höhe von 3000 m über dem Meeresspiegel. Schätzungen sagen, dass es ca. 8000 unterschiedliche Reissorten gibt. Je nach Sorte wird die Pflanze 80 bis 150 cm hoch und trägt auf schlanken Halmen 10-20 Rispen mit bis zu je 200 Reiskörnern.

Zum Wachstum brauchen die Reispflanzen heißes und feuchtes Klima. Das heißt: sehr viel Sonne und fruchtbares Schwemmland Diese Bedingungen findet er in Asien, Afrika, und den USA.
Heutzutage wächst Reis oft auch auf terrassenförmig angelegten Feldern mit künstlichem Bewässerungssystem.
Auch bei uns in Europa, zum Beispiel in Italien, Frankreich, Spanien, Griechenland und Portugal, wird Reis geerntet. Die Weltproduktion beträgt jährlich über 500 Millionen Tonnen.

Reis ist gesund

Reis ist ein ideales Lebensmittel. Er lässt sich abwechslungsreich zubereiten und entspricht den Anforderungen an eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Reis enthält hochwertige Kohlenhydrate, welche die Energielieferanten für alle körperlichen und geistigen Leistungen sind und Ballaststoffe, die z. B. die Verdauung in Schwung bringen.
Der Eiweißanteil ist gering, dafür aber hochwertig in Form von essentiellen Aminosäuren.
Reis hat wenig Fett und kein Cholesterin. Naturreis und Parboiled-Reis bieten außerdem wertvolle Vitamine der B-Gruppe sowie eine Fülle an Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium, Phosphor und Magnesium.
Pro 100 g enthält roher Reis je nach Sorte durchschnittlich 360 kcal.

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...   Erstellt am 09.05.2006 - 23:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Reis ist ideal zur Vorratslagerung



Ein kleiner Vorrat im Haushalt bewährt sich immer. Wie viel man lagert, hängt natürlich sehr von den Verzehrgewohnheiten und den zu versorgenden Personen ab.
Er soll grundsätzlich kühl und trocken lagern, damit er keine Feuchtigkeit anziehen kann und sollte nicht in der Nähe von geruchsintensiven Produkten stehen, er nimmt sonst deren Gerüche an. Reis ist lichtunempfindlich.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Packung gibt an, wie lange Reis seine optimale Qualität behält. Naturreis ist bis zu 12 Monaten, Parboiled-Reis und Wildreis bis zu 18 Monaten, Weißreis bis zu 28 Monaten haltbar.

Pro Portion rechnet man als Hauptgericht mit Fleisch und Gemüse ca. 60 - 80 g. Bei einem süßen Auflauf mit Kompottbeigabe ca. 100 - 120 g und als Suppeneinlage reichen 20 - 30 g. Die Angaben beziehen sich auf rohen Reis und sind natürlich nur Richtlinien.

Reis kann auch gut in doppelter oder gleich dreifacher Menge für weitere Mahlzeiten vorgekocht werden. Aus kaltem Reis lassen sich dann schnell verschiedene, leckere Gerichte zubereiten. So wird zum Beispiel aus Resten wie kurzgebratenem Fleisch, Fisch, Geflügel oder Gemüse schnell eine leckere Reispfanne oder ein delikater Reissalat.
Auch ein herzhafter oder süßer Reisauflauf lässt sich so ohne viel Aufwand schnell auf den Tisch bringen.
Im Wok mit etwas Gemüse gebraten, vielleicht ein paar Meeresfrüchte dazu und nach Gusto gewürzt - schon hat man in wenigen Minuten ein gesundes, fettarmes und leckeres Essen.
Auch in der Mikrowelle sind Reisgerichte schnell aufgewärmt und verlieren dabei nichts von ihrem Geschmack. Im Gegenteil: Der Reis schmeckt wie frisch gekocht. Wichtig dabei ist, den Reis mit einigen Tropfen Wasser zu beträufeln und außerdem mit Folie, die für die Mikrowelle geeignet ist, einem Teller oder Deckel abzudecken, damit er nicht austrocknet. Bei größeren Mengen gibt man 1- 2 Esslöffel Wasser hinzu oder schwenkt ihn in etwas Butter. 100 g gekochter Reis sind bei 600 Watt in knapp zwei Minuten servierbereit. Für größere Mengen braucht man natürlich entsprechend mehr Zeit.
Reis ist geduldig und passt sich perfekt jeder Geschmacksrichtung an. Das sollten vor allem Berufstätige nutzen, die nach einem stressreichen Arbeitstag nicht allzu viel Zeit zum Kochen haben. Reis auf Vorrat gekocht hält sich 4 - 5 Tage problemlos im Kühlschrank.

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...   Erstellt am 09.05.2006 - 23:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Reis zubereiten



Reis genau auf den Punkt gekocht ist gar nicht schwierig, wenn man die wichtigste Grundregel beherzigt - das Verhältnis von Reis zur Flüssigkeit muss stimmen.
Es gibt 4 Möglichkeiten oder Methoden, um Reis einfach und sicher zuzubereiten.

Wasserreis

Die Zubereitung eignet sich besonders für Langkornreis.
Reis wird in reichlich kochendem, leicht gesalzenen Wasser einmal aufgekocht und dann köchelt er zugedeckt 15-20 Minuten. Danach in ein feines Sieb gießen, evtl. mit kaltem wasser abbrausen und abtropfen lassen. Zum Trocknen kann er für 1 Minute in den warmen Topf zurück gegeben werden.
Für 250 g Reis braucht man 1 ½ Liter Wasser und einen knappen TL Salz.

Quellreis

Diese Zubereitung ist für alle Reissorten geeignet.
Im Gegensatz zur ersten Methode gart der Reis hier schonender. Vitamine und Mineralstoffe bleiben erhalten.
Man gießt nur so viel Flüssigkeit zum Reis, wie er während der Garzeit bei milder Hitze im geschlossenen Topf aufnimmt. Ausquellzeit ca. 20 - 25 Minuten.
Richtlinie dabei: Verhältnis 1 :2, also 1 Tasse Reis in 2 Tassen Brühe oder Wasser ausquellen lassen. Ergibt 3 Tassen gegarten Reis.

Risotto

Zubereitungsart eignet sich für Rundkorn- und Mittelkornsorten.
Reis wird in etwas Fett oder Öl angedünstet, bis er glasig ist. Nach und nach unter gelegentlichem Rühren gießt man kochende Brühe zu. Aber immer erst dann, wenn die Flüssigkeit aufgesogen ist. Es wird gut doppelt soviel Brühe wie Reis gebraucht. Die Garzeit beträgt ca. 15 - 20 Minuten.

Kochbeutelreis

Sie ist die einfachste Methode, weil die Reismenge vorportioniert ist: 1 Beutel reicht für 2 Personen als Beilage oder für ein sättigendes Hauptgericht. Pro Beutel die auf der Packung angegebene Menge Wasser (Beutel muss bedeckt sein) und Salz zum Kochen bringen. Reis hineinlegen und zugedeckt bei milder Hitze in der angegebenen Zeit garen. Beutel herausheben, abtropfen lassen, aufschneiden - fertig zum Servieren.

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...   Erstellt am 16.05.2006 - 22:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Typen und Sorten



Man unterscheidet zwei Grundtypen von Reis: Reis mit hohem Gluten-, bzw., Kleberanteil, und Reis mit weniger Kleberanteil, aber dafür mit mehr Stärkegehalt.
Bei uns schätzt man Reis locker und körnig, deshalb spielt hier ein glutenreicher Reis kaum eine Rolle, außer für Sushi - Liebhaber.
In Asien dagegen liebt man in manchen Gegenden den sogenannten Klebreis, der nach dem Kochen tatsächlich mehr einem festen Brei als duftigen Reiskörnern ähnelt.
Geht es um Reis als Hauptbestandteil einer Mahlzeit oder als Beilage, dann bevorzugt man den stärkehaltigen Langkornreis oder Rundkornreis, wie wir ihn auch schätzen. Das sind allerdings nicht jene locker rieselnden Reiskörner - wie bei uns der beliebte Parboiled-Reis. In Asien gilt Reis vielmehr als perfekt gekocht, wenn die einzelnen Körnchen zart aneinander haften. So nehmen sie die Aromen besser auf.

Parboiled - Reis

Parboiled heißt, dass durch ein Spezialverfahren 80 % der Vitamine und Mineralstoffe ins Innere des Korns gepresst werden, die sonst bei der üblichen Verarbeitung, dem Schälen des Reiskorns, verloren gegangen wären. Nach dem Garen sind die Körner schneeweiß und locker.
Die meist gekaufte Sorte ist Patnareis aus den USA oder Vorderasien. Die langen, schlanken Körner dieses Langkornreises besitzen einen trockenen, glasigen Kern.
Der Reis ist nicht nur besonders weiß, sondern auch körnig und locker nach dem Kochen. Langkornreis wird häufig auch in Kochbeuteln angeboten und ist vielseitig verwendbar.
Eine weitere Parboiled - Sorte ist der Avorio, ein italienischer Mittelkornreis. Er gibt beim Kochen sehr viel Stärke ab und dadurch haften die einzelnen Körner gut aneinander. Der Reis eignet sich daher gut für Puffer und Klöße

Naturreis

Kommt auch unter der Bezeichnung Vollkorn-, Braun- oder Cargoreis in den Handel. Der Reis (meist Langkornreis) wird zwar enthülst, das Silberhäutchen mit den wertvollen Inhaltsstoffen bleibt jedoch um das Reiskorn erhalten. Naturreis schmeckt kräftiger als geschälter Reis und hat eine längere Garzeit. Er wird aber auch parboiled angeboten. Dadurch verkürzt sich die Garzeit, der Reis bleibt körniger und lockerer.
Langkörniger Naturreis hat einen kräftigen, leicht nusseigen Geschmack und braucht eine relativ lange Garzeit.
Rundkörniger Naturreis eignet sich gut für Risotto und Süßspeisen.
In diese Kategorie gehört auch der Rote Reis, der außer natürlich in Asien, auch im Rhône - Delta in der Camargue (Frankreich) angebaut wird. Roter Reis bleibt auch nach längerer Garzeit sehr fest.

Weißer Reis

Das ist geschälter und Reis ohne das Silberhäutchen. Die Oberfläche der Körner ist weiß und glatt. Dieser Reis gibt ebenfalls beim Kochen viel Stärke ab.
Dazu gehört z. B. der uns allen gut bekannte Rundkorn - Milchreis.

Der beliebteste Risotto - Reis ist der Arborio - ein polierter, geschliffener Langkornreis, eine Spezialität der italienischen Küche. Es gibt ihn, je nach Korngröße, in unterschiedlichen Qualitäten. Die höchste Qualitätsstufe (Superfino) hat Arborio-Reis mit einer Kornlänge von mindestens 6,5 mm. Kürzere Reissorten werden als Fino oder Semifino bezeichnet. Eines ist allen Risotto-Reissorten gemein- sam: sie müssen beim Kochen cremig werden und dennoch Biss haben.

Bei uns beliebt ist der Basmati. Er zählt zu den edelsten und teuersten polierten Langkornsorten. Er gedeiht in einigen Regionen Indiens. Der Reis duftet beim Garen, ist körnig und aromatisch. Verwendet wird er bevorzugt für asiatische Gerichte. Man kann ihn aber wegen seiner Körnigkeit nicht mit Stäbchen essen.

Anders der Klebreis, bei uns auch als Sushi - Reis bekannt, ist ein stärkehaltiger Mittelkornreis. Bei ihm bleiben die gegarten Körner gut aneinander haften. Dieser Reis wird in Asien für herzhafte und süße Speisen verwendet. Über Nacht eingeweicht und in Kokosmilch gegart, wird Klebreis, zusammen mit Kokossahne und Mangospalten, in Asien zu einem köstlichen Dessert.

Spezialitäten

Wildreis ist mit die teuerste Reissorte, obwohl es eigentlich kein Reis, sondern der Samen eines Wassergrases, das in Nordamerika und Kanada wächst, ist. Die schwarzen Körner haben ein ausgeprägtes Nussaroma und eine Garzeit von ca. 45 Minuten.

Duftreis/Jasminreis werden in Thailand angebaut. Sie verströmen einen betörenden Duft beim Garen und sind locker und zartkörnig.

Grüner Reis wird aus unreifen, grünen Reiskörnern hergestellt, die aus der Hülse gedroschen werden und die man solange stampft, bis flache Flocken daraus geworden sind. Er wird roh geröstet und über nachspeisen gestreut.

Reismischungen bestehen aus verschiedenen Sorten, die alle gleich behandelt wurden und deshalb auch zur gleichen Zeit gar werden können. Z. B. Wildreis mit Langkorn-, Basmati- oder Rotem Thai- Reis.

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...   Erstellt am 16.05.2006 - 22:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Garzeiten



Die vielen unterschiedlichen Reissorten garantieren gesunde Vielfalt in Geschmack und Zubereitung.

Perfekt gegarter Reis muss noch Biss haben, aber der Kern darf nicht mehr hart sein. Abgesehen vom weichen Milchreis und Risotto sollte gekochter Reis locker, körnig und trocken sein.
Folgende Kochzeiten sind Richtlinien:

Weißer Langkornreis 15-20 Minuten
Weißer Parboiled-Reis 15-20 Minuten
Rundkornreis mit Wasser gekocht 20-25 Minuten
Rundkornreis in Milch gekocht 40 Minuten
Naturreis 35-45 Minuten
Parboiled-Naturreis 18-20 Minuten
Wildreis 35-45 Minuten

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...   Erstellt am 09.01.2007 - 16:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der Reis



Man rechnet für vier Personen zwei Tassen Reis. In einem dickwandigen Topf (zum Beispiel aus Gusseisen, damit die Hitze gut hält) mit gut drei Tassen Wasser auffüllen. Der Topf sollte so bemessen sein, dass es zweifingerhoch über dem Reis steht. Salzen, ohne Deckel so lange kochen, bis nur noch eine dünne Wasserschicht über der Reisoberfläche sichtbar ist. Auf kleinster Hitze (auf Gas eine Dämmplatte dazwischen legen) nunmehr zugedeckt etwa 20 Minuten ausquellen lassen. Erst kurz vor dem Servieren mit einer Gabel auflockern.

Waschen müssen Sie den Reis übrigens nicht, es sei denn, Sie haben ihn aus dem großen Sack lose auf einem Markt in Asien gekauft. Reis, den Sie hier bekommen, ist sauber, und die anhaftende Stärke soll ja erhalten bleiben, damit der Reis nach dem Kochen ganz sanft aneinander haftet.

Tipp: Wir kochen unseren Reis schon seit Jahren mit einem elektrischen Reiskocher. Der ist unerhört praktisch und eine Ausgabe, die sich immer lohnt, wenn man gerne und häufig asiatisch kocht und Reis liebt. Man füllt dort den Reis mit seiner genau bemessenen Flüssigkeit ein, schaltet ein und kann ihn vergessen, bis man ihn braucht. Nach 20 Minuten ist der Reis perfekt, aber er bleibt so auch noch Stunden: duftig, locker – wie er eben sein soll. Und: Man hat die Herdplatte, auf der sonst der Reis gegart wurde, für eine andere Zubereitung frei.

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...   Erstellt am 16.02.2007 - 15:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Basmati-Reis



Basmati wird wegen seines besonderen Aromas auch "Duftreis" genannt – "Duft" ist auch seine Bedeutung auf Hindi. Basmati stammt ursprünglich aus Indien und Pakistan und wird am Fuß des Himalaya angebaut. Lediglich 15 Reissorten sind von den Behörden beider Länder als Basmati zugelassen. Der langkörnige Reis wird vor allem für asiatische Gerichte verwendet. In der indischen Küche unterstreichen intensive Gewürze wie Kardamon, Gewürznelken oder Zimtstangen sein nusssiges Aroma.

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...   Erstellt am 06.03.2007 - 07:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Reis



Reis bietet eine unerschöpfliche Fülle an Zubereitungs-Möglichkeiten. Die Küchen ferner Länder bieten unzählige Varianten, manche kennen Sie aus orientalischen oder asiatischen Restaurants.

Andere, wie gefüllte Weinblätter aus Griechenland, sind Ihnen sicher auch bekannt, Sie haben sich aber vielleicht bislang noch nicht selbst daran gewagt. Noch ein paar Tage und auch diese speziellen Reis-Gerichte werden für Sie kein Geheimnis mehr sein. Ach ja, Griechenland. Der botanische Name des Reis kommt aus diesem Land. „Oryza", das ist nämlich das griechische Wort für Reis.

Gesundheit

Reis ist ein wichtiger Lieferant für Stärke, Ballaststoffe, verschiedene Vitamine (B-Vitamine, Niacin) und Mineralstoffe (Magnesium, Kalium, Eisen, Zink). Er ist leicht verdaulich und der Proteingehalt ist, mit Ausnahme vom Wildreis, recht niedrig. Reis ist eine leichte Beilage. Deswegen wird er oft als Schonkost eingesetzt, denn er schmeckt und ist dabei gleichzeitig gesund und bekömmlich. Wie gesund der Reis jedoch tatsächlich ist und wie hoch sein Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen, hängt stark von seiner Verarbeitung ab. Die wichtigste Regel dabei: den Reis rechtzeitig aufzusetzen und dann in Ruhe garen lassen. Reis gart von alleine! Wenn Sie ihn kochen, gehen die vielen Vitamine, Mineralstoffe und lösliche Ballaststoffe ins Kochwasser über. Daher sollten Reis und Wasser so bemessen sein, dass der Reis alles Wasser aufsaugen kann. Bis auf Wildreis muss der Reis übrigens nicht gewaschen werden. Wenn Sie das doch möchten, dann nur kurz abspülen.

Wie viel Reis auf wie viel Wasser?

Bei Langkornreis reichen meistens 2 Tassen Wasser auf 1 Tasse Reis, bei Rundkorn etwa 3 Tassen Wasser auf 1 Tasse Reis. Reis in den Topf geben und mit Wasser übergießen. Den Reis kurz aufkochen lassen und bei niedriger Temperatur ziehen lassen. Je nach Reissorte und Kochgeschirr kann der Herd zum Ausquellen ausgeschaltet werden. Eine besondere Geschmacksnote bekommt der Reis, wenn man ihn in Gemüse-, Fleischbrühe oder trockenem Wein ausquellen lässt.

Herkunft

In China isst man Reis seit etwa 5000 Jahren. Damals zählte er zu den heiligen Erntegewächsen. In den östlichen Ländern ist Reis die Beilage Nummer 1. Es werden ganze Familien dort von Reis ernährt. Reis ist nicht nur in China, sondern in ganz Asien das wichtigste Grundnahrungsmittel. 94 Prozent des weltweiten Ertrags wird in China, Japan, Indien und Indonesien produziert. Der in Deutschland angebotene Reis stammt aber zum größten Teil aus den USA und Europa.

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...   Erstellt am 06.03.2007 - 07:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die verschiedenen Sorten


Es gibt etwa 8000 verschiedene Sorten Reis, die nach der Länge der Körner unterschieden werden! Um alle aufzuzählen, bräuchte es viele Seiten und es unsicher, ob wirklich alle Reissorten gefunden und katalogisiert wären. Deswegen hier nur die wichtigsten und gängigsten auf unserem deutschen Speisezettel:

Rundkornreis ist 4-5 mm lang und hat eine kugelige Form. Dieser Reis enthält einen hohen Anteil an Stärke und wird beim Kochen oft klebrig. Er eignet sich also eher für süße Reisspeisen wie zum Beispiel Milchreis, auch Reisbrei genannt.

Mittelkornreis ist 5-6 mm lang und hat ähnliche Eigenschaften wie Rundkornreis. In Italien spielt er als Avorio-Reis eine große Rolle und ist besonders geeignet für die verschiedensten Risotto Gerichte.

Langkornreis (Patnareis) hat einen bis 7 mm langen, schlanken Körper. Dieser Reis besitzt einen hohen Klebegehalt, hat einen trockenen, glasigen Kern und bleibt beim Kochen körnig und locker. Er eignet sich als Hauptgericht, als Beilage oder zum Salat

Wildreis ist botanisch betrachtet eigentlich gar kein Reis, sondern ein in den USA und Kanada wildwachsendes Wassergras. Ursprünglich wurde er an den amerikanischen Seen von Indianern "schlagend geerntet" und deshalb auch „Indianerreis“ genannt. Die Reiskörner sind recht lang (bis 1,5 cm), tief dunkelbraun und schmecken, sind sie gegart, leicht nussig. Man kann reinen Wildreis als Beilage servieren oder wie es bei uns meist angeboten wird, gemischt mit weißem Reis.



Naturreis wird nach dem Entspelzen nicht geschliffen, enthält noch das Silberhäutchen und den Keim. Dadurch findet sich in ihm der höchste Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen, Fettsäuren und Ballaststoffen. Aufgrund des höheren Fettgehaltes ist er nur begrenzt (ca. 1 Jahr) lagerfähig. Er hat einen würzigen, kräftigen Geschmack, allerdings auch eine lange Kochzeit (ca. 40 Minuten).

Roter Reis ist der schönste unter den Reissorten! Er wird in der französischen Camargue angebaut. Bei diesem Reis handelt es sich um einen Naturreis mit einem roten Silberhäutchen, das nicht abgeschliffen wird. In seinem Inneren ist er weiß.

Weißer Reis hat eine geschliffene, glatte, polierte Oberfläche und ist im Geschmack neutral. Trocken und dunkel aufbewahrt ist er über ein Jahr lagerfähig

Basmati Reis ist ein besonders edler, weißer Langkornreis, der in den Vorgebirgen des Himalayas (Indien und Pakistan) angebaut wird. Basmati heißt auf Hindi "Duft", denn der Basmati-Reis entfaltet beim Kochen einen zarten blumigen Duft. Dieser Reis liegt luftig und locker auf der Gabel und schmeckt besonders zu Gemüse- und Currygerichten.



Parboiled-Reis ist vom Nährwertgehalt ein Kompromiss zwischen Naturreis und weißem Reis. Er ist geschliffen und poliert. Doch vor dem Schleifen wird der Reis mit Wasserdampf und Druck behandelt. Vitamine und Mineralstoffe des Silberhäutchens wandern so zu einem großen Teil in das Reiskorn hinein und bleiben dann trotz Schälens dem Korn zu etwa 80 % erhalten. Der Ballaststoffgehalt ist allerdings sehr gering.

Schnellkochender Reis (Quick- oder Minutenreis) wird vorgegart und wieder getrocknet. Ist nach wenigen Minuten Ziehen in heißem Wasser verzehrsfertig. Er enthält nur noch sehr wenige Vitamine und Mineralstoffe.

Kochbeutel-Reis gehört zu den Convenience-Produkten. Er gart recht schnell und kann weder ansetzen noch anbrennen, da er in viel kochendem Wasser auf einem Wasserpolster schwimmt. Allerdings verliert er durch dieses Zubereitungsverfahren viele Nährstoffe.

Übringes: Ca. 80 Prozent des Reisverbrauchs entfällt bei uns auf Langkornreis

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Reis





Reis liefert viele Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe. Eine durchschnittliche Portion Vollkornreis besteht etwa zur Hälfte aus Kohlenhydraten. Beim Parboildreis sind es entsprechend weniger. Parboildreis ist durch ein besonderes Bearbeitungsverfahren ernährungsphysiologisch empfehlenswerter als normaler polierter Reis.

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